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	<title>postfossil mobil - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-05-11T15:24:18Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8857</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
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		<updated>2015-02-24T21:16:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: /* THEMENSPEICHER */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;     o    &lt;br /&gt;
. _/\_ &amp;gt;  ___&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teilnehmer:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer [https://www.n55.dk/ N55] und [https://www.xyzcargo.com/ XYZ CARGO] , till [AT] n55.dk &lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, [https://www.facebook.com/pages/Cargo-Bike-Fans-Berlin/191182021004757 cbf berlin]  , [http://www.nicojungel.net/solar.html 8rad] &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Workshopleiter:=== &lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=2. EINFÜHRUNG: Dezentrales offenes Produzieren= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;           O`                                 &lt;br /&gt;
\__/ .. _/\_&amp;gt;                             &lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt; oo    O,&amp;gt; /O  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Fablabs===&lt;br /&gt;
* Vergleich: Fablabs https://www.fablabs.io/map &lt;br /&gt;
* Fablabs sind dezentrale, unabhängige Fertigungsstätten. „To make almost everything“. Bild: http://www2.dxarts.washington.edu/images/fremont-aerial-overview.jpg&lt;br /&gt;
* Ist das die Produktion der Zukunft? Produkt/Produktionsbedürfnis sucht passende Fabrik? Beispiel: Britehub https://britehub.com/ &amp;amp; MakersRow http://makersrow.com/  &lt;br /&gt;
* Lokale Produktion mittels globaler Baupläne: From „Products In and Waste out“ to „DATA In to DATA Out“ Bild: http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png , Blogpost dazu: http://bloglz.de/from-_products-in-waste-out-to-_data-in-data-out/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Open Source &amp;amp;= Kollaboration===&lt;br /&gt;
* Fablabs entwickeln sich massiv auf Open Source Prinzipien – dem offenen Austausch von Bauplänen und Möglichkeiten. Drei Beispiele: Arduino -     Physical Computing und Arduino Community - http://arduino.cc , Thingiverse – Digital Designs for Physical Objects http://thingiverse.com, GitHub – Open Source Software http://github.com + &lt;br /&gt;
* Sinn von Open Source – Nicht nur sein eigenes Design öffnen, sondern die Vorteile von Open Source nutzen, auf ein lebendiges Ökosystem zurückgreifen zu können, etwas dazuzugeben, gemeinsam etwas zu entwickeln. - „It is not „Open Source Your Hardware“ it is „Building Open Source Hardware“. (Sam Muirhead http://cameralibre.cc )  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Jedes Mal, wenn ein Fablab irgendwo Erfolg hat, bekannt wird und   etwas   offenes und woanders gut nutzbares schafft, gewinnen alle   anderen   Fablabs. -&amp;gt; Die Nachfrage wächst und die  Leistungsfähigkeit  aller. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„wunschagenda nico jungel: (...) ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?“&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;  „Was wäre, wenn IKEA Open Structures-Teile in großer Masse   produzieren   würde?“ Das Ökosystem würde wachsen, und die  Möglichkeiten  aller, damit  zu arbeiten und auch Geld zu verdienen  (insofern OS Open  Source  wäre), würden wachsen. Ein Markt für z.B. Reparaturen, individuelle  Hacks und  Sonderteile oder Add ons würde  entstehen, den  viele besetzen  können –  Long-Tail. (Offene  Ökosystemperspektive) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= &amp;gt;  Für den dezentralen Lastenradbau: Wie agieren die individuellen Standorte, um Dinge in dieses Netzwerk/dieses Ökosystem zurückzugeben, um es für alle stark zu   machen   und jedem einzelnen Standort seine Arbeit zu erleichtern,  damit  jeder   einzelne Standort es nutzen kann. &lt;br /&gt;
Welche Open-Source-„Produkte“ würden das erleichtern, wie sind Abläufe und gemeinsame Kommunikation gestaltet? Wie kann ein gemeinsames  Ökosystem entstehen, welches allen Vorteile bringt? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;amp; NC-Lizenzen? Das Beispiel Open Desk – Distributed Manufacturing=== &lt;br /&gt;
(NC = Nicht-kommerzielle Nutzung) &lt;br /&gt;
* Beispiel Open Desk – Design for Open Making. https://www.opendesk.cc/&lt;br /&gt;
* Tische, die mit in den meisten Fablabs vorhandenen digitalen Werkzeugen hergestellt werden können. &lt;br /&gt;
* Idee     des „Schutzes“ durch eine NC-Lizenz. Ich darf den Tisch für mich    selbst  herstellen, aber nicht verkaufen. Aber die Plattform  vermittelt   mir  auch lokale Hersteller  – z.B. Fablabs – die es für  mich   herstellen. Als  Kunde kaufe ich von diesem Fablab dann den  Tisch. Das   Fablab nimmt also  eine kommerzielle Nutzung des Designs  vor. Das  Fablab  hat einen Vertrag  mit Open Desk – einen Teil der  Einnahmen wird  an die  Designer  weiterüberwiesen = Verteilte  Herstellung &lt;br /&gt;
* (Hinweis: NC = nicht Open Source, Achtung bei der Wortwahl, mehr dazu unten bei „LIZENZEN“) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;gt; Können wir uns so was generell auch für den Lastenradbau vorstellen?     Dass Christophe in Berlin Tims Räder herstellt, verkauft und etwas  an    Tim weiterüberweist. Oder Tim auch Carla Cargos baut und an  Mabe    überweist? Es gibt verschiedene „Produkte“ oder „Designs“  entwickelt   von  verschiedenen Designern, die auch an anderen Orten  hergestellt   werden  können? Manche Werkstätten haben das Wissen, die  Werkzeuge und    Fähigkeiten, um auch diese Designs oder eine Auswahl  von Designs aus   der  Palette herzustellen, tun es und geben etwas von  diesen Einnahmen   ab? &lt;br /&gt;
* Welche     „Produkte“ ließen sich so etablieren und aufbauen? Zum Nutzen aller?     (Open Source: Umso leichter Designs vor Ort reproduzierbar sind,  desto    besser kann man sich das vorstellen.) &lt;br /&gt;
* Welche Werkzeuge brauchen wir dafür? &lt;br /&gt;
* Welche Vereinbarungen treffen wir? &lt;br /&gt;
* ... Welche Fragen tauchen dann auf ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterlesen und Weitergucken zur Einführung:=== &lt;br /&gt;
* Simone Cicero on Open Platforms http://meedabyte.com/2014/12/20/the-future-of-manufacturing-platforms-and-distributed-fabrication/&lt;br /&gt;
* Platform Design Flowchart  http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ERSTE FRAGEN &amp;amp; DISKUSSION  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* NC-Lizenzen für Lastenradproduktion / - distribution - übertragbar?&lt;br /&gt;
* Copy/paste vs. Eigenbau / lernen - Professionalisierung der FabLabs eher Service als Wissenstransfer?&lt;br /&gt;
* Nutzen &amp;amp; Effizienz vs. Gruppen- und Lernprozess - Widerspruch überwinden?&lt;br /&gt;
* Konkurenz verschiedener Geschäftmodelle: Distribution von Rohstoffen oder integriertes Modell von Re- und Upcycling &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ABSCHLUSSDISKUSSION ZUR OFFENEN VERTEILTEN FABRIK==&lt;br /&gt;
Das hier ist das Protkoll der Abschlussdiskussion am Ende des Workshops in der wir auf das Ausgangsbild zurückkamen:&lt;br /&gt;
* Welche Infrastruktur brauchen wir? Schweißen ist schlecht, Aufwand zu hoch? Jedoch gehen die Schweißworkshops sehr gut! Menschen wollen Schweißen lernen  (Fahrradwerkstätten, die Schweißen ertragen bzw. Metallwerkstätten die Fahrradfrickler mögen)&lt;br /&gt;
* Standardisierungen an den verschiedenen Standorten? vs. Kooperation zwischen ganz verschiedenen Orten&lt;br /&gt;
* Verhältnis von &amp;quot;wir machen lokal alles selber&amp;quot; zu verteilter Produktion - möglichst einfache vs. komplexere (auf Fachkenntnisse angewiesene) Produkte&lt;br /&gt;
* Produktpalette in offener verteilter Fabrik&lt;br /&gt;
* Wie können Formen solidarischen Wirtschaftens in offenen verteilten Fabriken aussehen?&lt;br /&gt;
* was sind die verbindenden Elemente innerhalb des Kollaborationsverbundes? &amp;quot;Es gibt noch nicht diesen Teppich, der alles miteinander verwebt?&amp;quot; (Tom) Wie können verschiedene Werkstätten jenseits des Marktes miteinander in Beziehung kommen? Wie kann ein Maximum an Vielheit in dieser geteilten Struktur zusammen kommen? Standardisierung für Komplexität! / Lars: Der erste und wichtigste Faden in diesem Teppich könnte Open Source sein. Wenn Leute wirklich beginnen, die Modelle anderer zu bauen und weiterzuverbreiten, kommerziell motiviert, wird sich mehr Energie einstellen können? &lt;br /&gt;
* welche Partner kann man hinzuziehen? Die Deutsche Bahn, /Stadtverwaltungen z.B.? &lt;br /&gt;
* Personen, die Energie für den Eigenbau aufbringen sind fast nie Einzelpersonen, sondern Kollektive/Gruppen, die Ideale und Projekte haben&lt;br /&gt;
* Gleichzeitig entwickeln: Standardisierung vorantreiben und lustige Vielfalt wertschätzen und ermöglichen&lt;br /&gt;
* Wichtig: Anschlusstermine sind wichtig, um wirklich Fortschritte zu machen. Es war gut, sich gesehen zu haben. Face to Face is key :-) &lt;br /&gt;
*Lastenräder könnten gute Beispiele für Open-Source-Ökosysteme werden, weil sie so viele Zusammenhänge erlebbar machen, sichtbar und zugänglich zeigen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ey wo bleibt mein analytisches Schema?&amp;quot; Welche Produkte, Zielgruppen meint ihr überhaupt? Welche Bedürfnisse? &amp;quot;Ihr seid unklar in euren Begriffen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACTION! Mission-Statement vorbereiten für das Treffen in Köln, das verschiedene Perspektiven vereint. Wer ist dabei? Tom, ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .    &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WEITERER WORKSHOPVERLAUF&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
+ &amp;gt; Aus diesem allgemeinen Überblicksbild  gehen wir jetzt in    Einzelfragen, die sich konkret für die Akteure an den  individuellen    Standorten stellen. Bei der Besprechung dieser Fragen,  versuchen wir    immer wieder auch dieses große Bild von oben mit im Blick  zu  behalten,   um zu schauen, wie können die Lösungen der individuellen   Standorte  und  Akteure auch wieder positiv ins Ökosystem zurückwirken,  um   letztlich  alle zu stärken. So suchen wir nach Synergien, die  alle    vorwärtsbringen. -&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=3. LIZENZIERUNG &amp;amp; SCHUTZRECHTE, Rechtliche Fragen= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    o                                 &lt;br /&gt;
  _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
 O,&amp;gt; /O l----l&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* wie schütze ich das projekt/produktidee gegen eine nachträgliche patentierung durch andere firmen&lt;br /&gt;
* wie     und wo formuliere ich die open source hardware pinciples möglichst     allumfassend für ein projekt/produkt um einen maximalen schutz gegen     patentierung zu bekommen&lt;br /&gt;
* auch     die Creative Commens BY-SA Lizenz sagt ja das klone das urprojekt     erwähnen müssen und verbesserungen teilen sollen. Wie kann ich   vorgehen   bei verletzungen dieser lizenzbedingungen? Wie sieht die   Namensnennung   für Klone genau aus?&lt;br /&gt;
* das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTLICH: &lt;br /&gt;
ich     fände es interessant, einen anwalt einzuladen, der über   copyright/open   source/creative commons und den damit verbundenen   rechten und   möglichkeiten aufklärt. &lt;br /&gt;
ich     habe das gefühl, dass open source mehr ein modewort ist, unglaublich     toll klingt, aber teils unklar ist, was es überhaupt bedeutet. das     normale copyright bietet z.b. auch jedem menschen die möglichkeit,     privat alles nachzubauen und zu nutzen. zudem kommen die neuen     bewegungen ja eher aus den weichen medien, also musik/software und  ein    umdenken in material/konstruktionen/bauarten wirft viele fragen  auf.&lt;br /&gt;
durch     welche bemühungen und öffnungen zeichnet sich opensource also    überhaupt  aus und wann ist ein projekt tatsächlich opensource bzw    creative  commons? wo verlaufen folglich die grenzen? was sind bisher    die  codes/stillen übereinkünfte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT &amp;amp; IDEEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;gt; &amp;gt; HINWEIS: Das ist keine Rechtsberatung! (sondern was ich,    nach  einigem Lesen und ein paar Gesprächen für mich destillieren    konnte.)  &amp;lt; &amp;lt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„All Hardware is born free.“ – „Alle Hardware wird frei geboren“ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbemerkung:     Rechte sind Texte, die versuchen mit kleinen handlichen Paketen die   zu   beschreiben und zu steuern. Die Wirklichkeit besteht aber nicht   aus   kleinen handlichen Paketen, sondern wuchert aus, schießt quer,   schwappt   über, läuft permanent aus den Grenzen der kleinen Pakete   heraus und   bringt immer wieder Neues. Richter nehmen dann aber diese   Texte und   versuchen damit den Gang der Wirklichkeit zu lenken. Das  ist  aber nicht   immer vorhersehbar oder erwartbar – wie das Verhältnis  der  kleinen  Texte  und Wirklichkeit ist und gesehen wird. Weil die   Wirklichkeit und  diese  Texte in einem „kreativen“ bzw. beweglichen   Verhältnis stehen.  Und  gerade der Bereich, in den wir uns mit   Open-Source-Lastenradbau   hineinbegeben, ist durch hohe Unschärfe in   diesem ganzen Rechtsbereich   geprägt. 100%ig klare Aussagen sind   deshalb schwer zu kriegen. Immer   wieder heißt es: Das kann man vorher   nicht wissen, dass müsste erst ein   Richter entscheiden – Ausgang   ungewiss. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wichtigste     Lektion vorweg und überhaupt ist: 100%ige Rechtssicherheit gibt es     nicht! Im besten Fall immer weniger oder gar nichts erwarten.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt eine Beschreibung von fünf Schutzrechten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===1. URHEBERRECHT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Das Urheberrecht deckt „Werke der Kunst“ mit „körperlicher Festlegung“ ab, keine Funktionalitäten (things that do things)!     Bilder, Texte, evtl. auch Objekte, Choreographien und Musik sind     geschützt. Das heißt: Die Dokumentation ist (in aller Regel)   geschützt.   Aber auch „nichtfunktionelle Designelemente“ können   eventuell unter  das  Urheberrecht fallen. Was genau darunter fällt und   was nicht, wenn  man  den klaren Bereich von Musik, Text, Software,  Bild  und Film  verlässt,  ist schwammig – im Zweifelsfall entscheidet  der  Richter vor  Gericht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Wie? + &lt;br /&gt;
Das     Urheberrecht erhält man automatisch und umsonst! Man muss es nicht     extra beantragen. Und es gilt mindestens bis zum Tode des Urhebers  und    auch darüber hinaus. Weil man es automatisch erhält, verletzen  alle    anderen das Urheberrecht des Urhebers, wenn sie das Werk ohne   Erlaubnis   nutzen. Deshalb ist es unbedingt notwendig, eine   Free-Culture-Lizenz  zu  verwenden und deutlich sichtbar an alles   anzubringen, von dem man  will,  dass andere es nutzen. Ohne das ist es   ihnen rechtlich schlicht  nicht  möglich. Die beste weil erprobteste  und  verbreitetste Möglichkeit  dafür  sind die Creative Commons  Lizenzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was aber heißt das fürs Fahrrad? + &lt;br /&gt;
Lassen     sich mit Creative-Commons-Lizenzen Räder schützen/Hardware? Nun:     Funktionalitäten sind nicht geschützt. Besondere Bemalungen des Rads     könnten geschützt sein – darum Extra viel Klimbim anbringen, z.B.  eine    Flosse, um Urheberrechtsschutz zu haben? Vielleicht, ja. Damit  könnte    das Rad unter Umständen wegen einer besonderen Form oder  Farbgebung   oder  durch einen Nutzungskontext vom Urheberrecht  abgedeckt sein. Kann   man  aber i.d.R. nicht wissen vorher. Das würde  ein Richter vor einem   Gericht  entscheiden müssen. Empfehlung daher:  Nicht drauf verlassen   oder darauf  bauen. Trotzdem unbedingt die  Creative-Commons-Lizenzen   verwenden! Sie  geben dem Gegenüber  Sicherheit und zeigen, wie ihr   wollt, dass andere  eure Arbeit  weiterverwenden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Und die Creative Commons Non-Commercial Lizenz? + &lt;br /&gt;
Aber     was ist mit der Non-Commercial-Lizenz, die ja Open Desk verwendet?    Auch  andere Hardware-Projekte nutzen die doch. Soweit mir bekannt  ist,   ist  der Grund dafür zum einen der selbe wie oben angegeben: Die   Lizenz   zeigt, wie Open Desk verwendet werden möchte. Und zweitens  ist  es   wichtig, auf die bestehende Rechtsunsicherheit hinzuweisen:  Die    NC-Lizenz ist vor Gericht in diesem Kontext soweit mir bekannt  noch  nie   in einem Beispielfall durchverhandelt worden. Es gibt  keinen    Präzedenzfall. Damit besteht ein gewisses rechtliches Risiko  für einen    Verletzer – eventuell gilt sie ja doch! Dieses Risiko wirkt  in  gewisser   Weise schützend.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;KURZE DISKUSSION DER NC-Lizenz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Die NC-Lizenz wird sehr kontrovers diskutiert und hat viele Probleme:&lt;br /&gt;
* Hauptargument dagegen ist, dass es sich eigentlich nicht um eine Free-Culture-Lizenz handelt, klar. &lt;br /&gt;
* Auch  dürfen sich Dinge, die eine NC-Lizenz verwenden, nicht als     Open-Source-Hardware oder Open-Source-Software bezeichnen (Siehe     Open-Source-Hardware-Definition http://www.oshwa.org/definition/german/). Open Source erfordert explizit, dass kommerzielle Nutzung erlaubt ist. &lt;br /&gt;
* Die     meisten der kollaborativen Freiheiten, die offene Entwicklung und     offene Kultur bieten, werden durch die NC-Lizenz abgeschaltet bzw.     blockiert (wie z.B. Verringerung der Kollaborationskosten die bei     Lizenzverhandlungen oder Zahlungen entstehen). &lt;br /&gt;
* Da     die Entwicklung und Herstellung von Hardware sehr kostenintensiv ist     und deshalb i.d.R. mit finanziellen Einnahmen verknüpft werden muss,    ist  eine Weiterentwicklung von NC-lizenzierter Hardware kaum möglich    bzw.  extrem unwahrscheinlich. &lt;br /&gt;
* Ein     weiteres NC-Lizenz-Problem ist, kaufe ich mir einen Tisch bei IKEA,     kann ich ihn, wenn ich ihn nicht mehr brauche, jederzeit legal     weiterverkaufen. Habe ich mir aber meinen eigenen Open Desk gebaut,    kann  ihn aber bei einem Umzug nicht mitnehmen, darf ich ihn nicht    verkaufen,  denn das wäre ja eine plötzliche kommerzielle Nutzung. Mit    einem  NC-lizenzierten Gegenstand habe ich also am Ende noch weniger    Freiheiten  als mit einem proprietären. &lt;br /&gt;
* Der     letzte wichtige Punkt ist, das es extrem unklar ist, wo kommerzielle     Nutzung beginnt und wo sie aufhört. Feiere ich eine Party mit meinen     Freunden, nutze dabei einen Open Desk und bitte meine Freunde am Ende    um  ein paar Euro als Zugabe für Getränke und Essen, ließe sich das    schon  als kommerzielle Nutzung vor Gericht einklagen und vielleicht    sogar  durchsetzen... Diese rechtliche Unschärfe sorgt dafür, das mit    einer  NC-Lizenz ein rechtliches Minenfeld geschaffen wird, welches   die   Nutzung, den Bau und Weiterentwicklung solcher Hardware extrem    erschwert  bzw. mit hohen Risiken belegt.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;NC-Lizenz DISKUSSION ENDE&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. PATENTRECHT===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Schützt     Funktionalitäten (things that do things). Muss beantragt werden  („all    hardware is born free“). Eine wichtige Voraussetzung für die   Erteilung   ist die technische Neuheit (eng: prior art). Diese wird   geprüft.  Deshalb  ist eine Patentanmeldung langwierig und teuer. Will   man sich  davor  schützen, dass andere die eigene Idee patentieren,  muss  man sie  also gut  sichtbar und auffindbar publizieren. Dafür  lassen  sich  verschiedene  Wege finden und diskutieren. Wichtig ist,  dass die  Prüfer  es finden,  wenn jemand es beantragt. Die Gefahr, dass  jemand  die  Erfindung auf  eurer Seite findet und dann zur  Patentierung  einreicht,  ist deshalb aber  sehr sehr gering, da das  Risiko zu hoch  ist – Preis  und Aufwand für  einen Antrag sind hoch,  die Gefahr der  Nichterteilung  groß. Faustregel:  Niemand kann etwas,  dass einmal offen  ist,  patentieren! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was heißt das für den Open-Source-Fahrradbau? + &lt;br /&gt;
Abgesehen     davon, dass die Wahrscheinlichkeit beim solidarischen Lastenradbau    eine  Erfindung zu machen, die patentwürdig ist, eher gering ist, ist   es  auch  fraglich, wo der Sinn läge, ein Patent zu beantragen, wenn   man  die  Erfindung offen haben möchte. Prior Art (Technische Neuheit)   ist  euer  bester Freund. Darum publiziert publiziert publiziert –  „All   hardware is  born free“ – einmal offen publiziert, bleibt sie es  auch. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) In den USA gibt es/gab es Experimente, eine Free-Culture-Lizenz    auf  das Patentrecht aufzubauen. Aber dafür braucht man vorher ein    Patent,  bevor man überhaupt darüber nachdenken kann... Darum lassen   wir  das hier  mal undiskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. GEBRAUCHSMUSTERSCHUTZ=== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? +&lt;br /&gt;
Sind     nicht überall auf der Welt zu finden. „Der kleine Bruder des   Patents“.   Muss beantragt werden. Schützt „gewerblich anwendbare   Erfindungen, die   neu sind und auf einem erfinderischen Schritt   beruhen.“ Alles, was man   mit Phantasie darunter sehen kann, lässt  sich  also so schützen. Die   Prüfer prüfen, ob der Antrag formal  richtig  ist, nicht aber, ob die   Neuheit wirklich gegeben ist! Die  Kosten für  einen Antrag sind deshalb   gering, man kann es also schnell  prüfen  lassen – die formale   Richtigkeit. Der Gebrauchmusterschutz  gilt  maximal 10 Jahre (3 Jahre   plus Verlängerung) und wird schnell  erteilt.  Es erfolgt wie erwähnt   keine Prüfung der Neuheit. Die   Rechtsbeständigkeit ist deshalb gering.   Unterschiede für uns zum   Patent: geringere Rechtssicherheit und   geringere Geltungsdauer. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
http://dpma.de/gebrauchsmuster/gebrauchsmusterschutz/index.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad?  + &lt;br /&gt;
Hat     man etwas, dass dort hereinpassen könnte, kann man den Antrag   stellen.   Es ist aber fraglich, ob wir im solidarischen Lastenradbau   wirklich   etwas erfinden können, dass der Neuheitsprüfung im  Streitfall  vor einem   Gericht dann standhält. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Soweit mir bekannt ist, gibt es keine Free-Culture-Lizenz, die   auf   den Gebrauchsmusterschutz aufsetzt. Deshalb wäre es schwierig,   anderen   ohne jeweilige individuelle Rücksprache Nutzung zu erlauben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Könnte     man nicht ein Gebrauchsmuster beantragen, eine NC-Lizenz verwenden   und   mit dem Gebrauchsmuster Verletzern der NC-Lizenz drohen, seine     rechtliche Ausgangslage etwas verbessern? + &lt;br /&gt;
Ja, könnte man versuchen. Bzw. mal genau durchdenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. GESCHMACKSMUSTERSCHUTZ (Eingetragenes Design)===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
„Ist     ein gewerbliches Schutzrecht, das seinem Inhaber die ausschließliche     Befugnis zur Benutzung einer ästhetischen Erscheinungsform (Gestalt,     Farbe, Form) verleiht.“ Da wo das Urheberrecht also unscharf wird –   was   ist noch geschützt oder nicht – kann das Geschmacksmuster   Klarheit   bringen bzw. Fakten schaffen. Voraussetzung ist die Neuheit  –  kein   ähnliches Design darf vorhanden sein im Markt. Neuheit wird   aber   ebenfalls nicht geprüft, weshalb die Rechtssicherheit auch   geringer  ist.  Geltung für max. 25 Jahre. Kosten für die Beantragung    überschaubar. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad? +&lt;br /&gt;
Hat   man ein ganz besonderes Design, kann man es also versuchen. Tills   XYZ   Räder hätten vielleicht eine Chance gehabt, obwohl sie ihre   besondere   Ästhetik dadurch erhalten, dass die Funktionalität frei   liegt - dass  sie  blanke Funktionalität sind (also etwas, dass   eigentlich durch  Patent  und Gebrauchsmuster abgedeckt ist) ... Wie   würde ein Richter  das  interpretieren? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Ich kenne keine Free-Culture-Lizenz die auf das Geschmacksmuster     aufbaut. Deshalb wäre es schwierig, anderen ohne jeweilige   individuelle   Rücksprache Nutzung zu erlauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. MARKENSCHUTZ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Marken     können Wort-, Bild-, Klang- und Farbmarken sein und es gibt sogar     3-dimensionale Marken. Sie müssen extra beantragt werden. Die Kosten     sind überschaubar bis hoch (je nach gewünschtem Schutzumfang). Die    Marke  kann immer wieder verlängert werden und kann deshalb   theoretisch   unendlich weiterlaufen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Für den solidarischen Open-Source-Lastenradbau? + &lt;br /&gt;
Die     Open-Source-Hardware-Definition sieht eindeutig den Schutz von  Marken    vor bzw. unterstützt oder man könnte sogar fast sagen  empfiehlt ihn.    Wenn jeder die Hardware herstellen kann, ist es gerade  wichtig, wer  das   macht, mit welchen Fähigkeiten, Maschinen,  Materialien, mit  welcher   Sorgfalt und vielleicht auch welchem  Ethos... Jeder kann die  Baupläne   der TV-B-Gone runterladen, das Gerät  herstellen und  verkaufen. Aber   nicht unter dem Namen „TV-B-Gone“,  denn der ist von  Mitch Altman   (Cornfield Electronics) geschützt  worden. http://de.wikipedia.org/wiki/TV-B-Gone&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
D.h.     – wäre „Carla Cargo“ als Marke registriert, könnte jeder mit den    Plänen  eigene Anhänger herstellen und sie weiterentwickeln, aber sie    nicht als  „Carla Cargo“ bezeichnen bzw. so in den Markt bringen, auch    keine  Workshops anbieten, in denen „Carla Cargos“ gebaut werden.  Denkt   man das  weiter, kann man auch versuchen, besondere Farbmarken  zu  wählen  (das  Telekom-Pink ist z.B. geschützt, lässt sich eine  feuerrote  Gabel   denken?) oder sogar dreidimensionale Marken zu  entwickeln  (vielleicht   hat eine Carla Cargo immer eine coole  Haifischflosse usw.)  und sich das   schützen lassen. Modeschnittmuster  sind per se nicht  schützbar.  Deshalb  drucken die großen Marken ihre  Logos auf die  Sachen, denn die  sind  geschützt. Und am Ende geht es  nicht um die  schöne Unterhose,  sondern um  den Schriftzug darauf...  Also einfach  Marken auf  nicht-schützbares  kleben? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Kann     ich die XYZ-Verbindung als dreidimensionale Marke sichern? Nein,  weil    es sich um eine Funktionalität handelt. Lego hat viele Jahre  dafür    gekämpft, ihr Steckfunktionssystem nach Ablauf des  Patentschutzes   weiter  als dreidimensionale Marke zu schützen,  letztlich sind sie  aber   gescheitert. Lego ist jetzt frei. Wir sehen  auch immer mehr Klone  im   Markt. Aber XYZ-Spaceframe als Wortmarke?  Ziemlich sicher ja.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was könnte das für unsere dezentrale Fabrik bedeuten? +&lt;br /&gt;
Man     könnte sich „Carla Cargos“ und andere „Marken“ als ein Franchise     vorstellen. Auch in Berlin kann man sich einen „Carla Cargo“ bauen.   Das   Netzwerk baut zusammen seine Marken auf, macht sie überall   bekannt.  Aber  wenn man in Berlin oder Wien z.B. einen „Carla Cargo“   baut oder   verkauft, zahlt man etwas an den Erfinder... Das kann für   die   kommerzielle Leistungsfähigkeit und Stärke des ganzen Netzwerkes   sehr   gut sein. – „gemeinsame Marken“ aufbauen und so die Nachfrage   stärken   (Ich glaub z.B. an ein großes Potential von XYZ). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit     so einer Übereinkunft ist es wünschenswert für alle, dass auch    woanders  XYZ Workshops durchgeführt werden. Für alle Akteure. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Abgesehen davon: Der Aufbau von Marken ist für eine Geschäftsentwicklung ohnehin so gut wie immer richtig.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;amp; Es ist eine Überlegung wert, dass man in so einem Netzwerk/mit so einer Lösung auf die schlechte NC-Lösung verzichten kann/könnte! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===FAZIT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Also was machen wir nun? + &lt;br /&gt;
Mein     allgemeiner Tipp: Alle Rechte oben außer das Urheberrecht müssen   extra   beantragt werden. Will man etwas „open“ lassen, beantragt man   also   einfach nichts! Das Urheberrecht wird eine ungefragt angeklemmt   und   deshalb muss man es gestalten. Wichtig ist zu verstehen, dass   vom   Urheberrecht kein verlässlicher oder umfassender Schutz für   Hardware   erwartet werden kann im Moment nicht und wahrscheinlich (und   auch   hoffentlich!) niemals. &lt;br /&gt;
Mit     einem Markenschutz hingegen – der eindeutig sinnvoll und   wünschenswert   ist für Open-Source-Hardware-Ökosysteme – kann man  seine  individuelle   Position auf einem Markt stärken und sogar zu   interessanten und relativ   rechtsfesten (Marken-Lizenzierung)   Verabredungen in überregionalen   Netzwerken kommen. Bzw. man kann das   versuchen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
^ Ok. Bitte hochscrollen zu den Fragen. Lassen sich jetzt alle Fragen beantworten? Welche nicht? ^&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DISKUSSION IM WORKSHOP  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-   und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung  von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?   Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung   einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?   Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=4. EINNAHMEN, Geld verdienen &amp;amp; Betrieb sichern=&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 *O&lt;br /&gt;
  \ \__^\ – :|||||: &lt;br /&gt;
  O °° O       O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN &amp;amp; PROBLEME==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* rein     praktisch: wie kann ich das ganze so formulieren das ich in einem     businessplan damit auch bänker überzeuge? oder kann ich das von  anfang    an eh vergessen und muss mich auf alternative  grundfinanzierung wie    crowdfunding verlassen?&lt;br /&gt;
* Generell     fällt mir bei den Gesprächen mit Banken und Beratern auf das alles   auf   hohe Volumina abzielt -&amp;gt; ich glaube allerdings genau das ist   gar   nicht mehr ziel von open source hardware (zum glück) -&amp;gt; wie   kann ich   eine existenz trotzdem sichern auch mit weiteren   nebenprodukten?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Christophe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie     kann man knsequent offene Inhalte ( Wiki Wissensallmende) und frei     zugängliche Werkstätten ( Offene Werkstätten als Produktionsallmende)     betreiben und damit Menschen bezahlen ( sozial stabile Strukturen     schaffen), parallel zur Konsumwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christophe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two models for me: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The &amp;quot;free time&amp;quot; model (idealistic focus) and(+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
the open source business model (commercial focus)(+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentare + Ideensammlung Christophe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flattr-Plug in für Wiki?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kommerzieller     Zielsetzung und Open Source Aktivismus wie etwa der     Aufbereitung/Generierung gemeinfreier und online verfügbarer Inhalte   in   Einklang zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Till]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Till / XYZ CARGO:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „kommerzielles     Interesse“ sind nicht immer eigennützige Profitgedanken, sondern   haben   teilweise mit dem Wunsch nach Fortbestand eines   Open-Source-Projektes  zu  tun:&lt;br /&gt;
* Wie kann man Open Source Projekte am Leben halten? (+1)&lt;br /&gt;
* Wie können sich diejenigen die daran arbeiten am Leben halten? (+1)&lt;br /&gt;
* Und das auch ohne permanent auf öffentliche Förderungen angewiesen zu sein? (+1)&lt;br /&gt;
* das für mich auch ein wichtiger punkt, die nachhaltigkeit der eigenen ressourcen&lt;br /&gt;
* Wie finanzieren sich zur Zeit all diejenigen, die mit viel Zeiteinsatz gemeinfreie Inhalte erarbeiten? (+1)&lt;br /&gt;
* die Generierung von gemeinfreien Inhalten kann strukturell ermöglicht werden: &lt;br /&gt;
* z.B.     Finanzierung der Entwicklung eines gezielten Open Source Projektes     durch Crowdfunding und andere Fördermittel; (z.B.: Entwicklungs-Camp    für  XYZ Anhänger inkl. Bau-Plan-Erstellung, etc) &lt;br /&gt;
* Finanzierung     einer bestimmten, bekannten und fähigen Entwickler-Gruppe für eine     bestimmte Zeit - eine Art „Open-Source-Stipendium“ &amp;gt;&amp;gt; vgl. Idee     „Stiftung Freistellen Hamburg“ oder gleiche Idee von Van Bo Le Mentzel:  http://www.startnext.de/dscholarship&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==INPUT / LISTE MÖGLICHER GELD-EINNAHMEQUELLEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Jeder Standort/Spieler muss sich seinen eigenen individuellen Mix aus Einnahmequellen zusammenstellen. Unten steht eine Liste. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Open Source ist ein Entwicklungsmodell, kein Geschäftsmodell. Man sucht sich Geschäftsmodelle, die gut damit zusammenpassen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„Geschäftsmodell“     heißt nicht nur Einnahmequellen, sondern umfasst auch alle anderen     Punkte, die wir hier besprechen z.B. PRODUKTE oder GEMEINSAME MARKE     &amp;amp; KOMMUNIKATION. Wenn wir gute Antworten auf die anderen Punkte     finden, dürfte es auch leichter werden, diese Einnahmequellen zu     aktivieren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Liste===&lt;br /&gt;
* Mitgliedsbeiträge &lt;br /&gt;
* Produktion - Herstellung (von kundenspezifischen Anpassungen, von fertigen  &amp;amp; später anpassbaren Rädern/Produkten, von ... ) &lt;br /&gt;
* Open Source Stipendien (Van Bo, ähnliche Dinge) &amp;gt; gratify (?) &lt;br /&gt;
* Crowdfunding (einmalig, regulär)  &lt;br /&gt;
* Radverleih (zentral oder dezentral http://www.velogistics.net und/oder http://dein-lastenrad.de/index.php?title=Hauptseite#Freie_Lastenr.C3.A4der_.E2.80.93_Projekte &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Verknüpfung mit Sharingplatformen (z.B. http://lock8.me/) &amp;lt;http://lock8.me/&amp;gt; &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Studie hätte gezeigt: Bereitschaft für Tages(Stunden?)preis läge im Schnitt bei 3,50EU (für Berlin) &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Erfahrung von Frauke/Kunststoffe: Einnahmen von Verleih fressen Instandhaltungskosten auf &lt;br /&gt;
* Workshopvermietung (z.B. letsmake oder Bauer + planer oder offene-werkstaetten.org) &lt;br /&gt;
* Werkzeugvermietung &lt;br /&gt;
* Reparatur &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Dienstleistungen&amp;quot; um den Verwaltungsaufwand für ein Lastenrad?  &lt;br /&gt;
* Werbung (an den Rädern) - Fahrende Schilder &lt;br /&gt;
* Garantie-Zusicherung (als Gegensatz zum eigenverantowrtlich durchgeführten Selbstbau) &lt;br /&gt;
* Updates (auf spätere Entwicklungsstufen des Open Source Hardware Produktes) &lt;br /&gt;
* Ladenbetrieb – von Einzelteilverkauf  über Bausätze bis hin zum fertigen&amp;amp;nicht selbst gebauten Rad &lt;br /&gt;
* Bezahlte Workshops (zu Rädern, zum Schweißen, Lastenradbau als &amp;quot;Team Event&amp;quot; für Gruppen, Firmen etc.)  &lt;br /&gt;
* Förderungen (z.B. für Bildung)  &lt;br /&gt;
* Lizenzierung (z.B. von Marken) - Distributed Manufacturing  &lt;br /&gt;
* Spenden (Flattr Button) https://flattr.com/ &lt;br /&gt;
* Events (mit Eintritt)  &lt;br /&gt;
* Sponsoring (Irgendwer hat erzählt, die Open-Design-City im Betahaus wird demnächst zum Conrad-HackSpace &amp;gt; http://hardware.co/)  &lt;br /&gt;
* Produktionsleistung/Prototypenentwicklung  &lt;br /&gt;
* Service: Instandhaltung von Leihrädern anderer? (http://www.radambulanz.de/) &amp;lt;http://www.radambulanz.de/&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Service: We hack your bike?  &lt;br /&gt;
* Zertifikate: Du bist ein ausgewiesener XYZ-Workshopleiter (Expert_innen-Pool für diverse Lastenrad-Modelle &lt;br /&gt;
* Expertise mit Netzwerkaufbau? – z.B. Wikibetrieb &lt;br /&gt;
* Tom: Anschubfinanzierung durch Spenden, aus der Hausgemeinschaft usw. hat oft gut funktioniert!  &lt;br /&gt;
* Abholung von alten Schrotträdern - Aufräumservice für die Stadt, für Hausverwaltungen usw. Wer entsorgt all diese toten, rostigen Fahrradzombies? Recyclingservice. - Eventuell gekoppelt an einen Gebrauchtteilbetrieb?  &lt;br /&gt;
* Synergien/Kooperationen mit Sozialprojekten wie Behindertenwerkstätten? Sozialunternehmertum?  &lt;br /&gt;
* im design gibt es ansätze, dass mitarbeiterInnen 4-tage wochen haben oder ihnen zeit zur eigenen entwicklung freigegeben wird. es könnte ein anspruch an die arbeitswelt sein, weg von der 100%-Stelle zu kommen und damit eine querfinanzierung ideeller projekte ermöglichen. die vorteile für beide seiten sollte klar sein, oder? &lt;br /&gt;
* sonderabgabe für große unternehmen zur förderung freier, selbstorganisierter projekte ;-) oder firmenpatenschaften? ist aber auch kritisch zu sehen, stichwort &#039;unabhängigkeit&#039;! &lt;br /&gt;
* verkauf von bauanleitungen, wie z.b. christian kuhtz von &#039;einfälle statt abfälle&#039; oder www.atomiczombie.com (DIY bicycle parts)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;patenschaften&amp;quot; von großen firmen, das ist allerdings auch heikel&lt;br /&gt;
* +... was fehlt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fragen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Was     davon könntet ihr euch für euch vorstellen? Was nicht? Und warum?  Was    fehlt, müsste man gestalten, um auch neue Einnahmequellen zu     erschließen? Oder vorhandene zu vergrößern? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONS-ERGEBNISSE/VERLAUF | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
* &amp;gt;Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-  und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?  Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung  einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?  Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=5. DOKUMENTATION &amp;amp; WISSEN, schaffen und teilen= &lt;br /&gt;
[ Kommunikation 1 ] &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
    O&lt;br /&gt;
 _ &amp;lt; |=*.__:. &lt;br /&gt;
 O °° O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME, IDEEN/WÜNSCHE==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Lars, allgemein zur Einleitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie     funktioniert der Wissenstransfer? Und die gemeinsame Entwicklung und     Weiterentwicklung des Wissens? Mit welchen „Daten“ kann man lokale     „Produktion“ leichter ermöglichen? Welche Produktion (welcher  Modelle)    ist dafür geeignet und welche weniger? Wie geschieht die   Kommunikation?   Welche Open-Source-Räder &amp;amp; Strukturen entwickeln   und bauen wir   gemeinsam? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad von Christoph]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Workshop-Kisten Lastenrad-Modelle&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grobschnitt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausgangslage:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Auf     der Wissensallmende-Plattform werkstatt-lastenrad.de sind etlich     Bauanleitungen für verschiedene Lastenrad-Modelle versammelt. Die     Erfahrung zeigt, dass zusätzlich zu Bildern, Texten, Videos und     Workshop-Dokumentationen eine Art physischer Vorlage die     selbstorganisierten Bauprojekte interessierter Initiativen stark     befördern würde. Es ist schlicht nicht leistbar für alle anfragenden     Gruppen einen eigenen Workshop zu organisieren (Zeit- und     Mittelknappheit).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Schablone, Muster“:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Pro     Modell soll eine ausleihbare Kiste entstehen, die alle zu   erstellenden   Rahmenteile des Lastenrad-Modells enthält. Die   grundsätzlichen   Arbeitsschritte werden kondensiert auf laminierten   Karten beschrieben.   Zusätzlich enthält das Paket eine ausrollbare   Plane, auf die die  Umrisse  der Einzelteile aufgezeichnet sind   (physical checklist). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht enthalten sind alle Kleinteile (Schrauben, Muttern, Spezialteile, Fahrrad-Technik, Laufräder etc…)&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausleihe:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das     BLN-Projekt organisiert und koordiniert die Ausleihe der Kisten,     Bau-Coaching und Feedback. Geben und nehmen, d.h. die Projekte  stellen    Bilder, Texte, Videos ihres Bauvorhabens zur Verfügung und    dokumentieren  Modifikationen, Erweiterungen, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Service:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Pro     Modell können die jeweiligen Entwickler den Bezug von Bausätzen     und/oder zusammengestellten Zusatzteilen anbieten (Schrauben, etc…),    was  separat abgewickelt werden muss.Über die Plattform wird z.B.    lediglich  auf die Möglichkeit verwiesen (+ Kontaktdaten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christophe     (Long-André, modularer Anhänger, Longbike), Till Wolfer (XYZ-Bikes),     Andreas Triebenbacher (KS-Lasti) , Detlef Schmitz (WerkBox-Hecklader)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Next steps:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Idee     schildern und konkretisieren, gemeinsame Richtlinien für die     Teile/Kisten/Beschreibungen etc. festlegen, Kosten klären, Prozedere     abstimmen … wenn alles steht: Rubrik auf Plattform einrichten und     loslegen ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
…to be continued!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad von Mabe]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
mabe / carlacargo&lt;br /&gt;
* nur     weil ein projekt/produkt als open source hardware angepriesen wird     unterscheiden sich die dokumentationen und die methodik der     veröffentlichung ja gravierend&lt;br /&gt;
* es     müsste eine Plattform geben die sämtliche open source hardware     initiativen auflistet und sammelt, verlinkungen schafft und evtl.   sogar   erste anlaufstelle ist um die eigentliche dokumentation zu   finden,  diese  kümmert sich evtl. auch um die archivierung und   veröffentlichung  -&amp;gt;  ich kann mir da auch einen katalog vorstellen   der jährlich  erscheint und  baupläne und erste anregungen bereit hält   -&amp;gt;  makerbewegung  cthacks...&lt;br /&gt;
* die     plattform ist gleichzeitig zertifizierungsbehörde für die projekte.    ich  seh oft bei open source hardware so roadmap zeitstrahlen, die    plattform  könnte die einzelnen inis auch feiner abgestuft   zertifizieren  je  nachdem wie der grad der dokumentation, zum beispiel   100% oshw  wenn  alles sauber aufgebaut ist, alle pläne einfach   zugänglich sind,  eine  partizipation am projekt ermöglicht wird....&lt;br /&gt;
* die     projekte wiederum können zahlende mitglieder der plattform sein und     profitieren von, bezahlten anwälten, werbung, siegel/zertifizierung   des   produkts, geschlossenes öffentliches starkes auftreten, bürgen   für   finanzierungsfragen..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(... mabe weiter ...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DOKUZILLA&lt;br /&gt;
* ha     fast vergessen ich war da ja sogar schon einen schritt weiter.  stellt    euch vor es gibt ein dokumentationsmonster. da wir ja auch  ganz viele    sponsorengelder von mozilla einziehen wollen nennen wir  das ganze http://www.dokuzilla.org domain hab ich schon. wenn jemand drauf      einsteigen will bitte melden geb da gern arbeit ab&lt;br /&gt;
* eigentlich bedarf es gar nicht viel arbeit weil die leute von dozuki (http://www.dozuki.com/)     das schon ziemlich genau so gemacht haben      wie es vielen leuten     extrem viel arbeit abnehmen könnte. -&amp;gt; das ist      quasi die     software hinter ifixit -&amp;gt; hatte mit denen schon gemail, die         sind  nett und ich würde die definitv als sympatisanten einschätzen     -&amp;gt;      vergeben schon jetzt dozuki accounts für coole projekt für     umme...ich      glaub es is gar mal viel programmieren -&amp;gt; eher management und versuchen so viel als geht vorhandene synergien/tools verbasteln.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(... mabe weiter ...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und     noch was fällt mir ein: Wie kann das Team was an einem open source     hardware projekt arbeitet maximal die vorteile von open source   hardware   ausschöpfen. Ich glaub viel zu oft ist das Team sich der   Möglichkeit   nicht bewusst bzw. traut sich auch nicht die Crowd/ das   Netzwerk darauf   anzusprechen zu aktivieren:&lt;br /&gt;
* design ist auf jeden fall ein super crowdpunkt&lt;br /&gt;
* flyer printmedien erzeugen kann ans netzwerk abgegeben werden (vanBo macht das ja ziemlich gut immer finde ich)&lt;br /&gt;
* recherchen und kalkulationen&lt;br /&gt;
* konstruktionstasks&lt;br /&gt;
* herstelleraquise&lt;br /&gt;
* produktvorteile     durch rabatte -&amp;gt; es gibt firmen die finden das projekt     unterstützenswert und unterstützen da mit EK preisen -&amp;gt; elfkw zum     beispiel bei uns&lt;br /&gt;
* also     letztendlich was kann ich aus dem netzwerk maximal raus ziehen aus    sich  des projektteams. es soll ja auch wirklich ein vorteil entstehen    aus  dem open source und das ist aus projektteam sich eines der    wesentlichen  punkte sich dafür zu entscheiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONSFRAGEN/INPUT==&lt;br /&gt;
Das     Problem der Hardware-Dokumentation ist noch nicht gelöst ... Jedoch     funktioniert das dezentrale Netzwerk je besser, je besser der     Wissenstransfer klappt, je besser die Vorteile von Open Source     (gemeinsame Entwicklung, unabhängige Fertigung usw.) aktiviert werden     können. ... 3D-Druckteile kann man herunterladen und direkt mit vor   Ort   i.d.R. bereits vorhandenen Maschinen (Druckern &amp;amp; Rechnern)   und   Materialien (Filament) anzufertigen versuchen. Die Hürden beim Lastenradbau sind höher. Wie können wir sie verringern? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware selbst=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche     Probleme muss eine Fertigung vor Ort überwinden (Teile besorgen und     andere Ressourcen wie Werkzeuge, Fähigkeiten &amp;amp; Zeit). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Welche dieser Probleme kann man reduzieren? Wie? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Produkte? Welche Radmodelle sind leichter zu bauen, welche schwieriger? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Open Source Hardware Definition sagt (http://www.oshwa.org/definition/german/):     „Ideally, open source hardware uses readily-available components and     materials, standard processes, open infrastructure, unrestricted     content, and open-source design tools to maximize the ability of     individuals to make and use hardware.“ Deutsch: „Im Idealfall nutzt     Open-Source-Hardware fertig erhältliche Komponenten und Materialien,     Standardprozesse, offene Infrastrukturen und frei nutzbare Inhalte,  um    damit die Möglichkeiten aller zu maximieren, die Hardware zu  bauen  und   zu verwenden.“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Können wir zu ein paar Standardisierungen gelangen? Let the hardware speak for itself! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(-&amp;gt; Hierfür auch evtl. unten nachsehen Tills Ideen bei „PRODUKTE“) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Wissensverbreitung und -erstellung?=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was müsste die perfekte Dokumentation leisten? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Welche extern schon vorhandenen Quellen kann man einbinden? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Christophs     Kiste ... klingt sehr sehr interessant! Wann kommt Version 1.0 raus?     Kann die selbst Open Source sein – klingt nach dem perfekten    OS-Projekt!  Kann man die auch verkaufen/bestellen (=Einnahmequelle)?    Kann man die  Kiste branden? Wie müsste die sein? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Qualitätssicherung?=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sortieren wir Dokumentationen? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wie bewerten wir erstellte Räder? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Welche     Anreize können wir schaffen, gute Qualität und auch     Dokumentationsbeiträge zu liefern? (Siehe dafür auch unten bei     ARBEITSABLÄUFE &amp;amp; MOTIVATION)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Weiterlesen zu Dokumentation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OPENiT Agency: Community Planner (besonders Punkt 2 &amp;amp; 3) http://openitagency.eu/community-building-planner/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DISKUSSION ERGEBNISSE / VERLAUF  | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
* Unterschiede zwischen Dokumentierer und Tüftler --&amp;gt; evtl. nicht die gleichen Leute&lt;br /&gt;
* Open Manual Format (o-manual) als Grundlage für Standard (darauf basiert auch ifxit und dozuki) (+1)&lt;br /&gt;
* Wie kann man den Prozess des Bauens so gestalten, dass Leute gerne dokumentieren und dass die Doku auch während des Workshops passiert (danach passiert erfahrungsgemäßig nie mehr was)&lt;br /&gt;
* und das ich als tüftler gar nicht so viel mit dem dokumentieren zu tun habe. ich glaube es ist immer das gleiche, der/die tüftler sind doch meist leute die gar nicht so viel lust haben zu dokumentieren, da reizt doch schon eher das nächste projekt...allerdings ist es mittlerweile ja so einfach mit wenig aufwand sehr viel zu dokumentieren -&amp;gt; diresta videos zum beispiel -&amp;gt; full hd camera parallel daneben gestellt und du hast ellenlanges material -&amp;gt; vielleicht wäre es auch sinnvoll eine dokumentationskiste zu verleihen mit kamera, stativ, dolly, slider, gopro...&lt;br /&gt;
* Haptische Bibliothek ist eine gute Idee, hat im ersten Test gut funktioniert und soll jetzt auf ein zweites Projekt (Hänger) ausgedehnt werden; haptische Bib evtl. auch nutzbar für Unternehmen o.ä. (als dauerhaft dort stehende Kiste) oder zum Geld verdienen (Kisten verkaufen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=6. AUSSENKOMMUNIKATION, Wer sind „Wir“= &lt;br /&gt;
[ Kommunikation 2 ] &lt;br /&gt;
           o                                 &lt;br /&gt;
 .... ,. _/\_+°                           &lt;br /&gt;
  O    O,&amp;gt; /O &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME, IDEEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Zur Einleitung, von Lars] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was     machen „Wir“? Was sind unsere gemeinsamen Werte? Wie kommunizieren    wir,  was wir tun nach außen? Können wir eine Art gemeinsamen aber     dezentralen Auftritt erarbeiten? Vorbild wieder Fablabs: War man mal   in   einem Fablab in Asien, weiß man, wonach man in Europa oder   Südamerika   suchen muss und auch relativ genau, was einen erwartet.   Jeder einzelne   Standort stärkt damit die anderen in Nachfrage und   vereinfachter   Nutzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Fragen müssen/können wir dafür gemeinsam klären? Und wie kommunizieren wir unsere Antworten nach außen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IDELL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wie     stellen wir uns eine wissensteilende gesellschaft überhaupt vor, wie     funktioniert entwicklung und wissenstransfer, wie hoch stecken wir     unsere ideale für eine &#039;bessere welt&#039; und wo liegen die persönlichen     grenzen (stickwort &#039;geld&#039;)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(...) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
halte     das thema &#039;mehr lastenräder&#039; auch für zentral, ebenso die frage nach     dessen umsetzung. wie also etabliert man ein modell, das nicht nur   eine   lastenrad-lobby ist und damit mehr den kommerziellen  herstellern   dient,  sondern die ideen u. vorstellungen einer anderen    (wissensteilenden,  solidarischen...) gesellschaft tranpsortiert?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die     plattform ist gleichzeitig zertifizierungsbehörde für die projekte.    ich  seh oft bei open source hardware so roadmap zeitstrahlen, die    plattform  könnte die einzelnen inis auch feiner abgestuft   zertifizieren  je  nachdem wie der grad der dokumentation, zum beispiel   100% oshw  wenn  alles sauber aufgebaut ist, alle pläne einfach   zugänglich sind,  eine  partizipation am projekt ermöglicht wird....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die     projekte wiederum können zahlende mitglieder der plattform sein und     profitieren von, bezahlten anwälten, werbung, siegel/zertifizierung   des   produkts, geschlossenes öffentliches starkes auftreten, bürgen   für   finanzierungsfragen..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe, 2] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz (ich meine da  jetzt   vor allem einen  Großinvestor der mit viel Volumen die Idee  Massenhaft   kopiert) mögliche  Kunden von dem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ANREGUNGEN/INPUT – FRAGEN FÜR DIE DISKUSSION==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{Empfohlenes Vorgehen: Erst alle lesen, dann von oben nach unten durchdiskutieren.} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lastenräder in der Welt? (Unsere Vision/unser Ziel)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Was     ist postfossile Mobilität (ist das überhaupt das, worum es geht)?    Wofür  brauchen wir Lastenräder? Wie sehen wir die Zukunft? Wieso  bauen   wir  sie und sind sie uns wichtig? Was sind unsere Ziele? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt; Wie können wir Lastenräder populärer als Option machen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für wen? (Zielgruppe oder besser: Community)&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Wer     sind unsere „Kunden“? Welche „Zielgruppe“ haben wir? Wer wird/soll     solche Räder entwickeln mit uns oder wer soll sie nutzen? Darin     investieren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: Ich versuche eine Schnittstelle bei den Carla Cargo Anhängern zu realisieren, so dass die Crowd an diesen Schnittstellen zum Beispiel völlig neue Aufbauten realisieren kann... Wohnmobilaufbau, Kanuausleger, Fahrradständer, Schüttgutwanne, mobile Küche...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Open Source oder Solidarisch oder Commons oder ...?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Welche     „Ideologie“ verfolgen wir? Warum ist es uns wichtig, all das „offen“    zu  machen. Wie erklären wir das? Haben wir eine gemeinsame   „Ideologie“   oder finden wir einen kleinen gemeinsamen Nenner, bei dem   wir uns alle   aufgehoben fühlen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eine gemeinsame Marke?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Eine     gemeinsame Dachmarke? Vielleicht gestützt von der Anstiftung  Ertomis?    ... nicht „FabLab“ aber „Mobilitätslab“, „Cargo-Labs“,  „Bike-Fablabs“    ... „Postfossile Mobilität Lab – PoFoMo-Lab“ oder  „NiFoMo –   Nichtfossile  Mobilität...“ ... Ideen? Raus damit! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie kommuniziert man die Marke?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Wie     hinterlegt man eine etwaige gemeinsame Marke, kommuniziert die  Werte?    Über einen Code of Conduct, einen Visionstext? Ein Manifest?(+1) (beispeilmanifest von ifixit: http://eustore.ifixit.com/Das-iFixit-Manifest/) Oder   lieber  über Taten! Registriert man eine Marke, dann müssten  andere   Werkstätten  fragen, bevor sie die Marke nutzen können. Oder  lässt man   die Marke  einfach offen, dass jeder sie ohne zu fragen  nutzen kann? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Partner und Allianzen?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Welche     Kommunikationspartner könnte man dafür finden? Welche Netzwerke     mitaktivieren? Es gibt ja eine breite Radbewegung in der Welt und     postfossile ...&lt;br /&gt;
Könnte man z.B. auch kommerzielle Anbieter von Lastenrädern mit ins Boot holen? Will man das? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONS-ERGEBNISSE/VERLAUF  | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Unsicherheit? Brauchen wir das? Wollen wir das? Es ist nicht klar, was es uns bringt?&lt;br /&gt;
* Eine mögliche Wirkung könnte sein: politische Kraft erhöhen. &lt;br /&gt;
* Wer wären denn die Allianzpartner - wenn wir auf OS-Selbstbau gehen (OS-SelbstbauCargo) dann keine Industrie, wenn allgemeiner könnten auch Industriepartner eine Rolle spielen.&lt;br /&gt;
* Was wäre das gemeinsame, welches gelabelt und dadurch erkennbar wird? &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Marke&amp;quot; ist nur eine Metapher ... Es könnte auch ein Siegel sein - oder ein Mission Statement (&amp;quot;Lösung für die letzte Meile&amp;quot;). &lt;br /&gt;
* Für welche gemeinsamen Ziele stehen wir? Postfossile Mobilität?&lt;br /&gt;
* EVENTUELL: eine Diskussion ein ganzer Cluster während des großen Cargobike-Treffens in Köln im Juni (20igster Juni in Köln) - Kontaktier Tom für Näheres.  http://wielebenwir.de/blog/stadt-raum/forum-freie-lastenraeder/(+1)&lt;br /&gt;
* also das ziel ist doch klar...wir wollen den urbanen raum mitgestalten und können eine autofokusierte innenstadtplanung nicht mehr dulden und wollen aktiv an einer alternative arbeiten, weils uns da eh viel zu langsam geht nehmen wir das selbst in die hand und machen es auch noch open source damits schnellstmöglichst fruchtet und sich vermehrt&lt;br /&gt;
* manchmal denke ich es wäre schon hilfreich genug die verschiedenen open source hardware sachen überhaupt übersichtlicht gelistet zu haben und vor allem alle tools zu verlinken, welche die inis überhaupt verwenden (flickr, youtubechannel, wiki, twitter, facebook...)&lt;br /&gt;
* ha supi, mail kommt grad rein. irgendwie ist das an mir vorbei gegangen: http://www.dozuki.com/resources/open-source-projects/ das ist genau das was ich gesucht habe. ich probiers mal aus. die sind einfach der hammer die jungs und mädels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=7. MOTIVATION &amp;amp; ARBEITSSTRUKTUR (bzw. Workflows), Wie wird lokal zusammengearbeitet=&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
     o                                 &lt;br /&gt;
  _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
  O,&amp;gt; /O l--l&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==PROBLEMFELD, FRAGEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Zur Einleitung, von Lars]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offen     heißt hier, man erlaubt Leuten vor Ort mitzuarbeiten. Leitet sie  z.B.    an, sich selbst ein Rad zu bauen. Aber auch viele andere     Mitarbeitsmöglichkeiten sind denkbar. Wie ist die Mitarbeitsstruktur    vor  Ort – und auch überregional – gebaut? Wie kann es gelingen,    Menschen zu  motivieren, mitzumachen und dabeizubleiben, Teil der    offenen Fabrik zu  sein? Was will man erreichen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad von Christoph] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freizeit-Modell:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
maximal 3h/Woche ehrenamtliches Arbeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa:&lt;br /&gt;
Wie     kann man das wertvolle Wissen von Tüftlern die ihr Know How zum Spaß     und in Ihrer Freizeit erarbeitet haben, sammeln, aufbereiten und     allgemein und frei zugänglich machen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwort: Mit der Wiki-Plattform und CC-Linzenz funktioniert das ganz gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mabe: ja aber da muss eben auch der tüftler wieder dokumentieren. kamera danebenstellen is da ja an sich noch echt unkompliziert und die schritte sind maximal dokumentiert -&amp;gt; aus den vielen stunden videomaterial gilt es dann wieder eher das rauszufiltern was sinnvoll is -&amp;gt; crowd -&amp;gt; einfach alles online stellen und die crowd machen lassen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christophe: Wenn     viele Leute Ihre Ideen zur Verfügung stellen ohne sich zu  Verausgaben    (ausbeuten) würde das Modell sich tragen. Ähnlich wie  Wikipedia.&lt;br /&gt;
Erfahrung     aus der Praxis Werkstatt-Lastenrad: Die Wikiadministration erfordert     sehr viel Arbeit, mit wenigen ausnahmen beteiligt sich niemand an  der    Dokumentation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mabe: Ich seh da zwei Modelle: &lt;br /&gt;
Modell A: Mächtiges kompliziertes Wiki was einfach eine große Admincrowd braucht aus motivierten Leuten um das zu administrieren wie eben auch bei wikipedia&lt;br /&gt;
Modell B: einfacheres intuitiveres Dokumentationstool was auch gleich noch ein cooles design liefert. dozuki oder knowable geht ja in die richtung, hätte den vorteil, dass eben wieder der tüftler das dokumentieren übernimmt und es im einfach gemacht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==INPUT &amp;amp; FRAGEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wie sollen Leute überhaupt mitarbeiten? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
QUELLE: Was motiviert Leute, an einem Open-Source-Projekt teilzuhaben? LINK http://openitagency.eu/roles-motivations-community-planner/&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(... Geld ist ein starker Motivationsanreiz ... Sind Beteiligungen denkbar?) &lt;br /&gt;
Individualisierbarkeit und damit verbunden persönliche Identifikation mit dem Produkt -&amp;gt; Zitat von einem Kunden aus Wien: &amp;quot;Ich will so einen geilen Anhänger.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
WEITERLESEN: Community Planner OPENiT Agency: &lt;br /&gt;
http://openitagency.eu/community-building-planner/&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONVERLAUF | PROTOKOLL==&lt;br /&gt;
* Der Bau muss begleitet werden, es braucht Lust und Druck&lt;br /&gt;
* In Wien: Menschen kommen mit einem Projekt, wenn sie zu lange brauchen, werden sie bisschen geschoben&lt;br /&gt;
* Verschiedene Rollen deutlich machen, am besten schon bei der Strukturierung des Projekts&lt;br /&gt;
* . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;gt; SONDERFRAGE: PRODUKTE – Was sind denn das für „Produkte“, die wir brauchen?= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   o                                      &lt;br /&gt;
 _/\_` t xxxxx                    &lt;br /&gt;
 O &amp;gt;° O    O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==FRAGEN &amp;amp; INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Zur Einleitung/Erklärung, von Lars]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was     ist „das Produkt“? Die allermeisten Menschen werden ins Netzwerk     einsteigen, weil sie Lust haben auf ein Lastenrad – das „Produkt“.    Dabei  muss „Produkt“ nicht unbedingt marktwirtschaftlich verstanden    werden –  sondern mehr in die Richtung, was ist das Ergebnis der    Bemühungen, der  Arbeit? Wofür setzt man sich ein? Woran ist man Teil?&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
Der Punkt überschneidet sich stark mit den anderen, braucht aber eventuell doch einen Ort, um individuell diskutiert zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Till]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Till / XYZ CARGO – Anmerkungen zum bisherigen Lastenrad-Workshop-Konzept aus unserer Perspektive:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziele:&lt;br /&gt;
* gut funktionierende &amp;amp; langlebige, das heißt überzeugende Lastenräder&lt;br /&gt;
* aus selbstorganisierten Gebrauchtteilen&lt;br /&gt;
* mit u.a. „Laien“ in Selbstbau-Workshops gebaut&lt;br /&gt;
* unter Erlernen des notwendigen Fachwissens (für Bau, Teile-Beschaffung, Fahrrad-Technik und Qualitätsbewusstsein)&lt;br /&gt;
* zu günstigen Kosten (niedriger als Kauf-Lastenräder)&lt;br /&gt;
* in überschaubarem Zeitrahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… sind Eckpunkte, die erstrebenswert, aber teilweise nicht in Einklang zu bringen sind. Unsere Erfahrungen haben gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* aus     von Laien selbstorganisierten Gebrauchtteilen ein überzeugend gut     funktionierendes Lastenrad herzustellen, ist nur unter großem     Zeitaufwand (und damit hohen Kosten) möglich:&lt;br /&gt;
* Vermittlung     Fahrrad-Wissen und Qualitätseinschätzung &amp;gt; Organisation der Teile     &amp;gt; Reparatur der Gebrauchtteile &amp;gt;Anpassung der Räder auf     unterschiedlichste Teile &amp;gt; kontinuierliche Reparatur der Ergebnisse&lt;br /&gt;
* XYZ     CARGO hat als Konsequenz das Verbauen von Neuteilen mit aufgenommen,     damit die anderen Workshop-Eckpunkte weiter bestehen können…&lt;br /&gt;
* ein angeleiteter Selbstbau ist wegen des Zeitaufwandes zu günstigeren Kosten als billige Kauf-Lastenräder nicht möglich:&lt;br /&gt;
* Fokus     sollte auf Qualität der Wissensvermittlung und des resultierenden     Lastenrades liegen; Neuteile können aus Zeit- und vor allem aus     Qualitäts-Gründen Sinn machen, wenn ein überzeugend funktionales     Lastenrad entstehen soll&lt;br /&gt;
* gut     funktionierende &amp;amp; überzeugende Lastenräder sind in  UNangeleiteten    Selbstbau-Workshops durch „Laien“ m.E. kaum  herstellbar: &lt;br /&gt;
* fehlendes Werkzeug, fehlendes Fahrrad-Teile- und Bau-Wissen, fehlende Qualitätseinschätzung&lt;br /&gt;
* unter Prinzipien eines funktionierenden Werkstoff-Kreislaufs: nicht    nur  Upcycling, sondern Aufrechterhalten der Recycle-Fähigkeit der     Ergebnisse (verschrauben statt kleben, nicht beschichten, nicht     lackieren, in Wertstoffe trennbar halten, etc.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSION | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
* Es gehört &amp;quot;zu einem guten&amp;quot; zum Produkt, in 3 Tagen herstellbar zu sein - wegen der Aufmerksamkeits/Motivationsspanne der Teilnehmer? &lt;br /&gt;
* Teile sollten leicht auftreibbar sein? bzw. es braucht Infrastrukturen dafür, das Auffinden geeigneter Teile kann nicht Teilnehmenden von Workshops aufgebürdet werden (bei schwierigen Teilen zB Laufrad vorne; bei Sattel etc. ist einfacher)&lt;br /&gt;
* Schraubmuffenräder? - &amp;quot;Nachstandardisierung&amp;quot; von alten Fahrradleichen... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Nico] für mich kristallisieren sich 3 modelle heraus:&lt;br /&gt;
# bausatz, bauset. fertige montagesätze können im wohnzimmer zusammengebaut werden&lt;br /&gt;
# workshop. mit vorgefertigten, mitgebrachten, recycleten... teilen und handwerklicher herstellung wird ein lastenrad produziert&lt;br /&gt;
# der soziale aspekt. es geht darum, gemeinsam ein lastenrad zu bauen. dabei geht es weniger um das zu besitzende produkt, sondern mehr um das gemeinsame ereignis. wie z.b. beim urban gardening; die paar möhrchen pro quadrat stellen ja keine ernährungslösung dar sondern es geht um ganz andere dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; für mich zeigen sich zwei schwerpunkte. einmal die frage des opensource und einmal die des produkts. je nach schwerpunkt (also wissenstransfer oder qualitätsentwicklung) geht man andere wege. &lt;br /&gt;
ersteres zielt auf die vermittlung von wissen und der selbstständigen auseinandersetzung und weiterführung damit. zweiteres auf die entwicklung und produktion einer technischen lösung.&lt;br /&gt;
die frage wäre also, wie sieht authentisches opensource aus, wie gestaltet sich ganz konkret dieser gedanke? wie gut müssen z.b. bauanleitungen gemacht sein? Gibt es eine plattform für die community, wie weit gebe ich entscheidungen einer ursprünglich eigenen idee ab? wie gestaltet man das miteinander?&lt;br /&gt;
beim produkt-weg steht man viel klarer im wettbewerb zu den bedingungen unserer gesellschaft. wie kommt man davon weg, dass es luxus ist, die zeit und ressourcen für produktentwicklung zu haben? ist es überhaupt möglich? man sieht es an den bemühungen von xyz, wie schwierig es ist. zum einen ist es die marke n55, die in (kunst)ausstellungen xyz zeigt (eine notwendigkeit, um das finanzielle zu sichern), zum anderen soll es aber auch eine entkopplung zu einem gemeinschaftlich-geteiltem geben. wie schaffen sie das, ohne ein franchise zu werden?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=THEMENSPEICHER=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was fehlt? Was haben wir ganz vergessen? Müsste eigentlich (jetzt) noch besprochen werden? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt;  WIE KRIEGT MAN MEHR FRAUEN IN DEN Lastenrad-Selbstbau?! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;gt; MISSION-STATEMENT: Was sind die verbindenden Gemeinsamkeiten/Ideen/Vidionen der unterschiedlichen Lastenrad-Projekte, die als gemeinsames Mission Statement formuliert werden könnten?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;- E N D E [http://werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F#ABSCHLUSSDISKUSSION_ZUR_OFFENEN_VERTEILTEN_FABRIK (Abschlussdiskussion siehe oben)] -&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= // ANKÜNDIGUNG DES WORKSHOPS  =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8856</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8856"/>
		<updated>2015-02-24T21:14:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: /* THEMENSPEICHER */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;     o    &lt;br /&gt;
. _/\_ &amp;gt;  ___&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teilnehmer:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer [https://www.n55.dk/ N55] und [https://www.xyzcargo.com/ XYZ CARGO] , till [AT] n55.dk &lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, [https://www.facebook.com/pages/Cargo-Bike-Fans-Berlin/191182021004757 cbf berlin]  , [http://www.nicojungel.net/solar.html 8rad] &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Workshopleiter:=== &lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=2. EINFÜHRUNG: Dezentrales offenes Produzieren= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;           O`                                 &lt;br /&gt;
\__/ .. _/\_&amp;gt;                             &lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt; oo    O,&amp;gt; /O  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Fablabs===&lt;br /&gt;
* Vergleich: Fablabs https://www.fablabs.io/map &lt;br /&gt;
* Fablabs sind dezentrale, unabhängige Fertigungsstätten. „To make almost everything“. Bild: http://www2.dxarts.washington.edu/images/fremont-aerial-overview.jpg&lt;br /&gt;
* Ist das die Produktion der Zukunft? Produkt/Produktionsbedürfnis sucht passende Fabrik? Beispiel: Britehub https://britehub.com/ &amp;amp; MakersRow http://makersrow.com/  &lt;br /&gt;
* Lokale Produktion mittels globaler Baupläne: From „Products In and Waste out“ to „DATA In to DATA Out“ Bild: http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png , Blogpost dazu: http://bloglz.de/from-_products-in-waste-out-to-_data-in-data-out/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Open Source &amp;amp;= Kollaboration===&lt;br /&gt;
* Fablabs entwickeln sich massiv auf Open Source Prinzipien – dem offenen Austausch von Bauplänen und Möglichkeiten. Drei Beispiele: Arduino -     Physical Computing und Arduino Community - http://arduino.cc , Thingiverse – Digital Designs for Physical Objects http://thingiverse.com, GitHub – Open Source Software http://github.com + &lt;br /&gt;
* Sinn von Open Source – Nicht nur sein eigenes Design öffnen, sondern die Vorteile von Open Source nutzen, auf ein lebendiges Ökosystem zurückgreifen zu können, etwas dazuzugeben, gemeinsam etwas zu entwickeln. - „It is not „Open Source Your Hardware“ it is „Building Open Source Hardware“. (Sam Muirhead http://cameralibre.cc )  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Jedes Mal, wenn ein Fablab irgendwo Erfolg hat, bekannt wird und   etwas   offenes und woanders gut nutzbares schafft, gewinnen alle   anderen   Fablabs. -&amp;gt; Die Nachfrage wächst und die  Leistungsfähigkeit  aller. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„wunschagenda nico jungel: (...) ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?“&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;  „Was wäre, wenn IKEA Open Structures-Teile in großer Masse   produzieren   würde?“ Das Ökosystem würde wachsen, und die  Möglichkeiten  aller, damit  zu arbeiten und auch Geld zu verdienen  (insofern OS Open  Source  wäre), würden wachsen. Ein Markt für z.B. Reparaturen, individuelle  Hacks und  Sonderteile oder Add ons würde  entstehen, den  viele besetzen  können –  Long-Tail. (Offene  Ökosystemperspektive) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= &amp;gt;  Für den dezentralen Lastenradbau: Wie agieren die individuellen Standorte, um Dinge in dieses Netzwerk/dieses Ökosystem zurückzugeben, um es für alle stark zu   machen   und jedem einzelnen Standort seine Arbeit zu erleichtern,  damit  jeder   einzelne Standort es nutzen kann. &lt;br /&gt;
Welche Open-Source-„Produkte“ würden das erleichtern, wie sind Abläufe und gemeinsame Kommunikation gestaltet? Wie kann ein gemeinsames  Ökosystem entstehen, welches allen Vorteile bringt? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;amp; NC-Lizenzen? Das Beispiel Open Desk – Distributed Manufacturing=== &lt;br /&gt;
(NC = Nicht-kommerzielle Nutzung) &lt;br /&gt;
* Beispiel Open Desk – Design for Open Making. https://www.opendesk.cc/&lt;br /&gt;
* Tische, die mit in den meisten Fablabs vorhandenen digitalen Werkzeugen hergestellt werden können. &lt;br /&gt;
* Idee     des „Schutzes“ durch eine NC-Lizenz. Ich darf den Tisch für mich    selbst  herstellen, aber nicht verkaufen. Aber die Plattform  vermittelt   mir  auch lokale Hersteller  – z.B. Fablabs – die es für  mich   herstellen. Als  Kunde kaufe ich von diesem Fablab dann den  Tisch. Das   Fablab nimmt also  eine kommerzielle Nutzung des Designs  vor. Das  Fablab  hat einen Vertrag  mit Open Desk – einen Teil der  Einnahmen wird  an die  Designer  weiterüberwiesen = Verteilte  Herstellung &lt;br /&gt;
* (Hinweis: NC = nicht Open Source, Achtung bei der Wortwahl, mehr dazu unten bei „LIZENZEN“) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;gt; Können wir uns so was generell auch für den Lastenradbau vorstellen?     Dass Christophe in Berlin Tims Räder herstellt, verkauft und etwas  an    Tim weiterüberweist. Oder Tim auch Carla Cargos baut und an  Mabe    überweist? Es gibt verschiedene „Produkte“ oder „Designs“  entwickelt   von  verschiedenen Designern, die auch an anderen Orten  hergestellt   werden  können? Manche Werkstätten haben das Wissen, die  Werkzeuge und    Fähigkeiten, um auch diese Designs oder eine Auswahl  von Designs aus   der  Palette herzustellen, tun es und geben etwas von  diesen Einnahmen   ab? &lt;br /&gt;
* Welche     „Produkte“ ließen sich so etablieren und aufbauen? Zum Nutzen aller?     (Open Source: Umso leichter Designs vor Ort reproduzierbar sind,  desto    besser kann man sich das vorstellen.) &lt;br /&gt;
* Welche Werkzeuge brauchen wir dafür? &lt;br /&gt;
* Welche Vereinbarungen treffen wir? &lt;br /&gt;
* ... Welche Fragen tauchen dann auf ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterlesen und Weitergucken zur Einführung:=== &lt;br /&gt;
* Simone Cicero on Open Platforms http://meedabyte.com/2014/12/20/the-future-of-manufacturing-platforms-and-distributed-fabrication/&lt;br /&gt;
* Platform Design Flowchart  http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ERSTE FRAGEN &amp;amp; DISKUSSION  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* NC-Lizenzen für Lastenradproduktion / - distribution - übertragbar?&lt;br /&gt;
* Copy/paste vs. Eigenbau / lernen - Professionalisierung der FabLabs eher Service als Wissenstransfer?&lt;br /&gt;
* Nutzen &amp;amp; Effizienz vs. Gruppen- und Lernprozess - Widerspruch überwinden?&lt;br /&gt;
* Konkurenz verschiedener Geschäftmodelle: Distribution von Rohstoffen oder integriertes Modell von Re- und Upcycling &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ABSCHLUSSDISKUSSION ZUR OFFENEN VERTEILTEN FABRIK==&lt;br /&gt;
Das hier ist das Protkoll der Abschlussdiskussion am Ende des Workshops in der wir auf das Ausgangsbild zurückkamen:&lt;br /&gt;
* Welche Infrastruktur brauchen wir? Schweißen ist schlecht, Aufwand zu hoch? Jedoch gehen die Schweißworkshops sehr gut! Menschen wollen Schweißen lernen  (Fahrradwerkstätten, die Schweißen ertragen bzw. Metallwerkstätten die Fahrradfrickler mögen)&lt;br /&gt;
* Standardisierungen an den verschiedenen Standorten? vs. Kooperation zwischen ganz verschiedenen Orten&lt;br /&gt;
* Verhältnis von &amp;quot;wir machen lokal alles selber&amp;quot; zu verteilter Produktion - möglichst einfache vs. komplexere (auf Fachkenntnisse angewiesene) Produkte&lt;br /&gt;
* Produktpalette in offener verteilter Fabrik&lt;br /&gt;
* Wie können Formen solidarischen Wirtschaftens in offenen verteilten Fabriken aussehen?&lt;br /&gt;
* was sind die verbindenden Elemente innerhalb des Kollaborationsverbundes? &amp;quot;Es gibt noch nicht diesen Teppich, der alles miteinander verwebt?&amp;quot; (Tom) Wie können verschiedene Werkstätten jenseits des Marktes miteinander in Beziehung kommen? Wie kann ein Maximum an Vielheit in dieser geteilten Struktur zusammen kommen? Standardisierung für Komplexität! / Lars: Der erste und wichtigste Faden in diesem Teppich könnte Open Source sein. Wenn Leute wirklich beginnen, die Modelle anderer zu bauen und weiterzuverbreiten, kommerziell motiviert, wird sich mehr Energie einstellen können? &lt;br /&gt;
* welche Partner kann man hinzuziehen? Die Deutsche Bahn, /Stadtverwaltungen z.B.? &lt;br /&gt;
* Personen, die Energie für den Eigenbau aufbringen sind fast nie Einzelpersonen, sondern Kollektive/Gruppen, die Ideale und Projekte haben&lt;br /&gt;
* Gleichzeitig entwickeln: Standardisierung vorantreiben und lustige Vielfalt wertschätzen und ermöglichen&lt;br /&gt;
* Wichtig: Anschlusstermine sind wichtig, um wirklich Fortschritte zu machen. Es war gut, sich gesehen zu haben. Face to Face is key :-) &lt;br /&gt;
*Lastenräder könnten gute Beispiele für Open-Source-Ökosysteme werden, weil sie so viele Zusammenhänge erlebbar machen, sichtbar und zugänglich zeigen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ey wo bleibt mein analytisches Schema?&amp;quot; Welche Produkte, Zielgruppen meint ihr überhaupt? Welche Bedürfnisse? &amp;quot;Ihr seid unklar in euren Begriffen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACTION! Mission-Statement vorbereiten für das Treffen in Köln, das verschiedene Perspektiven vereint. Wer ist dabei? Tom, ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .    &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WEITERER WORKSHOPVERLAUF&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
+ &amp;gt; Aus diesem allgemeinen Überblicksbild  gehen wir jetzt in    Einzelfragen, die sich konkret für die Akteure an den  individuellen    Standorten stellen. Bei der Besprechung dieser Fragen,  versuchen wir    immer wieder auch dieses große Bild von oben mit im Blick  zu  behalten,   um zu schauen, wie können die Lösungen der individuellen   Standorte  und  Akteure auch wieder positiv ins Ökosystem zurückwirken,  um   letztlich  alle zu stärken. So suchen wir nach Synergien, die  alle    vorwärtsbringen. -&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=3. LIZENZIERUNG &amp;amp; SCHUTZRECHTE, Rechtliche Fragen= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    o                                 &lt;br /&gt;
  _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
 O,&amp;gt; /O l----l&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* wie schütze ich das projekt/produktidee gegen eine nachträgliche patentierung durch andere firmen&lt;br /&gt;
* wie     und wo formuliere ich die open source hardware pinciples möglichst     allumfassend für ein projekt/produkt um einen maximalen schutz gegen     patentierung zu bekommen&lt;br /&gt;
* auch     die Creative Commens BY-SA Lizenz sagt ja das klone das urprojekt     erwähnen müssen und verbesserungen teilen sollen. Wie kann ich   vorgehen   bei verletzungen dieser lizenzbedingungen? Wie sieht die   Namensnennung   für Klone genau aus?&lt;br /&gt;
* das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTLICH: &lt;br /&gt;
ich     fände es interessant, einen anwalt einzuladen, der über   copyright/open   source/creative commons und den damit verbundenen   rechten und   möglichkeiten aufklärt. &lt;br /&gt;
ich     habe das gefühl, dass open source mehr ein modewort ist, unglaublich     toll klingt, aber teils unklar ist, was es überhaupt bedeutet. das     normale copyright bietet z.b. auch jedem menschen die möglichkeit,     privat alles nachzubauen und zu nutzen. zudem kommen die neuen     bewegungen ja eher aus den weichen medien, also musik/software und  ein    umdenken in material/konstruktionen/bauarten wirft viele fragen  auf.&lt;br /&gt;
durch     welche bemühungen und öffnungen zeichnet sich opensource also    überhaupt  aus und wann ist ein projekt tatsächlich opensource bzw    creative  commons? wo verlaufen folglich die grenzen? was sind bisher    die  codes/stillen übereinkünfte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT &amp;amp; IDEEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;gt; &amp;gt; HINWEIS: Das ist keine Rechtsberatung! (sondern was ich,    nach  einigem Lesen und ein paar Gesprächen für mich destillieren    konnte.)  &amp;lt; &amp;lt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„All Hardware is born free.“ – „Alle Hardware wird frei geboren“ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbemerkung:     Rechte sind Texte, die versuchen mit kleinen handlichen Paketen die   zu   beschreiben und zu steuern. Die Wirklichkeit besteht aber nicht   aus   kleinen handlichen Paketen, sondern wuchert aus, schießt quer,   schwappt   über, läuft permanent aus den Grenzen der kleinen Pakete   heraus und   bringt immer wieder Neues. Richter nehmen dann aber diese   Texte und   versuchen damit den Gang der Wirklichkeit zu lenken. Das  ist  aber nicht   immer vorhersehbar oder erwartbar – wie das Verhältnis  der  kleinen  Texte  und Wirklichkeit ist und gesehen wird. Weil die   Wirklichkeit und  diese  Texte in einem „kreativen“ bzw. beweglichen   Verhältnis stehen.  Und  gerade der Bereich, in den wir uns mit   Open-Source-Lastenradbau   hineinbegeben, ist durch hohe Unschärfe in   diesem ganzen Rechtsbereich   geprägt. 100%ig klare Aussagen sind   deshalb schwer zu kriegen. Immer   wieder heißt es: Das kann man vorher   nicht wissen, dass müsste erst ein   Richter entscheiden – Ausgang   ungewiss. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wichtigste     Lektion vorweg und überhaupt ist: 100%ige Rechtssicherheit gibt es     nicht! Im besten Fall immer weniger oder gar nichts erwarten.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt eine Beschreibung von fünf Schutzrechten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===1. URHEBERRECHT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Das Urheberrecht deckt „Werke der Kunst“ mit „körperlicher Festlegung“ ab, keine Funktionalitäten (things that do things)!     Bilder, Texte, evtl. auch Objekte, Choreographien und Musik sind     geschützt. Das heißt: Die Dokumentation ist (in aller Regel)   geschützt.   Aber auch „nichtfunktionelle Designelemente“ können   eventuell unter  das  Urheberrecht fallen. Was genau darunter fällt und   was nicht, wenn  man  den klaren Bereich von Musik, Text, Software,  Bild  und Film  verlässt,  ist schwammig – im Zweifelsfall entscheidet  der  Richter vor  Gericht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Wie? + &lt;br /&gt;
Das     Urheberrecht erhält man automatisch und umsonst! Man muss es nicht     extra beantragen. Und es gilt mindestens bis zum Tode des Urhebers  und    auch darüber hinaus. Weil man es automatisch erhält, verletzen  alle    anderen das Urheberrecht des Urhebers, wenn sie das Werk ohne   Erlaubnis   nutzen. Deshalb ist es unbedingt notwendig, eine   Free-Culture-Lizenz  zu  verwenden und deutlich sichtbar an alles   anzubringen, von dem man  will,  dass andere es nutzen. Ohne das ist es   ihnen rechtlich schlicht  nicht  möglich. Die beste weil erprobteste  und  verbreitetste Möglichkeit  dafür  sind die Creative Commons  Lizenzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was aber heißt das fürs Fahrrad? + &lt;br /&gt;
Lassen     sich mit Creative-Commons-Lizenzen Räder schützen/Hardware? Nun:     Funktionalitäten sind nicht geschützt. Besondere Bemalungen des Rads     könnten geschützt sein – darum Extra viel Klimbim anbringen, z.B.  eine    Flosse, um Urheberrechtsschutz zu haben? Vielleicht, ja. Damit  könnte    das Rad unter Umständen wegen einer besonderen Form oder  Farbgebung   oder  durch einen Nutzungskontext vom Urheberrecht  abgedeckt sein. Kann   man  aber i.d.R. nicht wissen vorher. Das würde  ein Richter vor einem   Gericht  entscheiden müssen. Empfehlung daher:  Nicht drauf verlassen   oder darauf  bauen. Trotzdem unbedingt die  Creative-Commons-Lizenzen   verwenden! Sie  geben dem Gegenüber  Sicherheit und zeigen, wie ihr   wollt, dass andere  eure Arbeit  weiterverwenden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Und die Creative Commons Non-Commercial Lizenz? + &lt;br /&gt;
Aber     was ist mit der Non-Commercial-Lizenz, die ja Open Desk verwendet?    Auch  andere Hardware-Projekte nutzen die doch. Soweit mir bekannt  ist,   ist  der Grund dafür zum einen der selbe wie oben angegeben: Die   Lizenz   zeigt, wie Open Desk verwendet werden möchte. Und zweitens  ist  es   wichtig, auf die bestehende Rechtsunsicherheit hinzuweisen:  Die    NC-Lizenz ist vor Gericht in diesem Kontext soweit mir bekannt  noch  nie   in einem Beispielfall durchverhandelt worden. Es gibt  keinen    Präzedenzfall. Damit besteht ein gewisses rechtliches Risiko  für einen    Verletzer – eventuell gilt sie ja doch! Dieses Risiko wirkt  in  gewisser   Weise schützend.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;KURZE DISKUSSION DER NC-Lizenz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Die NC-Lizenz wird sehr kontrovers diskutiert und hat viele Probleme:&lt;br /&gt;
* Hauptargument dagegen ist, dass es sich eigentlich nicht um eine Free-Culture-Lizenz handelt, klar. &lt;br /&gt;
* Auch  dürfen sich Dinge, die eine NC-Lizenz verwenden, nicht als     Open-Source-Hardware oder Open-Source-Software bezeichnen (Siehe     Open-Source-Hardware-Definition http://www.oshwa.org/definition/german/). Open Source erfordert explizit, dass kommerzielle Nutzung erlaubt ist. &lt;br /&gt;
* Die     meisten der kollaborativen Freiheiten, die offene Entwicklung und     offene Kultur bieten, werden durch die NC-Lizenz abgeschaltet bzw.     blockiert (wie z.B. Verringerung der Kollaborationskosten die bei     Lizenzverhandlungen oder Zahlungen entstehen). &lt;br /&gt;
* Da     die Entwicklung und Herstellung von Hardware sehr kostenintensiv ist     und deshalb i.d.R. mit finanziellen Einnahmen verknüpft werden muss,    ist  eine Weiterentwicklung von NC-lizenzierter Hardware kaum möglich    bzw.  extrem unwahrscheinlich. &lt;br /&gt;
* Ein     weiteres NC-Lizenz-Problem ist, kaufe ich mir einen Tisch bei IKEA,     kann ich ihn, wenn ich ihn nicht mehr brauche, jederzeit legal     weiterverkaufen. Habe ich mir aber meinen eigenen Open Desk gebaut,    kann  ihn aber bei einem Umzug nicht mitnehmen, darf ich ihn nicht    verkaufen,  denn das wäre ja eine plötzliche kommerzielle Nutzung. Mit    einem  NC-lizenzierten Gegenstand habe ich also am Ende noch weniger    Freiheiten  als mit einem proprietären. &lt;br /&gt;
* Der     letzte wichtige Punkt ist, das es extrem unklar ist, wo kommerzielle     Nutzung beginnt und wo sie aufhört. Feiere ich eine Party mit meinen     Freunden, nutze dabei einen Open Desk und bitte meine Freunde am Ende    um  ein paar Euro als Zugabe für Getränke und Essen, ließe sich das    schon  als kommerzielle Nutzung vor Gericht einklagen und vielleicht    sogar  durchsetzen... Diese rechtliche Unschärfe sorgt dafür, das mit    einer  NC-Lizenz ein rechtliches Minenfeld geschaffen wird, welches   die   Nutzung, den Bau und Weiterentwicklung solcher Hardware extrem    erschwert  bzw. mit hohen Risiken belegt.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;NC-Lizenz DISKUSSION ENDE&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. PATENTRECHT===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Schützt     Funktionalitäten (things that do things). Muss beantragt werden  („all    hardware is born free“). Eine wichtige Voraussetzung für die   Erteilung   ist die technische Neuheit (eng: prior art). Diese wird   geprüft.  Deshalb  ist eine Patentanmeldung langwierig und teuer. Will   man sich  davor  schützen, dass andere die eigene Idee patentieren,  muss  man sie  also gut  sichtbar und auffindbar publizieren. Dafür  lassen  sich  verschiedene  Wege finden und diskutieren. Wichtig ist,  dass die  Prüfer  es finden,  wenn jemand es beantragt. Die Gefahr, dass  jemand  die  Erfindung auf  eurer Seite findet und dann zur  Patentierung  einreicht,  ist deshalb aber  sehr sehr gering, da das  Risiko zu hoch  ist – Preis  und Aufwand für  einen Antrag sind hoch,  die Gefahr der  Nichterteilung  groß. Faustregel:  Niemand kann etwas,  dass einmal offen  ist,  patentieren! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was heißt das für den Open-Source-Fahrradbau? + &lt;br /&gt;
Abgesehen     davon, dass die Wahrscheinlichkeit beim solidarischen Lastenradbau    eine  Erfindung zu machen, die patentwürdig ist, eher gering ist, ist   es  auch  fraglich, wo der Sinn läge, ein Patent zu beantragen, wenn   man  die  Erfindung offen haben möchte. Prior Art (Technische Neuheit)   ist  euer  bester Freund. Darum publiziert publiziert publiziert –  „All   hardware is  born free“ – einmal offen publiziert, bleibt sie es  auch. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) In den USA gibt es/gab es Experimente, eine Free-Culture-Lizenz    auf  das Patentrecht aufzubauen. Aber dafür braucht man vorher ein    Patent,  bevor man überhaupt darüber nachdenken kann... Darum lassen   wir  das hier  mal undiskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. GEBRAUCHSMUSTERSCHUTZ=== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? +&lt;br /&gt;
Sind     nicht überall auf der Welt zu finden. „Der kleine Bruder des   Patents“.   Muss beantragt werden. Schützt „gewerblich anwendbare   Erfindungen, die   neu sind und auf einem erfinderischen Schritt   beruhen.“ Alles, was man   mit Phantasie darunter sehen kann, lässt  sich  also so schützen. Die   Prüfer prüfen, ob der Antrag formal  richtig  ist, nicht aber, ob die   Neuheit wirklich gegeben ist! Die  Kosten für  einen Antrag sind deshalb   gering, man kann es also schnell  prüfen  lassen – die formale   Richtigkeit. Der Gebrauchmusterschutz  gilt  maximal 10 Jahre (3 Jahre   plus Verlängerung) und wird schnell  erteilt.  Es erfolgt wie erwähnt   keine Prüfung der Neuheit. Die   Rechtsbeständigkeit ist deshalb gering.   Unterschiede für uns zum   Patent: geringere Rechtssicherheit und   geringere Geltungsdauer. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
http://dpma.de/gebrauchsmuster/gebrauchsmusterschutz/index.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad?  + &lt;br /&gt;
Hat     man etwas, dass dort hereinpassen könnte, kann man den Antrag   stellen.   Es ist aber fraglich, ob wir im solidarischen Lastenradbau   wirklich   etwas erfinden können, dass der Neuheitsprüfung im  Streitfall  vor einem   Gericht dann standhält. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Soweit mir bekannt ist, gibt es keine Free-Culture-Lizenz, die   auf   den Gebrauchsmusterschutz aufsetzt. Deshalb wäre es schwierig,   anderen   ohne jeweilige individuelle Rücksprache Nutzung zu erlauben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Könnte     man nicht ein Gebrauchsmuster beantragen, eine NC-Lizenz verwenden   und   mit dem Gebrauchsmuster Verletzern der NC-Lizenz drohen, seine     rechtliche Ausgangslage etwas verbessern? + &lt;br /&gt;
Ja, könnte man versuchen. Bzw. mal genau durchdenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. GESCHMACKSMUSTERSCHUTZ (Eingetragenes Design)===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
„Ist     ein gewerbliches Schutzrecht, das seinem Inhaber die ausschließliche     Befugnis zur Benutzung einer ästhetischen Erscheinungsform (Gestalt,     Farbe, Form) verleiht.“ Da wo das Urheberrecht also unscharf wird –   was   ist noch geschützt oder nicht – kann das Geschmacksmuster   Klarheit   bringen bzw. Fakten schaffen. Voraussetzung ist die Neuheit  –  kein   ähnliches Design darf vorhanden sein im Markt. Neuheit wird   aber   ebenfalls nicht geprüft, weshalb die Rechtssicherheit auch   geringer  ist.  Geltung für max. 25 Jahre. Kosten für die Beantragung    überschaubar. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad? +&lt;br /&gt;
Hat   man ein ganz besonderes Design, kann man es also versuchen. Tills   XYZ   Räder hätten vielleicht eine Chance gehabt, obwohl sie ihre   besondere   Ästhetik dadurch erhalten, dass die Funktionalität frei   liegt - dass  sie  blanke Funktionalität sind (also etwas, dass   eigentlich durch  Patent  und Gebrauchsmuster abgedeckt ist) ... Wie   würde ein Richter  das  interpretieren? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Ich kenne keine Free-Culture-Lizenz die auf das Geschmacksmuster     aufbaut. Deshalb wäre es schwierig, anderen ohne jeweilige   individuelle   Rücksprache Nutzung zu erlauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. MARKENSCHUTZ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Marken     können Wort-, Bild-, Klang- und Farbmarken sein und es gibt sogar     3-dimensionale Marken. Sie müssen extra beantragt werden. Die Kosten     sind überschaubar bis hoch (je nach gewünschtem Schutzumfang). Die    Marke  kann immer wieder verlängert werden und kann deshalb   theoretisch   unendlich weiterlaufen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Für den solidarischen Open-Source-Lastenradbau? + &lt;br /&gt;
Die     Open-Source-Hardware-Definition sieht eindeutig den Schutz von  Marken    vor bzw. unterstützt oder man könnte sogar fast sagen  empfiehlt ihn.    Wenn jeder die Hardware herstellen kann, ist es gerade  wichtig, wer  das   macht, mit welchen Fähigkeiten, Maschinen,  Materialien, mit  welcher   Sorgfalt und vielleicht auch welchem  Ethos... Jeder kann die  Baupläne   der TV-B-Gone runterladen, das Gerät  herstellen und  verkaufen. Aber   nicht unter dem Namen „TV-B-Gone“,  denn der ist von  Mitch Altman   (Cornfield Electronics) geschützt  worden. http://de.wikipedia.org/wiki/TV-B-Gone&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
D.h.     – wäre „Carla Cargo“ als Marke registriert, könnte jeder mit den    Plänen  eigene Anhänger herstellen und sie weiterentwickeln, aber sie    nicht als  „Carla Cargo“ bezeichnen bzw. so in den Markt bringen, auch    keine  Workshops anbieten, in denen „Carla Cargos“ gebaut werden.  Denkt   man das  weiter, kann man auch versuchen, besondere Farbmarken  zu  wählen  (das  Telekom-Pink ist z.B. geschützt, lässt sich eine  feuerrote  Gabel   denken?) oder sogar dreidimensionale Marken zu  entwickeln  (vielleicht   hat eine Carla Cargo immer eine coole  Haifischflosse usw.)  und sich das   schützen lassen. Modeschnittmuster  sind per se nicht  schützbar.  Deshalb  drucken die großen Marken ihre  Logos auf die  Sachen, denn die  sind  geschützt. Und am Ende geht es  nicht um die  schöne Unterhose,  sondern um  den Schriftzug darauf...  Also einfach  Marken auf  nicht-schützbares  kleben? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Kann     ich die XYZ-Verbindung als dreidimensionale Marke sichern? Nein,  weil    es sich um eine Funktionalität handelt. Lego hat viele Jahre  dafür    gekämpft, ihr Steckfunktionssystem nach Ablauf des  Patentschutzes   weiter  als dreidimensionale Marke zu schützen,  letztlich sind sie  aber   gescheitert. Lego ist jetzt frei. Wir sehen  auch immer mehr Klone  im   Markt. Aber XYZ-Spaceframe als Wortmarke?  Ziemlich sicher ja.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was könnte das für unsere dezentrale Fabrik bedeuten? +&lt;br /&gt;
Man     könnte sich „Carla Cargos“ und andere „Marken“ als ein Franchise     vorstellen. Auch in Berlin kann man sich einen „Carla Cargo“ bauen.   Das   Netzwerk baut zusammen seine Marken auf, macht sie überall   bekannt.  Aber  wenn man in Berlin oder Wien z.B. einen „Carla Cargo“   baut oder   verkauft, zahlt man etwas an den Erfinder... Das kann für   die   kommerzielle Leistungsfähigkeit und Stärke des ganzen Netzwerkes   sehr   gut sein. – „gemeinsame Marken“ aufbauen und so die Nachfrage   stärken   (Ich glaub z.B. an ein großes Potential von XYZ). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit     so einer Übereinkunft ist es wünschenswert für alle, dass auch    woanders  XYZ Workshops durchgeführt werden. Für alle Akteure. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Abgesehen davon: Der Aufbau von Marken ist für eine Geschäftsentwicklung ohnehin so gut wie immer richtig.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;amp; Es ist eine Überlegung wert, dass man in so einem Netzwerk/mit so einer Lösung auf die schlechte NC-Lösung verzichten kann/könnte! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===FAZIT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Also was machen wir nun? + &lt;br /&gt;
Mein     allgemeiner Tipp: Alle Rechte oben außer das Urheberrecht müssen   extra   beantragt werden. Will man etwas „open“ lassen, beantragt man   also   einfach nichts! Das Urheberrecht wird eine ungefragt angeklemmt   und   deshalb muss man es gestalten. Wichtig ist zu verstehen, dass   vom   Urheberrecht kein verlässlicher oder umfassender Schutz für   Hardware   erwartet werden kann im Moment nicht und wahrscheinlich (und   auch   hoffentlich!) niemals. &lt;br /&gt;
Mit     einem Markenschutz hingegen – der eindeutig sinnvoll und   wünschenswert   ist für Open-Source-Hardware-Ökosysteme – kann man  seine  individuelle   Position auf einem Markt stärken und sogar zu   interessanten und relativ   rechtsfesten (Marken-Lizenzierung)   Verabredungen in überregionalen   Netzwerken kommen. Bzw. man kann das   versuchen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
^ Ok. Bitte hochscrollen zu den Fragen. Lassen sich jetzt alle Fragen beantworten? Welche nicht? ^&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DISKUSSION IM WORKSHOP  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-   und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung  von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?   Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung   einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?   Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=4. EINNAHMEN, Geld verdienen &amp;amp; Betrieb sichern=&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 *O&lt;br /&gt;
  \ \__^\ – :|||||: &lt;br /&gt;
  O °° O       O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN &amp;amp; PROBLEME==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* rein     praktisch: wie kann ich das ganze so formulieren das ich in einem     businessplan damit auch bänker überzeuge? oder kann ich das von  anfang    an eh vergessen und muss mich auf alternative  grundfinanzierung wie    crowdfunding verlassen?&lt;br /&gt;
* Generell     fällt mir bei den Gesprächen mit Banken und Beratern auf das alles   auf   hohe Volumina abzielt -&amp;gt; ich glaube allerdings genau das ist   gar   nicht mehr ziel von open source hardware (zum glück) -&amp;gt; wie   kann ich   eine existenz trotzdem sichern auch mit weiteren   nebenprodukten?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Christophe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie     kann man knsequent offene Inhalte ( Wiki Wissensallmende) und frei     zugängliche Werkstätten ( Offene Werkstätten als Produktionsallmende)     betreiben und damit Menschen bezahlen ( sozial stabile Strukturen     schaffen), parallel zur Konsumwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christophe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two models for me: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The &amp;quot;free time&amp;quot; model (idealistic focus) and(+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
the open source business model (commercial focus)(+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentare + Ideensammlung Christophe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flattr-Plug in für Wiki?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kommerzieller     Zielsetzung und Open Source Aktivismus wie etwa der     Aufbereitung/Generierung gemeinfreier und online verfügbarer Inhalte   in   Einklang zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Till]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Till / XYZ CARGO:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „kommerzielles     Interesse“ sind nicht immer eigennützige Profitgedanken, sondern   haben   teilweise mit dem Wunsch nach Fortbestand eines   Open-Source-Projektes  zu  tun:&lt;br /&gt;
* Wie kann man Open Source Projekte am Leben halten? (+1)&lt;br /&gt;
* Wie können sich diejenigen die daran arbeiten am Leben halten? (+1)&lt;br /&gt;
* Und das auch ohne permanent auf öffentliche Förderungen angewiesen zu sein? (+1)&lt;br /&gt;
* das für mich auch ein wichtiger punkt, die nachhaltigkeit der eigenen ressourcen&lt;br /&gt;
* Wie finanzieren sich zur Zeit all diejenigen, die mit viel Zeiteinsatz gemeinfreie Inhalte erarbeiten? (+1)&lt;br /&gt;
* die Generierung von gemeinfreien Inhalten kann strukturell ermöglicht werden: &lt;br /&gt;
* z.B.     Finanzierung der Entwicklung eines gezielten Open Source Projektes     durch Crowdfunding und andere Fördermittel; (z.B.: Entwicklungs-Camp    für  XYZ Anhänger inkl. Bau-Plan-Erstellung, etc) &lt;br /&gt;
* Finanzierung     einer bestimmten, bekannten und fähigen Entwickler-Gruppe für eine     bestimmte Zeit - eine Art „Open-Source-Stipendium“ &amp;gt;&amp;gt; vgl. Idee     „Stiftung Freistellen Hamburg“ oder gleiche Idee von Van Bo Le Mentzel:  http://www.startnext.de/dscholarship&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==INPUT / LISTE MÖGLICHER GELD-EINNAHMEQUELLEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Jeder Standort/Spieler muss sich seinen eigenen individuellen Mix aus Einnahmequellen zusammenstellen. Unten steht eine Liste. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Open Source ist ein Entwicklungsmodell, kein Geschäftsmodell. Man sucht sich Geschäftsmodelle, die gut damit zusammenpassen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„Geschäftsmodell“     heißt nicht nur Einnahmequellen, sondern umfasst auch alle anderen     Punkte, die wir hier besprechen z.B. PRODUKTE oder GEMEINSAME MARKE     &amp;amp; KOMMUNIKATION. Wenn wir gute Antworten auf die anderen Punkte     finden, dürfte es auch leichter werden, diese Einnahmequellen zu     aktivieren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Liste===&lt;br /&gt;
* Mitgliedsbeiträge &lt;br /&gt;
* Produktion - Herstellung (von kundenspezifischen Anpassungen, von fertigen  &amp;amp; später anpassbaren Rädern/Produkten, von ... ) &lt;br /&gt;
* Open Source Stipendien (Van Bo, ähnliche Dinge) &amp;gt; gratify (?) &lt;br /&gt;
* Crowdfunding (einmalig, regulär)  &lt;br /&gt;
* Radverleih (zentral oder dezentral http://www.velogistics.net und/oder http://dein-lastenrad.de/index.php?title=Hauptseite#Freie_Lastenr.C3.A4der_.E2.80.93_Projekte &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Verknüpfung mit Sharingplatformen (z.B. http://lock8.me/) &amp;lt;http://lock8.me/&amp;gt; &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Studie hätte gezeigt: Bereitschaft für Tages(Stunden?)preis läge im Schnitt bei 3,50EU (für Berlin) &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Erfahrung von Frauke/Kunststoffe: Einnahmen von Verleih fressen Instandhaltungskosten auf &lt;br /&gt;
* Workshopvermietung (z.B. letsmake oder Bauer + planer oder offene-werkstaetten.org) &lt;br /&gt;
* Werkzeugvermietung &lt;br /&gt;
* Reparatur &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Dienstleistungen&amp;quot; um den Verwaltungsaufwand für ein Lastenrad?  &lt;br /&gt;
* Werbung (an den Rädern) - Fahrende Schilder &lt;br /&gt;
* Garantie-Zusicherung (als Gegensatz zum eigenverantowrtlich durchgeführten Selbstbau) &lt;br /&gt;
* Updates (auf spätere Entwicklungsstufen des Open Source Hardware Produktes) &lt;br /&gt;
* Ladenbetrieb – von Einzelteilverkauf  über Bausätze bis hin zum fertigen&amp;amp;nicht selbst gebauten Rad &lt;br /&gt;
* Bezahlte Workshops (zu Rädern, zum Schweißen, Lastenradbau als &amp;quot;Team Event&amp;quot; für Gruppen, Firmen etc.)  &lt;br /&gt;
* Förderungen (z.B. für Bildung)  &lt;br /&gt;
* Lizenzierung (z.B. von Marken) - Distributed Manufacturing  &lt;br /&gt;
* Spenden (Flattr Button) https://flattr.com/ &lt;br /&gt;
* Events (mit Eintritt)  &lt;br /&gt;
* Sponsoring (Irgendwer hat erzählt, die Open-Design-City im Betahaus wird demnächst zum Conrad-HackSpace &amp;gt; http://hardware.co/)  &lt;br /&gt;
* Produktionsleistung/Prototypenentwicklung  &lt;br /&gt;
* Service: Instandhaltung von Leihrädern anderer? (http://www.radambulanz.de/) &amp;lt;http://www.radambulanz.de/&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Service: We hack your bike?  &lt;br /&gt;
* Zertifikate: Du bist ein ausgewiesener XYZ-Workshopleiter (Expert_innen-Pool für diverse Lastenrad-Modelle &lt;br /&gt;
* Expertise mit Netzwerkaufbau? – z.B. Wikibetrieb &lt;br /&gt;
* Tom: Anschubfinanzierung durch Spenden, aus der Hausgemeinschaft usw. hat oft gut funktioniert!  &lt;br /&gt;
* Abholung von alten Schrotträdern - Aufräumservice für die Stadt, für Hausverwaltungen usw. Wer entsorgt all diese toten, rostigen Fahrradzombies? Recyclingservice. - Eventuell gekoppelt an einen Gebrauchtteilbetrieb?  &lt;br /&gt;
* Synergien/Kooperationen mit Sozialprojekten wie Behindertenwerkstätten? Sozialunternehmertum?  &lt;br /&gt;
* im design gibt es ansätze, dass mitarbeiterInnen 4-tage wochen haben oder ihnen zeit zur eigenen entwicklung freigegeben wird. es könnte ein anspruch an die arbeitswelt sein, weg von der 100%-Stelle zu kommen und damit eine querfinanzierung ideeller projekte ermöglichen. die vorteile für beide seiten sollte klar sein, oder? &lt;br /&gt;
* sonderabgabe für große unternehmen zur förderung freier, selbstorganisierter projekte ;-) oder firmenpatenschaften? ist aber auch kritisch zu sehen, stichwort &#039;unabhängigkeit&#039;! &lt;br /&gt;
* verkauf von bauanleitungen, wie z.b. christian kuhtz von &#039;einfälle statt abfälle&#039; oder www.atomiczombie.com (DIY bicycle parts)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;patenschaften&amp;quot; von großen firmen, das ist allerdings auch heikel&lt;br /&gt;
* +... was fehlt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fragen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Was     davon könntet ihr euch für euch vorstellen? Was nicht? Und warum?  Was    fehlt, müsste man gestalten, um auch neue Einnahmequellen zu     erschließen? Oder vorhandene zu vergrößern? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONS-ERGEBNISSE/VERLAUF | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
* &amp;gt;Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-  und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?  Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung  einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?  Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=5. DOKUMENTATION &amp;amp; WISSEN, schaffen und teilen= &lt;br /&gt;
[ Kommunikation 1 ] &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
    O&lt;br /&gt;
 _ &amp;lt; |=*.__:. &lt;br /&gt;
 O °° O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME, IDEEN/WÜNSCHE==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Lars, allgemein zur Einleitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie     funktioniert der Wissenstransfer? Und die gemeinsame Entwicklung und     Weiterentwicklung des Wissens? Mit welchen „Daten“ kann man lokale     „Produktion“ leichter ermöglichen? Welche Produktion (welcher  Modelle)    ist dafür geeignet und welche weniger? Wie geschieht die   Kommunikation?   Welche Open-Source-Räder &amp;amp; Strukturen entwickeln   und bauen wir   gemeinsam? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad von Christoph]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Workshop-Kisten Lastenrad-Modelle&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grobschnitt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausgangslage:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Auf     der Wissensallmende-Plattform werkstatt-lastenrad.de sind etlich     Bauanleitungen für verschiedene Lastenrad-Modelle versammelt. Die     Erfahrung zeigt, dass zusätzlich zu Bildern, Texten, Videos und     Workshop-Dokumentationen eine Art physischer Vorlage die     selbstorganisierten Bauprojekte interessierter Initiativen stark     befördern würde. Es ist schlicht nicht leistbar für alle anfragenden     Gruppen einen eigenen Workshop zu organisieren (Zeit- und     Mittelknappheit).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Schablone, Muster“:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Pro     Modell soll eine ausleihbare Kiste entstehen, die alle zu   erstellenden   Rahmenteile des Lastenrad-Modells enthält. Die   grundsätzlichen   Arbeitsschritte werden kondensiert auf laminierten   Karten beschrieben.   Zusätzlich enthält das Paket eine ausrollbare   Plane, auf die die  Umrisse  der Einzelteile aufgezeichnet sind   (physical checklist). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht enthalten sind alle Kleinteile (Schrauben, Muttern, Spezialteile, Fahrrad-Technik, Laufräder etc…)&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausleihe:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das     BLN-Projekt organisiert und koordiniert die Ausleihe der Kisten,     Bau-Coaching und Feedback. Geben und nehmen, d.h. die Projekte  stellen    Bilder, Texte, Videos ihres Bauvorhabens zur Verfügung und    dokumentieren  Modifikationen, Erweiterungen, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Service:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Pro     Modell können die jeweiligen Entwickler den Bezug von Bausätzen     und/oder zusammengestellten Zusatzteilen anbieten (Schrauben, etc…),    was  separat abgewickelt werden muss.Über die Plattform wird z.B.    lediglich  auf die Möglichkeit verwiesen (+ Kontaktdaten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christophe     (Long-André, modularer Anhänger, Longbike), Till Wolfer (XYZ-Bikes),     Andreas Triebenbacher (KS-Lasti) , Detlef Schmitz (WerkBox-Hecklader)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Next steps:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Idee     schildern und konkretisieren, gemeinsame Richtlinien für die     Teile/Kisten/Beschreibungen etc. festlegen, Kosten klären, Prozedere     abstimmen … wenn alles steht: Rubrik auf Plattform einrichten und     loslegen ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
…to be continued!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad von Mabe]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
mabe / carlacargo&lt;br /&gt;
* nur     weil ein projekt/produkt als open source hardware angepriesen wird     unterscheiden sich die dokumentationen und die methodik der     veröffentlichung ja gravierend&lt;br /&gt;
* es     müsste eine Plattform geben die sämtliche open source hardware     initiativen auflistet und sammelt, verlinkungen schafft und evtl.   sogar   erste anlaufstelle ist um die eigentliche dokumentation zu   finden,  diese  kümmert sich evtl. auch um die archivierung und   veröffentlichung  -&amp;gt;  ich kann mir da auch einen katalog vorstellen   der jährlich  erscheint und  baupläne und erste anregungen bereit hält   -&amp;gt;  makerbewegung  cthacks...&lt;br /&gt;
* die     plattform ist gleichzeitig zertifizierungsbehörde für die projekte.    ich  seh oft bei open source hardware so roadmap zeitstrahlen, die    plattform  könnte die einzelnen inis auch feiner abgestuft   zertifizieren  je  nachdem wie der grad der dokumentation, zum beispiel   100% oshw  wenn  alles sauber aufgebaut ist, alle pläne einfach   zugänglich sind,  eine  partizipation am projekt ermöglicht wird....&lt;br /&gt;
* die     projekte wiederum können zahlende mitglieder der plattform sein und     profitieren von, bezahlten anwälten, werbung, siegel/zertifizierung   des   produkts, geschlossenes öffentliches starkes auftreten, bürgen   für   finanzierungsfragen..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(... mabe weiter ...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DOKUZILLA&lt;br /&gt;
* ha     fast vergessen ich war da ja sogar schon einen schritt weiter.  stellt    euch vor es gibt ein dokumentationsmonster. da wir ja auch  ganz viele    sponsorengelder von mozilla einziehen wollen nennen wir  das ganze http://www.dokuzilla.org domain hab ich schon. wenn jemand drauf      einsteigen will bitte melden geb da gern arbeit ab&lt;br /&gt;
* eigentlich bedarf es gar nicht viel arbeit weil die leute von dozuki (http://www.dozuki.com/)     das schon ziemlich genau so gemacht haben      wie es vielen leuten     extrem viel arbeit abnehmen könnte. -&amp;gt; das ist      quasi die     software hinter ifixit -&amp;gt; hatte mit denen schon gemail, die         sind  nett und ich würde die definitv als sympatisanten einschätzen     -&amp;gt;      vergeben schon jetzt dozuki accounts für coole projekt für     umme...ich      glaub es is gar mal viel programmieren -&amp;gt; eher management und versuchen so viel als geht vorhandene synergien/tools verbasteln.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(... mabe weiter ...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und     noch was fällt mir ein: Wie kann das Team was an einem open source     hardware projekt arbeitet maximal die vorteile von open source   hardware   ausschöpfen. Ich glaub viel zu oft ist das Team sich der   Möglichkeit   nicht bewusst bzw. traut sich auch nicht die Crowd/ das   Netzwerk darauf   anzusprechen zu aktivieren:&lt;br /&gt;
* design ist auf jeden fall ein super crowdpunkt&lt;br /&gt;
* flyer printmedien erzeugen kann ans netzwerk abgegeben werden (vanBo macht das ja ziemlich gut immer finde ich)&lt;br /&gt;
* recherchen und kalkulationen&lt;br /&gt;
* konstruktionstasks&lt;br /&gt;
* herstelleraquise&lt;br /&gt;
* produktvorteile     durch rabatte -&amp;gt; es gibt firmen die finden das projekt     unterstützenswert und unterstützen da mit EK preisen -&amp;gt; elfkw zum     beispiel bei uns&lt;br /&gt;
* also     letztendlich was kann ich aus dem netzwerk maximal raus ziehen aus    sich  des projektteams. es soll ja auch wirklich ein vorteil entstehen    aus  dem open source und das ist aus projektteam sich eines der    wesentlichen  punkte sich dafür zu entscheiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONSFRAGEN/INPUT==&lt;br /&gt;
Das     Problem der Hardware-Dokumentation ist noch nicht gelöst ... Jedoch     funktioniert das dezentrale Netzwerk je besser, je besser der     Wissenstransfer klappt, je besser die Vorteile von Open Source     (gemeinsame Entwicklung, unabhängige Fertigung usw.) aktiviert werden     können. ... 3D-Druckteile kann man herunterladen und direkt mit vor   Ort   i.d.R. bereits vorhandenen Maschinen (Druckern &amp;amp; Rechnern)   und   Materialien (Filament) anzufertigen versuchen. Die Hürden beim Lastenradbau sind höher. Wie können wir sie verringern? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware selbst=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche     Probleme muss eine Fertigung vor Ort überwinden (Teile besorgen und     andere Ressourcen wie Werkzeuge, Fähigkeiten &amp;amp; Zeit). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Welche dieser Probleme kann man reduzieren? Wie? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Produkte? Welche Radmodelle sind leichter zu bauen, welche schwieriger? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Open Source Hardware Definition sagt (http://www.oshwa.org/definition/german/):     „Ideally, open source hardware uses readily-available components and     materials, standard processes, open infrastructure, unrestricted     content, and open-source design tools to maximize the ability of     individuals to make and use hardware.“ Deutsch: „Im Idealfall nutzt     Open-Source-Hardware fertig erhältliche Komponenten und Materialien,     Standardprozesse, offene Infrastrukturen und frei nutzbare Inhalte,  um    damit die Möglichkeiten aller zu maximieren, die Hardware zu  bauen  und   zu verwenden.“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Können wir zu ein paar Standardisierungen gelangen? Let the hardware speak for itself! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(-&amp;gt; Hierfür auch evtl. unten nachsehen Tills Ideen bei „PRODUKTE“) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Wissensverbreitung und -erstellung?=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was müsste die perfekte Dokumentation leisten? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Welche extern schon vorhandenen Quellen kann man einbinden? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Christophs     Kiste ... klingt sehr sehr interessant! Wann kommt Version 1.0 raus?     Kann die selbst Open Source sein – klingt nach dem perfekten    OS-Projekt!  Kann man die auch verkaufen/bestellen (=Einnahmequelle)?    Kann man die  Kiste branden? Wie müsste die sein? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Qualitätssicherung?=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sortieren wir Dokumentationen? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wie bewerten wir erstellte Räder? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Welche     Anreize können wir schaffen, gute Qualität und auch     Dokumentationsbeiträge zu liefern? (Siehe dafür auch unten bei     ARBEITSABLÄUFE &amp;amp; MOTIVATION)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Weiterlesen zu Dokumentation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OPENiT Agency: Community Planner (besonders Punkt 2 &amp;amp; 3) http://openitagency.eu/community-building-planner/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DISKUSSION ERGEBNISSE / VERLAUF  | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
* Unterschiede zwischen Dokumentierer und Tüftler --&amp;gt; evtl. nicht die gleichen Leute&lt;br /&gt;
* Open Manual Format (o-manual) als Grundlage für Standard (darauf basiert auch ifxit und dozuki) (+1)&lt;br /&gt;
* Wie kann man den Prozess des Bauens so gestalten, dass Leute gerne dokumentieren und dass die Doku auch während des Workshops passiert (danach passiert erfahrungsgemäßig nie mehr was)&lt;br /&gt;
* und das ich als tüftler gar nicht so viel mit dem dokumentieren zu tun habe. ich glaube es ist immer das gleiche, der/die tüftler sind doch meist leute die gar nicht so viel lust haben zu dokumentieren, da reizt doch schon eher das nächste projekt...allerdings ist es mittlerweile ja so einfach mit wenig aufwand sehr viel zu dokumentieren -&amp;gt; diresta videos zum beispiel -&amp;gt; full hd camera parallel daneben gestellt und du hast ellenlanges material -&amp;gt; vielleicht wäre es auch sinnvoll eine dokumentationskiste zu verleihen mit kamera, stativ, dolly, slider, gopro...&lt;br /&gt;
* Haptische Bibliothek ist eine gute Idee, hat im ersten Test gut funktioniert und soll jetzt auf ein zweites Projekt (Hänger) ausgedehnt werden; haptische Bib evtl. auch nutzbar für Unternehmen o.ä. (als dauerhaft dort stehende Kiste) oder zum Geld verdienen (Kisten verkaufen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=6. AUSSENKOMMUNIKATION, Wer sind „Wir“= &lt;br /&gt;
[ Kommunikation 2 ] &lt;br /&gt;
           o                                 &lt;br /&gt;
 .... ,. _/\_+°                           &lt;br /&gt;
  O    O,&amp;gt; /O &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME, IDEEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Zur Einleitung, von Lars] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was     machen „Wir“? Was sind unsere gemeinsamen Werte? Wie kommunizieren    wir,  was wir tun nach außen? Können wir eine Art gemeinsamen aber     dezentralen Auftritt erarbeiten? Vorbild wieder Fablabs: War man mal   in   einem Fablab in Asien, weiß man, wonach man in Europa oder   Südamerika   suchen muss und auch relativ genau, was einen erwartet.   Jeder einzelne   Standort stärkt damit die anderen in Nachfrage und   vereinfachter   Nutzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Fragen müssen/können wir dafür gemeinsam klären? Und wie kommunizieren wir unsere Antworten nach außen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IDELL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wie     stellen wir uns eine wissensteilende gesellschaft überhaupt vor, wie     funktioniert entwicklung und wissenstransfer, wie hoch stecken wir     unsere ideale für eine &#039;bessere welt&#039; und wo liegen die persönlichen     grenzen (stickwort &#039;geld&#039;)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(...) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
halte     das thema &#039;mehr lastenräder&#039; auch für zentral, ebenso die frage nach     dessen umsetzung. wie also etabliert man ein modell, das nicht nur   eine   lastenrad-lobby ist und damit mehr den kommerziellen  herstellern   dient,  sondern die ideen u. vorstellungen einer anderen    (wissensteilenden,  solidarischen...) gesellschaft tranpsortiert?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die     plattform ist gleichzeitig zertifizierungsbehörde für die projekte.    ich  seh oft bei open source hardware so roadmap zeitstrahlen, die    plattform  könnte die einzelnen inis auch feiner abgestuft   zertifizieren  je  nachdem wie der grad der dokumentation, zum beispiel   100% oshw  wenn  alles sauber aufgebaut ist, alle pläne einfach   zugänglich sind,  eine  partizipation am projekt ermöglicht wird....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die     projekte wiederum können zahlende mitglieder der plattform sein und     profitieren von, bezahlten anwälten, werbung, siegel/zertifizierung   des   produkts, geschlossenes öffentliches starkes auftreten, bürgen   für   finanzierungsfragen..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe, 2] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz (ich meine da  jetzt   vor allem einen  Großinvestor der mit viel Volumen die Idee  Massenhaft   kopiert) mögliche  Kunden von dem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ANREGUNGEN/INPUT – FRAGEN FÜR DIE DISKUSSION==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{Empfohlenes Vorgehen: Erst alle lesen, dann von oben nach unten durchdiskutieren.} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lastenräder in der Welt? (Unsere Vision/unser Ziel)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Was     ist postfossile Mobilität (ist das überhaupt das, worum es geht)?    Wofür  brauchen wir Lastenräder? Wie sehen wir die Zukunft? Wieso  bauen   wir  sie und sind sie uns wichtig? Was sind unsere Ziele? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt; Wie können wir Lastenräder populärer als Option machen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für wen? (Zielgruppe oder besser: Community)&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Wer     sind unsere „Kunden“? Welche „Zielgruppe“ haben wir? Wer wird/soll     solche Räder entwickeln mit uns oder wer soll sie nutzen? Darin     investieren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: Ich versuche eine Schnittstelle bei den Carla Cargo Anhängern zu realisieren, so dass die Crowd an diesen Schnittstellen zum Beispiel völlig neue Aufbauten realisieren kann... Wohnmobilaufbau, Kanuausleger, Fahrradständer, Schüttgutwanne, mobile Küche...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Open Source oder Solidarisch oder Commons oder ...?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Welche     „Ideologie“ verfolgen wir? Warum ist es uns wichtig, all das „offen“    zu  machen. Wie erklären wir das? Haben wir eine gemeinsame   „Ideologie“   oder finden wir einen kleinen gemeinsamen Nenner, bei dem   wir uns alle   aufgehoben fühlen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eine gemeinsame Marke?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Eine     gemeinsame Dachmarke? Vielleicht gestützt von der Anstiftung  Ertomis?    ... nicht „FabLab“ aber „Mobilitätslab“, „Cargo-Labs“,  „Bike-Fablabs“    ... „Postfossile Mobilität Lab – PoFoMo-Lab“ oder  „NiFoMo –   Nichtfossile  Mobilität...“ ... Ideen? Raus damit! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie kommuniziert man die Marke?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Wie     hinterlegt man eine etwaige gemeinsame Marke, kommuniziert die  Werte?    Über einen Code of Conduct, einen Visionstext? Ein Manifest?(+1) (beispeilmanifest von ifixit: http://eustore.ifixit.com/Das-iFixit-Manifest/) Oder   lieber  über Taten! Registriert man eine Marke, dann müssten  andere   Werkstätten  fragen, bevor sie die Marke nutzen können. Oder  lässt man   die Marke  einfach offen, dass jeder sie ohne zu fragen  nutzen kann? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Partner und Allianzen?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Welche     Kommunikationspartner könnte man dafür finden? Welche Netzwerke     mitaktivieren? Es gibt ja eine breite Radbewegung in der Welt und     postfossile ...&lt;br /&gt;
Könnte man z.B. auch kommerzielle Anbieter von Lastenrädern mit ins Boot holen? Will man das? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONS-ERGEBNISSE/VERLAUF  | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Unsicherheit? Brauchen wir das? Wollen wir das? Es ist nicht klar, was es uns bringt?&lt;br /&gt;
* Eine mögliche Wirkung könnte sein: politische Kraft erhöhen. &lt;br /&gt;
* Wer wären denn die Allianzpartner - wenn wir auf OS-Selbstbau gehen (OS-SelbstbauCargo) dann keine Industrie, wenn allgemeiner könnten auch Industriepartner eine Rolle spielen.&lt;br /&gt;
* Was wäre das gemeinsame, welches gelabelt und dadurch erkennbar wird? &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Marke&amp;quot; ist nur eine Metapher ... Es könnte auch ein Siegel sein - oder ein Mission Statement (&amp;quot;Lösung für die letzte Meile&amp;quot;). &lt;br /&gt;
* Für welche gemeinsamen Ziele stehen wir? Postfossile Mobilität?&lt;br /&gt;
* EVENTUELL: eine Diskussion ein ganzer Cluster während des großen Cargobike-Treffens in Köln im Juni (20igster Juni in Köln) - Kontaktier Tom für Näheres.  http://wielebenwir.de/blog/stadt-raum/forum-freie-lastenraeder/(+1)&lt;br /&gt;
* also das ziel ist doch klar...wir wollen den urbanen raum mitgestalten und können eine autofokusierte innenstadtplanung nicht mehr dulden und wollen aktiv an einer alternative arbeiten, weils uns da eh viel zu langsam geht nehmen wir das selbst in die hand und machen es auch noch open source damits schnellstmöglichst fruchtet und sich vermehrt&lt;br /&gt;
* manchmal denke ich es wäre schon hilfreich genug die verschiedenen open source hardware sachen überhaupt übersichtlicht gelistet zu haben und vor allem alle tools zu verlinken, welche die inis überhaupt verwenden (flickr, youtubechannel, wiki, twitter, facebook...)&lt;br /&gt;
* ha supi, mail kommt grad rein. irgendwie ist das an mir vorbei gegangen: http://www.dozuki.com/resources/open-source-projects/ das ist genau das was ich gesucht habe. ich probiers mal aus. die sind einfach der hammer die jungs und mädels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=7. MOTIVATION &amp;amp; ARBEITSSTRUKTUR (bzw. Workflows), Wie wird lokal zusammengearbeitet=&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
     o                                 &lt;br /&gt;
  _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
  O,&amp;gt; /O l--l&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==PROBLEMFELD, FRAGEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Zur Einleitung, von Lars]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offen     heißt hier, man erlaubt Leuten vor Ort mitzuarbeiten. Leitet sie  z.B.    an, sich selbst ein Rad zu bauen. Aber auch viele andere     Mitarbeitsmöglichkeiten sind denkbar. Wie ist die Mitarbeitsstruktur    vor  Ort – und auch überregional – gebaut? Wie kann es gelingen,    Menschen zu  motivieren, mitzumachen und dabeizubleiben, Teil der    offenen Fabrik zu  sein? Was will man erreichen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad von Christoph] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freizeit-Modell:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
maximal 3h/Woche ehrenamtliches Arbeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa:&lt;br /&gt;
Wie     kann man das wertvolle Wissen von Tüftlern die ihr Know How zum Spaß     und in Ihrer Freizeit erarbeitet haben, sammeln, aufbereiten und     allgemein und frei zugänglich machen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwort: Mit der Wiki-Plattform und CC-Linzenz funktioniert das ganz gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mabe: ja aber da muss eben auch der tüftler wieder dokumentieren. kamera danebenstellen is da ja an sich noch echt unkompliziert und die schritte sind maximal dokumentiert -&amp;gt; aus den vielen stunden videomaterial gilt es dann wieder eher das rauszufiltern was sinnvoll is -&amp;gt; crowd -&amp;gt; einfach alles online stellen und die crowd machen lassen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christophe: Wenn     viele Leute Ihre Ideen zur Verfügung stellen ohne sich zu  Verausgaben    (ausbeuten) würde das Modell sich tragen. Ähnlich wie  Wikipedia.&lt;br /&gt;
Erfahrung     aus der Praxis Werkstatt-Lastenrad: Die Wikiadministration erfordert     sehr viel Arbeit, mit wenigen ausnahmen beteiligt sich niemand an  der    Dokumentation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mabe: Ich seh da zwei Modelle: &lt;br /&gt;
Modell A: Mächtiges kompliziertes Wiki was einfach eine große Admincrowd braucht aus motivierten Leuten um das zu administrieren wie eben auch bei wikipedia&lt;br /&gt;
Modell B: einfacheres intuitiveres Dokumentationstool was auch gleich noch ein cooles design liefert. dozuki oder knowable geht ja in die richtung, hätte den vorteil, dass eben wieder der tüftler das dokumentieren übernimmt und es im einfach gemacht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==INPUT &amp;amp; FRAGEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wie sollen Leute überhaupt mitarbeiten? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
QUELLE: Was motiviert Leute, an einem Open-Source-Projekt teilzuhaben? LINK http://openitagency.eu/roles-motivations-community-planner/&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(... Geld ist ein starker Motivationsanreiz ... Sind Beteiligungen denkbar?) &lt;br /&gt;
Individualisierbarkeit und damit verbunden persönliche Identifikation mit dem Produkt -&amp;gt; Zitat von einem Kunden aus Wien: &amp;quot;Ich will so einen geilen Anhänger.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
WEITERLESEN: Community Planner OPENiT Agency: &lt;br /&gt;
http://openitagency.eu/community-building-planner/&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONVERLAUF | PROTOKOLL==&lt;br /&gt;
* Der Bau muss begleitet werden, es braucht Lust und Druck&lt;br /&gt;
* In Wien: Menschen kommen mit einem Projekt, wenn sie zu lange brauchen, werden sie bisschen geschoben&lt;br /&gt;
* Verschiedene Rollen deutlich machen, am besten schon bei der Strukturierung des Projekts&lt;br /&gt;
* . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;gt; SONDERFRAGE: PRODUKTE – Was sind denn das für „Produkte“, die wir brauchen?= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   o                                      &lt;br /&gt;
 _/\_` t xxxxx                    &lt;br /&gt;
 O &amp;gt;° O    O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==FRAGEN &amp;amp; INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Zur Einleitung/Erklärung, von Lars]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was     ist „das Produkt“? Die allermeisten Menschen werden ins Netzwerk     einsteigen, weil sie Lust haben auf ein Lastenrad – das „Produkt“.    Dabei  muss „Produkt“ nicht unbedingt marktwirtschaftlich verstanden    werden –  sondern mehr in die Richtung, was ist das Ergebnis der    Bemühungen, der  Arbeit? Wofür setzt man sich ein? Woran ist man Teil?&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
Der Punkt überschneidet sich stark mit den anderen, braucht aber eventuell doch einen Ort, um individuell diskutiert zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Till]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Till / XYZ CARGO – Anmerkungen zum bisherigen Lastenrad-Workshop-Konzept aus unserer Perspektive:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziele:&lt;br /&gt;
* gut funktionierende &amp;amp; langlebige, das heißt überzeugende Lastenräder&lt;br /&gt;
* aus selbstorganisierten Gebrauchtteilen&lt;br /&gt;
* mit u.a. „Laien“ in Selbstbau-Workshops gebaut&lt;br /&gt;
* unter Erlernen des notwendigen Fachwissens (für Bau, Teile-Beschaffung, Fahrrad-Technik und Qualitätsbewusstsein)&lt;br /&gt;
* zu günstigen Kosten (niedriger als Kauf-Lastenräder)&lt;br /&gt;
* in überschaubarem Zeitrahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… sind Eckpunkte, die erstrebenswert, aber teilweise nicht in Einklang zu bringen sind. Unsere Erfahrungen haben gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* aus     von Laien selbstorganisierten Gebrauchtteilen ein überzeugend gut     funktionierendes Lastenrad herzustellen, ist nur unter großem     Zeitaufwand (und damit hohen Kosten) möglich:&lt;br /&gt;
* Vermittlung     Fahrrad-Wissen und Qualitätseinschätzung &amp;gt; Organisation der Teile     &amp;gt; Reparatur der Gebrauchtteile &amp;gt;Anpassung der Räder auf     unterschiedlichste Teile &amp;gt; kontinuierliche Reparatur der Ergebnisse&lt;br /&gt;
* XYZ     CARGO hat als Konsequenz das Verbauen von Neuteilen mit aufgenommen,     damit die anderen Workshop-Eckpunkte weiter bestehen können…&lt;br /&gt;
* ein angeleiteter Selbstbau ist wegen des Zeitaufwandes zu günstigeren Kosten als billige Kauf-Lastenräder nicht möglich:&lt;br /&gt;
* Fokus     sollte auf Qualität der Wissensvermittlung und des resultierenden     Lastenrades liegen; Neuteile können aus Zeit- und vor allem aus     Qualitäts-Gründen Sinn machen, wenn ein überzeugend funktionales     Lastenrad entstehen soll&lt;br /&gt;
* gut     funktionierende &amp;amp; überzeugende Lastenräder sind in  UNangeleiteten    Selbstbau-Workshops durch „Laien“ m.E. kaum  herstellbar: &lt;br /&gt;
* fehlendes Werkzeug, fehlendes Fahrrad-Teile- und Bau-Wissen, fehlende Qualitätseinschätzung&lt;br /&gt;
* unter Prinzipien eines funktionierenden Werkstoff-Kreislaufs: nicht    nur  Upcycling, sondern Aufrechterhalten der Recycle-Fähigkeit der     Ergebnisse (verschrauben statt kleben, nicht beschichten, nicht     lackieren, in Wertstoffe trennbar halten, etc.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSION | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
* Es gehört &amp;quot;zu einem guten&amp;quot; zum Produkt, in 3 Tagen herstellbar zu sein - wegen der Aufmerksamkeits/Motivationsspanne der Teilnehmer? &lt;br /&gt;
* Teile sollten leicht auftreibbar sein? bzw. es braucht Infrastrukturen dafür, das Auffinden geeigneter Teile kann nicht Teilnehmenden von Workshops aufgebürdet werden (bei schwierigen Teilen zB Laufrad vorne; bei Sattel etc. ist einfacher)&lt;br /&gt;
* Schraubmuffenräder? - &amp;quot;Nachstandardisierung&amp;quot; von alten Fahrradleichen... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Nico] für mich kristallisieren sich 3 modelle heraus:&lt;br /&gt;
# bausatz, bauset. fertige montagesätze können im wohnzimmer zusammengebaut werden&lt;br /&gt;
# workshop. mit vorgefertigten, mitgebrachten, recycleten... teilen und handwerklicher herstellung wird ein lastenrad produziert&lt;br /&gt;
# der soziale aspekt. es geht darum, gemeinsam ein lastenrad zu bauen. dabei geht es weniger um das zu besitzende produkt, sondern mehr um das gemeinsame ereignis. wie z.b. beim urban gardening; die paar möhrchen pro quadrat stellen ja keine ernährungslösung dar sondern es geht um ganz andere dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; für mich zeigen sich zwei schwerpunkte. einmal die frage des opensource und einmal die des produkts. je nach schwerpunkt (also wissenstransfer oder qualitätsentwicklung) geht man andere wege. &lt;br /&gt;
ersteres zielt auf die vermittlung von wissen und der selbstständigen auseinandersetzung und weiterführung damit. zweiteres auf die entwicklung und produktion einer technischen lösung.&lt;br /&gt;
die frage wäre also, wie sieht authentisches opensource aus, wie gestaltet sich ganz konkret dieser gedanke? wie gut müssen z.b. bauanleitungen gemacht sein? Gibt es eine plattform für die community, wie weit gebe ich entscheidungen einer ursprünglich eigenen idee ab? wie gestaltet man das miteinander?&lt;br /&gt;
beim produkt-weg steht man viel klarer im wettbewerb zu den bedingungen unserer gesellschaft. wie kommt man davon weg, dass es luxus ist, die zeit und ressourcen für produktentwicklung zu haben? ist es überhaupt möglich? man sieht es an den bemühungen von xyz, wie schwierig es ist. zum einen ist es die marke n55, die in (kunst)ausstellungen xyz zeigt (eine notwendigkeit, um das finanzielle zu sichern), zum anderen soll es aber auch eine entkopplung zu einem gemeinschaftlich-geteiltem geben. wie schaffen sie das, ohne ein franchise zu werden?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=THEMENSPEICHER=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was fehlt? Was haben wir ganz vergessen? Müsste eigentlich (jetzt) noch besprochen werden? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt;  WIE KRIEGT MAN MEHR FRAUEN IN DEN Lastenrad-Selbstbau?! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;gt; MISSION-STATEMENT: Was sind die verbindenden Gemeinsamkeiten/Ideen/Vidionen der unterschiedlichen Lastenrad-Projekte, die als gemeinsames Mission Statement formuliert werden könnten?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;- E N D E - (Abschlussdiskussion siehe oben) &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= // ANKÜNDIGUNG DES WORKSHOPS  =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8855</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8855"/>
		<updated>2015-02-24T21:10:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: /* 6. AUSSENKOMMUNIKATION, Wer sind „Wir“ */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;     o    &lt;br /&gt;
. _/\_ &amp;gt;  ___&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teilnehmer:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer [https://www.n55.dk/ N55] und [https://www.xyzcargo.com/ XYZ CARGO] , till [AT] n55.dk &lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, [https://www.facebook.com/pages/Cargo-Bike-Fans-Berlin/191182021004757 cbf berlin]  , [http://www.nicojungel.net/solar.html 8rad] &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Workshopleiter:=== &lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=2. EINFÜHRUNG: Dezentrales offenes Produzieren= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;           O`                                 &lt;br /&gt;
\__/ .. _/\_&amp;gt;                             &lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt; oo    O,&amp;gt; /O  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Fablabs===&lt;br /&gt;
* Vergleich: Fablabs https://www.fablabs.io/map &lt;br /&gt;
* Fablabs sind dezentrale, unabhängige Fertigungsstätten. „To make almost everything“. Bild: http://www2.dxarts.washington.edu/images/fremont-aerial-overview.jpg&lt;br /&gt;
* Ist das die Produktion der Zukunft? Produkt/Produktionsbedürfnis sucht passende Fabrik? Beispiel: Britehub https://britehub.com/ &amp;amp; MakersRow http://makersrow.com/  &lt;br /&gt;
* Lokale Produktion mittels globaler Baupläne: From „Products In and Waste out“ to „DATA In to DATA Out“ Bild: http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png , Blogpost dazu: http://bloglz.de/from-_products-in-waste-out-to-_data-in-data-out/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Open Source &amp;amp;= Kollaboration===&lt;br /&gt;
* Fablabs entwickeln sich massiv auf Open Source Prinzipien – dem offenen Austausch von Bauplänen und Möglichkeiten. Drei Beispiele: Arduino -     Physical Computing und Arduino Community - http://arduino.cc , Thingiverse – Digital Designs for Physical Objects http://thingiverse.com, GitHub – Open Source Software http://github.com + &lt;br /&gt;
* Sinn von Open Source – Nicht nur sein eigenes Design öffnen, sondern die Vorteile von Open Source nutzen, auf ein lebendiges Ökosystem zurückgreifen zu können, etwas dazuzugeben, gemeinsam etwas zu entwickeln. - „It is not „Open Source Your Hardware“ it is „Building Open Source Hardware“. (Sam Muirhead http://cameralibre.cc )  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Jedes Mal, wenn ein Fablab irgendwo Erfolg hat, bekannt wird und   etwas   offenes und woanders gut nutzbares schafft, gewinnen alle   anderen   Fablabs. -&amp;gt; Die Nachfrage wächst und die  Leistungsfähigkeit  aller. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„wunschagenda nico jungel: (...) ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?“&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;  „Was wäre, wenn IKEA Open Structures-Teile in großer Masse   produzieren   würde?“ Das Ökosystem würde wachsen, und die  Möglichkeiten  aller, damit  zu arbeiten und auch Geld zu verdienen  (insofern OS Open  Source  wäre), würden wachsen. Ein Markt für z.B. Reparaturen, individuelle  Hacks und  Sonderteile oder Add ons würde  entstehen, den  viele besetzen  können –  Long-Tail. (Offene  Ökosystemperspektive) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= &amp;gt;  Für den dezentralen Lastenradbau: Wie agieren die individuellen Standorte, um Dinge in dieses Netzwerk/dieses Ökosystem zurückzugeben, um es für alle stark zu   machen   und jedem einzelnen Standort seine Arbeit zu erleichtern,  damit  jeder   einzelne Standort es nutzen kann. &lt;br /&gt;
Welche Open-Source-„Produkte“ würden das erleichtern, wie sind Abläufe und gemeinsame Kommunikation gestaltet? Wie kann ein gemeinsames  Ökosystem entstehen, welches allen Vorteile bringt? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;amp; NC-Lizenzen? Das Beispiel Open Desk – Distributed Manufacturing=== &lt;br /&gt;
(NC = Nicht-kommerzielle Nutzung) &lt;br /&gt;
* Beispiel Open Desk – Design for Open Making. https://www.opendesk.cc/&lt;br /&gt;
* Tische, die mit in den meisten Fablabs vorhandenen digitalen Werkzeugen hergestellt werden können. &lt;br /&gt;
* Idee     des „Schutzes“ durch eine NC-Lizenz. Ich darf den Tisch für mich    selbst  herstellen, aber nicht verkaufen. Aber die Plattform  vermittelt   mir  auch lokale Hersteller  – z.B. Fablabs – die es für  mich   herstellen. Als  Kunde kaufe ich von diesem Fablab dann den  Tisch. Das   Fablab nimmt also  eine kommerzielle Nutzung des Designs  vor. Das  Fablab  hat einen Vertrag  mit Open Desk – einen Teil der  Einnahmen wird  an die  Designer  weiterüberwiesen = Verteilte  Herstellung &lt;br /&gt;
* (Hinweis: NC = nicht Open Source, Achtung bei der Wortwahl, mehr dazu unten bei „LIZENZEN“) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;gt; Können wir uns so was generell auch für den Lastenradbau vorstellen?     Dass Christophe in Berlin Tims Räder herstellt, verkauft und etwas  an    Tim weiterüberweist. Oder Tim auch Carla Cargos baut und an  Mabe    überweist? Es gibt verschiedene „Produkte“ oder „Designs“  entwickelt   von  verschiedenen Designern, die auch an anderen Orten  hergestellt   werden  können? Manche Werkstätten haben das Wissen, die  Werkzeuge und    Fähigkeiten, um auch diese Designs oder eine Auswahl  von Designs aus   der  Palette herzustellen, tun es und geben etwas von  diesen Einnahmen   ab? &lt;br /&gt;
* Welche     „Produkte“ ließen sich so etablieren und aufbauen? Zum Nutzen aller?     (Open Source: Umso leichter Designs vor Ort reproduzierbar sind,  desto    besser kann man sich das vorstellen.) &lt;br /&gt;
* Welche Werkzeuge brauchen wir dafür? &lt;br /&gt;
* Welche Vereinbarungen treffen wir? &lt;br /&gt;
* ... Welche Fragen tauchen dann auf ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterlesen und Weitergucken zur Einführung:=== &lt;br /&gt;
* Simone Cicero on Open Platforms http://meedabyte.com/2014/12/20/the-future-of-manufacturing-platforms-and-distributed-fabrication/&lt;br /&gt;
* Platform Design Flowchart  http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ERSTE FRAGEN &amp;amp; DISKUSSION  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* NC-Lizenzen für Lastenradproduktion / - distribution - übertragbar?&lt;br /&gt;
* Copy/paste vs. Eigenbau / lernen - Professionalisierung der FabLabs eher Service als Wissenstransfer?&lt;br /&gt;
* Nutzen &amp;amp; Effizienz vs. Gruppen- und Lernprozess - Widerspruch überwinden?&lt;br /&gt;
* Konkurenz verschiedener Geschäftmodelle: Distribution von Rohstoffen oder integriertes Modell von Re- und Upcycling &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ABSCHLUSSDISKUSSION ZUR OFFENEN VERTEILTEN FABRIK==&lt;br /&gt;
Das hier ist das Protkoll der Abschlussdiskussion am Ende des Workshops in der wir auf das Ausgangsbild zurückkamen:&lt;br /&gt;
* Welche Infrastruktur brauchen wir? Schweißen ist schlecht, Aufwand zu hoch? Jedoch gehen die Schweißworkshops sehr gut! Menschen wollen Schweißen lernen  (Fahrradwerkstätten, die Schweißen ertragen bzw. Metallwerkstätten die Fahrradfrickler mögen)&lt;br /&gt;
* Standardisierungen an den verschiedenen Standorten? vs. Kooperation zwischen ganz verschiedenen Orten&lt;br /&gt;
* Verhältnis von &amp;quot;wir machen lokal alles selber&amp;quot; zu verteilter Produktion - möglichst einfache vs. komplexere (auf Fachkenntnisse angewiesene) Produkte&lt;br /&gt;
* Produktpalette in offener verteilter Fabrik&lt;br /&gt;
* Wie können Formen solidarischen Wirtschaftens in offenen verteilten Fabriken aussehen?&lt;br /&gt;
* was sind die verbindenden Elemente innerhalb des Kollaborationsverbundes? &amp;quot;Es gibt noch nicht diesen Teppich, der alles miteinander verwebt?&amp;quot; (Tom) Wie können verschiedene Werkstätten jenseits des Marktes miteinander in Beziehung kommen? Wie kann ein Maximum an Vielheit in dieser geteilten Struktur zusammen kommen? Standardisierung für Komplexität! / Lars: Der erste und wichtigste Faden in diesem Teppich könnte Open Source sein. Wenn Leute wirklich beginnen, die Modelle anderer zu bauen und weiterzuverbreiten, kommerziell motiviert, wird sich mehr Energie einstellen können? &lt;br /&gt;
* welche Partner kann man hinzuziehen? Die Deutsche Bahn, /Stadtverwaltungen z.B.? &lt;br /&gt;
* Personen, die Energie für den Eigenbau aufbringen sind fast nie Einzelpersonen, sondern Kollektive/Gruppen, die Ideale und Projekte haben&lt;br /&gt;
* Gleichzeitig entwickeln: Standardisierung vorantreiben und lustige Vielfalt wertschätzen und ermöglichen&lt;br /&gt;
* Wichtig: Anschlusstermine sind wichtig, um wirklich Fortschritte zu machen. Es war gut, sich gesehen zu haben. Face to Face is key :-) &lt;br /&gt;
*Lastenräder könnten gute Beispiele für Open-Source-Ökosysteme werden, weil sie so viele Zusammenhänge erlebbar machen, sichtbar und zugänglich zeigen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ey wo bleibt mein analytisches Schema?&amp;quot; Welche Produkte, Zielgruppen meint ihr überhaupt? Welche Bedürfnisse? &amp;quot;Ihr seid unklar in euren Begriffen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACTION! Mission-Statement vorbereiten für das Treffen in Köln, das verschiedene Perspektiven vereint. Wer ist dabei? Tom, ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .    &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WEITERER WORKSHOPVERLAUF&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
+ &amp;gt; Aus diesem allgemeinen Überblicksbild  gehen wir jetzt in    Einzelfragen, die sich konkret für die Akteure an den  individuellen    Standorten stellen. Bei der Besprechung dieser Fragen,  versuchen wir    immer wieder auch dieses große Bild von oben mit im Blick  zu  behalten,   um zu schauen, wie können die Lösungen der individuellen   Standorte  und  Akteure auch wieder positiv ins Ökosystem zurückwirken,  um   letztlich  alle zu stärken. So suchen wir nach Synergien, die  alle    vorwärtsbringen. -&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=3. LIZENZIERUNG &amp;amp; SCHUTZRECHTE, Rechtliche Fragen= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    o                                 &lt;br /&gt;
  _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
 O,&amp;gt; /O l----l&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* wie schütze ich das projekt/produktidee gegen eine nachträgliche patentierung durch andere firmen&lt;br /&gt;
* wie     und wo formuliere ich die open source hardware pinciples möglichst     allumfassend für ein projekt/produkt um einen maximalen schutz gegen     patentierung zu bekommen&lt;br /&gt;
* auch     die Creative Commens BY-SA Lizenz sagt ja das klone das urprojekt     erwähnen müssen und verbesserungen teilen sollen. Wie kann ich   vorgehen   bei verletzungen dieser lizenzbedingungen? Wie sieht die   Namensnennung   für Klone genau aus?&lt;br /&gt;
* das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTLICH: &lt;br /&gt;
ich     fände es interessant, einen anwalt einzuladen, der über   copyright/open   source/creative commons und den damit verbundenen   rechten und   möglichkeiten aufklärt. &lt;br /&gt;
ich     habe das gefühl, dass open source mehr ein modewort ist, unglaublich     toll klingt, aber teils unklar ist, was es überhaupt bedeutet. das     normale copyright bietet z.b. auch jedem menschen die möglichkeit,     privat alles nachzubauen und zu nutzen. zudem kommen die neuen     bewegungen ja eher aus den weichen medien, also musik/software und  ein    umdenken in material/konstruktionen/bauarten wirft viele fragen  auf.&lt;br /&gt;
durch     welche bemühungen und öffnungen zeichnet sich opensource also    überhaupt  aus und wann ist ein projekt tatsächlich opensource bzw    creative  commons? wo verlaufen folglich die grenzen? was sind bisher    die  codes/stillen übereinkünfte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT &amp;amp; IDEEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;gt; &amp;gt; HINWEIS: Das ist keine Rechtsberatung! (sondern was ich,    nach  einigem Lesen und ein paar Gesprächen für mich destillieren    konnte.)  &amp;lt; &amp;lt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„All Hardware is born free.“ – „Alle Hardware wird frei geboren“ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbemerkung:     Rechte sind Texte, die versuchen mit kleinen handlichen Paketen die   zu   beschreiben und zu steuern. Die Wirklichkeit besteht aber nicht   aus   kleinen handlichen Paketen, sondern wuchert aus, schießt quer,   schwappt   über, läuft permanent aus den Grenzen der kleinen Pakete   heraus und   bringt immer wieder Neues. Richter nehmen dann aber diese   Texte und   versuchen damit den Gang der Wirklichkeit zu lenken. Das  ist  aber nicht   immer vorhersehbar oder erwartbar – wie das Verhältnis  der  kleinen  Texte  und Wirklichkeit ist und gesehen wird. Weil die   Wirklichkeit und  diese  Texte in einem „kreativen“ bzw. beweglichen   Verhältnis stehen.  Und  gerade der Bereich, in den wir uns mit   Open-Source-Lastenradbau   hineinbegeben, ist durch hohe Unschärfe in   diesem ganzen Rechtsbereich   geprägt. 100%ig klare Aussagen sind   deshalb schwer zu kriegen. Immer   wieder heißt es: Das kann man vorher   nicht wissen, dass müsste erst ein   Richter entscheiden – Ausgang   ungewiss. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wichtigste     Lektion vorweg und überhaupt ist: 100%ige Rechtssicherheit gibt es     nicht! Im besten Fall immer weniger oder gar nichts erwarten.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt eine Beschreibung von fünf Schutzrechten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===1. URHEBERRECHT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Das Urheberrecht deckt „Werke der Kunst“ mit „körperlicher Festlegung“ ab, keine Funktionalitäten (things that do things)!     Bilder, Texte, evtl. auch Objekte, Choreographien und Musik sind     geschützt. Das heißt: Die Dokumentation ist (in aller Regel)   geschützt.   Aber auch „nichtfunktionelle Designelemente“ können   eventuell unter  das  Urheberrecht fallen. Was genau darunter fällt und   was nicht, wenn  man  den klaren Bereich von Musik, Text, Software,  Bild  und Film  verlässt,  ist schwammig – im Zweifelsfall entscheidet  der  Richter vor  Gericht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Wie? + &lt;br /&gt;
Das     Urheberrecht erhält man automatisch und umsonst! Man muss es nicht     extra beantragen. Und es gilt mindestens bis zum Tode des Urhebers  und    auch darüber hinaus. Weil man es automatisch erhält, verletzen  alle    anderen das Urheberrecht des Urhebers, wenn sie das Werk ohne   Erlaubnis   nutzen. Deshalb ist es unbedingt notwendig, eine   Free-Culture-Lizenz  zu  verwenden und deutlich sichtbar an alles   anzubringen, von dem man  will,  dass andere es nutzen. Ohne das ist es   ihnen rechtlich schlicht  nicht  möglich. Die beste weil erprobteste  und  verbreitetste Möglichkeit  dafür  sind die Creative Commons  Lizenzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was aber heißt das fürs Fahrrad? + &lt;br /&gt;
Lassen     sich mit Creative-Commons-Lizenzen Räder schützen/Hardware? Nun:     Funktionalitäten sind nicht geschützt. Besondere Bemalungen des Rads     könnten geschützt sein – darum Extra viel Klimbim anbringen, z.B.  eine    Flosse, um Urheberrechtsschutz zu haben? Vielleicht, ja. Damit  könnte    das Rad unter Umständen wegen einer besonderen Form oder  Farbgebung   oder  durch einen Nutzungskontext vom Urheberrecht  abgedeckt sein. Kann   man  aber i.d.R. nicht wissen vorher. Das würde  ein Richter vor einem   Gericht  entscheiden müssen. Empfehlung daher:  Nicht drauf verlassen   oder darauf  bauen. Trotzdem unbedingt die  Creative-Commons-Lizenzen   verwenden! Sie  geben dem Gegenüber  Sicherheit und zeigen, wie ihr   wollt, dass andere  eure Arbeit  weiterverwenden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Und die Creative Commons Non-Commercial Lizenz? + &lt;br /&gt;
Aber     was ist mit der Non-Commercial-Lizenz, die ja Open Desk verwendet?    Auch  andere Hardware-Projekte nutzen die doch. Soweit mir bekannt  ist,   ist  der Grund dafür zum einen der selbe wie oben angegeben: Die   Lizenz   zeigt, wie Open Desk verwendet werden möchte. Und zweitens  ist  es   wichtig, auf die bestehende Rechtsunsicherheit hinzuweisen:  Die    NC-Lizenz ist vor Gericht in diesem Kontext soweit mir bekannt  noch  nie   in einem Beispielfall durchverhandelt worden. Es gibt  keinen    Präzedenzfall. Damit besteht ein gewisses rechtliches Risiko  für einen    Verletzer – eventuell gilt sie ja doch! Dieses Risiko wirkt  in  gewisser   Weise schützend.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;KURZE DISKUSSION DER NC-Lizenz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Die NC-Lizenz wird sehr kontrovers diskutiert und hat viele Probleme:&lt;br /&gt;
* Hauptargument dagegen ist, dass es sich eigentlich nicht um eine Free-Culture-Lizenz handelt, klar. &lt;br /&gt;
* Auch  dürfen sich Dinge, die eine NC-Lizenz verwenden, nicht als     Open-Source-Hardware oder Open-Source-Software bezeichnen (Siehe     Open-Source-Hardware-Definition http://www.oshwa.org/definition/german/). Open Source erfordert explizit, dass kommerzielle Nutzung erlaubt ist. &lt;br /&gt;
* Die     meisten der kollaborativen Freiheiten, die offene Entwicklung und     offene Kultur bieten, werden durch die NC-Lizenz abgeschaltet bzw.     blockiert (wie z.B. Verringerung der Kollaborationskosten die bei     Lizenzverhandlungen oder Zahlungen entstehen). &lt;br /&gt;
* Da     die Entwicklung und Herstellung von Hardware sehr kostenintensiv ist     und deshalb i.d.R. mit finanziellen Einnahmen verknüpft werden muss,    ist  eine Weiterentwicklung von NC-lizenzierter Hardware kaum möglich    bzw.  extrem unwahrscheinlich. &lt;br /&gt;
* Ein     weiteres NC-Lizenz-Problem ist, kaufe ich mir einen Tisch bei IKEA,     kann ich ihn, wenn ich ihn nicht mehr brauche, jederzeit legal     weiterverkaufen. Habe ich mir aber meinen eigenen Open Desk gebaut,    kann  ihn aber bei einem Umzug nicht mitnehmen, darf ich ihn nicht    verkaufen,  denn das wäre ja eine plötzliche kommerzielle Nutzung. Mit    einem  NC-lizenzierten Gegenstand habe ich also am Ende noch weniger    Freiheiten  als mit einem proprietären. &lt;br /&gt;
* Der     letzte wichtige Punkt ist, das es extrem unklar ist, wo kommerzielle     Nutzung beginnt und wo sie aufhört. Feiere ich eine Party mit meinen     Freunden, nutze dabei einen Open Desk und bitte meine Freunde am Ende    um  ein paar Euro als Zugabe für Getränke und Essen, ließe sich das    schon  als kommerzielle Nutzung vor Gericht einklagen und vielleicht    sogar  durchsetzen... Diese rechtliche Unschärfe sorgt dafür, das mit    einer  NC-Lizenz ein rechtliches Minenfeld geschaffen wird, welches   die   Nutzung, den Bau und Weiterentwicklung solcher Hardware extrem    erschwert  bzw. mit hohen Risiken belegt.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;NC-Lizenz DISKUSSION ENDE&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. PATENTRECHT===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Schützt     Funktionalitäten (things that do things). Muss beantragt werden  („all    hardware is born free“). Eine wichtige Voraussetzung für die   Erteilung   ist die technische Neuheit (eng: prior art). Diese wird   geprüft.  Deshalb  ist eine Patentanmeldung langwierig und teuer. Will   man sich  davor  schützen, dass andere die eigene Idee patentieren,  muss  man sie  also gut  sichtbar und auffindbar publizieren. Dafür  lassen  sich  verschiedene  Wege finden und diskutieren. Wichtig ist,  dass die  Prüfer  es finden,  wenn jemand es beantragt. Die Gefahr, dass  jemand  die  Erfindung auf  eurer Seite findet und dann zur  Patentierung  einreicht,  ist deshalb aber  sehr sehr gering, da das  Risiko zu hoch  ist – Preis  und Aufwand für  einen Antrag sind hoch,  die Gefahr der  Nichterteilung  groß. Faustregel:  Niemand kann etwas,  dass einmal offen  ist,  patentieren! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was heißt das für den Open-Source-Fahrradbau? + &lt;br /&gt;
Abgesehen     davon, dass die Wahrscheinlichkeit beim solidarischen Lastenradbau    eine  Erfindung zu machen, die patentwürdig ist, eher gering ist, ist   es  auch  fraglich, wo der Sinn läge, ein Patent zu beantragen, wenn   man  die  Erfindung offen haben möchte. Prior Art (Technische Neuheit)   ist  euer  bester Freund. Darum publiziert publiziert publiziert –  „All   hardware is  born free“ – einmal offen publiziert, bleibt sie es  auch. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) In den USA gibt es/gab es Experimente, eine Free-Culture-Lizenz    auf  das Patentrecht aufzubauen. Aber dafür braucht man vorher ein    Patent,  bevor man überhaupt darüber nachdenken kann... Darum lassen   wir  das hier  mal undiskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. GEBRAUCHSMUSTERSCHUTZ=== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? +&lt;br /&gt;
Sind     nicht überall auf der Welt zu finden. „Der kleine Bruder des   Patents“.   Muss beantragt werden. Schützt „gewerblich anwendbare   Erfindungen, die   neu sind und auf einem erfinderischen Schritt   beruhen.“ Alles, was man   mit Phantasie darunter sehen kann, lässt  sich  also so schützen. Die   Prüfer prüfen, ob der Antrag formal  richtig  ist, nicht aber, ob die   Neuheit wirklich gegeben ist! Die  Kosten für  einen Antrag sind deshalb   gering, man kann es also schnell  prüfen  lassen – die formale   Richtigkeit. Der Gebrauchmusterschutz  gilt  maximal 10 Jahre (3 Jahre   plus Verlängerung) und wird schnell  erteilt.  Es erfolgt wie erwähnt   keine Prüfung der Neuheit. Die   Rechtsbeständigkeit ist deshalb gering.   Unterschiede für uns zum   Patent: geringere Rechtssicherheit und   geringere Geltungsdauer. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
http://dpma.de/gebrauchsmuster/gebrauchsmusterschutz/index.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad?  + &lt;br /&gt;
Hat     man etwas, dass dort hereinpassen könnte, kann man den Antrag   stellen.   Es ist aber fraglich, ob wir im solidarischen Lastenradbau   wirklich   etwas erfinden können, dass der Neuheitsprüfung im  Streitfall  vor einem   Gericht dann standhält. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Soweit mir bekannt ist, gibt es keine Free-Culture-Lizenz, die   auf   den Gebrauchsmusterschutz aufsetzt. Deshalb wäre es schwierig,   anderen   ohne jeweilige individuelle Rücksprache Nutzung zu erlauben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Könnte     man nicht ein Gebrauchsmuster beantragen, eine NC-Lizenz verwenden   und   mit dem Gebrauchsmuster Verletzern der NC-Lizenz drohen, seine     rechtliche Ausgangslage etwas verbessern? + &lt;br /&gt;
Ja, könnte man versuchen. Bzw. mal genau durchdenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. GESCHMACKSMUSTERSCHUTZ (Eingetragenes Design)===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
„Ist     ein gewerbliches Schutzrecht, das seinem Inhaber die ausschließliche     Befugnis zur Benutzung einer ästhetischen Erscheinungsform (Gestalt,     Farbe, Form) verleiht.“ Da wo das Urheberrecht also unscharf wird –   was   ist noch geschützt oder nicht – kann das Geschmacksmuster   Klarheit   bringen bzw. Fakten schaffen. Voraussetzung ist die Neuheit  –  kein   ähnliches Design darf vorhanden sein im Markt. Neuheit wird   aber   ebenfalls nicht geprüft, weshalb die Rechtssicherheit auch   geringer  ist.  Geltung für max. 25 Jahre. Kosten für die Beantragung    überschaubar. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad? +&lt;br /&gt;
Hat   man ein ganz besonderes Design, kann man es also versuchen. Tills   XYZ   Räder hätten vielleicht eine Chance gehabt, obwohl sie ihre   besondere   Ästhetik dadurch erhalten, dass die Funktionalität frei   liegt - dass  sie  blanke Funktionalität sind (also etwas, dass   eigentlich durch  Patent  und Gebrauchsmuster abgedeckt ist) ... Wie   würde ein Richter  das  interpretieren? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Ich kenne keine Free-Culture-Lizenz die auf das Geschmacksmuster     aufbaut. Deshalb wäre es schwierig, anderen ohne jeweilige   individuelle   Rücksprache Nutzung zu erlauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. MARKENSCHUTZ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Marken     können Wort-, Bild-, Klang- und Farbmarken sein und es gibt sogar     3-dimensionale Marken. Sie müssen extra beantragt werden. Die Kosten     sind überschaubar bis hoch (je nach gewünschtem Schutzumfang). Die    Marke  kann immer wieder verlängert werden und kann deshalb   theoretisch   unendlich weiterlaufen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Für den solidarischen Open-Source-Lastenradbau? + &lt;br /&gt;
Die     Open-Source-Hardware-Definition sieht eindeutig den Schutz von  Marken    vor bzw. unterstützt oder man könnte sogar fast sagen  empfiehlt ihn.    Wenn jeder die Hardware herstellen kann, ist es gerade  wichtig, wer  das   macht, mit welchen Fähigkeiten, Maschinen,  Materialien, mit  welcher   Sorgfalt und vielleicht auch welchem  Ethos... Jeder kann die  Baupläne   der TV-B-Gone runterladen, das Gerät  herstellen und  verkaufen. Aber   nicht unter dem Namen „TV-B-Gone“,  denn der ist von  Mitch Altman   (Cornfield Electronics) geschützt  worden. http://de.wikipedia.org/wiki/TV-B-Gone&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
D.h.     – wäre „Carla Cargo“ als Marke registriert, könnte jeder mit den    Plänen  eigene Anhänger herstellen und sie weiterentwickeln, aber sie    nicht als  „Carla Cargo“ bezeichnen bzw. so in den Markt bringen, auch    keine  Workshops anbieten, in denen „Carla Cargos“ gebaut werden.  Denkt   man das  weiter, kann man auch versuchen, besondere Farbmarken  zu  wählen  (das  Telekom-Pink ist z.B. geschützt, lässt sich eine  feuerrote  Gabel   denken?) oder sogar dreidimensionale Marken zu  entwickeln  (vielleicht   hat eine Carla Cargo immer eine coole  Haifischflosse usw.)  und sich das   schützen lassen. Modeschnittmuster  sind per se nicht  schützbar.  Deshalb  drucken die großen Marken ihre  Logos auf die  Sachen, denn die  sind  geschützt. Und am Ende geht es  nicht um die  schöne Unterhose,  sondern um  den Schriftzug darauf...  Also einfach  Marken auf  nicht-schützbares  kleben? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Kann     ich die XYZ-Verbindung als dreidimensionale Marke sichern? Nein,  weil    es sich um eine Funktionalität handelt. Lego hat viele Jahre  dafür    gekämpft, ihr Steckfunktionssystem nach Ablauf des  Patentschutzes   weiter  als dreidimensionale Marke zu schützen,  letztlich sind sie  aber   gescheitert. Lego ist jetzt frei. Wir sehen  auch immer mehr Klone  im   Markt. Aber XYZ-Spaceframe als Wortmarke?  Ziemlich sicher ja.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was könnte das für unsere dezentrale Fabrik bedeuten? +&lt;br /&gt;
Man     könnte sich „Carla Cargos“ und andere „Marken“ als ein Franchise     vorstellen. Auch in Berlin kann man sich einen „Carla Cargo“ bauen.   Das   Netzwerk baut zusammen seine Marken auf, macht sie überall   bekannt.  Aber  wenn man in Berlin oder Wien z.B. einen „Carla Cargo“   baut oder   verkauft, zahlt man etwas an den Erfinder... Das kann für   die   kommerzielle Leistungsfähigkeit und Stärke des ganzen Netzwerkes   sehr   gut sein. – „gemeinsame Marken“ aufbauen und so die Nachfrage   stärken   (Ich glaub z.B. an ein großes Potential von XYZ). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit     so einer Übereinkunft ist es wünschenswert für alle, dass auch    woanders  XYZ Workshops durchgeführt werden. Für alle Akteure. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Abgesehen davon: Der Aufbau von Marken ist für eine Geschäftsentwicklung ohnehin so gut wie immer richtig.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;amp; Es ist eine Überlegung wert, dass man in so einem Netzwerk/mit so einer Lösung auf die schlechte NC-Lösung verzichten kann/könnte! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===FAZIT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Also was machen wir nun? + &lt;br /&gt;
Mein     allgemeiner Tipp: Alle Rechte oben außer das Urheberrecht müssen   extra   beantragt werden. Will man etwas „open“ lassen, beantragt man   also   einfach nichts! Das Urheberrecht wird eine ungefragt angeklemmt   und   deshalb muss man es gestalten. Wichtig ist zu verstehen, dass   vom   Urheberrecht kein verlässlicher oder umfassender Schutz für   Hardware   erwartet werden kann im Moment nicht und wahrscheinlich (und   auch   hoffentlich!) niemals. &lt;br /&gt;
Mit     einem Markenschutz hingegen – der eindeutig sinnvoll und   wünschenswert   ist für Open-Source-Hardware-Ökosysteme – kann man  seine  individuelle   Position auf einem Markt stärken und sogar zu   interessanten und relativ   rechtsfesten (Marken-Lizenzierung)   Verabredungen in überregionalen   Netzwerken kommen. Bzw. man kann das   versuchen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
^ Ok. Bitte hochscrollen zu den Fragen. Lassen sich jetzt alle Fragen beantworten? Welche nicht? ^&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DISKUSSION IM WORKSHOP  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-   und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung  von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?   Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung   einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?   Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=4. EINNAHMEN, Geld verdienen &amp;amp; Betrieb sichern=&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 *O&lt;br /&gt;
  \ \__^\ – :|||||: &lt;br /&gt;
  O °° O       O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN &amp;amp; PROBLEME==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* rein     praktisch: wie kann ich das ganze so formulieren das ich in einem     businessplan damit auch bänker überzeuge? oder kann ich das von  anfang    an eh vergessen und muss mich auf alternative  grundfinanzierung wie    crowdfunding verlassen?&lt;br /&gt;
* Generell     fällt mir bei den Gesprächen mit Banken und Beratern auf das alles   auf   hohe Volumina abzielt -&amp;gt; ich glaube allerdings genau das ist   gar   nicht mehr ziel von open source hardware (zum glück) -&amp;gt; wie   kann ich   eine existenz trotzdem sichern auch mit weiteren   nebenprodukten?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Christophe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie     kann man knsequent offene Inhalte ( Wiki Wissensallmende) und frei     zugängliche Werkstätten ( Offene Werkstätten als Produktionsallmende)     betreiben und damit Menschen bezahlen ( sozial stabile Strukturen     schaffen), parallel zur Konsumwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christophe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two models for me: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The &amp;quot;free time&amp;quot; model (idealistic focus) and(+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
the open source business model (commercial focus)(+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentare + Ideensammlung Christophe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flattr-Plug in für Wiki?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kommerzieller     Zielsetzung und Open Source Aktivismus wie etwa der     Aufbereitung/Generierung gemeinfreier und online verfügbarer Inhalte   in   Einklang zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Till]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Till / XYZ CARGO:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „kommerzielles     Interesse“ sind nicht immer eigennützige Profitgedanken, sondern   haben   teilweise mit dem Wunsch nach Fortbestand eines   Open-Source-Projektes  zu  tun:&lt;br /&gt;
* Wie kann man Open Source Projekte am Leben halten? (+1)&lt;br /&gt;
* Wie können sich diejenigen die daran arbeiten am Leben halten? (+1)&lt;br /&gt;
* Und das auch ohne permanent auf öffentliche Förderungen angewiesen zu sein? (+1)&lt;br /&gt;
* das für mich auch ein wichtiger punkt, die nachhaltigkeit der eigenen ressourcen&lt;br /&gt;
* Wie finanzieren sich zur Zeit all diejenigen, die mit viel Zeiteinsatz gemeinfreie Inhalte erarbeiten? (+1)&lt;br /&gt;
* die Generierung von gemeinfreien Inhalten kann strukturell ermöglicht werden: &lt;br /&gt;
* z.B.     Finanzierung der Entwicklung eines gezielten Open Source Projektes     durch Crowdfunding und andere Fördermittel; (z.B.: Entwicklungs-Camp    für  XYZ Anhänger inkl. Bau-Plan-Erstellung, etc) &lt;br /&gt;
* Finanzierung     einer bestimmten, bekannten und fähigen Entwickler-Gruppe für eine     bestimmte Zeit - eine Art „Open-Source-Stipendium“ &amp;gt;&amp;gt; vgl. Idee     „Stiftung Freistellen Hamburg“ oder gleiche Idee von Van Bo Le Mentzel:  http://www.startnext.de/dscholarship&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==INPUT / LISTE MÖGLICHER GELD-EINNAHMEQUELLEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Jeder Standort/Spieler muss sich seinen eigenen individuellen Mix aus Einnahmequellen zusammenstellen. Unten steht eine Liste. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Open Source ist ein Entwicklungsmodell, kein Geschäftsmodell. Man sucht sich Geschäftsmodelle, die gut damit zusammenpassen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„Geschäftsmodell“     heißt nicht nur Einnahmequellen, sondern umfasst auch alle anderen     Punkte, die wir hier besprechen z.B. PRODUKTE oder GEMEINSAME MARKE     &amp;amp; KOMMUNIKATION. Wenn wir gute Antworten auf die anderen Punkte     finden, dürfte es auch leichter werden, diese Einnahmequellen zu     aktivieren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Liste===&lt;br /&gt;
* Mitgliedsbeiträge &lt;br /&gt;
* Produktion - Herstellung (von kundenspezifischen Anpassungen, von fertigen  &amp;amp; später anpassbaren Rädern/Produkten, von ... ) &lt;br /&gt;
* Open Source Stipendien (Van Bo, ähnliche Dinge) &amp;gt; gratify (?) &lt;br /&gt;
* Crowdfunding (einmalig, regulär)  &lt;br /&gt;
* Radverleih (zentral oder dezentral http://www.velogistics.net und/oder http://dein-lastenrad.de/index.php?title=Hauptseite#Freie_Lastenr.C3.A4der_.E2.80.93_Projekte &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Verknüpfung mit Sharingplatformen (z.B. http://lock8.me/) &amp;lt;http://lock8.me/&amp;gt; &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Studie hätte gezeigt: Bereitschaft für Tages(Stunden?)preis läge im Schnitt bei 3,50EU (für Berlin) &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Erfahrung von Frauke/Kunststoffe: Einnahmen von Verleih fressen Instandhaltungskosten auf &lt;br /&gt;
* Workshopvermietung (z.B. letsmake oder Bauer + planer oder offene-werkstaetten.org) &lt;br /&gt;
* Werkzeugvermietung &lt;br /&gt;
* Reparatur &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Dienstleistungen&amp;quot; um den Verwaltungsaufwand für ein Lastenrad?  &lt;br /&gt;
* Werbung (an den Rädern) - Fahrende Schilder &lt;br /&gt;
* Garantie-Zusicherung (als Gegensatz zum eigenverantowrtlich durchgeführten Selbstbau) &lt;br /&gt;
* Updates (auf spätere Entwicklungsstufen des Open Source Hardware Produktes) &lt;br /&gt;
* Ladenbetrieb – von Einzelteilverkauf  über Bausätze bis hin zum fertigen&amp;amp;nicht selbst gebauten Rad &lt;br /&gt;
* Bezahlte Workshops (zu Rädern, zum Schweißen, Lastenradbau als &amp;quot;Team Event&amp;quot; für Gruppen, Firmen etc.)  &lt;br /&gt;
* Förderungen (z.B. für Bildung)  &lt;br /&gt;
* Lizenzierung (z.B. von Marken) - Distributed Manufacturing  &lt;br /&gt;
* Spenden (Flattr Button) https://flattr.com/ &lt;br /&gt;
* Events (mit Eintritt)  &lt;br /&gt;
* Sponsoring (Irgendwer hat erzählt, die Open-Design-City im Betahaus wird demnächst zum Conrad-HackSpace &amp;gt; http://hardware.co/)  &lt;br /&gt;
* Produktionsleistung/Prototypenentwicklung  &lt;br /&gt;
* Service: Instandhaltung von Leihrädern anderer? (http://www.radambulanz.de/) &amp;lt;http://www.radambulanz.de/&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Service: We hack your bike?  &lt;br /&gt;
* Zertifikate: Du bist ein ausgewiesener XYZ-Workshopleiter (Expert_innen-Pool für diverse Lastenrad-Modelle &lt;br /&gt;
* Expertise mit Netzwerkaufbau? – z.B. Wikibetrieb &lt;br /&gt;
* Tom: Anschubfinanzierung durch Spenden, aus der Hausgemeinschaft usw. hat oft gut funktioniert!  &lt;br /&gt;
* Abholung von alten Schrotträdern - Aufräumservice für die Stadt, für Hausverwaltungen usw. Wer entsorgt all diese toten, rostigen Fahrradzombies? Recyclingservice. - Eventuell gekoppelt an einen Gebrauchtteilbetrieb?  &lt;br /&gt;
* Synergien/Kooperationen mit Sozialprojekten wie Behindertenwerkstätten? Sozialunternehmertum?  &lt;br /&gt;
* im design gibt es ansätze, dass mitarbeiterInnen 4-tage wochen haben oder ihnen zeit zur eigenen entwicklung freigegeben wird. es könnte ein anspruch an die arbeitswelt sein, weg von der 100%-Stelle zu kommen und damit eine querfinanzierung ideeller projekte ermöglichen. die vorteile für beide seiten sollte klar sein, oder? &lt;br /&gt;
* sonderabgabe für große unternehmen zur förderung freier, selbstorganisierter projekte ;-) oder firmenpatenschaften? ist aber auch kritisch zu sehen, stichwort &#039;unabhängigkeit&#039;! &lt;br /&gt;
* verkauf von bauanleitungen, wie z.b. christian kuhtz von &#039;einfälle statt abfälle&#039; oder www.atomiczombie.com (DIY bicycle parts)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;patenschaften&amp;quot; von großen firmen, das ist allerdings auch heikel&lt;br /&gt;
* +... was fehlt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fragen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Was     davon könntet ihr euch für euch vorstellen? Was nicht? Und warum?  Was    fehlt, müsste man gestalten, um auch neue Einnahmequellen zu     erschließen? Oder vorhandene zu vergrößern? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONS-ERGEBNISSE/VERLAUF | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
* &amp;gt;Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-  und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?  Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung  einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?  Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=5. DOKUMENTATION &amp;amp; WISSEN, schaffen und teilen= &lt;br /&gt;
[ Kommunikation 1 ] &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
    O&lt;br /&gt;
 _ &amp;lt; |=*.__:. &lt;br /&gt;
 O °° O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME, IDEEN/WÜNSCHE==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Lars, allgemein zur Einleitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie     funktioniert der Wissenstransfer? Und die gemeinsame Entwicklung und     Weiterentwicklung des Wissens? Mit welchen „Daten“ kann man lokale     „Produktion“ leichter ermöglichen? Welche Produktion (welcher  Modelle)    ist dafür geeignet und welche weniger? Wie geschieht die   Kommunikation?   Welche Open-Source-Räder &amp;amp; Strukturen entwickeln   und bauen wir   gemeinsam? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad von Christoph]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Workshop-Kisten Lastenrad-Modelle&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grobschnitt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausgangslage:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Auf     der Wissensallmende-Plattform werkstatt-lastenrad.de sind etlich     Bauanleitungen für verschiedene Lastenrad-Modelle versammelt. Die     Erfahrung zeigt, dass zusätzlich zu Bildern, Texten, Videos und     Workshop-Dokumentationen eine Art physischer Vorlage die     selbstorganisierten Bauprojekte interessierter Initiativen stark     befördern würde. Es ist schlicht nicht leistbar für alle anfragenden     Gruppen einen eigenen Workshop zu organisieren (Zeit- und     Mittelknappheit).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Schablone, Muster“:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Pro     Modell soll eine ausleihbare Kiste entstehen, die alle zu   erstellenden   Rahmenteile des Lastenrad-Modells enthält. Die   grundsätzlichen   Arbeitsschritte werden kondensiert auf laminierten   Karten beschrieben.   Zusätzlich enthält das Paket eine ausrollbare   Plane, auf die die  Umrisse  der Einzelteile aufgezeichnet sind   (physical checklist). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht enthalten sind alle Kleinteile (Schrauben, Muttern, Spezialteile, Fahrrad-Technik, Laufräder etc…)&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausleihe:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das     BLN-Projekt organisiert und koordiniert die Ausleihe der Kisten,     Bau-Coaching und Feedback. Geben und nehmen, d.h. die Projekte  stellen    Bilder, Texte, Videos ihres Bauvorhabens zur Verfügung und    dokumentieren  Modifikationen, Erweiterungen, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Service:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Pro     Modell können die jeweiligen Entwickler den Bezug von Bausätzen     und/oder zusammengestellten Zusatzteilen anbieten (Schrauben, etc…),    was  separat abgewickelt werden muss.Über die Plattform wird z.B.    lediglich  auf die Möglichkeit verwiesen (+ Kontaktdaten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christophe     (Long-André, modularer Anhänger, Longbike), Till Wolfer (XYZ-Bikes),     Andreas Triebenbacher (KS-Lasti) , Detlef Schmitz (WerkBox-Hecklader)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Next steps:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Idee     schildern und konkretisieren, gemeinsame Richtlinien für die     Teile/Kisten/Beschreibungen etc. festlegen, Kosten klären, Prozedere     abstimmen … wenn alles steht: Rubrik auf Plattform einrichten und     loslegen ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
…to be continued!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad von Mabe]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
mabe / carlacargo&lt;br /&gt;
* nur     weil ein projekt/produkt als open source hardware angepriesen wird     unterscheiden sich die dokumentationen und die methodik der     veröffentlichung ja gravierend&lt;br /&gt;
* es     müsste eine Plattform geben die sämtliche open source hardware     initiativen auflistet und sammelt, verlinkungen schafft und evtl.   sogar   erste anlaufstelle ist um die eigentliche dokumentation zu   finden,  diese  kümmert sich evtl. auch um die archivierung und   veröffentlichung  -&amp;gt;  ich kann mir da auch einen katalog vorstellen   der jährlich  erscheint und  baupläne und erste anregungen bereit hält   -&amp;gt;  makerbewegung  cthacks...&lt;br /&gt;
* die     plattform ist gleichzeitig zertifizierungsbehörde für die projekte.    ich  seh oft bei open source hardware so roadmap zeitstrahlen, die    plattform  könnte die einzelnen inis auch feiner abgestuft   zertifizieren  je  nachdem wie der grad der dokumentation, zum beispiel   100% oshw  wenn  alles sauber aufgebaut ist, alle pläne einfach   zugänglich sind,  eine  partizipation am projekt ermöglicht wird....&lt;br /&gt;
* die     projekte wiederum können zahlende mitglieder der plattform sein und     profitieren von, bezahlten anwälten, werbung, siegel/zertifizierung   des   produkts, geschlossenes öffentliches starkes auftreten, bürgen   für   finanzierungsfragen..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(... mabe weiter ...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DOKUZILLA&lt;br /&gt;
* ha     fast vergessen ich war da ja sogar schon einen schritt weiter.  stellt    euch vor es gibt ein dokumentationsmonster. da wir ja auch  ganz viele    sponsorengelder von mozilla einziehen wollen nennen wir  das ganze http://www.dokuzilla.org domain hab ich schon. wenn jemand drauf      einsteigen will bitte melden geb da gern arbeit ab&lt;br /&gt;
* eigentlich bedarf es gar nicht viel arbeit weil die leute von dozuki (http://www.dozuki.com/)     das schon ziemlich genau so gemacht haben      wie es vielen leuten     extrem viel arbeit abnehmen könnte. -&amp;gt; das ist      quasi die     software hinter ifixit -&amp;gt; hatte mit denen schon gemail, die         sind  nett und ich würde die definitv als sympatisanten einschätzen     -&amp;gt;      vergeben schon jetzt dozuki accounts für coole projekt für     umme...ich      glaub es is gar mal viel programmieren -&amp;gt; eher management und versuchen so viel als geht vorhandene synergien/tools verbasteln.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(... mabe weiter ...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und     noch was fällt mir ein: Wie kann das Team was an einem open source     hardware projekt arbeitet maximal die vorteile von open source   hardware   ausschöpfen. Ich glaub viel zu oft ist das Team sich der   Möglichkeit   nicht bewusst bzw. traut sich auch nicht die Crowd/ das   Netzwerk darauf   anzusprechen zu aktivieren:&lt;br /&gt;
* design ist auf jeden fall ein super crowdpunkt&lt;br /&gt;
* flyer printmedien erzeugen kann ans netzwerk abgegeben werden (vanBo macht das ja ziemlich gut immer finde ich)&lt;br /&gt;
* recherchen und kalkulationen&lt;br /&gt;
* konstruktionstasks&lt;br /&gt;
* herstelleraquise&lt;br /&gt;
* produktvorteile     durch rabatte -&amp;gt; es gibt firmen die finden das projekt     unterstützenswert und unterstützen da mit EK preisen -&amp;gt; elfkw zum     beispiel bei uns&lt;br /&gt;
* also     letztendlich was kann ich aus dem netzwerk maximal raus ziehen aus    sich  des projektteams. es soll ja auch wirklich ein vorteil entstehen    aus  dem open source und das ist aus projektteam sich eines der    wesentlichen  punkte sich dafür zu entscheiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONSFRAGEN/INPUT==&lt;br /&gt;
Das     Problem der Hardware-Dokumentation ist noch nicht gelöst ... Jedoch     funktioniert das dezentrale Netzwerk je besser, je besser der     Wissenstransfer klappt, je besser die Vorteile von Open Source     (gemeinsame Entwicklung, unabhängige Fertigung usw.) aktiviert werden     können. ... 3D-Druckteile kann man herunterladen und direkt mit vor   Ort   i.d.R. bereits vorhandenen Maschinen (Druckern &amp;amp; Rechnern)   und   Materialien (Filament) anzufertigen versuchen. Die Hürden beim Lastenradbau sind höher. Wie können wir sie verringern? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware selbst=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche     Probleme muss eine Fertigung vor Ort überwinden (Teile besorgen und     andere Ressourcen wie Werkzeuge, Fähigkeiten &amp;amp; Zeit). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Welche dieser Probleme kann man reduzieren? Wie? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Produkte? Welche Radmodelle sind leichter zu bauen, welche schwieriger? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Open Source Hardware Definition sagt (http://www.oshwa.org/definition/german/):     „Ideally, open source hardware uses readily-available components and     materials, standard processes, open infrastructure, unrestricted     content, and open-source design tools to maximize the ability of     individuals to make and use hardware.“ Deutsch: „Im Idealfall nutzt     Open-Source-Hardware fertig erhältliche Komponenten und Materialien,     Standardprozesse, offene Infrastrukturen und frei nutzbare Inhalte,  um    damit die Möglichkeiten aller zu maximieren, die Hardware zu  bauen  und   zu verwenden.“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Können wir zu ein paar Standardisierungen gelangen? Let the hardware speak for itself! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(-&amp;gt; Hierfür auch evtl. unten nachsehen Tills Ideen bei „PRODUKTE“) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Wissensverbreitung und -erstellung?=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was müsste die perfekte Dokumentation leisten? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Welche extern schon vorhandenen Quellen kann man einbinden? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Christophs     Kiste ... klingt sehr sehr interessant! Wann kommt Version 1.0 raus?     Kann die selbst Open Source sein – klingt nach dem perfekten    OS-Projekt!  Kann man die auch verkaufen/bestellen (=Einnahmequelle)?    Kann man die  Kiste branden? Wie müsste die sein? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Qualitätssicherung?=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sortieren wir Dokumentationen? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wie bewerten wir erstellte Räder? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Welche     Anreize können wir schaffen, gute Qualität und auch     Dokumentationsbeiträge zu liefern? (Siehe dafür auch unten bei     ARBEITSABLÄUFE &amp;amp; MOTIVATION)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Weiterlesen zu Dokumentation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OPENiT Agency: Community Planner (besonders Punkt 2 &amp;amp; 3) http://openitagency.eu/community-building-planner/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DISKUSSION ERGEBNISSE / VERLAUF  | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
* Unterschiede zwischen Dokumentierer und Tüftler --&amp;gt; evtl. nicht die gleichen Leute&lt;br /&gt;
* Open Manual Format (o-manual) als Grundlage für Standard (darauf basiert auch ifxit und dozuki) (+1)&lt;br /&gt;
* Wie kann man den Prozess des Bauens so gestalten, dass Leute gerne dokumentieren und dass die Doku auch während des Workshops passiert (danach passiert erfahrungsgemäßig nie mehr was)&lt;br /&gt;
* und das ich als tüftler gar nicht so viel mit dem dokumentieren zu tun habe. ich glaube es ist immer das gleiche, der/die tüftler sind doch meist leute die gar nicht so viel lust haben zu dokumentieren, da reizt doch schon eher das nächste projekt...allerdings ist es mittlerweile ja so einfach mit wenig aufwand sehr viel zu dokumentieren -&amp;gt; diresta videos zum beispiel -&amp;gt; full hd camera parallel daneben gestellt und du hast ellenlanges material -&amp;gt; vielleicht wäre es auch sinnvoll eine dokumentationskiste zu verleihen mit kamera, stativ, dolly, slider, gopro...&lt;br /&gt;
* Haptische Bibliothek ist eine gute Idee, hat im ersten Test gut funktioniert und soll jetzt auf ein zweites Projekt (Hänger) ausgedehnt werden; haptische Bib evtl. auch nutzbar für Unternehmen o.ä. (als dauerhaft dort stehende Kiste) oder zum Geld verdienen (Kisten verkaufen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=6. AUSSENKOMMUNIKATION, Wer sind „Wir“= &lt;br /&gt;
[ Kommunikation 2 ] &lt;br /&gt;
           o                                 &lt;br /&gt;
 .... ,. _/\_+°                           &lt;br /&gt;
  O    O,&amp;gt; /O &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME, IDEEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Zur Einleitung, von Lars] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was     machen „Wir“? Was sind unsere gemeinsamen Werte? Wie kommunizieren    wir,  was wir tun nach außen? Können wir eine Art gemeinsamen aber     dezentralen Auftritt erarbeiten? Vorbild wieder Fablabs: War man mal   in   einem Fablab in Asien, weiß man, wonach man in Europa oder   Südamerika   suchen muss und auch relativ genau, was einen erwartet.   Jeder einzelne   Standort stärkt damit die anderen in Nachfrage und   vereinfachter   Nutzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Fragen müssen/können wir dafür gemeinsam klären? Und wie kommunizieren wir unsere Antworten nach außen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IDELL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wie     stellen wir uns eine wissensteilende gesellschaft überhaupt vor, wie     funktioniert entwicklung und wissenstransfer, wie hoch stecken wir     unsere ideale für eine &#039;bessere welt&#039; und wo liegen die persönlichen     grenzen (stickwort &#039;geld&#039;)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(...) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
halte     das thema &#039;mehr lastenräder&#039; auch für zentral, ebenso die frage nach     dessen umsetzung. wie also etabliert man ein modell, das nicht nur   eine   lastenrad-lobby ist und damit mehr den kommerziellen  herstellern   dient,  sondern die ideen u. vorstellungen einer anderen    (wissensteilenden,  solidarischen...) gesellschaft tranpsortiert?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die     plattform ist gleichzeitig zertifizierungsbehörde für die projekte.    ich  seh oft bei open source hardware so roadmap zeitstrahlen, die    plattform  könnte die einzelnen inis auch feiner abgestuft   zertifizieren  je  nachdem wie der grad der dokumentation, zum beispiel   100% oshw  wenn  alles sauber aufgebaut ist, alle pläne einfach   zugänglich sind,  eine  partizipation am projekt ermöglicht wird....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die     projekte wiederum können zahlende mitglieder der plattform sein und     profitieren von, bezahlten anwälten, werbung, siegel/zertifizierung   des   produkts, geschlossenes öffentliches starkes auftreten, bürgen   für   finanzierungsfragen..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe, 2] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz (ich meine da  jetzt   vor allem einen  Großinvestor der mit viel Volumen die Idee  Massenhaft   kopiert) mögliche  Kunden von dem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ANREGUNGEN/INPUT – FRAGEN FÜR DIE DISKUSSION==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{Empfohlenes Vorgehen: Erst alle lesen, dann von oben nach unten durchdiskutieren.} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lastenräder in der Welt? (Unsere Vision/unser Ziel)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Was     ist postfossile Mobilität (ist das überhaupt das, worum es geht)?    Wofür  brauchen wir Lastenräder? Wie sehen wir die Zukunft? Wieso  bauen   wir  sie und sind sie uns wichtig? Was sind unsere Ziele? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt; Wie können wir Lastenräder populärer als Option machen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für wen? (Zielgruppe oder besser: Community)&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Wer     sind unsere „Kunden“? Welche „Zielgruppe“ haben wir? Wer wird/soll     solche Räder entwickeln mit uns oder wer soll sie nutzen? Darin     investieren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: Ich versuche eine Schnittstelle bei den Carla Cargo Anhängern zu realisieren, so dass die Crowd an diesen Schnittstellen zum Beispiel völlig neue Aufbauten realisieren kann... Wohnmobilaufbau, Kanuausleger, Fahrradständer, Schüttgutwanne, mobile Küche...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Open Source oder Solidarisch oder Commons oder ...?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Welche     „Ideologie“ verfolgen wir? Warum ist es uns wichtig, all das „offen“    zu  machen. Wie erklären wir das? Haben wir eine gemeinsame   „Ideologie“   oder finden wir einen kleinen gemeinsamen Nenner, bei dem   wir uns alle   aufgehoben fühlen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eine gemeinsame Marke?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Eine     gemeinsame Dachmarke? Vielleicht gestützt von der Anstiftung  Ertomis?    ... nicht „FabLab“ aber „Mobilitätslab“, „Cargo-Labs“,  „Bike-Fablabs“    ... „Postfossile Mobilität Lab – PoFoMo-Lab“ oder  „NiFoMo –   Nichtfossile  Mobilität...“ ... Ideen? Raus damit! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie kommuniziert man die Marke?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Wie     hinterlegt man eine etwaige gemeinsame Marke, kommuniziert die  Werte?    Über einen Code of Conduct, einen Visionstext? Ein Manifest?(+1) (beispeilmanifest von ifixit: http://eustore.ifixit.com/Das-iFixit-Manifest/) Oder   lieber  über Taten! Registriert man eine Marke, dann müssten  andere   Werkstätten  fragen, bevor sie die Marke nutzen können. Oder  lässt man   die Marke  einfach offen, dass jeder sie ohne zu fragen  nutzen kann? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Partner und Allianzen?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Welche     Kommunikationspartner könnte man dafür finden? Welche Netzwerke     mitaktivieren? Es gibt ja eine breite Radbewegung in der Welt und     postfossile ...&lt;br /&gt;
Könnte man z.B. auch kommerzielle Anbieter von Lastenrädern mit ins Boot holen? Will man das? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONS-ERGEBNISSE/VERLAUF  | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Unsicherheit? Brauchen wir das? Wollen wir das? Es ist nicht klar, was es uns bringt?&lt;br /&gt;
* Eine mögliche Wirkung könnte sein: politische Kraft erhöhen. &lt;br /&gt;
* Wer wären denn die Allianzpartner - wenn wir auf OS-Selbstbau gehen (OS-SelbstbauCargo) dann keine Industrie, wenn allgemeiner könnten auch Industriepartner eine Rolle spielen.&lt;br /&gt;
* Was wäre das gemeinsame, welches gelabelt und dadurch erkennbar wird? &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Marke&amp;quot; ist nur eine Metapher ... Es könnte auch ein Siegel sein - oder ein Mission Statement (&amp;quot;Lösung für die letzte Meile&amp;quot;). &lt;br /&gt;
* Für welche gemeinsamen Ziele stehen wir? Postfossile Mobilität?&lt;br /&gt;
* EVENTUELL: eine Diskussion ein ganzer Cluster während des großen Cargobike-Treffens in Köln im Juni (20igster Juni in Köln) - Kontaktier Tom für Näheres.  http://wielebenwir.de/blog/stadt-raum/forum-freie-lastenraeder/(+1)&lt;br /&gt;
* also das ziel ist doch klar...wir wollen den urbanen raum mitgestalten und können eine autofokusierte innenstadtplanung nicht mehr dulden und wollen aktiv an einer alternative arbeiten, weils uns da eh viel zu langsam geht nehmen wir das selbst in die hand und machen es auch noch open source damits schnellstmöglichst fruchtet und sich vermehrt&lt;br /&gt;
* manchmal denke ich es wäre schon hilfreich genug die verschiedenen open source hardware sachen überhaupt übersichtlicht gelistet zu haben und vor allem alle tools zu verlinken, welche die inis überhaupt verwenden (flickr, youtubechannel, wiki, twitter, facebook...)&lt;br /&gt;
* ha supi, mail kommt grad rein. irgendwie ist das an mir vorbei gegangen: http://www.dozuki.com/resources/open-source-projects/ das ist genau das was ich gesucht habe. ich probiers mal aus. die sind einfach der hammer die jungs und mädels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=7. MOTIVATION &amp;amp; ARBEITSSTRUKTUR (bzw. Workflows), Wie wird lokal zusammengearbeitet=&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
     o                                 &lt;br /&gt;
  _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
  O,&amp;gt; /O l--l&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==PROBLEMFELD, FRAGEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Zur Einleitung, von Lars]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offen     heißt hier, man erlaubt Leuten vor Ort mitzuarbeiten. Leitet sie  z.B.    an, sich selbst ein Rad zu bauen. Aber auch viele andere     Mitarbeitsmöglichkeiten sind denkbar. Wie ist die Mitarbeitsstruktur    vor  Ort – und auch überregional – gebaut? Wie kann es gelingen,    Menschen zu  motivieren, mitzumachen und dabeizubleiben, Teil der    offenen Fabrik zu  sein? Was will man erreichen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad von Christoph] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freizeit-Modell:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
maximal 3h/Woche ehrenamtliches Arbeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa:&lt;br /&gt;
Wie     kann man das wertvolle Wissen von Tüftlern die ihr Know How zum Spaß     und in Ihrer Freizeit erarbeitet haben, sammeln, aufbereiten und     allgemein und frei zugänglich machen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwort: Mit der Wiki-Plattform und CC-Linzenz funktioniert das ganz gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mabe: ja aber da muss eben auch der tüftler wieder dokumentieren. kamera danebenstellen is da ja an sich noch echt unkompliziert und die schritte sind maximal dokumentiert -&amp;gt; aus den vielen stunden videomaterial gilt es dann wieder eher das rauszufiltern was sinnvoll is -&amp;gt; crowd -&amp;gt; einfach alles online stellen und die crowd machen lassen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christophe: Wenn     viele Leute Ihre Ideen zur Verfügung stellen ohne sich zu  Verausgaben    (ausbeuten) würde das Modell sich tragen. Ähnlich wie  Wikipedia.&lt;br /&gt;
Erfahrung     aus der Praxis Werkstatt-Lastenrad: Die Wikiadministration erfordert     sehr viel Arbeit, mit wenigen ausnahmen beteiligt sich niemand an  der    Dokumentation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mabe: Ich seh da zwei Modelle: &lt;br /&gt;
Modell A: Mächtiges kompliziertes Wiki was einfach eine große Admincrowd braucht aus motivierten Leuten um das zu administrieren wie eben auch bei wikipedia&lt;br /&gt;
Modell B: einfacheres intuitiveres Dokumentationstool was auch gleich noch ein cooles design liefert. dozuki oder knowable geht ja in die richtung, hätte den vorteil, dass eben wieder der tüftler das dokumentieren übernimmt und es im einfach gemacht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==INPUT &amp;amp; FRAGEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wie sollen Leute überhaupt mitarbeiten? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
QUELLE: Was motiviert Leute, an einem Open-Source-Projekt teilzuhaben? LINK http://openitagency.eu/roles-motivations-community-planner/&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(... Geld ist ein starker Motivationsanreiz ... Sind Beteiligungen denkbar?) &lt;br /&gt;
Individualisierbarkeit und damit verbunden persönliche Identifikation mit dem Produkt -&amp;gt; Zitat von einem Kunden aus Wien: &amp;quot;Ich will so einen geilen Anhänger.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
WEITERLESEN: Community Planner OPENiT Agency: &lt;br /&gt;
http://openitagency.eu/community-building-planner/&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONVERLAUF | PROTOKOLL==&lt;br /&gt;
* Der Bau muss begleitet werden, es braucht Lust und Druck&lt;br /&gt;
* In Wien: Menschen kommen mit einem Projekt, wenn sie zu lange brauchen, werden sie bisschen geschoben&lt;br /&gt;
* Verschiedene Rollen deutlich machen, am besten schon bei der Strukturierung des Projekts&lt;br /&gt;
* . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;gt; SONDERFRAGE: PRODUKTE – Was sind denn das für „Produkte“, die wir brauchen?= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   o                                      &lt;br /&gt;
 _/\_` t xxxxx                    &lt;br /&gt;
 O &amp;gt;° O    O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==FRAGEN &amp;amp; INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Zur Einleitung/Erklärung, von Lars]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was     ist „das Produkt“? Die allermeisten Menschen werden ins Netzwerk     einsteigen, weil sie Lust haben auf ein Lastenrad – das „Produkt“.    Dabei  muss „Produkt“ nicht unbedingt marktwirtschaftlich verstanden    werden –  sondern mehr in die Richtung, was ist das Ergebnis der    Bemühungen, der  Arbeit? Wofür setzt man sich ein? Woran ist man Teil?&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
Der Punkt überschneidet sich stark mit den anderen, braucht aber eventuell doch einen Ort, um individuell diskutiert zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Till]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Till / XYZ CARGO – Anmerkungen zum bisherigen Lastenrad-Workshop-Konzept aus unserer Perspektive:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziele:&lt;br /&gt;
* gut funktionierende &amp;amp; langlebige, das heißt überzeugende Lastenräder&lt;br /&gt;
* aus selbstorganisierten Gebrauchtteilen&lt;br /&gt;
* mit u.a. „Laien“ in Selbstbau-Workshops gebaut&lt;br /&gt;
* unter Erlernen des notwendigen Fachwissens (für Bau, Teile-Beschaffung, Fahrrad-Technik und Qualitätsbewusstsein)&lt;br /&gt;
* zu günstigen Kosten (niedriger als Kauf-Lastenräder)&lt;br /&gt;
* in überschaubarem Zeitrahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… sind Eckpunkte, die erstrebenswert, aber teilweise nicht in Einklang zu bringen sind. Unsere Erfahrungen haben gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* aus     von Laien selbstorganisierten Gebrauchtteilen ein überzeugend gut     funktionierendes Lastenrad herzustellen, ist nur unter großem     Zeitaufwand (und damit hohen Kosten) möglich:&lt;br /&gt;
* Vermittlung     Fahrrad-Wissen und Qualitätseinschätzung &amp;gt; Organisation der Teile     &amp;gt; Reparatur der Gebrauchtteile &amp;gt;Anpassung der Räder auf     unterschiedlichste Teile &amp;gt; kontinuierliche Reparatur der Ergebnisse&lt;br /&gt;
* XYZ     CARGO hat als Konsequenz das Verbauen von Neuteilen mit aufgenommen,     damit die anderen Workshop-Eckpunkte weiter bestehen können…&lt;br /&gt;
* ein angeleiteter Selbstbau ist wegen des Zeitaufwandes zu günstigeren Kosten als billige Kauf-Lastenräder nicht möglich:&lt;br /&gt;
* Fokus     sollte auf Qualität der Wissensvermittlung und des resultierenden     Lastenrades liegen; Neuteile können aus Zeit- und vor allem aus     Qualitäts-Gründen Sinn machen, wenn ein überzeugend funktionales     Lastenrad entstehen soll&lt;br /&gt;
* gut     funktionierende &amp;amp; überzeugende Lastenräder sind in  UNangeleiteten    Selbstbau-Workshops durch „Laien“ m.E. kaum  herstellbar: &lt;br /&gt;
* fehlendes Werkzeug, fehlendes Fahrrad-Teile- und Bau-Wissen, fehlende Qualitätseinschätzung&lt;br /&gt;
* unter Prinzipien eines funktionierenden Werkstoff-Kreislaufs: nicht    nur  Upcycling, sondern Aufrechterhalten der Recycle-Fähigkeit der     Ergebnisse (verschrauben statt kleben, nicht beschichten, nicht     lackieren, in Wertstoffe trennbar halten, etc.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSION | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
* Es gehört &amp;quot;zu einem guten&amp;quot; zum Produkt, in 3 Tagen herstellbar zu sein - wegen der Aufmerksamkeits/Motivationsspanne der Teilnehmer? &lt;br /&gt;
* Teile sollten leicht auftreibbar sein? bzw. es braucht Infrastrukturen dafür, das Auffinden geeigneter Teile kann nicht Teilnehmenden von Workshops aufgebürdet werden (bei schwierigen Teilen zB Laufrad vorne; bei Sattel etc. ist einfacher)&lt;br /&gt;
* Schraubmuffenräder? - &amp;quot;Nachstandardisierung&amp;quot; von alten Fahrradleichen... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Nico] für mich kristallisieren sich 3 modelle heraus:&lt;br /&gt;
# bausatz, bauset. fertige montagesätze können im wohnzimmer zusammengebaut werden&lt;br /&gt;
# workshop. mit vorgefertigten, mitgebrachten, recycleten... teilen und handwerklicher herstellung wird ein lastenrad produziert&lt;br /&gt;
# der soziale aspekt. es geht darum, gemeinsam ein lastenrad zu bauen. dabei geht es weniger um das zu besitzende produkt, sondern mehr um das gemeinsame ereignis. wie z.b. beim urban gardening; die paar möhrchen pro quadrat stellen ja keine ernährungslösung dar sondern es geht um ganz andere dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; für mich zeigen sich zwei schwerpunkte. einmal die frage des opensource und einmal die des produkts. je nach schwerpunkt (also wissenstransfer oder qualitätsentwicklung) geht man andere wege. &lt;br /&gt;
ersteres zielt auf die vermittlung von wissen und der selbstständigen auseinandersetzung und weiterführung damit. zweiteres auf die entwicklung und produktion einer technischen lösung.&lt;br /&gt;
die frage wäre also, wie sieht authentisches opensource aus, wie gestaltet sich ganz konkret dieser gedanke? wie gut müssen z.b. bauanleitungen gemacht sein? Gibt es eine plattform für die community, wie weit gebe ich entscheidungen einer ursprünglich eigenen idee ab? wie gestaltet man das miteinander?&lt;br /&gt;
beim produkt-weg steht man viel klarer im wettbewerb zu den bedingungen unserer gesellschaft. wie kommt man davon weg, dass es luxus ist, die zeit und ressourcen für produktentwicklung zu haben? ist es überhaupt möglich? man sieht es an den bemühungen von xyz, wie schwierig es ist. zum einen ist es die marke n55, die in (kunst)ausstellungen xyz zeigt (eine notwendigkeit, um das finanzielle zu sichern), zum anderen soll es aber auch eine entkopplung zu einem gemeinschaftlich-geteiltem geben. wie schaffen sie das, ohne ein franchise zu werden?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=THEMENSPEICHER=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was fehlt? Was haben wir ganz vergessen? Müsste eigentlich (jetzt) noch besprochen werden? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt;  WIE KRIEGT MAN MEHR FRAUEN IN DEN Lastenrad-Selbstbau?! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;gt; MISSION-STATEMENT: Was sind die verbindenden Gemeinsamkeiten/Ideen/Vidionen der unterschiedlichen Lastenrad-Projekte, die als gemeinsames Mission Statement formuliert werden könnten?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;- E N D E -&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= // ANKÜNDIGUNG DES WORKSHOPS  =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8854</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8854"/>
		<updated>2015-02-24T21:10:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: /* THEMENSPEICHER */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;     o    &lt;br /&gt;
. _/\_ &amp;gt;  ___&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teilnehmer:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer [https://www.n55.dk/ N55] und [https://www.xyzcargo.com/ XYZ CARGO] , till [AT] n55.dk &lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, [https://www.facebook.com/pages/Cargo-Bike-Fans-Berlin/191182021004757 cbf berlin]  , [http://www.nicojungel.net/solar.html 8rad] &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Workshopleiter:=== &lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=2. EINFÜHRUNG: Dezentrales offenes Produzieren= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;           O`                                 &lt;br /&gt;
\__/ .. _/\_&amp;gt;                             &lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt; oo    O,&amp;gt; /O  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Fablabs===&lt;br /&gt;
* Vergleich: Fablabs https://www.fablabs.io/map &lt;br /&gt;
* Fablabs sind dezentrale, unabhängige Fertigungsstätten. „To make almost everything“. Bild: http://www2.dxarts.washington.edu/images/fremont-aerial-overview.jpg&lt;br /&gt;
* Ist das die Produktion der Zukunft? Produkt/Produktionsbedürfnis sucht passende Fabrik? Beispiel: Britehub https://britehub.com/ &amp;amp; MakersRow http://makersrow.com/  &lt;br /&gt;
* Lokale Produktion mittels globaler Baupläne: From „Products In and Waste out“ to „DATA In to DATA Out“ Bild: http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png , Blogpost dazu: http://bloglz.de/from-_products-in-waste-out-to-_data-in-data-out/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Open Source &amp;amp;= Kollaboration===&lt;br /&gt;
* Fablabs entwickeln sich massiv auf Open Source Prinzipien – dem offenen Austausch von Bauplänen und Möglichkeiten. Drei Beispiele: Arduino -     Physical Computing und Arduino Community - http://arduino.cc , Thingiverse – Digital Designs for Physical Objects http://thingiverse.com, GitHub – Open Source Software http://github.com + &lt;br /&gt;
* Sinn von Open Source – Nicht nur sein eigenes Design öffnen, sondern die Vorteile von Open Source nutzen, auf ein lebendiges Ökosystem zurückgreifen zu können, etwas dazuzugeben, gemeinsam etwas zu entwickeln. - „It is not „Open Source Your Hardware“ it is „Building Open Source Hardware“. (Sam Muirhead http://cameralibre.cc )  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Jedes Mal, wenn ein Fablab irgendwo Erfolg hat, bekannt wird und   etwas   offenes und woanders gut nutzbares schafft, gewinnen alle   anderen   Fablabs. -&amp;gt; Die Nachfrage wächst und die  Leistungsfähigkeit  aller. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„wunschagenda nico jungel: (...) ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?“&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;  „Was wäre, wenn IKEA Open Structures-Teile in großer Masse   produzieren   würde?“ Das Ökosystem würde wachsen, und die  Möglichkeiten  aller, damit  zu arbeiten und auch Geld zu verdienen  (insofern OS Open  Source  wäre), würden wachsen. Ein Markt für z.B. Reparaturen, individuelle  Hacks und  Sonderteile oder Add ons würde  entstehen, den  viele besetzen  können –  Long-Tail. (Offene  Ökosystemperspektive) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= &amp;gt;  Für den dezentralen Lastenradbau: Wie agieren die individuellen Standorte, um Dinge in dieses Netzwerk/dieses Ökosystem zurückzugeben, um es für alle stark zu   machen   und jedem einzelnen Standort seine Arbeit zu erleichtern,  damit  jeder   einzelne Standort es nutzen kann. &lt;br /&gt;
Welche Open-Source-„Produkte“ würden das erleichtern, wie sind Abläufe und gemeinsame Kommunikation gestaltet? Wie kann ein gemeinsames  Ökosystem entstehen, welches allen Vorteile bringt? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;amp; NC-Lizenzen? Das Beispiel Open Desk – Distributed Manufacturing=== &lt;br /&gt;
(NC = Nicht-kommerzielle Nutzung) &lt;br /&gt;
* Beispiel Open Desk – Design for Open Making. https://www.opendesk.cc/&lt;br /&gt;
* Tische, die mit in den meisten Fablabs vorhandenen digitalen Werkzeugen hergestellt werden können. &lt;br /&gt;
* Idee     des „Schutzes“ durch eine NC-Lizenz. Ich darf den Tisch für mich    selbst  herstellen, aber nicht verkaufen. Aber die Plattform  vermittelt   mir  auch lokale Hersteller  – z.B. Fablabs – die es für  mich   herstellen. Als  Kunde kaufe ich von diesem Fablab dann den  Tisch. Das   Fablab nimmt also  eine kommerzielle Nutzung des Designs  vor. Das  Fablab  hat einen Vertrag  mit Open Desk – einen Teil der  Einnahmen wird  an die  Designer  weiterüberwiesen = Verteilte  Herstellung &lt;br /&gt;
* (Hinweis: NC = nicht Open Source, Achtung bei der Wortwahl, mehr dazu unten bei „LIZENZEN“) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;gt; Können wir uns so was generell auch für den Lastenradbau vorstellen?     Dass Christophe in Berlin Tims Räder herstellt, verkauft und etwas  an    Tim weiterüberweist. Oder Tim auch Carla Cargos baut und an  Mabe    überweist? Es gibt verschiedene „Produkte“ oder „Designs“  entwickelt   von  verschiedenen Designern, die auch an anderen Orten  hergestellt   werden  können? Manche Werkstätten haben das Wissen, die  Werkzeuge und    Fähigkeiten, um auch diese Designs oder eine Auswahl  von Designs aus   der  Palette herzustellen, tun es und geben etwas von  diesen Einnahmen   ab? &lt;br /&gt;
* Welche     „Produkte“ ließen sich so etablieren und aufbauen? Zum Nutzen aller?     (Open Source: Umso leichter Designs vor Ort reproduzierbar sind,  desto    besser kann man sich das vorstellen.) &lt;br /&gt;
* Welche Werkzeuge brauchen wir dafür? &lt;br /&gt;
* Welche Vereinbarungen treffen wir? &lt;br /&gt;
* ... Welche Fragen tauchen dann auf ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterlesen und Weitergucken zur Einführung:=== &lt;br /&gt;
* Simone Cicero on Open Platforms http://meedabyte.com/2014/12/20/the-future-of-manufacturing-platforms-and-distributed-fabrication/&lt;br /&gt;
* Platform Design Flowchart  http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ERSTE FRAGEN &amp;amp; DISKUSSION  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* NC-Lizenzen für Lastenradproduktion / - distribution - übertragbar?&lt;br /&gt;
* Copy/paste vs. Eigenbau / lernen - Professionalisierung der FabLabs eher Service als Wissenstransfer?&lt;br /&gt;
* Nutzen &amp;amp; Effizienz vs. Gruppen- und Lernprozess - Widerspruch überwinden?&lt;br /&gt;
* Konkurenz verschiedener Geschäftmodelle: Distribution von Rohstoffen oder integriertes Modell von Re- und Upcycling &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ABSCHLUSSDISKUSSION ZUR OFFENEN VERTEILTEN FABRIK==&lt;br /&gt;
Das hier ist das Protkoll der Abschlussdiskussion am Ende des Workshops in der wir auf das Ausgangsbild zurückkamen:&lt;br /&gt;
* Welche Infrastruktur brauchen wir? Schweißen ist schlecht, Aufwand zu hoch? Jedoch gehen die Schweißworkshops sehr gut! Menschen wollen Schweißen lernen  (Fahrradwerkstätten, die Schweißen ertragen bzw. Metallwerkstätten die Fahrradfrickler mögen)&lt;br /&gt;
* Standardisierungen an den verschiedenen Standorten? vs. Kooperation zwischen ganz verschiedenen Orten&lt;br /&gt;
* Verhältnis von &amp;quot;wir machen lokal alles selber&amp;quot; zu verteilter Produktion - möglichst einfache vs. komplexere (auf Fachkenntnisse angewiesene) Produkte&lt;br /&gt;
* Produktpalette in offener verteilter Fabrik&lt;br /&gt;
* Wie können Formen solidarischen Wirtschaftens in offenen verteilten Fabriken aussehen?&lt;br /&gt;
* was sind die verbindenden Elemente innerhalb des Kollaborationsverbundes? &amp;quot;Es gibt noch nicht diesen Teppich, der alles miteinander verwebt?&amp;quot; (Tom) Wie können verschiedene Werkstätten jenseits des Marktes miteinander in Beziehung kommen? Wie kann ein Maximum an Vielheit in dieser geteilten Struktur zusammen kommen? Standardisierung für Komplexität! / Lars: Der erste und wichtigste Faden in diesem Teppich könnte Open Source sein. Wenn Leute wirklich beginnen, die Modelle anderer zu bauen und weiterzuverbreiten, kommerziell motiviert, wird sich mehr Energie einstellen können? &lt;br /&gt;
* welche Partner kann man hinzuziehen? Die Deutsche Bahn, /Stadtverwaltungen z.B.? &lt;br /&gt;
* Personen, die Energie für den Eigenbau aufbringen sind fast nie Einzelpersonen, sondern Kollektive/Gruppen, die Ideale und Projekte haben&lt;br /&gt;
* Gleichzeitig entwickeln: Standardisierung vorantreiben und lustige Vielfalt wertschätzen und ermöglichen&lt;br /&gt;
* Wichtig: Anschlusstermine sind wichtig, um wirklich Fortschritte zu machen. Es war gut, sich gesehen zu haben. Face to Face is key :-) &lt;br /&gt;
*Lastenräder könnten gute Beispiele für Open-Source-Ökosysteme werden, weil sie so viele Zusammenhänge erlebbar machen, sichtbar und zugänglich zeigen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ey wo bleibt mein analytisches Schema?&amp;quot; Welche Produkte, Zielgruppen meint ihr überhaupt? Welche Bedürfnisse? &amp;quot;Ihr seid unklar in euren Begriffen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACTION! Mission-Statement vorbereiten für das Treffen in Köln, das verschiedene Perspektiven vereint. Wer ist dabei? Tom, ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .    &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WEITERER WORKSHOPVERLAUF&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
+ &amp;gt; Aus diesem allgemeinen Überblicksbild  gehen wir jetzt in    Einzelfragen, die sich konkret für die Akteure an den  individuellen    Standorten stellen. Bei der Besprechung dieser Fragen,  versuchen wir    immer wieder auch dieses große Bild von oben mit im Blick  zu  behalten,   um zu schauen, wie können die Lösungen der individuellen   Standorte  und  Akteure auch wieder positiv ins Ökosystem zurückwirken,  um   letztlich  alle zu stärken. So suchen wir nach Synergien, die  alle    vorwärtsbringen. -&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=3. LIZENZIERUNG &amp;amp; SCHUTZRECHTE, Rechtliche Fragen= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    o                                 &lt;br /&gt;
  _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
 O,&amp;gt; /O l----l&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* wie schütze ich das projekt/produktidee gegen eine nachträgliche patentierung durch andere firmen&lt;br /&gt;
* wie     und wo formuliere ich die open source hardware pinciples möglichst     allumfassend für ein projekt/produkt um einen maximalen schutz gegen     patentierung zu bekommen&lt;br /&gt;
* auch     die Creative Commens BY-SA Lizenz sagt ja das klone das urprojekt     erwähnen müssen und verbesserungen teilen sollen. Wie kann ich   vorgehen   bei verletzungen dieser lizenzbedingungen? Wie sieht die   Namensnennung   für Klone genau aus?&lt;br /&gt;
* das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTLICH: &lt;br /&gt;
ich     fände es interessant, einen anwalt einzuladen, der über   copyright/open   source/creative commons und den damit verbundenen   rechten und   möglichkeiten aufklärt. &lt;br /&gt;
ich     habe das gefühl, dass open source mehr ein modewort ist, unglaublich     toll klingt, aber teils unklar ist, was es überhaupt bedeutet. das     normale copyright bietet z.b. auch jedem menschen die möglichkeit,     privat alles nachzubauen und zu nutzen. zudem kommen die neuen     bewegungen ja eher aus den weichen medien, also musik/software und  ein    umdenken in material/konstruktionen/bauarten wirft viele fragen  auf.&lt;br /&gt;
durch     welche bemühungen und öffnungen zeichnet sich opensource also    überhaupt  aus und wann ist ein projekt tatsächlich opensource bzw    creative  commons? wo verlaufen folglich die grenzen? was sind bisher    die  codes/stillen übereinkünfte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT &amp;amp; IDEEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;gt; &amp;gt; HINWEIS: Das ist keine Rechtsberatung! (sondern was ich,    nach  einigem Lesen und ein paar Gesprächen für mich destillieren    konnte.)  &amp;lt; &amp;lt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„All Hardware is born free.“ – „Alle Hardware wird frei geboren“ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbemerkung:     Rechte sind Texte, die versuchen mit kleinen handlichen Paketen die   zu   beschreiben und zu steuern. Die Wirklichkeit besteht aber nicht   aus   kleinen handlichen Paketen, sondern wuchert aus, schießt quer,   schwappt   über, läuft permanent aus den Grenzen der kleinen Pakete   heraus und   bringt immer wieder Neues. Richter nehmen dann aber diese   Texte und   versuchen damit den Gang der Wirklichkeit zu lenken. Das  ist  aber nicht   immer vorhersehbar oder erwartbar – wie das Verhältnis  der  kleinen  Texte  und Wirklichkeit ist und gesehen wird. Weil die   Wirklichkeit und  diese  Texte in einem „kreativen“ bzw. beweglichen   Verhältnis stehen.  Und  gerade der Bereich, in den wir uns mit   Open-Source-Lastenradbau   hineinbegeben, ist durch hohe Unschärfe in   diesem ganzen Rechtsbereich   geprägt. 100%ig klare Aussagen sind   deshalb schwer zu kriegen. Immer   wieder heißt es: Das kann man vorher   nicht wissen, dass müsste erst ein   Richter entscheiden – Ausgang   ungewiss. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wichtigste     Lektion vorweg und überhaupt ist: 100%ige Rechtssicherheit gibt es     nicht! Im besten Fall immer weniger oder gar nichts erwarten.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt eine Beschreibung von fünf Schutzrechten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===1. URHEBERRECHT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Das Urheberrecht deckt „Werke der Kunst“ mit „körperlicher Festlegung“ ab, keine Funktionalitäten (things that do things)!     Bilder, Texte, evtl. auch Objekte, Choreographien und Musik sind     geschützt. Das heißt: Die Dokumentation ist (in aller Regel)   geschützt.   Aber auch „nichtfunktionelle Designelemente“ können   eventuell unter  das  Urheberrecht fallen. Was genau darunter fällt und   was nicht, wenn  man  den klaren Bereich von Musik, Text, Software,  Bild  und Film  verlässt,  ist schwammig – im Zweifelsfall entscheidet  der  Richter vor  Gericht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Wie? + &lt;br /&gt;
Das     Urheberrecht erhält man automatisch und umsonst! Man muss es nicht     extra beantragen. Und es gilt mindestens bis zum Tode des Urhebers  und    auch darüber hinaus. Weil man es automatisch erhält, verletzen  alle    anderen das Urheberrecht des Urhebers, wenn sie das Werk ohne   Erlaubnis   nutzen. Deshalb ist es unbedingt notwendig, eine   Free-Culture-Lizenz  zu  verwenden und deutlich sichtbar an alles   anzubringen, von dem man  will,  dass andere es nutzen. Ohne das ist es   ihnen rechtlich schlicht  nicht  möglich. Die beste weil erprobteste  und  verbreitetste Möglichkeit  dafür  sind die Creative Commons  Lizenzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was aber heißt das fürs Fahrrad? + &lt;br /&gt;
Lassen     sich mit Creative-Commons-Lizenzen Räder schützen/Hardware? Nun:     Funktionalitäten sind nicht geschützt. Besondere Bemalungen des Rads     könnten geschützt sein – darum Extra viel Klimbim anbringen, z.B.  eine    Flosse, um Urheberrechtsschutz zu haben? Vielleicht, ja. Damit  könnte    das Rad unter Umständen wegen einer besonderen Form oder  Farbgebung   oder  durch einen Nutzungskontext vom Urheberrecht  abgedeckt sein. Kann   man  aber i.d.R. nicht wissen vorher. Das würde  ein Richter vor einem   Gericht  entscheiden müssen. Empfehlung daher:  Nicht drauf verlassen   oder darauf  bauen. Trotzdem unbedingt die  Creative-Commons-Lizenzen   verwenden! Sie  geben dem Gegenüber  Sicherheit und zeigen, wie ihr   wollt, dass andere  eure Arbeit  weiterverwenden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Und die Creative Commons Non-Commercial Lizenz? + &lt;br /&gt;
Aber     was ist mit der Non-Commercial-Lizenz, die ja Open Desk verwendet?    Auch  andere Hardware-Projekte nutzen die doch. Soweit mir bekannt  ist,   ist  der Grund dafür zum einen der selbe wie oben angegeben: Die   Lizenz   zeigt, wie Open Desk verwendet werden möchte. Und zweitens  ist  es   wichtig, auf die bestehende Rechtsunsicherheit hinzuweisen:  Die    NC-Lizenz ist vor Gericht in diesem Kontext soweit mir bekannt  noch  nie   in einem Beispielfall durchverhandelt worden. Es gibt  keinen    Präzedenzfall. Damit besteht ein gewisses rechtliches Risiko  für einen    Verletzer – eventuell gilt sie ja doch! Dieses Risiko wirkt  in  gewisser   Weise schützend.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;KURZE DISKUSSION DER NC-Lizenz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Die NC-Lizenz wird sehr kontrovers diskutiert und hat viele Probleme:&lt;br /&gt;
* Hauptargument dagegen ist, dass es sich eigentlich nicht um eine Free-Culture-Lizenz handelt, klar. &lt;br /&gt;
* Auch  dürfen sich Dinge, die eine NC-Lizenz verwenden, nicht als     Open-Source-Hardware oder Open-Source-Software bezeichnen (Siehe     Open-Source-Hardware-Definition http://www.oshwa.org/definition/german/). Open Source erfordert explizit, dass kommerzielle Nutzung erlaubt ist. &lt;br /&gt;
* Die     meisten der kollaborativen Freiheiten, die offene Entwicklung und     offene Kultur bieten, werden durch die NC-Lizenz abgeschaltet bzw.     blockiert (wie z.B. Verringerung der Kollaborationskosten die bei     Lizenzverhandlungen oder Zahlungen entstehen). &lt;br /&gt;
* Da     die Entwicklung und Herstellung von Hardware sehr kostenintensiv ist     und deshalb i.d.R. mit finanziellen Einnahmen verknüpft werden muss,    ist  eine Weiterentwicklung von NC-lizenzierter Hardware kaum möglich    bzw.  extrem unwahrscheinlich. &lt;br /&gt;
* Ein     weiteres NC-Lizenz-Problem ist, kaufe ich mir einen Tisch bei IKEA,     kann ich ihn, wenn ich ihn nicht mehr brauche, jederzeit legal     weiterverkaufen. Habe ich mir aber meinen eigenen Open Desk gebaut,    kann  ihn aber bei einem Umzug nicht mitnehmen, darf ich ihn nicht    verkaufen,  denn das wäre ja eine plötzliche kommerzielle Nutzung. Mit    einem  NC-lizenzierten Gegenstand habe ich also am Ende noch weniger    Freiheiten  als mit einem proprietären. &lt;br /&gt;
* Der     letzte wichtige Punkt ist, das es extrem unklar ist, wo kommerzielle     Nutzung beginnt und wo sie aufhört. Feiere ich eine Party mit meinen     Freunden, nutze dabei einen Open Desk und bitte meine Freunde am Ende    um  ein paar Euro als Zugabe für Getränke und Essen, ließe sich das    schon  als kommerzielle Nutzung vor Gericht einklagen und vielleicht    sogar  durchsetzen... Diese rechtliche Unschärfe sorgt dafür, das mit    einer  NC-Lizenz ein rechtliches Minenfeld geschaffen wird, welches   die   Nutzung, den Bau und Weiterentwicklung solcher Hardware extrem    erschwert  bzw. mit hohen Risiken belegt.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;NC-Lizenz DISKUSSION ENDE&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. PATENTRECHT===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Schützt     Funktionalitäten (things that do things). Muss beantragt werden  („all    hardware is born free“). Eine wichtige Voraussetzung für die   Erteilung   ist die technische Neuheit (eng: prior art). Diese wird   geprüft.  Deshalb  ist eine Patentanmeldung langwierig und teuer. Will   man sich  davor  schützen, dass andere die eigene Idee patentieren,  muss  man sie  also gut  sichtbar und auffindbar publizieren. Dafür  lassen  sich  verschiedene  Wege finden und diskutieren. Wichtig ist,  dass die  Prüfer  es finden,  wenn jemand es beantragt. Die Gefahr, dass  jemand  die  Erfindung auf  eurer Seite findet und dann zur  Patentierung  einreicht,  ist deshalb aber  sehr sehr gering, da das  Risiko zu hoch  ist – Preis  und Aufwand für  einen Antrag sind hoch,  die Gefahr der  Nichterteilung  groß. Faustregel:  Niemand kann etwas,  dass einmal offen  ist,  patentieren! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was heißt das für den Open-Source-Fahrradbau? + &lt;br /&gt;
Abgesehen     davon, dass die Wahrscheinlichkeit beim solidarischen Lastenradbau    eine  Erfindung zu machen, die patentwürdig ist, eher gering ist, ist   es  auch  fraglich, wo der Sinn läge, ein Patent zu beantragen, wenn   man  die  Erfindung offen haben möchte. Prior Art (Technische Neuheit)   ist  euer  bester Freund. Darum publiziert publiziert publiziert –  „All   hardware is  born free“ – einmal offen publiziert, bleibt sie es  auch. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) In den USA gibt es/gab es Experimente, eine Free-Culture-Lizenz    auf  das Patentrecht aufzubauen. Aber dafür braucht man vorher ein    Patent,  bevor man überhaupt darüber nachdenken kann... Darum lassen   wir  das hier  mal undiskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. GEBRAUCHSMUSTERSCHUTZ=== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? +&lt;br /&gt;
Sind     nicht überall auf der Welt zu finden. „Der kleine Bruder des   Patents“.   Muss beantragt werden. Schützt „gewerblich anwendbare   Erfindungen, die   neu sind und auf einem erfinderischen Schritt   beruhen.“ Alles, was man   mit Phantasie darunter sehen kann, lässt  sich  also so schützen. Die   Prüfer prüfen, ob der Antrag formal  richtig  ist, nicht aber, ob die   Neuheit wirklich gegeben ist! Die  Kosten für  einen Antrag sind deshalb   gering, man kann es also schnell  prüfen  lassen – die formale   Richtigkeit. Der Gebrauchmusterschutz  gilt  maximal 10 Jahre (3 Jahre   plus Verlängerung) und wird schnell  erteilt.  Es erfolgt wie erwähnt   keine Prüfung der Neuheit. Die   Rechtsbeständigkeit ist deshalb gering.   Unterschiede für uns zum   Patent: geringere Rechtssicherheit und   geringere Geltungsdauer. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
http://dpma.de/gebrauchsmuster/gebrauchsmusterschutz/index.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad?  + &lt;br /&gt;
Hat     man etwas, dass dort hereinpassen könnte, kann man den Antrag   stellen.   Es ist aber fraglich, ob wir im solidarischen Lastenradbau   wirklich   etwas erfinden können, dass der Neuheitsprüfung im  Streitfall  vor einem   Gericht dann standhält. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Soweit mir bekannt ist, gibt es keine Free-Culture-Lizenz, die   auf   den Gebrauchsmusterschutz aufsetzt. Deshalb wäre es schwierig,   anderen   ohne jeweilige individuelle Rücksprache Nutzung zu erlauben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Könnte     man nicht ein Gebrauchsmuster beantragen, eine NC-Lizenz verwenden   und   mit dem Gebrauchsmuster Verletzern der NC-Lizenz drohen, seine     rechtliche Ausgangslage etwas verbessern? + &lt;br /&gt;
Ja, könnte man versuchen. Bzw. mal genau durchdenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. GESCHMACKSMUSTERSCHUTZ (Eingetragenes Design)===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
„Ist     ein gewerbliches Schutzrecht, das seinem Inhaber die ausschließliche     Befugnis zur Benutzung einer ästhetischen Erscheinungsform (Gestalt,     Farbe, Form) verleiht.“ Da wo das Urheberrecht also unscharf wird –   was   ist noch geschützt oder nicht – kann das Geschmacksmuster   Klarheit   bringen bzw. Fakten schaffen. Voraussetzung ist die Neuheit  –  kein   ähnliches Design darf vorhanden sein im Markt. Neuheit wird   aber   ebenfalls nicht geprüft, weshalb die Rechtssicherheit auch   geringer  ist.  Geltung für max. 25 Jahre. Kosten für die Beantragung    überschaubar. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad? +&lt;br /&gt;
Hat   man ein ganz besonderes Design, kann man es also versuchen. Tills   XYZ   Räder hätten vielleicht eine Chance gehabt, obwohl sie ihre   besondere   Ästhetik dadurch erhalten, dass die Funktionalität frei   liegt - dass  sie  blanke Funktionalität sind (also etwas, dass   eigentlich durch  Patent  und Gebrauchsmuster abgedeckt ist) ... Wie   würde ein Richter  das  interpretieren? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Ich kenne keine Free-Culture-Lizenz die auf das Geschmacksmuster     aufbaut. Deshalb wäre es schwierig, anderen ohne jeweilige   individuelle   Rücksprache Nutzung zu erlauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. MARKENSCHUTZ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Marken     können Wort-, Bild-, Klang- und Farbmarken sein und es gibt sogar     3-dimensionale Marken. Sie müssen extra beantragt werden. Die Kosten     sind überschaubar bis hoch (je nach gewünschtem Schutzumfang). Die    Marke  kann immer wieder verlängert werden und kann deshalb   theoretisch   unendlich weiterlaufen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Für den solidarischen Open-Source-Lastenradbau? + &lt;br /&gt;
Die     Open-Source-Hardware-Definition sieht eindeutig den Schutz von  Marken    vor bzw. unterstützt oder man könnte sogar fast sagen  empfiehlt ihn.    Wenn jeder die Hardware herstellen kann, ist es gerade  wichtig, wer  das   macht, mit welchen Fähigkeiten, Maschinen,  Materialien, mit  welcher   Sorgfalt und vielleicht auch welchem  Ethos... Jeder kann die  Baupläne   der TV-B-Gone runterladen, das Gerät  herstellen und  verkaufen. Aber   nicht unter dem Namen „TV-B-Gone“,  denn der ist von  Mitch Altman   (Cornfield Electronics) geschützt  worden. http://de.wikipedia.org/wiki/TV-B-Gone&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
D.h.     – wäre „Carla Cargo“ als Marke registriert, könnte jeder mit den    Plänen  eigene Anhänger herstellen und sie weiterentwickeln, aber sie    nicht als  „Carla Cargo“ bezeichnen bzw. so in den Markt bringen, auch    keine  Workshops anbieten, in denen „Carla Cargos“ gebaut werden.  Denkt   man das  weiter, kann man auch versuchen, besondere Farbmarken  zu  wählen  (das  Telekom-Pink ist z.B. geschützt, lässt sich eine  feuerrote  Gabel   denken?) oder sogar dreidimensionale Marken zu  entwickeln  (vielleicht   hat eine Carla Cargo immer eine coole  Haifischflosse usw.)  und sich das   schützen lassen. Modeschnittmuster  sind per se nicht  schützbar.  Deshalb  drucken die großen Marken ihre  Logos auf die  Sachen, denn die  sind  geschützt. Und am Ende geht es  nicht um die  schöne Unterhose,  sondern um  den Schriftzug darauf...  Also einfach  Marken auf  nicht-schützbares  kleben? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Kann     ich die XYZ-Verbindung als dreidimensionale Marke sichern? Nein,  weil    es sich um eine Funktionalität handelt. Lego hat viele Jahre  dafür    gekämpft, ihr Steckfunktionssystem nach Ablauf des  Patentschutzes   weiter  als dreidimensionale Marke zu schützen,  letztlich sind sie  aber   gescheitert. Lego ist jetzt frei. Wir sehen  auch immer mehr Klone  im   Markt. Aber XYZ-Spaceframe als Wortmarke?  Ziemlich sicher ja.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was könnte das für unsere dezentrale Fabrik bedeuten? +&lt;br /&gt;
Man     könnte sich „Carla Cargos“ und andere „Marken“ als ein Franchise     vorstellen. Auch in Berlin kann man sich einen „Carla Cargo“ bauen.   Das   Netzwerk baut zusammen seine Marken auf, macht sie überall   bekannt.  Aber  wenn man in Berlin oder Wien z.B. einen „Carla Cargo“   baut oder   verkauft, zahlt man etwas an den Erfinder... Das kann für   die   kommerzielle Leistungsfähigkeit und Stärke des ganzen Netzwerkes   sehr   gut sein. – „gemeinsame Marken“ aufbauen und so die Nachfrage   stärken   (Ich glaub z.B. an ein großes Potential von XYZ). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit     so einer Übereinkunft ist es wünschenswert für alle, dass auch    woanders  XYZ Workshops durchgeführt werden. Für alle Akteure. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Abgesehen davon: Der Aufbau von Marken ist für eine Geschäftsentwicklung ohnehin so gut wie immer richtig.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;amp; Es ist eine Überlegung wert, dass man in so einem Netzwerk/mit so einer Lösung auf die schlechte NC-Lösung verzichten kann/könnte! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===FAZIT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Also was machen wir nun? + &lt;br /&gt;
Mein     allgemeiner Tipp: Alle Rechte oben außer das Urheberrecht müssen   extra   beantragt werden. Will man etwas „open“ lassen, beantragt man   also   einfach nichts! Das Urheberrecht wird eine ungefragt angeklemmt   und   deshalb muss man es gestalten. Wichtig ist zu verstehen, dass   vom   Urheberrecht kein verlässlicher oder umfassender Schutz für   Hardware   erwartet werden kann im Moment nicht und wahrscheinlich (und   auch   hoffentlich!) niemals. &lt;br /&gt;
Mit     einem Markenschutz hingegen – der eindeutig sinnvoll und   wünschenswert   ist für Open-Source-Hardware-Ökosysteme – kann man  seine  individuelle   Position auf einem Markt stärken und sogar zu   interessanten und relativ   rechtsfesten (Marken-Lizenzierung)   Verabredungen in überregionalen   Netzwerken kommen. Bzw. man kann das   versuchen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
^ Ok. Bitte hochscrollen zu den Fragen. Lassen sich jetzt alle Fragen beantworten? Welche nicht? ^&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DISKUSSION IM WORKSHOP  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-   und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung  von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?   Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung   einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?   Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=4. EINNAHMEN, Geld verdienen &amp;amp; Betrieb sichern=&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 *O&lt;br /&gt;
  \ \__^\ – :|||||: &lt;br /&gt;
  O °° O       O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN &amp;amp; PROBLEME==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* rein     praktisch: wie kann ich das ganze so formulieren das ich in einem     businessplan damit auch bänker überzeuge? oder kann ich das von  anfang    an eh vergessen und muss mich auf alternative  grundfinanzierung wie    crowdfunding verlassen?&lt;br /&gt;
* Generell     fällt mir bei den Gesprächen mit Banken und Beratern auf das alles   auf   hohe Volumina abzielt -&amp;gt; ich glaube allerdings genau das ist   gar   nicht mehr ziel von open source hardware (zum glück) -&amp;gt; wie   kann ich   eine existenz trotzdem sichern auch mit weiteren   nebenprodukten?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Christophe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie     kann man knsequent offene Inhalte ( Wiki Wissensallmende) und frei     zugängliche Werkstätten ( Offene Werkstätten als Produktionsallmende)     betreiben und damit Menschen bezahlen ( sozial stabile Strukturen     schaffen), parallel zur Konsumwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christophe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two models for me: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The &amp;quot;free time&amp;quot; model (idealistic focus) and(+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
the open source business model (commercial focus)(+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentare + Ideensammlung Christophe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flattr-Plug in für Wiki?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kommerzieller     Zielsetzung und Open Source Aktivismus wie etwa der     Aufbereitung/Generierung gemeinfreier und online verfügbarer Inhalte   in   Einklang zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Till]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Till / XYZ CARGO:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „kommerzielles     Interesse“ sind nicht immer eigennützige Profitgedanken, sondern   haben   teilweise mit dem Wunsch nach Fortbestand eines   Open-Source-Projektes  zu  tun:&lt;br /&gt;
* Wie kann man Open Source Projekte am Leben halten? (+1)&lt;br /&gt;
* Wie können sich diejenigen die daran arbeiten am Leben halten? (+1)&lt;br /&gt;
* Und das auch ohne permanent auf öffentliche Förderungen angewiesen zu sein? (+1)&lt;br /&gt;
* das für mich auch ein wichtiger punkt, die nachhaltigkeit der eigenen ressourcen&lt;br /&gt;
* Wie finanzieren sich zur Zeit all diejenigen, die mit viel Zeiteinsatz gemeinfreie Inhalte erarbeiten? (+1)&lt;br /&gt;
* die Generierung von gemeinfreien Inhalten kann strukturell ermöglicht werden: &lt;br /&gt;
* z.B.     Finanzierung der Entwicklung eines gezielten Open Source Projektes     durch Crowdfunding und andere Fördermittel; (z.B.: Entwicklungs-Camp    für  XYZ Anhänger inkl. Bau-Plan-Erstellung, etc) &lt;br /&gt;
* Finanzierung     einer bestimmten, bekannten und fähigen Entwickler-Gruppe für eine     bestimmte Zeit - eine Art „Open-Source-Stipendium“ &amp;gt;&amp;gt; vgl. Idee     „Stiftung Freistellen Hamburg“ oder gleiche Idee von Van Bo Le Mentzel:  http://www.startnext.de/dscholarship&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==INPUT / LISTE MÖGLICHER GELD-EINNAHMEQUELLEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Jeder Standort/Spieler muss sich seinen eigenen individuellen Mix aus Einnahmequellen zusammenstellen. Unten steht eine Liste. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Open Source ist ein Entwicklungsmodell, kein Geschäftsmodell. Man sucht sich Geschäftsmodelle, die gut damit zusammenpassen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„Geschäftsmodell“     heißt nicht nur Einnahmequellen, sondern umfasst auch alle anderen     Punkte, die wir hier besprechen z.B. PRODUKTE oder GEMEINSAME MARKE     &amp;amp; KOMMUNIKATION. Wenn wir gute Antworten auf die anderen Punkte     finden, dürfte es auch leichter werden, diese Einnahmequellen zu     aktivieren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Liste===&lt;br /&gt;
* Mitgliedsbeiträge &lt;br /&gt;
* Produktion - Herstellung (von kundenspezifischen Anpassungen, von fertigen  &amp;amp; später anpassbaren Rädern/Produkten, von ... ) &lt;br /&gt;
* Open Source Stipendien (Van Bo, ähnliche Dinge) &amp;gt; gratify (?) &lt;br /&gt;
* Crowdfunding (einmalig, regulär)  &lt;br /&gt;
* Radverleih (zentral oder dezentral http://www.velogistics.net und/oder http://dein-lastenrad.de/index.php?title=Hauptseite#Freie_Lastenr.C3.A4der_.E2.80.93_Projekte &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Verknüpfung mit Sharingplatformen (z.B. http://lock8.me/) &amp;lt;http://lock8.me/&amp;gt; &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Studie hätte gezeigt: Bereitschaft für Tages(Stunden?)preis läge im Schnitt bei 3,50EU (für Berlin) &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Erfahrung von Frauke/Kunststoffe: Einnahmen von Verleih fressen Instandhaltungskosten auf &lt;br /&gt;
* Workshopvermietung (z.B. letsmake oder Bauer + planer oder offene-werkstaetten.org) &lt;br /&gt;
* Werkzeugvermietung &lt;br /&gt;
* Reparatur &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Dienstleistungen&amp;quot; um den Verwaltungsaufwand für ein Lastenrad?  &lt;br /&gt;
* Werbung (an den Rädern) - Fahrende Schilder &lt;br /&gt;
* Garantie-Zusicherung (als Gegensatz zum eigenverantowrtlich durchgeführten Selbstbau) &lt;br /&gt;
* Updates (auf spätere Entwicklungsstufen des Open Source Hardware Produktes) &lt;br /&gt;
* Ladenbetrieb – von Einzelteilverkauf  über Bausätze bis hin zum fertigen&amp;amp;nicht selbst gebauten Rad &lt;br /&gt;
* Bezahlte Workshops (zu Rädern, zum Schweißen, Lastenradbau als &amp;quot;Team Event&amp;quot; für Gruppen, Firmen etc.)  &lt;br /&gt;
* Förderungen (z.B. für Bildung)  &lt;br /&gt;
* Lizenzierung (z.B. von Marken) - Distributed Manufacturing  &lt;br /&gt;
* Spenden (Flattr Button) https://flattr.com/ &lt;br /&gt;
* Events (mit Eintritt)  &lt;br /&gt;
* Sponsoring (Irgendwer hat erzählt, die Open-Design-City im Betahaus wird demnächst zum Conrad-HackSpace &amp;gt; http://hardware.co/)  &lt;br /&gt;
* Produktionsleistung/Prototypenentwicklung  &lt;br /&gt;
* Service: Instandhaltung von Leihrädern anderer? (http://www.radambulanz.de/) &amp;lt;http://www.radambulanz.de/&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Service: We hack your bike?  &lt;br /&gt;
* Zertifikate: Du bist ein ausgewiesener XYZ-Workshopleiter (Expert_innen-Pool für diverse Lastenrad-Modelle &lt;br /&gt;
* Expertise mit Netzwerkaufbau? – z.B. Wikibetrieb &lt;br /&gt;
* Tom: Anschubfinanzierung durch Spenden, aus der Hausgemeinschaft usw. hat oft gut funktioniert!  &lt;br /&gt;
* Abholung von alten Schrotträdern - Aufräumservice für die Stadt, für Hausverwaltungen usw. Wer entsorgt all diese toten, rostigen Fahrradzombies? Recyclingservice. - Eventuell gekoppelt an einen Gebrauchtteilbetrieb?  &lt;br /&gt;
* Synergien/Kooperationen mit Sozialprojekten wie Behindertenwerkstätten? Sozialunternehmertum?  &lt;br /&gt;
* im design gibt es ansätze, dass mitarbeiterInnen 4-tage wochen haben oder ihnen zeit zur eigenen entwicklung freigegeben wird. es könnte ein anspruch an die arbeitswelt sein, weg von der 100%-Stelle zu kommen und damit eine querfinanzierung ideeller projekte ermöglichen. die vorteile für beide seiten sollte klar sein, oder? &lt;br /&gt;
* sonderabgabe für große unternehmen zur förderung freier, selbstorganisierter projekte ;-) oder firmenpatenschaften? ist aber auch kritisch zu sehen, stichwort &#039;unabhängigkeit&#039;! &lt;br /&gt;
* verkauf von bauanleitungen, wie z.b. christian kuhtz von &#039;einfälle statt abfälle&#039; oder www.atomiczombie.com (DIY bicycle parts)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;patenschaften&amp;quot; von großen firmen, das ist allerdings auch heikel&lt;br /&gt;
* +... was fehlt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fragen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Was     davon könntet ihr euch für euch vorstellen? Was nicht? Und warum?  Was    fehlt, müsste man gestalten, um auch neue Einnahmequellen zu     erschließen? Oder vorhandene zu vergrößern? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONS-ERGEBNISSE/VERLAUF | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
* &amp;gt;Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-  und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?  Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung  einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?  Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=5. DOKUMENTATION &amp;amp; WISSEN, schaffen und teilen= &lt;br /&gt;
[ Kommunikation 1 ] &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
    O&lt;br /&gt;
 _ &amp;lt; |=*.__:. &lt;br /&gt;
 O °° O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME, IDEEN/WÜNSCHE==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Lars, allgemein zur Einleitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie     funktioniert der Wissenstransfer? Und die gemeinsame Entwicklung und     Weiterentwicklung des Wissens? Mit welchen „Daten“ kann man lokale     „Produktion“ leichter ermöglichen? Welche Produktion (welcher  Modelle)    ist dafür geeignet und welche weniger? Wie geschieht die   Kommunikation?   Welche Open-Source-Räder &amp;amp; Strukturen entwickeln   und bauen wir   gemeinsam? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad von Christoph]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Workshop-Kisten Lastenrad-Modelle&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grobschnitt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausgangslage:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Auf     der Wissensallmende-Plattform werkstatt-lastenrad.de sind etlich     Bauanleitungen für verschiedene Lastenrad-Modelle versammelt. Die     Erfahrung zeigt, dass zusätzlich zu Bildern, Texten, Videos und     Workshop-Dokumentationen eine Art physischer Vorlage die     selbstorganisierten Bauprojekte interessierter Initiativen stark     befördern würde. Es ist schlicht nicht leistbar für alle anfragenden     Gruppen einen eigenen Workshop zu organisieren (Zeit- und     Mittelknappheit).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Schablone, Muster“:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Pro     Modell soll eine ausleihbare Kiste entstehen, die alle zu   erstellenden   Rahmenteile des Lastenrad-Modells enthält. Die   grundsätzlichen   Arbeitsschritte werden kondensiert auf laminierten   Karten beschrieben.   Zusätzlich enthält das Paket eine ausrollbare   Plane, auf die die  Umrisse  der Einzelteile aufgezeichnet sind   (physical checklist). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht enthalten sind alle Kleinteile (Schrauben, Muttern, Spezialteile, Fahrrad-Technik, Laufräder etc…)&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausleihe:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das     BLN-Projekt organisiert und koordiniert die Ausleihe der Kisten,     Bau-Coaching und Feedback. Geben und nehmen, d.h. die Projekte  stellen    Bilder, Texte, Videos ihres Bauvorhabens zur Verfügung und    dokumentieren  Modifikationen, Erweiterungen, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Service:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Pro     Modell können die jeweiligen Entwickler den Bezug von Bausätzen     und/oder zusammengestellten Zusatzteilen anbieten (Schrauben, etc…),    was  separat abgewickelt werden muss.Über die Plattform wird z.B.    lediglich  auf die Möglichkeit verwiesen (+ Kontaktdaten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christophe     (Long-André, modularer Anhänger, Longbike), Till Wolfer (XYZ-Bikes),     Andreas Triebenbacher (KS-Lasti) , Detlef Schmitz (WerkBox-Hecklader)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Next steps:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Idee     schildern und konkretisieren, gemeinsame Richtlinien für die     Teile/Kisten/Beschreibungen etc. festlegen, Kosten klären, Prozedere     abstimmen … wenn alles steht: Rubrik auf Plattform einrichten und     loslegen ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
…to be continued!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad von Mabe]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
mabe / carlacargo&lt;br /&gt;
* nur     weil ein projekt/produkt als open source hardware angepriesen wird     unterscheiden sich die dokumentationen und die methodik der     veröffentlichung ja gravierend&lt;br /&gt;
* es     müsste eine Plattform geben die sämtliche open source hardware     initiativen auflistet und sammelt, verlinkungen schafft und evtl.   sogar   erste anlaufstelle ist um die eigentliche dokumentation zu   finden,  diese  kümmert sich evtl. auch um die archivierung und   veröffentlichung  -&amp;gt;  ich kann mir da auch einen katalog vorstellen   der jährlich  erscheint und  baupläne und erste anregungen bereit hält   -&amp;gt;  makerbewegung  cthacks...&lt;br /&gt;
* die     plattform ist gleichzeitig zertifizierungsbehörde für die projekte.    ich  seh oft bei open source hardware so roadmap zeitstrahlen, die    plattform  könnte die einzelnen inis auch feiner abgestuft   zertifizieren  je  nachdem wie der grad der dokumentation, zum beispiel   100% oshw  wenn  alles sauber aufgebaut ist, alle pläne einfach   zugänglich sind,  eine  partizipation am projekt ermöglicht wird....&lt;br /&gt;
* die     projekte wiederum können zahlende mitglieder der plattform sein und     profitieren von, bezahlten anwälten, werbung, siegel/zertifizierung   des   produkts, geschlossenes öffentliches starkes auftreten, bürgen   für   finanzierungsfragen..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(... mabe weiter ...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DOKUZILLA&lt;br /&gt;
* ha     fast vergessen ich war da ja sogar schon einen schritt weiter.  stellt    euch vor es gibt ein dokumentationsmonster. da wir ja auch  ganz viele    sponsorengelder von mozilla einziehen wollen nennen wir  das ganze http://www.dokuzilla.org domain hab ich schon. wenn jemand drauf      einsteigen will bitte melden geb da gern arbeit ab&lt;br /&gt;
* eigentlich bedarf es gar nicht viel arbeit weil die leute von dozuki (http://www.dozuki.com/)     das schon ziemlich genau so gemacht haben      wie es vielen leuten     extrem viel arbeit abnehmen könnte. -&amp;gt; das ist      quasi die     software hinter ifixit -&amp;gt; hatte mit denen schon gemail, die         sind  nett und ich würde die definitv als sympatisanten einschätzen     -&amp;gt;      vergeben schon jetzt dozuki accounts für coole projekt für     umme...ich      glaub es is gar mal viel programmieren -&amp;gt; eher management und versuchen so viel als geht vorhandene synergien/tools verbasteln.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(... mabe weiter ...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und     noch was fällt mir ein: Wie kann das Team was an einem open source     hardware projekt arbeitet maximal die vorteile von open source   hardware   ausschöpfen. Ich glaub viel zu oft ist das Team sich der   Möglichkeit   nicht bewusst bzw. traut sich auch nicht die Crowd/ das   Netzwerk darauf   anzusprechen zu aktivieren:&lt;br /&gt;
* design ist auf jeden fall ein super crowdpunkt&lt;br /&gt;
* flyer printmedien erzeugen kann ans netzwerk abgegeben werden (vanBo macht das ja ziemlich gut immer finde ich)&lt;br /&gt;
* recherchen und kalkulationen&lt;br /&gt;
* konstruktionstasks&lt;br /&gt;
* herstelleraquise&lt;br /&gt;
* produktvorteile     durch rabatte -&amp;gt; es gibt firmen die finden das projekt     unterstützenswert und unterstützen da mit EK preisen -&amp;gt; elfkw zum     beispiel bei uns&lt;br /&gt;
* also     letztendlich was kann ich aus dem netzwerk maximal raus ziehen aus    sich  des projektteams. es soll ja auch wirklich ein vorteil entstehen    aus  dem open source und das ist aus projektteam sich eines der    wesentlichen  punkte sich dafür zu entscheiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONSFRAGEN/INPUT==&lt;br /&gt;
Das     Problem der Hardware-Dokumentation ist noch nicht gelöst ... Jedoch     funktioniert das dezentrale Netzwerk je besser, je besser der     Wissenstransfer klappt, je besser die Vorteile von Open Source     (gemeinsame Entwicklung, unabhängige Fertigung usw.) aktiviert werden     können. ... 3D-Druckteile kann man herunterladen und direkt mit vor   Ort   i.d.R. bereits vorhandenen Maschinen (Druckern &amp;amp; Rechnern)   und   Materialien (Filament) anzufertigen versuchen. Die Hürden beim Lastenradbau sind höher. Wie können wir sie verringern? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware selbst=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche     Probleme muss eine Fertigung vor Ort überwinden (Teile besorgen und     andere Ressourcen wie Werkzeuge, Fähigkeiten &amp;amp; Zeit). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Welche dieser Probleme kann man reduzieren? Wie? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Produkte? Welche Radmodelle sind leichter zu bauen, welche schwieriger? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Open Source Hardware Definition sagt (http://www.oshwa.org/definition/german/):     „Ideally, open source hardware uses readily-available components and     materials, standard processes, open infrastructure, unrestricted     content, and open-source design tools to maximize the ability of     individuals to make and use hardware.“ Deutsch: „Im Idealfall nutzt     Open-Source-Hardware fertig erhältliche Komponenten und Materialien,     Standardprozesse, offene Infrastrukturen und frei nutzbare Inhalte,  um    damit die Möglichkeiten aller zu maximieren, die Hardware zu  bauen  und   zu verwenden.“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Können wir zu ein paar Standardisierungen gelangen? Let the hardware speak for itself! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(-&amp;gt; Hierfür auch evtl. unten nachsehen Tills Ideen bei „PRODUKTE“) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Wissensverbreitung und -erstellung?=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was müsste die perfekte Dokumentation leisten? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Welche extern schon vorhandenen Quellen kann man einbinden? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Christophs     Kiste ... klingt sehr sehr interessant! Wann kommt Version 1.0 raus?     Kann die selbst Open Source sein – klingt nach dem perfekten    OS-Projekt!  Kann man die auch verkaufen/bestellen (=Einnahmequelle)?    Kann man die  Kiste branden? Wie müsste die sein? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Qualitätssicherung?=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sortieren wir Dokumentationen? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wie bewerten wir erstellte Räder? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Welche     Anreize können wir schaffen, gute Qualität und auch     Dokumentationsbeiträge zu liefern? (Siehe dafür auch unten bei     ARBEITSABLÄUFE &amp;amp; MOTIVATION)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Weiterlesen zu Dokumentation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OPENiT Agency: Community Planner (besonders Punkt 2 &amp;amp; 3) http://openitagency.eu/community-building-planner/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DISKUSSION ERGEBNISSE / VERLAUF  | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
* Unterschiede zwischen Dokumentierer und Tüftler --&amp;gt; evtl. nicht die gleichen Leute&lt;br /&gt;
* Open Manual Format (o-manual) als Grundlage für Standard (darauf basiert auch ifxit und dozuki) (+1)&lt;br /&gt;
* Wie kann man den Prozess des Bauens so gestalten, dass Leute gerne dokumentieren und dass die Doku auch während des Workshops passiert (danach passiert erfahrungsgemäßig nie mehr was)&lt;br /&gt;
* und das ich als tüftler gar nicht so viel mit dem dokumentieren zu tun habe. ich glaube es ist immer das gleiche, der/die tüftler sind doch meist leute die gar nicht so viel lust haben zu dokumentieren, da reizt doch schon eher das nächste projekt...allerdings ist es mittlerweile ja so einfach mit wenig aufwand sehr viel zu dokumentieren -&amp;gt; diresta videos zum beispiel -&amp;gt; full hd camera parallel daneben gestellt und du hast ellenlanges material -&amp;gt; vielleicht wäre es auch sinnvoll eine dokumentationskiste zu verleihen mit kamera, stativ, dolly, slider, gopro...&lt;br /&gt;
* Haptische Bibliothek ist eine gute Idee, hat im ersten Test gut funktioniert und soll jetzt auf ein zweites Projekt (Hänger) ausgedehnt werden; haptische Bib evtl. auch nutzbar für Unternehmen o.ä. (als dauerhaft dort stehende Kiste) oder zum Geld verdienen (Kisten verkaufen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=6. AUSSENKOMMUNIKATION, Wer sind „Wir“= &lt;br /&gt;
[ Kommunikation 2 ] &lt;br /&gt;
           o                                 &lt;br /&gt;
 .... ,. _/\_+°                           &lt;br /&gt;
  O    O,&amp;gt; /O &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME, IDEEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Zur Einleitung, von Lars] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was     machen „Wir“? Was sind unsere gemeinsamen Werte? Wie kommunizieren    wir,  was wir tun nach außen? Können wir eine Art gemeinsamen aber     dezentralen Auftritt erarbeiten? Vorbild wieder Fablabs: War man mal   in   einem Fablab in Asien, weiß man, wonach man in Europa oder   Südamerika   suchen muss und auch relativ genau, was einen erwartet.   Jeder einzelne   Standort stärkt damit die anderen in Nachfrage und   vereinfachter   Nutzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Fragen müssen/können wir dafür gemeinsam klären? Und wie kommunizieren wir unsere Antworten nach außen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IDELL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wie     stellen wir uns eine wissensteilende gesellschaft überhaupt vor, wie     funktioniert entwicklung und wissenstransfer, wie hoch stecken wir     unsere ideale für eine &#039;bessere welt&#039; und wo liegen die persönlichen     grenzen (stickwort &#039;geld&#039;)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(...) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
halte     das thema &#039;mehr lastenräder&#039; auch für zentral, ebenso die frage nach     dessen umsetzung. wie also etabliert man ein modell, das nicht nur   eine   lastenrad-lobby ist und damit mehr den kommerziellen  herstellern   dient,  sondern die ideen u. vorstellungen einer anderen    (wissensteilenden,  solidarischen...) gesellschaft tranpsortiert?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die     plattform ist gleichzeitig zertifizierungsbehörde für die projekte.    ich  seh oft bei open source hardware so roadmap zeitstrahlen, die    plattform  könnte die einzelnen inis auch feiner abgestuft   zertifizieren  je  nachdem wie der grad der dokumentation, zum beispiel   100% oshw  wenn  alles sauber aufgebaut ist, alle pläne einfach   zugänglich sind,  eine  partizipation am projekt ermöglicht wird....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die     projekte wiederum können zahlende mitglieder der plattform sein und     profitieren von, bezahlten anwälten, werbung, siegel/zertifizierung   des   produkts, geschlossenes öffentliches starkes auftreten, bürgen   für   finanzierungsfragen..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe, 2] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz (ich meine da  jetzt   vor allem einen  Großinvestor der mit viel Volumen die Idee  Massenhaft   kopiert) mögliche  Kunden von dem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ANREGUNGEN/INPUT – FRAGEN FÜR DIE DISKUSSION==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{Empfohlenes Vorgehen: Erst alle lesen, dann von oben nach unten durchdiskutieren.} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lastenräder in der Welt? (Unsere Vision/unser Ziel)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Was     ist postfossile Mobilität (ist das überhaupt das, worum es geht)?    Wofür  brauchen wir Lastenräder? Wie sehen wir die Zukunft? Wieso  bauen   wir  sie und sind sie uns wichtig? Was sind unsere Ziele? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt; Wie können wir Lastenräder populärer als Option machen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für wen? (Zielgruppe oder besser: Community)&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Wer     sind unsere „Kunden“? Welche „Zielgruppe“ haben wir? Wer wird/soll     solche Räder entwickeln mit uns oder wer soll sie nutzen? Darin     investieren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: Ich versuche eine Schnittstelle bei den Carla Cargo Anhängern zu realisieren, so dass die Crowd an diesen Schnittstellen zum Beispiel völlig neue Aufbauten realisieren kann... Wohnmobilaufbau, Kanuausleger, Fahrradständer, Schüttgutwanne, mobile Küche...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Open Source oder Solidarisch oder Commons oder ...?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Welche     „Ideologie“ verfolgen wir? Warum ist es uns wichtig, all das „offen“    zu  machen. Wie erklären wir das? Haben wir eine gemeinsame   „Ideologie“   oder finden wir einen kleinen gemeinsamen Nenner, bei dem   wir uns alle   aufgehoben fühlen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eine gemeinsame Marke?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Eine     gemeinsame Dachmarke? Vielleicht gestützt von der Anstiftung  Ertomis?    ... nicht „FabLab“ aber „Mobilitätslab“, „Cargo-Labs“,  „Bike-Fablabs“    ... „Postfossile Mobilität Lab – PoFoMo-Lab“ oder  „NiFoMo –   Nichtfossile  Mobilität...“ ... Ideen? Raus damit! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie kommuniziert man die Marke?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Wie     hinterlegt man eine etwaige gemeinsame Marke, kommuniziert die  Werte?    Über einen Code of Conduct, einen Visionstext? Ein Manifest?(+1) (beispeilmanifest von ifixit: http://eustore.ifixit.com/Das-iFixit-Manifest/) Oder   lieber  über Taten! Registriert man eine Marke, dann müssten  andere   Werkstätten  fragen, bevor sie die Marke nutzen können. Oder  lässt man   die Marke  einfach offen, dass jeder sie ohne zu fragen  nutzen kann? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Partner und Allianzen?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Welche     Kommunikationspartner könnte man dafür finden? Welche Netzwerke     mitaktivieren? Es gibt ja eine breite Radbewegung in der Welt und     postfossile ...&lt;br /&gt;
Könnte man z.B. auch kommerzielle Anbieter von Lastenrädern mit ins Boot holen? Will man das? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONS-ERGEBNISSE/VERLAUF  | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Unsicherheit? Brauchen wir das? Wollen wir das? Es ist nicht klar, was es uns bringt?&lt;br /&gt;
* Eine mögliche Wirkung könnte sein: politische Kraft erhöhen. &lt;br /&gt;
* Wer wären denn die Allianzpartner - wenn wir auf OS-Selbstbau gehen (OS-SelbstbauCargo) dann keine Industrie, wenn allgemeiner könnten auch Industriepartner eine Rolle spielen.&lt;br /&gt;
* Was wäre das gemeinsame, welches gelabelt und dadurch erkennbar wird? &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Marke&amp;quot; ist nur eine Metapher ... Es könnte auch ein Siegel sein - oder ein Mission Statement (&amp;quot;Lösung für die letzte Meile&amp;quot;). &lt;br /&gt;
* Für welche gemeinsamen Ziele stehen wir? Postfossile Mobilität?&lt;br /&gt;
* EVENTUELL: eine Diskussion ein ganzer Cluster während des großen Cargobike-Treffens in Köln im Juni (20igster Juni in Köln) - Kontaktier Tom für Näheres.  http://wielebenwir.de/blog/stadt-raum/forum-freie-lastenraeder/(+1)&lt;br /&gt;
* also das ziel ist doch klar...wir wollen den urbanen raum mitgestalten und können eine autofokusierte innenstadtplanung nicht mehr dulden und wollen aktiv an einer alternative arbeiten, weils uns da eh viel zu langsam geht nehmen wir das selbst in die hand und machen es auch noch open source damits schnellstmöglichst fruchtet und sich vermehrt&lt;br /&gt;
* manchmal denke ich es wäre schon hilfreich genug die verschiedenen open source hardware sachen überhaupt übersichtlicht gelistet zu haben und vor allem alle tools zu verlinken, welche die inis überhaupt verwenden (flickr, youtubechannel, wiki, twitter, facebook...)&lt;br /&gt;
* ha supi, mail kommt grad rein. irgendwie ist das an mir vorbei gegangen: http://www.dozuki.com/resources/open-source-projects/ das ist genau das was ich gesucht habe. ich probiers mal aus. die sind einfach der hammer die jungs und mädels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=7. MOTIVATION &amp;amp; ARBEITSSTRUKTUR (bzw. Workflows), Wie wird lokal zusammengearbeitet=&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
     o                                 &lt;br /&gt;
  _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
  O,&amp;gt; /O l--l&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==PROBLEMFELD, FRAGEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Zur Einleitung, von Lars]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offen     heißt hier, man erlaubt Leuten vor Ort mitzuarbeiten. Leitet sie  z.B.    an, sich selbst ein Rad zu bauen. Aber auch viele andere     Mitarbeitsmöglichkeiten sind denkbar. Wie ist die Mitarbeitsstruktur    vor  Ort – und auch überregional – gebaut? Wie kann es gelingen,    Menschen zu  motivieren, mitzumachen und dabeizubleiben, Teil der    offenen Fabrik zu  sein? Was will man erreichen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad von Christoph] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freizeit-Modell:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
maximal 3h/Woche ehrenamtliches Arbeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa:&lt;br /&gt;
Wie     kann man das wertvolle Wissen von Tüftlern die ihr Know How zum Spaß     und in Ihrer Freizeit erarbeitet haben, sammeln, aufbereiten und     allgemein und frei zugänglich machen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwort: Mit der Wiki-Plattform und CC-Linzenz funktioniert das ganz gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mabe: ja aber da muss eben auch der tüftler wieder dokumentieren. kamera danebenstellen is da ja an sich noch echt unkompliziert und die schritte sind maximal dokumentiert -&amp;gt; aus den vielen stunden videomaterial gilt es dann wieder eher das rauszufiltern was sinnvoll is -&amp;gt; crowd -&amp;gt; einfach alles online stellen und die crowd machen lassen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christophe: Wenn     viele Leute Ihre Ideen zur Verfügung stellen ohne sich zu  Verausgaben    (ausbeuten) würde das Modell sich tragen. Ähnlich wie  Wikipedia.&lt;br /&gt;
Erfahrung     aus der Praxis Werkstatt-Lastenrad: Die Wikiadministration erfordert     sehr viel Arbeit, mit wenigen ausnahmen beteiligt sich niemand an  der    Dokumentation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mabe: Ich seh da zwei Modelle: &lt;br /&gt;
Modell A: Mächtiges kompliziertes Wiki was einfach eine große Admincrowd braucht aus motivierten Leuten um das zu administrieren wie eben auch bei wikipedia&lt;br /&gt;
Modell B: einfacheres intuitiveres Dokumentationstool was auch gleich noch ein cooles design liefert. dozuki oder knowable geht ja in die richtung, hätte den vorteil, dass eben wieder der tüftler das dokumentieren übernimmt und es im einfach gemacht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==INPUT &amp;amp; FRAGEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wie sollen Leute überhaupt mitarbeiten? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
QUELLE: Was motiviert Leute, an einem Open-Source-Projekt teilzuhaben? LINK http://openitagency.eu/roles-motivations-community-planner/&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(... Geld ist ein starker Motivationsanreiz ... Sind Beteiligungen denkbar?) &lt;br /&gt;
Individualisierbarkeit und damit verbunden persönliche Identifikation mit dem Produkt -&amp;gt; Zitat von einem Kunden aus Wien: &amp;quot;Ich will so einen geilen Anhänger.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
WEITERLESEN: Community Planner OPENiT Agency: &lt;br /&gt;
http://openitagency.eu/community-building-planner/&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONVERLAUF | PROTOKOLL==&lt;br /&gt;
* Der Bau muss begleitet werden, es braucht Lust und Druck&lt;br /&gt;
* In Wien: Menschen kommen mit einem Projekt, wenn sie zu lange brauchen, werden sie bisschen geschoben&lt;br /&gt;
* Verschiedene Rollen deutlich machen, am besten schon bei der Strukturierung des Projekts&lt;br /&gt;
* . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;gt; SONDERFRAGE: PRODUKTE – Was sind denn das für „Produkte“, die wir brauchen?= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   o                                      &lt;br /&gt;
 _/\_` t xxxxx                    &lt;br /&gt;
 O &amp;gt;° O    O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==FRAGEN &amp;amp; INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Zur Einleitung/Erklärung, von Lars]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was     ist „das Produkt“? Die allermeisten Menschen werden ins Netzwerk     einsteigen, weil sie Lust haben auf ein Lastenrad – das „Produkt“.    Dabei  muss „Produkt“ nicht unbedingt marktwirtschaftlich verstanden    werden –  sondern mehr in die Richtung, was ist das Ergebnis der    Bemühungen, der  Arbeit? Wofür setzt man sich ein? Woran ist man Teil?&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
Der Punkt überschneidet sich stark mit den anderen, braucht aber eventuell doch einen Ort, um individuell diskutiert zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Till]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Till / XYZ CARGO – Anmerkungen zum bisherigen Lastenrad-Workshop-Konzept aus unserer Perspektive:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziele:&lt;br /&gt;
* gut funktionierende &amp;amp; langlebige, das heißt überzeugende Lastenräder&lt;br /&gt;
* aus selbstorganisierten Gebrauchtteilen&lt;br /&gt;
* mit u.a. „Laien“ in Selbstbau-Workshops gebaut&lt;br /&gt;
* unter Erlernen des notwendigen Fachwissens (für Bau, Teile-Beschaffung, Fahrrad-Technik und Qualitätsbewusstsein)&lt;br /&gt;
* zu günstigen Kosten (niedriger als Kauf-Lastenräder)&lt;br /&gt;
* in überschaubarem Zeitrahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… sind Eckpunkte, die erstrebenswert, aber teilweise nicht in Einklang zu bringen sind. Unsere Erfahrungen haben gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* aus     von Laien selbstorganisierten Gebrauchtteilen ein überzeugend gut     funktionierendes Lastenrad herzustellen, ist nur unter großem     Zeitaufwand (und damit hohen Kosten) möglich:&lt;br /&gt;
* Vermittlung     Fahrrad-Wissen und Qualitätseinschätzung &amp;gt; Organisation der Teile     &amp;gt; Reparatur der Gebrauchtteile &amp;gt;Anpassung der Räder auf     unterschiedlichste Teile &amp;gt; kontinuierliche Reparatur der Ergebnisse&lt;br /&gt;
* XYZ     CARGO hat als Konsequenz das Verbauen von Neuteilen mit aufgenommen,     damit die anderen Workshop-Eckpunkte weiter bestehen können…&lt;br /&gt;
* ein angeleiteter Selbstbau ist wegen des Zeitaufwandes zu günstigeren Kosten als billige Kauf-Lastenräder nicht möglich:&lt;br /&gt;
* Fokus     sollte auf Qualität der Wissensvermittlung und des resultierenden     Lastenrades liegen; Neuteile können aus Zeit- und vor allem aus     Qualitäts-Gründen Sinn machen, wenn ein überzeugend funktionales     Lastenrad entstehen soll&lt;br /&gt;
* gut     funktionierende &amp;amp; überzeugende Lastenräder sind in  UNangeleiteten    Selbstbau-Workshops durch „Laien“ m.E. kaum  herstellbar: &lt;br /&gt;
* fehlendes Werkzeug, fehlendes Fahrrad-Teile- und Bau-Wissen, fehlende Qualitätseinschätzung&lt;br /&gt;
* unter Prinzipien eines funktionierenden Werkstoff-Kreislaufs: nicht    nur  Upcycling, sondern Aufrechterhalten der Recycle-Fähigkeit der     Ergebnisse (verschrauben statt kleben, nicht beschichten, nicht     lackieren, in Wertstoffe trennbar halten, etc.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSION | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
* Es gehört &amp;quot;zu einem guten&amp;quot; zum Produkt, in 3 Tagen herstellbar zu sein - wegen der Aufmerksamkeits/Motivationsspanne der Teilnehmer? &lt;br /&gt;
* Teile sollten leicht auftreibbar sein? bzw. es braucht Infrastrukturen dafür, das Auffinden geeigneter Teile kann nicht Teilnehmenden von Workshops aufgebürdet werden (bei schwierigen Teilen zB Laufrad vorne; bei Sattel etc. ist einfacher)&lt;br /&gt;
* Schraubmuffenräder? - &amp;quot;Nachstandardisierung&amp;quot; von alten Fahrradleichen... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Nico] für mich kristallisieren sich 3 modelle heraus:&lt;br /&gt;
# bausatz, bauset. fertige montagesätze können im wohnzimmer zusammengebaut werden&lt;br /&gt;
# workshop. mit vorgefertigten, mitgebrachten, recycleten... teilen und handwerklicher herstellung wird ein lastenrad produziert&lt;br /&gt;
# der soziale aspekt. es geht darum, gemeinsam ein lastenrad zu bauen. dabei geht es weniger um das zu besitzende produkt, sondern mehr um das gemeinsame ereignis. wie z.b. beim urban gardening; die paar möhrchen pro quadrat stellen ja keine ernährungslösung dar sondern es geht um ganz andere dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; für mich zeigen sich zwei schwerpunkte. einmal die frage des opensource und einmal die des produkts. je nach schwerpunkt (also wissenstransfer oder qualitätsentwicklung) geht man andere wege. &lt;br /&gt;
ersteres zielt auf die vermittlung von wissen und der selbstständigen auseinandersetzung und weiterführung damit. zweiteres auf die entwicklung und produktion einer technischen lösung.&lt;br /&gt;
die frage wäre also, wie sieht authentisches opensource aus, wie gestaltet sich ganz konkret dieser gedanke? wie gut müssen z.b. bauanleitungen gemacht sein? Gibt es eine plattform für die community, wie weit gebe ich entscheidungen einer ursprünglich eigenen idee ab? wie gestaltet man das miteinander?&lt;br /&gt;
beim produkt-weg steht man viel klarer im wettbewerb zu den bedingungen unserer gesellschaft. wie kommt man davon weg, dass es luxus ist, die zeit und ressourcen für produktentwicklung zu haben? ist es überhaupt möglich? man sieht es an den bemühungen von xyz, wie schwierig es ist. zum einen ist es die marke n55, die in (kunst)ausstellungen xyz zeigt (eine notwendigkeit, um das finanzielle zu sichern), zum anderen soll es aber auch eine entkopplung zu einem gemeinschaftlich-geteiltem geben. wie schaffen sie das, ohne ein franchise zu werden?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=THEMENSPEICHER=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was fehlt? Was haben wir ganz vergessen? Müsste eigentlich (jetzt) noch besprochen werden? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt;  WIE KRIEGT MAN MEHR FRAUEN IN DEN Lastenrad-Selbstbau?! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;gt; MISSION-STATEMENT: Was sind die verbindenden Gemeinsamkeiten/Ideen/Vidionen der unterschiedlichen Lastenrad-Projekte, die als gemeinsames Mission Statement formuliert werden könnten?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;- E N D E -&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= // ANKÜNDIGUNG DES WORKSHOPS  =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8853</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8853"/>
		<updated>2015-02-24T21:09:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: /* // ANKÜNDIGUNG DES WORKSHOPS */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;     o    &lt;br /&gt;
. _/\_ &amp;gt;  ___&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teilnehmer:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer [https://www.n55.dk/ N55] und [https://www.xyzcargo.com/ XYZ CARGO] , till [AT] n55.dk &lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, [https://www.facebook.com/pages/Cargo-Bike-Fans-Berlin/191182021004757 cbf berlin]  , [http://www.nicojungel.net/solar.html 8rad] &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Workshopleiter:=== &lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=2. EINFÜHRUNG: Dezentrales offenes Produzieren= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;           O`                                 &lt;br /&gt;
\__/ .. _/\_&amp;gt;                             &lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt; oo    O,&amp;gt; /O  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Fablabs===&lt;br /&gt;
* Vergleich: Fablabs https://www.fablabs.io/map &lt;br /&gt;
* Fablabs sind dezentrale, unabhängige Fertigungsstätten. „To make almost everything“. Bild: http://www2.dxarts.washington.edu/images/fremont-aerial-overview.jpg&lt;br /&gt;
* Ist das die Produktion der Zukunft? Produkt/Produktionsbedürfnis sucht passende Fabrik? Beispiel: Britehub https://britehub.com/ &amp;amp; MakersRow http://makersrow.com/  &lt;br /&gt;
* Lokale Produktion mittels globaler Baupläne: From „Products In and Waste out“ to „DATA In to DATA Out“ Bild: http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png , Blogpost dazu: http://bloglz.de/from-_products-in-waste-out-to-_data-in-data-out/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Open Source &amp;amp;= Kollaboration===&lt;br /&gt;
* Fablabs entwickeln sich massiv auf Open Source Prinzipien – dem offenen Austausch von Bauplänen und Möglichkeiten. Drei Beispiele: Arduino -     Physical Computing und Arduino Community - http://arduino.cc , Thingiverse – Digital Designs for Physical Objects http://thingiverse.com, GitHub – Open Source Software http://github.com + &lt;br /&gt;
* Sinn von Open Source – Nicht nur sein eigenes Design öffnen, sondern die Vorteile von Open Source nutzen, auf ein lebendiges Ökosystem zurückgreifen zu können, etwas dazuzugeben, gemeinsam etwas zu entwickeln. - „It is not „Open Source Your Hardware“ it is „Building Open Source Hardware“. (Sam Muirhead http://cameralibre.cc )  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Jedes Mal, wenn ein Fablab irgendwo Erfolg hat, bekannt wird und   etwas   offenes und woanders gut nutzbares schafft, gewinnen alle   anderen   Fablabs. -&amp;gt; Die Nachfrage wächst und die  Leistungsfähigkeit  aller. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„wunschagenda nico jungel: (...) ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?“&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;  „Was wäre, wenn IKEA Open Structures-Teile in großer Masse   produzieren   würde?“ Das Ökosystem würde wachsen, und die  Möglichkeiten  aller, damit  zu arbeiten und auch Geld zu verdienen  (insofern OS Open  Source  wäre), würden wachsen. Ein Markt für z.B. Reparaturen, individuelle  Hacks und  Sonderteile oder Add ons würde  entstehen, den  viele besetzen  können –  Long-Tail. (Offene  Ökosystemperspektive) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= &amp;gt;  Für den dezentralen Lastenradbau: Wie agieren die individuellen Standorte, um Dinge in dieses Netzwerk/dieses Ökosystem zurückzugeben, um es für alle stark zu   machen   und jedem einzelnen Standort seine Arbeit zu erleichtern,  damit  jeder   einzelne Standort es nutzen kann. &lt;br /&gt;
Welche Open-Source-„Produkte“ würden das erleichtern, wie sind Abläufe und gemeinsame Kommunikation gestaltet? Wie kann ein gemeinsames  Ökosystem entstehen, welches allen Vorteile bringt? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;amp; NC-Lizenzen? Das Beispiel Open Desk – Distributed Manufacturing=== &lt;br /&gt;
(NC = Nicht-kommerzielle Nutzung) &lt;br /&gt;
* Beispiel Open Desk – Design for Open Making. https://www.opendesk.cc/&lt;br /&gt;
* Tische, die mit in den meisten Fablabs vorhandenen digitalen Werkzeugen hergestellt werden können. &lt;br /&gt;
* Idee     des „Schutzes“ durch eine NC-Lizenz. Ich darf den Tisch für mich    selbst  herstellen, aber nicht verkaufen. Aber die Plattform  vermittelt   mir  auch lokale Hersteller  – z.B. Fablabs – die es für  mich   herstellen. Als  Kunde kaufe ich von diesem Fablab dann den  Tisch. Das   Fablab nimmt also  eine kommerzielle Nutzung des Designs  vor. Das  Fablab  hat einen Vertrag  mit Open Desk – einen Teil der  Einnahmen wird  an die  Designer  weiterüberwiesen = Verteilte  Herstellung &lt;br /&gt;
* (Hinweis: NC = nicht Open Source, Achtung bei der Wortwahl, mehr dazu unten bei „LIZENZEN“) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;gt; Können wir uns so was generell auch für den Lastenradbau vorstellen?     Dass Christophe in Berlin Tims Räder herstellt, verkauft und etwas  an    Tim weiterüberweist. Oder Tim auch Carla Cargos baut und an  Mabe    überweist? Es gibt verschiedene „Produkte“ oder „Designs“  entwickelt   von  verschiedenen Designern, die auch an anderen Orten  hergestellt   werden  können? Manche Werkstätten haben das Wissen, die  Werkzeuge und    Fähigkeiten, um auch diese Designs oder eine Auswahl  von Designs aus   der  Palette herzustellen, tun es und geben etwas von  diesen Einnahmen   ab? &lt;br /&gt;
* Welche     „Produkte“ ließen sich so etablieren und aufbauen? Zum Nutzen aller?     (Open Source: Umso leichter Designs vor Ort reproduzierbar sind,  desto    besser kann man sich das vorstellen.) &lt;br /&gt;
* Welche Werkzeuge brauchen wir dafür? &lt;br /&gt;
* Welche Vereinbarungen treffen wir? &lt;br /&gt;
* ... Welche Fragen tauchen dann auf ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterlesen und Weitergucken zur Einführung:=== &lt;br /&gt;
* Simone Cicero on Open Platforms http://meedabyte.com/2014/12/20/the-future-of-manufacturing-platforms-and-distributed-fabrication/&lt;br /&gt;
* Platform Design Flowchart  http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ERSTE FRAGEN &amp;amp; DISKUSSION  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* NC-Lizenzen für Lastenradproduktion / - distribution - übertragbar?&lt;br /&gt;
* Copy/paste vs. Eigenbau / lernen - Professionalisierung der FabLabs eher Service als Wissenstransfer?&lt;br /&gt;
* Nutzen &amp;amp; Effizienz vs. Gruppen- und Lernprozess - Widerspruch überwinden?&lt;br /&gt;
* Konkurenz verschiedener Geschäftmodelle: Distribution von Rohstoffen oder integriertes Modell von Re- und Upcycling &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ABSCHLUSSDISKUSSION ZUR OFFENEN VERTEILTEN FABRIK==&lt;br /&gt;
Das hier ist das Protkoll der Abschlussdiskussion am Ende des Workshops in der wir auf das Ausgangsbild zurückkamen:&lt;br /&gt;
* Welche Infrastruktur brauchen wir? Schweißen ist schlecht, Aufwand zu hoch? Jedoch gehen die Schweißworkshops sehr gut! Menschen wollen Schweißen lernen  (Fahrradwerkstätten, die Schweißen ertragen bzw. Metallwerkstätten die Fahrradfrickler mögen)&lt;br /&gt;
* Standardisierungen an den verschiedenen Standorten? vs. Kooperation zwischen ganz verschiedenen Orten&lt;br /&gt;
* Verhältnis von &amp;quot;wir machen lokal alles selber&amp;quot; zu verteilter Produktion - möglichst einfache vs. komplexere (auf Fachkenntnisse angewiesene) Produkte&lt;br /&gt;
* Produktpalette in offener verteilter Fabrik&lt;br /&gt;
* Wie können Formen solidarischen Wirtschaftens in offenen verteilten Fabriken aussehen?&lt;br /&gt;
* was sind die verbindenden Elemente innerhalb des Kollaborationsverbundes? &amp;quot;Es gibt noch nicht diesen Teppich, der alles miteinander verwebt?&amp;quot; (Tom) Wie können verschiedene Werkstätten jenseits des Marktes miteinander in Beziehung kommen? Wie kann ein Maximum an Vielheit in dieser geteilten Struktur zusammen kommen? Standardisierung für Komplexität! / Lars: Der erste und wichtigste Faden in diesem Teppich könnte Open Source sein. Wenn Leute wirklich beginnen, die Modelle anderer zu bauen und weiterzuverbreiten, kommerziell motiviert, wird sich mehr Energie einstellen können? &lt;br /&gt;
* welche Partner kann man hinzuziehen? Die Deutsche Bahn, /Stadtverwaltungen z.B.? &lt;br /&gt;
* Personen, die Energie für den Eigenbau aufbringen sind fast nie Einzelpersonen, sondern Kollektive/Gruppen, die Ideale und Projekte haben&lt;br /&gt;
* Gleichzeitig entwickeln: Standardisierung vorantreiben und lustige Vielfalt wertschätzen und ermöglichen&lt;br /&gt;
* Wichtig: Anschlusstermine sind wichtig, um wirklich Fortschritte zu machen. Es war gut, sich gesehen zu haben. Face to Face is key :-) &lt;br /&gt;
*Lastenräder könnten gute Beispiele für Open-Source-Ökosysteme werden, weil sie so viele Zusammenhänge erlebbar machen, sichtbar und zugänglich zeigen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ey wo bleibt mein analytisches Schema?&amp;quot; Welche Produkte, Zielgruppen meint ihr überhaupt? Welche Bedürfnisse? &amp;quot;Ihr seid unklar in euren Begriffen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACTION! Mission-Statement vorbereiten für das Treffen in Köln, das verschiedene Perspektiven vereint. Wer ist dabei? Tom, ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .    &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WEITERER WORKSHOPVERLAUF&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
+ &amp;gt; Aus diesem allgemeinen Überblicksbild  gehen wir jetzt in    Einzelfragen, die sich konkret für die Akteure an den  individuellen    Standorten stellen. Bei der Besprechung dieser Fragen,  versuchen wir    immer wieder auch dieses große Bild von oben mit im Blick  zu  behalten,   um zu schauen, wie können die Lösungen der individuellen   Standorte  und  Akteure auch wieder positiv ins Ökosystem zurückwirken,  um   letztlich  alle zu stärken. So suchen wir nach Synergien, die  alle    vorwärtsbringen. -&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=3. LIZENZIERUNG &amp;amp; SCHUTZRECHTE, Rechtliche Fragen= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    o                                 &lt;br /&gt;
  _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
 O,&amp;gt; /O l----l&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* wie schütze ich das projekt/produktidee gegen eine nachträgliche patentierung durch andere firmen&lt;br /&gt;
* wie     und wo formuliere ich die open source hardware pinciples möglichst     allumfassend für ein projekt/produkt um einen maximalen schutz gegen     patentierung zu bekommen&lt;br /&gt;
* auch     die Creative Commens BY-SA Lizenz sagt ja das klone das urprojekt     erwähnen müssen und verbesserungen teilen sollen. Wie kann ich   vorgehen   bei verletzungen dieser lizenzbedingungen? Wie sieht die   Namensnennung   für Klone genau aus?&lt;br /&gt;
* das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTLICH: &lt;br /&gt;
ich     fände es interessant, einen anwalt einzuladen, der über   copyright/open   source/creative commons und den damit verbundenen   rechten und   möglichkeiten aufklärt. &lt;br /&gt;
ich     habe das gefühl, dass open source mehr ein modewort ist, unglaublich     toll klingt, aber teils unklar ist, was es überhaupt bedeutet. das     normale copyright bietet z.b. auch jedem menschen die möglichkeit,     privat alles nachzubauen und zu nutzen. zudem kommen die neuen     bewegungen ja eher aus den weichen medien, also musik/software und  ein    umdenken in material/konstruktionen/bauarten wirft viele fragen  auf.&lt;br /&gt;
durch     welche bemühungen und öffnungen zeichnet sich opensource also    überhaupt  aus und wann ist ein projekt tatsächlich opensource bzw    creative  commons? wo verlaufen folglich die grenzen? was sind bisher    die  codes/stillen übereinkünfte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT &amp;amp; IDEEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;gt; &amp;gt; HINWEIS: Das ist keine Rechtsberatung! (sondern was ich,    nach  einigem Lesen und ein paar Gesprächen für mich destillieren    konnte.)  &amp;lt; &amp;lt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„All Hardware is born free.“ – „Alle Hardware wird frei geboren“ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbemerkung:     Rechte sind Texte, die versuchen mit kleinen handlichen Paketen die   zu   beschreiben und zu steuern. Die Wirklichkeit besteht aber nicht   aus   kleinen handlichen Paketen, sondern wuchert aus, schießt quer,   schwappt   über, läuft permanent aus den Grenzen der kleinen Pakete   heraus und   bringt immer wieder Neues. Richter nehmen dann aber diese   Texte und   versuchen damit den Gang der Wirklichkeit zu lenken. Das  ist  aber nicht   immer vorhersehbar oder erwartbar – wie das Verhältnis  der  kleinen  Texte  und Wirklichkeit ist und gesehen wird. Weil die   Wirklichkeit und  diese  Texte in einem „kreativen“ bzw. beweglichen   Verhältnis stehen.  Und  gerade der Bereich, in den wir uns mit   Open-Source-Lastenradbau   hineinbegeben, ist durch hohe Unschärfe in   diesem ganzen Rechtsbereich   geprägt. 100%ig klare Aussagen sind   deshalb schwer zu kriegen. Immer   wieder heißt es: Das kann man vorher   nicht wissen, dass müsste erst ein   Richter entscheiden – Ausgang   ungewiss. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wichtigste     Lektion vorweg und überhaupt ist: 100%ige Rechtssicherheit gibt es     nicht! Im besten Fall immer weniger oder gar nichts erwarten.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt eine Beschreibung von fünf Schutzrechten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===1. URHEBERRECHT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Das Urheberrecht deckt „Werke der Kunst“ mit „körperlicher Festlegung“ ab, keine Funktionalitäten (things that do things)!     Bilder, Texte, evtl. auch Objekte, Choreographien und Musik sind     geschützt. Das heißt: Die Dokumentation ist (in aller Regel)   geschützt.   Aber auch „nichtfunktionelle Designelemente“ können   eventuell unter  das  Urheberrecht fallen. Was genau darunter fällt und   was nicht, wenn  man  den klaren Bereich von Musik, Text, Software,  Bild  und Film  verlässt,  ist schwammig – im Zweifelsfall entscheidet  der  Richter vor  Gericht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Wie? + &lt;br /&gt;
Das     Urheberrecht erhält man automatisch und umsonst! Man muss es nicht     extra beantragen. Und es gilt mindestens bis zum Tode des Urhebers  und    auch darüber hinaus. Weil man es automatisch erhält, verletzen  alle    anderen das Urheberrecht des Urhebers, wenn sie das Werk ohne   Erlaubnis   nutzen. Deshalb ist es unbedingt notwendig, eine   Free-Culture-Lizenz  zu  verwenden und deutlich sichtbar an alles   anzubringen, von dem man  will,  dass andere es nutzen. Ohne das ist es   ihnen rechtlich schlicht  nicht  möglich. Die beste weil erprobteste  und  verbreitetste Möglichkeit  dafür  sind die Creative Commons  Lizenzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was aber heißt das fürs Fahrrad? + &lt;br /&gt;
Lassen     sich mit Creative-Commons-Lizenzen Räder schützen/Hardware? Nun:     Funktionalitäten sind nicht geschützt. Besondere Bemalungen des Rads     könnten geschützt sein – darum Extra viel Klimbim anbringen, z.B.  eine    Flosse, um Urheberrechtsschutz zu haben? Vielleicht, ja. Damit  könnte    das Rad unter Umständen wegen einer besonderen Form oder  Farbgebung   oder  durch einen Nutzungskontext vom Urheberrecht  abgedeckt sein. Kann   man  aber i.d.R. nicht wissen vorher. Das würde  ein Richter vor einem   Gericht  entscheiden müssen. Empfehlung daher:  Nicht drauf verlassen   oder darauf  bauen. Trotzdem unbedingt die  Creative-Commons-Lizenzen   verwenden! Sie  geben dem Gegenüber  Sicherheit und zeigen, wie ihr   wollt, dass andere  eure Arbeit  weiterverwenden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Und die Creative Commons Non-Commercial Lizenz? + &lt;br /&gt;
Aber     was ist mit der Non-Commercial-Lizenz, die ja Open Desk verwendet?    Auch  andere Hardware-Projekte nutzen die doch. Soweit mir bekannt  ist,   ist  der Grund dafür zum einen der selbe wie oben angegeben: Die   Lizenz   zeigt, wie Open Desk verwendet werden möchte. Und zweitens  ist  es   wichtig, auf die bestehende Rechtsunsicherheit hinzuweisen:  Die    NC-Lizenz ist vor Gericht in diesem Kontext soweit mir bekannt  noch  nie   in einem Beispielfall durchverhandelt worden. Es gibt  keinen    Präzedenzfall. Damit besteht ein gewisses rechtliches Risiko  für einen    Verletzer – eventuell gilt sie ja doch! Dieses Risiko wirkt  in  gewisser   Weise schützend.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;KURZE DISKUSSION DER NC-Lizenz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Die NC-Lizenz wird sehr kontrovers diskutiert und hat viele Probleme:&lt;br /&gt;
* Hauptargument dagegen ist, dass es sich eigentlich nicht um eine Free-Culture-Lizenz handelt, klar. &lt;br /&gt;
* Auch  dürfen sich Dinge, die eine NC-Lizenz verwenden, nicht als     Open-Source-Hardware oder Open-Source-Software bezeichnen (Siehe     Open-Source-Hardware-Definition http://www.oshwa.org/definition/german/). Open Source erfordert explizit, dass kommerzielle Nutzung erlaubt ist. &lt;br /&gt;
* Die     meisten der kollaborativen Freiheiten, die offene Entwicklung und     offene Kultur bieten, werden durch die NC-Lizenz abgeschaltet bzw.     blockiert (wie z.B. Verringerung der Kollaborationskosten die bei     Lizenzverhandlungen oder Zahlungen entstehen). &lt;br /&gt;
* Da     die Entwicklung und Herstellung von Hardware sehr kostenintensiv ist     und deshalb i.d.R. mit finanziellen Einnahmen verknüpft werden muss,    ist  eine Weiterentwicklung von NC-lizenzierter Hardware kaum möglich    bzw.  extrem unwahrscheinlich. &lt;br /&gt;
* Ein     weiteres NC-Lizenz-Problem ist, kaufe ich mir einen Tisch bei IKEA,     kann ich ihn, wenn ich ihn nicht mehr brauche, jederzeit legal     weiterverkaufen. Habe ich mir aber meinen eigenen Open Desk gebaut,    kann  ihn aber bei einem Umzug nicht mitnehmen, darf ich ihn nicht    verkaufen,  denn das wäre ja eine plötzliche kommerzielle Nutzung. Mit    einem  NC-lizenzierten Gegenstand habe ich also am Ende noch weniger    Freiheiten  als mit einem proprietären. &lt;br /&gt;
* Der     letzte wichtige Punkt ist, das es extrem unklar ist, wo kommerzielle     Nutzung beginnt und wo sie aufhört. Feiere ich eine Party mit meinen     Freunden, nutze dabei einen Open Desk und bitte meine Freunde am Ende    um  ein paar Euro als Zugabe für Getränke und Essen, ließe sich das    schon  als kommerzielle Nutzung vor Gericht einklagen und vielleicht    sogar  durchsetzen... Diese rechtliche Unschärfe sorgt dafür, das mit    einer  NC-Lizenz ein rechtliches Minenfeld geschaffen wird, welches   die   Nutzung, den Bau und Weiterentwicklung solcher Hardware extrem    erschwert  bzw. mit hohen Risiken belegt.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;NC-Lizenz DISKUSSION ENDE&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. PATENTRECHT===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Schützt     Funktionalitäten (things that do things). Muss beantragt werden  („all    hardware is born free“). Eine wichtige Voraussetzung für die   Erteilung   ist die technische Neuheit (eng: prior art). Diese wird   geprüft.  Deshalb  ist eine Patentanmeldung langwierig und teuer. Will   man sich  davor  schützen, dass andere die eigene Idee patentieren,  muss  man sie  also gut  sichtbar und auffindbar publizieren. Dafür  lassen  sich  verschiedene  Wege finden und diskutieren. Wichtig ist,  dass die  Prüfer  es finden,  wenn jemand es beantragt. Die Gefahr, dass  jemand  die  Erfindung auf  eurer Seite findet und dann zur  Patentierung  einreicht,  ist deshalb aber  sehr sehr gering, da das  Risiko zu hoch  ist – Preis  und Aufwand für  einen Antrag sind hoch,  die Gefahr der  Nichterteilung  groß. Faustregel:  Niemand kann etwas,  dass einmal offen  ist,  patentieren! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was heißt das für den Open-Source-Fahrradbau? + &lt;br /&gt;
Abgesehen     davon, dass die Wahrscheinlichkeit beim solidarischen Lastenradbau    eine  Erfindung zu machen, die patentwürdig ist, eher gering ist, ist   es  auch  fraglich, wo der Sinn läge, ein Patent zu beantragen, wenn   man  die  Erfindung offen haben möchte. Prior Art (Technische Neuheit)   ist  euer  bester Freund. Darum publiziert publiziert publiziert –  „All   hardware is  born free“ – einmal offen publiziert, bleibt sie es  auch. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) In den USA gibt es/gab es Experimente, eine Free-Culture-Lizenz    auf  das Patentrecht aufzubauen. Aber dafür braucht man vorher ein    Patent,  bevor man überhaupt darüber nachdenken kann... Darum lassen   wir  das hier  mal undiskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. GEBRAUCHSMUSTERSCHUTZ=== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? +&lt;br /&gt;
Sind     nicht überall auf der Welt zu finden. „Der kleine Bruder des   Patents“.   Muss beantragt werden. Schützt „gewerblich anwendbare   Erfindungen, die   neu sind und auf einem erfinderischen Schritt   beruhen.“ Alles, was man   mit Phantasie darunter sehen kann, lässt  sich  also so schützen. Die   Prüfer prüfen, ob der Antrag formal  richtig  ist, nicht aber, ob die   Neuheit wirklich gegeben ist! Die  Kosten für  einen Antrag sind deshalb   gering, man kann es also schnell  prüfen  lassen – die formale   Richtigkeit. Der Gebrauchmusterschutz  gilt  maximal 10 Jahre (3 Jahre   plus Verlängerung) und wird schnell  erteilt.  Es erfolgt wie erwähnt   keine Prüfung der Neuheit. Die   Rechtsbeständigkeit ist deshalb gering.   Unterschiede für uns zum   Patent: geringere Rechtssicherheit und   geringere Geltungsdauer. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
http://dpma.de/gebrauchsmuster/gebrauchsmusterschutz/index.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad?  + &lt;br /&gt;
Hat     man etwas, dass dort hereinpassen könnte, kann man den Antrag   stellen.   Es ist aber fraglich, ob wir im solidarischen Lastenradbau   wirklich   etwas erfinden können, dass der Neuheitsprüfung im  Streitfall  vor einem   Gericht dann standhält. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Soweit mir bekannt ist, gibt es keine Free-Culture-Lizenz, die   auf   den Gebrauchsmusterschutz aufsetzt. Deshalb wäre es schwierig,   anderen   ohne jeweilige individuelle Rücksprache Nutzung zu erlauben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Könnte     man nicht ein Gebrauchsmuster beantragen, eine NC-Lizenz verwenden   und   mit dem Gebrauchsmuster Verletzern der NC-Lizenz drohen, seine     rechtliche Ausgangslage etwas verbessern? + &lt;br /&gt;
Ja, könnte man versuchen. Bzw. mal genau durchdenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. GESCHMACKSMUSTERSCHUTZ (Eingetragenes Design)===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
„Ist     ein gewerbliches Schutzrecht, das seinem Inhaber die ausschließliche     Befugnis zur Benutzung einer ästhetischen Erscheinungsform (Gestalt,     Farbe, Form) verleiht.“ Da wo das Urheberrecht also unscharf wird –   was   ist noch geschützt oder nicht – kann das Geschmacksmuster   Klarheit   bringen bzw. Fakten schaffen. Voraussetzung ist die Neuheit  –  kein   ähnliches Design darf vorhanden sein im Markt. Neuheit wird   aber   ebenfalls nicht geprüft, weshalb die Rechtssicherheit auch   geringer  ist.  Geltung für max. 25 Jahre. Kosten für die Beantragung    überschaubar. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad? +&lt;br /&gt;
Hat   man ein ganz besonderes Design, kann man es also versuchen. Tills   XYZ   Räder hätten vielleicht eine Chance gehabt, obwohl sie ihre   besondere   Ästhetik dadurch erhalten, dass die Funktionalität frei   liegt - dass  sie  blanke Funktionalität sind (also etwas, dass   eigentlich durch  Patent  und Gebrauchsmuster abgedeckt ist) ... Wie   würde ein Richter  das  interpretieren? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Ich kenne keine Free-Culture-Lizenz die auf das Geschmacksmuster     aufbaut. Deshalb wäre es schwierig, anderen ohne jeweilige   individuelle   Rücksprache Nutzung zu erlauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. MARKENSCHUTZ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Marken     können Wort-, Bild-, Klang- und Farbmarken sein und es gibt sogar     3-dimensionale Marken. Sie müssen extra beantragt werden. Die Kosten     sind überschaubar bis hoch (je nach gewünschtem Schutzumfang). Die    Marke  kann immer wieder verlängert werden und kann deshalb   theoretisch   unendlich weiterlaufen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Für den solidarischen Open-Source-Lastenradbau? + &lt;br /&gt;
Die     Open-Source-Hardware-Definition sieht eindeutig den Schutz von  Marken    vor bzw. unterstützt oder man könnte sogar fast sagen  empfiehlt ihn.    Wenn jeder die Hardware herstellen kann, ist es gerade  wichtig, wer  das   macht, mit welchen Fähigkeiten, Maschinen,  Materialien, mit  welcher   Sorgfalt und vielleicht auch welchem  Ethos... Jeder kann die  Baupläne   der TV-B-Gone runterladen, das Gerät  herstellen und  verkaufen. Aber   nicht unter dem Namen „TV-B-Gone“,  denn der ist von  Mitch Altman   (Cornfield Electronics) geschützt  worden. http://de.wikipedia.org/wiki/TV-B-Gone&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
D.h.     – wäre „Carla Cargo“ als Marke registriert, könnte jeder mit den    Plänen  eigene Anhänger herstellen und sie weiterentwickeln, aber sie    nicht als  „Carla Cargo“ bezeichnen bzw. so in den Markt bringen, auch    keine  Workshops anbieten, in denen „Carla Cargos“ gebaut werden.  Denkt   man das  weiter, kann man auch versuchen, besondere Farbmarken  zu  wählen  (das  Telekom-Pink ist z.B. geschützt, lässt sich eine  feuerrote  Gabel   denken?) oder sogar dreidimensionale Marken zu  entwickeln  (vielleicht   hat eine Carla Cargo immer eine coole  Haifischflosse usw.)  und sich das   schützen lassen. Modeschnittmuster  sind per se nicht  schützbar.  Deshalb  drucken die großen Marken ihre  Logos auf die  Sachen, denn die  sind  geschützt. Und am Ende geht es  nicht um die  schöne Unterhose,  sondern um  den Schriftzug darauf...  Also einfach  Marken auf  nicht-schützbares  kleben? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Kann     ich die XYZ-Verbindung als dreidimensionale Marke sichern? Nein,  weil    es sich um eine Funktionalität handelt. Lego hat viele Jahre  dafür    gekämpft, ihr Steckfunktionssystem nach Ablauf des  Patentschutzes   weiter  als dreidimensionale Marke zu schützen,  letztlich sind sie  aber   gescheitert. Lego ist jetzt frei. Wir sehen  auch immer mehr Klone  im   Markt. Aber XYZ-Spaceframe als Wortmarke?  Ziemlich sicher ja.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was könnte das für unsere dezentrale Fabrik bedeuten? +&lt;br /&gt;
Man     könnte sich „Carla Cargos“ und andere „Marken“ als ein Franchise     vorstellen. Auch in Berlin kann man sich einen „Carla Cargo“ bauen.   Das   Netzwerk baut zusammen seine Marken auf, macht sie überall   bekannt.  Aber  wenn man in Berlin oder Wien z.B. einen „Carla Cargo“   baut oder   verkauft, zahlt man etwas an den Erfinder... Das kann für   die   kommerzielle Leistungsfähigkeit und Stärke des ganzen Netzwerkes   sehr   gut sein. – „gemeinsame Marken“ aufbauen und so die Nachfrage   stärken   (Ich glaub z.B. an ein großes Potential von XYZ). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit     so einer Übereinkunft ist es wünschenswert für alle, dass auch    woanders  XYZ Workshops durchgeführt werden. Für alle Akteure. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Abgesehen davon: Der Aufbau von Marken ist für eine Geschäftsentwicklung ohnehin so gut wie immer richtig.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;amp; Es ist eine Überlegung wert, dass man in so einem Netzwerk/mit so einer Lösung auf die schlechte NC-Lösung verzichten kann/könnte! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===FAZIT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Also was machen wir nun? + &lt;br /&gt;
Mein     allgemeiner Tipp: Alle Rechte oben außer das Urheberrecht müssen   extra   beantragt werden. Will man etwas „open“ lassen, beantragt man   also   einfach nichts! Das Urheberrecht wird eine ungefragt angeklemmt   und   deshalb muss man es gestalten. Wichtig ist zu verstehen, dass   vom   Urheberrecht kein verlässlicher oder umfassender Schutz für   Hardware   erwartet werden kann im Moment nicht und wahrscheinlich (und   auch   hoffentlich!) niemals. &lt;br /&gt;
Mit     einem Markenschutz hingegen – der eindeutig sinnvoll und   wünschenswert   ist für Open-Source-Hardware-Ökosysteme – kann man  seine  individuelle   Position auf einem Markt stärken und sogar zu   interessanten und relativ   rechtsfesten (Marken-Lizenzierung)   Verabredungen in überregionalen   Netzwerken kommen. Bzw. man kann das   versuchen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
^ Ok. Bitte hochscrollen zu den Fragen. Lassen sich jetzt alle Fragen beantworten? Welche nicht? ^&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DISKUSSION IM WORKSHOP  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-   und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung  von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?   Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung   einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?   Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=4. EINNAHMEN, Geld verdienen &amp;amp; Betrieb sichern=&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 *O&lt;br /&gt;
  \ \__^\ – :|||||: &lt;br /&gt;
  O °° O       O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN &amp;amp; PROBLEME==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* rein     praktisch: wie kann ich das ganze so formulieren das ich in einem     businessplan damit auch bänker überzeuge? oder kann ich das von  anfang    an eh vergessen und muss mich auf alternative  grundfinanzierung wie    crowdfunding verlassen?&lt;br /&gt;
* Generell     fällt mir bei den Gesprächen mit Banken und Beratern auf das alles   auf   hohe Volumina abzielt -&amp;gt; ich glaube allerdings genau das ist   gar   nicht mehr ziel von open source hardware (zum glück) -&amp;gt; wie   kann ich   eine existenz trotzdem sichern auch mit weiteren   nebenprodukten?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Christophe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie     kann man knsequent offene Inhalte ( Wiki Wissensallmende) und frei     zugängliche Werkstätten ( Offene Werkstätten als Produktionsallmende)     betreiben und damit Menschen bezahlen ( sozial stabile Strukturen     schaffen), parallel zur Konsumwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christophe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two models for me: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The &amp;quot;free time&amp;quot; model (idealistic focus) and(+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
the open source business model (commercial focus)(+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentare + Ideensammlung Christophe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flattr-Plug in für Wiki?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kommerzieller     Zielsetzung und Open Source Aktivismus wie etwa der     Aufbereitung/Generierung gemeinfreier und online verfügbarer Inhalte   in   Einklang zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Till]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Till / XYZ CARGO:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „kommerzielles     Interesse“ sind nicht immer eigennützige Profitgedanken, sondern   haben   teilweise mit dem Wunsch nach Fortbestand eines   Open-Source-Projektes  zu  tun:&lt;br /&gt;
* Wie kann man Open Source Projekte am Leben halten? (+1)&lt;br /&gt;
* Wie können sich diejenigen die daran arbeiten am Leben halten? (+1)&lt;br /&gt;
* Und das auch ohne permanent auf öffentliche Förderungen angewiesen zu sein? (+1)&lt;br /&gt;
* das für mich auch ein wichtiger punkt, die nachhaltigkeit der eigenen ressourcen&lt;br /&gt;
* Wie finanzieren sich zur Zeit all diejenigen, die mit viel Zeiteinsatz gemeinfreie Inhalte erarbeiten? (+1)&lt;br /&gt;
* die Generierung von gemeinfreien Inhalten kann strukturell ermöglicht werden: &lt;br /&gt;
* z.B.     Finanzierung der Entwicklung eines gezielten Open Source Projektes     durch Crowdfunding und andere Fördermittel; (z.B.: Entwicklungs-Camp    für  XYZ Anhänger inkl. Bau-Plan-Erstellung, etc) &lt;br /&gt;
* Finanzierung     einer bestimmten, bekannten und fähigen Entwickler-Gruppe für eine     bestimmte Zeit - eine Art „Open-Source-Stipendium“ &amp;gt;&amp;gt; vgl. Idee     „Stiftung Freistellen Hamburg“ oder gleiche Idee von Van Bo Le Mentzel:  http://www.startnext.de/dscholarship&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==INPUT / LISTE MÖGLICHER GELD-EINNAHMEQUELLEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Jeder Standort/Spieler muss sich seinen eigenen individuellen Mix aus Einnahmequellen zusammenstellen. Unten steht eine Liste. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Open Source ist ein Entwicklungsmodell, kein Geschäftsmodell. Man sucht sich Geschäftsmodelle, die gut damit zusammenpassen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„Geschäftsmodell“     heißt nicht nur Einnahmequellen, sondern umfasst auch alle anderen     Punkte, die wir hier besprechen z.B. PRODUKTE oder GEMEINSAME MARKE     &amp;amp; KOMMUNIKATION. Wenn wir gute Antworten auf die anderen Punkte     finden, dürfte es auch leichter werden, diese Einnahmequellen zu     aktivieren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Liste===&lt;br /&gt;
* Mitgliedsbeiträge &lt;br /&gt;
* Produktion - Herstellung (von kundenspezifischen Anpassungen, von fertigen  &amp;amp; später anpassbaren Rädern/Produkten, von ... ) &lt;br /&gt;
* Open Source Stipendien (Van Bo, ähnliche Dinge) &amp;gt; gratify (?) &lt;br /&gt;
* Crowdfunding (einmalig, regulär)  &lt;br /&gt;
* Radverleih (zentral oder dezentral http://www.velogistics.net und/oder http://dein-lastenrad.de/index.php?title=Hauptseite#Freie_Lastenr.C3.A4der_.E2.80.93_Projekte &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Verknüpfung mit Sharingplatformen (z.B. http://lock8.me/) &amp;lt;http://lock8.me/&amp;gt; &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Studie hätte gezeigt: Bereitschaft für Tages(Stunden?)preis läge im Schnitt bei 3,50EU (für Berlin) &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Erfahrung von Frauke/Kunststoffe: Einnahmen von Verleih fressen Instandhaltungskosten auf &lt;br /&gt;
* Workshopvermietung (z.B. letsmake oder Bauer + planer oder offene-werkstaetten.org) &lt;br /&gt;
* Werkzeugvermietung &lt;br /&gt;
* Reparatur &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Dienstleistungen&amp;quot; um den Verwaltungsaufwand für ein Lastenrad?  &lt;br /&gt;
* Werbung (an den Rädern) - Fahrende Schilder &lt;br /&gt;
* Garantie-Zusicherung (als Gegensatz zum eigenverantowrtlich durchgeführten Selbstbau) &lt;br /&gt;
* Updates (auf spätere Entwicklungsstufen des Open Source Hardware Produktes) &lt;br /&gt;
* Ladenbetrieb – von Einzelteilverkauf  über Bausätze bis hin zum fertigen&amp;amp;nicht selbst gebauten Rad &lt;br /&gt;
* Bezahlte Workshops (zu Rädern, zum Schweißen, Lastenradbau als &amp;quot;Team Event&amp;quot; für Gruppen, Firmen etc.)  &lt;br /&gt;
* Förderungen (z.B. für Bildung)  &lt;br /&gt;
* Lizenzierung (z.B. von Marken) - Distributed Manufacturing  &lt;br /&gt;
* Spenden (Flattr Button) https://flattr.com/ &lt;br /&gt;
* Events (mit Eintritt)  &lt;br /&gt;
* Sponsoring (Irgendwer hat erzählt, die Open-Design-City im Betahaus wird demnächst zum Conrad-HackSpace &amp;gt; http://hardware.co/)  &lt;br /&gt;
* Produktionsleistung/Prototypenentwicklung  &lt;br /&gt;
* Service: Instandhaltung von Leihrädern anderer? (http://www.radambulanz.de/) &amp;lt;http://www.radambulanz.de/&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Service: We hack your bike?  &lt;br /&gt;
* Zertifikate: Du bist ein ausgewiesener XYZ-Workshopleiter (Expert_innen-Pool für diverse Lastenrad-Modelle &lt;br /&gt;
* Expertise mit Netzwerkaufbau? – z.B. Wikibetrieb &lt;br /&gt;
* Tom: Anschubfinanzierung durch Spenden, aus der Hausgemeinschaft usw. hat oft gut funktioniert!  &lt;br /&gt;
* Abholung von alten Schrotträdern - Aufräumservice für die Stadt, für Hausverwaltungen usw. Wer entsorgt all diese toten, rostigen Fahrradzombies? Recyclingservice. - Eventuell gekoppelt an einen Gebrauchtteilbetrieb?  &lt;br /&gt;
* Synergien/Kooperationen mit Sozialprojekten wie Behindertenwerkstätten? Sozialunternehmertum?  &lt;br /&gt;
* im design gibt es ansätze, dass mitarbeiterInnen 4-tage wochen haben oder ihnen zeit zur eigenen entwicklung freigegeben wird. es könnte ein anspruch an die arbeitswelt sein, weg von der 100%-Stelle zu kommen und damit eine querfinanzierung ideeller projekte ermöglichen. die vorteile für beide seiten sollte klar sein, oder? &lt;br /&gt;
* sonderabgabe für große unternehmen zur förderung freier, selbstorganisierter projekte ;-) oder firmenpatenschaften? ist aber auch kritisch zu sehen, stichwort &#039;unabhängigkeit&#039;! &lt;br /&gt;
* verkauf von bauanleitungen, wie z.b. christian kuhtz von &#039;einfälle statt abfälle&#039; oder www.atomiczombie.com (DIY bicycle parts)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;patenschaften&amp;quot; von großen firmen, das ist allerdings auch heikel&lt;br /&gt;
* +... was fehlt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fragen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Was     davon könntet ihr euch für euch vorstellen? Was nicht? Und warum?  Was    fehlt, müsste man gestalten, um auch neue Einnahmequellen zu     erschließen? Oder vorhandene zu vergrößern? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONS-ERGEBNISSE/VERLAUF | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
* &amp;gt;Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-  und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?  Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung  einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?  Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=5. DOKUMENTATION &amp;amp; WISSEN, schaffen und teilen= &lt;br /&gt;
[ Kommunikation 1 ] &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
    O&lt;br /&gt;
 _ &amp;lt; |=*.__:. &lt;br /&gt;
 O °° O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME, IDEEN/WÜNSCHE==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Lars, allgemein zur Einleitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie     funktioniert der Wissenstransfer? Und die gemeinsame Entwicklung und     Weiterentwicklung des Wissens? Mit welchen „Daten“ kann man lokale     „Produktion“ leichter ermöglichen? Welche Produktion (welcher  Modelle)    ist dafür geeignet und welche weniger? Wie geschieht die   Kommunikation?   Welche Open-Source-Räder &amp;amp; Strukturen entwickeln   und bauen wir   gemeinsam? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad von Christoph]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Workshop-Kisten Lastenrad-Modelle&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grobschnitt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausgangslage:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Auf     der Wissensallmende-Plattform werkstatt-lastenrad.de sind etlich     Bauanleitungen für verschiedene Lastenrad-Modelle versammelt. Die     Erfahrung zeigt, dass zusätzlich zu Bildern, Texten, Videos und     Workshop-Dokumentationen eine Art physischer Vorlage die     selbstorganisierten Bauprojekte interessierter Initiativen stark     befördern würde. Es ist schlicht nicht leistbar für alle anfragenden     Gruppen einen eigenen Workshop zu organisieren (Zeit- und     Mittelknappheit).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Schablone, Muster“:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Pro     Modell soll eine ausleihbare Kiste entstehen, die alle zu   erstellenden   Rahmenteile des Lastenrad-Modells enthält. Die   grundsätzlichen   Arbeitsschritte werden kondensiert auf laminierten   Karten beschrieben.   Zusätzlich enthält das Paket eine ausrollbare   Plane, auf die die  Umrisse  der Einzelteile aufgezeichnet sind   (physical checklist). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht enthalten sind alle Kleinteile (Schrauben, Muttern, Spezialteile, Fahrrad-Technik, Laufräder etc…)&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausleihe:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das     BLN-Projekt organisiert und koordiniert die Ausleihe der Kisten,     Bau-Coaching und Feedback. Geben und nehmen, d.h. die Projekte  stellen    Bilder, Texte, Videos ihres Bauvorhabens zur Verfügung und    dokumentieren  Modifikationen, Erweiterungen, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Service:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Pro     Modell können die jeweiligen Entwickler den Bezug von Bausätzen     und/oder zusammengestellten Zusatzteilen anbieten (Schrauben, etc…),    was  separat abgewickelt werden muss.Über die Plattform wird z.B.    lediglich  auf die Möglichkeit verwiesen (+ Kontaktdaten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christophe     (Long-André, modularer Anhänger, Longbike), Till Wolfer (XYZ-Bikes),     Andreas Triebenbacher (KS-Lasti) , Detlef Schmitz (WerkBox-Hecklader)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Next steps:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Idee     schildern und konkretisieren, gemeinsame Richtlinien für die     Teile/Kisten/Beschreibungen etc. festlegen, Kosten klären, Prozedere     abstimmen … wenn alles steht: Rubrik auf Plattform einrichten und     loslegen ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
…to be continued!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad von Mabe]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
mabe / carlacargo&lt;br /&gt;
* nur     weil ein projekt/produkt als open source hardware angepriesen wird     unterscheiden sich die dokumentationen und die methodik der     veröffentlichung ja gravierend&lt;br /&gt;
* es     müsste eine Plattform geben die sämtliche open source hardware     initiativen auflistet und sammelt, verlinkungen schafft und evtl.   sogar   erste anlaufstelle ist um die eigentliche dokumentation zu   finden,  diese  kümmert sich evtl. auch um die archivierung und   veröffentlichung  -&amp;gt;  ich kann mir da auch einen katalog vorstellen   der jährlich  erscheint und  baupläne und erste anregungen bereit hält   -&amp;gt;  makerbewegung  cthacks...&lt;br /&gt;
* die     plattform ist gleichzeitig zertifizierungsbehörde für die projekte.    ich  seh oft bei open source hardware so roadmap zeitstrahlen, die    plattform  könnte die einzelnen inis auch feiner abgestuft   zertifizieren  je  nachdem wie der grad der dokumentation, zum beispiel   100% oshw  wenn  alles sauber aufgebaut ist, alle pläne einfach   zugänglich sind,  eine  partizipation am projekt ermöglicht wird....&lt;br /&gt;
* die     projekte wiederum können zahlende mitglieder der plattform sein und     profitieren von, bezahlten anwälten, werbung, siegel/zertifizierung   des   produkts, geschlossenes öffentliches starkes auftreten, bürgen   für   finanzierungsfragen..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(... mabe weiter ...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DOKUZILLA&lt;br /&gt;
* ha     fast vergessen ich war da ja sogar schon einen schritt weiter.  stellt    euch vor es gibt ein dokumentationsmonster. da wir ja auch  ganz viele    sponsorengelder von mozilla einziehen wollen nennen wir  das ganze http://www.dokuzilla.org domain hab ich schon. wenn jemand drauf      einsteigen will bitte melden geb da gern arbeit ab&lt;br /&gt;
* eigentlich bedarf es gar nicht viel arbeit weil die leute von dozuki (http://www.dozuki.com/)     das schon ziemlich genau so gemacht haben      wie es vielen leuten     extrem viel arbeit abnehmen könnte. -&amp;gt; das ist      quasi die     software hinter ifixit -&amp;gt; hatte mit denen schon gemail, die         sind  nett und ich würde die definitv als sympatisanten einschätzen     -&amp;gt;      vergeben schon jetzt dozuki accounts für coole projekt für     umme...ich      glaub es is gar mal viel programmieren -&amp;gt; eher management und versuchen so viel als geht vorhandene synergien/tools verbasteln.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(... mabe weiter ...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und     noch was fällt mir ein: Wie kann das Team was an einem open source     hardware projekt arbeitet maximal die vorteile von open source   hardware   ausschöpfen. Ich glaub viel zu oft ist das Team sich der   Möglichkeit   nicht bewusst bzw. traut sich auch nicht die Crowd/ das   Netzwerk darauf   anzusprechen zu aktivieren:&lt;br /&gt;
* design ist auf jeden fall ein super crowdpunkt&lt;br /&gt;
* flyer printmedien erzeugen kann ans netzwerk abgegeben werden (vanBo macht das ja ziemlich gut immer finde ich)&lt;br /&gt;
* recherchen und kalkulationen&lt;br /&gt;
* konstruktionstasks&lt;br /&gt;
* herstelleraquise&lt;br /&gt;
* produktvorteile     durch rabatte -&amp;gt; es gibt firmen die finden das projekt     unterstützenswert und unterstützen da mit EK preisen -&amp;gt; elfkw zum     beispiel bei uns&lt;br /&gt;
* also     letztendlich was kann ich aus dem netzwerk maximal raus ziehen aus    sich  des projektteams. es soll ja auch wirklich ein vorteil entstehen    aus  dem open source und das ist aus projektteam sich eines der    wesentlichen  punkte sich dafür zu entscheiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONSFRAGEN/INPUT==&lt;br /&gt;
Das     Problem der Hardware-Dokumentation ist noch nicht gelöst ... Jedoch     funktioniert das dezentrale Netzwerk je besser, je besser der     Wissenstransfer klappt, je besser die Vorteile von Open Source     (gemeinsame Entwicklung, unabhängige Fertigung usw.) aktiviert werden     können. ... 3D-Druckteile kann man herunterladen und direkt mit vor   Ort   i.d.R. bereits vorhandenen Maschinen (Druckern &amp;amp; Rechnern)   und   Materialien (Filament) anzufertigen versuchen. Die Hürden beim Lastenradbau sind höher. Wie können wir sie verringern? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware selbst=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche     Probleme muss eine Fertigung vor Ort überwinden (Teile besorgen und     andere Ressourcen wie Werkzeuge, Fähigkeiten &amp;amp; Zeit). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Welche dieser Probleme kann man reduzieren? Wie? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Produkte? Welche Radmodelle sind leichter zu bauen, welche schwieriger? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Open Source Hardware Definition sagt (http://www.oshwa.org/definition/german/):     „Ideally, open source hardware uses readily-available components and     materials, standard processes, open infrastructure, unrestricted     content, and open-source design tools to maximize the ability of     individuals to make and use hardware.“ Deutsch: „Im Idealfall nutzt     Open-Source-Hardware fertig erhältliche Komponenten und Materialien,     Standardprozesse, offene Infrastrukturen und frei nutzbare Inhalte,  um    damit die Möglichkeiten aller zu maximieren, die Hardware zu  bauen  und   zu verwenden.“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Können wir zu ein paar Standardisierungen gelangen? Let the hardware speak for itself! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(-&amp;gt; Hierfür auch evtl. unten nachsehen Tills Ideen bei „PRODUKTE“) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Wissensverbreitung und -erstellung?=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was müsste die perfekte Dokumentation leisten? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Welche extern schon vorhandenen Quellen kann man einbinden? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Christophs     Kiste ... klingt sehr sehr interessant! Wann kommt Version 1.0 raus?     Kann die selbst Open Source sein – klingt nach dem perfekten    OS-Projekt!  Kann man die auch verkaufen/bestellen (=Einnahmequelle)?    Kann man die  Kiste branden? Wie müsste die sein? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Qualitätssicherung?=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sortieren wir Dokumentationen? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wie bewerten wir erstellte Räder? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Welche     Anreize können wir schaffen, gute Qualität und auch     Dokumentationsbeiträge zu liefern? (Siehe dafür auch unten bei     ARBEITSABLÄUFE &amp;amp; MOTIVATION)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Weiterlesen zu Dokumentation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OPENiT Agency: Community Planner (besonders Punkt 2 &amp;amp; 3) http://openitagency.eu/community-building-planner/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DISKUSSION ERGEBNISSE / VERLAUF  | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
* Unterschiede zwischen Dokumentierer und Tüftler --&amp;gt; evtl. nicht die gleichen Leute&lt;br /&gt;
* Open Manual Format (o-manual) als Grundlage für Standard (darauf basiert auch ifxit und dozuki) (+1)&lt;br /&gt;
* Wie kann man den Prozess des Bauens so gestalten, dass Leute gerne dokumentieren und dass die Doku auch während des Workshops passiert (danach passiert erfahrungsgemäßig nie mehr was)&lt;br /&gt;
* und das ich als tüftler gar nicht so viel mit dem dokumentieren zu tun habe. ich glaube es ist immer das gleiche, der/die tüftler sind doch meist leute die gar nicht so viel lust haben zu dokumentieren, da reizt doch schon eher das nächste projekt...allerdings ist es mittlerweile ja so einfach mit wenig aufwand sehr viel zu dokumentieren -&amp;gt; diresta videos zum beispiel -&amp;gt; full hd camera parallel daneben gestellt und du hast ellenlanges material -&amp;gt; vielleicht wäre es auch sinnvoll eine dokumentationskiste zu verleihen mit kamera, stativ, dolly, slider, gopro...&lt;br /&gt;
* Haptische Bibliothek ist eine gute Idee, hat im ersten Test gut funktioniert und soll jetzt auf ein zweites Projekt (Hänger) ausgedehnt werden; haptische Bib evtl. auch nutzbar für Unternehmen o.ä. (als dauerhaft dort stehende Kiste) oder zum Geld verdienen (Kisten verkaufen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=6. AUSSENKOMMUNIKATION, Wer sind „Wir“= &lt;br /&gt;
[ Kommunikation 2 ] &lt;br /&gt;
           o                                 &lt;br /&gt;
 .... ,. _/\_+°                           &lt;br /&gt;
  O    O,&amp;gt; /O &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME, IDEEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Zur Einleitung, von Lars] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was     machen „Wir“? Was sind unsere gemeinsamen Werte? Wie kommunizieren    wir,  was wir tun nach außen? Können wir eine Art gemeinsamen aber     dezentralen Auftritt erarbeiten? Vorbild wieder Fablabs: War man mal   in   einem Fablab in Asien, weiß man, wonach man in Europa oder   Südamerika   suchen muss und auch relativ genau, was einen erwartet.   Jeder einzelne   Standort stärkt damit die anderen in Nachfrage und   vereinfachter   Nutzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Fragen müssen/können wir dafür gemeinsam klären? Und wie kommunizieren wir unsere Antworten nach außen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IDELL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wie     stellen wir uns eine wissensteilende gesellschaft überhaupt vor, wie     funktioniert entwicklung und wissenstransfer, wie hoch stecken wir     unsere ideale für eine &#039;bessere welt&#039; und wo liegen die persönlichen     grenzen (stickwort &#039;geld&#039;)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(...) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
halte     das thema &#039;mehr lastenräder&#039; auch für zentral, ebenso die frage nach     dessen umsetzung. wie also etabliert man ein modell, das nicht nur   eine   lastenrad-lobby ist und damit mehr den kommerziellen  herstellern   dient,  sondern die ideen u. vorstellungen einer anderen    (wissensteilenden,  solidarischen...) gesellschaft tranpsortiert?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die     plattform ist gleichzeitig zertifizierungsbehörde für die projekte.    ich  seh oft bei open source hardware so roadmap zeitstrahlen, die    plattform  könnte die einzelnen inis auch feiner abgestuft   zertifizieren  je  nachdem wie der grad der dokumentation, zum beispiel   100% oshw  wenn  alles sauber aufgebaut ist, alle pläne einfach   zugänglich sind,  eine  partizipation am projekt ermöglicht wird....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die     projekte wiederum können zahlende mitglieder der plattform sein und     profitieren von, bezahlten anwälten, werbung, siegel/zertifizierung   des   produkts, geschlossenes öffentliches starkes auftreten, bürgen   für   finanzierungsfragen..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe, 2] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz (ich meine da  jetzt   vor allem einen  Großinvestor der mit viel Volumen die Idee  Massenhaft   kopiert) mögliche  Kunden von dem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ANREGUNGEN/INPUT – FRAGEN FÜR DIE DISKUSSION==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{Empfohlenes Vorgehen: Erst alle lesen, dann von oben nach unten durchdiskutieren.} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lastenräder in der Welt? (Unsere Vision/unser Ziel)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Was     ist postfossile Mobilität (ist das überhaupt das, worum es geht)?    Wofür  brauchen wir Lastenräder? Wie sehen wir die Zukunft? Wieso  bauen   wir  sie und sind sie uns wichtig? Was sind unsere Ziele? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt; Wie können wir Lastenräder populärer als Option machen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für wen? (Zielgruppe oder besser: Community)&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Wer     sind unsere „Kunden“? Welche „Zielgruppe“ haben wir? Wer wird/soll     solche Räder entwickeln mit uns oder wer soll sie nutzen? Darin     investieren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: Ich versuche eine Schnittstelle bei den Carla Cargo Anhängern zu realisieren, so dass die Crowd an diesen Schnittstellen zum Beispiel völlig neue Aufbauten realisieren kann... Wohnmobilaufbau, Kanuausleger, Fahrradständer, Schüttgutwanne, mobile Küche...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Open Source oder Solidarisch oder Commons oder ...?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Welche     „Ideologie“ verfolgen wir? Warum ist es uns wichtig, all das „offen“    zu  machen. Wie erklären wir das? Haben wir eine gemeinsame   „Ideologie“   oder finden wir einen kleinen gemeinsamen Nenner, bei dem   wir uns alle   aufgehoben fühlen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eine gemeinsame Marke?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Eine     gemeinsame Dachmarke? Vielleicht gestützt von der Anstiftung  Ertomis?    ... nicht „FabLab“ aber „Mobilitätslab“, „Cargo-Labs“,  „Bike-Fablabs“    ... „Postfossile Mobilität Lab – PoFoMo-Lab“ oder  „NiFoMo –   Nichtfossile  Mobilität...“ ... Ideen? Raus damit! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie kommuniziert man die Marke?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Wie     hinterlegt man eine etwaige gemeinsame Marke, kommuniziert die  Werte?    Über einen Code of Conduct, einen Visionstext? Ein Manifest?(+1) (beispeilmanifest von ifixit: http://eustore.ifixit.com/Das-iFixit-Manifest/) Oder   lieber  über Taten! Registriert man eine Marke, dann müssten  andere   Werkstätten  fragen, bevor sie die Marke nutzen können. Oder  lässt man   die Marke  einfach offen, dass jeder sie ohne zu fragen  nutzen kann? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Partner und Allianzen?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Welche     Kommunikationspartner könnte man dafür finden? Welche Netzwerke     mitaktivieren? Es gibt ja eine breite Radbewegung in der Welt und     postfossile ...&lt;br /&gt;
Könnte man z.B. auch kommerzielle Anbieter von Lastenrädern mit ins Boot holen? Will man das? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONS-ERGEBNISSE/VERLAUF  | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Unsicherheit? Brauchen wir das? Wollen wir das? Es ist nicht klar, was es uns bringt?&lt;br /&gt;
* Eine mögliche Wirkung könnte sein: politische Kraft erhöhen. &lt;br /&gt;
* Wer wären denn die Allianzpartner - wenn wir auf OS-Selbstbau gehen (OS-SelbstbauCargo) dann keine Industrie, wenn allgemeiner könnten auch Industriepartner eine Rolle spielen.&lt;br /&gt;
* Was wäre das gemeinsame, welches gelabelt und dadurch erkennbar wird? &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Marke&amp;quot; ist nur eine Metapher ... Es könnte auch ein Siegel sein - oder ein Mission Statement (&amp;quot;Lösung für die letzte Meile&amp;quot;). &lt;br /&gt;
* Für welche gemeinsamen Ziele stehen wir? Postfossile Mobilität?&lt;br /&gt;
* EVENTUELL: eine Diskussion ein ganzer Cluster während des großen Cargobike-Treffens in Köln im Juni (20igster Juni in Köln) - Kontaktier Tom für Näheres.  http://wielebenwir.de/blog/stadt-raum/forum-freie-lastenraeder/(+1)&lt;br /&gt;
* also das ziel ist doch klar...wir wollen den urbanen raum mitgestalten und können eine autofokusierte innenstadtplanung nicht mehr dulden und wollen aktiv an einer alternative arbeiten, weils uns da eh viel zu langsam geht nehmen wir das selbst in die hand und machen es auch noch open source damits schnellstmöglichst fruchtet und sich vermehrt&lt;br /&gt;
* manchmal denke ich es wäre schon hilfreich genug die verschiedenen open source hardware sachen überhaupt übersichtlicht gelistet zu haben und vor allem alle tools zu verlinken, welche die inis überhaupt verwenden (flickr, youtubechannel, wiki, twitter, facebook...)&lt;br /&gt;
* ha supi, mail kommt grad rein. irgendwie ist das an mir vorbei gegangen: http://www.dozuki.com/resources/open-source-projects/ das ist genau das was ich gesucht habe. ich probiers mal aus. die sind einfach der hammer die jungs und mädels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=7. MOTIVATION &amp;amp; ARBEITSSTRUKTUR (bzw. Workflows), Wie wird lokal zusammengearbeitet=&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
     o                                 &lt;br /&gt;
  _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
  O,&amp;gt; /O l--l&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==PROBLEMFELD, FRAGEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Zur Einleitung, von Lars]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offen     heißt hier, man erlaubt Leuten vor Ort mitzuarbeiten. Leitet sie  z.B.    an, sich selbst ein Rad zu bauen. Aber auch viele andere     Mitarbeitsmöglichkeiten sind denkbar. Wie ist die Mitarbeitsstruktur    vor  Ort – und auch überregional – gebaut? Wie kann es gelingen,    Menschen zu  motivieren, mitzumachen und dabeizubleiben, Teil der    offenen Fabrik zu  sein? Was will man erreichen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad von Christoph] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freizeit-Modell:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
maximal 3h/Woche ehrenamtliches Arbeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa:&lt;br /&gt;
Wie     kann man das wertvolle Wissen von Tüftlern die ihr Know How zum Spaß     und in Ihrer Freizeit erarbeitet haben, sammeln, aufbereiten und     allgemein und frei zugänglich machen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwort: Mit der Wiki-Plattform und CC-Linzenz funktioniert das ganz gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mabe: ja aber da muss eben auch der tüftler wieder dokumentieren. kamera danebenstellen is da ja an sich noch echt unkompliziert und die schritte sind maximal dokumentiert -&amp;gt; aus den vielen stunden videomaterial gilt es dann wieder eher das rauszufiltern was sinnvoll is -&amp;gt; crowd -&amp;gt; einfach alles online stellen und die crowd machen lassen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christophe: Wenn     viele Leute Ihre Ideen zur Verfügung stellen ohne sich zu  Verausgaben    (ausbeuten) würde das Modell sich tragen. Ähnlich wie  Wikipedia.&lt;br /&gt;
Erfahrung     aus der Praxis Werkstatt-Lastenrad: Die Wikiadministration erfordert     sehr viel Arbeit, mit wenigen ausnahmen beteiligt sich niemand an  der    Dokumentation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mabe: Ich seh da zwei Modelle: &lt;br /&gt;
Modell A: Mächtiges kompliziertes Wiki was einfach eine große Admincrowd braucht aus motivierten Leuten um das zu administrieren wie eben auch bei wikipedia&lt;br /&gt;
Modell B: einfacheres intuitiveres Dokumentationstool was auch gleich noch ein cooles design liefert. dozuki oder knowable geht ja in die richtung, hätte den vorteil, dass eben wieder der tüftler das dokumentieren übernimmt und es im einfach gemacht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==INPUT &amp;amp; FRAGEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wie sollen Leute überhaupt mitarbeiten? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
QUELLE: Was motiviert Leute, an einem Open-Source-Projekt teilzuhaben? LINK http://openitagency.eu/roles-motivations-community-planner/&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(... Geld ist ein starker Motivationsanreiz ... Sind Beteiligungen denkbar?) &lt;br /&gt;
Individualisierbarkeit und damit verbunden persönliche Identifikation mit dem Produkt -&amp;gt; Zitat von einem Kunden aus Wien: &amp;quot;Ich will so einen geilen Anhänger.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
WEITERLESEN: Community Planner OPENiT Agency: &lt;br /&gt;
http://openitagency.eu/community-building-planner/&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONVERLAUF | PROTOKOLL==&lt;br /&gt;
* Der Bau muss begleitet werden, es braucht Lust und Druck&lt;br /&gt;
* In Wien: Menschen kommen mit einem Projekt, wenn sie zu lange brauchen, werden sie bisschen geschoben&lt;br /&gt;
* Verschiedene Rollen deutlich machen, am besten schon bei der Strukturierung des Projekts&lt;br /&gt;
* . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;gt; SONDERFRAGE: PRODUKTE – Was sind denn das für „Produkte“, die wir brauchen?= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   o                                      &lt;br /&gt;
 _/\_` t xxxxx                    &lt;br /&gt;
 O &amp;gt;° O    O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==FRAGEN &amp;amp; INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Zur Einleitung/Erklärung, von Lars]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was     ist „das Produkt“? Die allermeisten Menschen werden ins Netzwerk     einsteigen, weil sie Lust haben auf ein Lastenrad – das „Produkt“.    Dabei  muss „Produkt“ nicht unbedingt marktwirtschaftlich verstanden    werden –  sondern mehr in die Richtung, was ist das Ergebnis der    Bemühungen, der  Arbeit? Wofür setzt man sich ein? Woran ist man Teil?&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
Der Punkt überschneidet sich stark mit den anderen, braucht aber eventuell doch einen Ort, um individuell diskutiert zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Till]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Till / XYZ CARGO – Anmerkungen zum bisherigen Lastenrad-Workshop-Konzept aus unserer Perspektive:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziele:&lt;br /&gt;
* gut funktionierende &amp;amp; langlebige, das heißt überzeugende Lastenräder&lt;br /&gt;
* aus selbstorganisierten Gebrauchtteilen&lt;br /&gt;
* mit u.a. „Laien“ in Selbstbau-Workshops gebaut&lt;br /&gt;
* unter Erlernen des notwendigen Fachwissens (für Bau, Teile-Beschaffung, Fahrrad-Technik und Qualitätsbewusstsein)&lt;br /&gt;
* zu günstigen Kosten (niedriger als Kauf-Lastenräder)&lt;br /&gt;
* in überschaubarem Zeitrahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… sind Eckpunkte, die erstrebenswert, aber teilweise nicht in Einklang zu bringen sind. Unsere Erfahrungen haben gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* aus     von Laien selbstorganisierten Gebrauchtteilen ein überzeugend gut     funktionierendes Lastenrad herzustellen, ist nur unter großem     Zeitaufwand (und damit hohen Kosten) möglich:&lt;br /&gt;
* Vermittlung     Fahrrad-Wissen und Qualitätseinschätzung &amp;gt; Organisation der Teile     &amp;gt; Reparatur der Gebrauchtteile &amp;gt;Anpassung der Räder auf     unterschiedlichste Teile &amp;gt; kontinuierliche Reparatur der Ergebnisse&lt;br /&gt;
* XYZ     CARGO hat als Konsequenz das Verbauen von Neuteilen mit aufgenommen,     damit die anderen Workshop-Eckpunkte weiter bestehen können…&lt;br /&gt;
* ein angeleiteter Selbstbau ist wegen des Zeitaufwandes zu günstigeren Kosten als billige Kauf-Lastenräder nicht möglich:&lt;br /&gt;
* Fokus     sollte auf Qualität der Wissensvermittlung und des resultierenden     Lastenrades liegen; Neuteile können aus Zeit- und vor allem aus     Qualitäts-Gründen Sinn machen, wenn ein überzeugend funktionales     Lastenrad entstehen soll&lt;br /&gt;
* gut     funktionierende &amp;amp; überzeugende Lastenräder sind in  UNangeleiteten    Selbstbau-Workshops durch „Laien“ m.E. kaum  herstellbar: &lt;br /&gt;
* fehlendes Werkzeug, fehlendes Fahrrad-Teile- und Bau-Wissen, fehlende Qualitätseinschätzung&lt;br /&gt;
* unter Prinzipien eines funktionierenden Werkstoff-Kreislaufs: nicht    nur  Upcycling, sondern Aufrechterhalten der Recycle-Fähigkeit der     Ergebnisse (verschrauben statt kleben, nicht beschichten, nicht     lackieren, in Wertstoffe trennbar halten, etc.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSION | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
* Es gehört &amp;quot;zu einem guten&amp;quot; zum Produkt, in 3 Tagen herstellbar zu sein - wegen der Aufmerksamkeits/Motivationsspanne der Teilnehmer? &lt;br /&gt;
* Teile sollten leicht auftreibbar sein? bzw. es braucht Infrastrukturen dafür, das Auffinden geeigneter Teile kann nicht Teilnehmenden von Workshops aufgebürdet werden (bei schwierigen Teilen zB Laufrad vorne; bei Sattel etc. ist einfacher)&lt;br /&gt;
* Schraubmuffenräder? - &amp;quot;Nachstandardisierung&amp;quot; von alten Fahrradleichen... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Nico] für mich kristallisieren sich 3 modelle heraus:&lt;br /&gt;
# bausatz, bauset. fertige montagesätze können im wohnzimmer zusammengebaut werden&lt;br /&gt;
# workshop. mit vorgefertigten, mitgebrachten, recycleten... teilen und handwerklicher herstellung wird ein lastenrad produziert&lt;br /&gt;
# der soziale aspekt. es geht darum, gemeinsam ein lastenrad zu bauen. dabei geht es weniger um das zu besitzende produkt, sondern mehr um das gemeinsame ereignis. wie z.b. beim urban gardening; die paar möhrchen pro quadrat stellen ja keine ernährungslösung dar sondern es geht um ganz andere dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; für mich zeigen sich zwei schwerpunkte. einmal die frage des opensource und einmal die des produkts. je nach schwerpunkt (also wissenstransfer oder qualitätsentwicklung) geht man andere wege. &lt;br /&gt;
ersteres zielt auf die vermittlung von wissen und der selbstständigen auseinandersetzung und weiterführung damit. zweiteres auf die entwicklung und produktion einer technischen lösung.&lt;br /&gt;
die frage wäre also, wie sieht authentisches opensource aus, wie gestaltet sich ganz konkret dieser gedanke? wie gut müssen z.b. bauanleitungen gemacht sein? Gibt es eine plattform für die community, wie weit gebe ich entscheidungen einer ursprünglich eigenen idee ab? wie gestaltet man das miteinander?&lt;br /&gt;
beim produkt-weg steht man viel klarer im wettbewerb zu den bedingungen unserer gesellschaft. wie kommt man davon weg, dass es luxus ist, die zeit und ressourcen für produktentwicklung zu haben? ist es überhaupt möglich? man sieht es an den bemühungen von xyz, wie schwierig es ist. zum einen ist es die marke n55, die in (kunst)ausstellungen xyz zeigt (eine notwendigkeit, um das finanzielle zu sichern), zum anderen soll es aber auch eine entkopplung zu einem gemeinschaftlich-geteiltem geben. wie schaffen sie das, ohne ein franchise zu werden?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=THEMENSPEICHER=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was fehlt? Was haben wir ganz vergessen? Müsste eigentlich (jetzt) noch besprochen werden? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt;  WIE KRIEGT MAN MEHR FRAUEN IN DEN Lastenrad-Selbstbau?! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;gt; MISSION-STATEMENT: Was sind die verbindenden Gemeinsamkeiten/Ideen/Vidionen der unterschiedlichen Lastenrad-Projekte, die als gemeinsames Mission Statement formuliert werden könnten?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- E N D E - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= // ANKÜNDIGUNG DES WORKSHOPS  =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8852</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8852"/>
		<updated>2015-02-24T21:08:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: /* 7. MOTIVATION &amp;amp; ARBEITSSTRUKTUR (bzw. Workflows), Wie wird lokal zusammengearbeitet */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;     o    &lt;br /&gt;
. _/\_ &amp;gt;  ___&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teilnehmer:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer [https://www.n55.dk/ N55] und [https://www.xyzcargo.com/ XYZ CARGO] , till [AT] n55.dk &lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, [https://www.facebook.com/pages/Cargo-Bike-Fans-Berlin/191182021004757 cbf berlin]  , [http://www.nicojungel.net/solar.html 8rad] &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Workshopleiter:=== &lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=2. EINFÜHRUNG: Dezentrales offenes Produzieren= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;           O`                                 &lt;br /&gt;
\__/ .. _/\_&amp;gt;                             &lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt; oo    O,&amp;gt; /O  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Fablabs===&lt;br /&gt;
* Vergleich: Fablabs https://www.fablabs.io/map &lt;br /&gt;
* Fablabs sind dezentrale, unabhängige Fertigungsstätten. „To make almost everything“. Bild: http://www2.dxarts.washington.edu/images/fremont-aerial-overview.jpg&lt;br /&gt;
* Ist das die Produktion der Zukunft? Produkt/Produktionsbedürfnis sucht passende Fabrik? Beispiel: Britehub https://britehub.com/ &amp;amp; MakersRow http://makersrow.com/  &lt;br /&gt;
* Lokale Produktion mittels globaler Baupläne: From „Products In and Waste out“ to „DATA In to DATA Out“ Bild: http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png , Blogpost dazu: http://bloglz.de/from-_products-in-waste-out-to-_data-in-data-out/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Open Source &amp;amp;= Kollaboration===&lt;br /&gt;
* Fablabs entwickeln sich massiv auf Open Source Prinzipien – dem offenen Austausch von Bauplänen und Möglichkeiten. Drei Beispiele: Arduino -     Physical Computing und Arduino Community - http://arduino.cc , Thingiverse – Digital Designs for Physical Objects http://thingiverse.com, GitHub – Open Source Software http://github.com + &lt;br /&gt;
* Sinn von Open Source – Nicht nur sein eigenes Design öffnen, sondern die Vorteile von Open Source nutzen, auf ein lebendiges Ökosystem zurückgreifen zu können, etwas dazuzugeben, gemeinsam etwas zu entwickeln. - „It is not „Open Source Your Hardware“ it is „Building Open Source Hardware“. (Sam Muirhead http://cameralibre.cc )  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Jedes Mal, wenn ein Fablab irgendwo Erfolg hat, bekannt wird und   etwas   offenes und woanders gut nutzbares schafft, gewinnen alle   anderen   Fablabs. -&amp;gt; Die Nachfrage wächst und die  Leistungsfähigkeit  aller. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„wunschagenda nico jungel: (...) ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?“&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;  „Was wäre, wenn IKEA Open Structures-Teile in großer Masse   produzieren   würde?“ Das Ökosystem würde wachsen, und die  Möglichkeiten  aller, damit  zu arbeiten und auch Geld zu verdienen  (insofern OS Open  Source  wäre), würden wachsen. Ein Markt für z.B. Reparaturen, individuelle  Hacks und  Sonderteile oder Add ons würde  entstehen, den  viele besetzen  können –  Long-Tail. (Offene  Ökosystemperspektive) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= &amp;gt;  Für den dezentralen Lastenradbau: Wie agieren die individuellen Standorte, um Dinge in dieses Netzwerk/dieses Ökosystem zurückzugeben, um es für alle stark zu   machen   und jedem einzelnen Standort seine Arbeit zu erleichtern,  damit  jeder   einzelne Standort es nutzen kann. &lt;br /&gt;
Welche Open-Source-„Produkte“ würden das erleichtern, wie sind Abläufe und gemeinsame Kommunikation gestaltet? Wie kann ein gemeinsames  Ökosystem entstehen, welches allen Vorteile bringt? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;amp; NC-Lizenzen? Das Beispiel Open Desk – Distributed Manufacturing=== &lt;br /&gt;
(NC = Nicht-kommerzielle Nutzung) &lt;br /&gt;
* Beispiel Open Desk – Design for Open Making. https://www.opendesk.cc/&lt;br /&gt;
* Tische, die mit in den meisten Fablabs vorhandenen digitalen Werkzeugen hergestellt werden können. &lt;br /&gt;
* Idee     des „Schutzes“ durch eine NC-Lizenz. Ich darf den Tisch für mich    selbst  herstellen, aber nicht verkaufen. Aber die Plattform  vermittelt   mir  auch lokale Hersteller  – z.B. Fablabs – die es für  mich   herstellen. Als  Kunde kaufe ich von diesem Fablab dann den  Tisch. Das   Fablab nimmt also  eine kommerzielle Nutzung des Designs  vor. Das  Fablab  hat einen Vertrag  mit Open Desk – einen Teil der  Einnahmen wird  an die  Designer  weiterüberwiesen = Verteilte  Herstellung &lt;br /&gt;
* (Hinweis: NC = nicht Open Source, Achtung bei der Wortwahl, mehr dazu unten bei „LIZENZEN“) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;gt; Können wir uns so was generell auch für den Lastenradbau vorstellen?     Dass Christophe in Berlin Tims Räder herstellt, verkauft und etwas  an    Tim weiterüberweist. Oder Tim auch Carla Cargos baut und an  Mabe    überweist? Es gibt verschiedene „Produkte“ oder „Designs“  entwickelt   von  verschiedenen Designern, die auch an anderen Orten  hergestellt   werden  können? Manche Werkstätten haben das Wissen, die  Werkzeuge und    Fähigkeiten, um auch diese Designs oder eine Auswahl  von Designs aus   der  Palette herzustellen, tun es und geben etwas von  diesen Einnahmen   ab? &lt;br /&gt;
* Welche     „Produkte“ ließen sich so etablieren und aufbauen? Zum Nutzen aller?     (Open Source: Umso leichter Designs vor Ort reproduzierbar sind,  desto    besser kann man sich das vorstellen.) &lt;br /&gt;
* Welche Werkzeuge brauchen wir dafür? &lt;br /&gt;
* Welche Vereinbarungen treffen wir? &lt;br /&gt;
* ... Welche Fragen tauchen dann auf ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterlesen und Weitergucken zur Einführung:=== &lt;br /&gt;
* Simone Cicero on Open Platforms http://meedabyte.com/2014/12/20/the-future-of-manufacturing-platforms-and-distributed-fabrication/&lt;br /&gt;
* Platform Design Flowchart  http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ERSTE FRAGEN &amp;amp; DISKUSSION  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* NC-Lizenzen für Lastenradproduktion / - distribution - übertragbar?&lt;br /&gt;
* Copy/paste vs. Eigenbau / lernen - Professionalisierung der FabLabs eher Service als Wissenstransfer?&lt;br /&gt;
* Nutzen &amp;amp; Effizienz vs. Gruppen- und Lernprozess - Widerspruch überwinden?&lt;br /&gt;
* Konkurenz verschiedener Geschäftmodelle: Distribution von Rohstoffen oder integriertes Modell von Re- und Upcycling &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ABSCHLUSSDISKUSSION ZUR OFFENEN VERTEILTEN FABRIK==&lt;br /&gt;
Das hier ist das Protkoll der Abschlussdiskussion am Ende des Workshops in der wir auf das Ausgangsbild zurückkamen:&lt;br /&gt;
* Welche Infrastruktur brauchen wir? Schweißen ist schlecht, Aufwand zu hoch? Jedoch gehen die Schweißworkshops sehr gut! Menschen wollen Schweißen lernen  (Fahrradwerkstätten, die Schweißen ertragen bzw. Metallwerkstätten die Fahrradfrickler mögen)&lt;br /&gt;
* Standardisierungen an den verschiedenen Standorten? vs. Kooperation zwischen ganz verschiedenen Orten&lt;br /&gt;
* Verhältnis von &amp;quot;wir machen lokal alles selber&amp;quot; zu verteilter Produktion - möglichst einfache vs. komplexere (auf Fachkenntnisse angewiesene) Produkte&lt;br /&gt;
* Produktpalette in offener verteilter Fabrik&lt;br /&gt;
* Wie können Formen solidarischen Wirtschaftens in offenen verteilten Fabriken aussehen?&lt;br /&gt;
* was sind die verbindenden Elemente innerhalb des Kollaborationsverbundes? &amp;quot;Es gibt noch nicht diesen Teppich, der alles miteinander verwebt?&amp;quot; (Tom) Wie können verschiedene Werkstätten jenseits des Marktes miteinander in Beziehung kommen? Wie kann ein Maximum an Vielheit in dieser geteilten Struktur zusammen kommen? Standardisierung für Komplexität! / Lars: Der erste und wichtigste Faden in diesem Teppich könnte Open Source sein. Wenn Leute wirklich beginnen, die Modelle anderer zu bauen und weiterzuverbreiten, kommerziell motiviert, wird sich mehr Energie einstellen können? &lt;br /&gt;
* welche Partner kann man hinzuziehen? Die Deutsche Bahn, /Stadtverwaltungen z.B.? &lt;br /&gt;
* Personen, die Energie für den Eigenbau aufbringen sind fast nie Einzelpersonen, sondern Kollektive/Gruppen, die Ideale und Projekte haben&lt;br /&gt;
* Gleichzeitig entwickeln: Standardisierung vorantreiben und lustige Vielfalt wertschätzen und ermöglichen&lt;br /&gt;
* Wichtig: Anschlusstermine sind wichtig, um wirklich Fortschritte zu machen. Es war gut, sich gesehen zu haben. Face to Face is key :-) &lt;br /&gt;
*Lastenräder könnten gute Beispiele für Open-Source-Ökosysteme werden, weil sie so viele Zusammenhänge erlebbar machen, sichtbar und zugänglich zeigen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ey wo bleibt mein analytisches Schema?&amp;quot; Welche Produkte, Zielgruppen meint ihr überhaupt? Welche Bedürfnisse? &amp;quot;Ihr seid unklar in euren Begriffen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACTION! Mission-Statement vorbereiten für das Treffen in Köln, das verschiedene Perspektiven vereint. Wer ist dabei? Tom, ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .    &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WEITERER WORKSHOPVERLAUF&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
+ &amp;gt; Aus diesem allgemeinen Überblicksbild  gehen wir jetzt in    Einzelfragen, die sich konkret für die Akteure an den  individuellen    Standorten stellen. Bei der Besprechung dieser Fragen,  versuchen wir    immer wieder auch dieses große Bild von oben mit im Blick  zu  behalten,   um zu schauen, wie können die Lösungen der individuellen   Standorte  und  Akteure auch wieder positiv ins Ökosystem zurückwirken,  um   letztlich  alle zu stärken. So suchen wir nach Synergien, die  alle    vorwärtsbringen. -&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=3. LIZENZIERUNG &amp;amp; SCHUTZRECHTE, Rechtliche Fragen= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    o                                 &lt;br /&gt;
  _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
 O,&amp;gt; /O l----l&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* wie schütze ich das projekt/produktidee gegen eine nachträgliche patentierung durch andere firmen&lt;br /&gt;
* wie     und wo formuliere ich die open source hardware pinciples möglichst     allumfassend für ein projekt/produkt um einen maximalen schutz gegen     patentierung zu bekommen&lt;br /&gt;
* auch     die Creative Commens BY-SA Lizenz sagt ja das klone das urprojekt     erwähnen müssen und verbesserungen teilen sollen. Wie kann ich   vorgehen   bei verletzungen dieser lizenzbedingungen? Wie sieht die   Namensnennung   für Klone genau aus?&lt;br /&gt;
* das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTLICH: &lt;br /&gt;
ich     fände es interessant, einen anwalt einzuladen, der über   copyright/open   source/creative commons und den damit verbundenen   rechten und   möglichkeiten aufklärt. &lt;br /&gt;
ich     habe das gefühl, dass open source mehr ein modewort ist, unglaublich     toll klingt, aber teils unklar ist, was es überhaupt bedeutet. das     normale copyright bietet z.b. auch jedem menschen die möglichkeit,     privat alles nachzubauen und zu nutzen. zudem kommen die neuen     bewegungen ja eher aus den weichen medien, also musik/software und  ein    umdenken in material/konstruktionen/bauarten wirft viele fragen  auf.&lt;br /&gt;
durch     welche bemühungen und öffnungen zeichnet sich opensource also    überhaupt  aus und wann ist ein projekt tatsächlich opensource bzw    creative  commons? wo verlaufen folglich die grenzen? was sind bisher    die  codes/stillen übereinkünfte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT &amp;amp; IDEEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;gt; &amp;gt; HINWEIS: Das ist keine Rechtsberatung! (sondern was ich,    nach  einigem Lesen und ein paar Gesprächen für mich destillieren    konnte.)  &amp;lt; &amp;lt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„All Hardware is born free.“ – „Alle Hardware wird frei geboren“ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbemerkung:     Rechte sind Texte, die versuchen mit kleinen handlichen Paketen die   zu   beschreiben und zu steuern. Die Wirklichkeit besteht aber nicht   aus   kleinen handlichen Paketen, sondern wuchert aus, schießt quer,   schwappt   über, läuft permanent aus den Grenzen der kleinen Pakete   heraus und   bringt immer wieder Neues. Richter nehmen dann aber diese   Texte und   versuchen damit den Gang der Wirklichkeit zu lenken. Das  ist  aber nicht   immer vorhersehbar oder erwartbar – wie das Verhältnis  der  kleinen  Texte  und Wirklichkeit ist und gesehen wird. Weil die   Wirklichkeit und  diese  Texte in einem „kreativen“ bzw. beweglichen   Verhältnis stehen.  Und  gerade der Bereich, in den wir uns mit   Open-Source-Lastenradbau   hineinbegeben, ist durch hohe Unschärfe in   diesem ganzen Rechtsbereich   geprägt. 100%ig klare Aussagen sind   deshalb schwer zu kriegen. Immer   wieder heißt es: Das kann man vorher   nicht wissen, dass müsste erst ein   Richter entscheiden – Ausgang   ungewiss. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wichtigste     Lektion vorweg und überhaupt ist: 100%ige Rechtssicherheit gibt es     nicht! Im besten Fall immer weniger oder gar nichts erwarten.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt eine Beschreibung von fünf Schutzrechten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===1. URHEBERRECHT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Das Urheberrecht deckt „Werke der Kunst“ mit „körperlicher Festlegung“ ab, keine Funktionalitäten (things that do things)!     Bilder, Texte, evtl. auch Objekte, Choreographien und Musik sind     geschützt. Das heißt: Die Dokumentation ist (in aller Regel)   geschützt.   Aber auch „nichtfunktionelle Designelemente“ können   eventuell unter  das  Urheberrecht fallen. Was genau darunter fällt und   was nicht, wenn  man  den klaren Bereich von Musik, Text, Software,  Bild  und Film  verlässt,  ist schwammig – im Zweifelsfall entscheidet  der  Richter vor  Gericht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Wie? + &lt;br /&gt;
Das     Urheberrecht erhält man automatisch und umsonst! Man muss es nicht     extra beantragen. Und es gilt mindestens bis zum Tode des Urhebers  und    auch darüber hinaus. Weil man es automatisch erhält, verletzen  alle    anderen das Urheberrecht des Urhebers, wenn sie das Werk ohne   Erlaubnis   nutzen. Deshalb ist es unbedingt notwendig, eine   Free-Culture-Lizenz  zu  verwenden und deutlich sichtbar an alles   anzubringen, von dem man  will,  dass andere es nutzen. Ohne das ist es   ihnen rechtlich schlicht  nicht  möglich. Die beste weil erprobteste  und  verbreitetste Möglichkeit  dafür  sind die Creative Commons  Lizenzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was aber heißt das fürs Fahrrad? + &lt;br /&gt;
Lassen     sich mit Creative-Commons-Lizenzen Räder schützen/Hardware? Nun:     Funktionalitäten sind nicht geschützt. Besondere Bemalungen des Rads     könnten geschützt sein – darum Extra viel Klimbim anbringen, z.B.  eine    Flosse, um Urheberrechtsschutz zu haben? Vielleicht, ja. Damit  könnte    das Rad unter Umständen wegen einer besonderen Form oder  Farbgebung   oder  durch einen Nutzungskontext vom Urheberrecht  abgedeckt sein. Kann   man  aber i.d.R. nicht wissen vorher. Das würde  ein Richter vor einem   Gericht  entscheiden müssen. Empfehlung daher:  Nicht drauf verlassen   oder darauf  bauen. Trotzdem unbedingt die  Creative-Commons-Lizenzen   verwenden! Sie  geben dem Gegenüber  Sicherheit und zeigen, wie ihr   wollt, dass andere  eure Arbeit  weiterverwenden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Und die Creative Commons Non-Commercial Lizenz? + &lt;br /&gt;
Aber     was ist mit der Non-Commercial-Lizenz, die ja Open Desk verwendet?    Auch  andere Hardware-Projekte nutzen die doch. Soweit mir bekannt  ist,   ist  der Grund dafür zum einen der selbe wie oben angegeben: Die   Lizenz   zeigt, wie Open Desk verwendet werden möchte. Und zweitens  ist  es   wichtig, auf die bestehende Rechtsunsicherheit hinzuweisen:  Die    NC-Lizenz ist vor Gericht in diesem Kontext soweit mir bekannt  noch  nie   in einem Beispielfall durchverhandelt worden. Es gibt  keinen    Präzedenzfall. Damit besteht ein gewisses rechtliches Risiko  für einen    Verletzer – eventuell gilt sie ja doch! Dieses Risiko wirkt  in  gewisser   Weise schützend.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;KURZE DISKUSSION DER NC-Lizenz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Die NC-Lizenz wird sehr kontrovers diskutiert und hat viele Probleme:&lt;br /&gt;
* Hauptargument dagegen ist, dass es sich eigentlich nicht um eine Free-Culture-Lizenz handelt, klar. &lt;br /&gt;
* Auch  dürfen sich Dinge, die eine NC-Lizenz verwenden, nicht als     Open-Source-Hardware oder Open-Source-Software bezeichnen (Siehe     Open-Source-Hardware-Definition http://www.oshwa.org/definition/german/). Open Source erfordert explizit, dass kommerzielle Nutzung erlaubt ist. &lt;br /&gt;
* Die     meisten der kollaborativen Freiheiten, die offene Entwicklung und     offene Kultur bieten, werden durch die NC-Lizenz abgeschaltet bzw.     blockiert (wie z.B. Verringerung der Kollaborationskosten die bei     Lizenzverhandlungen oder Zahlungen entstehen). &lt;br /&gt;
* Da     die Entwicklung und Herstellung von Hardware sehr kostenintensiv ist     und deshalb i.d.R. mit finanziellen Einnahmen verknüpft werden muss,    ist  eine Weiterentwicklung von NC-lizenzierter Hardware kaum möglich    bzw.  extrem unwahrscheinlich. &lt;br /&gt;
* Ein     weiteres NC-Lizenz-Problem ist, kaufe ich mir einen Tisch bei IKEA,     kann ich ihn, wenn ich ihn nicht mehr brauche, jederzeit legal     weiterverkaufen. Habe ich mir aber meinen eigenen Open Desk gebaut,    kann  ihn aber bei einem Umzug nicht mitnehmen, darf ich ihn nicht    verkaufen,  denn das wäre ja eine plötzliche kommerzielle Nutzung. Mit    einem  NC-lizenzierten Gegenstand habe ich also am Ende noch weniger    Freiheiten  als mit einem proprietären. &lt;br /&gt;
* Der     letzte wichtige Punkt ist, das es extrem unklar ist, wo kommerzielle     Nutzung beginnt und wo sie aufhört. Feiere ich eine Party mit meinen     Freunden, nutze dabei einen Open Desk und bitte meine Freunde am Ende    um  ein paar Euro als Zugabe für Getränke und Essen, ließe sich das    schon  als kommerzielle Nutzung vor Gericht einklagen und vielleicht    sogar  durchsetzen... Diese rechtliche Unschärfe sorgt dafür, das mit    einer  NC-Lizenz ein rechtliches Minenfeld geschaffen wird, welches   die   Nutzung, den Bau und Weiterentwicklung solcher Hardware extrem    erschwert  bzw. mit hohen Risiken belegt.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;NC-Lizenz DISKUSSION ENDE&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. PATENTRECHT===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Schützt     Funktionalitäten (things that do things). Muss beantragt werden  („all    hardware is born free“). Eine wichtige Voraussetzung für die   Erteilung   ist die technische Neuheit (eng: prior art). Diese wird   geprüft.  Deshalb  ist eine Patentanmeldung langwierig und teuer. Will   man sich  davor  schützen, dass andere die eigene Idee patentieren,  muss  man sie  also gut  sichtbar und auffindbar publizieren. Dafür  lassen  sich  verschiedene  Wege finden und diskutieren. Wichtig ist,  dass die  Prüfer  es finden,  wenn jemand es beantragt. Die Gefahr, dass  jemand  die  Erfindung auf  eurer Seite findet und dann zur  Patentierung  einreicht,  ist deshalb aber  sehr sehr gering, da das  Risiko zu hoch  ist – Preis  und Aufwand für  einen Antrag sind hoch,  die Gefahr der  Nichterteilung  groß. Faustregel:  Niemand kann etwas,  dass einmal offen  ist,  patentieren! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was heißt das für den Open-Source-Fahrradbau? + &lt;br /&gt;
Abgesehen     davon, dass die Wahrscheinlichkeit beim solidarischen Lastenradbau    eine  Erfindung zu machen, die patentwürdig ist, eher gering ist, ist   es  auch  fraglich, wo der Sinn läge, ein Patent zu beantragen, wenn   man  die  Erfindung offen haben möchte. Prior Art (Technische Neuheit)   ist  euer  bester Freund. Darum publiziert publiziert publiziert –  „All   hardware is  born free“ – einmal offen publiziert, bleibt sie es  auch. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) In den USA gibt es/gab es Experimente, eine Free-Culture-Lizenz    auf  das Patentrecht aufzubauen. Aber dafür braucht man vorher ein    Patent,  bevor man überhaupt darüber nachdenken kann... Darum lassen   wir  das hier  mal undiskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. GEBRAUCHSMUSTERSCHUTZ=== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? +&lt;br /&gt;
Sind     nicht überall auf der Welt zu finden. „Der kleine Bruder des   Patents“.   Muss beantragt werden. Schützt „gewerblich anwendbare   Erfindungen, die   neu sind und auf einem erfinderischen Schritt   beruhen.“ Alles, was man   mit Phantasie darunter sehen kann, lässt  sich  also so schützen. Die   Prüfer prüfen, ob der Antrag formal  richtig  ist, nicht aber, ob die   Neuheit wirklich gegeben ist! Die  Kosten für  einen Antrag sind deshalb   gering, man kann es also schnell  prüfen  lassen – die formale   Richtigkeit. Der Gebrauchmusterschutz  gilt  maximal 10 Jahre (3 Jahre   plus Verlängerung) und wird schnell  erteilt.  Es erfolgt wie erwähnt   keine Prüfung der Neuheit. Die   Rechtsbeständigkeit ist deshalb gering.   Unterschiede für uns zum   Patent: geringere Rechtssicherheit und   geringere Geltungsdauer. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
http://dpma.de/gebrauchsmuster/gebrauchsmusterschutz/index.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad?  + &lt;br /&gt;
Hat     man etwas, dass dort hereinpassen könnte, kann man den Antrag   stellen.   Es ist aber fraglich, ob wir im solidarischen Lastenradbau   wirklich   etwas erfinden können, dass der Neuheitsprüfung im  Streitfall  vor einem   Gericht dann standhält. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Soweit mir bekannt ist, gibt es keine Free-Culture-Lizenz, die   auf   den Gebrauchsmusterschutz aufsetzt. Deshalb wäre es schwierig,   anderen   ohne jeweilige individuelle Rücksprache Nutzung zu erlauben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Könnte     man nicht ein Gebrauchsmuster beantragen, eine NC-Lizenz verwenden   und   mit dem Gebrauchsmuster Verletzern der NC-Lizenz drohen, seine     rechtliche Ausgangslage etwas verbessern? + &lt;br /&gt;
Ja, könnte man versuchen. Bzw. mal genau durchdenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. GESCHMACKSMUSTERSCHUTZ (Eingetragenes Design)===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
„Ist     ein gewerbliches Schutzrecht, das seinem Inhaber die ausschließliche     Befugnis zur Benutzung einer ästhetischen Erscheinungsform (Gestalt,     Farbe, Form) verleiht.“ Da wo das Urheberrecht also unscharf wird –   was   ist noch geschützt oder nicht – kann das Geschmacksmuster   Klarheit   bringen bzw. Fakten schaffen. Voraussetzung ist die Neuheit  –  kein   ähnliches Design darf vorhanden sein im Markt. Neuheit wird   aber   ebenfalls nicht geprüft, weshalb die Rechtssicherheit auch   geringer  ist.  Geltung für max. 25 Jahre. Kosten für die Beantragung    überschaubar. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad? +&lt;br /&gt;
Hat   man ein ganz besonderes Design, kann man es also versuchen. Tills   XYZ   Räder hätten vielleicht eine Chance gehabt, obwohl sie ihre   besondere   Ästhetik dadurch erhalten, dass die Funktionalität frei   liegt - dass  sie  blanke Funktionalität sind (also etwas, dass   eigentlich durch  Patent  und Gebrauchsmuster abgedeckt ist) ... Wie   würde ein Richter  das  interpretieren? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Ich kenne keine Free-Culture-Lizenz die auf das Geschmacksmuster     aufbaut. Deshalb wäre es schwierig, anderen ohne jeweilige   individuelle   Rücksprache Nutzung zu erlauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. MARKENSCHUTZ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Marken     können Wort-, Bild-, Klang- und Farbmarken sein und es gibt sogar     3-dimensionale Marken. Sie müssen extra beantragt werden. Die Kosten     sind überschaubar bis hoch (je nach gewünschtem Schutzumfang). Die    Marke  kann immer wieder verlängert werden und kann deshalb   theoretisch   unendlich weiterlaufen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Für den solidarischen Open-Source-Lastenradbau? + &lt;br /&gt;
Die     Open-Source-Hardware-Definition sieht eindeutig den Schutz von  Marken    vor bzw. unterstützt oder man könnte sogar fast sagen  empfiehlt ihn.    Wenn jeder die Hardware herstellen kann, ist es gerade  wichtig, wer  das   macht, mit welchen Fähigkeiten, Maschinen,  Materialien, mit  welcher   Sorgfalt und vielleicht auch welchem  Ethos... Jeder kann die  Baupläne   der TV-B-Gone runterladen, das Gerät  herstellen und  verkaufen. Aber   nicht unter dem Namen „TV-B-Gone“,  denn der ist von  Mitch Altman   (Cornfield Electronics) geschützt  worden. http://de.wikipedia.org/wiki/TV-B-Gone&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
D.h.     – wäre „Carla Cargo“ als Marke registriert, könnte jeder mit den    Plänen  eigene Anhänger herstellen und sie weiterentwickeln, aber sie    nicht als  „Carla Cargo“ bezeichnen bzw. so in den Markt bringen, auch    keine  Workshops anbieten, in denen „Carla Cargos“ gebaut werden.  Denkt   man das  weiter, kann man auch versuchen, besondere Farbmarken  zu  wählen  (das  Telekom-Pink ist z.B. geschützt, lässt sich eine  feuerrote  Gabel   denken?) oder sogar dreidimensionale Marken zu  entwickeln  (vielleicht   hat eine Carla Cargo immer eine coole  Haifischflosse usw.)  und sich das   schützen lassen. Modeschnittmuster  sind per se nicht  schützbar.  Deshalb  drucken die großen Marken ihre  Logos auf die  Sachen, denn die  sind  geschützt. Und am Ende geht es  nicht um die  schöne Unterhose,  sondern um  den Schriftzug darauf...  Also einfach  Marken auf  nicht-schützbares  kleben? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Kann     ich die XYZ-Verbindung als dreidimensionale Marke sichern? Nein,  weil    es sich um eine Funktionalität handelt. Lego hat viele Jahre  dafür    gekämpft, ihr Steckfunktionssystem nach Ablauf des  Patentschutzes   weiter  als dreidimensionale Marke zu schützen,  letztlich sind sie  aber   gescheitert. Lego ist jetzt frei. Wir sehen  auch immer mehr Klone  im   Markt. Aber XYZ-Spaceframe als Wortmarke?  Ziemlich sicher ja.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was könnte das für unsere dezentrale Fabrik bedeuten? +&lt;br /&gt;
Man     könnte sich „Carla Cargos“ und andere „Marken“ als ein Franchise     vorstellen. Auch in Berlin kann man sich einen „Carla Cargo“ bauen.   Das   Netzwerk baut zusammen seine Marken auf, macht sie überall   bekannt.  Aber  wenn man in Berlin oder Wien z.B. einen „Carla Cargo“   baut oder   verkauft, zahlt man etwas an den Erfinder... Das kann für   die   kommerzielle Leistungsfähigkeit und Stärke des ganzen Netzwerkes   sehr   gut sein. – „gemeinsame Marken“ aufbauen und so die Nachfrage   stärken   (Ich glaub z.B. an ein großes Potential von XYZ). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit     so einer Übereinkunft ist es wünschenswert für alle, dass auch    woanders  XYZ Workshops durchgeführt werden. Für alle Akteure. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Abgesehen davon: Der Aufbau von Marken ist für eine Geschäftsentwicklung ohnehin so gut wie immer richtig.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;amp; Es ist eine Überlegung wert, dass man in so einem Netzwerk/mit so einer Lösung auf die schlechte NC-Lösung verzichten kann/könnte! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===FAZIT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Also was machen wir nun? + &lt;br /&gt;
Mein     allgemeiner Tipp: Alle Rechte oben außer das Urheberrecht müssen   extra   beantragt werden. Will man etwas „open“ lassen, beantragt man   also   einfach nichts! Das Urheberrecht wird eine ungefragt angeklemmt   und   deshalb muss man es gestalten. Wichtig ist zu verstehen, dass   vom   Urheberrecht kein verlässlicher oder umfassender Schutz für   Hardware   erwartet werden kann im Moment nicht und wahrscheinlich (und   auch   hoffentlich!) niemals. &lt;br /&gt;
Mit     einem Markenschutz hingegen – der eindeutig sinnvoll und   wünschenswert   ist für Open-Source-Hardware-Ökosysteme – kann man  seine  individuelle   Position auf einem Markt stärken und sogar zu   interessanten und relativ   rechtsfesten (Marken-Lizenzierung)   Verabredungen in überregionalen   Netzwerken kommen. Bzw. man kann das   versuchen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
^ Ok. Bitte hochscrollen zu den Fragen. Lassen sich jetzt alle Fragen beantworten? Welche nicht? ^&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DISKUSSION IM WORKSHOP  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-   und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung  von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?   Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung   einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?   Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=4. EINNAHMEN, Geld verdienen &amp;amp; Betrieb sichern=&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 *O&lt;br /&gt;
  \ \__^\ – :|||||: &lt;br /&gt;
  O °° O       O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN &amp;amp; PROBLEME==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* rein     praktisch: wie kann ich das ganze so formulieren das ich in einem     businessplan damit auch bänker überzeuge? oder kann ich das von  anfang    an eh vergessen und muss mich auf alternative  grundfinanzierung wie    crowdfunding verlassen?&lt;br /&gt;
* Generell     fällt mir bei den Gesprächen mit Banken und Beratern auf das alles   auf   hohe Volumina abzielt -&amp;gt; ich glaube allerdings genau das ist   gar   nicht mehr ziel von open source hardware (zum glück) -&amp;gt; wie   kann ich   eine existenz trotzdem sichern auch mit weiteren   nebenprodukten?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Christophe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie     kann man knsequent offene Inhalte ( Wiki Wissensallmende) und frei     zugängliche Werkstätten ( Offene Werkstätten als Produktionsallmende)     betreiben und damit Menschen bezahlen ( sozial stabile Strukturen     schaffen), parallel zur Konsumwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christophe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two models for me: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The &amp;quot;free time&amp;quot; model (idealistic focus) and(+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
the open source business model (commercial focus)(+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentare + Ideensammlung Christophe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flattr-Plug in für Wiki?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kommerzieller     Zielsetzung und Open Source Aktivismus wie etwa der     Aufbereitung/Generierung gemeinfreier und online verfügbarer Inhalte   in   Einklang zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Till]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Till / XYZ CARGO:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „kommerzielles     Interesse“ sind nicht immer eigennützige Profitgedanken, sondern   haben   teilweise mit dem Wunsch nach Fortbestand eines   Open-Source-Projektes  zu  tun:&lt;br /&gt;
* Wie kann man Open Source Projekte am Leben halten? (+1)&lt;br /&gt;
* Wie können sich diejenigen die daran arbeiten am Leben halten? (+1)&lt;br /&gt;
* Und das auch ohne permanent auf öffentliche Förderungen angewiesen zu sein? (+1)&lt;br /&gt;
* das für mich auch ein wichtiger punkt, die nachhaltigkeit der eigenen ressourcen&lt;br /&gt;
* Wie finanzieren sich zur Zeit all diejenigen, die mit viel Zeiteinsatz gemeinfreie Inhalte erarbeiten? (+1)&lt;br /&gt;
* die Generierung von gemeinfreien Inhalten kann strukturell ermöglicht werden: &lt;br /&gt;
* z.B.     Finanzierung der Entwicklung eines gezielten Open Source Projektes     durch Crowdfunding und andere Fördermittel; (z.B.: Entwicklungs-Camp    für  XYZ Anhänger inkl. Bau-Plan-Erstellung, etc) &lt;br /&gt;
* Finanzierung     einer bestimmten, bekannten und fähigen Entwickler-Gruppe für eine     bestimmte Zeit - eine Art „Open-Source-Stipendium“ &amp;gt;&amp;gt; vgl. Idee     „Stiftung Freistellen Hamburg“ oder gleiche Idee von Van Bo Le Mentzel:  http://www.startnext.de/dscholarship&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==INPUT / LISTE MÖGLICHER GELD-EINNAHMEQUELLEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Jeder Standort/Spieler muss sich seinen eigenen individuellen Mix aus Einnahmequellen zusammenstellen. Unten steht eine Liste. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Open Source ist ein Entwicklungsmodell, kein Geschäftsmodell. Man sucht sich Geschäftsmodelle, die gut damit zusammenpassen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„Geschäftsmodell“     heißt nicht nur Einnahmequellen, sondern umfasst auch alle anderen     Punkte, die wir hier besprechen z.B. PRODUKTE oder GEMEINSAME MARKE     &amp;amp; KOMMUNIKATION. Wenn wir gute Antworten auf die anderen Punkte     finden, dürfte es auch leichter werden, diese Einnahmequellen zu     aktivieren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Liste===&lt;br /&gt;
* Mitgliedsbeiträge &lt;br /&gt;
* Produktion - Herstellung (von kundenspezifischen Anpassungen, von fertigen  &amp;amp; später anpassbaren Rädern/Produkten, von ... ) &lt;br /&gt;
* Open Source Stipendien (Van Bo, ähnliche Dinge) &amp;gt; gratify (?) &lt;br /&gt;
* Crowdfunding (einmalig, regulär)  &lt;br /&gt;
* Radverleih (zentral oder dezentral http://www.velogistics.net und/oder http://dein-lastenrad.de/index.php?title=Hauptseite#Freie_Lastenr.C3.A4der_.E2.80.93_Projekte &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Verknüpfung mit Sharingplatformen (z.B. http://lock8.me/) &amp;lt;http://lock8.me/&amp;gt; &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Studie hätte gezeigt: Bereitschaft für Tages(Stunden?)preis läge im Schnitt bei 3,50EU (für Berlin) &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Erfahrung von Frauke/Kunststoffe: Einnahmen von Verleih fressen Instandhaltungskosten auf &lt;br /&gt;
* Workshopvermietung (z.B. letsmake oder Bauer + planer oder offene-werkstaetten.org) &lt;br /&gt;
* Werkzeugvermietung &lt;br /&gt;
* Reparatur &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Dienstleistungen&amp;quot; um den Verwaltungsaufwand für ein Lastenrad?  &lt;br /&gt;
* Werbung (an den Rädern) - Fahrende Schilder &lt;br /&gt;
* Garantie-Zusicherung (als Gegensatz zum eigenverantowrtlich durchgeführten Selbstbau) &lt;br /&gt;
* Updates (auf spätere Entwicklungsstufen des Open Source Hardware Produktes) &lt;br /&gt;
* Ladenbetrieb – von Einzelteilverkauf  über Bausätze bis hin zum fertigen&amp;amp;nicht selbst gebauten Rad &lt;br /&gt;
* Bezahlte Workshops (zu Rädern, zum Schweißen, Lastenradbau als &amp;quot;Team Event&amp;quot; für Gruppen, Firmen etc.)  &lt;br /&gt;
* Förderungen (z.B. für Bildung)  &lt;br /&gt;
* Lizenzierung (z.B. von Marken) - Distributed Manufacturing  &lt;br /&gt;
* Spenden (Flattr Button) https://flattr.com/ &lt;br /&gt;
* Events (mit Eintritt)  &lt;br /&gt;
* Sponsoring (Irgendwer hat erzählt, die Open-Design-City im Betahaus wird demnächst zum Conrad-HackSpace &amp;gt; http://hardware.co/)  &lt;br /&gt;
* Produktionsleistung/Prototypenentwicklung  &lt;br /&gt;
* Service: Instandhaltung von Leihrädern anderer? (http://www.radambulanz.de/) &amp;lt;http://www.radambulanz.de/&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Service: We hack your bike?  &lt;br /&gt;
* Zertifikate: Du bist ein ausgewiesener XYZ-Workshopleiter (Expert_innen-Pool für diverse Lastenrad-Modelle &lt;br /&gt;
* Expertise mit Netzwerkaufbau? – z.B. Wikibetrieb &lt;br /&gt;
* Tom: Anschubfinanzierung durch Spenden, aus der Hausgemeinschaft usw. hat oft gut funktioniert!  &lt;br /&gt;
* Abholung von alten Schrotträdern - Aufräumservice für die Stadt, für Hausverwaltungen usw. Wer entsorgt all diese toten, rostigen Fahrradzombies? Recyclingservice. - Eventuell gekoppelt an einen Gebrauchtteilbetrieb?  &lt;br /&gt;
* Synergien/Kooperationen mit Sozialprojekten wie Behindertenwerkstätten? Sozialunternehmertum?  &lt;br /&gt;
* im design gibt es ansätze, dass mitarbeiterInnen 4-tage wochen haben oder ihnen zeit zur eigenen entwicklung freigegeben wird. es könnte ein anspruch an die arbeitswelt sein, weg von der 100%-Stelle zu kommen und damit eine querfinanzierung ideeller projekte ermöglichen. die vorteile für beide seiten sollte klar sein, oder? &lt;br /&gt;
* sonderabgabe für große unternehmen zur förderung freier, selbstorganisierter projekte ;-) oder firmenpatenschaften? ist aber auch kritisch zu sehen, stichwort &#039;unabhängigkeit&#039;! &lt;br /&gt;
* verkauf von bauanleitungen, wie z.b. christian kuhtz von &#039;einfälle statt abfälle&#039; oder www.atomiczombie.com (DIY bicycle parts)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;patenschaften&amp;quot; von großen firmen, das ist allerdings auch heikel&lt;br /&gt;
* +... was fehlt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fragen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Was     davon könntet ihr euch für euch vorstellen? Was nicht? Und warum?  Was    fehlt, müsste man gestalten, um auch neue Einnahmequellen zu     erschließen? Oder vorhandene zu vergrößern? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONS-ERGEBNISSE/VERLAUF | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
* &amp;gt;Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-  und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?  Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung  einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?  Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=5. DOKUMENTATION &amp;amp; WISSEN, schaffen und teilen= &lt;br /&gt;
[ Kommunikation 1 ] &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
    O&lt;br /&gt;
 _ &amp;lt; |=*.__:. &lt;br /&gt;
 O °° O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME, IDEEN/WÜNSCHE==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Lars, allgemein zur Einleitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie     funktioniert der Wissenstransfer? Und die gemeinsame Entwicklung und     Weiterentwicklung des Wissens? Mit welchen „Daten“ kann man lokale     „Produktion“ leichter ermöglichen? Welche Produktion (welcher  Modelle)    ist dafür geeignet und welche weniger? Wie geschieht die   Kommunikation?   Welche Open-Source-Räder &amp;amp; Strukturen entwickeln   und bauen wir   gemeinsam? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad von Christoph]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Workshop-Kisten Lastenrad-Modelle&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grobschnitt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausgangslage:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Auf     der Wissensallmende-Plattform werkstatt-lastenrad.de sind etlich     Bauanleitungen für verschiedene Lastenrad-Modelle versammelt. Die     Erfahrung zeigt, dass zusätzlich zu Bildern, Texten, Videos und     Workshop-Dokumentationen eine Art physischer Vorlage die     selbstorganisierten Bauprojekte interessierter Initiativen stark     befördern würde. Es ist schlicht nicht leistbar für alle anfragenden     Gruppen einen eigenen Workshop zu organisieren (Zeit- und     Mittelknappheit).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Schablone, Muster“:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Pro     Modell soll eine ausleihbare Kiste entstehen, die alle zu   erstellenden   Rahmenteile des Lastenrad-Modells enthält. Die   grundsätzlichen   Arbeitsschritte werden kondensiert auf laminierten   Karten beschrieben.   Zusätzlich enthält das Paket eine ausrollbare   Plane, auf die die  Umrisse  der Einzelteile aufgezeichnet sind   (physical checklist). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht enthalten sind alle Kleinteile (Schrauben, Muttern, Spezialteile, Fahrrad-Technik, Laufräder etc…)&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausleihe:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das     BLN-Projekt organisiert und koordiniert die Ausleihe der Kisten,     Bau-Coaching und Feedback. Geben und nehmen, d.h. die Projekte  stellen    Bilder, Texte, Videos ihres Bauvorhabens zur Verfügung und    dokumentieren  Modifikationen, Erweiterungen, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Service:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Pro     Modell können die jeweiligen Entwickler den Bezug von Bausätzen     und/oder zusammengestellten Zusatzteilen anbieten (Schrauben, etc…),    was  separat abgewickelt werden muss.Über die Plattform wird z.B.    lediglich  auf die Möglichkeit verwiesen (+ Kontaktdaten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christophe     (Long-André, modularer Anhänger, Longbike), Till Wolfer (XYZ-Bikes),     Andreas Triebenbacher (KS-Lasti) , Detlef Schmitz (WerkBox-Hecklader)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Next steps:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Idee     schildern und konkretisieren, gemeinsame Richtlinien für die     Teile/Kisten/Beschreibungen etc. festlegen, Kosten klären, Prozedere     abstimmen … wenn alles steht: Rubrik auf Plattform einrichten und     loslegen ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
…to be continued!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad von Mabe]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
mabe / carlacargo&lt;br /&gt;
* nur     weil ein projekt/produkt als open source hardware angepriesen wird     unterscheiden sich die dokumentationen und die methodik der     veröffentlichung ja gravierend&lt;br /&gt;
* es     müsste eine Plattform geben die sämtliche open source hardware     initiativen auflistet und sammelt, verlinkungen schafft und evtl.   sogar   erste anlaufstelle ist um die eigentliche dokumentation zu   finden,  diese  kümmert sich evtl. auch um die archivierung und   veröffentlichung  -&amp;gt;  ich kann mir da auch einen katalog vorstellen   der jährlich  erscheint und  baupläne und erste anregungen bereit hält   -&amp;gt;  makerbewegung  cthacks...&lt;br /&gt;
* die     plattform ist gleichzeitig zertifizierungsbehörde für die projekte.    ich  seh oft bei open source hardware so roadmap zeitstrahlen, die    plattform  könnte die einzelnen inis auch feiner abgestuft   zertifizieren  je  nachdem wie der grad der dokumentation, zum beispiel   100% oshw  wenn  alles sauber aufgebaut ist, alle pläne einfach   zugänglich sind,  eine  partizipation am projekt ermöglicht wird....&lt;br /&gt;
* die     projekte wiederum können zahlende mitglieder der plattform sein und     profitieren von, bezahlten anwälten, werbung, siegel/zertifizierung   des   produkts, geschlossenes öffentliches starkes auftreten, bürgen   für   finanzierungsfragen..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(... mabe weiter ...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DOKUZILLA&lt;br /&gt;
* ha     fast vergessen ich war da ja sogar schon einen schritt weiter.  stellt    euch vor es gibt ein dokumentationsmonster. da wir ja auch  ganz viele    sponsorengelder von mozilla einziehen wollen nennen wir  das ganze http://www.dokuzilla.org domain hab ich schon. wenn jemand drauf      einsteigen will bitte melden geb da gern arbeit ab&lt;br /&gt;
* eigentlich bedarf es gar nicht viel arbeit weil die leute von dozuki (http://www.dozuki.com/)     das schon ziemlich genau so gemacht haben      wie es vielen leuten     extrem viel arbeit abnehmen könnte. -&amp;gt; das ist      quasi die     software hinter ifixit -&amp;gt; hatte mit denen schon gemail, die         sind  nett und ich würde die definitv als sympatisanten einschätzen     -&amp;gt;      vergeben schon jetzt dozuki accounts für coole projekt für     umme...ich      glaub es is gar mal viel programmieren -&amp;gt; eher management und versuchen so viel als geht vorhandene synergien/tools verbasteln.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(... mabe weiter ...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und     noch was fällt mir ein: Wie kann das Team was an einem open source     hardware projekt arbeitet maximal die vorteile von open source   hardware   ausschöpfen. Ich glaub viel zu oft ist das Team sich der   Möglichkeit   nicht bewusst bzw. traut sich auch nicht die Crowd/ das   Netzwerk darauf   anzusprechen zu aktivieren:&lt;br /&gt;
* design ist auf jeden fall ein super crowdpunkt&lt;br /&gt;
* flyer printmedien erzeugen kann ans netzwerk abgegeben werden (vanBo macht das ja ziemlich gut immer finde ich)&lt;br /&gt;
* recherchen und kalkulationen&lt;br /&gt;
* konstruktionstasks&lt;br /&gt;
* herstelleraquise&lt;br /&gt;
* produktvorteile     durch rabatte -&amp;gt; es gibt firmen die finden das projekt     unterstützenswert und unterstützen da mit EK preisen -&amp;gt; elfkw zum     beispiel bei uns&lt;br /&gt;
* also     letztendlich was kann ich aus dem netzwerk maximal raus ziehen aus    sich  des projektteams. es soll ja auch wirklich ein vorteil entstehen    aus  dem open source und das ist aus projektteam sich eines der    wesentlichen  punkte sich dafür zu entscheiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONSFRAGEN/INPUT==&lt;br /&gt;
Das     Problem der Hardware-Dokumentation ist noch nicht gelöst ... Jedoch     funktioniert das dezentrale Netzwerk je besser, je besser der     Wissenstransfer klappt, je besser die Vorteile von Open Source     (gemeinsame Entwicklung, unabhängige Fertigung usw.) aktiviert werden     können. ... 3D-Druckteile kann man herunterladen und direkt mit vor   Ort   i.d.R. bereits vorhandenen Maschinen (Druckern &amp;amp; Rechnern)   und   Materialien (Filament) anzufertigen versuchen. Die Hürden beim Lastenradbau sind höher. Wie können wir sie verringern? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware selbst=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche     Probleme muss eine Fertigung vor Ort überwinden (Teile besorgen und     andere Ressourcen wie Werkzeuge, Fähigkeiten &amp;amp; Zeit). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Welche dieser Probleme kann man reduzieren? Wie? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Produkte? Welche Radmodelle sind leichter zu bauen, welche schwieriger? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Open Source Hardware Definition sagt (http://www.oshwa.org/definition/german/):     „Ideally, open source hardware uses readily-available components and     materials, standard processes, open infrastructure, unrestricted     content, and open-source design tools to maximize the ability of     individuals to make and use hardware.“ Deutsch: „Im Idealfall nutzt     Open-Source-Hardware fertig erhältliche Komponenten und Materialien,     Standardprozesse, offene Infrastrukturen und frei nutzbare Inhalte,  um    damit die Möglichkeiten aller zu maximieren, die Hardware zu  bauen  und   zu verwenden.“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Können wir zu ein paar Standardisierungen gelangen? Let the hardware speak for itself! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(-&amp;gt; Hierfür auch evtl. unten nachsehen Tills Ideen bei „PRODUKTE“) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Wissensverbreitung und -erstellung?=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was müsste die perfekte Dokumentation leisten? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Welche extern schon vorhandenen Quellen kann man einbinden? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Christophs     Kiste ... klingt sehr sehr interessant! Wann kommt Version 1.0 raus?     Kann die selbst Open Source sein – klingt nach dem perfekten    OS-Projekt!  Kann man die auch verkaufen/bestellen (=Einnahmequelle)?    Kann man die  Kiste branden? Wie müsste die sein? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Qualitätssicherung?=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sortieren wir Dokumentationen? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wie bewerten wir erstellte Räder? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Welche     Anreize können wir schaffen, gute Qualität und auch     Dokumentationsbeiträge zu liefern? (Siehe dafür auch unten bei     ARBEITSABLÄUFE &amp;amp; MOTIVATION)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Weiterlesen zu Dokumentation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OPENiT Agency: Community Planner (besonders Punkt 2 &amp;amp; 3) http://openitagency.eu/community-building-planner/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DISKUSSION ERGEBNISSE / VERLAUF  | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
* Unterschiede zwischen Dokumentierer und Tüftler --&amp;gt; evtl. nicht die gleichen Leute&lt;br /&gt;
* Open Manual Format (o-manual) als Grundlage für Standard (darauf basiert auch ifxit und dozuki) (+1)&lt;br /&gt;
* Wie kann man den Prozess des Bauens so gestalten, dass Leute gerne dokumentieren und dass die Doku auch während des Workshops passiert (danach passiert erfahrungsgemäßig nie mehr was)&lt;br /&gt;
* und das ich als tüftler gar nicht so viel mit dem dokumentieren zu tun habe. ich glaube es ist immer das gleiche, der/die tüftler sind doch meist leute die gar nicht so viel lust haben zu dokumentieren, da reizt doch schon eher das nächste projekt...allerdings ist es mittlerweile ja so einfach mit wenig aufwand sehr viel zu dokumentieren -&amp;gt; diresta videos zum beispiel -&amp;gt; full hd camera parallel daneben gestellt und du hast ellenlanges material -&amp;gt; vielleicht wäre es auch sinnvoll eine dokumentationskiste zu verleihen mit kamera, stativ, dolly, slider, gopro...&lt;br /&gt;
* Haptische Bibliothek ist eine gute Idee, hat im ersten Test gut funktioniert und soll jetzt auf ein zweites Projekt (Hänger) ausgedehnt werden; haptische Bib evtl. auch nutzbar für Unternehmen o.ä. (als dauerhaft dort stehende Kiste) oder zum Geld verdienen (Kisten verkaufen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=6. AUSSENKOMMUNIKATION, Wer sind „Wir“= &lt;br /&gt;
[ Kommunikation 2 ] &lt;br /&gt;
           o                                 &lt;br /&gt;
 .... ,. _/\_+°                           &lt;br /&gt;
  O    O,&amp;gt; /O &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME, IDEEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Zur Einleitung, von Lars] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was     machen „Wir“? Was sind unsere gemeinsamen Werte? Wie kommunizieren    wir,  was wir tun nach außen? Können wir eine Art gemeinsamen aber     dezentralen Auftritt erarbeiten? Vorbild wieder Fablabs: War man mal   in   einem Fablab in Asien, weiß man, wonach man in Europa oder   Südamerika   suchen muss und auch relativ genau, was einen erwartet.   Jeder einzelne   Standort stärkt damit die anderen in Nachfrage und   vereinfachter   Nutzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Fragen müssen/können wir dafür gemeinsam klären? Und wie kommunizieren wir unsere Antworten nach außen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IDELL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wie     stellen wir uns eine wissensteilende gesellschaft überhaupt vor, wie     funktioniert entwicklung und wissenstransfer, wie hoch stecken wir     unsere ideale für eine &#039;bessere welt&#039; und wo liegen die persönlichen     grenzen (stickwort &#039;geld&#039;)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(...) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
halte     das thema &#039;mehr lastenräder&#039; auch für zentral, ebenso die frage nach     dessen umsetzung. wie also etabliert man ein modell, das nicht nur   eine   lastenrad-lobby ist und damit mehr den kommerziellen  herstellern   dient,  sondern die ideen u. vorstellungen einer anderen    (wissensteilenden,  solidarischen...) gesellschaft tranpsortiert?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die     plattform ist gleichzeitig zertifizierungsbehörde für die projekte.    ich  seh oft bei open source hardware so roadmap zeitstrahlen, die    plattform  könnte die einzelnen inis auch feiner abgestuft   zertifizieren  je  nachdem wie der grad der dokumentation, zum beispiel   100% oshw  wenn  alles sauber aufgebaut ist, alle pläne einfach   zugänglich sind,  eine  partizipation am projekt ermöglicht wird....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die     projekte wiederum können zahlende mitglieder der plattform sein und     profitieren von, bezahlten anwälten, werbung, siegel/zertifizierung   des   produkts, geschlossenes öffentliches starkes auftreten, bürgen   für   finanzierungsfragen..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe, 2] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz (ich meine da  jetzt   vor allem einen  Großinvestor der mit viel Volumen die Idee  Massenhaft   kopiert) mögliche  Kunden von dem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ANREGUNGEN/INPUT – FRAGEN FÜR DIE DISKUSSION==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{Empfohlenes Vorgehen: Erst alle lesen, dann von oben nach unten durchdiskutieren.} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lastenräder in der Welt? (Unsere Vision/unser Ziel)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Was     ist postfossile Mobilität (ist das überhaupt das, worum es geht)?    Wofür  brauchen wir Lastenräder? Wie sehen wir die Zukunft? Wieso  bauen   wir  sie und sind sie uns wichtig? Was sind unsere Ziele? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt; Wie können wir Lastenräder populärer als Option machen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für wen? (Zielgruppe oder besser: Community)&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Wer     sind unsere „Kunden“? Welche „Zielgruppe“ haben wir? Wer wird/soll     solche Räder entwickeln mit uns oder wer soll sie nutzen? Darin     investieren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: Ich versuche eine Schnittstelle bei den Carla Cargo Anhängern zu realisieren, so dass die Crowd an diesen Schnittstellen zum Beispiel völlig neue Aufbauten realisieren kann... Wohnmobilaufbau, Kanuausleger, Fahrradständer, Schüttgutwanne, mobile Küche...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Open Source oder Solidarisch oder Commons oder ...?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Welche     „Ideologie“ verfolgen wir? Warum ist es uns wichtig, all das „offen“    zu  machen. Wie erklären wir das? Haben wir eine gemeinsame   „Ideologie“   oder finden wir einen kleinen gemeinsamen Nenner, bei dem   wir uns alle   aufgehoben fühlen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eine gemeinsame Marke?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Eine     gemeinsame Dachmarke? Vielleicht gestützt von der Anstiftung  Ertomis?    ... nicht „FabLab“ aber „Mobilitätslab“, „Cargo-Labs“,  „Bike-Fablabs“    ... „Postfossile Mobilität Lab – PoFoMo-Lab“ oder  „NiFoMo –   Nichtfossile  Mobilität...“ ... Ideen? Raus damit! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie kommuniziert man die Marke?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Wie     hinterlegt man eine etwaige gemeinsame Marke, kommuniziert die  Werte?    Über einen Code of Conduct, einen Visionstext? Ein Manifest?(+1) (beispeilmanifest von ifixit: http://eustore.ifixit.com/Das-iFixit-Manifest/) Oder   lieber  über Taten! Registriert man eine Marke, dann müssten  andere   Werkstätten  fragen, bevor sie die Marke nutzen können. Oder  lässt man   die Marke  einfach offen, dass jeder sie ohne zu fragen  nutzen kann? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Partner und Allianzen?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Welche     Kommunikationspartner könnte man dafür finden? Welche Netzwerke     mitaktivieren? Es gibt ja eine breite Radbewegung in der Welt und     postfossile ...&lt;br /&gt;
Könnte man z.B. auch kommerzielle Anbieter von Lastenrädern mit ins Boot holen? Will man das? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONS-ERGEBNISSE/VERLAUF  | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Unsicherheit? Brauchen wir das? Wollen wir das? Es ist nicht klar, was es uns bringt?&lt;br /&gt;
* Eine mögliche Wirkung könnte sein: politische Kraft erhöhen. &lt;br /&gt;
* Wer wären denn die Allianzpartner - wenn wir auf OS-Selbstbau gehen (OS-SelbstbauCargo) dann keine Industrie, wenn allgemeiner könnten auch Industriepartner eine Rolle spielen.&lt;br /&gt;
* Was wäre das gemeinsame, welches gelabelt und dadurch erkennbar wird? &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Marke&amp;quot; ist nur eine Metapher ... Es könnte auch ein Siegel sein - oder ein Mission Statement (&amp;quot;Lösung für die letzte Meile&amp;quot;). &lt;br /&gt;
* Für welche gemeinsamen Ziele stehen wir? Postfossile Mobilität?&lt;br /&gt;
* EVENTUELL: eine Diskussion ein ganzer Cluster während des großen Cargobike-Treffens in Köln im Juni (20igster Juni in Köln) - Kontaktier Tom für Näheres.  http://wielebenwir.de/blog/stadt-raum/forum-freie-lastenraeder/(+1)&lt;br /&gt;
* also das ziel ist doch klar...wir wollen den urbanen raum mitgestalten und können eine autofokusierte innenstadtplanung nicht mehr dulden und wollen aktiv an einer alternative arbeiten, weils uns da eh viel zu langsam geht nehmen wir das selbst in die hand und machen es auch noch open source damits schnellstmöglichst fruchtet und sich vermehrt&lt;br /&gt;
* manchmal denke ich es wäre schon hilfreich genug die verschiedenen open source hardware sachen überhaupt übersichtlicht gelistet zu haben und vor allem alle tools zu verlinken, welche die inis überhaupt verwenden (flickr, youtubechannel, wiki, twitter, facebook...)&lt;br /&gt;
* ha supi, mail kommt grad rein. irgendwie ist das an mir vorbei gegangen: http://www.dozuki.com/resources/open-source-projects/ das ist genau das was ich gesucht habe. ich probiers mal aus. die sind einfach der hammer die jungs und mädels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=7. MOTIVATION &amp;amp; ARBEITSSTRUKTUR (bzw. Workflows), Wie wird lokal zusammengearbeitet=&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
     o                                 &lt;br /&gt;
  _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
  O,&amp;gt; /O l--l&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==PROBLEMFELD, FRAGEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Zur Einleitung, von Lars]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offen     heißt hier, man erlaubt Leuten vor Ort mitzuarbeiten. Leitet sie  z.B.    an, sich selbst ein Rad zu bauen. Aber auch viele andere     Mitarbeitsmöglichkeiten sind denkbar. Wie ist die Mitarbeitsstruktur    vor  Ort – und auch überregional – gebaut? Wie kann es gelingen,    Menschen zu  motivieren, mitzumachen und dabeizubleiben, Teil der    offenen Fabrik zu  sein? Was will man erreichen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad von Christoph] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freizeit-Modell:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
maximal 3h/Woche ehrenamtliches Arbeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa:&lt;br /&gt;
Wie     kann man das wertvolle Wissen von Tüftlern die ihr Know How zum Spaß     und in Ihrer Freizeit erarbeitet haben, sammeln, aufbereiten und     allgemein und frei zugänglich machen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwort: Mit der Wiki-Plattform und CC-Linzenz funktioniert das ganz gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mabe: ja aber da muss eben auch der tüftler wieder dokumentieren. kamera danebenstellen is da ja an sich noch echt unkompliziert und die schritte sind maximal dokumentiert -&amp;gt; aus den vielen stunden videomaterial gilt es dann wieder eher das rauszufiltern was sinnvoll is -&amp;gt; crowd -&amp;gt; einfach alles online stellen und die crowd machen lassen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christophe: Wenn     viele Leute Ihre Ideen zur Verfügung stellen ohne sich zu  Verausgaben    (ausbeuten) würde das Modell sich tragen. Ähnlich wie  Wikipedia.&lt;br /&gt;
Erfahrung     aus der Praxis Werkstatt-Lastenrad: Die Wikiadministration erfordert     sehr viel Arbeit, mit wenigen ausnahmen beteiligt sich niemand an  der    Dokumentation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mabe: Ich seh da zwei Modelle: &lt;br /&gt;
Modell A: Mächtiges kompliziertes Wiki was einfach eine große Admincrowd braucht aus motivierten Leuten um das zu administrieren wie eben auch bei wikipedia&lt;br /&gt;
Modell B: einfacheres intuitiveres Dokumentationstool was auch gleich noch ein cooles design liefert. dozuki oder knowable geht ja in die richtung, hätte den vorteil, dass eben wieder der tüftler das dokumentieren übernimmt und es im einfach gemacht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==INPUT &amp;amp; FRAGEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wie sollen Leute überhaupt mitarbeiten? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
QUELLE: Was motiviert Leute, an einem Open-Source-Projekt teilzuhaben? LINK http://openitagency.eu/roles-motivations-community-planner/&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(... Geld ist ein starker Motivationsanreiz ... Sind Beteiligungen denkbar?) &lt;br /&gt;
Individualisierbarkeit und damit verbunden persönliche Identifikation mit dem Produkt -&amp;gt; Zitat von einem Kunden aus Wien: &amp;quot;Ich will so einen geilen Anhänger.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
WEITERLESEN: Community Planner OPENiT Agency: &lt;br /&gt;
http://openitagency.eu/community-building-planner/&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONVERLAUF | PROTOKOLL==&lt;br /&gt;
* Der Bau muss begleitet werden, es braucht Lust und Druck&lt;br /&gt;
* In Wien: Menschen kommen mit einem Projekt, wenn sie zu lange brauchen, werden sie bisschen geschoben&lt;br /&gt;
* Verschiedene Rollen deutlich machen, am besten schon bei der Strukturierung des Projekts&lt;br /&gt;
* . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;gt; SONDERFRAGE: PRODUKTE – Was sind denn das für „Produkte“, die wir brauchen?= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   o                                      &lt;br /&gt;
 _/\_` t xxxxx                    &lt;br /&gt;
 O &amp;gt;° O    O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==FRAGEN &amp;amp; INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Zur Einleitung/Erklärung, von Lars]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was     ist „das Produkt“? Die allermeisten Menschen werden ins Netzwerk     einsteigen, weil sie Lust haben auf ein Lastenrad – das „Produkt“.    Dabei  muss „Produkt“ nicht unbedingt marktwirtschaftlich verstanden    werden –  sondern mehr in die Richtung, was ist das Ergebnis der    Bemühungen, der  Arbeit? Wofür setzt man sich ein? Woran ist man Teil?&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
Der Punkt überschneidet sich stark mit den anderen, braucht aber eventuell doch einen Ort, um individuell diskutiert zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Till]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Till / XYZ CARGO – Anmerkungen zum bisherigen Lastenrad-Workshop-Konzept aus unserer Perspektive:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziele:&lt;br /&gt;
* gut funktionierende &amp;amp; langlebige, das heißt überzeugende Lastenräder&lt;br /&gt;
* aus selbstorganisierten Gebrauchtteilen&lt;br /&gt;
* mit u.a. „Laien“ in Selbstbau-Workshops gebaut&lt;br /&gt;
* unter Erlernen des notwendigen Fachwissens (für Bau, Teile-Beschaffung, Fahrrad-Technik und Qualitätsbewusstsein)&lt;br /&gt;
* zu günstigen Kosten (niedriger als Kauf-Lastenräder)&lt;br /&gt;
* in überschaubarem Zeitrahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… sind Eckpunkte, die erstrebenswert, aber teilweise nicht in Einklang zu bringen sind. Unsere Erfahrungen haben gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* aus     von Laien selbstorganisierten Gebrauchtteilen ein überzeugend gut     funktionierendes Lastenrad herzustellen, ist nur unter großem     Zeitaufwand (und damit hohen Kosten) möglich:&lt;br /&gt;
* Vermittlung     Fahrrad-Wissen und Qualitätseinschätzung &amp;gt; Organisation der Teile     &amp;gt; Reparatur der Gebrauchtteile &amp;gt;Anpassung der Räder auf     unterschiedlichste Teile &amp;gt; kontinuierliche Reparatur der Ergebnisse&lt;br /&gt;
* XYZ     CARGO hat als Konsequenz das Verbauen von Neuteilen mit aufgenommen,     damit die anderen Workshop-Eckpunkte weiter bestehen können…&lt;br /&gt;
* ein angeleiteter Selbstbau ist wegen des Zeitaufwandes zu günstigeren Kosten als billige Kauf-Lastenräder nicht möglich:&lt;br /&gt;
* Fokus     sollte auf Qualität der Wissensvermittlung und des resultierenden     Lastenrades liegen; Neuteile können aus Zeit- und vor allem aus     Qualitäts-Gründen Sinn machen, wenn ein überzeugend funktionales     Lastenrad entstehen soll&lt;br /&gt;
* gut     funktionierende &amp;amp; überzeugende Lastenräder sind in  UNangeleiteten    Selbstbau-Workshops durch „Laien“ m.E. kaum  herstellbar: &lt;br /&gt;
* fehlendes Werkzeug, fehlendes Fahrrad-Teile- und Bau-Wissen, fehlende Qualitätseinschätzung&lt;br /&gt;
* unter Prinzipien eines funktionierenden Werkstoff-Kreislaufs: nicht    nur  Upcycling, sondern Aufrechterhalten der Recycle-Fähigkeit der     Ergebnisse (verschrauben statt kleben, nicht beschichten, nicht     lackieren, in Wertstoffe trennbar halten, etc.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSION | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
* Es gehört &amp;quot;zu einem guten&amp;quot; zum Produkt, in 3 Tagen herstellbar zu sein - wegen der Aufmerksamkeits/Motivationsspanne der Teilnehmer? &lt;br /&gt;
* Teile sollten leicht auftreibbar sein? bzw. es braucht Infrastrukturen dafür, das Auffinden geeigneter Teile kann nicht Teilnehmenden von Workshops aufgebürdet werden (bei schwierigen Teilen zB Laufrad vorne; bei Sattel etc. ist einfacher)&lt;br /&gt;
* Schraubmuffenräder? - &amp;quot;Nachstandardisierung&amp;quot; von alten Fahrradleichen... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Nico] für mich kristallisieren sich 3 modelle heraus:&lt;br /&gt;
# bausatz, bauset. fertige montagesätze können im wohnzimmer zusammengebaut werden&lt;br /&gt;
# workshop. mit vorgefertigten, mitgebrachten, recycleten... teilen und handwerklicher herstellung wird ein lastenrad produziert&lt;br /&gt;
# der soziale aspekt. es geht darum, gemeinsam ein lastenrad zu bauen. dabei geht es weniger um das zu besitzende produkt, sondern mehr um das gemeinsame ereignis. wie z.b. beim urban gardening; die paar möhrchen pro quadrat stellen ja keine ernährungslösung dar sondern es geht um ganz andere dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; für mich zeigen sich zwei schwerpunkte. einmal die frage des opensource und einmal die des produkts. je nach schwerpunkt (also wissenstransfer oder qualitätsentwicklung) geht man andere wege. &lt;br /&gt;
ersteres zielt auf die vermittlung von wissen und der selbstständigen auseinandersetzung und weiterführung damit. zweiteres auf die entwicklung und produktion einer technischen lösung.&lt;br /&gt;
die frage wäre also, wie sieht authentisches opensource aus, wie gestaltet sich ganz konkret dieser gedanke? wie gut müssen z.b. bauanleitungen gemacht sein? Gibt es eine plattform für die community, wie weit gebe ich entscheidungen einer ursprünglich eigenen idee ab? wie gestaltet man das miteinander?&lt;br /&gt;
beim produkt-weg steht man viel klarer im wettbewerb zu den bedingungen unserer gesellschaft. wie kommt man davon weg, dass es luxus ist, die zeit und ressourcen für produktentwicklung zu haben? ist es überhaupt möglich? man sieht es an den bemühungen von xyz, wie schwierig es ist. zum einen ist es die marke n55, die in (kunst)ausstellungen xyz zeigt (eine notwendigkeit, um das finanzielle zu sichern), zum anderen soll es aber auch eine entkopplung zu einem gemeinschaftlich-geteiltem geben. wie schaffen sie das, ohne ein franchise zu werden?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=THEMENSPEICHER=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was fehlt? Was haben wir ganz vergessen? Müsste eigentlich (jetzt) noch besprochen werden? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt;  WIE KRIEGT MAN MEHR FRAUEN IN DEN Lastenrad-Selbstbau?! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;gt; MISSION-STATEMENT: Was sind die verbindenden Gemeinsamkeiten/Ideen/Vidionen der unterschiedlichen Lastenrad-Projekte, die als gemeinsames Mission Statement formuliert werden könnten?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- E N D E - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= // ANKÜNDIGUNG DES WORKSHOPS  =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8851</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8851"/>
		<updated>2015-02-24T21:07:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: /* 7. MOTIVATION &amp;amp; ARBEITSSTRUKTUR (bzw. Workflows), Wie wird lokal zusammengearbeitet */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;     o    &lt;br /&gt;
. _/\_ &amp;gt;  ___&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teilnehmer:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer [https://www.n55.dk/ N55] und [https://www.xyzcargo.com/ XYZ CARGO] , till [AT] n55.dk &lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, [https://www.facebook.com/pages/Cargo-Bike-Fans-Berlin/191182021004757 cbf berlin]  , [http://www.nicojungel.net/solar.html 8rad] &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Workshopleiter:=== &lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=2. EINFÜHRUNG: Dezentrales offenes Produzieren= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;           O`                                 &lt;br /&gt;
\__/ .. _/\_&amp;gt;                             &lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt; oo    O,&amp;gt; /O  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Fablabs===&lt;br /&gt;
* Vergleich: Fablabs https://www.fablabs.io/map &lt;br /&gt;
* Fablabs sind dezentrale, unabhängige Fertigungsstätten. „To make almost everything“. Bild: http://www2.dxarts.washington.edu/images/fremont-aerial-overview.jpg&lt;br /&gt;
* Ist das die Produktion der Zukunft? Produkt/Produktionsbedürfnis sucht passende Fabrik? Beispiel: Britehub https://britehub.com/ &amp;amp; MakersRow http://makersrow.com/  &lt;br /&gt;
* Lokale Produktion mittels globaler Baupläne: From „Products In and Waste out“ to „DATA In to DATA Out“ Bild: http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png , Blogpost dazu: http://bloglz.de/from-_products-in-waste-out-to-_data-in-data-out/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Open Source &amp;amp;= Kollaboration===&lt;br /&gt;
* Fablabs entwickeln sich massiv auf Open Source Prinzipien – dem offenen Austausch von Bauplänen und Möglichkeiten. Drei Beispiele: Arduino -     Physical Computing und Arduino Community - http://arduino.cc , Thingiverse – Digital Designs for Physical Objects http://thingiverse.com, GitHub – Open Source Software http://github.com + &lt;br /&gt;
* Sinn von Open Source – Nicht nur sein eigenes Design öffnen, sondern die Vorteile von Open Source nutzen, auf ein lebendiges Ökosystem zurückgreifen zu können, etwas dazuzugeben, gemeinsam etwas zu entwickeln. - „It is not „Open Source Your Hardware“ it is „Building Open Source Hardware“. (Sam Muirhead http://cameralibre.cc )  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Jedes Mal, wenn ein Fablab irgendwo Erfolg hat, bekannt wird und   etwas   offenes und woanders gut nutzbares schafft, gewinnen alle   anderen   Fablabs. -&amp;gt; Die Nachfrage wächst und die  Leistungsfähigkeit  aller. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„wunschagenda nico jungel: (...) ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?“&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;  „Was wäre, wenn IKEA Open Structures-Teile in großer Masse   produzieren   würde?“ Das Ökosystem würde wachsen, und die  Möglichkeiten  aller, damit  zu arbeiten und auch Geld zu verdienen  (insofern OS Open  Source  wäre), würden wachsen. Ein Markt für z.B. Reparaturen, individuelle  Hacks und  Sonderteile oder Add ons würde  entstehen, den  viele besetzen  können –  Long-Tail. (Offene  Ökosystemperspektive) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= &amp;gt;  Für den dezentralen Lastenradbau: Wie agieren die individuellen Standorte, um Dinge in dieses Netzwerk/dieses Ökosystem zurückzugeben, um es für alle stark zu   machen   und jedem einzelnen Standort seine Arbeit zu erleichtern,  damit  jeder   einzelne Standort es nutzen kann. &lt;br /&gt;
Welche Open-Source-„Produkte“ würden das erleichtern, wie sind Abläufe und gemeinsame Kommunikation gestaltet? Wie kann ein gemeinsames  Ökosystem entstehen, welches allen Vorteile bringt? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;amp; NC-Lizenzen? Das Beispiel Open Desk – Distributed Manufacturing=== &lt;br /&gt;
(NC = Nicht-kommerzielle Nutzung) &lt;br /&gt;
* Beispiel Open Desk – Design for Open Making. https://www.opendesk.cc/&lt;br /&gt;
* Tische, die mit in den meisten Fablabs vorhandenen digitalen Werkzeugen hergestellt werden können. &lt;br /&gt;
* Idee     des „Schutzes“ durch eine NC-Lizenz. Ich darf den Tisch für mich    selbst  herstellen, aber nicht verkaufen. Aber die Plattform  vermittelt   mir  auch lokale Hersteller  – z.B. Fablabs – die es für  mich   herstellen. Als  Kunde kaufe ich von diesem Fablab dann den  Tisch. Das   Fablab nimmt also  eine kommerzielle Nutzung des Designs  vor. Das  Fablab  hat einen Vertrag  mit Open Desk – einen Teil der  Einnahmen wird  an die  Designer  weiterüberwiesen = Verteilte  Herstellung &lt;br /&gt;
* (Hinweis: NC = nicht Open Source, Achtung bei der Wortwahl, mehr dazu unten bei „LIZENZEN“) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;gt; Können wir uns so was generell auch für den Lastenradbau vorstellen?     Dass Christophe in Berlin Tims Räder herstellt, verkauft und etwas  an    Tim weiterüberweist. Oder Tim auch Carla Cargos baut und an  Mabe    überweist? Es gibt verschiedene „Produkte“ oder „Designs“  entwickelt   von  verschiedenen Designern, die auch an anderen Orten  hergestellt   werden  können? Manche Werkstätten haben das Wissen, die  Werkzeuge und    Fähigkeiten, um auch diese Designs oder eine Auswahl  von Designs aus   der  Palette herzustellen, tun es und geben etwas von  diesen Einnahmen   ab? &lt;br /&gt;
* Welche     „Produkte“ ließen sich so etablieren und aufbauen? Zum Nutzen aller?     (Open Source: Umso leichter Designs vor Ort reproduzierbar sind,  desto    besser kann man sich das vorstellen.) &lt;br /&gt;
* Welche Werkzeuge brauchen wir dafür? &lt;br /&gt;
* Welche Vereinbarungen treffen wir? &lt;br /&gt;
* ... Welche Fragen tauchen dann auf ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterlesen und Weitergucken zur Einführung:=== &lt;br /&gt;
* Simone Cicero on Open Platforms http://meedabyte.com/2014/12/20/the-future-of-manufacturing-platforms-and-distributed-fabrication/&lt;br /&gt;
* Platform Design Flowchart  http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ERSTE FRAGEN &amp;amp; DISKUSSION  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* NC-Lizenzen für Lastenradproduktion / - distribution - übertragbar?&lt;br /&gt;
* Copy/paste vs. Eigenbau / lernen - Professionalisierung der FabLabs eher Service als Wissenstransfer?&lt;br /&gt;
* Nutzen &amp;amp; Effizienz vs. Gruppen- und Lernprozess - Widerspruch überwinden?&lt;br /&gt;
* Konkurenz verschiedener Geschäftmodelle: Distribution von Rohstoffen oder integriertes Modell von Re- und Upcycling &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ABSCHLUSSDISKUSSION ZUR OFFENEN VERTEILTEN FABRIK==&lt;br /&gt;
Das hier ist das Protkoll der Abschlussdiskussion am Ende des Workshops in der wir auf das Ausgangsbild zurückkamen:&lt;br /&gt;
* Welche Infrastruktur brauchen wir? Schweißen ist schlecht, Aufwand zu hoch? Jedoch gehen die Schweißworkshops sehr gut! Menschen wollen Schweißen lernen  (Fahrradwerkstätten, die Schweißen ertragen bzw. Metallwerkstätten die Fahrradfrickler mögen)&lt;br /&gt;
* Standardisierungen an den verschiedenen Standorten? vs. Kooperation zwischen ganz verschiedenen Orten&lt;br /&gt;
* Verhältnis von &amp;quot;wir machen lokal alles selber&amp;quot; zu verteilter Produktion - möglichst einfache vs. komplexere (auf Fachkenntnisse angewiesene) Produkte&lt;br /&gt;
* Produktpalette in offener verteilter Fabrik&lt;br /&gt;
* Wie können Formen solidarischen Wirtschaftens in offenen verteilten Fabriken aussehen?&lt;br /&gt;
* was sind die verbindenden Elemente innerhalb des Kollaborationsverbundes? &amp;quot;Es gibt noch nicht diesen Teppich, der alles miteinander verwebt?&amp;quot; (Tom) Wie können verschiedene Werkstätten jenseits des Marktes miteinander in Beziehung kommen? Wie kann ein Maximum an Vielheit in dieser geteilten Struktur zusammen kommen? Standardisierung für Komplexität! / Lars: Der erste und wichtigste Faden in diesem Teppich könnte Open Source sein. Wenn Leute wirklich beginnen, die Modelle anderer zu bauen und weiterzuverbreiten, kommerziell motiviert, wird sich mehr Energie einstellen können? &lt;br /&gt;
* welche Partner kann man hinzuziehen? Die Deutsche Bahn, /Stadtverwaltungen z.B.? &lt;br /&gt;
* Personen, die Energie für den Eigenbau aufbringen sind fast nie Einzelpersonen, sondern Kollektive/Gruppen, die Ideale und Projekte haben&lt;br /&gt;
* Gleichzeitig entwickeln: Standardisierung vorantreiben und lustige Vielfalt wertschätzen und ermöglichen&lt;br /&gt;
* Wichtig: Anschlusstermine sind wichtig, um wirklich Fortschritte zu machen. Es war gut, sich gesehen zu haben. Face to Face is key :-) &lt;br /&gt;
*Lastenräder könnten gute Beispiele für Open-Source-Ökosysteme werden, weil sie so viele Zusammenhänge erlebbar machen, sichtbar und zugänglich zeigen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ey wo bleibt mein analytisches Schema?&amp;quot; Welche Produkte, Zielgruppen meint ihr überhaupt? Welche Bedürfnisse? &amp;quot;Ihr seid unklar in euren Begriffen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACTION! Mission-Statement vorbereiten für das Treffen in Köln, das verschiedene Perspektiven vereint. Wer ist dabei? Tom, ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .    &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WEITERER WORKSHOPVERLAUF&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
+ &amp;gt; Aus diesem allgemeinen Überblicksbild  gehen wir jetzt in    Einzelfragen, die sich konkret für die Akteure an den  individuellen    Standorten stellen. Bei der Besprechung dieser Fragen,  versuchen wir    immer wieder auch dieses große Bild von oben mit im Blick  zu  behalten,   um zu schauen, wie können die Lösungen der individuellen   Standorte  und  Akteure auch wieder positiv ins Ökosystem zurückwirken,  um   letztlich  alle zu stärken. So suchen wir nach Synergien, die  alle    vorwärtsbringen. -&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=3. LIZENZIERUNG &amp;amp; SCHUTZRECHTE, Rechtliche Fragen= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    o                                 &lt;br /&gt;
  _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
 O,&amp;gt; /O l----l&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* wie schütze ich das projekt/produktidee gegen eine nachträgliche patentierung durch andere firmen&lt;br /&gt;
* wie     und wo formuliere ich die open source hardware pinciples möglichst     allumfassend für ein projekt/produkt um einen maximalen schutz gegen     patentierung zu bekommen&lt;br /&gt;
* auch     die Creative Commens BY-SA Lizenz sagt ja das klone das urprojekt     erwähnen müssen und verbesserungen teilen sollen. Wie kann ich   vorgehen   bei verletzungen dieser lizenzbedingungen? Wie sieht die   Namensnennung   für Klone genau aus?&lt;br /&gt;
* das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTLICH: &lt;br /&gt;
ich     fände es interessant, einen anwalt einzuladen, der über   copyright/open   source/creative commons und den damit verbundenen   rechten und   möglichkeiten aufklärt. &lt;br /&gt;
ich     habe das gefühl, dass open source mehr ein modewort ist, unglaublich     toll klingt, aber teils unklar ist, was es überhaupt bedeutet. das     normale copyright bietet z.b. auch jedem menschen die möglichkeit,     privat alles nachzubauen und zu nutzen. zudem kommen die neuen     bewegungen ja eher aus den weichen medien, also musik/software und  ein    umdenken in material/konstruktionen/bauarten wirft viele fragen  auf.&lt;br /&gt;
durch     welche bemühungen und öffnungen zeichnet sich opensource also    überhaupt  aus und wann ist ein projekt tatsächlich opensource bzw    creative  commons? wo verlaufen folglich die grenzen? was sind bisher    die  codes/stillen übereinkünfte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT &amp;amp; IDEEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;gt; &amp;gt; HINWEIS: Das ist keine Rechtsberatung! (sondern was ich,    nach  einigem Lesen und ein paar Gesprächen für mich destillieren    konnte.)  &amp;lt; &amp;lt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„All Hardware is born free.“ – „Alle Hardware wird frei geboren“ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbemerkung:     Rechte sind Texte, die versuchen mit kleinen handlichen Paketen die   zu   beschreiben und zu steuern. Die Wirklichkeit besteht aber nicht   aus   kleinen handlichen Paketen, sondern wuchert aus, schießt quer,   schwappt   über, läuft permanent aus den Grenzen der kleinen Pakete   heraus und   bringt immer wieder Neues. Richter nehmen dann aber diese   Texte und   versuchen damit den Gang der Wirklichkeit zu lenken. Das  ist  aber nicht   immer vorhersehbar oder erwartbar – wie das Verhältnis  der  kleinen  Texte  und Wirklichkeit ist und gesehen wird. Weil die   Wirklichkeit und  diese  Texte in einem „kreativen“ bzw. beweglichen   Verhältnis stehen.  Und  gerade der Bereich, in den wir uns mit   Open-Source-Lastenradbau   hineinbegeben, ist durch hohe Unschärfe in   diesem ganzen Rechtsbereich   geprägt. 100%ig klare Aussagen sind   deshalb schwer zu kriegen. Immer   wieder heißt es: Das kann man vorher   nicht wissen, dass müsste erst ein   Richter entscheiden – Ausgang   ungewiss. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wichtigste     Lektion vorweg und überhaupt ist: 100%ige Rechtssicherheit gibt es     nicht! Im besten Fall immer weniger oder gar nichts erwarten.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt eine Beschreibung von fünf Schutzrechten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===1. URHEBERRECHT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Das Urheberrecht deckt „Werke der Kunst“ mit „körperlicher Festlegung“ ab, keine Funktionalitäten (things that do things)!     Bilder, Texte, evtl. auch Objekte, Choreographien und Musik sind     geschützt. Das heißt: Die Dokumentation ist (in aller Regel)   geschützt.   Aber auch „nichtfunktionelle Designelemente“ können   eventuell unter  das  Urheberrecht fallen. Was genau darunter fällt und   was nicht, wenn  man  den klaren Bereich von Musik, Text, Software,  Bild  und Film  verlässt,  ist schwammig – im Zweifelsfall entscheidet  der  Richter vor  Gericht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Wie? + &lt;br /&gt;
Das     Urheberrecht erhält man automatisch und umsonst! Man muss es nicht     extra beantragen. Und es gilt mindestens bis zum Tode des Urhebers  und    auch darüber hinaus. Weil man es automatisch erhält, verletzen  alle    anderen das Urheberrecht des Urhebers, wenn sie das Werk ohne   Erlaubnis   nutzen. Deshalb ist es unbedingt notwendig, eine   Free-Culture-Lizenz  zu  verwenden und deutlich sichtbar an alles   anzubringen, von dem man  will,  dass andere es nutzen. Ohne das ist es   ihnen rechtlich schlicht  nicht  möglich. Die beste weil erprobteste  und  verbreitetste Möglichkeit  dafür  sind die Creative Commons  Lizenzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was aber heißt das fürs Fahrrad? + &lt;br /&gt;
Lassen     sich mit Creative-Commons-Lizenzen Räder schützen/Hardware? Nun:     Funktionalitäten sind nicht geschützt. Besondere Bemalungen des Rads     könnten geschützt sein – darum Extra viel Klimbim anbringen, z.B.  eine    Flosse, um Urheberrechtsschutz zu haben? Vielleicht, ja. Damit  könnte    das Rad unter Umständen wegen einer besonderen Form oder  Farbgebung   oder  durch einen Nutzungskontext vom Urheberrecht  abgedeckt sein. Kann   man  aber i.d.R. nicht wissen vorher. Das würde  ein Richter vor einem   Gericht  entscheiden müssen. Empfehlung daher:  Nicht drauf verlassen   oder darauf  bauen. Trotzdem unbedingt die  Creative-Commons-Lizenzen   verwenden! Sie  geben dem Gegenüber  Sicherheit und zeigen, wie ihr   wollt, dass andere  eure Arbeit  weiterverwenden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Und die Creative Commons Non-Commercial Lizenz? + &lt;br /&gt;
Aber     was ist mit der Non-Commercial-Lizenz, die ja Open Desk verwendet?    Auch  andere Hardware-Projekte nutzen die doch. Soweit mir bekannt  ist,   ist  der Grund dafür zum einen der selbe wie oben angegeben: Die   Lizenz   zeigt, wie Open Desk verwendet werden möchte. Und zweitens  ist  es   wichtig, auf die bestehende Rechtsunsicherheit hinzuweisen:  Die    NC-Lizenz ist vor Gericht in diesem Kontext soweit mir bekannt  noch  nie   in einem Beispielfall durchverhandelt worden. Es gibt  keinen    Präzedenzfall. Damit besteht ein gewisses rechtliches Risiko  für einen    Verletzer – eventuell gilt sie ja doch! Dieses Risiko wirkt  in  gewisser   Weise schützend.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;KURZE DISKUSSION DER NC-Lizenz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Die NC-Lizenz wird sehr kontrovers diskutiert und hat viele Probleme:&lt;br /&gt;
* Hauptargument dagegen ist, dass es sich eigentlich nicht um eine Free-Culture-Lizenz handelt, klar. &lt;br /&gt;
* Auch  dürfen sich Dinge, die eine NC-Lizenz verwenden, nicht als     Open-Source-Hardware oder Open-Source-Software bezeichnen (Siehe     Open-Source-Hardware-Definition http://www.oshwa.org/definition/german/). Open Source erfordert explizit, dass kommerzielle Nutzung erlaubt ist. &lt;br /&gt;
* Die     meisten der kollaborativen Freiheiten, die offene Entwicklung und     offene Kultur bieten, werden durch die NC-Lizenz abgeschaltet bzw.     blockiert (wie z.B. Verringerung der Kollaborationskosten die bei     Lizenzverhandlungen oder Zahlungen entstehen). &lt;br /&gt;
* Da     die Entwicklung und Herstellung von Hardware sehr kostenintensiv ist     und deshalb i.d.R. mit finanziellen Einnahmen verknüpft werden muss,    ist  eine Weiterentwicklung von NC-lizenzierter Hardware kaum möglich    bzw.  extrem unwahrscheinlich. &lt;br /&gt;
* Ein     weiteres NC-Lizenz-Problem ist, kaufe ich mir einen Tisch bei IKEA,     kann ich ihn, wenn ich ihn nicht mehr brauche, jederzeit legal     weiterverkaufen. Habe ich mir aber meinen eigenen Open Desk gebaut,    kann  ihn aber bei einem Umzug nicht mitnehmen, darf ich ihn nicht    verkaufen,  denn das wäre ja eine plötzliche kommerzielle Nutzung. Mit    einem  NC-lizenzierten Gegenstand habe ich also am Ende noch weniger    Freiheiten  als mit einem proprietären. &lt;br /&gt;
* Der     letzte wichtige Punkt ist, das es extrem unklar ist, wo kommerzielle     Nutzung beginnt und wo sie aufhört. Feiere ich eine Party mit meinen     Freunden, nutze dabei einen Open Desk und bitte meine Freunde am Ende    um  ein paar Euro als Zugabe für Getränke und Essen, ließe sich das    schon  als kommerzielle Nutzung vor Gericht einklagen und vielleicht    sogar  durchsetzen... Diese rechtliche Unschärfe sorgt dafür, das mit    einer  NC-Lizenz ein rechtliches Minenfeld geschaffen wird, welches   die   Nutzung, den Bau und Weiterentwicklung solcher Hardware extrem    erschwert  bzw. mit hohen Risiken belegt.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;NC-Lizenz DISKUSSION ENDE&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. PATENTRECHT===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Schützt     Funktionalitäten (things that do things). Muss beantragt werden  („all    hardware is born free“). Eine wichtige Voraussetzung für die   Erteilung   ist die technische Neuheit (eng: prior art). Diese wird   geprüft.  Deshalb  ist eine Patentanmeldung langwierig und teuer. Will   man sich  davor  schützen, dass andere die eigene Idee patentieren,  muss  man sie  also gut  sichtbar und auffindbar publizieren. Dafür  lassen  sich  verschiedene  Wege finden und diskutieren. Wichtig ist,  dass die  Prüfer  es finden,  wenn jemand es beantragt. Die Gefahr, dass  jemand  die  Erfindung auf  eurer Seite findet und dann zur  Patentierung  einreicht,  ist deshalb aber  sehr sehr gering, da das  Risiko zu hoch  ist – Preis  und Aufwand für  einen Antrag sind hoch,  die Gefahr der  Nichterteilung  groß. Faustregel:  Niemand kann etwas,  dass einmal offen  ist,  patentieren! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was heißt das für den Open-Source-Fahrradbau? + &lt;br /&gt;
Abgesehen     davon, dass die Wahrscheinlichkeit beim solidarischen Lastenradbau    eine  Erfindung zu machen, die patentwürdig ist, eher gering ist, ist   es  auch  fraglich, wo der Sinn läge, ein Patent zu beantragen, wenn   man  die  Erfindung offen haben möchte. Prior Art (Technische Neuheit)   ist  euer  bester Freund. Darum publiziert publiziert publiziert –  „All   hardware is  born free“ – einmal offen publiziert, bleibt sie es  auch. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) In den USA gibt es/gab es Experimente, eine Free-Culture-Lizenz    auf  das Patentrecht aufzubauen. Aber dafür braucht man vorher ein    Patent,  bevor man überhaupt darüber nachdenken kann... Darum lassen   wir  das hier  mal undiskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. GEBRAUCHSMUSTERSCHUTZ=== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? +&lt;br /&gt;
Sind     nicht überall auf der Welt zu finden. „Der kleine Bruder des   Patents“.   Muss beantragt werden. Schützt „gewerblich anwendbare   Erfindungen, die   neu sind und auf einem erfinderischen Schritt   beruhen.“ Alles, was man   mit Phantasie darunter sehen kann, lässt  sich  also so schützen. Die   Prüfer prüfen, ob der Antrag formal  richtig  ist, nicht aber, ob die   Neuheit wirklich gegeben ist! Die  Kosten für  einen Antrag sind deshalb   gering, man kann es also schnell  prüfen  lassen – die formale   Richtigkeit. Der Gebrauchmusterschutz  gilt  maximal 10 Jahre (3 Jahre   plus Verlängerung) und wird schnell  erteilt.  Es erfolgt wie erwähnt   keine Prüfung der Neuheit. Die   Rechtsbeständigkeit ist deshalb gering.   Unterschiede für uns zum   Patent: geringere Rechtssicherheit und   geringere Geltungsdauer. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
http://dpma.de/gebrauchsmuster/gebrauchsmusterschutz/index.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad?  + &lt;br /&gt;
Hat     man etwas, dass dort hereinpassen könnte, kann man den Antrag   stellen.   Es ist aber fraglich, ob wir im solidarischen Lastenradbau   wirklich   etwas erfinden können, dass der Neuheitsprüfung im  Streitfall  vor einem   Gericht dann standhält. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Soweit mir bekannt ist, gibt es keine Free-Culture-Lizenz, die   auf   den Gebrauchsmusterschutz aufsetzt. Deshalb wäre es schwierig,   anderen   ohne jeweilige individuelle Rücksprache Nutzung zu erlauben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Könnte     man nicht ein Gebrauchsmuster beantragen, eine NC-Lizenz verwenden   und   mit dem Gebrauchsmuster Verletzern der NC-Lizenz drohen, seine     rechtliche Ausgangslage etwas verbessern? + &lt;br /&gt;
Ja, könnte man versuchen. Bzw. mal genau durchdenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. GESCHMACKSMUSTERSCHUTZ (Eingetragenes Design)===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
„Ist     ein gewerbliches Schutzrecht, das seinem Inhaber die ausschließliche     Befugnis zur Benutzung einer ästhetischen Erscheinungsform (Gestalt,     Farbe, Form) verleiht.“ Da wo das Urheberrecht also unscharf wird –   was   ist noch geschützt oder nicht – kann das Geschmacksmuster   Klarheit   bringen bzw. Fakten schaffen. Voraussetzung ist die Neuheit  –  kein   ähnliches Design darf vorhanden sein im Markt. Neuheit wird   aber   ebenfalls nicht geprüft, weshalb die Rechtssicherheit auch   geringer  ist.  Geltung für max. 25 Jahre. Kosten für die Beantragung    überschaubar. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad? +&lt;br /&gt;
Hat   man ein ganz besonderes Design, kann man es also versuchen. Tills   XYZ   Räder hätten vielleicht eine Chance gehabt, obwohl sie ihre   besondere   Ästhetik dadurch erhalten, dass die Funktionalität frei   liegt - dass  sie  blanke Funktionalität sind (also etwas, dass   eigentlich durch  Patent  und Gebrauchsmuster abgedeckt ist) ... Wie   würde ein Richter  das  interpretieren? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Ich kenne keine Free-Culture-Lizenz die auf das Geschmacksmuster     aufbaut. Deshalb wäre es schwierig, anderen ohne jeweilige   individuelle   Rücksprache Nutzung zu erlauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. MARKENSCHUTZ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Marken     können Wort-, Bild-, Klang- und Farbmarken sein und es gibt sogar     3-dimensionale Marken. Sie müssen extra beantragt werden. Die Kosten     sind überschaubar bis hoch (je nach gewünschtem Schutzumfang). Die    Marke  kann immer wieder verlängert werden und kann deshalb   theoretisch   unendlich weiterlaufen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Für den solidarischen Open-Source-Lastenradbau? + &lt;br /&gt;
Die     Open-Source-Hardware-Definition sieht eindeutig den Schutz von  Marken    vor bzw. unterstützt oder man könnte sogar fast sagen  empfiehlt ihn.    Wenn jeder die Hardware herstellen kann, ist es gerade  wichtig, wer  das   macht, mit welchen Fähigkeiten, Maschinen,  Materialien, mit  welcher   Sorgfalt und vielleicht auch welchem  Ethos... Jeder kann die  Baupläne   der TV-B-Gone runterladen, das Gerät  herstellen und  verkaufen. Aber   nicht unter dem Namen „TV-B-Gone“,  denn der ist von  Mitch Altman   (Cornfield Electronics) geschützt  worden. http://de.wikipedia.org/wiki/TV-B-Gone&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
D.h.     – wäre „Carla Cargo“ als Marke registriert, könnte jeder mit den    Plänen  eigene Anhänger herstellen und sie weiterentwickeln, aber sie    nicht als  „Carla Cargo“ bezeichnen bzw. so in den Markt bringen, auch    keine  Workshops anbieten, in denen „Carla Cargos“ gebaut werden.  Denkt   man das  weiter, kann man auch versuchen, besondere Farbmarken  zu  wählen  (das  Telekom-Pink ist z.B. geschützt, lässt sich eine  feuerrote  Gabel   denken?) oder sogar dreidimensionale Marken zu  entwickeln  (vielleicht   hat eine Carla Cargo immer eine coole  Haifischflosse usw.)  und sich das   schützen lassen. Modeschnittmuster  sind per se nicht  schützbar.  Deshalb  drucken die großen Marken ihre  Logos auf die  Sachen, denn die  sind  geschützt. Und am Ende geht es  nicht um die  schöne Unterhose,  sondern um  den Schriftzug darauf...  Also einfach  Marken auf  nicht-schützbares  kleben? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Kann     ich die XYZ-Verbindung als dreidimensionale Marke sichern? Nein,  weil    es sich um eine Funktionalität handelt. Lego hat viele Jahre  dafür    gekämpft, ihr Steckfunktionssystem nach Ablauf des  Patentschutzes   weiter  als dreidimensionale Marke zu schützen,  letztlich sind sie  aber   gescheitert. Lego ist jetzt frei. Wir sehen  auch immer mehr Klone  im   Markt. Aber XYZ-Spaceframe als Wortmarke?  Ziemlich sicher ja.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was könnte das für unsere dezentrale Fabrik bedeuten? +&lt;br /&gt;
Man     könnte sich „Carla Cargos“ und andere „Marken“ als ein Franchise     vorstellen. Auch in Berlin kann man sich einen „Carla Cargo“ bauen.   Das   Netzwerk baut zusammen seine Marken auf, macht sie überall   bekannt.  Aber  wenn man in Berlin oder Wien z.B. einen „Carla Cargo“   baut oder   verkauft, zahlt man etwas an den Erfinder... Das kann für   die   kommerzielle Leistungsfähigkeit und Stärke des ganzen Netzwerkes   sehr   gut sein. – „gemeinsame Marken“ aufbauen und so die Nachfrage   stärken   (Ich glaub z.B. an ein großes Potential von XYZ). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit     so einer Übereinkunft ist es wünschenswert für alle, dass auch    woanders  XYZ Workshops durchgeführt werden. Für alle Akteure. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Abgesehen davon: Der Aufbau von Marken ist für eine Geschäftsentwicklung ohnehin so gut wie immer richtig.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;amp; Es ist eine Überlegung wert, dass man in so einem Netzwerk/mit so einer Lösung auf die schlechte NC-Lösung verzichten kann/könnte! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===FAZIT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Also was machen wir nun? + &lt;br /&gt;
Mein     allgemeiner Tipp: Alle Rechte oben außer das Urheberrecht müssen   extra   beantragt werden. Will man etwas „open“ lassen, beantragt man   also   einfach nichts! Das Urheberrecht wird eine ungefragt angeklemmt   und   deshalb muss man es gestalten. Wichtig ist zu verstehen, dass   vom   Urheberrecht kein verlässlicher oder umfassender Schutz für   Hardware   erwartet werden kann im Moment nicht und wahrscheinlich (und   auch   hoffentlich!) niemals. &lt;br /&gt;
Mit     einem Markenschutz hingegen – der eindeutig sinnvoll und   wünschenswert   ist für Open-Source-Hardware-Ökosysteme – kann man  seine  individuelle   Position auf einem Markt stärken und sogar zu   interessanten und relativ   rechtsfesten (Marken-Lizenzierung)   Verabredungen in überregionalen   Netzwerken kommen. Bzw. man kann das   versuchen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
^ Ok. Bitte hochscrollen zu den Fragen. Lassen sich jetzt alle Fragen beantworten? Welche nicht? ^&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DISKUSSION IM WORKSHOP  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-   und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung  von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?   Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung   einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?   Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=4. EINNAHMEN, Geld verdienen &amp;amp; Betrieb sichern=&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 *O&lt;br /&gt;
  \ \__^\ – :|||||: &lt;br /&gt;
  O °° O       O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN &amp;amp; PROBLEME==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* rein     praktisch: wie kann ich das ganze so formulieren das ich in einem     businessplan damit auch bänker überzeuge? oder kann ich das von  anfang    an eh vergessen und muss mich auf alternative  grundfinanzierung wie    crowdfunding verlassen?&lt;br /&gt;
* Generell     fällt mir bei den Gesprächen mit Banken und Beratern auf das alles   auf   hohe Volumina abzielt -&amp;gt; ich glaube allerdings genau das ist   gar   nicht mehr ziel von open source hardware (zum glück) -&amp;gt; wie   kann ich   eine existenz trotzdem sichern auch mit weiteren   nebenprodukten?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Christophe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie     kann man knsequent offene Inhalte ( Wiki Wissensallmende) und frei     zugängliche Werkstätten ( Offene Werkstätten als Produktionsallmende)     betreiben und damit Menschen bezahlen ( sozial stabile Strukturen     schaffen), parallel zur Konsumwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christophe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two models for me: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The &amp;quot;free time&amp;quot; model (idealistic focus) and(+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
the open source business model (commercial focus)(+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentare + Ideensammlung Christophe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flattr-Plug in für Wiki?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kommerzieller     Zielsetzung und Open Source Aktivismus wie etwa der     Aufbereitung/Generierung gemeinfreier und online verfügbarer Inhalte   in   Einklang zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Till]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Till / XYZ CARGO:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „kommerzielles     Interesse“ sind nicht immer eigennützige Profitgedanken, sondern   haben   teilweise mit dem Wunsch nach Fortbestand eines   Open-Source-Projektes  zu  tun:&lt;br /&gt;
* Wie kann man Open Source Projekte am Leben halten? (+1)&lt;br /&gt;
* Wie können sich diejenigen die daran arbeiten am Leben halten? (+1)&lt;br /&gt;
* Und das auch ohne permanent auf öffentliche Förderungen angewiesen zu sein? (+1)&lt;br /&gt;
* das für mich auch ein wichtiger punkt, die nachhaltigkeit der eigenen ressourcen&lt;br /&gt;
* Wie finanzieren sich zur Zeit all diejenigen, die mit viel Zeiteinsatz gemeinfreie Inhalte erarbeiten? (+1)&lt;br /&gt;
* die Generierung von gemeinfreien Inhalten kann strukturell ermöglicht werden: &lt;br /&gt;
* z.B.     Finanzierung der Entwicklung eines gezielten Open Source Projektes     durch Crowdfunding und andere Fördermittel; (z.B.: Entwicklungs-Camp    für  XYZ Anhänger inkl. Bau-Plan-Erstellung, etc) &lt;br /&gt;
* Finanzierung     einer bestimmten, bekannten und fähigen Entwickler-Gruppe für eine     bestimmte Zeit - eine Art „Open-Source-Stipendium“ &amp;gt;&amp;gt; vgl. Idee     „Stiftung Freistellen Hamburg“ oder gleiche Idee von Van Bo Le Mentzel:  http://www.startnext.de/dscholarship&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==INPUT / LISTE MÖGLICHER GELD-EINNAHMEQUELLEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Jeder Standort/Spieler muss sich seinen eigenen individuellen Mix aus Einnahmequellen zusammenstellen. Unten steht eine Liste. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Open Source ist ein Entwicklungsmodell, kein Geschäftsmodell. Man sucht sich Geschäftsmodelle, die gut damit zusammenpassen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„Geschäftsmodell“     heißt nicht nur Einnahmequellen, sondern umfasst auch alle anderen     Punkte, die wir hier besprechen z.B. PRODUKTE oder GEMEINSAME MARKE     &amp;amp; KOMMUNIKATION. Wenn wir gute Antworten auf die anderen Punkte     finden, dürfte es auch leichter werden, diese Einnahmequellen zu     aktivieren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Liste===&lt;br /&gt;
* Mitgliedsbeiträge &lt;br /&gt;
* Produktion - Herstellung (von kundenspezifischen Anpassungen, von fertigen  &amp;amp; später anpassbaren Rädern/Produkten, von ... ) &lt;br /&gt;
* Open Source Stipendien (Van Bo, ähnliche Dinge) &amp;gt; gratify (?) &lt;br /&gt;
* Crowdfunding (einmalig, regulär)  &lt;br /&gt;
* Radverleih (zentral oder dezentral http://www.velogistics.net und/oder http://dein-lastenrad.de/index.php?title=Hauptseite#Freie_Lastenr.C3.A4der_.E2.80.93_Projekte &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Verknüpfung mit Sharingplatformen (z.B. http://lock8.me/) &amp;lt;http://lock8.me/&amp;gt; &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Studie hätte gezeigt: Bereitschaft für Tages(Stunden?)preis läge im Schnitt bei 3,50EU (für Berlin) &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Erfahrung von Frauke/Kunststoffe: Einnahmen von Verleih fressen Instandhaltungskosten auf &lt;br /&gt;
* Workshopvermietung (z.B. letsmake oder Bauer + planer oder offene-werkstaetten.org) &lt;br /&gt;
* Werkzeugvermietung &lt;br /&gt;
* Reparatur &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Dienstleistungen&amp;quot; um den Verwaltungsaufwand für ein Lastenrad?  &lt;br /&gt;
* Werbung (an den Rädern) - Fahrende Schilder &lt;br /&gt;
* Garantie-Zusicherung (als Gegensatz zum eigenverantowrtlich durchgeführten Selbstbau) &lt;br /&gt;
* Updates (auf spätere Entwicklungsstufen des Open Source Hardware Produktes) &lt;br /&gt;
* Ladenbetrieb – von Einzelteilverkauf  über Bausätze bis hin zum fertigen&amp;amp;nicht selbst gebauten Rad &lt;br /&gt;
* Bezahlte Workshops (zu Rädern, zum Schweißen, Lastenradbau als &amp;quot;Team Event&amp;quot; für Gruppen, Firmen etc.)  &lt;br /&gt;
* Förderungen (z.B. für Bildung)  &lt;br /&gt;
* Lizenzierung (z.B. von Marken) - Distributed Manufacturing  &lt;br /&gt;
* Spenden (Flattr Button) https://flattr.com/ &lt;br /&gt;
* Events (mit Eintritt)  &lt;br /&gt;
* Sponsoring (Irgendwer hat erzählt, die Open-Design-City im Betahaus wird demnächst zum Conrad-HackSpace &amp;gt; http://hardware.co/)  &lt;br /&gt;
* Produktionsleistung/Prototypenentwicklung  &lt;br /&gt;
* Service: Instandhaltung von Leihrädern anderer? (http://www.radambulanz.de/) &amp;lt;http://www.radambulanz.de/&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Service: We hack your bike?  &lt;br /&gt;
* Zertifikate: Du bist ein ausgewiesener XYZ-Workshopleiter (Expert_innen-Pool für diverse Lastenrad-Modelle &lt;br /&gt;
* Expertise mit Netzwerkaufbau? – z.B. Wikibetrieb &lt;br /&gt;
* Tom: Anschubfinanzierung durch Spenden, aus der Hausgemeinschaft usw. hat oft gut funktioniert!  &lt;br /&gt;
* Abholung von alten Schrotträdern - Aufräumservice für die Stadt, für Hausverwaltungen usw. Wer entsorgt all diese toten, rostigen Fahrradzombies? Recyclingservice. - Eventuell gekoppelt an einen Gebrauchtteilbetrieb?  &lt;br /&gt;
* Synergien/Kooperationen mit Sozialprojekten wie Behindertenwerkstätten? Sozialunternehmertum?  &lt;br /&gt;
* im design gibt es ansätze, dass mitarbeiterInnen 4-tage wochen haben oder ihnen zeit zur eigenen entwicklung freigegeben wird. es könnte ein anspruch an die arbeitswelt sein, weg von der 100%-Stelle zu kommen und damit eine querfinanzierung ideeller projekte ermöglichen. die vorteile für beide seiten sollte klar sein, oder? &lt;br /&gt;
* sonderabgabe für große unternehmen zur förderung freier, selbstorganisierter projekte ;-) oder firmenpatenschaften? ist aber auch kritisch zu sehen, stichwort &#039;unabhängigkeit&#039;! &lt;br /&gt;
* verkauf von bauanleitungen, wie z.b. christian kuhtz von &#039;einfälle statt abfälle&#039; oder www.atomiczombie.com (DIY bicycle parts)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;patenschaften&amp;quot; von großen firmen, das ist allerdings auch heikel&lt;br /&gt;
* +... was fehlt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fragen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Was     davon könntet ihr euch für euch vorstellen? Was nicht? Und warum?  Was    fehlt, müsste man gestalten, um auch neue Einnahmequellen zu     erschließen? Oder vorhandene zu vergrößern? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONS-ERGEBNISSE/VERLAUF | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
* &amp;gt;Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-  und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?  Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung  einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?  Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=5. DOKUMENTATION &amp;amp; WISSEN, schaffen und teilen= &lt;br /&gt;
[ Kommunikation 1 ] &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
    O&lt;br /&gt;
 _ &amp;lt; |=*.__:. &lt;br /&gt;
 O °° O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME, IDEEN/WÜNSCHE==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Lars, allgemein zur Einleitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie     funktioniert der Wissenstransfer? Und die gemeinsame Entwicklung und     Weiterentwicklung des Wissens? Mit welchen „Daten“ kann man lokale     „Produktion“ leichter ermöglichen? Welche Produktion (welcher  Modelle)    ist dafür geeignet und welche weniger? Wie geschieht die   Kommunikation?   Welche Open-Source-Räder &amp;amp; Strukturen entwickeln   und bauen wir   gemeinsam? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad von Christoph]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Workshop-Kisten Lastenrad-Modelle&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grobschnitt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausgangslage:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Auf     der Wissensallmende-Plattform werkstatt-lastenrad.de sind etlich     Bauanleitungen für verschiedene Lastenrad-Modelle versammelt. Die     Erfahrung zeigt, dass zusätzlich zu Bildern, Texten, Videos und     Workshop-Dokumentationen eine Art physischer Vorlage die     selbstorganisierten Bauprojekte interessierter Initiativen stark     befördern würde. Es ist schlicht nicht leistbar für alle anfragenden     Gruppen einen eigenen Workshop zu organisieren (Zeit- und     Mittelknappheit).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Schablone, Muster“:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Pro     Modell soll eine ausleihbare Kiste entstehen, die alle zu   erstellenden   Rahmenteile des Lastenrad-Modells enthält. Die   grundsätzlichen   Arbeitsschritte werden kondensiert auf laminierten   Karten beschrieben.   Zusätzlich enthält das Paket eine ausrollbare   Plane, auf die die  Umrisse  der Einzelteile aufgezeichnet sind   (physical checklist). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht enthalten sind alle Kleinteile (Schrauben, Muttern, Spezialteile, Fahrrad-Technik, Laufräder etc…)&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausleihe:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das     BLN-Projekt organisiert und koordiniert die Ausleihe der Kisten,     Bau-Coaching und Feedback. Geben und nehmen, d.h. die Projekte  stellen    Bilder, Texte, Videos ihres Bauvorhabens zur Verfügung und    dokumentieren  Modifikationen, Erweiterungen, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Service:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Pro     Modell können die jeweiligen Entwickler den Bezug von Bausätzen     und/oder zusammengestellten Zusatzteilen anbieten (Schrauben, etc…),    was  separat abgewickelt werden muss.Über die Plattform wird z.B.    lediglich  auf die Möglichkeit verwiesen (+ Kontaktdaten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christophe     (Long-André, modularer Anhänger, Longbike), Till Wolfer (XYZ-Bikes),     Andreas Triebenbacher (KS-Lasti) , Detlef Schmitz (WerkBox-Hecklader)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Next steps:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Idee     schildern und konkretisieren, gemeinsame Richtlinien für die     Teile/Kisten/Beschreibungen etc. festlegen, Kosten klären, Prozedere     abstimmen … wenn alles steht: Rubrik auf Plattform einrichten und     loslegen ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
…to be continued!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad von Mabe]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
mabe / carlacargo&lt;br /&gt;
* nur     weil ein projekt/produkt als open source hardware angepriesen wird     unterscheiden sich die dokumentationen und die methodik der     veröffentlichung ja gravierend&lt;br /&gt;
* es     müsste eine Plattform geben die sämtliche open source hardware     initiativen auflistet und sammelt, verlinkungen schafft und evtl.   sogar   erste anlaufstelle ist um die eigentliche dokumentation zu   finden,  diese  kümmert sich evtl. auch um die archivierung und   veröffentlichung  -&amp;gt;  ich kann mir da auch einen katalog vorstellen   der jährlich  erscheint und  baupläne und erste anregungen bereit hält   -&amp;gt;  makerbewegung  cthacks...&lt;br /&gt;
* die     plattform ist gleichzeitig zertifizierungsbehörde für die projekte.    ich  seh oft bei open source hardware so roadmap zeitstrahlen, die    plattform  könnte die einzelnen inis auch feiner abgestuft   zertifizieren  je  nachdem wie der grad der dokumentation, zum beispiel   100% oshw  wenn  alles sauber aufgebaut ist, alle pläne einfach   zugänglich sind,  eine  partizipation am projekt ermöglicht wird....&lt;br /&gt;
* die     projekte wiederum können zahlende mitglieder der plattform sein und     profitieren von, bezahlten anwälten, werbung, siegel/zertifizierung   des   produkts, geschlossenes öffentliches starkes auftreten, bürgen   für   finanzierungsfragen..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(... mabe weiter ...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DOKUZILLA&lt;br /&gt;
* ha     fast vergessen ich war da ja sogar schon einen schritt weiter.  stellt    euch vor es gibt ein dokumentationsmonster. da wir ja auch  ganz viele    sponsorengelder von mozilla einziehen wollen nennen wir  das ganze http://www.dokuzilla.org domain hab ich schon. wenn jemand drauf      einsteigen will bitte melden geb da gern arbeit ab&lt;br /&gt;
* eigentlich bedarf es gar nicht viel arbeit weil die leute von dozuki (http://www.dozuki.com/)     das schon ziemlich genau so gemacht haben      wie es vielen leuten     extrem viel arbeit abnehmen könnte. -&amp;gt; das ist      quasi die     software hinter ifixit -&amp;gt; hatte mit denen schon gemail, die         sind  nett und ich würde die definitv als sympatisanten einschätzen     -&amp;gt;      vergeben schon jetzt dozuki accounts für coole projekt für     umme...ich      glaub es is gar mal viel programmieren -&amp;gt; eher management und versuchen so viel als geht vorhandene synergien/tools verbasteln.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(... mabe weiter ...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und     noch was fällt mir ein: Wie kann das Team was an einem open source     hardware projekt arbeitet maximal die vorteile von open source   hardware   ausschöpfen. Ich glaub viel zu oft ist das Team sich der   Möglichkeit   nicht bewusst bzw. traut sich auch nicht die Crowd/ das   Netzwerk darauf   anzusprechen zu aktivieren:&lt;br /&gt;
* design ist auf jeden fall ein super crowdpunkt&lt;br /&gt;
* flyer printmedien erzeugen kann ans netzwerk abgegeben werden (vanBo macht das ja ziemlich gut immer finde ich)&lt;br /&gt;
* recherchen und kalkulationen&lt;br /&gt;
* konstruktionstasks&lt;br /&gt;
* herstelleraquise&lt;br /&gt;
* produktvorteile     durch rabatte -&amp;gt; es gibt firmen die finden das projekt     unterstützenswert und unterstützen da mit EK preisen -&amp;gt; elfkw zum     beispiel bei uns&lt;br /&gt;
* also     letztendlich was kann ich aus dem netzwerk maximal raus ziehen aus    sich  des projektteams. es soll ja auch wirklich ein vorteil entstehen    aus  dem open source und das ist aus projektteam sich eines der    wesentlichen  punkte sich dafür zu entscheiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONSFRAGEN/INPUT==&lt;br /&gt;
Das     Problem der Hardware-Dokumentation ist noch nicht gelöst ... Jedoch     funktioniert das dezentrale Netzwerk je besser, je besser der     Wissenstransfer klappt, je besser die Vorteile von Open Source     (gemeinsame Entwicklung, unabhängige Fertigung usw.) aktiviert werden     können. ... 3D-Druckteile kann man herunterladen und direkt mit vor   Ort   i.d.R. bereits vorhandenen Maschinen (Druckern &amp;amp; Rechnern)   und   Materialien (Filament) anzufertigen versuchen. Die Hürden beim Lastenradbau sind höher. Wie können wir sie verringern? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware selbst=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche     Probleme muss eine Fertigung vor Ort überwinden (Teile besorgen und     andere Ressourcen wie Werkzeuge, Fähigkeiten &amp;amp; Zeit). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Welche dieser Probleme kann man reduzieren? Wie? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Produkte? Welche Radmodelle sind leichter zu bauen, welche schwieriger? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Open Source Hardware Definition sagt (http://www.oshwa.org/definition/german/):     „Ideally, open source hardware uses readily-available components and     materials, standard processes, open infrastructure, unrestricted     content, and open-source design tools to maximize the ability of     individuals to make and use hardware.“ Deutsch: „Im Idealfall nutzt     Open-Source-Hardware fertig erhältliche Komponenten und Materialien,     Standardprozesse, offene Infrastrukturen und frei nutzbare Inhalte,  um    damit die Möglichkeiten aller zu maximieren, die Hardware zu  bauen  und   zu verwenden.“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Können wir zu ein paar Standardisierungen gelangen? Let the hardware speak for itself! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(-&amp;gt; Hierfür auch evtl. unten nachsehen Tills Ideen bei „PRODUKTE“) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Wissensverbreitung und -erstellung?=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was müsste die perfekte Dokumentation leisten? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Welche extern schon vorhandenen Quellen kann man einbinden? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Christophs     Kiste ... klingt sehr sehr interessant! Wann kommt Version 1.0 raus?     Kann die selbst Open Source sein – klingt nach dem perfekten    OS-Projekt!  Kann man die auch verkaufen/bestellen (=Einnahmequelle)?    Kann man die  Kiste branden? Wie müsste die sein? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Qualitätssicherung?=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sortieren wir Dokumentationen? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wie bewerten wir erstellte Räder? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Welche     Anreize können wir schaffen, gute Qualität und auch     Dokumentationsbeiträge zu liefern? (Siehe dafür auch unten bei     ARBEITSABLÄUFE &amp;amp; MOTIVATION)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Weiterlesen zu Dokumentation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OPENiT Agency: Community Planner (besonders Punkt 2 &amp;amp; 3) http://openitagency.eu/community-building-planner/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DISKUSSION ERGEBNISSE / VERLAUF  | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
* Unterschiede zwischen Dokumentierer und Tüftler --&amp;gt; evtl. nicht die gleichen Leute&lt;br /&gt;
* Open Manual Format (o-manual) als Grundlage für Standard (darauf basiert auch ifxit und dozuki) (+1)&lt;br /&gt;
* Wie kann man den Prozess des Bauens so gestalten, dass Leute gerne dokumentieren und dass die Doku auch während des Workshops passiert (danach passiert erfahrungsgemäßig nie mehr was)&lt;br /&gt;
* und das ich als tüftler gar nicht so viel mit dem dokumentieren zu tun habe. ich glaube es ist immer das gleiche, der/die tüftler sind doch meist leute die gar nicht so viel lust haben zu dokumentieren, da reizt doch schon eher das nächste projekt...allerdings ist es mittlerweile ja so einfach mit wenig aufwand sehr viel zu dokumentieren -&amp;gt; diresta videos zum beispiel -&amp;gt; full hd camera parallel daneben gestellt und du hast ellenlanges material -&amp;gt; vielleicht wäre es auch sinnvoll eine dokumentationskiste zu verleihen mit kamera, stativ, dolly, slider, gopro...&lt;br /&gt;
* Haptische Bibliothek ist eine gute Idee, hat im ersten Test gut funktioniert und soll jetzt auf ein zweites Projekt (Hänger) ausgedehnt werden; haptische Bib evtl. auch nutzbar für Unternehmen o.ä. (als dauerhaft dort stehende Kiste) oder zum Geld verdienen (Kisten verkaufen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=6. AUSSENKOMMUNIKATION, Wer sind „Wir“= &lt;br /&gt;
[ Kommunikation 2 ] &lt;br /&gt;
           o                                 &lt;br /&gt;
 .... ,. _/\_+°                           &lt;br /&gt;
  O    O,&amp;gt; /O &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME, IDEEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Zur Einleitung, von Lars] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was     machen „Wir“? Was sind unsere gemeinsamen Werte? Wie kommunizieren    wir,  was wir tun nach außen? Können wir eine Art gemeinsamen aber     dezentralen Auftritt erarbeiten? Vorbild wieder Fablabs: War man mal   in   einem Fablab in Asien, weiß man, wonach man in Europa oder   Südamerika   suchen muss und auch relativ genau, was einen erwartet.   Jeder einzelne   Standort stärkt damit die anderen in Nachfrage und   vereinfachter   Nutzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Fragen müssen/können wir dafür gemeinsam klären? Und wie kommunizieren wir unsere Antworten nach außen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IDELL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wie     stellen wir uns eine wissensteilende gesellschaft überhaupt vor, wie     funktioniert entwicklung und wissenstransfer, wie hoch stecken wir     unsere ideale für eine &#039;bessere welt&#039; und wo liegen die persönlichen     grenzen (stickwort &#039;geld&#039;)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(...) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
halte     das thema &#039;mehr lastenräder&#039; auch für zentral, ebenso die frage nach     dessen umsetzung. wie also etabliert man ein modell, das nicht nur   eine   lastenrad-lobby ist und damit mehr den kommerziellen  herstellern   dient,  sondern die ideen u. vorstellungen einer anderen    (wissensteilenden,  solidarischen...) gesellschaft tranpsortiert?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die     plattform ist gleichzeitig zertifizierungsbehörde für die projekte.    ich  seh oft bei open source hardware so roadmap zeitstrahlen, die    plattform  könnte die einzelnen inis auch feiner abgestuft   zertifizieren  je  nachdem wie der grad der dokumentation, zum beispiel   100% oshw  wenn  alles sauber aufgebaut ist, alle pläne einfach   zugänglich sind,  eine  partizipation am projekt ermöglicht wird....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die     projekte wiederum können zahlende mitglieder der plattform sein und     profitieren von, bezahlten anwälten, werbung, siegel/zertifizierung   des   produkts, geschlossenes öffentliches starkes auftreten, bürgen   für   finanzierungsfragen..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe, 2] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz (ich meine da  jetzt   vor allem einen  Großinvestor der mit viel Volumen die Idee  Massenhaft   kopiert) mögliche  Kunden von dem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ANREGUNGEN/INPUT – FRAGEN FÜR DIE DISKUSSION==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{Empfohlenes Vorgehen: Erst alle lesen, dann von oben nach unten durchdiskutieren.} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lastenräder in der Welt? (Unsere Vision/unser Ziel)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Was     ist postfossile Mobilität (ist das überhaupt das, worum es geht)?    Wofür  brauchen wir Lastenräder? Wie sehen wir die Zukunft? Wieso  bauen   wir  sie und sind sie uns wichtig? Was sind unsere Ziele? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt; Wie können wir Lastenräder populärer als Option machen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für wen? (Zielgruppe oder besser: Community)&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Wer     sind unsere „Kunden“? Welche „Zielgruppe“ haben wir? Wer wird/soll     solche Räder entwickeln mit uns oder wer soll sie nutzen? Darin     investieren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: Ich versuche eine Schnittstelle bei den Carla Cargo Anhängern zu realisieren, so dass die Crowd an diesen Schnittstellen zum Beispiel völlig neue Aufbauten realisieren kann... Wohnmobilaufbau, Kanuausleger, Fahrradständer, Schüttgutwanne, mobile Küche...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Open Source oder Solidarisch oder Commons oder ...?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Welche     „Ideologie“ verfolgen wir? Warum ist es uns wichtig, all das „offen“    zu  machen. Wie erklären wir das? Haben wir eine gemeinsame   „Ideologie“   oder finden wir einen kleinen gemeinsamen Nenner, bei dem   wir uns alle   aufgehoben fühlen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eine gemeinsame Marke?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Eine     gemeinsame Dachmarke? Vielleicht gestützt von der Anstiftung  Ertomis?    ... nicht „FabLab“ aber „Mobilitätslab“, „Cargo-Labs“,  „Bike-Fablabs“    ... „Postfossile Mobilität Lab – PoFoMo-Lab“ oder  „NiFoMo –   Nichtfossile  Mobilität...“ ... Ideen? Raus damit! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie kommuniziert man die Marke?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Wie     hinterlegt man eine etwaige gemeinsame Marke, kommuniziert die  Werte?    Über einen Code of Conduct, einen Visionstext? Ein Manifest?(+1) (beispeilmanifest von ifixit: http://eustore.ifixit.com/Das-iFixit-Manifest/) Oder   lieber  über Taten! Registriert man eine Marke, dann müssten  andere   Werkstätten  fragen, bevor sie die Marke nutzen können. Oder  lässt man   die Marke  einfach offen, dass jeder sie ohne zu fragen  nutzen kann? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Partner und Allianzen?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Welche     Kommunikationspartner könnte man dafür finden? Welche Netzwerke     mitaktivieren? Es gibt ja eine breite Radbewegung in der Welt und     postfossile ...&lt;br /&gt;
Könnte man z.B. auch kommerzielle Anbieter von Lastenrädern mit ins Boot holen? Will man das? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONS-ERGEBNISSE/VERLAUF  | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Unsicherheit? Brauchen wir das? Wollen wir das? Es ist nicht klar, was es uns bringt?&lt;br /&gt;
* Eine mögliche Wirkung könnte sein: politische Kraft erhöhen. &lt;br /&gt;
* Wer wären denn die Allianzpartner - wenn wir auf OS-Selbstbau gehen (OS-SelbstbauCargo) dann keine Industrie, wenn allgemeiner könnten auch Industriepartner eine Rolle spielen.&lt;br /&gt;
* Was wäre das gemeinsame, welches gelabelt und dadurch erkennbar wird? &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Marke&amp;quot; ist nur eine Metapher ... Es könnte auch ein Siegel sein - oder ein Mission Statement (&amp;quot;Lösung für die letzte Meile&amp;quot;). &lt;br /&gt;
* Für welche gemeinsamen Ziele stehen wir? Postfossile Mobilität?&lt;br /&gt;
* EVENTUELL: eine Diskussion ein ganzer Cluster während des großen Cargobike-Treffens in Köln im Juni (20igster Juni in Köln) - Kontaktier Tom für Näheres.  http://wielebenwir.de/blog/stadt-raum/forum-freie-lastenraeder/(+1)&lt;br /&gt;
* also das ziel ist doch klar...wir wollen den urbanen raum mitgestalten und können eine autofokusierte innenstadtplanung nicht mehr dulden und wollen aktiv an einer alternative arbeiten, weils uns da eh viel zu langsam geht nehmen wir das selbst in die hand und machen es auch noch open source damits schnellstmöglichst fruchtet und sich vermehrt&lt;br /&gt;
* manchmal denke ich es wäre schon hilfreich genug die verschiedenen open source hardware sachen überhaupt übersichtlicht gelistet zu haben und vor allem alle tools zu verlinken, welche die inis überhaupt verwenden (flickr, youtubechannel, wiki, twitter, facebook...)&lt;br /&gt;
* ha supi, mail kommt grad rein. irgendwie ist das an mir vorbei gegangen: http://www.dozuki.com/resources/open-source-projects/ das ist genau das was ich gesucht habe. ich probiers mal aus. die sind einfach der hammer die jungs und mädels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=7. MOTIVATION &amp;amp; ARBEITSSTRUKTUR (bzw. Workflows), Wie wird lokal zusammengearbeitet=&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
     o                                 &lt;br /&gt;
  _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
  O,&amp;gt; /O l--l&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==PROBLEMFELD, FRAGEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Zur Einleitung, von Lars]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offen     heißt hier, man erlaubt Leuten vor Ort mitzuarbeiten. Leitet sie  z.B.    an, sich selbst ein Rad zu bauen. Aber auch viele andere     Mitarbeitsmöglichkeiten sind denkbar. Wie ist die Mitarbeitsstruktur    vor  Ort – und auch überregional – gebaut? Wie kann es gelingen,    Menschen zu  motivieren, mitzumachen und dabeizubleiben, Teil der    offenen Fabrik zu  sein? Was will man erreichen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad von Christoph] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freizeit-Modell:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
maximal 3h/Woche ehrenamtliches Arbeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa:&lt;br /&gt;
Wie     kann man das wertvolle Wissen von Tüftlern die ihr Know How zum Spaß     und in Ihrer Freizeit erarbeitet haben, sammeln, aufbereiten und     allgemein und frei zugänglich machen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwort: Mit der Wiki-Plattform und CC-Linzenz funktioniert das ganz gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mabe: ja aber da muss eben auch der tüftler wieder dokumentieren. kamera danebenstellen is da ja an sich noch echt unkompliziert und die schritte sind maximal dokumentiert -&amp;gt; aus den vielen stunden videomaterial gilt es dann wieder eher das rauszufiltern was sinnvoll is -&amp;gt; crowd -&amp;gt; einfach alles online stellen und die crowd machen lassen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christophe: Wenn     viele Leute Ihre Ideen zur Verfügung stellen ohne sich zu  Verausgaben    (ausbeuten) würde das Modell sich tragen. Ähnlich wie  Wikipedia.&lt;br /&gt;
Erfahrung     aus der Praxis Werkstatt-Lastenrad: Die Wikiadministration erfordert     sehr viel Arbeit, mit wenigen ausnahmen beteiligt sich niemand an  der    Dokumentation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mabe: Ich seh da zwei Modelle: &lt;br /&gt;
Modell A: Mächtiges kompliziertes Wiki was einfach eine große Admincrowd braucht aus motivierten Leuten um das zu administrieren wie eben auch bei wikipedia&lt;br /&gt;
Modell B: einfacheres intuitiveres Dokumentationstool was auch gleich noch ein cooles design liefert. dozuki oder knowable geht ja in die richtung, hätte den vorteil, dass eben wieder der tüftler das dokumentieren übernimmt und es im einfach gemacht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==INPUT &amp;amp; FRAGEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wie sollen Leute überhaupt mitarbeiten? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
QUELLE: Was motiviert Leute, an einem Open-Source-Projekt teilzuhaben? LINK http://openitagency.eu/roles-motivations-community-planner/&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(... Geld ist ein starker Motivationsanreiz ... Sind Beteiligungen denkbar?) &lt;br /&gt;
Individualisierbarkeit und damit verbunden persönliche Identifikation mit dem Produkt -&amp;gt; Zitat von einem Kunden aus Wien: &amp;quot;Ich will so einen geilen Anhänger.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
WEITERLESEN: Community Planner OPENiT Agency: &lt;br /&gt;
http://openitagency.eu/community-building-planner/&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONVERLAUF | PROTOKOLL==&lt;br /&gt;
* Der Bau muss begleitet werden, es braucht Lust und Druck&lt;br /&gt;
* In Wien: Menschen kommen mit einem Projekt, wenn sie zu lange brauchen, werden sie bisschen geschoben&lt;br /&gt;
* Verschiedene Rollen deutlich machen, am besten schon bei der Strukturierung des Projekts&lt;br /&gt;
* . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;gt; SONDERFRAGE: PRODUKTE – Was sind denn das für „Produkte“, die wir brauchen?= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   o                                      &lt;br /&gt;
 _/\_` t xxxxx                    &lt;br /&gt;
 O &amp;gt;° O    O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==FRAGEN &amp;amp; INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Zur Einleitung/Erklärung, von Lars]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was     ist „das Produkt“? Die allermeisten Menschen werden ins Netzwerk     einsteigen, weil sie Lust haben auf ein Lastenrad – das „Produkt“.    Dabei  muss „Produkt“ nicht unbedingt marktwirtschaftlich verstanden    werden –  sondern mehr in die Richtung, was ist das Ergebnis der    Bemühungen, der  Arbeit? Wofür setzt man sich ein? Woran ist man Teil?&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
Der Punkt überschneidet sich stark mit den anderen, braucht aber eventuell doch einen Ort, um individuell diskutiert zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Till]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Till / XYZ CARGO – Anmerkungen zum bisherigen Lastenrad-Workshop-Konzept aus unserer Perspektive:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziele:&lt;br /&gt;
* gut funktionierende &amp;amp; langlebige, das heißt überzeugende Lastenräder&lt;br /&gt;
* aus selbstorganisierten Gebrauchtteilen&lt;br /&gt;
* mit u.a. „Laien“ in Selbstbau-Workshops gebaut&lt;br /&gt;
* unter Erlernen des notwendigen Fachwissens (für Bau, Teile-Beschaffung, Fahrrad-Technik und Qualitätsbewusstsein)&lt;br /&gt;
* zu günstigen Kosten (niedriger als Kauf-Lastenräder)&lt;br /&gt;
* in überschaubarem Zeitrahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… sind Eckpunkte, die erstrebenswert, aber teilweise nicht in Einklang zu bringen sind. Unsere Erfahrungen haben gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* aus     von Laien selbstorganisierten Gebrauchtteilen ein überzeugend gut     funktionierendes Lastenrad herzustellen, ist nur unter großem     Zeitaufwand (und damit hohen Kosten) möglich:&lt;br /&gt;
* Vermittlung     Fahrrad-Wissen und Qualitätseinschätzung &amp;gt; Organisation der Teile     &amp;gt; Reparatur der Gebrauchtteile &amp;gt;Anpassung der Räder auf     unterschiedlichste Teile &amp;gt; kontinuierliche Reparatur der Ergebnisse&lt;br /&gt;
* XYZ     CARGO hat als Konsequenz das Verbauen von Neuteilen mit aufgenommen,     damit die anderen Workshop-Eckpunkte weiter bestehen können…&lt;br /&gt;
* ein angeleiteter Selbstbau ist wegen des Zeitaufwandes zu günstigeren Kosten als billige Kauf-Lastenräder nicht möglich:&lt;br /&gt;
* Fokus     sollte auf Qualität der Wissensvermittlung und des resultierenden     Lastenrades liegen; Neuteile können aus Zeit- und vor allem aus     Qualitäts-Gründen Sinn machen, wenn ein überzeugend funktionales     Lastenrad entstehen soll&lt;br /&gt;
* gut     funktionierende &amp;amp; überzeugende Lastenräder sind in  UNangeleiteten    Selbstbau-Workshops durch „Laien“ m.E. kaum  herstellbar: &lt;br /&gt;
* fehlendes Werkzeug, fehlendes Fahrrad-Teile- und Bau-Wissen, fehlende Qualitätseinschätzung&lt;br /&gt;
* unter Prinzipien eines funktionierenden Werkstoff-Kreislaufs: nicht    nur  Upcycling, sondern Aufrechterhalten der Recycle-Fähigkeit der     Ergebnisse (verschrauben statt kleben, nicht beschichten, nicht     lackieren, in Wertstoffe trennbar halten, etc.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSION | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
* Es gehört &amp;quot;zu einem guten&amp;quot; zum Produkt, in 3 Tagen herstellbar zu sein - wegen der Aufmerksamkeits/Motivationsspanne der Teilnehmer? &lt;br /&gt;
* Teile sollten leicht auftreibbar sein? bzw. es braucht Infrastrukturen dafür, das Auffinden geeigneter Teile kann nicht Teilnehmenden von Workshops aufgebürdet werden (bei schwierigen Teilen zB Laufrad vorne; bei Sattel etc. ist einfacher)&lt;br /&gt;
* Schraubmuffenräder? - &amp;quot;Nachstandardisierung&amp;quot; von alten Fahrradleichen... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Nico] für mich kristallisieren sich 3 modelle heraus:&lt;br /&gt;
# bausatz, bauset. fertige montagesätze können im wohnzimmer zusammengebaut werden&lt;br /&gt;
# workshop. mit vorgefertigten, mitgebrachten, recycleten... teilen und handwerklicher herstellung wird ein lastenrad produziert&lt;br /&gt;
# der soziale aspekt. es geht darum, gemeinsam ein lastenrad zu bauen. dabei geht es weniger um das zu besitzende produkt, sondern mehr um das gemeinsame ereignis. wie z.b. beim urban gardening; die paar möhrchen pro quadrat stellen ja keine ernährungslösung dar sondern es geht um ganz andere dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; für mich zeigen sich zwei schwerpunkte. einmal die frage des opensource und einmal die des produkts. je nach schwerpunkt (also wissenstransfer oder qualitätsentwicklung) geht man andere wege. &lt;br /&gt;
ersteres zielt auf die vermittlung von wissen und der selbstständigen auseinandersetzung und weiterführung damit. zweiteres auf die entwicklung und produktion einer technischen lösung.&lt;br /&gt;
die frage wäre also, wie sieht authentisches opensource aus, wie gestaltet sich ganz konkret dieser gedanke? wie gut müssen z.b. bauanleitungen gemacht sein? Gibt es eine plattform für die community, wie weit gebe ich entscheidungen einer ursprünglich eigenen idee ab? wie gestaltet man das miteinander?&lt;br /&gt;
beim produkt-weg steht man viel klarer im wettbewerb zu den bedingungen unserer gesellschaft. wie kommt man davon weg, dass es luxus ist, die zeit und ressourcen für produktentwicklung zu haben? ist es überhaupt möglich? man sieht es an den bemühungen von xyz, wie schwierig es ist. zum einen ist es die marke n55, die in (kunst)ausstellungen xyz zeigt (eine notwendigkeit, um das finanzielle zu sichern), zum anderen soll es aber auch eine entkopplung zu einem gemeinschaftlich-geteiltem geben. wie schaffen sie das, ohne ein franchise zu werden?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=THEMENSPEICHER=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was fehlt? Was haben wir ganz vergessen? Müsste eigentlich (jetzt) noch besprochen werden? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt;  WIE KRIEGT MAN MEHR FRAUEN IN DEN Lastenrad-Selbstbau?! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;gt; MISSION-STATEMENT: Was sind die verbindenden Gemeinsamkeiten/Ideen/Vidionen der unterschiedlichen Lastenrad-Projekte, die als gemeinsames Mission Statement formuliert werden könnten?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- E N D E - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= // ANKÜNDIGUNG DES WORKSHOPS  =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8850</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8850"/>
		<updated>2015-02-24T21:06:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: /* 4. GESCHMACKSMUSTERSCHUTZ (Eingetragenes Design) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;     o    &lt;br /&gt;
. _/\_ &amp;gt;  ___&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teilnehmer:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer [https://www.n55.dk/ N55] und [https://www.xyzcargo.com/ XYZ CARGO] , till [AT] n55.dk &lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, [https://www.facebook.com/pages/Cargo-Bike-Fans-Berlin/191182021004757 cbf berlin]  , [http://www.nicojungel.net/solar.html 8rad] &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Workshopleiter:=== &lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=2. EINFÜHRUNG: Dezentrales offenes Produzieren= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;           O`                                 &lt;br /&gt;
\__/ .. _/\_&amp;gt;                             &lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt; oo    O,&amp;gt; /O  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Fablabs===&lt;br /&gt;
* Vergleich: Fablabs https://www.fablabs.io/map &lt;br /&gt;
* Fablabs sind dezentrale, unabhängige Fertigungsstätten. „To make almost everything“. Bild: http://www2.dxarts.washington.edu/images/fremont-aerial-overview.jpg&lt;br /&gt;
* Ist das die Produktion der Zukunft? Produkt/Produktionsbedürfnis sucht passende Fabrik? Beispiel: Britehub https://britehub.com/ &amp;amp; MakersRow http://makersrow.com/  &lt;br /&gt;
* Lokale Produktion mittels globaler Baupläne: From „Products In and Waste out“ to „DATA In to DATA Out“ Bild: http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png , Blogpost dazu: http://bloglz.de/from-_products-in-waste-out-to-_data-in-data-out/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Open Source &amp;amp;= Kollaboration===&lt;br /&gt;
* Fablabs entwickeln sich massiv auf Open Source Prinzipien – dem offenen Austausch von Bauplänen und Möglichkeiten. Drei Beispiele: Arduino -     Physical Computing und Arduino Community - http://arduino.cc , Thingiverse – Digital Designs for Physical Objects http://thingiverse.com, GitHub – Open Source Software http://github.com + &lt;br /&gt;
* Sinn von Open Source – Nicht nur sein eigenes Design öffnen, sondern die Vorteile von Open Source nutzen, auf ein lebendiges Ökosystem zurückgreifen zu können, etwas dazuzugeben, gemeinsam etwas zu entwickeln. - „It is not „Open Source Your Hardware“ it is „Building Open Source Hardware“. (Sam Muirhead http://cameralibre.cc )  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Jedes Mal, wenn ein Fablab irgendwo Erfolg hat, bekannt wird und   etwas   offenes und woanders gut nutzbares schafft, gewinnen alle   anderen   Fablabs. -&amp;gt; Die Nachfrage wächst und die  Leistungsfähigkeit  aller. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„wunschagenda nico jungel: (...) ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?“&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;  „Was wäre, wenn IKEA Open Structures-Teile in großer Masse   produzieren   würde?“ Das Ökosystem würde wachsen, und die  Möglichkeiten  aller, damit  zu arbeiten und auch Geld zu verdienen  (insofern OS Open  Source  wäre), würden wachsen. Ein Markt für z.B. Reparaturen, individuelle  Hacks und  Sonderteile oder Add ons würde  entstehen, den  viele besetzen  können –  Long-Tail. (Offene  Ökosystemperspektive) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= &amp;gt;  Für den dezentralen Lastenradbau: Wie agieren die individuellen Standorte, um Dinge in dieses Netzwerk/dieses Ökosystem zurückzugeben, um es für alle stark zu   machen   und jedem einzelnen Standort seine Arbeit zu erleichtern,  damit  jeder   einzelne Standort es nutzen kann. &lt;br /&gt;
Welche Open-Source-„Produkte“ würden das erleichtern, wie sind Abläufe und gemeinsame Kommunikation gestaltet? Wie kann ein gemeinsames  Ökosystem entstehen, welches allen Vorteile bringt? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;amp; NC-Lizenzen? Das Beispiel Open Desk – Distributed Manufacturing=== &lt;br /&gt;
(NC = Nicht-kommerzielle Nutzung) &lt;br /&gt;
* Beispiel Open Desk – Design for Open Making. https://www.opendesk.cc/&lt;br /&gt;
* Tische, die mit in den meisten Fablabs vorhandenen digitalen Werkzeugen hergestellt werden können. &lt;br /&gt;
* Idee     des „Schutzes“ durch eine NC-Lizenz. Ich darf den Tisch für mich    selbst  herstellen, aber nicht verkaufen. Aber die Plattform  vermittelt   mir  auch lokale Hersteller  – z.B. Fablabs – die es für  mich   herstellen. Als  Kunde kaufe ich von diesem Fablab dann den  Tisch. Das   Fablab nimmt also  eine kommerzielle Nutzung des Designs  vor. Das  Fablab  hat einen Vertrag  mit Open Desk – einen Teil der  Einnahmen wird  an die  Designer  weiterüberwiesen = Verteilte  Herstellung &lt;br /&gt;
* (Hinweis: NC = nicht Open Source, Achtung bei der Wortwahl, mehr dazu unten bei „LIZENZEN“) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;gt; Können wir uns so was generell auch für den Lastenradbau vorstellen?     Dass Christophe in Berlin Tims Räder herstellt, verkauft und etwas  an    Tim weiterüberweist. Oder Tim auch Carla Cargos baut und an  Mabe    überweist? Es gibt verschiedene „Produkte“ oder „Designs“  entwickelt   von  verschiedenen Designern, die auch an anderen Orten  hergestellt   werden  können? Manche Werkstätten haben das Wissen, die  Werkzeuge und    Fähigkeiten, um auch diese Designs oder eine Auswahl  von Designs aus   der  Palette herzustellen, tun es und geben etwas von  diesen Einnahmen   ab? &lt;br /&gt;
* Welche     „Produkte“ ließen sich so etablieren und aufbauen? Zum Nutzen aller?     (Open Source: Umso leichter Designs vor Ort reproduzierbar sind,  desto    besser kann man sich das vorstellen.) &lt;br /&gt;
* Welche Werkzeuge brauchen wir dafür? &lt;br /&gt;
* Welche Vereinbarungen treffen wir? &lt;br /&gt;
* ... Welche Fragen tauchen dann auf ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterlesen und Weitergucken zur Einführung:=== &lt;br /&gt;
* Simone Cicero on Open Platforms http://meedabyte.com/2014/12/20/the-future-of-manufacturing-platforms-and-distributed-fabrication/&lt;br /&gt;
* Platform Design Flowchart  http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ERSTE FRAGEN &amp;amp; DISKUSSION  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* NC-Lizenzen für Lastenradproduktion / - distribution - übertragbar?&lt;br /&gt;
* Copy/paste vs. Eigenbau / lernen - Professionalisierung der FabLabs eher Service als Wissenstransfer?&lt;br /&gt;
* Nutzen &amp;amp; Effizienz vs. Gruppen- und Lernprozess - Widerspruch überwinden?&lt;br /&gt;
* Konkurenz verschiedener Geschäftmodelle: Distribution von Rohstoffen oder integriertes Modell von Re- und Upcycling &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ABSCHLUSSDISKUSSION ZUR OFFENEN VERTEILTEN FABRIK==&lt;br /&gt;
Das hier ist das Protkoll der Abschlussdiskussion am Ende des Workshops in der wir auf das Ausgangsbild zurückkamen:&lt;br /&gt;
* Welche Infrastruktur brauchen wir? Schweißen ist schlecht, Aufwand zu hoch? Jedoch gehen die Schweißworkshops sehr gut! Menschen wollen Schweißen lernen  (Fahrradwerkstätten, die Schweißen ertragen bzw. Metallwerkstätten die Fahrradfrickler mögen)&lt;br /&gt;
* Standardisierungen an den verschiedenen Standorten? vs. Kooperation zwischen ganz verschiedenen Orten&lt;br /&gt;
* Verhältnis von &amp;quot;wir machen lokal alles selber&amp;quot; zu verteilter Produktion - möglichst einfache vs. komplexere (auf Fachkenntnisse angewiesene) Produkte&lt;br /&gt;
* Produktpalette in offener verteilter Fabrik&lt;br /&gt;
* Wie können Formen solidarischen Wirtschaftens in offenen verteilten Fabriken aussehen?&lt;br /&gt;
* was sind die verbindenden Elemente innerhalb des Kollaborationsverbundes? &amp;quot;Es gibt noch nicht diesen Teppich, der alles miteinander verwebt?&amp;quot; (Tom) Wie können verschiedene Werkstätten jenseits des Marktes miteinander in Beziehung kommen? Wie kann ein Maximum an Vielheit in dieser geteilten Struktur zusammen kommen? Standardisierung für Komplexität! / Lars: Der erste und wichtigste Faden in diesem Teppich könnte Open Source sein. Wenn Leute wirklich beginnen, die Modelle anderer zu bauen und weiterzuverbreiten, kommerziell motiviert, wird sich mehr Energie einstellen können? &lt;br /&gt;
* welche Partner kann man hinzuziehen? Die Deutsche Bahn, /Stadtverwaltungen z.B.? &lt;br /&gt;
* Personen, die Energie für den Eigenbau aufbringen sind fast nie Einzelpersonen, sondern Kollektive/Gruppen, die Ideale und Projekte haben&lt;br /&gt;
* Gleichzeitig entwickeln: Standardisierung vorantreiben und lustige Vielfalt wertschätzen und ermöglichen&lt;br /&gt;
* Wichtig: Anschlusstermine sind wichtig, um wirklich Fortschritte zu machen. Es war gut, sich gesehen zu haben. Face to Face is key :-) &lt;br /&gt;
*Lastenräder könnten gute Beispiele für Open-Source-Ökosysteme werden, weil sie so viele Zusammenhänge erlebbar machen, sichtbar und zugänglich zeigen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ey wo bleibt mein analytisches Schema?&amp;quot; Welche Produkte, Zielgruppen meint ihr überhaupt? Welche Bedürfnisse? &amp;quot;Ihr seid unklar in euren Begriffen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACTION! Mission-Statement vorbereiten für das Treffen in Köln, das verschiedene Perspektiven vereint. Wer ist dabei? Tom, ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .    &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WEITERER WORKSHOPVERLAUF&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
+ &amp;gt; Aus diesem allgemeinen Überblicksbild  gehen wir jetzt in    Einzelfragen, die sich konkret für die Akteure an den  individuellen    Standorten stellen. Bei der Besprechung dieser Fragen,  versuchen wir    immer wieder auch dieses große Bild von oben mit im Blick  zu  behalten,   um zu schauen, wie können die Lösungen der individuellen   Standorte  und  Akteure auch wieder positiv ins Ökosystem zurückwirken,  um   letztlich  alle zu stärken. So suchen wir nach Synergien, die  alle    vorwärtsbringen. -&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=3. LIZENZIERUNG &amp;amp; SCHUTZRECHTE, Rechtliche Fragen= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    o                                 &lt;br /&gt;
  _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
 O,&amp;gt; /O l----l&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* wie schütze ich das projekt/produktidee gegen eine nachträgliche patentierung durch andere firmen&lt;br /&gt;
* wie     und wo formuliere ich die open source hardware pinciples möglichst     allumfassend für ein projekt/produkt um einen maximalen schutz gegen     patentierung zu bekommen&lt;br /&gt;
* auch     die Creative Commens BY-SA Lizenz sagt ja das klone das urprojekt     erwähnen müssen und verbesserungen teilen sollen. Wie kann ich   vorgehen   bei verletzungen dieser lizenzbedingungen? Wie sieht die   Namensnennung   für Klone genau aus?&lt;br /&gt;
* das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTLICH: &lt;br /&gt;
ich     fände es interessant, einen anwalt einzuladen, der über   copyright/open   source/creative commons und den damit verbundenen   rechten und   möglichkeiten aufklärt. &lt;br /&gt;
ich     habe das gefühl, dass open source mehr ein modewort ist, unglaublich     toll klingt, aber teils unklar ist, was es überhaupt bedeutet. das     normale copyright bietet z.b. auch jedem menschen die möglichkeit,     privat alles nachzubauen und zu nutzen. zudem kommen die neuen     bewegungen ja eher aus den weichen medien, also musik/software und  ein    umdenken in material/konstruktionen/bauarten wirft viele fragen  auf.&lt;br /&gt;
durch     welche bemühungen und öffnungen zeichnet sich opensource also    überhaupt  aus und wann ist ein projekt tatsächlich opensource bzw    creative  commons? wo verlaufen folglich die grenzen? was sind bisher    die  codes/stillen übereinkünfte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT &amp;amp; IDEEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;gt; &amp;gt; HINWEIS: Das ist keine Rechtsberatung! (sondern was ich,    nach  einigem Lesen und ein paar Gesprächen für mich destillieren    konnte.)  &amp;lt; &amp;lt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„All Hardware is born free.“ – „Alle Hardware wird frei geboren“ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbemerkung:     Rechte sind Texte, die versuchen mit kleinen handlichen Paketen die   zu   beschreiben und zu steuern. Die Wirklichkeit besteht aber nicht   aus   kleinen handlichen Paketen, sondern wuchert aus, schießt quer,   schwappt   über, läuft permanent aus den Grenzen der kleinen Pakete   heraus und   bringt immer wieder Neues. Richter nehmen dann aber diese   Texte und   versuchen damit den Gang der Wirklichkeit zu lenken. Das  ist  aber nicht   immer vorhersehbar oder erwartbar – wie das Verhältnis  der  kleinen  Texte  und Wirklichkeit ist und gesehen wird. Weil die   Wirklichkeit und  diese  Texte in einem „kreativen“ bzw. beweglichen   Verhältnis stehen.  Und  gerade der Bereich, in den wir uns mit   Open-Source-Lastenradbau   hineinbegeben, ist durch hohe Unschärfe in   diesem ganzen Rechtsbereich   geprägt. 100%ig klare Aussagen sind   deshalb schwer zu kriegen. Immer   wieder heißt es: Das kann man vorher   nicht wissen, dass müsste erst ein   Richter entscheiden – Ausgang   ungewiss. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wichtigste     Lektion vorweg und überhaupt ist: 100%ige Rechtssicherheit gibt es     nicht! Im besten Fall immer weniger oder gar nichts erwarten.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt eine Beschreibung von fünf Schutzrechten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===1. URHEBERRECHT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Das Urheberrecht deckt „Werke der Kunst“ mit „körperlicher Festlegung“ ab, keine Funktionalitäten (things that do things)!     Bilder, Texte, evtl. auch Objekte, Choreographien und Musik sind     geschützt. Das heißt: Die Dokumentation ist (in aller Regel)   geschützt.   Aber auch „nichtfunktionelle Designelemente“ können   eventuell unter  das  Urheberrecht fallen. Was genau darunter fällt und   was nicht, wenn  man  den klaren Bereich von Musik, Text, Software,  Bild  und Film  verlässt,  ist schwammig – im Zweifelsfall entscheidet  der  Richter vor  Gericht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Wie? + &lt;br /&gt;
Das     Urheberrecht erhält man automatisch und umsonst! Man muss es nicht     extra beantragen. Und es gilt mindestens bis zum Tode des Urhebers  und    auch darüber hinaus. Weil man es automatisch erhält, verletzen  alle    anderen das Urheberrecht des Urhebers, wenn sie das Werk ohne   Erlaubnis   nutzen. Deshalb ist es unbedingt notwendig, eine   Free-Culture-Lizenz  zu  verwenden und deutlich sichtbar an alles   anzubringen, von dem man  will,  dass andere es nutzen. Ohne das ist es   ihnen rechtlich schlicht  nicht  möglich. Die beste weil erprobteste  und  verbreitetste Möglichkeit  dafür  sind die Creative Commons  Lizenzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was aber heißt das fürs Fahrrad? + &lt;br /&gt;
Lassen     sich mit Creative-Commons-Lizenzen Räder schützen/Hardware? Nun:     Funktionalitäten sind nicht geschützt. Besondere Bemalungen des Rads     könnten geschützt sein – darum Extra viel Klimbim anbringen, z.B.  eine    Flosse, um Urheberrechtsschutz zu haben? Vielleicht, ja. Damit  könnte    das Rad unter Umständen wegen einer besonderen Form oder  Farbgebung   oder  durch einen Nutzungskontext vom Urheberrecht  abgedeckt sein. Kann   man  aber i.d.R. nicht wissen vorher. Das würde  ein Richter vor einem   Gericht  entscheiden müssen. Empfehlung daher:  Nicht drauf verlassen   oder darauf  bauen. Trotzdem unbedingt die  Creative-Commons-Lizenzen   verwenden! Sie  geben dem Gegenüber  Sicherheit und zeigen, wie ihr   wollt, dass andere  eure Arbeit  weiterverwenden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Und die Creative Commons Non-Commercial Lizenz? + &lt;br /&gt;
Aber     was ist mit der Non-Commercial-Lizenz, die ja Open Desk verwendet?    Auch  andere Hardware-Projekte nutzen die doch. Soweit mir bekannt  ist,   ist  der Grund dafür zum einen der selbe wie oben angegeben: Die   Lizenz   zeigt, wie Open Desk verwendet werden möchte. Und zweitens  ist  es   wichtig, auf die bestehende Rechtsunsicherheit hinzuweisen:  Die    NC-Lizenz ist vor Gericht in diesem Kontext soweit mir bekannt  noch  nie   in einem Beispielfall durchverhandelt worden. Es gibt  keinen    Präzedenzfall. Damit besteht ein gewisses rechtliches Risiko  für einen    Verletzer – eventuell gilt sie ja doch! Dieses Risiko wirkt  in  gewisser   Weise schützend.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;KURZE DISKUSSION DER NC-Lizenz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Die NC-Lizenz wird sehr kontrovers diskutiert und hat viele Probleme:&lt;br /&gt;
* Hauptargument dagegen ist, dass es sich eigentlich nicht um eine Free-Culture-Lizenz handelt, klar. &lt;br /&gt;
* Auch  dürfen sich Dinge, die eine NC-Lizenz verwenden, nicht als     Open-Source-Hardware oder Open-Source-Software bezeichnen (Siehe     Open-Source-Hardware-Definition http://www.oshwa.org/definition/german/). Open Source erfordert explizit, dass kommerzielle Nutzung erlaubt ist. &lt;br /&gt;
* Die     meisten der kollaborativen Freiheiten, die offene Entwicklung und     offene Kultur bieten, werden durch die NC-Lizenz abgeschaltet bzw.     blockiert (wie z.B. Verringerung der Kollaborationskosten die bei     Lizenzverhandlungen oder Zahlungen entstehen). &lt;br /&gt;
* Da     die Entwicklung und Herstellung von Hardware sehr kostenintensiv ist     und deshalb i.d.R. mit finanziellen Einnahmen verknüpft werden muss,    ist  eine Weiterentwicklung von NC-lizenzierter Hardware kaum möglich    bzw.  extrem unwahrscheinlich. &lt;br /&gt;
* Ein     weiteres NC-Lizenz-Problem ist, kaufe ich mir einen Tisch bei IKEA,     kann ich ihn, wenn ich ihn nicht mehr brauche, jederzeit legal     weiterverkaufen. Habe ich mir aber meinen eigenen Open Desk gebaut,    kann  ihn aber bei einem Umzug nicht mitnehmen, darf ich ihn nicht    verkaufen,  denn das wäre ja eine plötzliche kommerzielle Nutzung. Mit    einem  NC-lizenzierten Gegenstand habe ich also am Ende noch weniger    Freiheiten  als mit einem proprietären. &lt;br /&gt;
* Der     letzte wichtige Punkt ist, das es extrem unklar ist, wo kommerzielle     Nutzung beginnt und wo sie aufhört. Feiere ich eine Party mit meinen     Freunden, nutze dabei einen Open Desk und bitte meine Freunde am Ende    um  ein paar Euro als Zugabe für Getränke und Essen, ließe sich das    schon  als kommerzielle Nutzung vor Gericht einklagen und vielleicht    sogar  durchsetzen... Diese rechtliche Unschärfe sorgt dafür, das mit    einer  NC-Lizenz ein rechtliches Minenfeld geschaffen wird, welches   die   Nutzung, den Bau und Weiterentwicklung solcher Hardware extrem    erschwert  bzw. mit hohen Risiken belegt.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;NC-Lizenz DISKUSSION ENDE&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. PATENTRECHT===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Schützt     Funktionalitäten (things that do things). Muss beantragt werden  („all    hardware is born free“). Eine wichtige Voraussetzung für die   Erteilung   ist die technische Neuheit (eng: prior art). Diese wird   geprüft.  Deshalb  ist eine Patentanmeldung langwierig und teuer. Will   man sich  davor  schützen, dass andere die eigene Idee patentieren,  muss  man sie  also gut  sichtbar und auffindbar publizieren. Dafür  lassen  sich  verschiedene  Wege finden und diskutieren. Wichtig ist,  dass die  Prüfer  es finden,  wenn jemand es beantragt. Die Gefahr, dass  jemand  die  Erfindung auf  eurer Seite findet und dann zur  Patentierung  einreicht,  ist deshalb aber  sehr sehr gering, da das  Risiko zu hoch  ist – Preis  und Aufwand für  einen Antrag sind hoch,  die Gefahr der  Nichterteilung  groß. Faustregel:  Niemand kann etwas,  dass einmal offen  ist,  patentieren! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was heißt das für den Open-Source-Fahrradbau? + &lt;br /&gt;
Abgesehen     davon, dass die Wahrscheinlichkeit beim solidarischen Lastenradbau    eine  Erfindung zu machen, die patentwürdig ist, eher gering ist, ist   es  auch  fraglich, wo der Sinn läge, ein Patent zu beantragen, wenn   man  die  Erfindung offen haben möchte. Prior Art (Technische Neuheit)   ist  euer  bester Freund. Darum publiziert publiziert publiziert –  „All   hardware is  born free“ – einmal offen publiziert, bleibt sie es  auch. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) In den USA gibt es/gab es Experimente, eine Free-Culture-Lizenz    auf  das Patentrecht aufzubauen. Aber dafür braucht man vorher ein    Patent,  bevor man überhaupt darüber nachdenken kann... Darum lassen   wir  das hier  mal undiskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. GEBRAUCHSMUSTERSCHUTZ=== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? +&lt;br /&gt;
Sind     nicht überall auf der Welt zu finden. „Der kleine Bruder des   Patents“.   Muss beantragt werden. Schützt „gewerblich anwendbare   Erfindungen, die   neu sind und auf einem erfinderischen Schritt   beruhen.“ Alles, was man   mit Phantasie darunter sehen kann, lässt  sich  also so schützen. Die   Prüfer prüfen, ob der Antrag formal  richtig  ist, nicht aber, ob die   Neuheit wirklich gegeben ist! Die  Kosten für  einen Antrag sind deshalb   gering, man kann es also schnell  prüfen  lassen – die formale   Richtigkeit. Der Gebrauchmusterschutz  gilt  maximal 10 Jahre (3 Jahre   plus Verlängerung) und wird schnell  erteilt.  Es erfolgt wie erwähnt   keine Prüfung der Neuheit. Die   Rechtsbeständigkeit ist deshalb gering.   Unterschiede für uns zum   Patent: geringere Rechtssicherheit und   geringere Geltungsdauer. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
http://dpma.de/gebrauchsmuster/gebrauchsmusterschutz/index.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad?  + &lt;br /&gt;
Hat     man etwas, dass dort hereinpassen könnte, kann man den Antrag   stellen.   Es ist aber fraglich, ob wir im solidarischen Lastenradbau   wirklich   etwas erfinden können, dass der Neuheitsprüfung im  Streitfall  vor einem   Gericht dann standhält. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Soweit mir bekannt ist, gibt es keine Free-Culture-Lizenz, die   auf   den Gebrauchsmusterschutz aufsetzt. Deshalb wäre es schwierig,   anderen   ohne jeweilige individuelle Rücksprache Nutzung zu erlauben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Könnte     man nicht ein Gebrauchsmuster beantragen, eine NC-Lizenz verwenden   und   mit dem Gebrauchsmuster Verletzern der NC-Lizenz drohen, seine     rechtliche Ausgangslage etwas verbessern? + &lt;br /&gt;
Ja, könnte man versuchen. Bzw. mal genau durchdenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. GESCHMACKSMUSTERSCHUTZ (Eingetragenes Design)===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
„Ist     ein gewerbliches Schutzrecht, das seinem Inhaber die ausschließliche     Befugnis zur Benutzung einer ästhetischen Erscheinungsform (Gestalt,     Farbe, Form) verleiht.“ Da wo das Urheberrecht also unscharf wird –   was   ist noch geschützt oder nicht – kann das Geschmacksmuster   Klarheit   bringen bzw. Fakten schaffen. Voraussetzung ist die Neuheit  –  kein   ähnliches Design darf vorhanden sein im Markt. Neuheit wird   aber   ebenfalls nicht geprüft, weshalb die Rechtssicherheit auch   geringer  ist.  Geltung für max. 25 Jahre. Kosten für die Beantragung    überschaubar. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad? +&lt;br /&gt;
Hat   man ein ganz besonderes Design, kann man es also versuchen. Tills   XYZ   Räder hätten vielleicht eine Chance gehabt, obwohl sie ihre   besondere   Ästhetik dadurch erhalten, dass die Funktionalität frei   liegt - dass  sie  blanke Funktionalität sind (also etwas, dass   eigentlich durch  Patent  und Gebrauchsmuster abgedeckt ist) ... Wie   würde ein Richter  das  interpretieren? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Ich kenne keine Free-Culture-Lizenz die auf das Geschmacksmuster     aufbaut. Deshalb wäre es schwierig, anderen ohne jeweilige   individuelle   Rücksprache Nutzung zu erlauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. MARKENSCHUTZ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Marken     können Wort-, Bild-, Klang- und Farbmarken sein und es gibt sogar     3-dimensionale Marken. Sie müssen extra beantragt werden. Die Kosten     sind überschaubar bis hoch (je nach gewünschtem Schutzumfang). Die    Marke  kann immer wieder verlängert werden und kann deshalb   theoretisch   unendlich weiterlaufen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Für den solidarischen Open-Source-Lastenradbau? + &lt;br /&gt;
Die     Open-Source-Hardware-Definition sieht eindeutig den Schutz von  Marken    vor bzw. unterstützt oder man könnte sogar fast sagen  empfiehlt ihn.    Wenn jeder die Hardware herstellen kann, ist es gerade  wichtig, wer  das   macht, mit welchen Fähigkeiten, Maschinen,  Materialien, mit  welcher   Sorgfalt und vielleicht auch welchem  Ethos... Jeder kann die  Baupläne   der TV-B-Gone runterladen, das Gerät  herstellen und  verkaufen. Aber   nicht unter dem Namen „TV-B-Gone“,  denn der ist von  Mitch Altman   (Cornfield Electronics) geschützt  worden. http://de.wikipedia.org/wiki/TV-B-Gone&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
D.h.     – wäre „Carla Cargo“ als Marke registriert, könnte jeder mit den    Plänen  eigene Anhänger herstellen und sie weiterentwickeln, aber sie    nicht als  „Carla Cargo“ bezeichnen bzw. so in den Markt bringen, auch    keine  Workshops anbieten, in denen „Carla Cargos“ gebaut werden.  Denkt   man das  weiter, kann man auch versuchen, besondere Farbmarken  zu  wählen  (das  Telekom-Pink ist z.B. geschützt, lässt sich eine  feuerrote  Gabel   denken?) oder sogar dreidimensionale Marken zu  entwickeln  (vielleicht   hat eine Carla Cargo immer eine coole  Haifischflosse usw.)  und sich das   schützen lassen. Modeschnittmuster  sind per se nicht  schützbar.  Deshalb  drucken die großen Marken ihre  Logos auf die  Sachen, denn die  sind  geschützt. Und am Ende geht es  nicht um die  schöne Unterhose,  sondern um  den Schriftzug darauf...  Also einfach  Marken auf  nicht-schützbares  kleben? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Kann     ich die XYZ-Verbindung als dreidimensionale Marke sichern? Nein,  weil    es sich um eine Funktionalität handelt. Lego hat viele Jahre  dafür    gekämpft, ihr Steckfunktionssystem nach Ablauf des  Patentschutzes   weiter  als dreidimensionale Marke zu schützen,  letztlich sind sie  aber   gescheitert. Lego ist jetzt frei. Wir sehen  auch immer mehr Klone  im   Markt. Aber XYZ-Spaceframe als Wortmarke?  Ziemlich sicher ja.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was könnte das für unsere dezentrale Fabrik bedeuten? +&lt;br /&gt;
Man     könnte sich „Carla Cargos“ und andere „Marken“ als ein Franchise     vorstellen. Auch in Berlin kann man sich einen „Carla Cargo“ bauen.   Das   Netzwerk baut zusammen seine Marken auf, macht sie überall   bekannt.  Aber  wenn man in Berlin oder Wien z.B. einen „Carla Cargo“   baut oder   verkauft, zahlt man etwas an den Erfinder... Das kann für   die   kommerzielle Leistungsfähigkeit und Stärke des ganzen Netzwerkes   sehr   gut sein. – „gemeinsame Marken“ aufbauen und so die Nachfrage   stärken   (Ich glaub z.B. an ein großes Potential von XYZ). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit     so einer Übereinkunft ist es wünschenswert für alle, dass auch    woanders  XYZ Workshops durchgeführt werden. Für alle Akteure. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Abgesehen davon: Der Aufbau von Marken ist für eine Geschäftsentwicklung ohnehin so gut wie immer richtig.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;amp; Es ist eine Überlegung wert, dass man in so einem Netzwerk/mit so einer Lösung auf die schlechte NC-Lösung verzichten kann/könnte! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===FAZIT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Also was machen wir nun? + &lt;br /&gt;
Mein     allgemeiner Tipp: Alle Rechte oben außer das Urheberrecht müssen   extra   beantragt werden. Will man etwas „open“ lassen, beantragt man   also   einfach nichts! Das Urheberrecht wird eine ungefragt angeklemmt   und   deshalb muss man es gestalten. Wichtig ist zu verstehen, dass   vom   Urheberrecht kein verlässlicher oder umfassender Schutz für   Hardware   erwartet werden kann im Moment nicht und wahrscheinlich (und   auch   hoffentlich!) niemals. &lt;br /&gt;
Mit     einem Markenschutz hingegen – der eindeutig sinnvoll und   wünschenswert   ist für Open-Source-Hardware-Ökosysteme – kann man  seine  individuelle   Position auf einem Markt stärken und sogar zu   interessanten und relativ   rechtsfesten (Marken-Lizenzierung)   Verabredungen in überregionalen   Netzwerken kommen. Bzw. man kann das   versuchen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
^ Ok. Bitte hochscrollen zu den Fragen. Lassen sich jetzt alle Fragen beantworten? Welche nicht? ^&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DISKUSSION IM WORKSHOP  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-   und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung  von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?   Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung   einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?   Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=4. EINNAHMEN, Geld verdienen &amp;amp; Betrieb sichern=&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 *O&lt;br /&gt;
  \ \__^\ – :|||||: &lt;br /&gt;
  O °° O       O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN &amp;amp; PROBLEME==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* rein     praktisch: wie kann ich das ganze so formulieren das ich in einem     businessplan damit auch bänker überzeuge? oder kann ich das von  anfang    an eh vergessen und muss mich auf alternative  grundfinanzierung wie    crowdfunding verlassen?&lt;br /&gt;
* Generell     fällt mir bei den Gesprächen mit Banken und Beratern auf das alles   auf   hohe Volumina abzielt -&amp;gt; ich glaube allerdings genau das ist   gar   nicht mehr ziel von open source hardware (zum glück) -&amp;gt; wie   kann ich   eine existenz trotzdem sichern auch mit weiteren   nebenprodukten?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Christophe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie     kann man knsequent offene Inhalte ( Wiki Wissensallmende) und frei     zugängliche Werkstätten ( Offene Werkstätten als Produktionsallmende)     betreiben und damit Menschen bezahlen ( sozial stabile Strukturen     schaffen), parallel zur Konsumwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christophe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two models for me: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The &amp;quot;free time&amp;quot; model (idealistic focus) and(+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
the open source business model (commercial focus)(+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentare + Ideensammlung Christophe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flattr-Plug in für Wiki?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kommerzieller     Zielsetzung und Open Source Aktivismus wie etwa der     Aufbereitung/Generierung gemeinfreier und online verfügbarer Inhalte   in   Einklang zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Till]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Till / XYZ CARGO:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „kommerzielles     Interesse“ sind nicht immer eigennützige Profitgedanken, sondern   haben   teilweise mit dem Wunsch nach Fortbestand eines   Open-Source-Projektes  zu  tun:&lt;br /&gt;
* Wie kann man Open Source Projekte am Leben halten? (+1)&lt;br /&gt;
* Wie können sich diejenigen die daran arbeiten am Leben halten? (+1)&lt;br /&gt;
* Und das auch ohne permanent auf öffentliche Förderungen angewiesen zu sein? (+1)&lt;br /&gt;
* das für mich auch ein wichtiger punkt, die nachhaltigkeit der eigenen ressourcen&lt;br /&gt;
* Wie finanzieren sich zur Zeit all diejenigen, die mit viel Zeiteinsatz gemeinfreie Inhalte erarbeiten? (+1)&lt;br /&gt;
* die Generierung von gemeinfreien Inhalten kann strukturell ermöglicht werden: &lt;br /&gt;
* z.B.     Finanzierung der Entwicklung eines gezielten Open Source Projektes     durch Crowdfunding und andere Fördermittel; (z.B.: Entwicklungs-Camp    für  XYZ Anhänger inkl. Bau-Plan-Erstellung, etc) &lt;br /&gt;
* Finanzierung     einer bestimmten, bekannten und fähigen Entwickler-Gruppe für eine     bestimmte Zeit - eine Art „Open-Source-Stipendium“ &amp;gt;&amp;gt; vgl. Idee     „Stiftung Freistellen Hamburg“ oder gleiche Idee von Van Bo Le Mentzel:  http://www.startnext.de/dscholarship&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==INPUT / LISTE MÖGLICHER GELD-EINNAHMEQUELLEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Jeder Standort/Spieler muss sich seinen eigenen individuellen Mix aus Einnahmequellen zusammenstellen. Unten steht eine Liste. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Open Source ist ein Entwicklungsmodell, kein Geschäftsmodell. Man sucht sich Geschäftsmodelle, die gut damit zusammenpassen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„Geschäftsmodell“     heißt nicht nur Einnahmequellen, sondern umfasst auch alle anderen     Punkte, die wir hier besprechen z.B. PRODUKTE oder GEMEINSAME MARKE     &amp;amp; KOMMUNIKATION. Wenn wir gute Antworten auf die anderen Punkte     finden, dürfte es auch leichter werden, diese Einnahmequellen zu     aktivieren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Liste===&lt;br /&gt;
* Mitgliedsbeiträge &lt;br /&gt;
* Produktion - Herstellung (von kundenspezifischen Anpassungen, von fertigen  &amp;amp; später anpassbaren Rädern/Produkten, von ... ) &lt;br /&gt;
* Open Source Stipendien (Van Bo, ähnliche Dinge) &amp;gt; gratify (?) &lt;br /&gt;
* Crowdfunding (einmalig, regulär)  &lt;br /&gt;
* Radverleih (zentral oder dezentral http://www.velogistics.net und/oder http://dein-lastenrad.de/index.php?title=Hauptseite#Freie_Lastenr.C3.A4der_.E2.80.93_Projekte &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Verknüpfung mit Sharingplatformen (z.B. http://lock8.me/) &amp;lt;http://lock8.me/&amp;gt; &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Studie hätte gezeigt: Bereitschaft für Tages(Stunden?)preis läge im Schnitt bei 3,50EU (für Berlin) &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Erfahrung von Frauke/Kunststoffe: Einnahmen von Verleih fressen Instandhaltungskosten auf &lt;br /&gt;
* Workshopvermietung (z.B. letsmake oder Bauer + planer oder offene-werkstaetten.org) &lt;br /&gt;
* Werkzeugvermietung &lt;br /&gt;
* Reparatur &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Dienstleistungen&amp;quot; um den Verwaltungsaufwand für ein Lastenrad?  &lt;br /&gt;
* Werbung (an den Rädern) - Fahrende Schilder &lt;br /&gt;
* Garantie-Zusicherung (als Gegensatz zum eigenverantowrtlich durchgeführten Selbstbau) &lt;br /&gt;
* Updates (auf spätere Entwicklungsstufen des Open Source Hardware Produktes) &lt;br /&gt;
* Ladenbetrieb – von Einzelteilverkauf  über Bausätze bis hin zum fertigen&amp;amp;nicht selbst gebauten Rad &lt;br /&gt;
* Bezahlte Workshops (zu Rädern, zum Schweißen, Lastenradbau als &amp;quot;Team Event&amp;quot; für Gruppen, Firmen etc.)  &lt;br /&gt;
* Förderungen (z.B. für Bildung)  &lt;br /&gt;
* Lizenzierung (z.B. von Marken) - Distributed Manufacturing  &lt;br /&gt;
* Spenden (Flattr Button) https://flattr.com/ &lt;br /&gt;
* Events (mit Eintritt)  &lt;br /&gt;
* Sponsoring (Irgendwer hat erzählt, die Open-Design-City im Betahaus wird demnächst zum Conrad-HackSpace &amp;gt; http://hardware.co/)  &lt;br /&gt;
* Produktionsleistung/Prototypenentwicklung  &lt;br /&gt;
* Service: Instandhaltung von Leihrädern anderer? (http://www.radambulanz.de/) &amp;lt;http://www.radambulanz.de/&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Service: We hack your bike?  &lt;br /&gt;
* Zertifikate: Du bist ein ausgewiesener XYZ-Workshopleiter (Expert_innen-Pool für diverse Lastenrad-Modelle &lt;br /&gt;
* Expertise mit Netzwerkaufbau? – z.B. Wikibetrieb &lt;br /&gt;
* Tom: Anschubfinanzierung durch Spenden, aus der Hausgemeinschaft usw. hat oft gut funktioniert!  &lt;br /&gt;
* Abholung von alten Schrotträdern - Aufräumservice für die Stadt, für Hausverwaltungen usw. Wer entsorgt all diese toten, rostigen Fahrradzombies? Recyclingservice. - Eventuell gekoppelt an einen Gebrauchtteilbetrieb?  &lt;br /&gt;
* Synergien/Kooperationen mit Sozialprojekten wie Behindertenwerkstätten? Sozialunternehmertum?  &lt;br /&gt;
* im design gibt es ansätze, dass mitarbeiterInnen 4-tage wochen haben oder ihnen zeit zur eigenen entwicklung freigegeben wird. es könnte ein anspruch an die arbeitswelt sein, weg von der 100%-Stelle zu kommen und damit eine querfinanzierung ideeller projekte ermöglichen. die vorteile für beide seiten sollte klar sein, oder? &lt;br /&gt;
* sonderabgabe für große unternehmen zur förderung freier, selbstorganisierter projekte ;-) oder firmenpatenschaften? ist aber auch kritisch zu sehen, stichwort &#039;unabhängigkeit&#039;! &lt;br /&gt;
* verkauf von bauanleitungen, wie z.b. christian kuhtz von &#039;einfälle statt abfälle&#039; oder www.atomiczombie.com (DIY bicycle parts)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;patenschaften&amp;quot; von großen firmen, das ist allerdings auch heikel&lt;br /&gt;
* +... was fehlt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fragen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Was     davon könntet ihr euch für euch vorstellen? Was nicht? Und warum?  Was    fehlt, müsste man gestalten, um auch neue Einnahmequellen zu     erschließen? Oder vorhandene zu vergrößern? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONS-ERGEBNISSE/VERLAUF | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
* &amp;gt;Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-  und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?  Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung  einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?  Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=5. DOKUMENTATION &amp;amp; WISSEN, schaffen und teilen= &lt;br /&gt;
[ Kommunikation 1 ] &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
    O&lt;br /&gt;
 _ &amp;lt; |=*.__:. &lt;br /&gt;
 O °° O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME, IDEEN/WÜNSCHE==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Lars, allgemein zur Einleitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie     funktioniert der Wissenstransfer? Und die gemeinsame Entwicklung und     Weiterentwicklung des Wissens? Mit welchen „Daten“ kann man lokale     „Produktion“ leichter ermöglichen? Welche Produktion (welcher  Modelle)    ist dafür geeignet und welche weniger? Wie geschieht die   Kommunikation?   Welche Open-Source-Räder &amp;amp; Strukturen entwickeln   und bauen wir   gemeinsam? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad von Christoph]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Workshop-Kisten Lastenrad-Modelle&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grobschnitt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausgangslage:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Auf     der Wissensallmende-Plattform werkstatt-lastenrad.de sind etlich     Bauanleitungen für verschiedene Lastenrad-Modelle versammelt. Die     Erfahrung zeigt, dass zusätzlich zu Bildern, Texten, Videos und     Workshop-Dokumentationen eine Art physischer Vorlage die     selbstorganisierten Bauprojekte interessierter Initiativen stark     befördern würde. Es ist schlicht nicht leistbar für alle anfragenden     Gruppen einen eigenen Workshop zu organisieren (Zeit- und     Mittelknappheit).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Schablone, Muster“:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Pro     Modell soll eine ausleihbare Kiste entstehen, die alle zu   erstellenden   Rahmenteile des Lastenrad-Modells enthält. Die   grundsätzlichen   Arbeitsschritte werden kondensiert auf laminierten   Karten beschrieben.   Zusätzlich enthält das Paket eine ausrollbare   Plane, auf die die  Umrisse  der Einzelteile aufgezeichnet sind   (physical checklist). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht enthalten sind alle Kleinteile (Schrauben, Muttern, Spezialteile, Fahrrad-Technik, Laufräder etc…)&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausleihe:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das     BLN-Projekt organisiert und koordiniert die Ausleihe der Kisten,     Bau-Coaching und Feedback. Geben und nehmen, d.h. die Projekte  stellen    Bilder, Texte, Videos ihres Bauvorhabens zur Verfügung und    dokumentieren  Modifikationen, Erweiterungen, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Service:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Pro     Modell können die jeweiligen Entwickler den Bezug von Bausätzen     und/oder zusammengestellten Zusatzteilen anbieten (Schrauben, etc…),    was  separat abgewickelt werden muss.Über die Plattform wird z.B.    lediglich  auf die Möglichkeit verwiesen (+ Kontaktdaten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christophe     (Long-André, modularer Anhänger, Longbike), Till Wolfer (XYZ-Bikes),     Andreas Triebenbacher (KS-Lasti) , Detlef Schmitz (WerkBox-Hecklader)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Next steps:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Idee     schildern und konkretisieren, gemeinsame Richtlinien für die     Teile/Kisten/Beschreibungen etc. festlegen, Kosten klären, Prozedere     abstimmen … wenn alles steht: Rubrik auf Plattform einrichten und     loslegen ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
…to be continued!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad von Mabe]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
mabe / carlacargo&lt;br /&gt;
* nur     weil ein projekt/produkt als open source hardware angepriesen wird     unterscheiden sich die dokumentationen und die methodik der     veröffentlichung ja gravierend&lt;br /&gt;
* es     müsste eine Plattform geben die sämtliche open source hardware     initiativen auflistet und sammelt, verlinkungen schafft und evtl.   sogar   erste anlaufstelle ist um die eigentliche dokumentation zu   finden,  diese  kümmert sich evtl. auch um die archivierung und   veröffentlichung  -&amp;gt;  ich kann mir da auch einen katalog vorstellen   der jährlich  erscheint und  baupläne und erste anregungen bereit hält   -&amp;gt;  makerbewegung  cthacks...&lt;br /&gt;
* die     plattform ist gleichzeitig zertifizierungsbehörde für die projekte.    ich  seh oft bei open source hardware so roadmap zeitstrahlen, die    plattform  könnte die einzelnen inis auch feiner abgestuft   zertifizieren  je  nachdem wie der grad der dokumentation, zum beispiel   100% oshw  wenn  alles sauber aufgebaut ist, alle pläne einfach   zugänglich sind,  eine  partizipation am projekt ermöglicht wird....&lt;br /&gt;
* die     projekte wiederum können zahlende mitglieder der plattform sein und     profitieren von, bezahlten anwälten, werbung, siegel/zertifizierung   des   produkts, geschlossenes öffentliches starkes auftreten, bürgen   für   finanzierungsfragen..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(... mabe weiter ...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DOKUZILLA&lt;br /&gt;
* ha     fast vergessen ich war da ja sogar schon einen schritt weiter.  stellt    euch vor es gibt ein dokumentationsmonster. da wir ja auch  ganz viele    sponsorengelder von mozilla einziehen wollen nennen wir  das ganze http://www.dokuzilla.org domain hab ich schon. wenn jemand drauf      einsteigen will bitte melden geb da gern arbeit ab&lt;br /&gt;
* eigentlich bedarf es gar nicht viel arbeit weil die leute von dozuki (http://www.dozuki.com/)     das schon ziemlich genau so gemacht haben      wie es vielen leuten     extrem viel arbeit abnehmen könnte. -&amp;gt; das ist      quasi die     software hinter ifixit -&amp;gt; hatte mit denen schon gemail, die         sind  nett und ich würde die definitv als sympatisanten einschätzen     -&amp;gt;      vergeben schon jetzt dozuki accounts für coole projekt für     umme...ich      glaub es is gar mal viel programmieren -&amp;gt; eher management und versuchen so viel als geht vorhandene synergien/tools verbasteln.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(... mabe weiter ...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und     noch was fällt mir ein: Wie kann das Team was an einem open source     hardware projekt arbeitet maximal die vorteile von open source   hardware   ausschöpfen. Ich glaub viel zu oft ist das Team sich der   Möglichkeit   nicht bewusst bzw. traut sich auch nicht die Crowd/ das   Netzwerk darauf   anzusprechen zu aktivieren:&lt;br /&gt;
* design ist auf jeden fall ein super crowdpunkt&lt;br /&gt;
* flyer printmedien erzeugen kann ans netzwerk abgegeben werden (vanBo macht das ja ziemlich gut immer finde ich)&lt;br /&gt;
* recherchen und kalkulationen&lt;br /&gt;
* konstruktionstasks&lt;br /&gt;
* herstelleraquise&lt;br /&gt;
* produktvorteile     durch rabatte -&amp;gt; es gibt firmen die finden das projekt     unterstützenswert und unterstützen da mit EK preisen -&amp;gt; elfkw zum     beispiel bei uns&lt;br /&gt;
* also     letztendlich was kann ich aus dem netzwerk maximal raus ziehen aus    sich  des projektteams. es soll ja auch wirklich ein vorteil entstehen    aus  dem open source und das ist aus projektteam sich eines der    wesentlichen  punkte sich dafür zu entscheiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONSFRAGEN/INPUT==&lt;br /&gt;
Das     Problem der Hardware-Dokumentation ist noch nicht gelöst ... Jedoch     funktioniert das dezentrale Netzwerk je besser, je besser der     Wissenstransfer klappt, je besser die Vorteile von Open Source     (gemeinsame Entwicklung, unabhängige Fertigung usw.) aktiviert werden     können. ... 3D-Druckteile kann man herunterladen und direkt mit vor   Ort   i.d.R. bereits vorhandenen Maschinen (Druckern &amp;amp; Rechnern)   und   Materialien (Filament) anzufertigen versuchen. Die Hürden beim Lastenradbau sind höher. Wie können wir sie verringern? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware selbst=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche     Probleme muss eine Fertigung vor Ort überwinden (Teile besorgen und     andere Ressourcen wie Werkzeuge, Fähigkeiten &amp;amp; Zeit). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Welche dieser Probleme kann man reduzieren? Wie? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Produkte? Welche Radmodelle sind leichter zu bauen, welche schwieriger? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Open Source Hardware Definition sagt (http://www.oshwa.org/definition/german/):     „Ideally, open source hardware uses readily-available components and     materials, standard processes, open infrastructure, unrestricted     content, and open-source design tools to maximize the ability of     individuals to make and use hardware.“ Deutsch: „Im Idealfall nutzt     Open-Source-Hardware fertig erhältliche Komponenten und Materialien,     Standardprozesse, offene Infrastrukturen und frei nutzbare Inhalte,  um    damit die Möglichkeiten aller zu maximieren, die Hardware zu  bauen  und   zu verwenden.“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Können wir zu ein paar Standardisierungen gelangen? Let the hardware speak for itself! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(-&amp;gt; Hierfür auch evtl. unten nachsehen Tills Ideen bei „PRODUKTE“) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Wissensverbreitung und -erstellung?=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was müsste die perfekte Dokumentation leisten? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Welche extern schon vorhandenen Quellen kann man einbinden? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Christophs     Kiste ... klingt sehr sehr interessant! Wann kommt Version 1.0 raus?     Kann die selbst Open Source sein – klingt nach dem perfekten    OS-Projekt!  Kann man die auch verkaufen/bestellen (=Einnahmequelle)?    Kann man die  Kiste branden? Wie müsste die sein? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Qualitätssicherung?=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sortieren wir Dokumentationen? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wie bewerten wir erstellte Räder? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Welche     Anreize können wir schaffen, gute Qualität und auch     Dokumentationsbeiträge zu liefern? (Siehe dafür auch unten bei     ARBEITSABLÄUFE &amp;amp; MOTIVATION)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Weiterlesen zu Dokumentation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OPENiT Agency: Community Planner (besonders Punkt 2 &amp;amp; 3) http://openitagency.eu/community-building-planner/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DISKUSSION ERGEBNISSE / VERLAUF  | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
* Unterschiede zwischen Dokumentierer und Tüftler --&amp;gt; evtl. nicht die gleichen Leute&lt;br /&gt;
* Open Manual Format (o-manual) als Grundlage für Standard (darauf basiert auch ifxit und dozuki) (+1)&lt;br /&gt;
* Wie kann man den Prozess des Bauens so gestalten, dass Leute gerne dokumentieren und dass die Doku auch während des Workshops passiert (danach passiert erfahrungsgemäßig nie mehr was)&lt;br /&gt;
* und das ich als tüftler gar nicht so viel mit dem dokumentieren zu tun habe. ich glaube es ist immer das gleiche, der/die tüftler sind doch meist leute die gar nicht so viel lust haben zu dokumentieren, da reizt doch schon eher das nächste projekt...allerdings ist es mittlerweile ja so einfach mit wenig aufwand sehr viel zu dokumentieren -&amp;gt; diresta videos zum beispiel -&amp;gt; full hd camera parallel daneben gestellt und du hast ellenlanges material -&amp;gt; vielleicht wäre es auch sinnvoll eine dokumentationskiste zu verleihen mit kamera, stativ, dolly, slider, gopro...&lt;br /&gt;
* Haptische Bibliothek ist eine gute Idee, hat im ersten Test gut funktioniert und soll jetzt auf ein zweites Projekt (Hänger) ausgedehnt werden; haptische Bib evtl. auch nutzbar für Unternehmen o.ä. (als dauerhaft dort stehende Kiste) oder zum Geld verdienen (Kisten verkaufen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=6. AUSSENKOMMUNIKATION, Wer sind „Wir“= &lt;br /&gt;
[ Kommunikation 2 ] &lt;br /&gt;
           o                                 &lt;br /&gt;
 .... ,. _/\_+°                           &lt;br /&gt;
  O    O,&amp;gt; /O &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME, IDEEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Zur Einleitung, von Lars] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was     machen „Wir“? Was sind unsere gemeinsamen Werte? Wie kommunizieren    wir,  was wir tun nach außen? Können wir eine Art gemeinsamen aber     dezentralen Auftritt erarbeiten? Vorbild wieder Fablabs: War man mal   in   einem Fablab in Asien, weiß man, wonach man in Europa oder   Südamerika   suchen muss und auch relativ genau, was einen erwartet.   Jeder einzelne   Standort stärkt damit die anderen in Nachfrage und   vereinfachter   Nutzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Fragen müssen/können wir dafür gemeinsam klären? Und wie kommunizieren wir unsere Antworten nach außen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IDELL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wie     stellen wir uns eine wissensteilende gesellschaft überhaupt vor, wie     funktioniert entwicklung und wissenstransfer, wie hoch stecken wir     unsere ideale für eine &#039;bessere welt&#039; und wo liegen die persönlichen     grenzen (stickwort &#039;geld&#039;)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(...) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
halte     das thema &#039;mehr lastenräder&#039; auch für zentral, ebenso die frage nach     dessen umsetzung. wie also etabliert man ein modell, das nicht nur   eine   lastenrad-lobby ist und damit mehr den kommerziellen  herstellern   dient,  sondern die ideen u. vorstellungen einer anderen    (wissensteilenden,  solidarischen...) gesellschaft tranpsortiert?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die     plattform ist gleichzeitig zertifizierungsbehörde für die projekte.    ich  seh oft bei open source hardware so roadmap zeitstrahlen, die    plattform  könnte die einzelnen inis auch feiner abgestuft   zertifizieren  je  nachdem wie der grad der dokumentation, zum beispiel   100% oshw  wenn  alles sauber aufgebaut ist, alle pläne einfach   zugänglich sind,  eine  partizipation am projekt ermöglicht wird....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die     projekte wiederum können zahlende mitglieder der plattform sein und     profitieren von, bezahlten anwälten, werbung, siegel/zertifizierung   des   produkts, geschlossenes öffentliches starkes auftreten, bürgen   für   finanzierungsfragen..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe, 2] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz (ich meine da  jetzt   vor allem einen  Großinvestor der mit viel Volumen die Idee  Massenhaft   kopiert) mögliche  Kunden von dem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ANREGUNGEN/INPUT – FRAGEN FÜR DIE DISKUSSION==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{Empfohlenes Vorgehen: Erst alle lesen, dann von oben nach unten durchdiskutieren.} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lastenräder in der Welt? (Unsere Vision/unser Ziel)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Was     ist postfossile Mobilität (ist das überhaupt das, worum es geht)?    Wofür  brauchen wir Lastenräder? Wie sehen wir die Zukunft? Wieso  bauen   wir  sie und sind sie uns wichtig? Was sind unsere Ziele? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt; Wie können wir Lastenräder populärer als Option machen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für wen? (Zielgruppe oder besser: Community)&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Wer     sind unsere „Kunden“? Welche „Zielgruppe“ haben wir? Wer wird/soll     solche Räder entwickeln mit uns oder wer soll sie nutzen? Darin     investieren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: Ich versuche eine Schnittstelle bei den Carla Cargo Anhängern zu realisieren, so dass die Crowd an diesen Schnittstellen zum Beispiel völlig neue Aufbauten realisieren kann... Wohnmobilaufbau, Kanuausleger, Fahrradständer, Schüttgutwanne, mobile Küche...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Open Source oder Solidarisch oder Commons oder ...?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Welche     „Ideologie“ verfolgen wir? Warum ist es uns wichtig, all das „offen“    zu  machen. Wie erklären wir das? Haben wir eine gemeinsame   „Ideologie“   oder finden wir einen kleinen gemeinsamen Nenner, bei dem   wir uns alle   aufgehoben fühlen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eine gemeinsame Marke?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Eine     gemeinsame Dachmarke? Vielleicht gestützt von der Anstiftung  Ertomis?    ... nicht „FabLab“ aber „Mobilitätslab“, „Cargo-Labs“,  „Bike-Fablabs“    ... „Postfossile Mobilität Lab – PoFoMo-Lab“ oder  „NiFoMo –   Nichtfossile  Mobilität...“ ... Ideen? Raus damit! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie kommuniziert man die Marke?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Wie     hinterlegt man eine etwaige gemeinsame Marke, kommuniziert die  Werte?    Über einen Code of Conduct, einen Visionstext? Ein Manifest?(+1) (beispeilmanifest von ifixit: http://eustore.ifixit.com/Das-iFixit-Manifest/) Oder   lieber  über Taten! Registriert man eine Marke, dann müssten  andere   Werkstätten  fragen, bevor sie die Marke nutzen können. Oder  lässt man   die Marke  einfach offen, dass jeder sie ohne zu fragen  nutzen kann? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Partner und Allianzen?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Welche     Kommunikationspartner könnte man dafür finden? Welche Netzwerke     mitaktivieren? Es gibt ja eine breite Radbewegung in der Welt und     postfossile ...&lt;br /&gt;
Könnte man z.B. auch kommerzielle Anbieter von Lastenrädern mit ins Boot holen? Will man das? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONS-ERGEBNISSE/VERLAUF  | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Unsicherheit? Brauchen wir das? Wollen wir das? Es ist nicht klar, was es uns bringt?&lt;br /&gt;
* Eine mögliche Wirkung könnte sein: politische Kraft erhöhen. &lt;br /&gt;
* Wer wären denn die Allianzpartner - wenn wir auf OS-Selbstbau gehen (OS-SelbstbauCargo) dann keine Industrie, wenn allgemeiner könnten auch Industriepartner eine Rolle spielen.&lt;br /&gt;
* Was wäre das gemeinsame, welches gelabelt und dadurch erkennbar wird? &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Marke&amp;quot; ist nur eine Metapher ... Es könnte auch ein Siegel sein - oder ein Mission Statement (&amp;quot;Lösung für die letzte Meile&amp;quot;). &lt;br /&gt;
* Für welche gemeinsamen Ziele stehen wir? Postfossile Mobilität?&lt;br /&gt;
* EVENTUELL: eine Diskussion ein ganzer Cluster während des großen Cargobike-Treffens in Köln im Juni (20igster Juni in Köln) - Kontaktier Tom für Näheres.  http://wielebenwir.de/blog/stadt-raum/forum-freie-lastenraeder/(+1)&lt;br /&gt;
* also das ziel ist doch klar...wir wollen den urbanen raum mitgestalten und können eine autofokusierte innenstadtplanung nicht mehr dulden und wollen aktiv an einer alternative arbeiten, weils uns da eh viel zu langsam geht nehmen wir das selbst in die hand und machen es auch noch open source damits schnellstmöglichst fruchtet und sich vermehrt&lt;br /&gt;
* manchmal denke ich es wäre schon hilfreich genug die verschiedenen open source hardware sachen überhaupt übersichtlicht gelistet zu haben und vor allem alle tools zu verlinken, welche die inis überhaupt verwenden (flickr, youtubechannel, wiki, twitter, facebook...)&lt;br /&gt;
* ha supi, mail kommt grad rein. irgendwie ist das an mir vorbei gegangen: http://www.dozuki.com/resources/open-source-projects/ das ist genau das was ich gesucht habe. ich probiers mal aus. die sind einfach der hammer die jungs und mädels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=7. MOTIVATION &amp;amp; ARBEITSSTRUKTUR (bzw. Workflows), Wie wird lokal zusammengearbeitet=&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
     o                                 &lt;br /&gt;
  _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
  O,&amp;gt; /O l--l&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==PROBLEMFELD, FRAGEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Zur Einleitung, von Lars]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offen     heißt hier, man erlaubt Leuten vor Ort mitzuarbeiten. Leitet sie  z.B.    an, sich selbst ein Rad zu bauen. Aber auch viele andere     Mitarbeitsmöglichkeiten sind denkbar. Wie ist die Mitarbeitsstruktur    vor  Ort – und auch überregional – gebaut? Wie kann es gelingen,    Menschen zu  motivieren, mitzumachen und dabeizubleiben, Teil der    offenen Fabrik zu  sein? Was will man erreichen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad von Christoph] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freizeit-Modell:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
maximal 3h/Woche ehrenamtliches Arbeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa:&lt;br /&gt;
Wie     kann man das wertvolle Wissen von Tüftlern die ihr Know How zum Spaß     und in Ihrer Freizeit erarbeitet haben, sammeln, aufbereiten und     allgemein und frei zugänglich machen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwort: Mit der Wiki-Plattform und CC-Linzenz funktioniert das ganz gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mabe: ja aber da muss eben auch der tüftler wieder dokumentieren. kamera danebenstellen is da ja an sich noch echt unkompliziert und die schritte sind maximal dokumentiert -&amp;gt; aus den vielen stunden videomaterial gilt es dann wieder eher das rauszufiltern was sinnvoll is -&amp;gt; crowd -&amp;gt; einfach alles online stellen und die crowd machen lassen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christophe: Wenn     viele Leute Ihre Ideen zur Verfügung stellen ohne sich zu  Verausgaben    (ausbeuten) würde das Modell sich tragen. Ähnlich wie  Wikipedia.&lt;br /&gt;
Erfahrung     aus der Praxis Werkstatt-Lastenrad: Die Wikiadministration erfordert     sehr viel Arbeit, mit wenigen ausnahmen beteiligt sich niemand an  der    Dokumentation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mabe: Ich seh da zwei Modelle: &lt;br /&gt;
Modell A: Mächtiges kompliziertes Wiki was einfach eine große Admincrowd braucht aus motivierten Leuten um das zu administrieren wie eben auch bei wikipedia&lt;br /&gt;
Modell B: einfacheres intuitiveres Dokumentationstool was auch gleich noch ein cooles design liefert. dozuki oder knowable geht ja in die richtung, hätte den vorteil, dass eben wieder der tüftler das dokumentieren übernimmt und es im einfach gemacht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==INPUT &amp;amp; FRAGEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wie sollen Leute überhaupt mitarbeiten? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
QUELLE: Was motiviert Leute, an einem Open-Source-Projekt teilzuhaben? LINK http://openitagency.eu/roles-motivations-community-planner/&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(... Geld ist ein starker Motivationsanreiz ... Sind Beteiligungen denkbar?) &lt;br /&gt;
Individualisierbarkeit und damit verbunden persönliche Identifikation mit dem Produkt -&amp;gt; Zitat von einem Kunden aus Wien: &amp;quot;Ich will so einen geilen Anhänger.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
WEITERLESEN: Community Planner OPENiT Agency: &lt;br /&gt;
http://openitagency.eu/community-building-planner/&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONVERLAUF | PROTOKOLL==&lt;br /&gt;
* Der Bau muss begleitet werden, es braucht Lust und Druck&lt;br /&gt;
* In Wien: Menschen kommen mit einem Projekt, wenn sie zu lange brauchen, werden sie bisschen geschoben&lt;br /&gt;
* Verschiedene Rollen deutlich machen, am besten schon bei der Strukturierung des Projekts&lt;br /&gt;
* . . . &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= &amp;gt; SONDERFRAGE: PRODUKTE – Was sind denn das für „Produkte“, die wir brauchen?= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   o                                      &lt;br /&gt;
 _/\_` t xxxxx                    &lt;br /&gt;
 O &amp;gt;° O    O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==FRAGEN &amp;amp; INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Zur Einleitung/Erklärung, von Lars]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was     ist „das Produkt“? Die allermeisten Menschen werden ins Netzwerk     einsteigen, weil sie Lust haben auf ein Lastenrad – das „Produkt“.    Dabei  muss „Produkt“ nicht unbedingt marktwirtschaftlich verstanden    werden –  sondern mehr in die Richtung, was ist das Ergebnis der    Bemühungen, der  Arbeit? Wofür setzt man sich ein? Woran ist man Teil?&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
Der Punkt überschneidet sich stark mit den anderen, braucht aber eventuell doch einen Ort, um individuell diskutiert zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Till]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Till / XYZ CARGO – Anmerkungen zum bisherigen Lastenrad-Workshop-Konzept aus unserer Perspektive:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziele:&lt;br /&gt;
* gut funktionierende &amp;amp; langlebige, das heißt überzeugende Lastenräder&lt;br /&gt;
* aus selbstorganisierten Gebrauchtteilen&lt;br /&gt;
* mit u.a. „Laien“ in Selbstbau-Workshops gebaut&lt;br /&gt;
* unter Erlernen des notwendigen Fachwissens (für Bau, Teile-Beschaffung, Fahrrad-Technik und Qualitätsbewusstsein)&lt;br /&gt;
* zu günstigen Kosten (niedriger als Kauf-Lastenräder)&lt;br /&gt;
* in überschaubarem Zeitrahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… sind Eckpunkte, die erstrebenswert, aber teilweise nicht in Einklang zu bringen sind. Unsere Erfahrungen haben gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* aus     von Laien selbstorganisierten Gebrauchtteilen ein überzeugend gut     funktionierendes Lastenrad herzustellen, ist nur unter großem     Zeitaufwand (und damit hohen Kosten) möglich:&lt;br /&gt;
* Vermittlung     Fahrrad-Wissen und Qualitätseinschätzung &amp;gt; Organisation der Teile     &amp;gt; Reparatur der Gebrauchtteile &amp;gt;Anpassung der Räder auf     unterschiedlichste Teile &amp;gt; kontinuierliche Reparatur der Ergebnisse&lt;br /&gt;
* XYZ     CARGO hat als Konsequenz das Verbauen von Neuteilen mit aufgenommen,     damit die anderen Workshop-Eckpunkte weiter bestehen können…&lt;br /&gt;
* ein angeleiteter Selbstbau ist wegen des Zeitaufwandes zu günstigeren Kosten als billige Kauf-Lastenräder nicht möglich:&lt;br /&gt;
* Fokus     sollte auf Qualität der Wissensvermittlung und des resultierenden     Lastenrades liegen; Neuteile können aus Zeit- und vor allem aus     Qualitäts-Gründen Sinn machen, wenn ein überzeugend funktionales     Lastenrad entstehen soll&lt;br /&gt;
* gut     funktionierende &amp;amp; überzeugende Lastenräder sind in  UNangeleiteten    Selbstbau-Workshops durch „Laien“ m.E. kaum  herstellbar: &lt;br /&gt;
* fehlendes Werkzeug, fehlendes Fahrrad-Teile- und Bau-Wissen, fehlende Qualitätseinschätzung&lt;br /&gt;
* unter Prinzipien eines funktionierenden Werkstoff-Kreislaufs: nicht    nur  Upcycling, sondern Aufrechterhalten der Recycle-Fähigkeit der     Ergebnisse (verschrauben statt kleben, nicht beschichten, nicht     lackieren, in Wertstoffe trennbar halten, etc.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSION | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
* Es gehört &amp;quot;zu einem guten&amp;quot; zum Produkt, in 3 Tagen herstellbar zu sein - wegen der Aufmerksamkeits/Motivationsspanne der Teilnehmer? &lt;br /&gt;
* Teile sollten leicht auftreibbar sein? bzw. es braucht Infrastrukturen dafür, das Auffinden geeigneter Teile kann nicht Teilnehmenden von Workshops aufgebürdet werden (bei schwierigen Teilen zB Laufrad vorne; bei Sattel etc. ist einfacher)&lt;br /&gt;
* Schraubmuffenräder? - &amp;quot;Nachstandardisierung&amp;quot; von alten Fahrradleichen... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Nico] für mich kristallisieren sich 3 modelle heraus:&lt;br /&gt;
# bausatz, bauset. fertige montagesätze können im wohnzimmer zusammengebaut werden&lt;br /&gt;
# workshop. mit vorgefertigten, mitgebrachten, recycleten... teilen und handwerklicher herstellung wird ein lastenrad produziert&lt;br /&gt;
# der soziale aspekt. es geht darum, gemeinsam ein lastenrad zu bauen. dabei geht es weniger um das zu besitzende produkt, sondern mehr um das gemeinsame ereignis. wie z.b. beim urban gardening; die paar möhrchen pro quadrat stellen ja keine ernährungslösung dar sondern es geht um ganz andere dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; für mich zeigen sich zwei schwerpunkte. einmal die frage des opensource und einmal die des produkts. je nach schwerpunkt (also wissenstransfer oder qualitätsentwicklung) geht man andere wege. &lt;br /&gt;
ersteres zielt auf die vermittlung von wissen und der selbstständigen auseinandersetzung und weiterführung damit. zweiteres auf die entwicklung und produktion einer technischen lösung.&lt;br /&gt;
die frage wäre also, wie sieht authentisches opensource aus, wie gestaltet sich ganz konkret dieser gedanke? wie gut müssen z.b. bauanleitungen gemacht sein? Gibt es eine plattform für die community, wie weit gebe ich entscheidungen einer ursprünglich eigenen idee ab? wie gestaltet man das miteinander?&lt;br /&gt;
beim produkt-weg steht man viel klarer im wettbewerb zu den bedingungen unserer gesellschaft. wie kommt man davon weg, dass es luxus ist, die zeit und ressourcen für produktentwicklung zu haben? ist es überhaupt möglich? man sieht es an den bemühungen von xyz, wie schwierig es ist. zum einen ist es die marke n55, die in (kunst)ausstellungen xyz zeigt (eine notwendigkeit, um das finanzielle zu sichern), zum anderen soll es aber auch eine entkopplung zu einem gemeinschaftlich-geteiltem geben. wie schaffen sie das, ohne ein franchise zu werden?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=THEMENSPEICHER=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was fehlt? Was haben wir ganz vergessen? Müsste eigentlich (jetzt) noch besprochen werden? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt;  WIE KRIEGT MAN MEHR FRAUEN IN DEN Lastenrad-Selbstbau?! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;gt; MISSION-STATEMENT: Was sind die verbindenden Gemeinsamkeiten/Ideen/Vidionen der unterschiedlichen Lastenrad-Projekte, die als gemeinsames Mission Statement formuliert werden könnten?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- E N D E - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= // ANKÜNDIGUNG DES WORKSHOPS  =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8849</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8849"/>
		<updated>2015-02-24T21:06:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: /* 2. PATENTRECHT */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;     o    &lt;br /&gt;
. _/\_ &amp;gt;  ___&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teilnehmer:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer [https://www.n55.dk/ N55] und [https://www.xyzcargo.com/ XYZ CARGO] , till [AT] n55.dk &lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, [https://www.facebook.com/pages/Cargo-Bike-Fans-Berlin/191182021004757 cbf berlin]  , [http://www.nicojungel.net/solar.html 8rad] &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Workshopleiter:=== &lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=2. EINFÜHRUNG: Dezentrales offenes Produzieren= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;           O`                                 &lt;br /&gt;
\__/ .. _/\_&amp;gt;                             &lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt; oo    O,&amp;gt; /O  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Fablabs===&lt;br /&gt;
* Vergleich: Fablabs https://www.fablabs.io/map &lt;br /&gt;
* Fablabs sind dezentrale, unabhängige Fertigungsstätten. „To make almost everything“. Bild: http://www2.dxarts.washington.edu/images/fremont-aerial-overview.jpg&lt;br /&gt;
* Ist das die Produktion der Zukunft? Produkt/Produktionsbedürfnis sucht passende Fabrik? Beispiel: Britehub https://britehub.com/ &amp;amp; MakersRow http://makersrow.com/  &lt;br /&gt;
* Lokale Produktion mittels globaler Baupläne: From „Products In and Waste out“ to „DATA In to DATA Out“ Bild: http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png , Blogpost dazu: http://bloglz.de/from-_products-in-waste-out-to-_data-in-data-out/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Open Source &amp;amp;= Kollaboration===&lt;br /&gt;
* Fablabs entwickeln sich massiv auf Open Source Prinzipien – dem offenen Austausch von Bauplänen und Möglichkeiten. Drei Beispiele: Arduino -     Physical Computing und Arduino Community - http://arduino.cc , Thingiverse – Digital Designs for Physical Objects http://thingiverse.com, GitHub – Open Source Software http://github.com + &lt;br /&gt;
* Sinn von Open Source – Nicht nur sein eigenes Design öffnen, sondern die Vorteile von Open Source nutzen, auf ein lebendiges Ökosystem zurückgreifen zu können, etwas dazuzugeben, gemeinsam etwas zu entwickeln. - „It is not „Open Source Your Hardware“ it is „Building Open Source Hardware“. (Sam Muirhead http://cameralibre.cc )  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Jedes Mal, wenn ein Fablab irgendwo Erfolg hat, bekannt wird und   etwas   offenes und woanders gut nutzbares schafft, gewinnen alle   anderen   Fablabs. -&amp;gt; Die Nachfrage wächst und die  Leistungsfähigkeit  aller. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„wunschagenda nico jungel: (...) ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?“&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;  „Was wäre, wenn IKEA Open Structures-Teile in großer Masse   produzieren   würde?“ Das Ökosystem würde wachsen, und die  Möglichkeiten  aller, damit  zu arbeiten und auch Geld zu verdienen  (insofern OS Open  Source  wäre), würden wachsen. Ein Markt für z.B. Reparaturen, individuelle  Hacks und  Sonderteile oder Add ons würde  entstehen, den  viele besetzen  können –  Long-Tail. (Offene  Ökosystemperspektive) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= &amp;gt;  Für den dezentralen Lastenradbau: Wie agieren die individuellen Standorte, um Dinge in dieses Netzwerk/dieses Ökosystem zurückzugeben, um es für alle stark zu   machen   und jedem einzelnen Standort seine Arbeit zu erleichtern,  damit  jeder   einzelne Standort es nutzen kann. &lt;br /&gt;
Welche Open-Source-„Produkte“ würden das erleichtern, wie sind Abläufe und gemeinsame Kommunikation gestaltet? Wie kann ein gemeinsames  Ökosystem entstehen, welches allen Vorteile bringt? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;amp; NC-Lizenzen? Das Beispiel Open Desk – Distributed Manufacturing=== &lt;br /&gt;
(NC = Nicht-kommerzielle Nutzung) &lt;br /&gt;
* Beispiel Open Desk – Design for Open Making. https://www.opendesk.cc/&lt;br /&gt;
* Tische, die mit in den meisten Fablabs vorhandenen digitalen Werkzeugen hergestellt werden können. &lt;br /&gt;
* Idee     des „Schutzes“ durch eine NC-Lizenz. Ich darf den Tisch für mich    selbst  herstellen, aber nicht verkaufen. Aber die Plattform  vermittelt   mir  auch lokale Hersteller  – z.B. Fablabs – die es für  mich   herstellen. Als  Kunde kaufe ich von diesem Fablab dann den  Tisch. Das   Fablab nimmt also  eine kommerzielle Nutzung des Designs  vor. Das  Fablab  hat einen Vertrag  mit Open Desk – einen Teil der  Einnahmen wird  an die  Designer  weiterüberwiesen = Verteilte  Herstellung &lt;br /&gt;
* (Hinweis: NC = nicht Open Source, Achtung bei der Wortwahl, mehr dazu unten bei „LIZENZEN“) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;gt; Können wir uns so was generell auch für den Lastenradbau vorstellen?     Dass Christophe in Berlin Tims Räder herstellt, verkauft und etwas  an    Tim weiterüberweist. Oder Tim auch Carla Cargos baut und an  Mabe    überweist? Es gibt verschiedene „Produkte“ oder „Designs“  entwickelt   von  verschiedenen Designern, die auch an anderen Orten  hergestellt   werden  können? Manche Werkstätten haben das Wissen, die  Werkzeuge und    Fähigkeiten, um auch diese Designs oder eine Auswahl  von Designs aus   der  Palette herzustellen, tun es und geben etwas von  diesen Einnahmen   ab? &lt;br /&gt;
* Welche     „Produkte“ ließen sich so etablieren und aufbauen? Zum Nutzen aller?     (Open Source: Umso leichter Designs vor Ort reproduzierbar sind,  desto    besser kann man sich das vorstellen.) &lt;br /&gt;
* Welche Werkzeuge brauchen wir dafür? &lt;br /&gt;
* Welche Vereinbarungen treffen wir? &lt;br /&gt;
* ... Welche Fragen tauchen dann auf ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterlesen und Weitergucken zur Einführung:=== &lt;br /&gt;
* Simone Cicero on Open Platforms http://meedabyte.com/2014/12/20/the-future-of-manufacturing-platforms-and-distributed-fabrication/&lt;br /&gt;
* Platform Design Flowchart  http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ERSTE FRAGEN &amp;amp; DISKUSSION  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* NC-Lizenzen für Lastenradproduktion / - distribution - übertragbar?&lt;br /&gt;
* Copy/paste vs. Eigenbau / lernen - Professionalisierung der FabLabs eher Service als Wissenstransfer?&lt;br /&gt;
* Nutzen &amp;amp; Effizienz vs. Gruppen- und Lernprozess - Widerspruch überwinden?&lt;br /&gt;
* Konkurenz verschiedener Geschäftmodelle: Distribution von Rohstoffen oder integriertes Modell von Re- und Upcycling &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ABSCHLUSSDISKUSSION ZUR OFFENEN VERTEILTEN FABRIK==&lt;br /&gt;
Das hier ist das Protkoll der Abschlussdiskussion am Ende des Workshops in der wir auf das Ausgangsbild zurückkamen:&lt;br /&gt;
* Welche Infrastruktur brauchen wir? Schweißen ist schlecht, Aufwand zu hoch? Jedoch gehen die Schweißworkshops sehr gut! Menschen wollen Schweißen lernen  (Fahrradwerkstätten, die Schweißen ertragen bzw. Metallwerkstätten die Fahrradfrickler mögen)&lt;br /&gt;
* Standardisierungen an den verschiedenen Standorten? vs. Kooperation zwischen ganz verschiedenen Orten&lt;br /&gt;
* Verhältnis von &amp;quot;wir machen lokal alles selber&amp;quot; zu verteilter Produktion - möglichst einfache vs. komplexere (auf Fachkenntnisse angewiesene) Produkte&lt;br /&gt;
* Produktpalette in offener verteilter Fabrik&lt;br /&gt;
* Wie können Formen solidarischen Wirtschaftens in offenen verteilten Fabriken aussehen?&lt;br /&gt;
* was sind die verbindenden Elemente innerhalb des Kollaborationsverbundes? &amp;quot;Es gibt noch nicht diesen Teppich, der alles miteinander verwebt?&amp;quot; (Tom) Wie können verschiedene Werkstätten jenseits des Marktes miteinander in Beziehung kommen? Wie kann ein Maximum an Vielheit in dieser geteilten Struktur zusammen kommen? Standardisierung für Komplexität! / Lars: Der erste und wichtigste Faden in diesem Teppich könnte Open Source sein. Wenn Leute wirklich beginnen, die Modelle anderer zu bauen und weiterzuverbreiten, kommerziell motiviert, wird sich mehr Energie einstellen können? &lt;br /&gt;
* welche Partner kann man hinzuziehen? Die Deutsche Bahn, /Stadtverwaltungen z.B.? &lt;br /&gt;
* Personen, die Energie für den Eigenbau aufbringen sind fast nie Einzelpersonen, sondern Kollektive/Gruppen, die Ideale und Projekte haben&lt;br /&gt;
* Gleichzeitig entwickeln: Standardisierung vorantreiben und lustige Vielfalt wertschätzen und ermöglichen&lt;br /&gt;
* Wichtig: Anschlusstermine sind wichtig, um wirklich Fortschritte zu machen. Es war gut, sich gesehen zu haben. Face to Face is key :-) &lt;br /&gt;
*Lastenräder könnten gute Beispiele für Open-Source-Ökosysteme werden, weil sie so viele Zusammenhänge erlebbar machen, sichtbar und zugänglich zeigen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ey wo bleibt mein analytisches Schema?&amp;quot; Welche Produkte, Zielgruppen meint ihr überhaupt? Welche Bedürfnisse? &amp;quot;Ihr seid unklar in euren Begriffen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACTION! Mission-Statement vorbereiten für das Treffen in Köln, das verschiedene Perspektiven vereint. Wer ist dabei? Tom, ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .    &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WEITERER WORKSHOPVERLAUF&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
+ &amp;gt; Aus diesem allgemeinen Überblicksbild  gehen wir jetzt in    Einzelfragen, die sich konkret für die Akteure an den  individuellen    Standorten stellen. Bei der Besprechung dieser Fragen,  versuchen wir    immer wieder auch dieses große Bild von oben mit im Blick  zu  behalten,   um zu schauen, wie können die Lösungen der individuellen   Standorte  und  Akteure auch wieder positiv ins Ökosystem zurückwirken,  um   letztlich  alle zu stärken. So suchen wir nach Synergien, die  alle    vorwärtsbringen. -&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=3. LIZENZIERUNG &amp;amp; SCHUTZRECHTE, Rechtliche Fragen= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    o                                 &lt;br /&gt;
  _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
 O,&amp;gt; /O l----l&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* wie schütze ich das projekt/produktidee gegen eine nachträgliche patentierung durch andere firmen&lt;br /&gt;
* wie     und wo formuliere ich die open source hardware pinciples möglichst     allumfassend für ein projekt/produkt um einen maximalen schutz gegen     patentierung zu bekommen&lt;br /&gt;
* auch     die Creative Commens BY-SA Lizenz sagt ja das klone das urprojekt     erwähnen müssen und verbesserungen teilen sollen. Wie kann ich   vorgehen   bei verletzungen dieser lizenzbedingungen? Wie sieht die   Namensnennung   für Klone genau aus?&lt;br /&gt;
* das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTLICH: &lt;br /&gt;
ich     fände es interessant, einen anwalt einzuladen, der über   copyright/open   source/creative commons und den damit verbundenen   rechten und   möglichkeiten aufklärt. &lt;br /&gt;
ich     habe das gefühl, dass open source mehr ein modewort ist, unglaublich     toll klingt, aber teils unklar ist, was es überhaupt bedeutet. das     normale copyright bietet z.b. auch jedem menschen die möglichkeit,     privat alles nachzubauen und zu nutzen. zudem kommen die neuen     bewegungen ja eher aus den weichen medien, also musik/software und  ein    umdenken in material/konstruktionen/bauarten wirft viele fragen  auf.&lt;br /&gt;
durch     welche bemühungen und öffnungen zeichnet sich opensource also    überhaupt  aus und wann ist ein projekt tatsächlich opensource bzw    creative  commons? wo verlaufen folglich die grenzen? was sind bisher    die  codes/stillen übereinkünfte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT &amp;amp; IDEEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;gt; &amp;gt; HINWEIS: Das ist keine Rechtsberatung! (sondern was ich,    nach  einigem Lesen und ein paar Gesprächen für mich destillieren    konnte.)  &amp;lt; &amp;lt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„All Hardware is born free.“ – „Alle Hardware wird frei geboren“ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbemerkung:     Rechte sind Texte, die versuchen mit kleinen handlichen Paketen die   zu   beschreiben und zu steuern. Die Wirklichkeit besteht aber nicht   aus   kleinen handlichen Paketen, sondern wuchert aus, schießt quer,   schwappt   über, läuft permanent aus den Grenzen der kleinen Pakete   heraus und   bringt immer wieder Neues. Richter nehmen dann aber diese   Texte und   versuchen damit den Gang der Wirklichkeit zu lenken. Das  ist  aber nicht   immer vorhersehbar oder erwartbar – wie das Verhältnis  der  kleinen  Texte  und Wirklichkeit ist und gesehen wird. Weil die   Wirklichkeit und  diese  Texte in einem „kreativen“ bzw. beweglichen   Verhältnis stehen.  Und  gerade der Bereich, in den wir uns mit   Open-Source-Lastenradbau   hineinbegeben, ist durch hohe Unschärfe in   diesem ganzen Rechtsbereich   geprägt. 100%ig klare Aussagen sind   deshalb schwer zu kriegen. Immer   wieder heißt es: Das kann man vorher   nicht wissen, dass müsste erst ein   Richter entscheiden – Ausgang   ungewiss. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wichtigste     Lektion vorweg und überhaupt ist: 100%ige Rechtssicherheit gibt es     nicht! Im besten Fall immer weniger oder gar nichts erwarten.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt eine Beschreibung von fünf Schutzrechten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===1. URHEBERRECHT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Das Urheberrecht deckt „Werke der Kunst“ mit „körperlicher Festlegung“ ab, keine Funktionalitäten (things that do things)!     Bilder, Texte, evtl. auch Objekte, Choreographien und Musik sind     geschützt. Das heißt: Die Dokumentation ist (in aller Regel)   geschützt.   Aber auch „nichtfunktionelle Designelemente“ können   eventuell unter  das  Urheberrecht fallen. Was genau darunter fällt und   was nicht, wenn  man  den klaren Bereich von Musik, Text, Software,  Bild  und Film  verlässt,  ist schwammig – im Zweifelsfall entscheidet  der  Richter vor  Gericht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Wie? + &lt;br /&gt;
Das     Urheberrecht erhält man automatisch und umsonst! Man muss es nicht     extra beantragen. Und es gilt mindestens bis zum Tode des Urhebers  und    auch darüber hinaus. Weil man es automatisch erhält, verletzen  alle    anderen das Urheberrecht des Urhebers, wenn sie das Werk ohne   Erlaubnis   nutzen. Deshalb ist es unbedingt notwendig, eine   Free-Culture-Lizenz  zu  verwenden und deutlich sichtbar an alles   anzubringen, von dem man  will,  dass andere es nutzen. Ohne das ist es   ihnen rechtlich schlicht  nicht  möglich. Die beste weil erprobteste  und  verbreitetste Möglichkeit  dafür  sind die Creative Commons  Lizenzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was aber heißt das fürs Fahrrad? + &lt;br /&gt;
Lassen     sich mit Creative-Commons-Lizenzen Räder schützen/Hardware? Nun:     Funktionalitäten sind nicht geschützt. Besondere Bemalungen des Rads     könnten geschützt sein – darum Extra viel Klimbim anbringen, z.B.  eine    Flosse, um Urheberrechtsschutz zu haben? Vielleicht, ja. Damit  könnte    das Rad unter Umständen wegen einer besonderen Form oder  Farbgebung   oder  durch einen Nutzungskontext vom Urheberrecht  abgedeckt sein. Kann   man  aber i.d.R. nicht wissen vorher. Das würde  ein Richter vor einem   Gericht  entscheiden müssen. Empfehlung daher:  Nicht drauf verlassen   oder darauf  bauen. Trotzdem unbedingt die  Creative-Commons-Lizenzen   verwenden! Sie  geben dem Gegenüber  Sicherheit und zeigen, wie ihr   wollt, dass andere  eure Arbeit  weiterverwenden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Und die Creative Commons Non-Commercial Lizenz? + &lt;br /&gt;
Aber     was ist mit der Non-Commercial-Lizenz, die ja Open Desk verwendet?    Auch  andere Hardware-Projekte nutzen die doch. Soweit mir bekannt  ist,   ist  der Grund dafür zum einen der selbe wie oben angegeben: Die   Lizenz   zeigt, wie Open Desk verwendet werden möchte. Und zweitens  ist  es   wichtig, auf die bestehende Rechtsunsicherheit hinzuweisen:  Die    NC-Lizenz ist vor Gericht in diesem Kontext soweit mir bekannt  noch  nie   in einem Beispielfall durchverhandelt worden. Es gibt  keinen    Präzedenzfall. Damit besteht ein gewisses rechtliches Risiko  für einen    Verletzer – eventuell gilt sie ja doch! Dieses Risiko wirkt  in  gewisser   Weise schützend.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;KURZE DISKUSSION DER NC-Lizenz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Die NC-Lizenz wird sehr kontrovers diskutiert und hat viele Probleme:&lt;br /&gt;
* Hauptargument dagegen ist, dass es sich eigentlich nicht um eine Free-Culture-Lizenz handelt, klar. &lt;br /&gt;
* Auch  dürfen sich Dinge, die eine NC-Lizenz verwenden, nicht als     Open-Source-Hardware oder Open-Source-Software bezeichnen (Siehe     Open-Source-Hardware-Definition http://www.oshwa.org/definition/german/). Open Source erfordert explizit, dass kommerzielle Nutzung erlaubt ist. &lt;br /&gt;
* Die     meisten der kollaborativen Freiheiten, die offene Entwicklung und     offene Kultur bieten, werden durch die NC-Lizenz abgeschaltet bzw.     blockiert (wie z.B. Verringerung der Kollaborationskosten die bei     Lizenzverhandlungen oder Zahlungen entstehen). &lt;br /&gt;
* Da     die Entwicklung und Herstellung von Hardware sehr kostenintensiv ist     und deshalb i.d.R. mit finanziellen Einnahmen verknüpft werden muss,    ist  eine Weiterentwicklung von NC-lizenzierter Hardware kaum möglich    bzw.  extrem unwahrscheinlich. &lt;br /&gt;
* Ein     weiteres NC-Lizenz-Problem ist, kaufe ich mir einen Tisch bei IKEA,     kann ich ihn, wenn ich ihn nicht mehr brauche, jederzeit legal     weiterverkaufen. Habe ich mir aber meinen eigenen Open Desk gebaut,    kann  ihn aber bei einem Umzug nicht mitnehmen, darf ich ihn nicht    verkaufen,  denn das wäre ja eine plötzliche kommerzielle Nutzung. Mit    einem  NC-lizenzierten Gegenstand habe ich also am Ende noch weniger    Freiheiten  als mit einem proprietären. &lt;br /&gt;
* Der     letzte wichtige Punkt ist, das es extrem unklar ist, wo kommerzielle     Nutzung beginnt und wo sie aufhört. Feiere ich eine Party mit meinen     Freunden, nutze dabei einen Open Desk und bitte meine Freunde am Ende    um  ein paar Euro als Zugabe für Getränke und Essen, ließe sich das    schon  als kommerzielle Nutzung vor Gericht einklagen und vielleicht    sogar  durchsetzen... Diese rechtliche Unschärfe sorgt dafür, das mit    einer  NC-Lizenz ein rechtliches Minenfeld geschaffen wird, welches   die   Nutzung, den Bau und Weiterentwicklung solcher Hardware extrem    erschwert  bzw. mit hohen Risiken belegt.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;NC-Lizenz DISKUSSION ENDE&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. PATENTRECHT===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Schützt     Funktionalitäten (things that do things). Muss beantragt werden  („all    hardware is born free“). Eine wichtige Voraussetzung für die   Erteilung   ist die technische Neuheit (eng: prior art). Diese wird   geprüft.  Deshalb  ist eine Patentanmeldung langwierig und teuer. Will   man sich  davor  schützen, dass andere die eigene Idee patentieren,  muss  man sie  also gut  sichtbar und auffindbar publizieren. Dafür  lassen  sich  verschiedene  Wege finden und diskutieren. Wichtig ist,  dass die  Prüfer  es finden,  wenn jemand es beantragt. Die Gefahr, dass  jemand  die  Erfindung auf  eurer Seite findet und dann zur  Patentierung  einreicht,  ist deshalb aber  sehr sehr gering, da das  Risiko zu hoch  ist – Preis  und Aufwand für  einen Antrag sind hoch,  die Gefahr der  Nichterteilung  groß. Faustregel:  Niemand kann etwas,  dass einmal offen  ist,  patentieren! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was heißt das für den Open-Source-Fahrradbau? + &lt;br /&gt;
Abgesehen     davon, dass die Wahrscheinlichkeit beim solidarischen Lastenradbau    eine  Erfindung zu machen, die patentwürdig ist, eher gering ist, ist   es  auch  fraglich, wo der Sinn läge, ein Patent zu beantragen, wenn   man  die  Erfindung offen haben möchte. Prior Art (Technische Neuheit)   ist  euer  bester Freund. Darum publiziert publiziert publiziert –  „All   hardware is  born free“ – einmal offen publiziert, bleibt sie es  auch. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) In den USA gibt es/gab es Experimente, eine Free-Culture-Lizenz    auf  das Patentrecht aufzubauen. Aber dafür braucht man vorher ein    Patent,  bevor man überhaupt darüber nachdenken kann... Darum lassen   wir  das hier  mal undiskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. GEBRAUCHSMUSTERSCHUTZ=== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? +&lt;br /&gt;
Sind     nicht überall auf der Welt zu finden. „Der kleine Bruder des   Patents“.   Muss beantragt werden. Schützt „gewerblich anwendbare   Erfindungen, die   neu sind und auf einem erfinderischen Schritt   beruhen.“ Alles, was man   mit Phantasie darunter sehen kann, lässt  sich  also so schützen. Die   Prüfer prüfen, ob der Antrag formal  richtig  ist, nicht aber, ob die   Neuheit wirklich gegeben ist! Die  Kosten für  einen Antrag sind deshalb   gering, man kann es also schnell  prüfen  lassen – die formale   Richtigkeit. Der Gebrauchmusterschutz  gilt  maximal 10 Jahre (3 Jahre   plus Verlängerung) und wird schnell  erteilt.  Es erfolgt wie erwähnt   keine Prüfung der Neuheit. Die   Rechtsbeständigkeit ist deshalb gering.   Unterschiede für uns zum   Patent: geringere Rechtssicherheit und   geringere Geltungsdauer. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
http://dpma.de/gebrauchsmuster/gebrauchsmusterschutz/index.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad?  + &lt;br /&gt;
Hat     man etwas, dass dort hereinpassen könnte, kann man den Antrag   stellen.   Es ist aber fraglich, ob wir im solidarischen Lastenradbau   wirklich   etwas erfinden können, dass der Neuheitsprüfung im  Streitfall  vor einem   Gericht dann standhält. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Soweit mir bekannt ist, gibt es keine Free-Culture-Lizenz, die   auf   den Gebrauchsmusterschutz aufsetzt. Deshalb wäre es schwierig,   anderen   ohne jeweilige individuelle Rücksprache Nutzung zu erlauben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Könnte     man nicht ein Gebrauchsmuster beantragen, eine NC-Lizenz verwenden   und   mit dem Gebrauchsmuster Verletzern der NC-Lizenz drohen, seine     rechtliche Ausgangslage etwas verbessern? + &lt;br /&gt;
Ja, könnte man versuchen. Bzw. mal genau durchdenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. GESCHMACKSMUSTERSCHUTZ (Eingetragenes Design)===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
„Ist     ein gewerbliches Schutzrecht, das seinem Inhaber die ausschließliche     Befugnis zur Benutzung einer ästhetischen Erscheinungsform (Gestalt,     Farbe, Form) verleiht.“ Da wo das Urheberrecht also unscharf wird –   was   ist noch geschützt oder nicht – kann das Geschmacksmuster   Klarheit   bringen bzw. Fakten schaffen. Voraussetzung ist die Neuheit  –  kein   ähnliches Design darf vorhanden sein im Markt. Neuheit wird   aber   ebenfalls nicht geprüft, weshalb die Rechtssicherheit auch   geringer  ist.  Geltung für max. 25 Jahre. Kosten für die Beantragung    überschaubar. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad? +&lt;br /&gt;
Hat   man ein ganz besonderes Design, kann man es also versuchen. Tills   XYZ   Räder hätten vielleicht eine Chance gehabt, obwohl sie ihre   besondere   Ästhetik dadurch erhalten, dass die Funktionalität frei   liegt - dass  sie  blanke Funktionalität sind (also etwas, dass   eigentlich durch  Patent  und Gebrauchsmuster abgedeckt ist) ... Wie   würde ein Richter  das  interpretieren? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Ich kenne keine Free-Culture-Lizenz die auf das Geschmacksmuster     aufbaut. Deshalb wäre es schwierig, anderen ohne jeweilige   individuelle   Rücksprache Nutzung zu erlauben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. MARKENSCHUTZ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Marken     können Wort-, Bild-, Klang- und Farbmarken sein und es gibt sogar     3-dimensionale Marken. Sie müssen extra beantragt werden. Die Kosten     sind überschaubar bis hoch (je nach gewünschtem Schutzumfang). Die    Marke  kann immer wieder verlängert werden und kann deshalb   theoretisch   unendlich weiterlaufen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Für den solidarischen Open-Source-Lastenradbau? + &lt;br /&gt;
Die     Open-Source-Hardware-Definition sieht eindeutig den Schutz von  Marken    vor bzw. unterstützt oder man könnte sogar fast sagen  empfiehlt ihn.    Wenn jeder die Hardware herstellen kann, ist es gerade  wichtig, wer  das   macht, mit welchen Fähigkeiten, Maschinen,  Materialien, mit  welcher   Sorgfalt und vielleicht auch welchem  Ethos... Jeder kann die  Baupläne   der TV-B-Gone runterladen, das Gerät  herstellen und  verkaufen. Aber   nicht unter dem Namen „TV-B-Gone“,  denn der ist von  Mitch Altman   (Cornfield Electronics) geschützt  worden. http://de.wikipedia.org/wiki/TV-B-Gone&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
D.h.     – wäre „Carla Cargo“ als Marke registriert, könnte jeder mit den    Plänen  eigene Anhänger herstellen und sie weiterentwickeln, aber sie    nicht als  „Carla Cargo“ bezeichnen bzw. so in den Markt bringen, auch    keine  Workshops anbieten, in denen „Carla Cargos“ gebaut werden.  Denkt   man das  weiter, kann man auch versuchen, besondere Farbmarken  zu  wählen  (das  Telekom-Pink ist z.B. geschützt, lässt sich eine  feuerrote  Gabel   denken?) oder sogar dreidimensionale Marken zu  entwickeln  (vielleicht   hat eine Carla Cargo immer eine coole  Haifischflosse usw.)  und sich das   schützen lassen. Modeschnittmuster  sind per se nicht  schützbar.  Deshalb  drucken die großen Marken ihre  Logos auf die  Sachen, denn die  sind  geschützt. Und am Ende geht es  nicht um die  schöne Unterhose,  sondern um  den Schriftzug darauf...  Also einfach  Marken auf  nicht-schützbares  kleben? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Kann     ich die XYZ-Verbindung als dreidimensionale Marke sichern? Nein,  weil    es sich um eine Funktionalität handelt. Lego hat viele Jahre  dafür    gekämpft, ihr Steckfunktionssystem nach Ablauf des  Patentschutzes   weiter  als dreidimensionale Marke zu schützen,  letztlich sind sie  aber   gescheitert. Lego ist jetzt frei. Wir sehen  auch immer mehr Klone  im   Markt. Aber XYZ-Spaceframe als Wortmarke?  Ziemlich sicher ja.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was könnte das für unsere dezentrale Fabrik bedeuten? +&lt;br /&gt;
Man     könnte sich „Carla Cargos“ und andere „Marken“ als ein Franchise     vorstellen. Auch in Berlin kann man sich einen „Carla Cargo“ bauen.   Das   Netzwerk baut zusammen seine Marken auf, macht sie überall   bekannt.  Aber  wenn man in Berlin oder Wien z.B. einen „Carla Cargo“   baut oder   verkauft, zahlt man etwas an den Erfinder... Das kann für   die   kommerzielle Leistungsfähigkeit und Stärke des ganzen Netzwerkes   sehr   gut sein. – „gemeinsame Marken“ aufbauen und so die Nachfrage   stärken   (Ich glaub z.B. an ein großes Potential von XYZ). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit     so einer Übereinkunft ist es wünschenswert für alle, dass auch    woanders  XYZ Workshops durchgeführt werden. Für alle Akteure. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Abgesehen davon: Der Aufbau von Marken ist für eine Geschäftsentwicklung ohnehin so gut wie immer richtig.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;amp; Es ist eine Überlegung wert, dass man in so einem Netzwerk/mit so einer Lösung auf die schlechte NC-Lösung verzichten kann/könnte! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===FAZIT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Also was machen wir nun? + &lt;br /&gt;
Mein     allgemeiner Tipp: Alle Rechte oben außer das Urheberrecht müssen   extra   beantragt werden. Will man etwas „open“ lassen, beantragt man   also   einfach nichts! Das Urheberrecht wird eine ungefragt angeklemmt   und   deshalb muss man es gestalten. Wichtig ist zu verstehen, dass   vom   Urheberrecht kein verlässlicher oder umfassender Schutz für   Hardware   erwartet werden kann im Moment nicht und wahrscheinlich (und   auch   hoffentlich!) niemals. &lt;br /&gt;
Mit     einem Markenschutz hingegen – der eindeutig sinnvoll und   wünschenswert   ist für Open-Source-Hardware-Ökosysteme – kann man  seine  individuelle   Position auf einem Markt stärken und sogar zu   interessanten und relativ   rechtsfesten (Marken-Lizenzierung)   Verabredungen in überregionalen   Netzwerken kommen. Bzw. man kann das   versuchen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
^ Ok. Bitte hochscrollen zu den Fragen. Lassen sich jetzt alle Fragen beantworten? Welche nicht? ^&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DISKUSSION IM WORKSHOP  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-   und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung  von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?   Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung   einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?   Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=4. EINNAHMEN, Geld verdienen &amp;amp; Betrieb sichern=&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 *O&lt;br /&gt;
  \ \__^\ – :|||||: &lt;br /&gt;
  O °° O       O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN &amp;amp; PROBLEME==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* rein     praktisch: wie kann ich das ganze so formulieren das ich in einem     businessplan damit auch bänker überzeuge? oder kann ich das von  anfang    an eh vergessen und muss mich auf alternative  grundfinanzierung wie    crowdfunding verlassen?&lt;br /&gt;
* Generell     fällt mir bei den Gesprächen mit Banken und Beratern auf das alles   auf   hohe Volumina abzielt -&amp;gt; ich glaube allerdings genau das ist   gar   nicht mehr ziel von open source hardware (zum glück) -&amp;gt; wie   kann ich   eine existenz trotzdem sichern auch mit weiteren   nebenprodukten?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Christophe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie     kann man knsequent offene Inhalte ( Wiki Wissensallmende) und frei     zugängliche Werkstätten ( Offene Werkstätten als Produktionsallmende)     betreiben und damit Menschen bezahlen ( sozial stabile Strukturen     schaffen), parallel zur Konsumwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christophe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two models for me: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The &amp;quot;free time&amp;quot; model (idealistic focus) and(+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
the open source business model (commercial focus)(+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentare + Ideensammlung Christophe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flattr-Plug in für Wiki?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kommerzieller     Zielsetzung und Open Source Aktivismus wie etwa der     Aufbereitung/Generierung gemeinfreier und online verfügbarer Inhalte   in   Einklang zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Till]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Till / XYZ CARGO:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „kommerzielles     Interesse“ sind nicht immer eigennützige Profitgedanken, sondern   haben   teilweise mit dem Wunsch nach Fortbestand eines   Open-Source-Projektes  zu  tun:&lt;br /&gt;
* Wie kann man Open Source Projekte am Leben halten? (+1)&lt;br /&gt;
* Wie können sich diejenigen die daran arbeiten am Leben halten? (+1)&lt;br /&gt;
* Und das auch ohne permanent auf öffentliche Förderungen angewiesen zu sein? (+1)&lt;br /&gt;
* das für mich auch ein wichtiger punkt, die nachhaltigkeit der eigenen ressourcen&lt;br /&gt;
* Wie finanzieren sich zur Zeit all diejenigen, die mit viel Zeiteinsatz gemeinfreie Inhalte erarbeiten? (+1)&lt;br /&gt;
* die Generierung von gemeinfreien Inhalten kann strukturell ermöglicht werden: &lt;br /&gt;
* z.B.     Finanzierung der Entwicklung eines gezielten Open Source Projektes     durch Crowdfunding und andere Fördermittel; (z.B.: Entwicklungs-Camp    für  XYZ Anhänger inkl. Bau-Plan-Erstellung, etc) &lt;br /&gt;
* Finanzierung     einer bestimmten, bekannten und fähigen Entwickler-Gruppe für eine     bestimmte Zeit - eine Art „Open-Source-Stipendium“ &amp;gt;&amp;gt; vgl. Idee     „Stiftung Freistellen Hamburg“ oder gleiche Idee von Van Bo Le Mentzel:  http://www.startnext.de/dscholarship&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==INPUT / LISTE MÖGLICHER GELD-EINNAHMEQUELLEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Jeder Standort/Spieler muss sich seinen eigenen individuellen Mix aus Einnahmequellen zusammenstellen. Unten steht eine Liste. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Open Source ist ein Entwicklungsmodell, kein Geschäftsmodell. Man sucht sich Geschäftsmodelle, die gut damit zusammenpassen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„Geschäftsmodell“     heißt nicht nur Einnahmequellen, sondern umfasst auch alle anderen     Punkte, die wir hier besprechen z.B. PRODUKTE oder GEMEINSAME MARKE     &amp;amp; KOMMUNIKATION. Wenn wir gute Antworten auf die anderen Punkte     finden, dürfte es auch leichter werden, diese Einnahmequellen zu     aktivieren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Liste===&lt;br /&gt;
* Mitgliedsbeiträge &lt;br /&gt;
* Produktion - Herstellung (von kundenspezifischen Anpassungen, von fertigen  &amp;amp; später anpassbaren Rädern/Produkten, von ... ) &lt;br /&gt;
* Open Source Stipendien (Van Bo, ähnliche Dinge) &amp;gt; gratify (?) &lt;br /&gt;
* Crowdfunding (einmalig, regulär)  &lt;br /&gt;
* Radverleih (zentral oder dezentral http://www.velogistics.net und/oder http://dein-lastenrad.de/index.php?title=Hauptseite#Freie_Lastenr.C3.A4der_.E2.80.93_Projekte &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Verknüpfung mit Sharingplatformen (z.B. http://lock8.me/) &amp;lt;http://lock8.me/&amp;gt; &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Studie hätte gezeigt: Bereitschaft für Tages(Stunden?)preis läge im Schnitt bei 3,50EU (für Berlin) &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Erfahrung von Frauke/Kunststoffe: Einnahmen von Verleih fressen Instandhaltungskosten auf &lt;br /&gt;
* Workshopvermietung (z.B. letsmake oder Bauer + planer oder offene-werkstaetten.org) &lt;br /&gt;
* Werkzeugvermietung &lt;br /&gt;
* Reparatur &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Dienstleistungen&amp;quot; um den Verwaltungsaufwand für ein Lastenrad?  &lt;br /&gt;
* Werbung (an den Rädern) - Fahrende Schilder &lt;br /&gt;
* Garantie-Zusicherung (als Gegensatz zum eigenverantowrtlich durchgeführten Selbstbau) &lt;br /&gt;
* Updates (auf spätere Entwicklungsstufen des Open Source Hardware Produktes) &lt;br /&gt;
* Ladenbetrieb – von Einzelteilverkauf  über Bausätze bis hin zum fertigen&amp;amp;nicht selbst gebauten Rad &lt;br /&gt;
* Bezahlte Workshops (zu Rädern, zum Schweißen, Lastenradbau als &amp;quot;Team Event&amp;quot; für Gruppen, Firmen etc.)  &lt;br /&gt;
* Förderungen (z.B. für Bildung)  &lt;br /&gt;
* Lizenzierung (z.B. von Marken) - Distributed Manufacturing  &lt;br /&gt;
* Spenden (Flattr Button) https://flattr.com/ &lt;br /&gt;
* Events (mit Eintritt)  &lt;br /&gt;
* Sponsoring (Irgendwer hat erzählt, die Open-Design-City im Betahaus wird demnächst zum Conrad-HackSpace &amp;gt; http://hardware.co/)  &lt;br /&gt;
* Produktionsleistung/Prototypenentwicklung  &lt;br /&gt;
* Service: Instandhaltung von Leihrädern anderer? (http://www.radambulanz.de/) &amp;lt;http://www.radambulanz.de/&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Service: We hack your bike?  &lt;br /&gt;
* Zertifikate: Du bist ein ausgewiesener XYZ-Workshopleiter (Expert_innen-Pool für diverse Lastenrad-Modelle &lt;br /&gt;
* Expertise mit Netzwerkaufbau? – z.B. Wikibetrieb &lt;br /&gt;
* Tom: Anschubfinanzierung durch Spenden, aus der Hausgemeinschaft usw. hat oft gut funktioniert!  &lt;br /&gt;
* Abholung von alten Schrotträdern - Aufräumservice für die Stadt, für Hausverwaltungen usw. Wer entsorgt all diese toten, rostigen Fahrradzombies? Recyclingservice. - Eventuell gekoppelt an einen Gebrauchtteilbetrieb?  &lt;br /&gt;
* Synergien/Kooperationen mit Sozialprojekten wie Behindertenwerkstätten? Sozialunternehmertum?  &lt;br /&gt;
* im design gibt es ansätze, dass mitarbeiterInnen 4-tage wochen haben oder ihnen zeit zur eigenen entwicklung freigegeben wird. es könnte ein anspruch an die arbeitswelt sein, weg von der 100%-Stelle zu kommen und damit eine querfinanzierung ideeller projekte ermöglichen. die vorteile für beide seiten sollte klar sein, oder? &lt;br /&gt;
* sonderabgabe für große unternehmen zur förderung freier, selbstorganisierter projekte ;-) oder firmenpatenschaften? ist aber auch kritisch zu sehen, stichwort &#039;unabhängigkeit&#039;! &lt;br /&gt;
* verkauf von bauanleitungen, wie z.b. christian kuhtz von &#039;einfälle statt abfälle&#039; oder www.atomiczombie.com (DIY bicycle parts)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;patenschaften&amp;quot; von großen firmen, das ist allerdings auch heikel&lt;br /&gt;
* +... was fehlt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fragen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Was     davon könntet ihr euch für euch vorstellen? Was nicht? Und warum?  Was    fehlt, müsste man gestalten, um auch neue Einnahmequellen zu     erschließen? Oder vorhandene zu vergrößern? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONS-ERGEBNISSE/VERLAUF | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
* &amp;gt;Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-  und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?  Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung  einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?  Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=5. DOKUMENTATION &amp;amp; WISSEN, schaffen und teilen= &lt;br /&gt;
[ Kommunikation 1 ] &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
    O&lt;br /&gt;
 _ &amp;lt; |=*.__:. &lt;br /&gt;
 O °° O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME, IDEEN/WÜNSCHE==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Lars, allgemein zur Einleitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie     funktioniert der Wissenstransfer? Und die gemeinsame Entwicklung und     Weiterentwicklung des Wissens? Mit welchen „Daten“ kann man lokale     „Produktion“ leichter ermöglichen? Welche Produktion (welcher  Modelle)    ist dafür geeignet und welche weniger? Wie geschieht die   Kommunikation?   Welche Open-Source-Räder &amp;amp; Strukturen entwickeln   und bauen wir   gemeinsam? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad von Christoph]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Workshop-Kisten Lastenrad-Modelle&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grobschnitt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausgangslage:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Auf     der Wissensallmende-Plattform werkstatt-lastenrad.de sind etlich     Bauanleitungen für verschiedene Lastenrad-Modelle versammelt. Die     Erfahrung zeigt, dass zusätzlich zu Bildern, Texten, Videos und     Workshop-Dokumentationen eine Art physischer Vorlage die     selbstorganisierten Bauprojekte interessierter Initiativen stark     befördern würde. Es ist schlicht nicht leistbar für alle anfragenden     Gruppen einen eigenen Workshop zu organisieren (Zeit- und     Mittelknappheit).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Schablone, Muster“:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Pro     Modell soll eine ausleihbare Kiste entstehen, die alle zu   erstellenden   Rahmenteile des Lastenrad-Modells enthält. Die   grundsätzlichen   Arbeitsschritte werden kondensiert auf laminierten   Karten beschrieben.   Zusätzlich enthält das Paket eine ausrollbare   Plane, auf die die  Umrisse  der Einzelteile aufgezeichnet sind   (physical checklist). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht enthalten sind alle Kleinteile (Schrauben, Muttern, Spezialteile, Fahrrad-Technik, Laufräder etc…)&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausleihe:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das     BLN-Projekt organisiert und koordiniert die Ausleihe der Kisten,     Bau-Coaching und Feedback. Geben und nehmen, d.h. die Projekte  stellen    Bilder, Texte, Videos ihres Bauvorhabens zur Verfügung und    dokumentieren  Modifikationen, Erweiterungen, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Service:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Pro     Modell können die jeweiligen Entwickler den Bezug von Bausätzen     und/oder zusammengestellten Zusatzteilen anbieten (Schrauben, etc…),    was  separat abgewickelt werden muss.Über die Plattform wird z.B.    lediglich  auf die Möglichkeit verwiesen (+ Kontaktdaten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christophe     (Long-André, modularer Anhänger, Longbike), Till Wolfer (XYZ-Bikes),     Andreas Triebenbacher (KS-Lasti) , Detlef Schmitz (WerkBox-Hecklader)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Next steps:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Idee     schildern und konkretisieren, gemeinsame Richtlinien für die     Teile/Kisten/Beschreibungen etc. festlegen, Kosten klären, Prozedere     abstimmen … wenn alles steht: Rubrik auf Plattform einrichten und     loslegen ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
…to be continued!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad von Mabe]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
mabe / carlacargo&lt;br /&gt;
* nur     weil ein projekt/produkt als open source hardware angepriesen wird     unterscheiden sich die dokumentationen und die methodik der     veröffentlichung ja gravierend&lt;br /&gt;
* es     müsste eine Plattform geben die sämtliche open source hardware     initiativen auflistet und sammelt, verlinkungen schafft und evtl.   sogar   erste anlaufstelle ist um die eigentliche dokumentation zu   finden,  diese  kümmert sich evtl. auch um die archivierung und   veröffentlichung  -&amp;gt;  ich kann mir da auch einen katalog vorstellen   der jährlich  erscheint und  baupläne und erste anregungen bereit hält   -&amp;gt;  makerbewegung  cthacks...&lt;br /&gt;
* die     plattform ist gleichzeitig zertifizierungsbehörde für die projekte.    ich  seh oft bei open source hardware so roadmap zeitstrahlen, die    plattform  könnte die einzelnen inis auch feiner abgestuft   zertifizieren  je  nachdem wie der grad der dokumentation, zum beispiel   100% oshw  wenn  alles sauber aufgebaut ist, alle pläne einfach   zugänglich sind,  eine  partizipation am projekt ermöglicht wird....&lt;br /&gt;
* die     projekte wiederum können zahlende mitglieder der plattform sein und     profitieren von, bezahlten anwälten, werbung, siegel/zertifizierung   des   produkts, geschlossenes öffentliches starkes auftreten, bürgen   für   finanzierungsfragen..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(... mabe weiter ...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DOKUZILLA&lt;br /&gt;
* ha     fast vergessen ich war da ja sogar schon einen schritt weiter.  stellt    euch vor es gibt ein dokumentationsmonster. da wir ja auch  ganz viele    sponsorengelder von mozilla einziehen wollen nennen wir  das ganze http://www.dokuzilla.org domain hab ich schon. wenn jemand drauf      einsteigen will bitte melden geb da gern arbeit ab&lt;br /&gt;
* eigentlich bedarf es gar nicht viel arbeit weil die leute von dozuki (http://www.dozuki.com/)     das schon ziemlich genau so gemacht haben      wie es vielen leuten     extrem viel arbeit abnehmen könnte. -&amp;gt; das ist      quasi die     software hinter ifixit -&amp;gt; hatte mit denen schon gemail, die         sind  nett und ich würde die definitv als sympatisanten einschätzen     -&amp;gt;      vergeben schon jetzt dozuki accounts für coole projekt für     umme...ich      glaub es is gar mal viel programmieren -&amp;gt; eher management und versuchen so viel als geht vorhandene synergien/tools verbasteln.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(... mabe weiter ...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und     noch was fällt mir ein: Wie kann das Team was an einem open source     hardware projekt arbeitet maximal die vorteile von open source   hardware   ausschöpfen. Ich glaub viel zu oft ist das Team sich der   Möglichkeit   nicht bewusst bzw. traut sich auch nicht die Crowd/ das   Netzwerk darauf   anzusprechen zu aktivieren:&lt;br /&gt;
* design ist auf jeden fall ein super crowdpunkt&lt;br /&gt;
* flyer printmedien erzeugen kann ans netzwerk abgegeben werden (vanBo macht das ja ziemlich gut immer finde ich)&lt;br /&gt;
* recherchen und kalkulationen&lt;br /&gt;
* konstruktionstasks&lt;br /&gt;
* herstelleraquise&lt;br /&gt;
* produktvorteile     durch rabatte -&amp;gt; es gibt firmen die finden das projekt     unterstützenswert und unterstützen da mit EK preisen -&amp;gt; elfkw zum     beispiel bei uns&lt;br /&gt;
* also     letztendlich was kann ich aus dem netzwerk maximal raus ziehen aus    sich  des projektteams. es soll ja auch wirklich ein vorteil entstehen    aus  dem open source und das ist aus projektteam sich eines der    wesentlichen  punkte sich dafür zu entscheiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONSFRAGEN/INPUT==&lt;br /&gt;
Das     Problem der Hardware-Dokumentation ist noch nicht gelöst ... Jedoch     funktioniert das dezentrale Netzwerk je besser, je besser der     Wissenstransfer klappt, je besser die Vorteile von Open Source     (gemeinsame Entwicklung, unabhängige Fertigung usw.) aktiviert werden     können. ... 3D-Druckteile kann man herunterladen und direkt mit vor   Ort   i.d.R. bereits vorhandenen Maschinen (Druckern &amp;amp; Rechnern)   und   Materialien (Filament) anzufertigen versuchen. Die Hürden beim Lastenradbau sind höher. Wie können wir sie verringern? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware selbst=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche     Probleme muss eine Fertigung vor Ort überwinden (Teile besorgen und     andere Ressourcen wie Werkzeuge, Fähigkeiten &amp;amp; Zeit). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Welche dieser Probleme kann man reduzieren? Wie? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Produkte? Welche Radmodelle sind leichter zu bauen, welche schwieriger? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Open Source Hardware Definition sagt (http://www.oshwa.org/definition/german/):     „Ideally, open source hardware uses readily-available components and     materials, standard processes, open infrastructure, unrestricted     content, and open-source design tools to maximize the ability of     individuals to make and use hardware.“ Deutsch: „Im Idealfall nutzt     Open-Source-Hardware fertig erhältliche Komponenten und Materialien,     Standardprozesse, offene Infrastrukturen und frei nutzbare Inhalte,  um    damit die Möglichkeiten aller zu maximieren, die Hardware zu  bauen  und   zu verwenden.“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Können wir zu ein paar Standardisierungen gelangen? Let the hardware speak for itself! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(-&amp;gt; Hierfür auch evtl. unten nachsehen Tills Ideen bei „PRODUKTE“) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Wissensverbreitung und -erstellung?=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was müsste die perfekte Dokumentation leisten? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Welche extern schon vorhandenen Quellen kann man einbinden? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Christophs     Kiste ... klingt sehr sehr interessant! Wann kommt Version 1.0 raus?     Kann die selbst Open Source sein – klingt nach dem perfekten    OS-Projekt!  Kann man die auch verkaufen/bestellen (=Einnahmequelle)?    Kann man die  Kiste branden? Wie müsste die sein? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Qualitätssicherung?=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sortieren wir Dokumentationen? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wie bewerten wir erstellte Räder? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Welche     Anreize können wir schaffen, gute Qualität und auch     Dokumentationsbeiträge zu liefern? (Siehe dafür auch unten bei     ARBEITSABLÄUFE &amp;amp; MOTIVATION)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Weiterlesen zu Dokumentation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OPENiT Agency: Community Planner (besonders Punkt 2 &amp;amp; 3) http://openitagency.eu/community-building-planner/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DISKUSSION ERGEBNISSE / VERLAUF  | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
* Unterschiede zwischen Dokumentierer und Tüftler --&amp;gt; evtl. nicht die gleichen Leute&lt;br /&gt;
* Open Manual Format (o-manual) als Grundlage für Standard (darauf basiert auch ifxit und dozuki) (+1)&lt;br /&gt;
* Wie kann man den Prozess des Bauens so gestalten, dass Leute gerne dokumentieren und dass die Doku auch während des Workshops passiert (danach passiert erfahrungsgemäßig nie mehr was)&lt;br /&gt;
* und das ich als tüftler gar nicht so viel mit dem dokumentieren zu tun habe. ich glaube es ist immer das gleiche, der/die tüftler sind doch meist leute die gar nicht so viel lust haben zu dokumentieren, da reizt doch schon eher das nächste projekt...allerdings ist es mittlerweile ja so einfach mit wenig aufwand sehr viel zu dokumentieren -&amp;gt; diresta videos zum beispiel -&amp;gt; full hd camera parallel daneben gestellt und du hast ellenlanges material -&amp;gt; vielleicht wäre es auch sinnvoll eine dokumentationskiste zu verleihen mit kamera, stativ, dolly, slider, gopro...&lt;br /&gt;
* Haptische Bibliothek ist eine gute Idee, hat im ersten Test gut funktioniert und soll jetzt auf ein zweites Projekt (Hänger) ausgedehnt werden; haptische Bib evtl. auch nutzbar für Unternehmen o.ä. (als dauerhaft dort stehende Kiste) oder zum Geld verdienen (Kisten verkaufen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=6. AUSSENKOMMUNIKATION, Wer sind „Wir“= &lt;br /&gt;
[ Kommunikation 2 ] &lt;br /&gt;
           o                                 &lt;br /&gt;
 .... ,. _/\_+°                           &lt;br /&gt;
  O    O,&amp;gt; /O &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME, IDEEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Zur Einleitung, von Lars] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was     machen „Wir“? Was sind unsere gemeinsamen Werte? Wie kommunizieren    wir,  was wir tun nach außen? Können wir eine Art gemeinsamen aber     dezentralen Auftritt erarbeiten? Vorbild wieder Fablabs: War man mal   in   einem Fablab in Asien, weiß man, wonach man in Europa oder   Südamerika   suchen muss und auch relativ genau, was einen erwartet.   Jeder einzelne   Standort stärkt damit die anderen in Nachfrage und   vereinfachter   Nutzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Fragen müssen/können wir dafür gemeinsam klären? Und wie kommunizieren wir unsere Antworten nach außen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IDELL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wie     stellen wir uns eine wissensteilende gesellschaft überhaupt vor, wie     funktioniert entwicklung und wissenstransfer, wie hoch stecken wir     unsere ideale für eine &#039;bessere welt&#039; und wo liegen die persönlichen     grenzen (stickwort &#039;geld&#039;)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(...) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
halte     das thema &#039;mehr lastenräder&#039; auch für zentral, ebenso die frage nach     dessen umsetzung. wie also etabliert man ein modell, das nicht nur   eine   lastenrad-lobby ist und damit mehr den kommerziellen  herstellern   dient,  sondern die ideen u. vorstellungen einer anderen    (wissensteilenden,  solidarischen...) gesellschaft tranpsortiert?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die     plattform ist gleichzeitig zertifizierungsbehörde für die projekte.    ich  seh oft bei open source hardware so roadmap zeitstrahlen, die    plattform  könnte die einzelnen inis auch feiner abgestuft   zertifizieren  je  nachdem wie der grad der dokumentation, zum beispiel   100% oshw  wenn  alles sauber aufgebaut ist, alle pläne einfach   zugänglich sind,  eine  partizipation am projekt ermöglicht wird....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die     projekte wiederum können zahlende mitglieder der plattform sein und     profitieren von, bezahlten anwälten, werbung, siegel/zertifizierung   des   produkts, geschlossenes öffentliches starkes auftreten, bürgen   für   finanzierungsfragen..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe, 2] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz (ich meine da  jetzt   vor allem einen  Großinvestor der mit viel Volumen die Idee  Massenhaft   kopiert) mögliche  Kunden von dem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ANREGUNGEN/INPUT – FRAGEN FÜR DIE DISKUSSION==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{Empfohlenes Vorgehen: Erst alle lesen, dann von oben nach unten durchdiskutieren.} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lastenräder in der Welt? (Unsere Vision/unser Ziel)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Was     ist postfossile Mobilität (ist das überhaupt das, worum es geht)?    Wofür  brauchen wir Lastenräder? Wie sehen wir die Zukunft? Wieso  bauen   wir  sie und sind sie uns wichtig? Was sind unsere Ziele? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt; Wie können wir Lastenräder populärer als Option machen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für wen? (Zielgruppe oder besser: Community)&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Wer     sind unsere „Kunden“? Welche „Zielgruppe“ haben wir? Wer wird/soll     solche Räder entwickeln mit uns oder wer soll sie nutzen? Darin     investieren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: Ich versuche eine Schnittstelle bei den Carla Cargo Anhängern zu realisieren, so dass die Crowd an diesen Schnittstellen zum Beispiel völlig neue Aufbauten realisieren kann... Wohnmobilaufbau, Kanuausleger, Fahrradständer, Schüttgutwanne, mobile Küche...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Open Source oder Solidarisch oder Commons oder ...?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Welche     „Ideologie“ verfolgen wir? Warum ist es uns wichtig, all das „offen“    zu  machen. Wie erklären wir das? Haben wir eine gemeinsame   „Ideologie“   oder finden wir einen kleinen gemeinsamen Nenner, bei dem   wir uns alle   aufgehoben fühlen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eine gemeinsame Marke?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Eine     gemeinsame Dachmarke? Vielleicht gestützt von der Anstiftung  Ertomis?    ... nicht „FabLab“ aber „Mobilitätslab“, „Cargo-Labs“,  „Bike-Fablabs“    ... „Postfossile Mobilität Lab – PoFoMo-Lab“ oder  „NiFoMo –   Nichtfossile  Mobilität...“ ... Ideen? Raus damit! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie kommuniziert man die Marke?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Wie     hinterlegt man eine etwaige gemeinsame Marke, kommuniziert die  Werte?    Über einen Code of Conduct, einen Visionstext? Ein Manifest?(+1) (beispeilmanifest von ifixit: http://eustore.ifixit.com/Das-iFixit-Manifest/) Oder   lieber  über Taten! Registriert man eine Marke, dann müssten  andere   Werkstätten  fragen, bevor sie die Marke nutzen können. Oder  lässt man   die Marke  einfach offen, dass jeder sie ohne zu fragen  nutzen kann? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Partner und Allianzen?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Welche     Kommunikationspartner könnte man dafür finden? Welche Netzwerke     mitaktivieren? Es gibt ja eine breite Radbewegung in der Welt und     postfossile ...&lt;br /&gt;
Könnte man z.B. auch kommerzielle Anbieter von Lastenrädern mit ins Boot holen? Will man das? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONS-ERGEBNISSE/VERLAUF  | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Unsicherheit? Brauchen wir das? Wollen wir das? Es ist nicht klar, was es uns bringt?&lt;br /&gt;
* Eine mögliche Wirkung könnte sein: politische Kraft erhöhen. &lt;br /&gt;
* Wer wären denn die Allianzpartner - wenn wir auf OS-Selbstbau gehen (OS-SelbstbauCargo) dann keine Industrie, wenn allgemeiner könnten auch Industriepartner eine Rolle spielen.&lt;br /&gt;
* Was wäre das gemeinsame, welches gelabelt und dadurch erkennbar wird? &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Marke&amp;quot; ist nur eine Metapher ... Es könnte auch ein Siegel sein - oder ein Mission Statement (&amp;quot;Lösung für die letzte Meile&amp;quot;). &lt;br /&gt;
* Für welche gemeinsamen Ziele stehen wir? Postfossile Mobilität?&lt;br /&gt;
* EVENTUELL: eine Diskussion ein ganzer Cluster während des großen Cargobike-Treffens in Köln im Juni (20igster Juni in Köln) - Kontaktier Tom für Näheres.  http://wielebenwir.de/blog/stadt-raum/forum-freie-lastenraeder/(+1)&lt;br /&gt;
* also das ziel ist doch klar...wir wollen den urbanen raum mitgestalten und können eine autofokusierte innenstadtplanung nicht mehr dulden und wollen aktiv an einer alternative arbeiten, weils uns da eh viel zu langsam geht nehmen wir das selbst in die hand und machen es auch noch open source damits schnellstmöglichst fruchtet und sich vermehrt&lt;br /&gt;
* manchmal denke ich es wäre schon hilfreich genug die verschiedenen open source hardware sachen überhaupt übersichtlicht gelistet zu haben und vor allem alle tools zu verlinken, welche die inis überhaupt verwenden (flickr, youtubechannel, wiki, twitter, facebook...)&lt;br /&gt;
* ha supi, mail kommt grad rein. irgendwie ist das an mir vorbei gegangen: http://www.dozuki.com/resources/open-source-projects/ das ist genau das was ich gesucht habe. ich probiers mal aus. die sind einfach der hammer die jungs und mädels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=7. MOTIVATION &amp;amp; ARBEITSSTRUKTUR (bzw. Workflows), Wie wird lokal zusammengearbeitet=&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
     o                                 &lt;br /&gt;
  _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
  O,&amp;gt; /O l--l&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==PROBLEMFELD, FRAGEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Zur Einleitung, von Lars]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offen     heißt hier, man erlaubt Leuten vor Ort mitzuarbeiten. Leitet sie  z.B.    an, sich selbst ein Rad zu bauen. Aber auch viele andere     Mitarbeitsmöglichkeiten sind denkbar. Wie ist die Mitarbeitsstruktur    vor  Ort – und auch überregional – gebaut? Wie kann es gelingen,    Menschen zu  motivieren, mitzumachen und dabeizubleiben, Teil der    offenen Fabrik zu  sein? Was will man erreichen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad von Christoph] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freizeit-Modell:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
maximal 3h/Woche ehrenamtliches Arbeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa:&lt;br /&gt;
Wie     kann man das wertvolle Wissen von Tüftlern die ihr Know How zum Spaß     und in Ihrer Freizeit erarbeitet haben, sammeln, aufbereiten und     allgemein und frei zugänglich machen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwort: Mit der Wiki-Plattform und CC-Linzenz funktioniert das ganz gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mabe: ja aber da muss eben auch der tüftler wieder dokumentieren. kamera danebenstellen is da ja an sich noch echt unkompliziert und die schritte sind maximal dokumentiert -&amp;gt; aus den vielen stunden videomaterial gilt es dann wieder eher das rauszufiltern was sinnvoll is -&amp;gt; crowd -&amp;gt; einfach alles online stellen und die crowd machen lassen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christophe: Wenn     viele Leute Ihre Ideen zur Verfügung stellen ohne sich zu  Verausgaben    (ausbeuten) würde das Modell sich tragen. Ähnlich wie  Wikipedia.&lt;br /&gt;
Erfahrung     aus der Praxis Werkstatt-Lastenrad: Die Wikiadministration erfordert     sehr viel Arbeit, mit wenigen ausnahmen beteiligt sich niemand an  der    Dokumentation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mabe: Ich seh da zwei Modelle: &lt;br /&gt;
Modell A: Mächtiges kompliziertes Wiki was einfach eine große Admincrowd braucht aus motivierten Leuten um das zu administrieren wie eben auch bei wikipedia&lt;br /&gt;
Modell B: einfacheres intuitiveres Dokumentationstool was auch gleich noch ein cooles design liefert. dozuki oder knowable geht ja in die richtung, hätte den vorteil, dass eben wieder der tüftler das dokumentieren übernimmt und es im einfach gemacht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==INPUT &amp;amp; FRAGEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wie sollen Leute überhaupt mitarbeiten? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
QUELLE: Was motiviert Leute, an einem Open-Source-Projekt teilzuhaben? LINK http://openitagency.eu/roles-motivations-community-planner/&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(... Geld ist ein starker Motivationsanreiz ... Sind Beteiligungen denkbar?) &lt;br /&gt;
Individualisierbarkeit und damit verbunden persönliche Identifikation mit dem Produkt -&amp;gt; Zitat von einem Kunden aus Wien: &amp;quot;Ich will so einen geilen Anhänger.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
WEITERLESEN: Community Planner OPENiT Agency: &lt;br /&gt;
http://openitagency.eu/community-building-planner/&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONVERLAUF | PROTOKOLL==&lt;br /&gt;
* Der Bau muss begleitet werden, es braucht Lust und Druck&lt;br /&gt;
* In Wien: Menschen kommen mit einem Projekt, wenn sie zu lange brauchen, werden sie bisschen geschoben&lt;br /&gt;
* Verschiedene Rollen deutlich machen, am besten schon bei der Strukturierung des Projekts&lt;br /&gt;
* . . . &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= &amp;gt; SONDERFRAGE: PRODUKTE – Was sind denn das für „Produkte“, die wir brauchen?= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   o                                      &lt;br /&gt;
 _/\_` t xxxxx                    &lt;br /&gt;
 O &amp;gt;° O    O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==FRAGEN &amp;amp; INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Zur Einleitung/Erklärung, von Lars]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was     ist „das Produkt“? Die allermeisten Menschen werden ins Netzwerk     einsteigen, weil sie Lust haben auf ein Lastenrad – das „Produkt“.    Dabei  muss „Produkt“ nicht unbedingt marktwirtschaftlich verstanden    werden –  sondern mehr in die Richtung, was ist das Ergebnis der    Bemühungen, der  Arbeit? Wofür setzt man sich ein? Woran ist man Teil?&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
Der Punkt überschneidet sich stark mit den anderen, braucht aber eventuell doch einen Ort, um individuell diskutiert zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Till]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Till / XYZ CARGO – Anmerkungen zum bisherigen Lastenrad-Workshop-Konzept aus unserer Perspektive:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziele:&lt;br /&gt;
* gut funktionierende &amp;amp; langlebige, das heißt überzeugende Lastenräder&lt;br /&gt;
* aus selbstorganisierten Gebrauchtteilen&lt;br /&gt;
* mit u.a. „Laien“ in Selbstbau-Workshops gebaut&lt;br /&gt;
* unter Erlernen des notwendigen Fachwissens (für Bau, Teile-Beschaffung, Fahrrad-Technik und Qualitätsbewusstsein)&lt;br /&gt;
* zu günstigen Kosten (niedriger als Kauf-Lastenräder)&lt;br /&gt;
* in überschaubarem Zeitrahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… sind Eckpunkte, die erstrebenswert, aber teilweise nicht in Einklang zu bringen sind. Unsere Erfahrungen haben gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* aus     von Laien selbstorganisierten Gebrauchtteilen ein überzeugend gut     funktionierendes Lastenrad herzustellen, ist nur unter großem     Zeitaufwand (und damit hohen Kosten) möglich:&lt;br /&gt;
* Vermittlung     Fahrrad-Wissen und Qualitätseinschätzung &amp;gt; Organisation der Teile     &amp;gt; Reparatur der Gebrauchtteile &amp;gt;Anpassung der Räder auf     unterschiedlichste Teile &amp;gt; kontinuierliche Reparatur der Ergebnisse&lt;br /&gt;
* XYZ     CARGO hat als Konsequenz das Verbauen von Neuteilen mit aufgenommen,     damit die anderen Workshop-Eckpunkte weiter bestehen können…&lt;br /&gt;
* ein angeleiteter Selbstbau ist wegen des Zeitaufwandes zu günstigeren Kosten als billige Kauf-Lastenräder nicht möglich:&lt;br /&gt;
* Fokus     sollte auf Qualität der Wissensvermittlung und des resultierenden     Lastenrades liegen; Neuteile können aus Zeit- und vor allem aus     Qualitäts-Gründen Sinn machen, wenn ein überzeugend funktionales     Lastenrad entstehen soll&lt;br /&gt;
* gut     funktionierende &amp;amp; überzeugende Lastenräder sind in  UNangeleiteten    Selbstbau-Workshops durch „Laien“ m.E. kaum  herstellbar: &lt;br /&gt;
* fehlendes Werkzeug, fehlendes Fahrrad-Teile- und Bau-Wissen, fehlende Qualitätseinschätzung&lt;br /&gt;
* unter Prinzipien eines funktionierenden Werkstoff-Kreislaufs: nicht    nur  Upcycling, sondern Aufrechterhalten der Recycle-Fähigkeit der     Ergebnisse (verschrauben statt kleben, nicht beschichten, nicht     lackieren, in Wertstoffe trennbar halten, etc.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSION | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
* Es gehört &amp;quot;zu einem guten&amp;quot; zum Produkt, in 3 Tagen herstellbar zu sein - wegen der Aufmerksamkeits/Motivationsspanne der Teilnehmer? &lt;br /&gt;
* Teile sollten leicht auftreibbar sein? bzw. es braucht Infrastrukturen dafür, das Auffinden geeigneter Teile kann nicht Teilnehmenden von Workshops aufgebürdet werden (bei schwierigen Teilen zB Laufrad vorne; bei Sattel etc. ist einfacher)&lt;br /&gt;
* Schraubmuffenräder? - &amp;quot;Nachstandardisierung&amp;quot; von alten Fahrradleichen... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Nico] für mich kristallisieren sich 3 modelle heraus:&lt;br /&gt;
# bausatz, bauset. fertige montagesätze können im wohnzimmer zusammengebaut werden&lt;br /&gt;
# workshop. mit vorgefertigten, mitgebrachten, recycleten... teilen und handwerklicher herstellung wird ein lastenrad produziert&lt;br /&gt;
# der soziale aspekt. es geht darum, gemeinsam ein lastenrad zu bauen. dabei geht es weniger um das zu besitzende produkt, sondern mehr um das gemeinsame ereignis. wie z.b. beim urban gardening; die paar möhrchen pro quadrat stellen ja keine ernährungslösung dar sondern es geht um ganz andere dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; für mich zeigen sich zwei schwerpunkte. einmal die frage des opensource und einmal die des produkts. je nach schwerpunkt (also wissenstransfer oder qualitätsentwicklung) geht man andere wege. &lt;br /&gt;
ersteres zielt auf die vermittlung von wissen und der selbstständigen auseinandersetzung und weiterführung damit. zweiteres auf die entwicklung und produktion einer technischen lösung.&lt;br /&gt;
die frage wäre also, wie sieht authentisches opensource aus, wie gestaltet sich ganz konkret dieser gedanke? wie gut müssen z.b. bauanleitungen gemacht sein? Gibt es eine plattform für die community, wie weit gebe ich entscheidungen einer ursprünglich eigenen idee ab? wie gestaltet man das miteinander?&lt;br /&gt;
beim produkt-weg steht man viel klarer im wettbewerb zu den bedingungen unserer gesellschaft. wie kommt man davon weg, dass es luxus ist, die zeit und ressourcen für produktentwicklung zu haben? ist es überhaupt möglich? man sieht es an den bemühungen von xyz, wie schwierig es ist. zum einen ist es die marke n55, die in (kunst)ausstellungen xyz zeigt (eine notwendigkeit, um das finanzielle zu sichern), zum anderen soll es aber auch eine entkopplung zu einem gemeinschaftlich-geteiltem geben. wie schaffen sie das, ohne ein franchise zu werden?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=THEMENSPEICHER=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was fehlt? Was haben wir ganz vergessen? Müsste eigentlich (jetzt) noch besprochen werden? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt;  WIE KRIEGT MAN MEHR FRAUEN IN DEN Lastenrad-Selbstbau?! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;gt; MISSION-STATEMENT: Was sind die verbindenden Gemeinsamkeiten/Ideen/Vidionen der unterschiedlichen Lastenrad-Projekte, die als gemeinsames Mission Statement formuliert werden könnten?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- E N D E - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= // ANKÜNDIGUNG DES WORKSHOPS  =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8848</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8848"/>
		<updated>2015-02-24T21:05:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;     o    &lt;br /&gt;
. _/\_ &amp;gt;  ___&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teilnehmer:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer [https://www.n55.dk/ N55] und [https://www.xyzcargo.com/ XYZ CARGO] , till [AT] n55.dk &lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, [https://www.facebook.com/pages/Cargo-Bike-Fans-Berlin/191182021004757 cbf berlin]  , [http://www.nicojungel.net/solar.html 8rad] &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Workshopleiter:=== &lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=2. EINFÜHRUNG: Dezentrales offenes Produzieren= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;           O`                                 &lt;br /&gt;
\__/ .. _/\_&amp;gt;                             &lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt; oo    O,&amp;gt; /O  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Fablabs===&lt;br /&gt;
* Vergleich: Fablabs https://www.fablabs.io/map &lt;br /&gt;
* Fablabs sind dezentrale, unabhängige Fertigungsstätten. „To make almost everything“. Bild: http://www2.dxarts.washington.edu/images/fremont-aerial-overview.jpg&lt;br /&gt;
* Ist das die Produktion der Zukunft? Produkt/Produktionsbedürfnis sucht passende Fabrik? Beispiel: Britehub https://britehub.com/ &amp;amp; MakersRow http://makersrow.com/  &lt;br /&gt;
* Lokale Produktion mittels globaler Baupläne: From „Products In and Waste out“ to „DATA In to DATA Out“ Bild: http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png , Blogpost dazu: http://bloglz.de/from-_products-in-waste-out-to-_data-in-data-out/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Open Source &amp;amp;= Kollaboration===&lt;br /&gt;
* Fablabs entwickeln sich massiv auf Open Source Prinzipien – dem offenen Austausch von Bauplänen und Möglichkeiten. Drei Beispiele: Arduino -     Physical Computing und Arduino Community - http://arduino.cc , Thingiverse – Digital Designs for Physical Objects http://thingiverse.com, GitHub – Open Source Software http://github.com + &lt;br /&gt;
* Sinn von Open Source – Nicht nur sein eigenes Design öffnen, sondern die Vorteile von Open Source nutzen, auf ein lebendiges Ökosystem zurückgreifen zu können, etwas dazuzugeben, gemeinsam etwas zu entwickeln. - „It is not „Open Source Your Hardware“ it is „Building Open Source Hardware“. (Sam Muirhead http://cameralibre.cc )  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Jedes Mal, wenn ein Fablab irgendwo Erfolg hat, bekannt wird und   etwas   offenes und woanders gut nutzbares schafft, gewinnen alle   anderen   Fablabs. -&amp;gt; Die Nachfrage wächst und die  Leistungsfähigkeit  aller. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„wunschagenda nico jungel: (...) ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?“&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;  „Was wäre, wenn IKEA Open Structures-Teile in großer Masse   produzieren   würde?“ Das Ökosystem würde wachsen, und die  Möglichkeiten  aller, damit  zu arbeiten und auch Geld zu verdienen  (insofern OS Open  Source  wäre), würden wachsen. Ein Markt für z.B. Reparaturen, individuelle  Hacks und  Sonderteile oder Add ons würde  entstehen, den  viele besetzen  können –  Long-Tail. (Offene  Ökosystemperspektive) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= &amp;gt;  Für den dezentralen Lastenradbau: Wie agieren die individuellen Standorte, um Dinge in dieses Netzwerk/dieses Ökosystem zurückzugeben, um es für alle stark zu   machen   und jedem einzelnen Standort seine Arbeit zu erleichtern,  damit  jeder   einzelne Standort es nutzen kann. &lt;br /&gt;
Welche Open-Source-„Produkte“ würden das erleichtern, wie sind Abläufe und gemeinsame Kommunikation gestaltet? Wie kann ein gemeinsames  Ökosystem entstehen, welches allen Vorteile bringt? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;amp; NC-Lizenzen? Das Beispiel Open Desk – Distributed Manufacturing=== &lt;br /&gt;
(NC = Nicht-kommerzielle Nutzung) &lt;br /&gt;
* Beispiel Open Desk – Design for Open Making. https://www.opendesk.cc/&lt;br /&gt;
* Tische, die mit in den meisten Fablabs vorhandenen digitalen Werkzeugen hergestellt werden können. &lt;br /&gt;
* Idee     des „Schutzes“ durch eine NC-Lizenz. Ich darf den Tisch für mich    selbst  herstellen, aber nicht verkaufen. Aber die Plattform  vermittelt   mir  auch lokale Hersteller  – z.B. Fablabs – die es für  mich   herstellen. Als  Kunde kaufe ich von diesem Fablab dann den  Tisch. Das   Fablab nimmt also  eine kommerzielle Nutzung des Designs  vor. Das  Fablab  hat einen Vertrag  mit Open Desk – einen Teil der  Einnahmen wird  an die  Designer  weiterüberwiesen = Verteilte  Herstellung &lt;br /&gt;
* (Hinweis: NC = nicht Open Source, Achtung bei der Wortwahl, mehr dazu unten bei „LIZENZEN“) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;gt; Können wir uns so was generell auch für den Lastenradbau vorstellen?     Dass Christophe in Berlin Tims Räder herstellt, verkauft und etwas  an    Tim weiterüberweist. Oder Tim auch Carla Cargos baut und an  Mabe    überweist? Es gibt verschiedene „Produkte“ oder „Designs“  entwickelt   von  verschiedenen Designern, die auch an anderen Orten  hergestellt   werden  können? Manche Werkstätten haben das Wissen, die  Werkzeuge und    Fähigkeiten, um auch diese Designs oder eine Auswahl  von Designs aus   der  Palette herzustellen, tun es und geben etwas von  diesen Einnahmen   ab? &lt;br /&gt;
* Welche     „Produkte“ ließen sich so etablieren und aufbauen? Zum Nutzen aller?     (Open Source: Umso leichter Designs vor Ort reproduzierbar sind,  desto    besser kann man sich das vorstellen.) &lt;br /&gt;
* Welche Werkzeuge brauchen wir dafür? &lt;br /&gt;
* Welche Vereinbarungen treffen wir? &lt;br /&gt;
* ... Welche Fragen tauchen dann auf ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterlesen und Weitergucken zur Einführung:=== &lt;br /&gt;
* Simone Cicero on Open Platforms http://meedabyte.com/2014/12/20/the-future-of-manufacturing-platforms-and-distributed-fabrication/&lt;br /&gt;
* Platform Design Flowchart  http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ERSTE FRAGEN &amp;amp; DISKUSSION  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* NC-Lizenzen für Lastenradproduktion / - distribution - übertragbar?&lt;br /&gt;
* Copy/paste vs. Eigenbau / lernen - Professionalisierung der FabLabs eher Service als Wissenstransfer?&lt;br /&gt;
* Nutzen &amp;amp; Effizienz vs. Gruppen- und Lernprozess - Widerspruch überwinden?&lt;br /&gt;
* Konkurenz verschiedener Geschäftmodelle: Distribution von Rohstoffen oder integriertes Modell von Re- und Upcycling &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ABSCHLUSSDISKUSSION ZUR OFFENEN VERTEILTEN FABRIK==&lt;br /&gt;
Das hier ist das Protkoll der Abschlussdiskussion am Ende des Workshops in der wir auf das Ausgangsbild zurückkamen:&lt;br /&gt;
* Welche Infrastruktur brauchen wir? Schweißen ist schlecht, Aufwand zu hoch? Jedoch gehen die Schweißworkshops sehr gut! Menschen wollen Schweißen lernen  (Fahrradwerkstätten, die Schweißen ertragen bzw. Metallwerkstätten die Fahrradfrickler mögen)&lt;br /&gt;
* Standardisierungen an den verschiedenen Standorten? vs. Kooperation zwischen ganz verschiedenen Orten&lt;br /&gt;
* Verhältnis von &amp;quot;wir machen lokal alles selber&amp;quot; zu verteilter Produktion - möglichst einfache vs. komplexere (auf Fachkenntnisse angewiesene) Produkte&lt;br /&gt;
* Produktpalette in offener verteilter Fabrik&lt;br /&gt;
* Wie können Formen solidarischen Wirtschaftens in offenen verteilten Fabriken aussehen?&lt;br /&gt;
* was sind die verbindenden Elemente innerhalb des Kollaborationsverbundes? &amp;quot;Es gibt noch nicht diesen Teppich, der alles miteinander verwebt?&amp;quot; (Tom) Wie können verschiedene Werkstätten jenseits des Marktes miteinander in Beziehung kommen? Wie kann ein Maximum an Vielheit in dieser geteilten Struktur zusammen kommen? Standardisierung für Komplexität! / Lars: Der erste und wichtigste Faden in diesem Teppich könnte Open Source sein. Wenn Leute wirklich beginnen, die Modelle anderer zu bauen und weiterzuverbreiten, kommerziell motiviert, wird sich mehr Energie einstellen können? &lt;br /&gt;
* welche Partner kann man hinzuziehen? Die Deutsche Bahn, /Stadtverwaltungen z.B.? &lt;br /&gt;
* Personen, die Energie für den Eigenbau aufbringen sind fast nie Einzelpersonen, sondern Kollektive/Gruppen, die Ideale und Projekte haben&lt;br /&gt;
* Gleichzeitig entwickeln: Standardisierung vorantreiben und lustige Vielfalt wertschätzen und ermöglichen&lt;br /&gt;
* Wichtig: Anschlusstermine sind wichtig, um wirklich Fortschritte zu machen. Es war gut, sich gesehen zu haben. Face to Face is key :-) &lt;br /&gt;
*Lastenräder könnten gute Beispiele für Open-Source-Ökosysteme werden, weil sie so viele Zusammenhänge erlebbar machen, sichtbar und zugänglich zeigen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ey wo bleibt mein analytisches Schema?&amp;quot; Welche Produkte, Zielgruppen meint ihr überhaupt? Welche Bedürfnisse? &amp;quot;Ihr seid unklar in euren Begriffen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACTION! Mission-Statement vorbereiten für das Treffen in Köln, das verschiedene Perspektiven vereint. Wer ist dabei? Tom, ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .    &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WEITERER WORKSHOPVERLAUF&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
+ &amp;gt; Aus diesem allgemeinen Überblicksbild  gehen wir jetzt in    Einzelfragen, die sich konkret für die Akteure an den  individuellen    Standorten stellen. Bei der Besprechung dieser Fragen,  versuchen wir    immer wieder auch dieses große Bild von oben mit im Blick  zu  behalten,   um zu schauen, wie können die Lösungen der individuellen   Standorte  und  Akteure auch wieder positiv ins Ökosystem zurückwirken,  um   letztlich  alle zu stärken. So suchen wir nach Synergien, die  alle    vorwärtsbringen. -&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=3. LIZENZIERUNG &amp;amp; SCHUTZRECHTE, Rechtliche Fragen= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    o                                 &lt;br /&gt;
  _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
 O,&amp;gt; /O l----l&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* wie schütze ich das projekt/produktidee gegen eine nachträgliche patentierung durch andere firmen&lt;br /&gt;
* wie     und wo formuliere ich die open source hardware pinciples möglichst     allumfassend für ein projekt/produkt um einen maximalen schutz gegen     patentierung zu bekommen&lt;br /&gt;
* auch     die Creative Commens BY-SA Lizenz sagt ja das klone das urprojekt     erwähnen müssen und verbesserungen teilen sollen. Wie kann ich   vorgehen   bei verletzungen dieser lizenzbedingungen? Wie sieht die   Namensnennung   für Klone genau aus?&lt;br /&gt;
* das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTLICH: &lt;br /&gt;
ich     fände es interessant, einen anwalt einzuladen, der über   copyright/open   source/creative commons und den damit verbundenen   rechten und   möglichkeiten aufklärt. &lt;br /&gt;
ich     habe das gefühl, dass open source mehr ein modewort ist, unglaublich     toll klingt, aber teils unklar ist, was es überhaupt bedeutet. das     normale copyright bietet z.b. auch jedem menschen die möglichkeit,     privat alles nachzubauen und zu nutzen. zudem kommen die neuen     bewegungen ja eher aus den weichen medien, also musik/software und  ein    umdenken in material/konstruktionen/bauarten wirft viele fragen  auf.&lt;br /&gt;
durch     welche bemühungen und öffnungen zeichnet sich opensource also    überhaupt  aus und wann ist ein projekt tatsächlich opensource bzw    creative  commons? wo verlaufen folglich die grenzen? was sind bisher    die  codes/stillen übereinkünfte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT &amp;amp; IDEEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;gt; &amp;gt; HINWEIS: Das ist keine Rechtsberatung! (sondern was ich,    nach  einigem Lesen und ein paar Gesprächen für mich destillieren    konnte.)  &amp;lt; &amp;lt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„All Hardware is born free.“ – „Alle Hardware wird frei geboren“ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbemerkung:     Rechte sind Texte, die versuchen mit kleinen handlichen Paketen die   zu   beschreiben und zu steuern. Die Wirklichkeit besteht aber nicht   aus   kleinen handlichen Paketen, sondern wuchert aus, schießt quer,   schwappt   über, läuft permanent aus den Grenzen der kleinen Pakete   heraus und   bringt immer wieder Neues. Richter nehmen dann aber diese   Texte und   versuchen damit den Gang der Wirklichkeit zu lenken. Das  ist  aber nicht   immer vorhersehbar oder erwartbar – wie das Verhältnis  der  kleinen  Texte  und Wirklichkeit ist und gesehen wird. Weil die   Wirklichkeit und  diese  Texte in einem „kreativen“ bzw. beweglichen   Verhältnis stehen.  Und  gerade der Bereich, in den wir uns mit   Open-Source-Lastenradbau   hineinbegeben, ist durch hohe Unschärfe in   diesem ganzen Rechtsbereich   geprägt. 100%ig klare Aussagen sind   deshalb schwer zu kriegen. Immer   wieder heißt es: Das kann man vorher   nicht wissen, dass müsste erst ein   Richter entscheiden – Ausgang   ungewiss. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wichtigste     Lektion vorweg und überhaupt ist: 100%ige Rechtssicherheit gibt es     nicht! Im besten Fall immer weniger oder gar nichts erwarten.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt eine Beschreibung von fünf Schutzrechten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===1. URHEBERRECHT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Das Urheberrecht deckt „Werke der Kunst“ mit „körperlicher Festlegung“ ab, keine Funktionalitäten (things that do things)!     Bilder, Texte, evtl. auch Objekte, Choreographien und Musik sind     geschützt. Das heißt: Die Dokumentation ist (in aller Regel)   geschützt.   Aber auch „nichtfunktionelle Designelemente“ können   eventuell unter  das  Urheberrecht fallen. Was genau darunter fällt und   was nicht, wenn  man  den klaren Bereich von Musik, Text, Software,  Bild  und Film  verlässt,  ist schwammig – im Zweifelsfall entscheidet  der  Richter vor  Gericht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Wie? + &lt;br /&gt;
Das     Urheberrecht erhält man automatisch und umsonst! Man muss es nicht     extra beantragen. Und es gilt mindestens bis zum Tode des Urhebers  und    auch darüber hinaus. Weil man es automatisch erhält, verletzen  alle    anderen das Urheberrecht des Urhebers, wenn sie das Werk ohne   Erlaubnis   nutzen. Deshalb ist es unbedingt notwendig, eine   Free-Culture-Lizenz  zu  verwenden und deutlich sichtbar an alles   anzubringen, von dem man  will,  dass andere es nutzen. Ohne das ist es   ihnen rechtlich schlicht  nicht  möglich. Die beste weil erprobteste  und  verbreitetste Möglichkeit  dafür  sind die Creative Commons  Lizenzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was aber heißt das fürs Fahrrad? + &lt;br /&gt;
Lassen     sich mit Creative-Commons-Lizenzen Räder schützen/Hardware? Nun:     Funktionalitäten sind nicht geschützt. Besondere Bemalungen des Rads     könnten geschützt sein – darum Extra viel Klimbim anbringen, z.B.  eine    Flosse, um Urheberrechtsschutz zu haben? Vielleicht, ja. Damit  könnte    das Rad unter Umständen wegen einer besonderen Form oder  Farbgebung   oder  durch einen Nutzungskontext vom Urheberrecht  abgedeckt sein. Kann   man  aber i.d.R. nicht wissen vorher. Das würde  ein Richter vor einem   Gericht  entscheiden müssen. Empfehlung daher:  Nicht drauf verlassen   oder darauf  bauen. Trotzdem unbedingt die  Creative-Commons-Lizenzen   verwenden! Sie  geben dem Gegenüber  Sicherheit und zeigen, wie ihr   wollt, dass andere  eure Arbeit  weiterverwenden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Und die Creative Commons Non-Commercial Lizenz? + &lt;br /&gt;
Aber     was ist mit der Non-Commercial-Lizenz, die ja Open Desk verwendet?    Auch  andere Hardware-Projekte nutzen die doch. Soweit mir bekannt  ist,   ist  der Grund dafür zum einen der selbe wie oben angegeben: Die   Lizenz   zeigt, wie Open Desk verwendet werden möchte. Und zweitens  ist  es   wichtig, auf die bestehende Rechtsunsicherheit hinzuweisen:  Die    NC-Lizenz ist vor Gericht in diesem Kontext soweit mir bekannt  noch  nie   in einem Beispielfall durchverhandelt worden. Es gibt  keinen    Präzedenzfall. Damit besteht ein gewisses rechtliches Risiko  für einen    Verletzer – eventuell gilt sie ja doch! Dieses Risiko wirkt  in  gewisser   Weise schützend.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;KURZE DISKUSSION DER NC-Lizenz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Die NC-Lizenz wird sehr kontrovers diskutiert und hat viele Probleme:&lt;br /&gt;
* Hauptargument dagegen ist, dass es sich eigentlich nicht um eine Free-Culture-Lizenz handelt, klar. &lt;br /&gt;
* Auch  dürfen sich Dinge, die eine NC-Lizenz verwenden, nicht als     Open-Source-Hardware oder Open-Source-Software bezeichnen (Siehe     Open-Source-Hardware-Definition http://www.oshwa.org/definition/german/). Open Source erfordert explizit, dass kommerzielle Nutzung erlaubt ist. &lt;br /&gt;
* Die     meisten der kollaborativen Freiheiten, die offene Entwicklung und     offene Kultur bieten, werden durch die NC-Lizenz abgeschaltet bzw.     blockiert (wie z.B. Verringerung der Kollaborationskosten die bei     Lizenzverhandlungen oder Zahlungen entstehen). &lt;br /&gt;
* Da     die Entwicklung und Herstellung von Hardware sehr kostenintensiv ist     und deshalb i.d.R. mit finanziellen Einnahmen verknüpft werden muss,    ist  eine Weiterentwicklung von NC-lizenzierter Hardware kaum möglich    bzw.  extrem unwahrscheinlich. &lt;br /&gt;
* Ein     weiteres NC-Lizenz-Problem ist, kaufe ich mir einen Tisch bei IKEA,     kann ich ihn, wenn ich ihn nicht mehr brauche, jederzeit legal     weiterverkaufen. Habe ich mir aber meinen eigenen Open Desk gebaut,    kann  ihn aber bei einem Umzug nicht mitnehmen, darf ich ihn nicht    verkaufen,  denn das wäre ja eine plötzliche kommerzielle Nutzung. Mit    einem  NC-lizenzierten Gegenstand habe ich also am Ende noch weniger    Freiheiten  als mit einem proprietären. &lt;br /&gt;
* Der     letzte wichtige Punkt ist, das es extrem unklar ist, wo kommerzielle     Nutzung beginnt und wo sie aufhört. Feiere ich eine Party mit meinen     Freunden, nutze dabei einen Open Desk und bitte meine Freunde am Ende    um  ein paar Euro als Zugabe für Getränke und Essen, ließe sich das    schon  als kommerzielle Nutzung vor Gericht einklagen und vielleicht    sogar  durchsetzen... Diese rechtliche Unschärfe sorgt dafür, das mit    einer  NC-Lizenz ein rechtliches Minenfeld geschaffen wird, welches   die   Nutzung, den Bau und Weiterentwicklung solcher Hardware extrem    erschwert  bzw. mit hohen Risiken belegt.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;NC-Lizenz DISKUSSION ENDE&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. PATENTRECHT===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Schützt     Funktionalitäten (things that do things). Muss beantragt werden  („all    hardware is born free“). Eine wichtige Voraussetzung für die   Erteilung   ist die technische Neuheit (eng: prior art). Diese wird   geprüft.  Deshalb  ist eine Patentanmeldung langwierig und teuer. Will   man sich  davor  schützen, dass andere die eigene Idee patentieren,  muss  man sie  also gut  sichtbar und auffindbar publizieren. Dafür  lassen  sich  verschiedene  Wege finden und diskutieren. Wichtig ist,  dass die  Prüfer  es finden,  wenn jemand es beantragt. Die Gefahr, dass  jemand  die  Erfindung auf  eurer Seite findet und dann zur  Patentierung  einreicht,  ist deshalb aber  sehr sehr gering, da das  Risiko zu hoch  ist – Preis  und Aufwand für  einen Antrag sind hoch,  die Gefahr der  Nichterteilung  groß. Faustregel:  Niemand kann etwas,  dass einmal offen  ist,  patentieren! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was heißt das für den Open-Source-Fahrradbau? + &lt;br /&gt;
Abgesehen     davon, dass die Wahrscheinlichkeit beim solidarischen Lastenradbau    eine  Erfindung zu machen, die patentwürdig ist, eher gering ist, ist   es  auch  fraglich, wo der Sinn läge, ein Patent zu beantragen, wenn   man  die  Erfindung offen haben möchte. Prior Art (Technische Neuheit)   ist  euer  bester Freund. Darum publiziert publiziert publiziert –  „All   hardware is  born free“ – einmal offen publiziert, bleibt sie es  auch. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) In den USA gibt es/gab es Experimente, eine Free-Culture-Lizenz    auf  das Patentrecht aufzubauen. Aber dafür braucht man vorher ein    Patent,  bevor man überhaupt darüber nachdenken kann... Darum lassen   wir  das hier  mal undiskutiert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. GEBRAUCHSMUSTERSCHUTZ=== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? +&lt;br /&gt;
Sind     nicht überall auf der Welt zu finden. „Der kleine Bruder des   Patents“.   Muss beantragt werden. Schützt „gewerblich anwendbare   Erfindungen, die   neu sind und auf einem erfinderischen Schritt   beruhen.“ Alles, was man   mit Phantasie darunter sehen kann, lässt  sich  also so schützen. Die   Prüfer prüfen, ob der Antrag formal  richtig  ist, nicht aber, ob die   Neuheit wirklich gegeben ist! Die  Kosten für  einen Antrag sind deshalb   gering, man kann es also schnell  prüfen  lassen – die formale   Richtigkeit. Der Gebrauchmusterschutz  gilt  maximal 10 Jahre (3 Jahre   plus Verlängerung) und wird schnell  erteilt.  Es erfolgt wie erwähnt   keine Prüfung der Neuheit. Die   Rechtsbeständigkeit ist deshalb gering.   Unterschiede für uns zum   Patent: geringere Rechtssicherheit und   geringere Geltungsdauer. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
http://dpma.de/gebrauchsmuster/gebrauchsmusterschutz/index.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad?  + &lt;br /&gt;
Hat     man etwas, dass dort hereinpassen könnte, kann man den Antrag   stellen.   Es ist aber fraglich, ob wir im solidarischen Lastenradbau   wirklich   etwas erfinden können, dass der Neuheitsprüfung im  Streitfall  vor einem   Gericht dann standhält. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Soweit mir bekannt ist, gibt es keine Free-Culture-Lizenz, die   auf   den Gebrauchsmusterschutz aufsetzt. Deshalb wäre es schwierig,   anderen   ohne jeweilige individuelle Rücksprache Nutzung zu erlauben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Könnte     man nicht ein Gebrauchsmuster beantragen, eine NC-Lizenz verwenden   und   mit dem Gebrauchsmuster Verletzern der NC-Lizenz drohen, seine     rechtliche Ausgangslage etwas verbessern? + &lt;br /&gt;
Ja, könnte man versuchen. Bzw. mal genau durchdenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. GESCHMACKSMUSTERSCHUTZ (Eingetragenes Design)===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
„Ist     ein gewerbliches Schutzrecht, das seinem Inhaber die ausschließliche     Befugnis zur Benutzung einer ästhetischen Erscheinungsform (Gestalt,     Farbe, Form) verleiht.“ Da wo das Urheberrecht also unscharf wird –   was   ist noch geschützt oder nicht – kann das Geschmacksmuster   Klarheit   bringen bzw. Fakten schaffen. Voraussetzung ist die Neuheit  –  kein   ähnliches Design darf vorhanden sein im Markt. Neuheit wird   aber   ebenfalls nicht geprüft, weshalb die Rechtssicherheit auch   geringer  ist.  Geltung für max. 25 Jahre. Kosten für die Beantragung    überschaubar. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad? +&lt;br /&gt;
Hat   man ein ganz besonderes Design, kann man es also versuchen. Tills   XYZ   Räder hätten vielleicht eine Chance gehabt, obwohl sie ihre   besondere   Ästhetik dadurch erhalten, dass die Funktionalität frei   liegt - dass  sie  blanke Funktionalität sind (also etwas, dass   eigentlich durch  Patent  und Gebrauchsmuster abgedeckt ist) ... Wie   würde ein Richter  das  interpretieren? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Ich kenne keine Free-Culture-Lizenz die auf das Geschmacksmuster     aufbaut. Deshalb wäre es schwierig, anderen ohne jeweilige   individuelle   Rücksprache Nutzung zu erlauben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. MARKENSCHUTZ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Marken     können Wort-, Bild-, Klang- und Farbmarken sein und es gibt sogar     3-dimensionale Marken. Sie müssen extra beantragt werden. Die Kosten     sind überschaubar bis hoch (je nach gewünschtem Schutzumfang). Die    Marke  kann immer wieder verlängert werden und kann deshalb   theoretisch   unendlich weiterlaufen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Für den solidarischen Open-Source-Lastenradbau? + &lt;br /&gt;
Die     Open-Source-Hardware-Definition sieht eindeutig den Schutz von  Marken    vor bzw. unterstützt oder man könnte sogar fast sagen  empfiehlt ihn.    Wenn jeder die Hardware herstellen kann, ist es gerade  wichtig, wer  das   macht, mit welchen Fähigkeiten, Maschinen,  Materialien, mit  welcher   Sorgfalt und vielleicht auch welchem  Ethos... Jeder kann die  Baupläne   der TV-B-Gone runterladen, das Gerät  herstellen und  verkaufen. Aber   nicht unter dem Namen „TV-B-Gone“,  denn der ist von  Mitch Altman   (Cornfield Electronics) geschützt  worden. http://de.wikipedia.org/wiki/TV-B-Gone&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
D.h.     – wäre „Carla Cargo“ als Marke registriert, könnte jeder mit den    Plänen  eigene Anhänger herstellen und sie weiterentwickeln, aber sie    nicht als  „Carla Cargo“ bezeichnen bzw. so in den Markt bringen, auch    keine  Workshops anbieten, in denen „Carla Cargos“ gebaut werden.  Denkt   man das  weiter, kann man auch versuchen, besondere Farbmarken  zu  wählen  (das  Telekom-Pink ist z.B. geschützt, lässt sich eine  feuerrote  Gabel   denken?) oder sogar dreidimensionale Marken zu  entwickeln  (vielleicht   hat eine Carla Cargo immer eine coole  Haifischflosse usw.)  und sich das   schützen lassen. Modeschnittmuster  sind per se nicht  schützbar.  Deshalb  drucken die großen Marken ihre  Logos auf die  Sachen, denn die  sind  geschützt. Und am Ende geht es  nicht um die  schöne Unterhose,  sondern um  den Schriftzug darauf...  Also einfach  Marken auf  nicht-schützbares  kleben? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Kann     ich die XYZ-Verbindung als dreidimensionale Marke sichern? Nein,  weil    es sich um eine Funktionalität handelt. Lego hat viele Jahre  dafür    gekämpft, ihr Steckfunktionssystem nach Ablauf des  Patentschutzes   weiter  als dreidimensionale Marke zu schützen,  letztlich sind sie  aber   gescheitert. Lego ist jetzt frei. Wir sehen  auch immer mehr Klone  im   Markt. Aber XYZ-Spaceframe als Wortmarke?  Ziemlich sicher ja.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was könnte das für unsere dezentrale Fabrik bedeuten? +&lt;br /&gt;
Man     könnte sich „Carla Cargos“ und andere „Marken“ als ein Franchise     vorstellen. Auch in Berlin kann man sich einen „Carla Cargo“ bauen.   Das   Netzwerk baut zusammen seine Marken auf, macht sie überall   bekannt.  Aber  wenn man in Berlin oder Wien z.B. einen „Carla Cargo“   baut oder   verkauft, zahlt man etwas an den Erfinder... Das kann für   die   kommerzielle Leistungsfähigkeit und Stärke des ganzen Netzwerkes   sehr   gut sein. – „gemeinsame Marken“ aufbauen und so die Nachfrage   stärken   (Ich glaub z.B. an ein großes Potential von XYZ). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit     so einer Übereinkunft ist es wünschenswert für alle, dass auch    woanders  XYZ Workshops durchgeführt werden. Für alle Akteure. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Abgesehen davon: Der Aufbau von Marken ist für eine Geschäftsentwicklung ohnehin so gut wie immer richtig.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;amp; Es ist eine Überlegung wert, dass man in so einem Netzwerk/mit so einer Lösung auf die schlechte NC-Lösung verzichten kann/könnte! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===FAZIT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Also was machen wir nun? + &lt;br /&gt;
Mein     allgemeiner Tipp: Alle Rechte oben außer das Urheberrecht müssen   extra   beantragt werden. Will man etwas „open“ lassen, beantragt man   also   einfach nichts! Das Urheberrecht wird eine ungefragt angeklemmt   und   deshalb muss man es gestalten. Wichtig ist zu verstehen, dass   vom   Urheberrecht kein verlässlicher oder umfassender Schutz für   Hardware   erwartet werden kann im Moment nicht und wahrscheinlich (und   auch   hoffentlich!) niemals. &lt;br /&gt;
Mit     einem Markenschutz hingegen – der eindeutig sinnvoll und   wünschenswert   ist für Open-Source-Hardware-Ökosysteme – kann man  seine  individuelle   Position auf einem Markt stärken und sogar zu   interessanten und relativ   rechtsfesten (Marken-Lizenzierung)   Verabredungen in überregionalen   Netzwerken kommen. Bzw. man kann das   versuchen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
^ Ok. Bitte hochscrollen zu den Fragen. Lassen sich jetzt alle Fragen beantworten? Welche nicht? ^&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DISKUSSION IM WORKSHOP  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-   und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung  von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?   Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung   einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?   Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=4. EINNAHMEN, Geld verdienen &amp;amp; Betrieb sichern=&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 *O&lt;br /&gt;
  \ \__^\ – :|||||: &lt;br /&gt;
  O °° O       O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN &amp;amp; PROBLEME==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* rein     praktisch: wie kann ich das ganze so formulieren das ich in einem     businessplan damit auch bänker überzeuge? oder kann ich das von  anfang    an eh vergessen und muss mich auf alternative  grundfinanzierung wie    crowdfunding verlassen?&lt;br /&gt;
* Generell     fällt mir bei den Gesprächen mit Banken und Beratern auf das alles   auf   hohe Volumina abzielt -&amp;gt; ich glaube allerdings genau das ist   gar   nicht mehr ziel von open source hardware (zum glück) -&amp;gt; wie   kann ich   eine existenz trotzdem sichern auch mit weiteren   nebenprodukten?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Christophe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie     kann man knsequent offene Inhalte ( Wiki Wissensallmende) und frei     zugängliche Werkstätten ( Offene Werkstätten als Produktionsallmende)     betreiben und damit Menschen bezahlen ( sozial stabile Strukturen     schaffen), parallel zur Konsumwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christophe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two models for me: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The &amp;quot;free time&amp;quot; model (idealistic focus) and(+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
the open source business model (commercial focus)(+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentare + Ideensammlung Christophe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flattr-Plug in für Wiki?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kommerzieller     Zielsetzung und Open Source Aktivismus wie etwa der     Aufbereitung/Generierung gemeinfreier und online verfügbarer Inhalte   in   Einklang zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Till]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Till / XYZ CARGO:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „kommerzielles     Interesse“ sind nicht immer eigennützige Profitgedanken, sondern   haben   teilweise mit dem Wunsch nach Fortbestand eines   Open-Source-Projektes  zu  tun:&lt;br /&gt;
* Wie kann man Open Source Projekte am Leben halten? (+1)&lt;br /&gt;
* Wie können sich diejenigen die daran arbeiten am Leben halten? (+1)&lt;br /&gt;
* Und das auch ohne permanent auf öffentliche Förderungen angewiesen zu sein? (+1)&lt;br /&gt;
* das für mich auch ein wichtiger punkt, die nachhaltigkeit der eigenen ressourcen&lt;br /&gt;
* Wie finanzieren sich zur Zeit all diejenigen, die mit viel Zeiteinsatz gemeinfreie Inhalte erarbeiten? (+1)&lt;br /&gt;
* die Generierung von gemeinfreien Inhalten kann strukturell ermöglicht werden: &lt;br /&gt;
* z.B.     Finanzierung der Entwicklung eines gezielten Open Source Projektes     durch Crowdfunding und andere Fördermittel; (z.B.: Entwicklungs-Camp    für  XYZ Anhänger inkl. Bau-Plan-Erstellung, etc) &lt;br /&gt;
* Finanzierung     einer bestimmten, bekannten und fähigen Entwickler-Gruppe für eine     bestimmte Zeit - eine Art „Open-Source-Stipendium“ &amp;gt;&amp;gt; vgl. Idee     „Stiftung Freistellen Hamburg“ oder gleiche Idee von Van Bo Le Mentzel:  http://www.startnext.de/dscholarship&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==INPUT / LISTE MÖGLICHER GELD-EINNAHMEQUELLEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Jeder Standort/Spieler muss sich seinen eigenen individuellen Mix aus Einnahmequellen zusammenstellen. Unten steht eine Liste. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Open Source ist ein Entwicklungsmodell, kein Geschäftsmodell. Man sucht sich Geschäftsmodelle, die gut damit zusammenpassen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„Geschäftsmodell“     heißt nicht nur Einnahmequellen, sondern umfasst auch alle anderen     Punkte, die wir hier besprechen z.B. PRODUKTE oder GEMEINSAME MARKE     &amp;amp; KOMMUNIKATION. Wenn wir gute Antworten auf die anderen Punkte     finden, dürfte es auch leichter werden, diese Einnahmequellen zu     aktivieren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Liste===&lt;br /&gt;
* Mitgliedsbeiträge &lt;br /&gt;
* Produktion - Herstellung (von kundenspezifischen Anpassungen, von fertigen  &amp;amp; später anpassbaren Rädern/Produkten, von ... ) &lt;br /&gt;
* Open Source Stipendien (Van Bo, ähnliche Dinge) &amp;gt; gratify (?) &lt;br /&gt;
* Crowdfunding (einmalig, regulär)  &lt;br /&gt;
* Radverleih (zentral oder dezentral http://www.velogistics.net und/oder http://dein-lastenrad.de/index.php?title=Hauptseite#Freie_Lastenr.C3.A4der_.E2.80.93_Projekte &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Verknüpfung mit Sharingplatformen (z.B. http://lock8.me/) &amp;lt;http://lock8.me/&amp;gt; &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Studie hätte gezeigt: Bereitschaft für Tages(Stunden?)preis läge im Schnitt bei 3,50EU (für Berlin) &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Erfahrung von Frauke/Kunststoffe: Einnahmen von Verleih fressen Instandhaltungskosten auf &lt;br /&gt;
* Workshopvermietung (z.B. letsmake oder Bauer + planer oder offene-werkstaetten.org) &lt;br /&gt;
* Werkzeugvermietung &lt;br /&gt;
* Reparatur &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Dienstleistungen&amp;quot; um den Verwaltungsaufwand für ein Lastenrad?  &lt;br /&gt;
* Werbung (an den Rädern) - Fahrende Schilder &lt;br /&gt;
* Garantie-Zusicherung (als Gegensatz zum eigenverantowrtlich durchgeführten Selbstbau) &lt;br /&gt;
* Updates (auf spätere Entwicklungsstufen des Open Source Hardware Produktes) &lt;br /&gt;
* Ladenbetrieb – von Einzelteilverkauf  über Bausätze bis hin zum fertigen&amp;amp;nicht selbst gebauten Rad &lt;br /&gt;
* Bezahlte Workshops (zu Rädern, zum Schweißen, Lastenradbau als &amp;quot;Team Event&amp;quot; für Gruppen, Firmen etc.)  &lt;br /&gt;
* Förderungen (z.B. für Bildung)  &lt;br /&gt;
* Lizenzierung (z.B. von Marken) - Distributed Manufacturing  &lt;br /&gt;
* Spenden (Flattr Button) https://flattr.com/ &lt;br /&gt;
* Events (mit Eintritt)  &lt;br /&gt;
* Sponsoring (Irgendwer hat erzählt, die Open-Design-City im Betahaus wird demnächst zum Conrad-HackSpace &amp;gt; http://hardware.co/)  &lt;br /&gt;
* Produktionsleistung/Prototypenentwicklung  &lt;br /&gt;
* Service: Instandhaltung von Leihrädern anderer? (http://www.radambulanz.de/) &amp;lt;http://www.radambulanz.de/&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Service: We hack your bike?  &lt;br /&gt;
* Zertifikate: Du bist ein ausgewiesener XYZ-Workshopleiter (Expert_innen-Pool für diverse Lastenrad-Modelle &lt;br /&gt;
* Expertise mit Netzwerkaufbau? – z.B. Wikibetrieb &lt;br /&gt;
* Tom: Anschubfinanzierung durch Spenden, aus der Hausgemeinschaft usw. hat oft gut funktioniert!  &lt;br /&gt;
* Abholung von alten Schrotträdern - Aufräumservice für die Stadt, für Hausverwaltungen usw. Wer entsorgt all diese toten, rostigen Fahrradzombies? Recyclingservice. - Eventuell gekoppelt an einen Gebrauchtteilbetrieb?  &lt;br /&gt;
* Synergien/Kooperationen mit Sozialprojekten wie Behindertenwerkstätten? Sozialunternehmertum?  &lt;br /&gt;
* im design gibt es ansätze, dass mitarbeiterInnen 4-tage wochen haben oder ihnen zeit zur eigenen entwicklung freigegeben wird. es könnte ein anspruch an die arbeitswelt sein, weg von der 100%-Stelle zu kommen und damit eine querfinanzierung ideeller projekte ermöglichen. die vorteile für beide seiten sollte klar sein, oder? &lt;br /&gt;
* sonderabgabe für große unternehmen zur förderung freier, selbstorganisierter projekte ;-) oder firmenpatenschaften? ist aber auch kritisch zu sehen, stichwort &#039;unabhängigkeit&#039;! &lt;br /&gt;
* verkauf von bauanleitungen, wie z.b. christian kuhtz von &#039;einfälle statt abfälle&#039; oder www.atomiczombie.com (DIY bicycle parts)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;patenschaften&amp;quot; von großen firmen, das ist allerdings auch heikel&lt;br /&gt;
* +... was fehlt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fragen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Was     davon könntet ihr euch für euch vorstellen? Was nicht? Und warum?  Was    fehlt, müsste man gestalten, um auch neue Einnahmequellen zu     erschließen? Oder vorhandene zu vergrößern? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONS-ERGEBNISSE/VERLAUF | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
* &amp;gt;Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-  und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?  Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung  einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?  Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=5. DOKUMENTATION &amp;amp; WISSEN, schaffen und teilen= &lt;br /&gt;
[ Kommunikation 1 ] &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
    O&lt;br /&gt;
 _ &amp;lt; |=*.__:. &lt;br /&gt;
 O °° O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME, IDEEN/WÜNSCHE==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Lars, allgemein zur Einleitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie     funktioniert der Wissenstransfer? Und die gemeinsame Entwicklung und     Weiterentwicklung des Wissens? Mit welchen „Daten“ kann man lokale     „Produktion“ leichter ermöglichen? Welche Produktion (welcher  Modelle)    ist dafür geeignet und welche weniger? Wie geschieht die   Kommunikation?   Welche Open-Source-Räder &amp;amp; Strukturen entwickeln   und bauen wir   gemeinsam? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad von Christoph]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Workshop-Kisten Lastenrad-Modelle&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grobschnitt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausgangslage:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Auf     der Wissensallmende-Plattform werkstatt-lastenrad.de sind etlich     Bauanleitungen für verschiedene Lastenrad-Modelle versammelt. Die     Erfahrung zeigt, dass zusätzlich zu Bildern, Texten, Videos und     Workshop-Dokumentationen eine Art physischer Vorlage die     selbstorganisierten Bauprojekte interessierter Initiativen stark     befördern würde. Es ist schlicht nicht leistbar für alle anfragenden     Gruppen einen eigenen Workshop zu organisieren (Zeit- und     Mittelknappheit).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Schablone, Muster“:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Pro     Modell soll eine ausleihbare Kiste entstehen, die alle zu   erstellenden   Rahmenteile des Lastenrad-Modells enthält. Die   grundsätzlichen   Arbeitsschritte werden kondensiert auf laminierten   Karten beschrieben.   Zusätzlich enthält das Paket eine ausrollbare   Plane, auf die die  Umrisse  der Einzelteile aufgezeichnet sind   (physical checklist). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht enthalten sind alle Kleinteile (Schrauben, Muttern, Spezialteile, Fahrrad-Technik, Laufräder etc…)&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausleihe:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das     BLN-Projekt organisiert und koordiniert die Ausleihe der Kisten,     Bau-Coaching und Feedback. Geben und nehmen, d.h. die Projekte  stellen    Bilder, Texte, Videos ihres Bauvorhabens zur Verfügung und    dokumentieren  Modifikationen, Erweiterungen, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Service:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Pro     Modell können die jeweiligen Entwickler den Bezug von Bausätzen     und/oder zusammengestellten Zusatzteilen anbieten (Schrauben, etc…),    was  separat abgewickelt werden muss.Über die Plattform wird z.B.    lediglich  auf die Möglichkeit verwiesen (+ Kontaktdaten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christophe     (Long-André, modularer Anhänger, Longbike), Till Wolfer (XYZ-Bikes),     Andreas Triebenbacher (KS-Lasti) , Detlef Schmitz (WerkBox-Hecklader)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Next steps:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Idee     schildern und konkretisieren, gemeinsame Richtlinien für die     Teile/Kisten/Beschreibungen etc. festlegen, Kosten klären, Prozedere     abstimmen … wenn alles steht: Rubrik auf Plattform einrichten und     loslegen ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
…to be continued!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad von Mabe]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
mabe / carlacargo&lt;br /&gt;
* nur     weil ein projekt/produkt als open source hardware angepriesen wird     unterscheiden sich die dokumentationen und die methodik der     veröffentlichung ja gravierend&lt;br /&gt;
* es     müsste eine Plattform geben die sämtliche open source hardware     initiativen auflistet und sammelt, verlinkungen schafft und evtl.   sogar   erste anlaufstelle ist um die eigentliche dokumentation zu   finden,  diese  kümmert sich evtl. auch um die archivierung und   veröffentlichung  -&amp;gt;  ich kann mir da auch einen katalog vorstellen   der jährlich  erscheint und  baupläne und erste anregungen bereit hält   -&amp;gt;  makerbewegung  cthacks...&lt;br /&gt;
* die     plattform ist gleichzeitig zertifizierungsbehörde für die projekte.    ich  seh oft bei open source hardware so roadmap zeitstrahlen, die    plattform  könnte die einzelnen inis auch feiner abgestuft   zertifizieren  je  nachdem wie der grad der dokumentation, zum beispiel   100% oshw  wenn  alles sauber aufgebaut ist, alle pläne einfach   zugänglich sind,  eine  partizipation am projekt ermöglicht wird....&lt;br /&gt;
* die     projekte wiederum können zahlende mitglieder der plattform sein und     profitieren von, bezahlten anwälten, werbung, siegel/zertifizierung   des   produkts, geschlossenes öffentliches starkes auftreten, bürgen   für   finanzierungsfragen..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(... mabe weiter ...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DOKUZILLA&lt;br /&gt;
* ha     fast vergessen ich war da ja sogar schon einen schritt weiter.  stellt    euch vor es gibt ein dokumentationsmonster. da wir ja auch  ganz viele    sponsorengelder von mozilla einziehen wollen nennen wir  das ganze http://www.dokuzilla.org domain hab ich schon. wenn jemand drauf      einsteigen will bitte melden geb da gern arbeit ab&lt;br /&gt;
* eigentlich bedarf es gar nicht viel arbeit weil die leute von dozuki (http://www.dozuki.com/)     das schon ziemlich genau so gemacht haben      wie es vielen leuten     extrem viel arbeit abnehmen könnte. -&amp;gt; das ist      quasi die     software hinter ifixit -&amp;gt; hatte mit denen schon gemail, die         sind  nett und ich würde die definitv als sympatisanten einschätzen     -&amp;gt;      vergeben schon jetzt dozuki accounts für coole projekt für     umme...ich      glaub es is gar mal viel programmieren -&amp;gt; eher management und versuchen so viel als geht vorhandene synergien/tools verbasteln.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(... mabe weiter ...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und     noch was fällt mir ein: Wie kann das Team was an einem open source     hardware projekt arbeitet maximal die vorteile von open source   hardware   ausschöpfen. Ich glaub viel zu oft ist das Team sich der   Möglichkeit   nicht bewusst bzw. traut sich auch nicht die Crowd/ das   Netzwerk darauf   anzusprechen zu aktivieren:&lt;br /&gt;
* design ist auf jeden fall ein super crowdpunkt&lt;br /&gt;
* flyer printmedien erzeugen kann ans netzwerk abgegeben werden (vanBo macht das ja ziemlich gut immer finde ich)&lt;br /&gt;
* recherchen und kalkulationen&lt;br /&gt;
* konstruktionstasks&lt;br /&gt;
* herstelleraquise&lt;br /&gt;
* produktvorteile     durch rabatte -&amp;gt; es gibt firmen die finden das projekt     unterstützenswert und unterstützen da mit EK preisen -&amp;gt; elfkw zum     beispiel bei uns&lt;br /&gt;
* also     letztendlich was kann ich aus dem netzwerk maximal raus ziehen aus    sich  des projektteams. es soll ja auch wirklich ein vorteil entstehen    aus  dem open source und das ist aus projektteam sich eines der    wesentlichen  punkte sich dafür zu entscheiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONSFRAGEN/INPUT==&lt;br /&gt;
Das     Problem der Hardware-Dokumentation ist noch nicht gelöst ... Jedoch     funktioniert das dezentrale Netzwerk je besser, je besser der     Wissenstransfer klappt, je besser die Vorteile von Open Source     (gemeinsame Entwicklung, unabhängige Fertigung usw.) aktiviert werden     können. ... 3D-Druckteile kann man herunterladen und direkt mit vor   Ort   i.d.R. bereits vorhandenen Maschinen (Druckern &amp;amp; Rechnern)   und   Materialien (Filament) anzufertigen versuchen. Die Hürden beim Lastenradbau sind höher. Wie können wir sie verringern? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware selbst=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche     Probleme muss eine Fertigung vor Ort überwinden (Teile besorgen und     andere Ressourcen wie Werkzeuge, Fähigkeiten &amp;amp; Zeit). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Welche dieser Probleme kann man reduzieren? Wie? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Produkte? Welche Radmodelle sind leichter zu bauen, welche schwieriger? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Open Source Hardware Definition sagt (http://www.oshwa.org/definition/german/):     „Ideally, open source hardware uses readily-available components and     materials, standard processes, open infrastructure, unrestricted     content, and open-source design tools to maximize the ability of     individuals to make and use hardware.“ Deutsch: „Im Idealfall nutzt     Open-Source-Hardware fertig erhältliche Komponenten und Materialien,     Standardprozesse, offene Infrastrukturen und frei nutzbare Inhalte,  um    damit die Möglichkeiten aller zu maximieren, die Hardware zu  bauen  und   zu verwenden.“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Können wir zu ein paar Standardisierungen gelangen? Let the hardware speak for itself! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(-&amp;gt; Hierfür auch evtl. unten nachsehen Tills Ideen bei „PRODUKTE“) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Wissensverbreitung und -erstellung?=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was müsste die perfekte Dokumentation leisten? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Welche extern schon vorhandenen Quellen kann man einbinden? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Christophs     Kiste ... klingt sehr sehr interessant! Wann kommt Version 1.0 raus?     Kann die selbst Open Source sein – klingt nach dem perfekten    OS-Projekt!  Kann man die auch verkaufen/bestellen (=Einnahmequelle)?    Kann man die  Kiste branden? Wie müsste die sein? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Qualitätssicherung?=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sortieren wir Dokumentationen? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wie bewerten wir erstellte Räder? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Welche     Anreize können wir schaffen, gute Qualität und auch     Dokumentationsbeiträge zu liefern? (Siehe dafür auch unten bei     ARBEITSABLÄUFE &amp;amp; MOTIVATION)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Weiterlesen zu Dokumentation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OPENiT Agency: Community Planner (besonders Punkt 2 &amp;amp; 3) http://openitagency.eu/community-building-planner/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DISKUSSION ERGEBNISSE / VERLAUF  | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
* Unterschiede zwischen Dokumentierer und Tüftler --&amp;gt; evtl. nicht die gleichen Leute&lt;br /&gt;
* Open Manual Format (o-manual) als Grundlage für Standard (darauf basiert auch ifxit und dozuki) (+1)&lt;br /&gt;
* Wie kann man den Prozess des Bauens so gestalten, dass Leute gerne dokumentieren und dass die Doku auch während des Workshops passiert (danach passiert erfahrungsgemäßig nie mehr was)&lt;br /&gt;
* und das ich als tüftler gar nicht so viel mit dem dokumentieren zu tun habe. ich glaube es ist immer das gleiche, der/die tüftler sind doch meist leute die gar nicht so viel lust haben zu dokumentieren, da reizt doch schon eher das nächste projekt...allerdings ist es mittlerweile ja so einfach mit wenig aufwand sehr viel zu dokumentieren -&amp;gt; diresta videos zum beispiel -&amp;gt; full hd camera parallel daneben gestellt und du hast ellenlanges material -&amp;gt; vielleicht wäre es auch sinnvoll eine dokumentationskiste zu verleihen mit kamera, stativ, dolly, slider, gopro...&lt;br /&gt;
* Haptische Bibliothek ist eine gute Idee, hat im ersten Test gut funktioniert und soll jetzt auf ein zweites Projekt (Hänger) ausgedehnt werden; haptische Bib evtl. auch nutzbar für Unternehmen o.ä. (als dauerhaft dort stehende Kiste) oder zum Geld verdienen (Kisten verkaufen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=6. AUSSENKOMMUNIKATION, Wer sind „Wir“= &lt;br /&gt;
[ Kommunikation 2 ] &lt;br /&gt;
           o                                 &lt;br /&gt;
 .... ,. _/\_+°                           &lt;br /&gt;
  O    O,&amp;gt; /O &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME, IDEEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Zur Einleitung, von Lars] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was     machen „Wir“? Was sind unsere gemeinsamen Werte? Wie kommunizieren    wir,  was wir tun nach außen? Können wir eine Art gemeinsamen aber     dezentralen Auftritt erarbeiten? Vorbild wieder Fablabs: War man mal   in   einem Fablab in Asien, weiß man, wonach man in Europa oder   Südamerika   suchen muss und auch relativ genau, was einen erwartet.   Jeder einzelne   Standort stärkt damit die anderen in Nachfrage und   vereinfachter   Nutzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Fragen müssen/können wir dafür gemeinsam klären? Und wie kommunizieren wir unsere Antworten nach außen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IDELL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wie     stellen wir uns eine wissensteilende gesellschaft überhaupt vor, wie     funktioniert entwicklung und wissenstransfer, wie hoch stecken wir     unsere ideale für eine &#039;bessere welt&#039; und wo liegen die persönlichen     grenzen (stickwort &#039;geld&#039;)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(...) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
halte     das thema &#039;mehr lastenräder&#039; auch für zentral, ebenso die frage nach     dessen umsetzung. wie also etabliert man ein modell, das nicht nur   eine   lastenrad-lobby ist und damit mehr den kommerziellen  herstellern   dient,  sondern die ideen u. vorstellungen einer anderen    (wissensteilenden,  solidarischen...) gesellschaft tranpsortiert?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die     plattform ist gleichzeitig zertifizierungsbehörde für die projekte.    ich  seh oft bei open source hardware so roadmap zeitstrahlen, die    plattform  könnte die einzelnen inis auch feiner abgestuft   zertifizieren  je  nachdem wie der grad der dokumentation, zum beispiel   100% oshw  wenn  alles sauber aufgebaut ist, alle pläne einfach   zugänglich sind,  eine  partizipation am projekt ermöglicht wird....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die     projekte wiederum können zahlende mitglieder der plattform sein und     profitieren von, bezahlten anwälten, werbung, siegel/zertifizierung   des   produkts, geschlossenes öffentliches starkes auftreten, bürgen   für   finanzierungsfragen..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe, 2] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz (ich meine da  jetzt   vor allem einen  Großinvestor der mit viel Volumen die Idee  Massenhaft   kopiert) mögliche  Kunden von dem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ANREGUNGEN/INPUT – FRAGEN FÜR DIE DISKUSSION==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{Empfohlenes Vorgehen: Erst alle lesen, dann von oben nach unten durchdiskutieren.} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lastenräder in der Welt? (Unsere Vision/unser Ziel)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Was     ist postfossile Mobilität (ist das überhaupt das, worum es geht)?    Wofür  brauchen wir Lastenräder? Wie sehen wir die Zukunft? Wieso  bauen   wir  sie und sind sie uns wichtig? Was sind unsere Ziele? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt; Wie können wir Lastenräder populärer als Option machen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für wen? (Zielgruppe oder besser: Community)&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Wer     sind unsere „Kunden“? Welche „Zielgruppe“ haben wir? Wer wird/soll     solche Räder entwickeln mit uns oder wer soll sie nutzen? Darin     investieren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: Ich versuche eine Schnittstelle bei den Carla Cargo Anhängern zu realisieren, so dass die Crowd an diesen Schnittstellen zum Beispiel völlig neue Aufbauten realisieren kann... Wohnmobilaufbau, Kanuausleger, Fahrradständer, Schüttgutwanne, mobile Küche...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Open Source oder Solidarisch oder Commons oder ...?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Welche     „Ideologie“ verfolgen wir? Warum ist es uns wichtig, all das „offen“    zu  machen. Wie erklären wir das? Haben wir eine gemeinsame   „Ideologie“   oder finden wir einen kleinen gemeinsamen Nenner, bei dem   wir uns alle   aufgehoben fühlen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eine gemeinsame Marke?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Eine     gemeinsame Dachmarke? Vielleicht gestützt von der Anstiftung  Ertomis?    ... nicht „FabLab“ aber „Mobilitätslab“, „Cargo-Labs“,  „Bike-Fablabs“    ... „Postfossile Mobilität Lab – PoFoMo-Lab“ oder  „NiFoMo –   Nichtfossile  Mobilität...“ ... Ideen? Raus damit! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie kommuniziert man die Marke?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Wie     hinterlegt man eine etwaige gemeinsame Marke, kommuniziert die  Werte?    Über einen Code of Conduct, einen Visionstext? Ein Manifest?(+1) (beispeilmanifest von ifixit: http://eustore.ifixit.com/Das-iFixit-Manifest/) Oder   lieber  über Taten! Registriert man eine Marke, dann müssten  andere   Werkstätten  fragen, bevor sie die Marke nutzen können. Oder  lässt man   die Marke  einfach offen, dass jeder sie ohne zu fragen  nutzen kann? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Partner und Allianzen?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Welche     Kommunikationspartner könnte man dafür finden? Welche Netzwerke     mitaktivieren? Es gibt ja eine breite Radbewegung in der Welt und     postfossile ...&lt;br /&gt;
Könnte man z.B. auch kommerzielle Anbieter von Lastenrädern mit ins Boot holen? Will man das? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONS-ERGEBNISSE/VERLAUF  | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Unsicherheit? Brauchen wir das? Wollen wir das? Es ist nicht klar, was es uns bringt?&lt;br /&gt;
* Eine mögliche Wirkung könnte sein: politische Kraft erhöhen. &lt;br /&gt;
* Wer wären denn die Allianzpartner - wenn wir auf OS-Selbstbau gehen (OS-SelbstbauCargo) dann keine Industrie, wenn allgemeiner könnten auch Industriepartner eine Rolle spielen.&lt;br /&gt;
* Was wäre das gemeinsame, welches gelabelt und dadurch erkennbar wird? &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Marke&amp;quot; ist nur eine Metapher ... Es könnte auch ein Siegel sein - oder ein Mission Statement (&amp;quot;Lösung für die letzte Meile&amp;quot;). &lt;br /&gt;
* Für welche gemeinsamen Ziele stehen wir? Postfossile Mobilität?&lt;br /&gt;
* EVENTUELL: eine Diskussion ein ganzer Cluster während des großen Cargobike-Treffens in Köln im Juni (20igster Juni in Köln) - Kontaktier Tom für Näheres.  http://wielebenwir.de/blog/stadt-raum/forum-freie-lastenraeder/(+1)&lt;br /&gt;
* also das ziel ist doch klar...wir wollen den urbanen raum mitgestalten und können eine autofokusierte innenstadtplanung nicht mehr dulden und wollen aktiv an einer alternative arbeiten, weils uns da eh viel zu langsam geht nehmen wir das selbst in die hand und machen es auch noch open source damits schnellstmöglichst fruchtet und sich vermehrt&lt;br /&gt;
* manchmal denke ich es wäre schon hilfreich genug die verschiedenen open source hardware sachen überhaupt übersichtlicht gelistet zu haben und vor allem alle tools zu verlinken, welche die inis überhaupt verwenden (flickr, youtubechannel, wiki, twitter, facebook...)&lt;br /&gt;
* ha supi, mail kommt grad rein. irgendwie ist das an mir vorbei gegangen: http://www.dozuki.com/resources/open-source-projects/ das ist genau das was ich gesucht habe. ich probiers mal aus. die sind einfach der hammer die jungs und mädels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=7. MOTIVATION &amp;amp; ARBEITSSTRUKTUR (bzw. Workflows), Wie wird lokal zusammengearbeitet=&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
     o                                 &lt;br /&gt;
  _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
  O,&amp;gt; /O l--l&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==PROBLEMFELD, FRAGEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Zur Einleitung, von Lars]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offen     heißt hier, man erlaubt Leuten vor Ort mitzuarbeiten. Leitet sie  z.B.    an, sich selbst ein Rad zu bauen. Aber auch viele andere     Mitarbeitsmöglichkeiten sind denkbar. Wie ist die Mitarbeitsstruktur    vor  Ort – und auch überregional – gebaut? Wie kann es gelingen,    Menschen zu  motivieren, mitzumachen und dabeizubleiben, Teil der    offenen Fabrik zu  sein? Was will man erreichen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad von Christoph] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freizeit-Modell:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
maximal 3h/Woche ehrenamtliches Arbeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa:&lt;br /&gt;
Wie     kann man das wertvolle Wissen von Tüftlern die ihr Know How zum Spaß     und in Ihrer Freizeit erarbeitet haben, sammeln, aufbereiten und     allgemein und frei zugänglich machen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwort: Mit der Wiki-Plattform und CC-Linzenz funktioniert das ganz gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mabe: ja aber da muss eben auch der tüftler wieder dokumentieren. kamera danebenstellen is da ja an sich noch echt unkompliziert und die schritte sind maximal dokumentiert -&amp;gt; aus den vielen stunden videomaterial gilt es dann wieder eher das rauszufiltern was sinnvoll is -&amp;gt; crowd -&amp;gt; einfach alles online stellen und die crowd machen lassen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christophe: Wenn     viele Leute Ihre Ideen zur Verfügung stellen ohne sich zu  Verausgaben    (ausbeuten) würde das Modell sich tragen. Ähnlich wie  Wikipedia.&lt;br /&gt;
Erfahrung     aus der Praxis Werkstatt-Lastenrad: Die Wikiadministration erfordert     sehr viel Arbeit, mit wenigen ausnahmen beteiligt sich niemand an  der    Dokumentation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mabe: Ich seh da zwei Modelle: &lt;br /&gt;
Modell A: Mächtiges kompliziertes Wiki was einfach eine große Admincrowd braucht aus motivierten Leuten um das zu administrieren wie eben auch bei wikipedia&lt;br /&gt;
Modell B: einfacheres intuitiveres Dokumentationstool was auch gleich noch ein cooles design liefert. dozuki oder knowable geht ja in die richtung, hätte den vorteil, dass eben wieder der tüftler das dokumentieren übernimmt und es im einfach gemacht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==INPUT &amp;amp; FRAGEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wie sollen Leute überhaupt mitarbeiten? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
QUELLE: Was motiviert Leute, an einem Open-Source-Projekt teilzuhaben? LINK http://openitagency.eu/roles-motivations-community-planner/&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(... Geld ist ein starker Motivationsanreiz ... Sind Beteiligungen denkbar?) &lt;br /&gt;
Individualisierbarkeit und damit verbunden persönliche Identifikation mit dem Produkt -&amp;gt; Zitat von einem Kunden aus Wien: &amp;quot;Ich will so einen geilen Anhänger.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
WEITERLESEN: Community Planner OPENiT Agency: &lt;br /&gt;
http://openitagency.eu/community-building-planner/&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONVERLAUF | PROTOKOLL==&lt;br /&gt;
* Der Bau muss begleitet werden, es braucht Lust und Druck&lt;br /&gt;
* In Wien: Menschen kommen mit einem Projekt, wenn sie zu lange brauchen, werden sie bisschen geschoben&lt;br /&gt;
* Verschiedene Rollen deutlich machen, am besten schon bei der Strukturierung des Projekts&lt;br /&gt;
* . . . &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= &amp;gt; SONDERFRAGE: PRODUKTE – Was sind denn das für „Produkte“, die wir brauchen?= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   o                                      &lt;br /&gt;
 _/\_` t xxxxx                    &lt;br /&gt;
 O &amp;gt;° O    O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==FRAGEN &amp;amp; INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Zur Einleitung/Erklärung, von Lars]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was     ist „das Produkt“? Die allermeisten Menschen werden ins Netzwerk     einsteigen, weil sie Lust haben auf ein Lastenrad – das „Produkt“.    Dabei  muss „Produkt“ nicht unbedingt marktwirtschaftlich verstanden    werden –  sondern mehr in die Richtung, was ist das Ergebnis der    Bemühungen, der  Arbeit? Wofür setzt man sich ein? Woran ist man Teil?&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
Der Punkt überschneidet sich stark mit den anderen, braucht aber eventuell doch einen Ort, um individuell diskutiert zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Till]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Till / XYZ CARGO – Anmerkungen zum bisherigen Lastenrad-Workshop-Konzept aus unserer Perspektive:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziele:&lt;br /&gt;
* gut funktionierende &amp;amp; langlebige, das heißt überzeugende Lastenräder&lt;br /&gt;
* aus selbstorganisierten Gebrauchtteilen&lt;br /&gt;
* mit u.a. „Laien“ in Selbstbau-Workshops gebaut&lt;br /&gt;
* unter Erlernen des notwendigen Fachwissens (für Bau, Teile-Beschaffung, Fahrrad-Technik und Qualitätsbewusstsein)&lt;br /&gt;
* zu günstigen Kosten (niedriger als Kauf-Lastenräder)&lt;br /&gt;
* in überschaubarem Zeitrahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… sind Eckpunkte, die erstrebenswert, aber teilweise nicht in Einklang zu bringen sind. Unsere Erfahrungen haben gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* aus     von Laien selbstorganisierten Gebrauchtteilen ein überzeugend gut     funktionierendes Lastenrad herzustellen, ist nur unter großem     Zeitaufwand (und damit hohen Kosten) möglich:&lt;br /&gt;
* Vermittlung     Fahrrad-Wissen und Qualitätseinschätzung &amp;gt; Organisation der Teile     &amp;gt; Reparatur der Gebrauchtteile &amp;gt;Anpassung der Räder auf     unterschiedlichste Teile &amp;gt; kontinuierliche Reparatur der Ergebnisse&lt;br /&gt;
* XYZ     CARGO hat als Konsequenz das Verbauen von Neuteilen mit aufgenommen,     damit die anderen Workshop-Eckpunkte weiter bestehen können…&lt;br /&gt;
* ein angeleiteter Selbstbau ist wegen des Zeitaufwandes zu günstigeren Kosten als billige Kauf-Lastenräder nicht möglich:&lt;br /&gt;
* Fokus     sollte auf Qualität der Wissensvermittlung und des resultierenden     Lastenrades liegen; Neuteile können aus Zeit- und vor allem aus     Qualitäts-Gründen Sinn machen, wenn ein überzeugend funktionales     Lastenrad entstehen soll&lt;br /&gt;
* gut     funktionierende &amp;amp; überzeugende Lastenräder sind in  UNangeleiteten    Selbstbau-Workshops durch „Laien“ m.E. kaum  herstellbar: &lt;br /&gt;
* fehlendes Werkzeug, fehlendes Fahrrad-Teile- und Bau-Wissen, fehlende Qualitätseinschätzung&lt;br /&gt;
* unter Prinzipien eines funktionierenden Werkstoff-Kreislaufs: nicht    nur  Upcycling, sondern Aufrechterhalten der Recycle-Fähigkeit der     Ergebnisse (verschrauben statt kleben, nicht beschichten, nicht     lackieren, in Wertstoffe trennbar halten, etc.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSION | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
* Es gehört &amp;quot;zu einem guten&amp;quot; zum Produkt, in 3 Tagen herstellbar zu sein - wegen der Aufmerksamkeits/Motivationsspanne der Teilnehmer? &lt;br /&gt;
* Teile sollten leicht auftreibbar sein? bzw. es braucht Infrastrukturen dafür, das Auffinden geeigneter Teile kann nicht Teilnehmenden von Workshops aufgebürdet werden (bei schwierigen Teilen zB Laufrad vorne; bei Sattel etc. ist einfacher)&lt;br /&gt;
* Schraubmuffenräder? - &amp;quot;Nachstandardisierung&amp;quot; von alten Fahrradleichen... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Nico] für mich kristallisieren sich 3 modelle heraus:&lt;br /&gt;
# bausatz, bauset. fertige montagesätze können im wohnzimmer zusammengebaut werden&lt;br /&gt;
# workshop. mit vorgefertigten, mitgebrachten, recycleten... teilen und handwerklicher herstellung wird ein lastenrad produziert&lt;br /&gt;
# der soziale aspekt. es geht darum, gemeinsam ein lastenrad zu bauen. dabei geht es weniger um das zu besitzende produkt, sondern mehr um das gemeinsame ereignis. wie z.b. beim urban gardening; die paar möhrchen pro quadrat stellen ja keine ernährungslösung dar sondern es geht um ganz andere dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; für mich zeigen sich zwei schwerpunkte. einmal die frage des opensource und einmal die des produkts. je nach schwerpunkt (also wissenstransfer oder qualitätsentwicklung) geht man andere wege. &lt;br /&gt;
ersteres zielt auf die vermittlung von wissen und der selbstständigen auseinandersetzung und weiterführung damit. zweiteres auf die entwicklung und produktion einer technischen lösung.&lt;br /&gt;
die frage wäre also, wie sieht authentisches opensource aus, wie gestaltet sich ganz konkret dieser gedanke? wie gut müssen z.b. bauanleitungen gemacht sein? Gibt es eine plattform für die community, wie weit gebe ich entscheidungen einer ursprünglich eigenen idee ab? wie gestaltet man das miteinander?&lt;br /&gt;
beim produkt-weg steht man viel klarer im wettbewerb zu den bedingungen unserer gesellschaft. wie kommt man davon weg, dass es luxus ist, die zeit und ressourcen für produktentwicklung zu haben? ist es überhaupt möglich? man sieht es an den bemühungen von xyz, wie schwierig es ist. zum einen ist es die marke n55, die in (kunst)ausstellungen xyz zeigt (eine notwendigkeit, um das finanzielle zu sichern), zum anderen soll es aber auch eine entkopplung zu einem gemeinschaftlich-geteiltem geben. wie schaffen sie das, ohne ein franchise zu werden?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=THEMENSPEICHER=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was fehlt? Was haben wir ganz vergessen? Müsste eigentlich (jetzt) noch besprochen werden? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt;  WIE KRIEGT MAN MEHR FRAUEN IN DEN Lastenrad-Selbstbau?! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;gt; MISSION-STATEMENT: Was sind die verbindenden Gemeinsamkeiten/Ideen/Vidionen der unterschiedlichen Lastenrad-Projekte, die als gemeinsames Mission Statement formuliert werden könnten?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- E N D E - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= // ANKÜNDIGUNG DES WORKSHOPS  =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8847</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8847"/>
		<updated>2015-02-24T20:50:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;     o    &lt;br /&gt;
. _/\_ &amp;gt;  ___&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teilnehmer:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer [https://www.n55.dk/ N55] und [https://www.xyzcargo.com/ XYZ CARGO] , till [AT] n55.dk &lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, [https://www.facebook.com/pages/Cargo-Bike-Fans-Berlin/191182021004757 cbf berlin]  , [http://www.nicojungel.net/solar.html 8rad] &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Workshopleiter:=== &lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=2. EINFÜHRUNG: Dezentrales offenes Produzieren= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;           O`                                 &lt;br /&gt;
\__/ .. _/\_&amp;gt;                             &lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt; oo    O,&amp;gt; /O  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Fablabs===&lt;br /&gt;
* Vergleich: Fablabs https://www.fablabs.io/map &lt;br /&gt;
* Fablabs sind dezentrale, unabhängige Fertigungsstätten. „To make almost everything“. Bild: http://www2.dxarts.washington.edu/images/fremont-aerial-overview.jpg&lt;br /&gt;
* Ist das die Produktion der Zukunft? Produkt/Produktionsbedürfnis sucht passende Fabrik? Beispiel: Britehub https://britehub.com/ &amp;amp; MakersRow http://makersrow.com/  &lt;br /&gt;
* Lokale Produktion mittels globaler Baupläne: From „Products In and Waste out“ to „DATA In to DATA Out“ Bild: http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png , Blogpost dazu: http://bloglz.de/from-_products-in-waste-out-to-_data-in-data-out/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Open Source &amp;amp;= Kollaboration===&lt;br /&gt;
* Fablabs entwickeln sich massiv auf Open Source Prinzipien – dem offenen Austausch von Bauplänen und Möglichkeiten. Drei Beispiele: Arduino -     Physical Computing und Arduino Community - http://arduino.cc , Thingiverse – Digital Designs for Physical Objects http://thingiverse.com, GitHub – Open Source Software http://github.com + &lt;br /&gt;
* Sinn von Open Source – Nicht nur sein eigenes Design öffnen, sondern die Vorteile von Open Source nutzen, auf ein lebendiges Ökosystem zurückgreifen zu können, etwas dazuzugeben, gemeinsam etwas zu entwickeln. - „It is not „Open Source Your Hardware“ it is „Building Open Source Hardware“. (Sam Muirhead http://cameralibre.cc )  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Jedes Mal, wenn ein Fablab irgendwo Erfolg hat, bekannt wird und   etwas   offenes und woanders gut nutzbares schafft, gewinnen alle   anderen   Fablabs. -&amp;gt; Die Nachfrage wächst und die  Leistungsfähigkeit  aller. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„wunschagenda nico jungel: (...) ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?“&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;  „Was wäre, wenn IKEA Open Structures-Teile in großer Masse   produzieren   würde?“ Das Ökosystem würde wachsen, und die  Möglichkeiten  aller, damit  zu arbeiten und auch Geld zu verdienen  (insofern OS Open  Source  wäre), würden wachsen. Ein Markt für z.B. Reparaturen, individuelle  Hacks und  Sonderteile oder Add ons würde  entstehen, den  viele besetzen  können –  Long-Tail. (Offene  Ökosystemperspektive) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= &amp;gt;  Für den dezentralen Lastenradbau: Wie agieren die individuellen Standorte, um Dinge in dieses Netzwerk/dieses Ökosystem zurückzugeben, um es für alle stark zu   machen   und jedem einzelnen Standort seine Arbeit zu erleichtern,  damit  jeder   einzelne Standort es nutzen kann. &lt;br /&gt;
Welche Open-Source-„Produkte“ würden das erleichtern, wie sind Abläufe und gemeinsame Kommunikation gestaltet? Wie kann ein gemeinsames  Ökosystem entstehen, welches allen Vorteile bringt? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;amp; NC-Lizenzen? Das Beispiel Open Desk – Distributed Manufacturing=== &lt;br /&gt;
(NC = Nicht-kommerzielle Nutzung) &lt;br /&gt;
* Beispiel Open Desk – Design for Open Making. https://www.opendesk.cc/&lt;br /&gt;
* Tische, die mit in den meisten Fablabs vorhandenen digitalen Werkzeugen hergestellt werden können. &lt;br /&gt;
* Idee     des „Schutzes“ durch eine NC-Lizenz. Ich darf den Tisch für mich    selbst  herstellen, aber nicht verkaufen. Aber die Plattform  vermittelt   mir  auch lokale Hersteller  – z.B. Fablabs – die es für  mich   herstellen. Als  Kunde kaufe ich von diesem Fablab dann den  Tisch. Das   Fablab nimmt also  eine kommerzielle Nutzung des Designs  vor. Das  Fablab  hat einen Vertrag  mit Open Desk – einen Teil der  Einnahmen wird  an die  Designer  weiterüberwiesen = Verteilte  Herstellung &lt;br /&gt;
* (Hinweis: NC = nicht Open Source, Achtung bei der Wortwahl, mehr dazu unten bei „LIZENZEN“) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;gt; Können wir uns so was generell auch für den Lastenradbau vorstellen?     Dass Christophe in Berlin Tims Räder herstellt, verkauft und etwas  an    Tim weiterüberweist. Oder Tim auch Carla Cargos baut und an  Mabe    überweist? Es gibt verschiedene „Produkte“ oder „Designs“  entwickelt   von  verschiedenen Designern, die auch an anderen Orten  hergestellt   werden  können? Manche Werkstätten haben das Wissen, die  Werkzeuge und    Fähigkeiten, um auch diese Designs oder eine Auswahl  von Designs aus   der  Palette herzustellen, tun es und geben etwas von  diesen Einnahmen   ab? &lt;br /&gt;
* Welche     „Produkte“ ließen sich so etablieren und aufbauen? Zum Nutzen aller?     (Open Source: Umso leichter Designs vor Ort reproduzierbar sind,  desto    besser kann man sich das vorstellen.) &lt;br /&gt;
* Welche Werkzeuge brauchen wir dafür? &lt;br /&gt;
* Welche Vereinbarungen treffen wir? &lt;br /&gt;
* ... Welche Fragen tauchen dann auf ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterlesen und Weitergucken zur Einführung:=== &lt;br /&gt;
* Simone Cicero on Open Platforms http://meedabyte.com/2014/12/20/the-future-of-manufacturing-platforms-and-distributed-fabrication/&lt;br /&gt;
* Platform Design Flowchart  http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ERSTE FRAGEN &amp;amp; DISKUSSION  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* NC-Lizenzen für Lastenradproduktion / - distribution - übertragbar?&lt;br /&gt;
* Copy/paste vs. Eigenbau / lernen - Professionalisierung der FabLabs eher Service als Wissenstransfer?&lt;br /&gt;
* Nutzen &amp;amp; Effizienz vs. Gruppen- und Lernprozess - Widerspruch überwinden?&lt;br /&gt;
* Konkurenz verschiedener Geschäftmodelle: Distribution von Rohstoffen oder integriertes Modell von Re- und Upcycling &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ABSCHLUSSDISKUSSION ZUR OFFENEN VERTEILTEN FABRIK==&lt;br /&gt;
Das hier ist das Protkoll der Abschlussdiskussion am Ende des Workshops in der wir auf das Ausgangsbild zurückkamen:&lt;br /&gt;
* Welche Infrastruktur brauchen wir? Schweißen ist schlecht, Aufwand zu hoch? Jedoch gehen die Schweißworkshops sehr gut! Menschen wollen Schweißen lernen  (Fahrradwerkstätten, die Schweißen ertragen bzw. Metallwerkstätten die Fahrradfrickler mögen)&lt;br /&gt;
* Standardisierungen an den verschiedenen Standorten? vs. Kooperation zwischen ganz verschiedenen Orten&lt;br /&gt;
* Verhältnis von &amp;quot;wir machen lokal alles selber&amp;quot; zu verteilter Produktion - möglichst einfache vs. komplexere (auf Fachkenntnisse angewiesene) Produkte&lt;br /&gt;
* Produktpalette in offener verteilter Fabrik&lt;br /&gt;
* Wie können Formen solidarischen Wirtschaftens in offenen verteilten Fabriken aussehen?&lt;br /&gt;
* was sind die verbindenden Elemente innerhalb des Kollaborationsverbundes? &amp;quot;Es gibt noch nicht diesen Teppich, der alles miteinander verwebt?&amp;quot; (Tom) Wie können verschiedene Werkstätten jenseits des Marktes miteinander in Beziehung kommen? Wie kann ein Maximum an Vielheit in dieser geteilten Struktur zusammen kommen? Standardisierung für Komplexität! / Lars: Der erste und wichtigste Faden in diesem Teppich könnte Open Source sein. Wenn Leute wirklich beginnen, die Modelle anderer zu bauen und weiterzuverbreiten, kommerziell motiviert, wird sich mehr Energie einstellen können? &lt;br /&gt;
* welche Partner kann man hinzuziehen? Die Deutsche Bahn, /Stadtverwaltungen z.B.? &lt;br /&gt;
* Personen, die Energie für den Eigenbau aufbringen sind fast nie Einzelpersonen, sondern Kollektive/Gruppen, die Ideale und Projekte haben&lt;br /&gt;
* Gleichzeitig entwickeln: Standardisierung vorantreiben und lustige Vielfalt wertschätzen und ermöglichen&lt;br /&gt;
* Wichtig: Anschlusstermine sind wichtig, um wirklich Fortschritte zu machen. Es war gut, sich gesehen zu haben. Face to Face is key :-) &lt;br /&gt;
*Lastenräder könnten gute Beispiele für Open-Source-Ökosysteme werden, weil sie so viele Zusammenhänge erlebbar machen, sichtbar und zugänglich zeigen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ey wo bleibt mein analytisches Schema?&amp;quot; Welche Produkte, Zielgruppen meint ihr überhaupt? Welche Bedürfnisse? &amp;quot;Ihr seid unklar in euren Begriffen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACTION! Mission-Statement vorbereiten für das Treffen in Köln, das verschiedene Perspektiven vereint. Wer ist dabei? Tom, ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .    &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WEITERER WORKSHOPVERLAUF&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
+ &amp;gt; Aus diesem allgemeinen Überblicksbild  gehen wir jetzt in    Einzelfragen, die sich konkret für die Akteure an den  individuellen    Standorten stellen. Bei der Besprechung dieser Fragen,  versuchen wir    immer wieder auch dieses große Bild von oben mit im Blick  zu  behalten,   um zu schauen, wie können die Lösungen der individuellen   Standorte  und  Akteure auch wieder positiv ins Ökosystem zurückwirken,  um   letztlich  alle zu stärken. So suchen wir nach Synergien, die  alle    vorwärtsbringen. -&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=3. LIZENZIERUNG &amp;amp; SCHUTZRECHTE, Rechtliche Fragen= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    o                                 &lt;br /&gt;
  _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
 O,&amp;gt; /O l----l&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* wie schütze ich das projekt/produktidee gegen eine nachträgliche patentierung durch andere firmen&lt;br /&gt;
* wie     und wo formuliere ich die open source hardware pinciples möglichst     allumfassend für ein projekt/produkt um einen maximalen schutz gegen     patentierung zu bekommen&lt;br /&gt;
* auch     die Creative Commens BY-SA Lizenz sagt ja das klone das urprojekt     erwähnen müssen und verbesserungen teilen sollen. Wie kann ich   vorgehen   bei verletzungen dieser lizenzbedingungen? Wie sieht die   Namensnennung   für Klone genau aus?&lt;br /&gt;
* das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTLICH: &lt;br /&gt;
ich     fände es interessant, einen anwalt einzuladen, der über   copyright/open   source/creative commons und den damit verbundenen   rechten und   möglichkeiten aufklärt. &lt;br /&gt;
ich     habe das gefühl, dass open source mehr ein modewort ist, unglaublich     toll klingt, aber teils unklar ist, was es überhaupt bedeutet. das     normale copyright bietet z.b. auch jedem menschen die möglichkeit,     privat alles nachzubauen und zu nutzen. zudem kommen die neuen     bewegungen ja eher aus den weichen medien, also musik/software und  ein    umdenken in material/konstruktionen/bauarten wirft viele fragen  auf.&lt;br /&gt;
durch     welche bemühungen und öffnungen zeichnet sich opensource also    überhaupt  aus und wann ist ein projekt tatsächlich opensource bzw    creative  commons? wo verlaufen folglich die grenzen? was sind bisher    die  codes/stillen übereinkünfte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT &amp;amp; IDEEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;gt; &amp;gt; HINWEIS: Das ist keine Rechtsberatung! (sondern was ich,    nach  einigem Lesen und ein paar Gesprächen für mich destillieren    konnte.)  &amp;lt; &amp;lt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„All Hardware is born free.“ – „Alle Hardware wird frei geboren“ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbemerkung:     Rechte sind Texte, die versuchen mit kleinen handlichen Paketen die   zu   beschreiben und zu steuern. Die Wirklichkeit besteht aber nicht   aus   kleinen handlichen Paketen, sondern wuchert aus, schießt quer,   schwappt   über, läuft permanent aus den Grenzen der kleinen Pakete   heraus und   bringt immer wieder Neues. Richter nehmen dann aber diese   Texte und   versuchen damit den Gang der Wirklichkeit zu lenken. Das  ist  aber nicht   immer vorhersehbar oder erwartbar – wie das Verhältnis  der  kleinen  Texte  und Wirklichkeit ist und gesehen wird. Weil die   Wirklichkeit und  diese  Texte in einem „kreativen“ bzw. beweglichen   Verhältnis stehen.  Und  gerade der Bereich, in den wir uns mit   Open-Source-Lastenradbau   hineinbegeben, ist durch hohe Unschärfe in   diesem ganzen Rechtsbereich   geprägt. 100%ig klare Aussagen sind   deshalb schwer zu kriegen. Immer   wieder heißt es: Das kann man vorher   nicht wissen, dass müsste erst ein   Richter entscheiden – Ausgang   ungewiss. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wichtigste     Lektion vorweg und überhaupt ist: 100%ige Rechtssicherheit gibt es     nicht! Im besten Fall immer weniger oder gar nichts erwarten.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt eine Beschreibung von fünf Schutzrechten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===1. URHEBERRECHT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Das Urheberrecht deckt „Werke der Kunst“ mit „körperlicher Festlegung“ ab, keine Funktionalitäten (things that do things)!     Bilder, Texte, evtl. auch Objekte, Choreographien und Musik sind     geschützt. Das heißt: Die Dokumentation ist (in aller Regel)   geschützt.   Aber auch „nichtfunktionelle Designelemente“ können   eventuell unter  das  Urheberrecht fallen. Was genau darunter fällt und   was nicht, wenn  man  den klaren Bereich von Musik, Text, Software,  Bild  und Film  verlässt,  ist schwammig – im Zweifelsfall entscheidet  der  Richter vor  Gericht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Wie? + &lt;br /&gt;
Das     Urheberrecht erhält man automatisch und umsonst! Man muss es nicht     extra beantragen. Und es gilt mindestens bis zum Tode des Urhebers  und    auch darüber hinaus. Weil man es automatisch erhält, verletzen  alle    anderen das Urheberrecht des Urhebers, wenn sie das Werk ohne   Erlaubnis   nutzen. Deshalb ist es unbedingt notwendig, eine   Free-Culture-Lizenz  zu  verwenden und deutlich sichtbar an alles   anzubringen, von dem man  will,  dass andere es nutzen. Ohne das ist es   ihnen rechtlich schlicht  nicht  möglich. Die beste weil erprobteste  und  verbreitetste Möglichkeit  dafür  sind die Creative Commons  Lizenzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was aber heißt das fürs Fahrrad? + &lt;br /&gt;
Lassen     sich mit Creative-Commons-Lizenzen Räder schützen/Hardware? Nun:     Funktionalitäten sind nicht geschützt. Besondere Bemalungen des Rads     könnten geschützt sein – darum Extra viel Klimbim anbringen, z.B.  eine    Flosse, um Urheberrechtsschutz zu haben? Vielleicht, ja. Damit  könnte    das Rad unter Umständen wegen einer besonderen Form oder  Farbgebung   oder  durch einen Nutzungskontext vom Urheberrecht  abgedeckt sein. Kann   man  aber i.d.R. nicht wissen vorher. Das würde  ein Richter vor einem   Gericht  entscheiden müssen. Empfehlung daher:  Nicht drauf verlassen   oder darauf  bauen. Trotzdem unbedingt die  Creative-Commons-Lizenzen   verwenden! Sie  geben dem Gegenüber  Sicherheit und zeigen, wie ihr   wollt, dass andere  eure Arbeit  weiterverwenden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Und die Creative Commons Non-Commercial Lizenz? + &lt;br /&gt;
Aber     was ist mit der Non-Commercial-Lizenz, die ja Open Desk verwendet?    Auch  andere Hardware-Projekte nutzen die doch. Soweit mir bekannt  ist,   ist  der Grund dafür zum einen der selbe wie oben angegeben: Die   Lizenz   zeigt, wie Open Desk verwendet werden möchte. Und zweitens  ist  es   wichtig, auf die bestehende Rechtsunsicherheit hinzuweisen:  Die    NC-Lizenz ist vor Gericht in diesem Kontext soweit mir bekannt  noch  nie   in einem Beispielfall durchverhandelt worden. Es gibt  keinen    Präzedenzfall. Damit besteht ein gewisses rechtliches Risiko  für einen    Verletzer – eventuell gilt sie ja doch! Dieses Risiko wirkt  in  gewisser   Weise schützend.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;KURZE DISKUSSION DER NC-Lizenz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Die NC-Lizenz wird sehr kontrovers diskutiert und hat viele Probleme:&lt;br /&gt;
* Hauptargument dagegen ist, dass es sich eigentlich nicht um eine Free-Culture-Lizenz handelt, klar. &lt;br /&gt;
* Auch  dürfen sich Dinge, die eine NC-Lizenz verwenden, nicht als     Open-Source-Hardware oder Open-Source-Software bezeichnen (Siehe     Open-Source-Hardware-Definition http://www.oshwa.org/definition/german/). Open Source erfordert explizit, dass kommerzielle Nutzung erlaubt ist. &lt;br /&gt;
* Die     meisten der kollaborativen Freiheiten, die offene Entwicklung und     offene Kultur bieten, werden durch die NC-Lizenz abgeschaltet bzw.     blockiert (wie z.B. Verringerung der Kollaborationskosten die bei     Lizenzverhandlungen oder Zahlungen entstehen). &lt;br /&gt;
* Da     die Entwicklung und Herstellung von Hardware sehr kostenintensiv ist     und deshalb i.d.R. mit finanziellen Einnahmen verknüpft werden muss,    ist  eine Weiterentwicklung von NC-lizenzierter Hardware kaum möglich    bzw.  extrem unwahrscheinlich. &lt;br /&gt;
* Ein     weiteres NC-Lizenz-Problem ist, kaufe ich mir einen Tisch bei IKEA,     kann ich ihn, wenn ich ihn nicht mehr brauche, jederzeit legal     weiterverkaufen. Habe ich mir aber meinen eigenen Open Desk gebaut,    kann  ihn aber bei einem Umzug nicht mitnehmen, darf ich ihn nicht    verkaufen,  denn das wäre ja eine plötzliche kommerzielle Nutzung. Mit    einem  NC-lizenzierten Gegenstand habe ich also am Ende noch weniger    Freiheiten  als mit einem proprietären. &lt;br /&gt;
* Der     letzte wichtige Punkt ist, das es extrem unklar ist, wo kommerzielle     Nutzung beginnt und wo sie aufhört. Feiere ich eine Party mit meinen     Freunden, nutze dabei einen Open Desk und bitte meine Freunde am Ende    um  ein paar Euro als Zugabe für Getränke und Essen, ließe sich das    schon  als kommerzielle Nutzung vor Gericht einklagen und vielleicht    sogar  durchsetzen... Diese rechtliche Unschärfe sorgt dafür, das mit    einer  NC-Lizenz ein rechtliches Minenfeld geschaffen wird, welches   die   Nutzung, den Bau und Weiterentwicklung solcher Hardware extrem    erschwert  bzw. mit hohen Risiken belegt.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;NC-Lizenz DISKUSSION ENDE&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. PATENTRECHT===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Schützt     Funktionalitäten (things that do things). Muss beantragt werden  („all    hardware is born free“). Eine wichtige Voraussetzung für die   Erteilung   ist die technische Neuheit (eng: prior art). Diese wird   geprüft.  Deshalb  ist eine Patentanmeldung langwierig und teuer. Will   man sich  davor  schützen, dass andere die eigene Idee patentieren,  muss  man sie  also gut  sichtbar und auffindbar publizieren. Dafür  lassen  sich  verschiedene  Wege finden und diskutieren. Wichtig ist,  dass die  Prüfer  es finden,  wenn jemand es beantragt. Die Gefahr, dass  jemand  die  Erfindung auf  eurer Seite findet und dann zur  Patentierung  einreicht,  ist deshalb aber  sehr sehr gering, da das  Risiko zu hoch  ist – Preis  und Aufwand für  einen Antrag sind hoch,  die Gefahr der  Nichterteilung  groß. Faustregel:  Niemand kann etwas,  dass einmal offen  ist,  patentieren! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was heißt das für den Open-Source-Fahrradbau? + &lt;br /&gt;
Abgesehen     davon, dass die Wahrscheinlichkeit beim solidarischen Lastenradbau    eine  Erfindung zu machen, die patentwürdig ist, eher gering ist, ist   es  auch  fraglich, wo der Sinn läge, ein Patent zu beantragen, wenn   man  die  Erfindung offen haben möchte. Prior Art (Technische Neuheit)   ist  euer  bester Freund. Darum publiziert publiziert publiziert –  „All   hardware is  born free“ – einmal offen publiziert, bleibt sie es  auch. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) In den USA gibt es/gab es Experimente, eine Free-Culture-Lizenz    auf  das Patentrecht aufzubauen. Aber dafür braucht man vorher ein    Patent,  bevor man überhaupt darüber nachdenken kann... Darum lassen   wir  das hier  mal undiskutiert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. GEBRAUCHSMUSTERSCHUTZ=== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? +&lt;br /&gt;
Sind     nicht überall auf der Welt zu finden. „Der kleine Bruder des   Patents“.   Muss beantragt werden. Schützt „gewerblich anwendbare   Erfindungen, die   neu sind und auf einem erfinderischen Schritt   beruhen.“ Alles, was man   mit Phantasie darunter sehen kann, lässt  sich  also so schützen. Die   Prüfer prüfen, ob der Antrag formal  richtig  ist, nicht aber, ob die   Neuheit wirklich gegeben ist! Die  Kosten für  einen Antrag sind deshalb   gering, man kann es also schnell  prüfen  lassen – die formale   Richtigkeit. Der Gebrauchmusterschutz  gilt  maximal 10 Jahre (3 Jahre   plus Verlängerung) und wird schnell  erteilt.  Es erfolgt wie erwähnt   keine Prüfung der Neuheit. Die   Rechtsbeständigkeit ist deshalb gering.   Unterschiede für uns zum   Patent: geringere Rechtssicherheit und   geringere Geltungsdauer. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
http://dpma.de/gebrauchsmuster/gebrauchsmusterschutz/index.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad?  + &lt;br /&gt;
Hat     man etwas, dass dort hereinpassen könnte, kann man den Antrag   stellen.   Es ist aber fraglich, ob wir im solidarischen Lastenradbau   wirklich   etwas erfinden können, dass der Neuheitsprüfung im  Streitfall  vor einem   Gericht dann standhält. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Soweit mir bekannt ist, gibt es keine Free-Culture-Lizenz, die   auf   den Gebrauchsmusterschutz aufsetzt. Deshalb wäre es schwierig,   anderen   ohne jeweilige individuelle Rücksprache Nutzung zu erlauben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Könnte     man nicht ein Gebrauchsmuster beantragen, eine NC-Lizenz verwenden   und   mit dem Gebrauchsmuster Verletzern der NC-Lizenz drohen, seine     rechtliche Ausgangslage etwas verbessern? + &lt;br /&gt;
Ja, könnte man versuchen. Bzw. mal genau durchdenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. GESCHMACKSMUSTERSCHUTZ (Eingetragenes Design)===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
„Ist     ein gewerbliches Schutzrecht, das seinem Inhaber die ausschließliche     Befugnis zur Benutzung einer ästhetischen Erscheinungsform (Gestalt,     Farbe, Form) verleiht.“ Da wo das Urheberrecht also unscharf wird –   was   ist noch geschützt oder nicht – kann das Geschmacksmuster   Klarheit   bringen bzw. Fakten schaffen. Voraussetzung ist die Neuheit  –  kein   ähnliches Design darf vorhanden sein im Markt. Neuheit wird   aber   ebenfalls nicht geprüft, weshalb die Rechtssicherheit auch   geringer  ist.  Geltung für max. 25 Jahre. Kosten für die Beantragung    überschaubar. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad? +&lt;br /&gt;
Hat   man ein ganz besonderes Design, kann man es also versuchen. Tills   XYZ   Räder hätten vielleicht eine Chance gehabt, obwohl sie ihre   besondere   Ästhetik dadurch erhalten, dass die Funktionalität frei   liegt - dass  sie  blanke Funktionalität sind (also etwas, dass   eigentlich durch  Patent  und Gebrauchsmuster abgedeckt ist) ... Wie   würde ein Richter  das  interpretieren? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Ich kenne keine Free-Culture-Lizenz die auf das Geschmacksmuster     aufbaut. Deshalb wäre es schwierig, anderen ohne jeweilige   individuelle   Rücksprache Nutzung zu erlauben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. MARKENSCHUTZ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Marken     können Wort-, Bild-, Klang- und Farbmarken sein und es gibt sogar     3-dimensionale Marken. Sie müssen extra beantragt werden. Die Kosten     sind überschaubar bis hoch (je nach gewünschtem Schutzumfang). Die    Marke  kann immer wieder verlängert werden und kann deshalb   theoretisch   unendlich weiterlaufen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Für den solidarischen Open-Source-Lastenradbau? + &lt;br /&gt;
Die     Open-Source-Hardware-Definition sieht eindeutig den Schutz von  Marken    vor bzw. unterstützt oder man könnte sogar fast sagen  empfiehlt ihn.    Wenn jeder die Hardware herstellen kann, ist es gerade  wichtig, wer  das   macht, mit welchen Fähigkeiten, Maschinen,  Materialien, mit  welcher   Sorgfalt und vielleicht auch welchem  Ethos... Jeder kann die  Baupläne   der TV-B-Gone runterladen, das Gerät  herstellen und  verkaufen. Aber   nicht unter dem Namen „TV-B-Gone“,  denn der ist von  Mitch Altman   (Cornfield Electronics) geschützt  worden. http://de.wikipedia.org/wiki/TV-B-Gone&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
D.h.     – wäre „Carla Cargo“ als Marke registriert, könnte jeder mit den    Plänen  eigene Anhänger herstellen und sie weiterentwickeln, aber sie    nicht als  „Carla Cargo“ bezeichnen bzw. so in den Markt bringen, auch    keine  Workshops anbieten, in denen „Carla Cargos“ gebaut werden.  Denkt   man das  weiter, kann man auch versuchen, besondere Farbmarken  zu  wählen  (das  Telekom-Pink ist z.B. geschützt, lässt sich eine  feuerrote  Gabel   denken?) oder sogar dreidimensionale Marken zu  entwickeln  (vielleicht   hat eine Carla Cargo immer eine coole  Haifischflosse usw.)  und sich das   schützen lassen. Modeschnittmuster  sind per se nicht  schützbar.  Deshalb  drucken die großen Marken ihre  Logos auf die  Sachen, denn die  sind  geschützt. Und am Ende geht es  nicht um die  schöne Unterhose,  sondern um  den Schriftzug darauf...  Also einfach  Marken auf  nicht-schützbares  kleben? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Kann     ich die XYZ-Verbindung als dreidimensionale Marke sichern? Nein,  weil    es sich um eine Funktionalität handelt. Lego hat viele Jahre  dafür    gekämpft, ihr Steckfunktionssystem nach Ablauf des  Patentschutzes   weiter  als dreidimensionale Marke zu schützen,  letztlich sind sie  aber   gescheitert. Lego ist jetzt frei. Wir sehen  auch immer mehr Klone  im   Markt. Aber XYZ-Spaceframe als Wortmarke?  Ziemlich sicher ja.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was könnte das für unsere dezentrale Fabrik bedeuten? +&lt;br /&gt;
Man     könnte sich „Carla Cargos“ und andere „Marken“ als ein Franchise     vorstellen. Auch in Berlin kann man sich einen „Carla Cargo“ bauen.   Das   Netzwerk baut zusammen seine Marken auf, macht sie überall   bekannt.  Aber  wenn man in Berlin oder Wien z.B. einen „Carla Cargo“   baut oder   verkauft, zahlt man etwas an den Erfinder... Das kann für   die   kommerzielle Leistungsfähigkeit und Stärke des ganzen Netzwerkes   sehr   gut sein. – „gemeinsame Marken“ aufbauen und so die Nachfrage   stärken   (Ich glaub z.B. an ein großes Potential von XYZ). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit     so einer Übereinkunft ist es wünschenswert für alle, dass auch    woanders  XYZ Workshops durchgeführt werden. Für alle Akteure. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Abgesehen davon: Der Aufbau von Marken ist für eine Geschäftsentwicklung ohnehin so gut wie immer richtig.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;amp; Es ist eine Überlegung wert, dass man in so einem Netzwerk/mit so einer Lösung auf die schlechte NC-Lösung verzichten kann/könnte! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===FAZIT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Also was machen wir nun? + &lt;br /&gt;
Mein     allgemeiner Tipp: Alle Rechte oben außer das Urheberrecht müssen   extra   beantragt werden. Will man etwas „open“ lassen, beantragt man   also   einfach nichts! Das Urheberrecht wird eine ungefragt angeklemmt   und   deshalb muss man es gestalten. Wichtig ist zu verstehen, dass   vom   Urheberrecht kein verlässlicher oder umfassender Schutz für   Hardware   erwartet werden kann im Moment nicht und wahrscheinlich (und   auch   hoffentlich!) niemals. &lt;br /&gt;
Mit     einem Markenschutz hingegen – der eindeutig sinnvoll und   wünschenswert   ist für Open-Source-Hardware-Ökosysteme – kann man  seine  individuelle   Position auf einem Markt stärken und sogar zu   interessanten und relativ   rechtsfesten (Marken-Lizenzierung)   Verabredungen in überregionalen   Netzwerken kommen. Bzw. man kann das   versuchen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
^ Ok. Bitte hochscrollen zu den Fragen. Lassen sich jetzt alle Fragen beantworten? Welche nicht? ^&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DISKUSSION IM WORKSHOP  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-   und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung  von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?   Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung   einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?   Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=4. EINNAHMEN, Geld verdienen &amp;amp; Betrieb sichern=&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 *O&lt;br /&gt;
  \ \__^\ – :|||||: &lt;br /&gt;
  O °° O       O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN &amp;amp; PROBLEME==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* rein     praktisch: wie kann ich das ganze so formulieren das ich in einem     businessplan damit auch bänker überzeuge? oder kann ich das von  anfang    an eh vergessen und muss mich auf alternative  grundfinanzierung wie    crowdfunding verlassen?&lt;br /&gt;
* Generell     fällt mir bei den Gesprächen mit Banken und Beratern auf das alles   auf   hohe Volumina abzielt -&amp;gt; ich glaube allerdings genau das ist   gar   nicht mehr ziel von open source hardware (zum glück) -&amp;gt; wie   kann ich   eine existenz trotzdem sichern auch mit weiteren   nebenprodukten?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Christophe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie     kann man knsequent offene Inhalte ( Wiki Wissensallmende) und frei     zugängliche Werkstätten ( Offene Werkstätten als Produktionsallmende)     betreiben und damit Menschen bezahlen ( sozial stabile Strukturen     schaffen), parallel zur Konsumwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christophe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two models for me: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The &amp;quot;free time&amp;quot; model (idealistic focus) and(+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
the open source business model (commercial focus)(+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentare + Ideensammlung Christophe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flattr-Plug in für Wiki?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kommerzieller     Zielsetzung und Open Source Aktivismus wie etwa der     Aufbereitung/Generierung gemeinfreier und online verfügbarer Inhalte   in   Einklang zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Till]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Till / XYZ CARGO:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „kommerzielles     Interesse“ sind nicht immer eigennützige Profitgedanken, sondern   haben   teilweise mit dem Wunsch nach Fortbestand eines   Open-Source-Projektes  zu  tun:&lt;br /&gt;
* Wie kann man Open Source Projekte am Leben halten? (+1)&lt;br /&gt;
* Wie können sich diejenigen die daran arbeiten am Leben halten? (+1)&lt;br /&gt;
* Und das auch ohne permanent auf öffentliche Förderungen angewiesen zu sein? (+1)&lt;br /&gt;
* das für mich auch ein wichtiger punkt, die nachhaltigkeit der eigenen ressourcen&lt;br /&gt;
* Wie finanzieren sich zur Zeit all diejenigen, die mit viel Zeiteinsatz gemeinfreie Inhalte erarbeiten? (+1)&lt;br /&gt;
* die Generierung von gemeinfreien Inhalten kann strukturell ermöglicht werden: &lt;br /&gt;
* z.B.     Finanzierung der Entwicklung eines gezielten Open Source Projektes     durch Crowdfunding und andere Fördermittel; (z.B.: Entwicklungs-Camp    für  XYZ Anhänger inkl. Bau-Plan-Erstellung, etc) &lt;br /&gt;
* Finanzierung     einer bestimmten, bekannten und fähigen Entwickler-Gruppe für eine     bestimmte Zeit - eine Art „Open-Source-Stipendium“ &amp;gt;&amp;gt; vgl. Idee     „Stiftung Freistellen Hamburg“ oder gleiche Idee von Van Bo Le Mentzel:  http://www.startnext.de/dscholarship&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==INPUT / LISTE MÖGLICHER GELD-EINNAHMEQUELLEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Jeder Standort/Spieler muss sich seinen eigenen individuellen Mix aus Einnahmequellen zusammenstellen. Unten steht eine Liste. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Open Source ist ein Entwicklungsmodell, kein Geschäftsmodell. Man sucht sich Geschäftsmodelle, die gut damit zusammenpassen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„Geschäftsmodell“     heißt nicht nur Einnahmequellen, sondern umfasst auch alle anderen     Punkte, die wir hier besprechen z.B. PRODUKTE oder GEMEINSAME MARKE     &amp;amp; KOMMUNIKATION. Wenn wir gute Antworten auf die anderen Punkte     finden, dürfte es auch leichter werden, diese Einnahmequellen zu     aktivieren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Liste===&lt;br /&gt;
* Mitgliedsbeiträge &lt;br /&gt;
* Produktion - Herstellung (von kundenspezifischen Anpassungen, von fertigen  &amp;amp; später anpassbaren Rädern/Produkten, von ... ) &lt;br /&gt;
* Open Source Stipendien (Van Bo, ähnliche Dinge) &amp;gt; gratify (?) &lt;br /&gt;
* Crowdfunding (einmalig, regulär)  &lt;br /&gt;
* Radverleih (zentral oder dezentral http://www.velogistics.net und/oder http://dein-lastenrad.de/index.php?title=Hauptseite#Freie_Lastenr.C3.A4der_.E2.80.93_Projekte &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Verknüpfung mit Sharingplatformen (z.B. http://lock8.me/) &amp;lt;http://lock8.me/&amp;gt; &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Studie hätte gezeigt: Bereitschaft für Tages(Stunden?)preis läge im Schnitt bei 3,50EU (für Berlin) &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Erfahrung von Frauke/Kunststoffe: Einnahmen von Verleih fressen Instandhaltungskosten auf &lt;br /&gt;
* Workshopvermietung (z.B. letsmake oder Bauer + planer oder offene-werkstaetten.org) &lt;br /&gt;
* Werkzeugvermietung &lt;br /&gt;
* Reparatur &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Dienstleistungen&amp;quot; um den Verwaltungsaufwand für ein Lastenrad?  &lt;br /&gt;
* Werbung (an den Rädern) - Fahrende Schilder &lt;br /&gt;
* Garantie-Zusicherung (als Gegensatz zum eigenverantowrtlich durchgeführten Selbstbau) &lt;br /&gt;
* Updates (auf spätere Entwicklungsstufen des Open Source Hardware Produktes) &lt;br /&gt;
* Ladenbetrieb – von Einzelteilverkauf  über Bausätze bis hin zum fertigen&amp;amp;nicht selbst gebauten Rad &lt;br /&gt;
* Bezahlte Workshops (zu Rädern, zum Schweißen, Lastenradbau als &amp;quot;Team Event&amp;quot; für Gruppen, Firmen etc.)  &lt;br /&gt;
* Förderungen (z.B. für Bildung)  &lt;br /&gt;
* Lizenzierung (z.B. von Marken) - Distributed Manufacturing  &lt;br /&gt;
* Spenden (Flattr Button) https://flattr.com/ &lt;br /&gt;
* Events (mit Eintritt)  &lt;br /&gt;
* Sponsoring (Irgendwer hat erzählt, die Open-Design-City im Betahaus wird demnächst zum Conrad-HackSpace &amp;gt; http://hardware.co/)  &lt;br /&gt;
* Produktionsleistung/Prototypenentwicklung  &lt;br /&gt;
* Service: Instandhaltung von Leihrädern anderer? (http://www.radambulanz.de/) &amp;lt;http://www.radambulanz.de/&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Service: We hack your bike?  &lt;br /&gt;
* Zertifikate: Du bist ein ausgewiesener XYZ-Workshopleiter (Expert_innen-Pool für diverse Lastenrad-Modelle &lt;br /&gt;
* Expertise mit Netzwerkaufbau? – z.B. Wikibetrieb &lt;br /&gt;
* Tom: Anschubfinanzierung durch Spenden, aus der Hausgemeinschaft usw. hat oft gut funktioniert!  &lt;br /&gt;
* Abholung von alten Schrotträdern - Aufräumservice für die Stadt, für Hausverwaltungen usw. Wer entsorgt all diese toten, rostigen Fahrradzombies? Recyclingservice. - Eventuell gekoppelt an einen Gebrauchtteilbetrieb?  &lt;br /&gt;
* Synergien/Kooperationen mit Sozialprojekten wie Behindertenwerkstätten? Sozialunternehmertum?  &lt;br /&gt;
* im design gibt es ansätze, dass mitarbeiterInnen 4-tage wochen haben oder ihnen zeit zur eigenen entwicklung freigegeben wird. es könnte ein anspruch an die arbeitswelt sein, weg von der 100%-Stelle zu kommen und damit eine querfinanzierung ideeller projekte ermöglichen. die vorteile für beide seiten sollte klar sein, oder? &lt;br /&gt;
* sonderabgabe für große unternehmen zur förderung freier, selbstorganisierter projekte ;-) oder firmenpatenschaften? ist aber auch kritisch zu sehen, stichwort &#039;unabhängigkeit&#039;! &lt;br /&gt;
* verkauf von bauanleitungen, wie z.b. christian kuhtz von &#039;einfälle statt abfälle&#039; oder www.atomiczombie.com (DIY bicycle parts)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;patenschaften&amp;quot; von großen firmen, das ist allerdings auch heikel&lt;br /&gt;
* +... was fehlt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fragen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Was     davon könntet ihr euch für euch vorstellen? Was nicht? Und warum?  Was    fehlt, müsste man gestalten, um auch neue Einnahmequellen zu     erschließen? Oder vorhandene zu vergrößern? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONS-ERGEBNISSE/VERLAUF | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
* &amp;gt;Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-  und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?  Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung  einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?  Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=5. DOKUMENTATION &amp;amp; WISSEN, schaffen und teilen= &lt;br /&gt;
[ Kommunikation 1 ] &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
    O&lt;br /&gt;
 _ &amp;lt; |=*.__:. &lt;br /&gt;
 O °° O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME, IDEEN/WÜNSCHE==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Lars, allgemein zur Einleitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie     funktioniert der Wissenstransfer? Und die gemeinsame Entwicklung und     Weiterentwicklung des Wissens? Mit welchen „Daten“ kann man lokale     „Produktion“ leichter ermöglichen? Welche Produktion (welcher  Modelle)    ist dafür geeignet und welche weniger? Wie geschieht die   Kommunikation?   Welche Open-Source-Räder &amp;amp; Strukturen entwickeln   und bauen wir   gemeinsam? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad von Christoph]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Workshop-Kisten Lastenrad-Modelle&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grobschnitt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausgangslage:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Auf     der Wissensallmende-Plattform werkstatt-lastenrad.de sind etlich     Bauanleitungen für verschiedene Lastenrad-Modelle versammelt. Die     Erfahrung zeigt, dass zusätzlich zu Bildern, Texten, Videos und     Workshop-Dokumentationen eine Art physischer Vorlage die     selbstorganisierten Bauprojekte interessierter Initiativen stark     befördern würde. Es ist schlicht nicht leistbar für alle anfragenden     Gruppen einen eigenen Workshop zu organisieren (Zeit- und     Mittelknappheit).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Schablone, Muster“:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Pro     Modell soll eine ausleihbare Kiste entstehen, die alle zu   erstellenden   Rahmenteile des Lastenrad-Modells enthält. Die   grundsätzlichen   Arbeitsschritte werden kondensiert auf laminierten   Karten beschrieben.   Zusätzlich enthält das Paket eine ausrollbare   Plane, auf die die  Umrisse  der Einzelteile aufgezeichnet sind   (physical checklist). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht enthalten sind alle Kleinteile (Schrauben, Muttern, Spezialteile, Fahrrad-Technik, Laufräder etc…)&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausleihe:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das     BLN-Projekt organisiert und koordiniert die Ausleihe der Kisten,     Bau-Coaching und Feedback. Geben und nehmen, d.h. die Projekte  stellen    Bilder, Texte, Videos ihres Bauvorhabens zur Verfügung und    dokumentieren  Modifikationen, Erweiterungen, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Service:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Pro     Modell können die jeweiligen Entwickler den Bezug von Bausätzen     und/oder zusammengestellten Zusatzteilen anbieten (Schrauben, etc…),    was  separat abgewickelt werden muss.Über die Plattform wird z.B.    lediglich  auf die Möglichkeit verwiesen (+ Kontaktdaten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christophe     (Long-André, modularer Anhänger, Longbike), Till Wolfer (XYZ-Bikes),     Andreas Triebenbacher (KS-Lasti) , Detlef Schmitz (WerkBox-Hecklader)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Next steps:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Idee     schildern und konkretisieren, gemeinsame Richtlinien für die     Teile/Kisten/Beschreibungen etc. festlegen, Kosten klären, Prozedere     abstimmen … wenn alles steht: Rubrik auf Plattform einrichten und     loslegen ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
…to be continued!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad von Mabe]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
mabe / carlacargo&lt;br /&gt;
* nur     weil ein projekt/produkt als open source hardware angepriesen wird     unterscheiden sich die dokumentationen und die methodik der     veröffentlichung ja gravierend&lt;br /&gt;
* es     müsste eine Plattform geben die sämtliche open source hardware     initiativen auflistet und sammelt, verlinkungen schafft und evtl.   sogar   erste anlaufstelle ist um die eigentliche dokumentation zu   finden,  diese  kümmert sich evtl. auch um die archivierung und   veröffentlichung  -&amp;gt;  ich kann mir da auch einen katalog vorstellen   der jährlich  erscheint und  baupläne und erste anregungen bereit hält   -&amp;gt;  makerbewegung  cthacks...&lt;br /&gt;
* die     plattform ist gleichzeitig zertifizierungsbehörde für die projekte.    ich  seh oft bei open source hardware so roadmap zeitstrahlen, die    plattform  könnte die einzelnen inis auch feiner abgestuft   zertifizieren  je  nachdem wie der grad der dokumentation, zum beispiel   100% oshw  wenn  alles sauber aufgebaut ist, alle pläne einfach   zugänglich sind,  eine  partizipation am projekt ermöglicht wird....&lt;br /&gt;
* die     projekte wiederum können zahlende mitglieder der plattform sein und     profitieren von, bezahlten anwälten, werbung, siegel/zertifizierung   des   produkts, geschlossenes öffentliches starkes auftreten, bürgen   für   finanzierungsfragen..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(... mabe weiter ...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DOKUZILLA&lt;br /&gt;
* ha     fast vergessen ich war da ja sogar schon einen schritt weiter.  stellt    euch vor es gibt ein dokumentationsmonster. da wir ja auch  ganz viele    sponsorengelder von mozilla einziehen wollen nennen wir  das ganze http://www.dokuzilla.org domain hab ich schon. wenn jemand drauf      einsteigen will bitte melden geb da gern arbeit ab&lt;br /&gt;
* eigentlich bedarf es gar nicht viel arbeit weil die leute von dozuki (http://www.dozuki.com/)     das schon ziemlich genau so gemacht haben      wie es vielen leuten     extrem viel arbeit abnehmen könnte. -&amp;gt; das ist      quasi die     software hinter ifixit -&amp;gt; hatte mit denen schon gemail, die         sind  nett und ich würde die definitv als sympatisanten einschätzen     -&amp;gt;      vergeben schon jetzt dozuki accounts für coole projekt für     umme...ich      glaub es is gar mal viel programmieren -&amp;gt; eher management und versuchen so viel als geht vorhandene synergien/tools verbasteln.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(... mabe weiter ...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und     noch was fällt mir ein: Wie kann das Team was an einem open source     hardware projekt arbeitet maximal die vorteile von open source   hardware   ausschöpfen. Ich glaub viel zu oft ist das Team sich der   Möglichkeit   nicht bewusst bzw. traut sich auch nicht die Crowd/ das   Netzwerk darauf   anzusprechen zu aktivieren:&lt;br /&gt;
* design ist auf jeden fall ein super crowdpunkt&lt;br /&gt;
* flyer printmedien erzeugen kann ans netzwerk abgegeben werden (vanBo macht das ja ziemlich gut immer finde ich)&lt;br /&gt;
* recherchen und kalkulationen&lt;br /&gt;
* konstruktionstasks&lt;br /&gt;
* herstelleraquise&lt;br /&gt;
* produktvorteile     durch rabatte -&amp;gt; es gibt firmen die finden das projekt     unterstützenswert und unterstützen da mit EK preisen -&amp;gt; elfkw zum     beispiel bei uns&lt;br /&gt;
* also     letztendlich was kann ich aus dem netzwerk maximal raus ziehen aus    sich  des projektteams. es soll ja auch wirklich ein vorteil entstehen    aus  dem open source und das ist aus projektteam sich eines der    wesentlichen  punkte sich dafür zu entscheiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONSFRAGEN/INPUT==&lt;br /&gt;
Das     Problem der Hardware-Dokumentation ist noch nicht gelöst ... Jedoch     funktioniert das dezentrale Netzwerk je besser, je besser der     Wissenstransfer klappt, je besser die Vorteile von Open Source     (gemeinsame Entwicklung, unabhängige Fertigung usw.) aktiviert werden     können. ... 3D-Druckteile kann man herunterladen und direkt mit vor   Ort   i.d.R. bereits vorhandenen Maschinen (Druckern &amp;amp; Rechnern)   und   Materialien (Filament) anzufertigen versuchen. Die Hürden beim Lastenradbau sind höher. Wie können wir sie verringern? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware selbst=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche     Probleme muss eine Fertigung vor Ort überwinden (Teile besorgen und     andere Ressourcen wie Werkzeuge, Fähigkeiten &amp;amp; Zeit). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Welche dieser Probleme kann man reduzieren? Wie? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Produkte? Welche Radmodelle sind leichter zu bauen, welche schwieriger? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Open Source Hardware Definition sagt (http://www.oshwa.org/definition/german/):     „Ideally, open source hardware uses readily-available components and     materials, standard processes, open infrastructure, unrestricted     content, and open-source design tools to maximize the ability of     individuals to make and use hardware.“ Deutsch: „Im Idealfall nutzt     Open-Source-Hardware fertig erhältliche Komponenten und Materialien,     Standardprozesse, offene Infrastrukturen und frei nutzbare Inhalte,  um    damit die Möglichkeiten aller zu maximieren, die Hardware zu  bauen  und   zu verwenden.“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Können wir zu ein paar Standardisierungen gelangen? Let the hardware speak for itself! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(-&amp;gt; Hierfür auch evtl. unten nachsehen Tills Ideen bei „PRODUKTE“) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Wissensverbreitung und -erstellung?=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was müsste die perfekte Dokumentation leisten? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Welche extern schon vorhandenen Quellen kann man einbinden? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Christophs     Kiste ... klingt sehr sehr interessant! Wann kommt Version 1.0 raus?     Kann die selbst Open Source sein – klingt nach dem perfekten    OS-Projekt!  Kann man die auch verkaufen/bestellen (=Einnahmequelle)?    Kann man die  Kiste branden? Wie müsste die sein? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Qualitätssicherung?=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sortieren wir Dokumentationen? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wie bewerten wir erstellte Räder? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Welche     Anreize können wir schaffen, gute Qualität und auch     Dokumentationsbeiträge zu liefern? (Siehe dafür auch unten bei     ARBEITSABLÄUFE &amp;amp; MOTIVATION)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Weiterlesen zu Dokumentation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OPENiT Agency: Community Planner (besonders Punkt 2 &amp;amp; 3) http://openitagency.eu/community-building-planner/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DISKUSSION ERGEBNISSE / VERLAUF  | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
* Unterschiede zwischen Dokumentierer und Tüftler --&amp;gt; evtl. nicht die gleichen Leute&lt;br /&gt;
* Open Manual Format (o-manual) als Grundlage für Standard (darauf basiert auch ifxit und dozuki) (+1)&lt;br /&gt;
* Wie kann man den Prozess des Bauens so gestalten, dass Leute gerne dokumentieren und dass die Doku auch während des Workshops passiert (danach passiert erfahrungsgemäßig nie mehr was)&lt;br /&gt;
* und das ich als tüftler gar nicht so viel mit dem dokumentieren zu tun habe. ich glaube es ist immer das gleiche, der/die tüftler sind doch meist leute die gar nicht so viel lust haben zu dokumentieren, da reizt doch schon eher das nächste projekt...allerdings ist es mittlerweile ja so einfach mit wenig aufwand sehr viel zu dokumentieren -&amp;gt; diresta videos zum beispiel -&amp;gt; full hd camera parallel daneben gestellt und du hast ellenlanges material -&amp;gt; vielleicht wäre es auch sinnvoll eine dokumentationskiste zu verleihen mit kamera, stativ, dolly, slider, gopro...&lt;br /&gt;
* Haptische Bibliothek ist eine gute Idee, hat im ersten Test gut funktioniert und soll jetzt auf ein zweites Projekt (Hänger) ausgedehnt werden; haptische Bib evtl. auch nutzbar für Unternehmen o.ä. (als dauerhaft dort stehende Kiste) oder zum Geld verdienen (Kisten verkaufen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=6. AUSSENKOMMUNIKATION, Wer sind „Wir“= &lt;br /&gt;
[ Kommunikation 2 ] &lt;br /&gt;
           o                                 &lt;br /&gt;
 .... ,. _/\_+°                           &lt;br /&gt;
  O    O,&amp;gt; /O &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME, IDEEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Zur Einleitung, von Lars] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was     machen „Wir“? Was sind unsere gemeinsamen Werte? Wie kommunizieren    wir,  was wir tun nach außen? Können wir eine Art gemeinsamen aber     dezentralen Auftritt erarbeiten? Vorbild wieder Fablabs: War man mal   in   einem Fablab in Asien, weiß man, wonach man in Europa oder   Südamerika   suchen muss und auch relativ genau, was einen erwartet.   Jeder einzelne   Standort stärkt damit die anderen in Nachfrage und   vereinfachter   Nutzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Fragen müssen/können wir dafür gemeinsam klären? Und wie kommunizieren wir unsere Antworten nach außen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IDELL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wie     stellen wir uns eine wissensteilende gesellschaft überhaupt vor, wie     funktioniert entwicklung und wissenstransfer, wie hoch stecken wir     unsere ideale für eine &#039;bessere welt&#039; und wo liegen die persönlichen     grenzen (stickwort &#039;geld&#039;)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(...) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
halte     das thema &#039;mehr lastenräder&#039; auch für zentral, ebenso die frage nach     dessen umsetzung. wie also etabliert man ein modell, das nicht nur   eine   lastenrad-lobby ist und damit mehr den kommerziellen  herstellern   dient,  sondern die ideen u. vorstellungen einer anderen    (wissensteilenden,  solidarischen...) gesellschaft tranpsortiert?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die     plattform ist gleichzeitig zertifizierungsbehörde für die projekte.    ich  seh oft bei open source hardware so roadmap zeitstrahlen, die    plattform  könnte die einzelnen inis auch feiner abgestuft   zertifizieren  je  nachdem wie der grad der dokumentation, zum beispiel   100% oshw  wenn  alles sauber aufgebaut ist, alle pläne einfach   zugänglich sind,  eine  partizipation am projekt ermöglicht wird....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die     projekte wiederum können zahlende mitglieder der plattform sein und     profitieren von, bezahlten anwälten, werbung, siegel/zertifizierung   des   produkts, geschlossenes öffentliches starkes auftreten, bürgen   für   finanzierungsfragen..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe, 2] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz (ich meine da  jetzt   vor allem einen  Großinvestor der mit viel Volumen die Idee  Massenhaft   kopiert) mögliche  Kunden von dem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ANREGUNGEN/INPUT – FRAGEN FÜR DIE DISKUSSION==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{Empfohlenes Vorgehen: Erst alle lesen, dann von oben nach unten durchdiskutieren.} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lastenräder in der Welt? (Unsere Vision/unser Ziel)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Was     ist postfossile Mobilität (ist das überhaupt das, worum es geht)?    Wofür  brauchen wir Lastenräder? Wie sehen wir die Zukunft? Wieso  bauen   wir  sie und sind sie uns wichtig? Was sind unsere Ziele? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt; Wie können wir Lastenräder populärer als Option machen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für wen? (Zielgruppe oder besser: Community)&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Wer     sind unsere „Kunden“? Welche „Zielgruppe“ haben wir? Wer wird/soll     solche Räder entwickeln mit uns oder wer soll sie nutzen? Darin     investieren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: Ich versuche eine Schnittstelle bei den Carla Cargo Anhängern zu realisieren, so dass die Crowd an diesen Schnittstellen zum Beispiel völlig neue Aufbauten realisieren kann... Wohnmobilaufbau, Kanuausleger, Fahrradständer, Schüttgutwanne, mobile Küche...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Open Source oder Solidarisch oder Commons oder ...?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Welche     „Ideologie“ verfolgen wir? Warum ist es uns wichtig, all das „offen“    zu  machen. Wie erklären wir das? Haben wir eine gemeinsame   „Ideologie“   oder finden wir einen kleinen gemeinsamen Nenner, bei dem   wir uns alle   aufgehoben fühlen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eine gemeinsame Marke?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Eine     gemeinsame Dachmarke? Vielleicht gestützt von der Anstiftung  Ertomis?    ... nicht „FabLab“ aber „Mobilitätslab“, „Cargo-Labs“,  „Bike-Fablabs“    ... „Postfossile Mobilität Lab – PoFoMo-Lab“ oder  „NiFoMo –   Nichtfossile  Mobilität...“ ... Ideen? Raus damit! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie kommuniziert man die Marke?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Wie     hinterlegt man eine etwaige gemeinsame Marke, kommuniziert die  Werte?    Über einen Code of Conduct, einen Visionstext? Ein Manifest?(+1) (beispeilmanifest von ifixit: http://eustore.ifixit.com/Das-iFixit-Manifest/) Oder   lieber  über Taten! Registriert man eine Marke, dann müssten  andere   Werkstätten  fragen, bevor sie die Marke nutzen können. Oder  lässt man   die Marke  einfach offen, dass jeder sie ohne zu fragen  nutzen kann? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Partner und Allianzen?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Welche     Kommunikationspartner könnte man dafür finden? Welche Netzwerke     mitaktivieren? Es gibt ja eine breite Radbewegung in der Welt und     postfossile ...&lt;br /&gt;
Könnte man z.B. auch kommerzielle Anbieter von Lastenrädern mit ins Boot holen? Will man das? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONS-ERGEBNISSE/VERLAUF  | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Unsicherheit? Brauchen wir das? Wollen wir das? Es ist nicht klar, was es uns bringt?&lt;br /&gt;
* Eine mögliche Wirkung könnte sein: politische Kraft erhöhen. &lt;br /&gt;
* Wer wären denn die Allianzpartner - wenn wir auf OS-Selbstbau gehen (OS-SelbstbauCargo) dann keine Industrie, wenn allgemeiner könnten auch Industriepartner eine Rolle spielen.&lt;br /&gt;
* Was wäre das gemeinsame, welches gelabelt und dadurch erkennbar wird? &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Marke&amp;quot; ist nur eine Metapher ... Es könnte auch ein Siegel sein - oder ein Mission Statement (&amp;quot;Lösung für die letzte Meile&amp;quot;). &lt;br /&gt;
* Für welche gemeinsamen Ziele stehen wir? Postfossile Mobilität?&lt;br /&gt;
* EVENTUELL: eine Diskussion ein ganzer Cluster während des großen Cargobike-Treffens in Köln im Juni (20igster Juni in Köln) - Kontaktier Tom für Näheres.  http://wielebenwir.de/blog/stadt-raum/forum-freie-lastenraeder/(+1)&lt;br /&gt;
* also das ziel ist doch klar...wir wollen den urbanen raum mitgestalten und können eine autofokusierte innenstadtplanung nicht mehr dulden und wollen aktiv an einer alternative arbeiten, weils uns da eh viel zu langsam geht nehmen wir das selbst in die hand und machen es auch noch open source damits schnellstmöglichst fruchtet und sich vermehrt&lt;br /&gt;
* manchmal denke ich es wäre schon hilfreich genug die verschiedenen open source hardware sachen überhaupt übersichtlicht gelistet zu haben und vor allem alle tools zu verlinken, welche die inis überhaupt verwenden (flickr, youtubechannel, wiki, twitter, facebook...)&lt;br /&gt;
* ha supi, mail kommt grad rein. irgendwie ist das an mir vorbei gegangen: http://www.dozuki.com/resources/open-source-projects/ das ist genau das was ich gesucht habe. ich probiers mal aus. die sind einfach der hammer die jungs und mädels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=7. MOTIVATION &amp;amp; ARBEITSSTRUKTUR (bzw. Workflows), Wie wird lokal zusammengearbeitet=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
     o                                 &lt;br /&gt;
 _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
O,&amp;gt; /O l----l&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
PROBLEMFELD, FRAGEN&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Zur Einleitung, von Lars]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Offen     heißt hier, man erlaubt Leuten vor Ort mitzuarbeiten. Leitet sie  z.B.    an, sich selbst ein Rad zu bauen. Aber auch viele andere     Mitarbeitsmöglichkeiten sind denkbar. Wie ist die Mitarbeitsstruktur    vor  Ort – und auch überregional – gebaut? Wie kann es gelingen,    Menschen zu  motivieren, mitzumachen und dabeizubleiben, Teil der    offenen Fabrik zu  sein? Was will man erreichen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad von Christoph] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Freizeit-Modell:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    maximal 3h/Woche ehrenamtliches Arbeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Etwa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Wie     kann man das wertvolle Wissen von Tüftlern die ihr Know How zum Spaß     und in Ihrer Freizeit erarbeitet haben, sammeln, aufbereiten und     allgemein und frei zugänglich machen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Anwort: Mit der Wiki-Plattform und CC-Linzenz funktioniert das ganz gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    ja aber da muss eben auch der tüftler wieder dokumentieren. kamera danebenstellen is da ja an sich noch echt unkompliziert und die schritte sind maximal dokumentiert -&amp;gt; aus den vielen stunden videomaterial gilt es dann wieder eher das rauszufiltern was sinnvoll is -&amp;gt; crowd -&amp;gt; einfach alles online stellen und die crowd machen lassen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Wenn     viele Leute Ihre Ideen zur Verfügung stellen ohne sich zu  Verausgaben    (ausbeuten) würde das Modell sich tragen. Ähnlich wie  Wikipedia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Erfahrung     aus der Praxis Werkstatt-Lastenrad: Die Wikiadministration erfordert     sehr viel Arbeit, mit wenigen ausnahmen beteiligt sich niemand an  der    Dokumentation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ich seh da zwei Modelle: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Modell A: Mächtiges kompliziertes Wiki was einfach eine große Admincrowd braucht aus motivierten Leuten um das zu administrieren wie eben auch bei wikipedia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Modell B: einfacheres intuitiveres Dokumentationstool was auch gleich noch ein cooles design liefert. dozuki oder knowable geht ja in die richtung, hätte den vorteil, dass eben wieder der tüftler das dokumentieren übernimmt und es im einfach gemacht wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
INPUT &amp;amp; FRAGEN&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wie sollen Leute überhaupt mitarbeiten? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
QUELLE: Was motiviert Leute, an einem Open-Source-Projekt teilzuhaben? LINK http://openitagency.eu/roles-motivations-community-planner/&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(... Geld ist ein starker Motivationsanreiz ... Sind Beteiligungen denkbar?) &lt;br /&gt;
Individualisierbarkeit und damit verbunden persönliche Identifikation mit dem Produkt -&amp;gt; Zitat von einem Kunden aus Wien: &amp;quot;Ich will so einen geilen Anhänger.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Weiterlesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Community Planner OPENiT Agency: &lt;br /&gt;
http://openitagency.eu/community-building-planner/&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
DISKUSSIONVERLAUF | PROTOKOLL&lt;br /&gt;
 - Der Bau muss begleitet werden, es braucht Lust und Druck&lt;br /&gt;
 - In Wien: Menschen kommen mit einem Projekt, wenn sie zu lange brauchen, werden sie bisschen geschoben&lt;br /&gt;
 - Verschiedene Rollen deutlich machen, am besten schon bei der Strukturierung des Projekts&lt;br /&gt;
 . . . &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    &amp;gt; SONDERFRAGE: PRODUKTE – Was sind denn das für „Produkte“, die wir brauchen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
     o          .                                  &lt;br /&gt;
 _/\_` t    Last                    &lt;br /&gt;
 O &amp;gt;° O    O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
FRAGEN &amp;amp; INPUT&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Zur Einleitung/Erklärung, von Lars]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Was     ist „das Produkt“? Die allermeisten Menschen werden ins Netzwerk     einsteigen, weil sie Lust haben auf ein Lastenrad – das „Produkt“.    Dabei  muss „Produkt“ nicht unbedingt marktwirtschaftlich verstanden    werden –  sondern mehr in die Richtung, was ist das Ergebnis der    Bemühungen, der  Arbeit? Wofür setzt man sich ein? Woran ist man Teil?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Der Punkt überschneidet sich stark mit den anderen, braucht aber eventuell doch einen Ort, um individuell diskutiert zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Till]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Till / XYZ CARGO – Anmerkungen zum bisherigen Lastenrad-Workshop-Konzept aus unserer Perspektive:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ziele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ø gut funktionierende &amp;amp; langlebige, das heißt überzeugende Lastenräder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ø aus selbstorganisierten Gebrauchtteilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ø mit u.a. „Laien“ in Selbstbau-Workshops gebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ø unter Erlernen des notwendigen Fachwissens (für Bau, Teile-Beschaffung, Fahrrad-Technik und Qualitätsbewusstsein)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ø zu günstigen Kosten (niedriger als Kauf-Lastenräder)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ø in überschaubarem Zeitrahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    … sind Eckpunkte, die erstrebenswert, aber teilweise nicht in Einklang zu bringen sind. Unsere Erfahrungen haben gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    aus     von Laien selbstorganisierten Gebrauchtteilen ein überzeugend gut     funktionierendes Lastenrad herzustellen, ist nur unter großem     Zeitaufwand (und damit hohen Kosten) möglich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Vermittlung     Fahrrad-Wissen und Qualitätseinschätzung &amp;gt; Organisation der Teile     &amp;gt; Reparatur der Gebrauchtteile &amp;gt;Anpassung der Räder auf     unterschiedlichste Teile &amp;gt; kontinuierliche Reparatur der Ergebnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    XYZ     CARGO hat als Konsequenz das Verbauen von Neuteilen mit aufgenommen,     damit die anderen Workshop-Eckpunkte weiter bestehen können…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    ein angeleiteter Selbstbau ist wegen des Zeitaufwandes zu günstigeren Kosten als billige Kauf-Lastenräder nicht möglich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Fokus     sollte auf Qualität der Wissensvermittlung und des resultierenden     Lastenrades liegen; Neuteile können aus Zeit- und vor allem aus     Qualitäts-Gründen Sinn machen, wenn ein überzeugend funktionales     Lastenrad entstehen soll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    gut     funktionierende &amp;amp; überzeugende Lastenräder sind in  UNangeleiteten    Selbstbau-Workshops durch „Laien“ m.E. kaum  herstellbar: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    fehlendes Werkzeug, fehlendes Fahrrad-Teile- und Bau-Wissen, fehlende Qualitätseinschätzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ø     unter Prinzipien eines funktionierenden Werkstoff-Kreislaufs: nicht    nur  Upcycling, sondern Aufrechterhalten der Recycle-Fähigkeit der     Ergebnisse (verschrauben statt kleben, nicht beschichten, nicht     lackieren, in Wertstoffe trennbar halten, etc.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
DISKUSSION | PROTOKOLL: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      Es gehört &amp;quot;zu einem guten&amp;quot; zum Produkt, in 3 Tagen herstellbar zu sein - wegen der Aufmerksamkeits/Motivationsspanne der Teilnehmer? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Teile sollten leicht auftreibbar sein? bzw. es braucht Infrastrukturen dafür, das Auffinden geeigneter Teile kann nicht Teilnehmenden von Workshops aufgebürdet werden (bei schwierigen Teilen zB Laufrad vorne; bei Sattel etc. ist einfacher)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Schraubmuffenräder? - &amp;quot;Nachstandardisierung&amp;quot; von alten Fahrradleichen... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für mich kristallisieren sich 3 modelle heraus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    bausatz, bauset. fertige montagesätze können im wohnzimmer zusammengebaut werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    workshop. mit vorgefertigten, mitgebrachten, recycleten... teilen und handwerklicher herstellung wird ein lastenrad produziert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    der soziale aspekt. es geht darum, gemeinsam ein lastenrad zu bauen. dabei geht es weniger um das zu besitzende produkt, sondern mehr um das gemeinsame ereignis. wie z.b. beim urban gardening; die paar möhrchen pro quadrat stellen ja keine ernährungslösung dar sondern es geht um ganz andere dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; für mich zeigen sich zwei schwerpunkte. einmal die frage des opensource und einmal die des produkts. je nach schwerpunkt (also wissenstransfer oder qualitätsentwicklung) geht man andere wege. &lt;br /&gt;
ersteres zielt auf die vermittlung von wissen und der selbstständigen auseinandersetzung und weiterführung damit. zweiteres auf die entwicklung und produktion einer technischen lösung.&lt;br /&gt;
die frage wäre also, wie sieht authentisches opensource aus, wie gestaltet sich ganz konkret dieser gedanke? wie gut müssen z.b. bauanleitungen gemacht sein? Gibt es eine plattform für die community, wie weit gebe ich entscheidungen einer ursprünglich eigenen idee ab? wie gestaltet man das miteinander?&lt;br /&gt;
beim produkt-weg steht man viel klarer im wettbewerb zu den bedingungen unserer gesellschaft. wie kommt man davon weg, dass es luxus ist, die zeit und ressourcen für produktentwicklung zu haben? ist es überhaupt möglich? man sieht es an den bemühungen von xyz, wie schwierig es ist. zum einen ist es die marke n55, die in (kunst)ausstellungen xyz zeigt (eine notwendigkeit, um das finanzielle zu sichern), zum anderen soll es aber auch eine entkopplung zu einem gemeinschaftlich-geteiltem geben. wie schaffen sie das, ohne ein franchise zu werden?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    THEMENSPEICHER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Was fehlt? Was haben wir ganz vergessen? Müsste eigentlich (jetzt) noch besprochen werden? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;gt; MISSION-STATEMENT: Was sind die verbindenden Gemeinsamkeiten/Ideen/Vidionen der unterschiedlichen Lastenrad-Projekte, die als gemeinsames Mission Statement formuliert werden könnten?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    THEMENSPEICHER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Was fehlt? Was haben wir ganz vergessen? Müsste eigentlich (jetzt) noch besprochen werden? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;gt;  WIE KRIEGT MAN MEHR FRAUEN IN DEN Lastenrad-Selbstbau?! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwurf Workshopstruktur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Teilnehmende Projekte =&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8846</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8846"/>
		<updated>2015-02-24T20:40:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: /* 1. URHEBERRECHT */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;     o    &lt;br /&gt;
. _/\_ &amp;gt;  ___&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teilnehmer:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer [https://www.n55.dk/ N55] und [https://www.xyzcargo.com/ XYZ CARGO] , till [AT] n55.dk &lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, [https://www.facebook.com/pages/Cargo-Bike-Fans-Berlin/191182021004757 cbf berlin]  , [http://www.nicojungel.net/solar.html 8rad] &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Workshopleiter:=== &lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=2. EINFÜHRUNG: Dezentrales offenes Produzieren= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;           O`                                 &lt;br /&gt;
\__/ .. _/\_&amp;gt;                             &lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt; oo    O,&amp;gt; /O  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Fablabs===&lt;br /&gt;
* Vergleich: Fablabs https://www.fablabs.io/map &lt;br /&gt;
* Fablabs sind dezentrale, unabhängige Fertigungsstätten. „To make almost everything“. Bild: http://www2.dxarts.washington.edu/images/fremont-aerial-overview.jpg&lt;br /&gt;
* Ist das die Produktion der Zukunft? Produkt/Produktionsbedürfnis sucht passende Fabrik? Beispiel: Britehub https://britehub.com/ &amp;amp; MakersRow http://makersrow.com/  &lt;br /&gt;
* Lokale Produktion mittels globaler Baupläne: From „Products In and Waste out“ to „DATA In to DATA Out“ Bild: http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png , Blogpost dazu: http://bloglz.de/from-_products-in-waste-out-to-_data-in-data-out/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Open Source &amp;amp;= Kollaboration===&lt;br /&gt;
* Fablabs entwickeln sich massiv auf Open Source Prinzipien – dem offenen Austausch von Bauplänen und Möglichkeiten. Drei Beispiele: Arduino -     Physical Computing und Arduino Community - http://arduino.cc , Thingiverse – Digital Designs for Physical Objects http://thingiverse.com, GitHub – Open Source Software http://github.com + &lt;br /&gt;
* Sinn von Open Source – Nicht nur sein eigenes Design öffnen, sondern die Vorteile von Open Source nutzen, auf ein lebendiges Ökosystem zurückgreifen zu können, etwas dazuzugeben, gemeinsam etwas zu entwickeln. - „It is not „Open Source Your Hardware“ it is „Building Open Source Hardware“. (Sam Muirhead http://cameralibre.cc )  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Jedes Mal, wenn ein Fablab irgendwo Erfolg hat, bekannt wird und   etwas   offenes und woanders gut nutzbares schafft, gewinnen alle   anderen   Fablabs. -&amp;gt; Die Nachfrage wächst und die  Leistungsfähigkeit  aller. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„wunschagenda nico jungel: (...) ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?“&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;  „Was wäre, wenn IKEA Open Structures-Teile in großer Masse   produzieren   würde?“ Das Ökosystem würde wachsen, und die  Möglichkeiten  aller, damit  zu arbeiten und auch Geld zu verdienen  (insofern OS Open  Source  wäre), würden wachsen. Ein Markt für z.B. Reparaturen, individuelle  Hacks und  Sonderteile oder Add ons würde  entstehen, den  viele besetzen  können –  Long-Tail. (Offene  Ökosystemperspektive) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= &amp;gt;  Für den dezentralen Lastenradbau: Wie agieren die individuellen Standorte, um Dinge in dieses Netzwerk/dieses Ökosystem zurückzugeben, um es für alle stark zu   machen   und jedem einzelnen Standort seine Arbeit zu erleichtern,  damit  jeder   einzelne Standort es nutzen kann. &lt;br /&gt;
Welche Open-Source-„Produkte“ würden das erleichtern, wie sind Abläufe und gemeinsame Kommunikation gestaltet? Wie kann ein gemeinsames  Ökosystem entstehen, welches allen Vorteile bringt? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;amp; NC-Lizenzen? Das Beispiel Open Desk – Distributed Manufacturing=== &lt;br /&gt;
(NC = Nicht-kommerzielle Nutzung) &lt;br /&gt;
* Beispiel Open Desk – Design for Open Making. https://www.opendesk.cc/&lt;br /&gt;
* Tische, die mit in den meisten Fablabs vorhandenen digitalen Werkzeugen hergestellt werden können. &lt;br /&gt;
* Idee     des „Schutzes“ durch eine NC-Lizenz. Ich darf den Tisch für mich    selbst  herstellen, aber nicht verkaufen. Aber die Plattform  vermittelt   mir  auch lokale Hersteller  – z.B. Fablabs – die es für  mich   herstellen. Als  Kunde kaufe ich von diesem Fablab dann den  Tisch. Das   Fablab nimmt also  eine kommerzielle Nutzung des Designs  vor. Das  Fablab  hat einen Vertrag  mit Open Desk – einen Teil der  Einnahmen wird  an die  Designer  weiterüberwiesen = Verteilte  Herstellung &lt;br /&gt;
* (Hinweis: NC = nicht Open Source, Achtung bei der Wortwahl, mehr dazu unten bei „LIZENZEN“) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;gt; Können wir uns so was generell auch für den Lastenradbau vorstellen?     Dass Christophe in Berlin Tims Räder herstellt, verkauft und etwas  an    Tim weiterüberweist. Oder Tim auch Carla Cargos baut und an  Mabe    überweist? Es gibt verschiedene „Produkte“ oder „Designs“  entwickelt   von  verschiedenen Designern, die auch an anderen Orten  hergestellt   werden  können? Manche Werkstätten haben das Wissen, die  Werkzeuge und    Fähigkeiten, um auch diese Designs oder eine Auswahl  von Designs aus   der  Palette herzustellen, tun es und geben etwas von  diesen Einnahmen   ab? &lt;br /&gt;
* Welche     „Produkte“ ließen sich so etablieren und aufbauen? Zum Nutzen aller?     (Open Source: Umso leichter Designs vor Ort reproduzierbar sind,  desto    besser kann man sich das vorstellen.) &lt;br /&gt;
* Welche Werkzeuge brauchen wir dafür? &lt;br /&gt;
* Welche Vereinbarungen treffen wir? &lt;br /&gt;
* ... Welche Fragen tauchen dann auf ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterlesen und Weitergucken zur Einführung:=== &lt;br /&gt;
* Simone Cicero on Open Platforms http://meedabyte.com/2014/12/20/the-future-of-manufacturing-platforms-and-distributed-fabrication/&lt;br /&gt;
* Platform Design Flowchart  http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ERSTE FRAGEN &amp;amp; DISKUSSION  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* NC-Lizenzen für Lastenradproduktion / - distribution - übertragbar?&lt;br /&gt;
* Copy/paste vs. Eigenbau / lernen - Professionalisierung der FabLabs eher Service als Wissenstransfer?&lt;br /&gt;
* Nutzen &amp;amp; Effizienz vs. Gruppen- und Lernprozess - Widerspruch überwinden?&lt;br /&gt;
* Konkurenz verschiedener Geschäftmodelle: Distribution von Rohstoffen oder integriertes Modell von Re- und Upcycling &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ABSCHLUSSDISKUSSION ZUR OFFENEN VERTEILTEN FABRIK==&lt;br /&gt;
Das hier ist das Protkoll der Abschlussdiskussion am Ende des Workshops in der wir auf das Ausgangsbild zurückkamen:&lt;br /&gt;
* Welche Infrastruktur brauchen wir? Schweißen ist schlecht, Aufwand zu hoch? Jedoch gehen die Schweißworkshops sehr gut! Menschen wollen Schweißen lernen  (Fahrradwerkstätten, die Schweißen ertragen bzw. Metallwerkstätten die Fahrradfrickler mögen)&lt;br /&gt;
* Standardisierungen an den verschiedenen Standorten? vs. Kooperation zwischen ganz verschiedenen Orten&lt;br /&gt;
* Verhältnis von &amp;quot;wir machen lokal alles selber&amp;quot; zu verteilter Produktion - möglichst einfache vs. komplexere (auf Fachkenntnisse angewiesene) Produkte&lt;br /&gt;
* Produktpalette in offener verteilter Fabrik&lt;br /&gt;
* Wie können Formen solidarischen Wirtschaftens in offenen verteilten Fabriken aussehen?&lt;br /&gt;
* was sind die verbindenden Elemente innerhalb des Kollaborationsverbundes? &amp;quot;Es gibt noch nicht diesen Teppich, der alles miteinander verwebt?&amp;quot; (Tom) Wie können verschiedene Werkstätten jenseits des Marktes miteinander in Beziehung kommen? Wie kann ein Maximum an Vielheit in dieser geteilten Struktur zusammen kommen? Standardisierung für Komplexität! / Lars: Der erste und wichtigste Faden in diesem Teppich könnte Open Source sein. Wenn Leute wirklich beginnen, die Modelle anderer zu bauen und weiterzuverbreiten, kommerziell motiviert, wird sich mehr Energie einstellen können? &lt;br /&gt;
* welche Partner kann man hinzuziehen? Die Deutsche Bahn, /Stadtverwaltungen z.B.? &lt;br /&gt;
* Personen, die Energie für den Eigenbau aufbringen sind fast nie Einzelpersonen, sondern Kollektive/Gruppen, die Ideale und Projekte haben&lt;br /&gt;
* Gleichzeitig entwickeln: Standardisierung vorantreiben und lustige Vielfalt wertschätzen und ermöglichen&lt;br /&gt;
* Wichtig: Anschlusstermine sind wichtig, um wirklich Fortschritte zu machen. Es war gut, sich gesehen zu haben. Face to Face is key :-) &lt;br /&gt;
*Lastenräder könnten gute Beispiele für Open-Source-Ökosysteme werden, weil sie so viele Zusammenhänge erlebbar machen, sichtbar und zugänglich zeigen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ey wo bleibt mein analytisches Schema?&amp;quot; Welche Produkte, Zielgruppen meint ihr überhaupt? Welche Bedürfnisse? &amp;quot;Ihr seid unklar in euren Begriffen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACTION! Mission-Statement vorbereiten für das Treffen in Köln, das verschiedene Perspektiven vereint. Wer ist dabei? Tom, ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .    &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WEITERER WORKSHOPVERLAUF&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
+ &amp;gt; Aus diesem allgemeinen Überblicksbild  gehen wir jetzt in    Einzelfragen, die sich konkret für die Akteure an den  individuellen    Standorten stellen. Bei der Besprechung dieser Fragen,  versuchen wir    immer wieder auch dieses große Bild von oben mit im Blick  zu  behalten,   um zu schauen, wie können die Lösungen der individuellen   Standorte  und  Akteure auch wieder positiv ins Ökosystem zurückwirken,  um   letztlich  alle zu stärken. So suchen wir nach Synergien, die  alle    vorwärtsbringen. -&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=3. LIZENZIERUNG &amp;amp; SCHUTZRECHTE, Rechtliche Fragen= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    o                                 &lt;br /&gt;
  _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
 O,&amp;gt; /O l----l&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* wie schütze ich das projekt/produktidee gegen eine nachträgliche patentierung durch andere firmen&lt;br /&gt;
* wie     und wo formuliere ich die open source hardware pinciples möglichst     allumfassend für ein projekt/produkt um einen maximalen schutz gegen     patentierung zu bekommen&lt;br /&gt;
* auch     die Creative Commens BY-SA Lizenz sagt ja das klone das urprojekt     erwähnen müssen und verbesserungen teilen sollen. Wie kann ich   vorgehen   bei verletzungen dieser lizenzbedingungen? Wie sieht die   Namensnennung   für Klone genau aus?&lt;br /&gt;
* das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTLICH: &lt;br /&gt;
ich     fände es interessant, einen anwalt einzuladen, der über   copyright/open   source/creative commons und den damit verbundenen   rechten und   möglichkeiten aufklärt. &lt;br /&gt;
ich     habe das gefühl, dass open source mehr ein modewort ist, unglaublich     toll klingt, aber teils unklar ist, was es überhaupt bedeutet. das     normale copyright bietet z.b. auch jedem menschen die möglichkeit,     privat alles nachzubauen und zu nutzen. zudem kommen die neuen     bewegungen ja eher aus den weichen medien, also musik/software und  ein    umdenken in material/konstruktionen/bauarten wirft viele fragen  auf.&lt;br /&gt;
durch     welche bemühungen und öffnungen zeichnet sich opensource also    überhaupt  aus und wann ist ein projekt tatsächlich opensource bzw    creative  commons? wo verlaufen folglich die grenzen? was sind bisher    die  codes/stillen übereinkünfte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT &amp;amp; IDEEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;gt; &amp;gt; HINWEIS: Das ist keine Rechtsberatung! (sondern was ich,    nach  einigem Lesen und ein paar Gesprächen für mich destillieren    konnte.)  &amp;lt; &amp;lt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„All Hardware is born free.“ – „Alle Hardware wird frei geboren“ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbemerkung:     Rechte sind Texte, die versuchen mit kleinen handlichen Paketen die   zu   beschreiben und zu steuern. Die Wirklichkeit besteht aber nicht   aus   kleinen handlichen Paketen, sondern wuchert aus, schießt quer,   schwappt   über, läuft permanent aus den Grenzen der kleinen Pakete   heraus und   bringt immer wieder Neues. Richter nehmen dann aber diese   Texte und   versuchen damit den Gang der Wirklichkeit zu lenken. Das  ist  aber nicht   immer vorhersehbar oder erwartbar – wie das Verhältnis  der  kleinen  Texte  und Wirklichkeit ist und gesehen wird. Weil die   Wirklichkeit und  diese  Texte in einem „kreativen“ bzw. beweglichen   Verhältnis stehen.  Und  gerade der Bereich, in den wir uns mit   Open-Source-Lastenradbau   hineinbegeben, ist durch hohe Unschärfe in   diesem ganzen Rechtsbereich   geprägt. 100%ig klare Aussagen sind   deshalb schwer zu kriegen. Immer   wieder heißt es: Das kann man vorher   nicht wissen, dass müsste erst ein   Richter entscheiden – Ausgang   ungewiss. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wichtigste     Lektion vorweg und überhaupt ist: 100%ige Rechtssicherheit gibt es     nicht! Im besten Fall immer weniger oder gar nichts erwarten.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt eine Beschreibung von fünf Schutzrechten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===1. URHEBERRECHT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Das Urheberrecht deckt „Werke der Kunst“ mit „körperlicher Festlegung“ ab, keine Funktionalitäten (things that do things)!     Bilder, Texte, evtl. auch Objekte, Choreographien und Musik sind     geschützt. Das heißt: Die Dokumentation ist (in aller Regel)   geschützt.   Aber auch „nichtfunktionelle Designelemente“ können   eventuell unter  das  Urheberrecht fallen. Was genau darunter fällt und   was nicht, wenn  man  den klaren Bereich von Musik, Text, Software,  Bild  und Film  verlässt,  ist schwammig – im Zweifelsfall entscheidet  der  Richter vor  Gericht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Wie? + &lt;br /&gt;
Das     Urheberrecht erhält man automatisch und umsonst! Man muss es nicht     extra beantragen. Und es gilt mindestens bis zum Tode des Urhebers  und    auch darüber hinaus. Weil man es automatisch erhält, verletzen  alle    anderen das Urheberrecht des Urhebers, wenn sie das Werk ohne   Erlaubnis   nutzen. Deshalb ist es unbedingt notwendig, eine   Free-Culture-Lizenz  zu  verwenden und deutlich sichtbar an alles   anzubringen, von dem man  will,  dass andere es nutzen. Ohne das ist es   ihnen rechtlich schlicht  nicht  möglich. Die beste weil erprobteste  und  verbreitetste Möglichkeit  dafür  sind die Creative Commons  Lizenzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was aber heißt das fürs Fahrrad? + &lt;br /&gt;
Lassen     sich mit Creative-Commons-Lizenzen Räder schützen/Hardware? Nun:     Funktionalitäten sind nicht geschützt. Besondere Bemalungen des Rads     könnten geschützt sein – darum Extra viel Klimbim anbringen, z.B.  eine    Flosse, um Urheberrechtsschutz zu haben? Vielleicht, ja. Damit  könnte    das Rad unter Umständen wegen einer besonderen Form oder  Farbgebung   oder  durch einen Nutzungskontext vom Urheberrecht  abgedeckt sein. Kann   man  aber i.d.R. nicht wissen vorher. Das würde  ein Richter vor einem   Gericht  entscheiden müssen. Empfehlung daher:  Nicht drauf verlassen   oder darauf  bauen. Trotzdem unbedingt die  Creative-Commons-Lizenzen   verwenden! Sie  geben dem Gegenüber  Sicherheit und zeigen, wie ihr   wollt, dass andere  eure Arbeit  weiterverwenden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Und die Creative Commons Non-Commercial Lizenz? + &lt;br /&gt;
Aber     was ist mit der Non-Commercial-Lizenz, die ja Open Desk verwendet?    Auch  andere Hardware-Projekte nutzen die doch. Soweit mir bekannt  ist,   ist  der Grund dafür zum einen der selbe wie oben angegeben: Die   Lizenz   zeigt, wie Open Desk verwendet werden möchte. Und zweitens  ist  es   wichtig, auf die bestehende Rechtsunsicherheit hinzuweisen:  Die    NC-Lizenz ist vor Gericht in diesem Kontext soweit mir bekannt  noch  nie   in einem Beispielfall durchverhandelt worden. Es gibt  keinen    Präzedenzfall. Damit besteht ein gewisses rechtliches Risiko  für einen    Verletzer – eventuell gilt sie ja doch! Dieses Risiko wirkt  in  gewisser   Weise schützend.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;KURZE DISKUSSION DER NC-Lizenz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Die NC-Lizenz wird sehr kontrovers diskutiert und hat viele Probleme:&lt;br /&gt;
* Hauptargument dagegen ist, dass es sich eigentlich nicht um eine Free-Culture-Lizenz handelt, klar. &lt;br /&gt;
* Auch  dürfen sich Dinge, die eine NC-Lizenz verwenden, nicht als     Open-Source-Hardware oder Open-Source-Software bezeichnen (Siehe     Open-Source-Hardware-Definition http://www.oshwa.org/definition/german/). Open Source erfordert explizit, dass kommerzielle Nutzung erlaubt ist. &lt;br /&gt;
* Die     meisten der kollaborativen Freiheiten, die offene Entwicklung und     offene Kultur bieten, werden durch die NC-Lizenz abgeschaltet bzw.     blockiert (wie z.B. Verringerung der Kollaborationskosten die bei     Lizenzverhandlungen oder Zahlungen entstehen). &lt;br /&gt;
* Da     die Entwicklung und Herstellung von Hardware sehr kostenintensiv ist     und deshalb i.d.R. mit finanziellen Einnahmen verknüpft werden muss,    ist  eine Weiterentwicklung von NC-lizenzierter Hardware kaum möglich    bzw.  extrem unwahrscheinlich. &lt;br /&gt;
* Ein     weiteres NC-Lizenz-Problem ist, kaufe ich mir einen Tisch bei IKEA,     kann ich ihn, wenn ich ihn nicht mehr brauche, jederzeit legal     weiterverkaufen. Habe ich mir aber meinen eigenen Open Desk gebaut,    kann  ihn aber bei einem Umzug nicht mitnehmen, darf ich ihn nicht    verkaufen,  denn das wäre ja eine plötzliche kommerzielle Nutzung. Mit    einem  NC-lizenzierten Gegenstand habe ich also am Ende noch weniger    Freiheiten  als mit einem proprietären. &lt;br /&gt;
* Der     letzte wichtige Punkt ist, das es extrem unklar ist, wo kommerzielle     Nutzung beginnt und wo sie aufhört. Feiere ich eine Party mit meinen     Freunden, nutze dabei einen Open Desk und bitte meine Freunde am Ende    um  ein paar Euro als Zugabe für Getränke und Essen, ließe sich das    schon  als kommerzielle Nutzung vor Gericht einklagen und vielleicht    sogar  durchsetzen... Diese rechtliche Unschärfe sorgt dafür, das mit    einer  NC-Lizenz ein rechtliches Minenfeld geschaffen wird, welches   die   Nutzung, den Bau und Weiterentwicklung solcher Hardware extrem    erschwert  bzw. mit hohen Risiken belegt.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;NC-Lizenz DISKUSSION ENDE&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. PATENTRECHT===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Schützt     Funktionalitäten (things that do things). Muss beantragt werden  („all    hardware is born free“). Eine wichtige Voraussetzung für die   Erteilung   ist die technische Neuheit (eng: prior art). Diese wird   geprüft.  Deshalb  ist eine Patentanmeldung langwierig und teuer. Will   man sich  davor  schützen, dass andere die eigene Idee patentieren,  muss  man sie  also gut  sichtbar und auffindbar publizieren. Dafür  lassen  sich  verschiedene  Wege finden und diskutieren. Wichtig ist,  dass die  Prüfer  es finden,  wenn jemand es beantragt. Die Gefahr, dass  jemand  die  Erfindung auf  eurer Seite findet und dann zur  Patentierung  einreicht,  ist deshalb aber  sehr sehr gering, da das  Risiko zu hoch  ist – Preis  und Aufwand für  einen Antrag sind hoch,  die Gefahr der  Nichterteilung  groß. Faustregel:  Niemand kann etwas,  dass einmal offen  ist,  patentieren! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was heißt das für den Open-Source-Fahrradbau? + &lt;br /&gt;
Abgesehen     davon, dass die Wahrscheinlichkeit beim solidarischen Lastenradbau    eine  Erfindung zu machen, die patentwürdig ist, eher gering ist, ist   es  auch  fraglich, wo der Sinn läge, ein Patent zu beantragen, wenn   man  die  Erfindung offen haben möchte. Prior Art (Technische Neuheit)   ist  euer  bester Freund. Darum publiziert publiziert publiziert –  „All   hardware is  born free“ – einmal offen publiziert, bleibt sie es  auch. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) In den USA gibt es/gab es Experimente, eine Free-Culture-Lizenz    auf  das Patentrecht aufzubauen. Aber dafür braucht man vorher ein    Patent,  bevor man überhaupt darüber nachdenken kann... Darum lassen   wir  das hier  mal undiskutiert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. GEBRAUCHSMUSTERSCHUTZ=== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? +&lt;br /&gt;
Sind     nicht überall auf der Welt zu finden. „Der kleine Bruder des   Patents“.   Muss beantragt werden. Schützt „gewerblich anwendbare   Erfindungen, die   neu sind und auf einem erfinderischen Schritt   beruhen.“ Alles, was man   mit Phantasie darunter sehen kann, lässt  sich  also so schützen. Die   Prüfer prüfen, ob der Antrag formal  richtig  ist, nicht aber, ob die   Neuheit wirklich gegeben ist! Die  Kosten für  einen Antrag sind deshalb   gering, man kann es also schnell  prüfen  lassen – die formale   Richtigkeit. Der Gebrauchmusterschutz  gilt  maximal 10 Jahre (3 Jahre   plus Verlängerung) und wird schnell  erteilt.  Es erfolgt wie erwähnt   keine Prüfung der Neuheit. Die   Rechtsbeständigkeit ist deshalb gering.   Unterschiede für uns zum   Patent: geringere Rechtssicherheit und   geringere Geltungsdauer. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
http://dpma.de/gebrauchsmuster/gebrauchsmusterschutz/index.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad?  + &lt;br /&gt;
Hat     man etwas, dass dort hereinpassen könnte, kann man den Antrag   stellen.   Es ist aber fraglich, ob wir im solidarischen Lastenradbau   wirklich   etwas erfinden können, dass der Neuheitsprüfung im  Streitfall  vor einem   Gericht dann standhält. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Soweit mir bekannt ist, gibt es keine Free-Culture-Lizenz, die   auf   den Gebrauchsmusterschutz aufsetzt. Deshalb wäre es schwierig,   anderen   ohne jeweilige individuelle Rücksprache Nutzung zu erlauben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Könnte     man nicht ein Gebrauchsmuster beantragen, eine NC-Lizenz verwenden   und   mit dem Gebrauchsmuster Verletzern der NC-Lizenz drohen, seine     rechtliche Ausgangslage etwas verbessern? + &lt;br /&gt;
Ja, könnte man versuchen. Bzw. mal genau durchdenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. GESCHMACKSMUSTERSCHUTZ (Eingetragenes Design)===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
„Ist     ein gewerbliches Schutzrecht, das seinem Inhaber die ausschließliche     Befugnis zur Benutzung einer ästhetischen Erscheinungsform (Gestalt,     Farbe, Form) verleiht.“ Da wo das Urheberrecht also unscharf wird –   was   ist noch geschützt oder nicht – kann das Geschmacksmuster   Klarheit   bringen bzw. Fakten schaffen. Voraussetzung ist die Neuheit  –  kein   ähnliches Design darf vorhanden sein im Markt. Neuheit wird   aber   ebenfalls nicht geprüft, weshalb die Rechtssicherheit auch   geringer  ist.  Geltung für max. 25 Jahre. Kosten für die Beantragung    überschaubar. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad? +&lt;br /&gt;
Hat   man ein ganz besonderes Design, kann man es also versuchen. Tills   XYZ   Räder hätten vielleicht eine Chance gehabt, obwohl sie ihre   besondere   Ästhetik dadurch erhalten, dass die Funktionalität frei   liegt - dass  sie  blanke Funktionalität sind (also etwas, dass   eigentlich durch  Patent  und Gebrauchsmuster abgedeckt ist) ... Wie   würde ein Richter  das  interpretieren? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Ich kenne keine Free-Culture-Lizenz die auf das Geschmacksmuster     aufbaut. Deshalb wäre es schwierig, anderen ohne jeweilige   individuelle   Rücksprache Nutzung zu erlauben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. MARKENSCHUTZ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Marken     können Wort-, Bild-, Klang- und Farbmarken sein und es gibt sogar     3-dimensionale Marken. Sie müssen extra beantragt werden. Die Kosten     sind überschaubar bis hoch (je nach gewünschtem Schutzumfang). Die    Marke  kann immer wieder verlängert werden und kann deshalb   theoretisch   unendlich weiterlaufen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Für den solidarischen Open-Source-Lastenradbau? + &lt;br /&gt;
Die     Open-Source-Hardware-Definition sieht eindeutig den Schutz von  Marken    vor bzw. unterstützt oder man könnte sogar fast sagen  empfiehlt ihn.    Wenn jeder die Hardware herstellen kann, ist es gerade  wichtig, wer  das   macht, mit welchen Fähigkeiten, Maschinen,  Materialien, mit  welcher   Sorgfalt und vielleicht auch welchem  Ethos... Jeder kann die  Baupläne   der TV-B-Gone runterladen, das Gerät  herstellen und  verkaufen. Aber   nicht unter dem Namen „TV-B-Gone“,  denn der ist von  Mitch Altman   (Cornfield Electronics) geschützt  worden. http://de.wikipedia.org/wiki/TV-B-Gone&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
D.h.     – wäre „Carla Cargo“ als Marke registriert, könnte jeder mit den    Plänen  eigene Anhänger herstellen und sie weiterentwickeln, aber sie    nicht als  „Carla Cargo“ bezeichnen bzw. so in den Markt bringen, auch    keine  Workshops anbieten, in denen „Carla Cargos“ gebaut werden.  Denkt   man das  weiter, kann man auch versuchen, besondere Farbmarken  zu  wählen  (das  Telekom-Pink ist z.B. geschützt, lässt sich eine  feuerrote  Gabel   denken?) oder sogar dreidimensionale Marken zu  entwickeln  (vielleicht   hat eine Carla Cargo immer eine coole  Haifischflosse usw.)  und sich das   schützen lassen. Modeschnittmuster  sind per se nicht  schützbar.  Deshalb  drucken die großen Marken ihre  Logos auf die  Sachen, denn die  sind  geschützt. Und am Ende geht es  nicht um die  schöne Unterhose,  sondern um  den Schriftzug darauf...  Also einfach  Marken auf  nicht-schützbares  kleben? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Kann     ich die XYZ-Verbindung als dreidimensionale Marke sichern? Nein,  weil    es sich um eine Funktionalität handelt. Lego hat viele Jahre  dafür    gekämpft, ihr Steckfunktionssystem nach Ablauf des  Patentschutzes   weiter  als dreidimensionale Marke zu schützen,  letztlich sind sie  aber   gescheitert. Lego ist jetzt frei. Wir sehen  auch immer mehr Klone  im   Markt. Aber XYZ-Spaceframe als Wortmarke?  Ziemlich sicher ja.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was könnte das für unsere dezentrale Fabrik bedeuten? +&lt;br /&gt;
Man     könnte sich „Carla Cargos“ und andere „Marken“ als ein Franchise     vorstellen. Auch in Berlin kann man sich einen „Carla Cargo“ bauen.   Das   Netzwerk baut zusammen seine Marken auf, macht sie überall   bekannt.  Aber  wenn man in Berlin oder Wien z.B. einen „Carla Cargo“   baut oder   verkauft, zahlt man etwas an den Erfinder... Das kann für   die   kommerzielle Leistungsfähigkeit und Stärke des ganzen Netzwerkes   sehr   gut sein. – „gemeinsame Marken“ aufbauen und so die Nachfrage   stärken   (Ich glaub z.B. an ein großes Potential von XYZ). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit     so einer Übereinkunft ist es wünschenswert für alle, dass auch    woanders  XYZ Workshops durchgeführt werden. Für alle Akteure. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Abgesehen davon: Der Aufbau von Marken ist für eine Geschäftsentwicklung ohnehin so gut wie immer richtig.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;amp; Es ist eine Überlegung wert, dass man in so einem Netzwerk/mit so einer Lösung auf die schlechte NC-Lösung verzichten kann/könnte! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===FAZIT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Also was machen wir nun? + &lt;br /&gt;
Mein     allgemeiner Tipp: Alle Rechte oben außer das Urheberrecht müssen   extra   beantragt werden. Will man etwas „open“ lassen, beantragt man   also   einfach nichts! Das Urheberrecht wird eine ungefragt angeklemmt   und   deshalb muss man es gestalten. Wichtig ist zu verstehen, dass   vom   Urheberrecht kein verlässlicher oder umfassender Schutz für   Hardware   erwartet werden kann im Moment nicht und wahrscheinlich (und   auch   hoffentlich!) niemals. &lt;br /&gt;
Mit     einem Markenschutz hingegen – der eindeutig sinnvoll und   wünschenswert   ist für Open-Source-Hardware-Ökosysteme – kann man  seine  individuelle   Position auf einem Markt stärken und sogar zu   interessanten und relativ   rechtsfesten (Marken-Lizenzierung)   Verabredungen in überregionalen   Netzwerken kommen. Bzw. man kann das   versuchen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
^ Ok. Bitte hochscrollen zu den Fragen. Lassen sich jetzt alle Fragen beantworten? Welche nicht? ^&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DISKUSSION IM WORKSHOP  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-   und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung  von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?   Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung   einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?   Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=4. EINNAHMEN, Geld verdienen &amp;amp; Betrieb sichern=&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 *O&lt;br /&gt;
  \ \__^\ – :|||||: &lt;br /&gt;
  O °° O       O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN &amp;amp; PROBLEME==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* rein     praktisch: wie kann ich das ganze so formulieren das ich in einem     businessplan damit auch bänker überzeuge? oder kann ich das von  anfang    an eh vergessen und muss mich auf alternative  grundfinanzierung wie    crowdfunding verlassen?&lt;br /&gt;
* Generell     fällt mir bei den Gesprächen mit Banken und Beratern auf das alles   auf   hohe Volumina abzielt -&amp;gt; ich glaube allerdings genau das ist   gar   nicht mehr ziel von open source hardware (zum glück) -&amp;gt; wie   kann ich   eine existenz trotzdem sichern auch mit weiteren   nebenprodukten?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Christophe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie     kann man knsequent offene Inhalte ( Wiki Wissensallmende) und frei     zugängliche Werkstätten ( Offene Werkstätten als Produktionsallmende)     betreiben und damit Menschen bezahlen ( sozial stabile Strukturen     schaffen), parallel zur Konsumwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christophe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two models for me: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The &amp;quot;free time&amp;quot; model (idealistic focus) and(+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
the open source business model (commercial focus)(+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentare + Ideensammlung Christophe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flattr-Plug in für Wiki?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kommerzieller     Zielsetzung und Open Source Aktivismus wie etwa der     Aufbereitung/Generierung gemeinfreier und online verfügbarer Inhalte   in   Einklang zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Till]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Till / XYZ CARGO:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „kommerzielles     Interesse“ sind nicht immer eigennützige Profitgedanken, sondern   haben   teilweise mit dem Wunsch nach Fortbestand eines   Open-Source-Projektes  zu  tun:&lt;br /&gt;
* Wie kann man Open Source Projekte am Leben halten? (+1)&lt;br /&gt;
* Wie können sich diejenigen die daran arbeiten am Leben halten? (+1)&lt;br /&gt;
* Und das auch ohne permanent auf öffentliche Förderungen angewiesen zu sein? (+1)&lt;br /&gt;
* das für mich auch ein wichtiger punkt, die nachhaltigkeit der eigenen ressourcen&lt;br /&gt;
* Wie finanzieren sich zur Zeit all diejenigen, die mit viel Zeiteinsatz gemeinfreie Inhalte erarbeiten? (+1)&lt;br /&gt;
* die Generierung von gemeinfreien Inhalten kann strukturell ermöglicht werden: &lt;br /&gt;
* z.B.     Finanzierung der Entwicklung eines gezielten Open Source Projektes     durch Crowdfunding und andere Fördermittel; (z.B.: Entwicklungs-Camp    für  XYZ Anhänger inkl. Bau-Plan-Erstellung, etc) &lt;br /&gt;
* Finanzierung     einer bestimmten, bekannten und fähigen Entwickler-Gruppe für eine     bestimmte Zeit - eine Art „Open-Source-Stipendium“ &amp;gt;&amp;gt; vgl. Idee     „Stiftung Freistellen Hamburg“ oder gleiche Idee von Van Bo Le Mentzel:  http://www.startnext.de/dscholarship&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==INPUT / LISTE MÖGLICHER GELD-EINNAHMEQUELLEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Jeder Standort/Spieler muss sich seinen eigenen individuellen Mix aus Einnahmequellen zusammenstellen. Unten steht eine Liste. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Open Source ist ein Entwicklungsmodell, kein Geschäftsmodell. Man sucht sich Geschäftsmodelle, die gut damit zusammenpassen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„Geschäftsmodell“     heißt nicht nur Einnahmequellen, sondern umfasst auch alle anderen     Punkte, die wir hier besprechen z.B. PRODUKTE oder GEMEINSAME MARKE     &amp;amp; KOMMUNIKATION. Wenn wir gute Antworten auf die anderen Punkte     finden, dürfte es auch leichter werden, diese Einnahmequellen zu     aktivieren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Liste===&lt;br /&gt;
* Mitgliedsbeiträge &lt;br /&gt;
* Produktion - Herstellung (von kundenspezifischen Anpassungen, von fertigen  &amp;amp; später anpassbaren Rädern/Produkten, von ... ) &lt;br /&gt;
* Open Source Stipendien (Van Bo, ähnliche Dinge) &amp;gt; gratify (?) &lt;br /&gt;
* Crowdfunding (einmalig, regulär)  &lt;br /&gt;
* Radverleih (zentral oder dezentral http://www.velogistics.net und/oder http://dein-lastenrad.de/index.php?title=Hauptseite#Freie_Lastenr.C3.A4der_.E2.80.93_Projekte &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Verknüpfung mit Sharingplatformen (z.B. http://lock8.me/) &amp;lt;http://lock8.me/&amp;gt; &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Studie hätte gezeigt: Bereitschaft für Tages(Stunden?)preis läge im Schnitt bei 3,50EU (für Berlin) &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Erfahrung von Frauke/Kunststoffe: Einnahmen von Verleih fressen Instandhaltungskosten auf &lt;br /&gt;
* Workshopvermietung (z.B. letsmake oder Bauer + planer oder offene-werkstaetten.org) &lt;br /&gt;
* Werkzeugvermietung &lt;br /&gt;
* Reparatur &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Dienstleistungen&amp;quot; um den Verwaltungsaufwand für ein Lastenrad?  &lt;br /&gt;
* Werbung (an den Rädern) - Fahrende Schilder &lt;br /&gt;
* Garantie-Zusicherung (als Gegensatz zum eigenverantowrtlich durchgeführten Selbstbau) &lt;br /&gt;
* Updates (auf spätere Entwicklungsstufen des Open Source Hardware Produktes) &lt;br /&gt;
* Ladenbetrieb – von Einzelteilverkauf  über Bausätze bis hin zum fertigen&amp;amp;nicht selbst gebauten Rad &lt;br /&gt;
* Bezahlte Workshops (zu Rädern, zum Schweißen, Lastenradbau als &amp;quot;Team Event&amp;quot; für Gruppen, Firmen etc.)  &lt;br /&gt;
* Förderungen (z.B. für Bildung)  &lt;br /&gt;
* Lizenzierung (z.B. von Marken) - Distributed Manufacturing  &lt;br /&gt;
* Spenden (Flattr Button) https://flattr.com/ &lt;br /&gt;
* Events (mit Eintritt)  &lt;br /&gt;
* Sponsoring (Irgendwer hat erzählt, die Open-Design-City im Betahaus wird demnächst zum Conrad-HackSpace &amp;gt; http://hardware.co/)  &lt;br /&gt;
* Produktionsleistung/Prototypenentwicklung  &lt;br /&gt;
* Service: Instandhaltung von Leihrädern anderer? (http://www.radambulanz.de/) &amp;lt;http://www.radambulanz.de/&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Service: We hack your bike?  &lt;br /&gt;
* Zertifikate: Du bist ein ausgewiesener XYZ-Workshopleiter (Expert_innen-Pool für diverse Lastenrad-Modelle &lt;br /&gt;
* Expertise mit Netzwerkaufbau? – z.B. Wikibetrieb &lt;br /&gt;
* Tom: Anschubfinanzierung durch Spenden, aus der Hausgemeinschaft usw. hat oft gut funktioniert!  &lt;br /&gt;
* Abholung von alten Schrotträdern - Aufräumservice für die Stadt, für Hausverwaltungen usw. Wer entsorgt all diese toten, rostigen Fahrradzombies? Recyclingservice. - Eventuell gekoppelt an einen Gebrauchtteilbetrieb?  &lt;br /&gt;
* Synergien/Kooperationen mit Sozialprojekten wie Behindertenwerkstätten? Sozialunternehmertum?  &lt;br /&gt;
* im design gibt es ansätze, dass mitarbeiterInnen 4-tage wochen haben oder ihnen zeit zur eigenen entwicklung freigegeben wird. es könnte ein anspruch an die arbeitswelt sein, weg von der 100%-Stelle zu kommen und damit eine querfinanzierung ideeller projekte ermöglichen. die vorteile für beide seiten sollte klar sein, oder? &lt;br /&gt;
* sonderabgabe für große unternehmen zur förderung freier, selbstorganisierter projekte ;-) oder firmenpatenschaften? ist aber auch kritisch zu sehen, stichwort &#039;unabhängigkeit&#039;! &lt;br /&gt;
* verkauf von bauanleitungen, wie z.b. christian kuhtz von &#039;einfälle statt abfälle&#039; oder www.atomiczombie.com (DIY bicycle parts)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;patenschaften&amp;quot; von großen firmen, das ist allerdings auch heikel&lt;br /&gt;
* +... was fehlt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fragen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Was     davon könntet ihr euch für euch vorstellen? Was nicht? Und warum?  Was    fehlt, müsste man gestalten, um auch neue Einnahmequellen zu     erschließen? Oder vorhandene zu vergrößern? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONS-ERGEBNISSE/VERLAUF | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
* &amp;gt;Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-  und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?  Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung  einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?  Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=5. DOKUMENTATION &amp;amp; WISSEN, schaffen und teilen= &lt;br /&gt;
[ Kommunikation 1 ] &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
    O&lt;br /&gt;
 _ &amp;lt; |=*.__:. &lt;br /&gt;
 O °° O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME, IDEEN/WÜNSCHE==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Lars, allgemein zur Einleitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie     funktioniert der Wissenstransfer? Und die gemeinsame Entwicklung und     Weiterentwicklung des Wissens? Mit welchen „Daten“ kann man lokale     „Produktion“ leichter ermöglichen? Welche Produktion (welcher  Modelle)    ist dafür geeignet und welche weniger? Wie geschieht die   Kommunikation?   Welche Open-Source-Räder &amp;amp; Strukturen entwickeln   und bauen wir   gemeinsam? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad von Christoph]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Workshop-Kisten Lastenrad-Modelle&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grobschnitt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausgangslage:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Auf     der Wissensallmende-Plattform werkstatt-lastenrad.de sind etlich     Bauanleitungen für verschiedene Lastenrad-Modelle versammelt. Die     Erfahrung zeigt, dass zusätzlich zu Bildern, Texten, Videos und     Workshop-Dokumentationen eine Art physischer Vorlage die     selbstorganisierten Bauprojekte interessierter Initiativen stark     befördern würde. Es ist schlicht nicht leistbar für alle anfragenden     Gruppen einen eigenen Workshop zu organisieren (Zeit- und     Mittelknappheit).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Schablone, Muster“:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Pro     Modell soll eine ausleihbare Kiste entstehen, die alle zu   erstellenden   Rahmenteile des Lastenrad-Modells enthält. Die   grundsätzlichen   Arbeitsschritte werden kondensiert auf laminierten   Karten beschrieben.   Zusätzlich enthält das Paket eine ausrollbare   Plane, auf die die  Umrisse  der Einzelteile aufgezeichnet sind   (physical checklist). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht enthalten sind alle Kleinteile (Schrauben, Muttern, Spezialteile, Fahrrad-Technik, Laufräder etc…)&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausleihe:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das     BLN-Projekt organisiert und koordiniert die Ausleihe der Kisten,     Bau-Coaching und Feedback. Geben und nehmen, d.h. die Projekte  stellen    Bilder, Texte, Videos ihres Bauvorhabens zur Verfügung und    dokumentieren  Modifikationen, Erweiterungen, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Service:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Pro     Modell können die jeweiligen Entwickler den Bezug von Bausätzen     und/oder zusammengestellten Zusatzteilen anbieten (Schrauben, etc…),    was  separat abgewickelt werden muss.Über die Plattform wird z.B.    lediglich  auf die Möglichkeit verwiesen (+ Kontaktdaten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christophe     (Long-André, modularer Anhänger, Longbike), Till Wolfer (XYZ-Bikes),     Andreas Triebenbacher (KS-Lasti) , Detlef Schmitz (WerkBox-Hecklader)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Next steps:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Idee     schildern und konkretisieren, gemeinsame Richtlinien für die     Teile/Kisten/Beschreibungen etc. festlegen, Kosten klären, Prozedere     abstimmen … wenn alles steht: Rubrik auf Plattform einrichten und     loslegen ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
…to be continued!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad von Mabe]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
mabe / carlacargo&lt;br /&gt;
* nur     weil ein projekt/produkt als open source hardware angepriesen wird     unterscheiden sich die dokumentationen und die methodik der     veröffentlichung ja gravierend&lt;br /&gt;
* es     müsste eine Plattform geben die sämtliche open source hardware     initiativen auflistet und sammelt, verlinkungen schafft und evtl.   sogar   erste anlaufstelle ist um die eigentliche dokumentation zu   finden,  diese  kümmert sich evtl. auch um die archivierung und   veröffentlichung  -&amp;gt;  ich kann mir da auch einen katalog vorstellen   der jährlich  erscheint und  baupläne und erste anregungen bereit hält   -&amp;gt;  makerbewegung  cthacks...&lt;br /&gt;
* die     plattform ist gleichzeitig zertifizierungsbehörde für die projekte.    ich  seh oft bei open source hardware so roadmap zeitstrahlen, die    plattform  könnte die einzelnen inis auch feiner abgestuft   zertifizieren  je  nachdem wie der grad der dokumentation, zum beispiel   100% oshw  wenn  alles sauber aufgebaut ist, alle pläne einfach   zugänglich sind,  eine  partizipation am projekt ermöglicht wird....&lt;br /&gt;
* die     projekte wiederum können zahlende mitglieder der plattform sein und     profitieren von, bezahlten anwälten, werbung, siegel/zertifizierung   des   produkts, geschlossenes öffentliches starkes auftreten, bürgen   für   finanzierungsfragen..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(... mabe weiter ...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DOKUZILLA&lt;br /&gt;
* ha     fast vergessen ich war da ja sogar schon einen schritt weiter.  stellt    euch vor es gibt ein dokumentationsmonster. da wir ja auch  ganz viele    sponsorengelder von mozilla einziehen wollen nennen wir  das ganze http://www.dokuzilla.org domain hab ich schon. wenn jemand drauf      einsteigen will bitte melden geb da gern arbeit ab&lt;br /&gt;
* eigentlich bedarf es gar nicht viel arbeit weil die leute von dozuki (http://www.dozuki.com/)     das schon ziemlich genau so gemacht haben      wie es vielen leuten     extrem viel arbeit abnehmen könnte. -&amp;gt; das ist      quasi die     software hinter ifixit -&amp;gt; hatte mit denen schon gemail, die         sind  nett und ich würde die definitv als sympatisanten einschätzen     -&amp;gt;      vergeben schon jetzt dozuki accounts für coole projekt für     umme...ich      glaub es is gar mal viel programmieren -&amp;gt; eher management und versuchen so viel als geht vorhandene synergien/tools verbasteln.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(... mabe weiter ...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und     noch was fällt mir ein: Wie kann das Team was an einem open source     hardware projekt arbeitet maximal die vorteile von open source   hardware   ausschöpfen. Ich glaub viel zu oft ist das Team sich der   Möglichkeit   nicht bewusst bzw. traut sich auch nicht die Crowd/ das   Netzwerk darauf   anzusprechen zu aktivieren:&lt;br /&gt;
* design ist auf jeden fall ein super crowdpunkt&lt;br /&gt;
* flyer printmedien erzeugen kann ans netzwerk abgegeben werden (vanBo macht das ja ziemlich gut immer finde ich)&lt;br /&gt;
* recherchen und kalkulationen&lt;br /&gt;
* konstruktionstasks&lt;br /&gt;
* herstelleraquise&lt;br /&gt;
* produktvorteile     durch rabatte -&amp;gt; es gibt firmen die finden das projekt     unterstützenswert und unterstützen da mit EK preisen -&amp;gt; elfkw zum     beispiel bei uns&lt;br /&gt;
* also     letztendlich was kann ich aus dem netzwerk maximal raus ziehen aus    sich  des projektteams. es soll ja auch wirklich ein vorteil entstehen    aus  dem open source und das ist aus projektteam sich eines der    wesentlichen  punkte sich dafür zu entscheiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONSFRAGEN/INPUT==&lt;br /&gt;
Das     Problem der Hardware-Dokumentation ist noch nicht gelöst ... Jedoch     funktioniert das dezentrale Netzwerk je besser, je besser der     Wissenstransfer klappt, je besser die Vorteile von Open Source     (gemeinsame Entwicklung, unabhängige Fertigung usw.) aktiviert werden     können. ... 3D-Druckteile kann man herunterladen und direkt mit vor   Ort   i.d.R. bereits vorhandenen Maschinen (Druckern &amp;amp; Rechnern)   und   Materialien (Filament) anzufertigen versuchen. Die Hürden beim Lastenradbau sind höher. Wie können wir sie verringern? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware selbst=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche     Probleme muss eine Fertigung vor Ort überwinden (Teile besorgen und     andere Ressourcen wie Werkzeuge, Fähigkeiten &amp;amp; Zeit). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Welche dieser Probleme kann man reduzieren? Wie? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Produkte? Welche Radmodelle sind leichter zu bauen, welche schwieriger? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Open Source Hardware Definition sagt (http://www.oshwa.org/definition/german/):     „Ideally, open source hardware uses readily-available components and     materials, standard processes, open infrastructure, unrestricted     content, and open-source design tools to maximize the ability of     individuals to make and use hardware.“ Deutsch: „Im Idealfall nutzt     Open-Source-Hardware fertig erhältliche Komponenten und Materialien,     Standardprozesse, offene Infrastrukturen und frei nutzbare Inhalte,  um    damit die Möglichkeiten aller zu maximieren, die Hardware zu  bauen  und   zu verwenden.“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Können wir zu ein paar Standardisierungen gelangen? Let the hardware speak for itself! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(-&amp;gt; Hierfür auch evtl. unten nachsehen Tills Ideen bei „PRODUKTE“) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Wissensverbreitung und -erstellung?=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was müsste die perfekte Dokumentation leisten? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Welche extern schon vorhandenen Quellen kann man einbinden? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Christophs     Kiste ... klingt sehr sehr interessant! Wann kommt Version 1.0 raus?     Kann die selbst Open Source sein – klingt nach dem perfekten    OS-Projekt!  Kann man die auch verkaufen/bestellen (=Einnahmequelle)?    Kann man die  Kiste branden? Wie müsste die sein? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Qualitätssicherung?=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sortieren wir Dokumentationen? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wie bewerten wir erstellte Räder? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Welche     Anreize können wir schaffen, gute Qualität und auch     Dokumentationsbeiträge zu liefern? (Siehe dafür auch unten bei     ARBEITSABLÄUFE &amp;amp; MOTIVATION)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Weiterlesen zu Dokumentation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OPENiT Agency: Community Planner (besonders Punkt 2 &amp;amp; 3) http://openitagency.eu/community-building-planner/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DISKUSSION ERGEBNISSE / VERLAUF  | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
* Unterschiede zwischen Dokumentierer und Tüftler --&amp;gt; evtl. nicht die gleichen Leute&lt;br /&gt;
* Open Manual Format (o-manual) als Grundlage für Standard (darauf basiert auch ifxit und dozuki) (+1)&lt;br /&gt;
* Wie kann man den Prozess des Bauens so gestalten, dass Leute gerne dokumentieren und dass die Doku auch während des Workshops passiert (danach passiert erfahrungsgemäßig nie mehr was)&lt;br /&gt;
* und das ich als tüftler gar nicht so viel mit dem dokumentieren zu tun habe. ich glaube es ist immer das gleiche, der/die tüftler sind doch meist leute die gar nicht so viel lust haben zu dokumentieren, da reizt doch schon eher das nächste projekt...allerdings ist es mittlerweile ja so einfach mit wenig aufwand sehr viel zu dokumentieren -&amp;gt; diresta videos zum beispiel -&amp;gt; full hd camera parallel daneben gestellt und du hast ellenlanges material -&amp;gt; vielleicht wäre es auch sinnvoll eine dokumentationskiste zu verleihen mit kamera, stativ, dolly, slider, gopro...&lt;br /&gt;
* Haptische Bibliothek ist eine gute Idee, hat im ersten Test gut funktioniert und soll jetzt auf ein zweites Projekt (Hänger) ausgedehnt werden; haptische Bib evtl. auch nutzbar für Unternehmen o.ä. (als dauerhaft dort stehende Kiste) oder zum Geld verdienen (Kisten verkaufen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    6. AUSSENKOMMUNIKATION, Wer sind „Wir“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[ Kommunikation 2 ] &lt;br /&gt;
              o                                 &lt;br /&gt;
...... ,.. _/\_ +_°                           &lt;br /&gt;
 O    O,&amp;gt; /O &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
FRAGEN, PROBLEME, IDEEN&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Zur Einleitung, von Lars] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Was     machen „Wir“? Was sind unsere gemeinsamen Werte? Wie kommunizieren    wir,  was wir tun nach außen? Können wir eine Art gemeinsamen aber     dezentralen Auftritt erarbeiten? Vorbild wieder Fablabs: War man mal   in   einem Fablab in Asien, weiß man, wonach man in Europa oder   Südamerika   suchen muss und auch relativ genau, was einen erwartet.   Jeder einzelne   Standort stärkt damit die anderen in Nachfrage und   vereinfachter   Nutzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Welche Fragen müssen/können wir dafür gemeinsam klären? Und wie kommunizieren wir unsere Antworten nach außen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    IDELL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    wie     stellen wir uns eine wissensteilende gesellschaft überhaupt vor, wie     funktioniert entwicklung und wissenstransfer, wie hoch stecken wir     unsere ideale für eine &#039;bessere welt&#039; und wo liegen die persönlichen     grenzen (stickwort &#039;geld&#039;)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    (...) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    halte     das thema &#039;mehr lastenräder&#039; auch für zentral, ebenso die frage nach     dessen umsetzung. wie also etabliert man ein modell, das nicht nur   eine   lastenrad-lobby ist und damit mehr den kommerziellen  herstellern   dient,  sondern die ideen u. vorstellungen einer anderen    (wissensteilenden,  solidarischen...) gesellschaft tranpsortiert?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    (...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    die     plattform ist gleichzeitig zertifizierungsbehörde für die projekte.    ich  seh oft bei open source hardware so roadmap zeitstrahlen, die    plattform  könnte die einzelnen inis auch feiner abgestuft   zertifizieren  je  nachdem wie der grad der dokumentation, zum beispiel   100% oshw  wenn  alles sauber aufgebaut ist, alle pläne einfach   zugänglich sind,  eine  partizipation am projekt ermöglicht wird....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    die     projekte wiederum können zahlende mitglieder der plattform sein und     profitieren von, bezahlten anwälten, werbung, siegel/zertifizierung   des   produkts, geschlossenes öffentliches starkes auftreten, bürgen   für   finanzierungsfragen..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe, 2] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz (ich meine da  jetzt   vor allem einen  Großinvestor der mit viel Volumen die Idee  Massenhaft   kopiert) mögliche  Kunden von dem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
ANREGUNGEN/INPUT – FRAGEN FÜR DIE DISKUSSION&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{Empfohlenes Vorgehen: Erst alle lesen, dann von oben nach unten durchdiskutieren.} &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Lastenräder in der Welt? (Unsere Vision/unser Ziel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was     ist postfossile Mobilität (ist das überhaupt das, worum es geht)?    Wofür  brauchen wir Lastenräder? Wie sehen wir die Zukunft? Wieso  bauen   wir  sie und sind sie uns wichtig? Was sind unsere Ziele? &lt;br /&gt;
--&amp;gt; Wie können wir Lastenräder populärer als Option machen? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Für wen? (Zielgruppe oder besser: Community) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer     sind unsere „Kunden“? Welche „Zielgruppe“ haben wir? Wer wird/soll     solche Räder entwickeln mit uns oder wer soll sie nutzen? Darin     investieren? &lt;br /&gt;
Beispiel: Ich versuche eine Schnittstelle bei den Carla Cargo Anhängern zu realisieren, so dass die Crowd an diesen Schnittstellen zum Beispiel völlig neue Aufbauten realisieren kann... Wohnmobilaufbau, Kanuausleger, Fahrradständer, Schüttgutwanne, mobile Küche...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Open Source oder Solidarisch oder Commons oder ...? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche     „Ideologie“ verfolgen wir? Warum ist es uns wichtig, all das „offen“    zu  machen. Wie erklären wir das? Haben wir eine gemeinsame   „Ideologie“   oder finden wir einen kleinen gemeinsamen Nenner, bei dem   wir uns alle   aufgehoben fühlen? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Eine gemeinsame Marke?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine     gemeinsame Dachmarke? Vielleicht gestützt von der Anstiftung  Ertomis?    ... nicht „FabLab“ aber „Mobilitätslab“, „Cargo-Labs“,  „Bike-Fablabs“    ... „Postfossile Mobilität Lab – PoFoMo-Lab“ oder  „NiFoMo –   Nichtfossile  Mobilität...“ ... Ideen? Raus damit! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Wie kommuniziert man die Marke? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie     hinterlegt man eine etwaige gemeinsame Marke, kommuniziert die  Werte?    Über einen Code of Conduct, einen Visionstext? Ein Manifest?(+1) (beispeilmanifest von ifixit: http://eustore.ifixit.com/Das-iFixit-Manifest/) Oder   lieber  über Taten! Registriert man eine Marke, dann müssten  andere   Werkstätten  fragen, bevor sie die Marke nutzen können. Oder  lässt man   die Marke  einfach offen, dass jeder sie ohne zu fragen  nutzen kann? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Partner und Allianzen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche     Kommunikationspartner könnte man dafür finden? Welche Netzwerke     mitaktivieren? Es gibt ja eine breite Radbewegung in der Welt und     postfossile ...&lt;br /&gt;
Könnte man z.B. auch kommerzielle Anbieter von Lastenrädern mit ins Boot holen? Will man das? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
DISKUSSIONS-ERGEBNISSE/VERLAUF  | PROTOKOLL: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Unsicherheit? Brauchen wir das? Wollen wir das? Es ist nicht klar, was es uns bringt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Eine mögliche Wirkung könnte sein: politische Kraft erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Wer wären denn die Allianzpartner - wenn wir auf OS-Selbstbau gehen (OS-SelbstbauCargo) dann keine Industrie, wenn allgemeiner könnten auch Industriepartner eine Rolle spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Was wäre das gemeinsame, welches gelabelt und dadurch erkennbar wird? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    &amp;quot;Marke&amp;quot; ist nur eine Metapher ... Es könnte auch ein Siegel sein - oder ein Mission Statement (&amp;quot;Lösung für die letzte Meile&amp;quot;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Für welche gemeinsamen Ziele stehen wir? Postfossile Mobilität?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    EVENTUELL: eine Diskussion ein ganzer Cluster während des großen Cargobike-Treffens in Köln im Juni (20igster Juni in Köln) - Kontaktier Tom für Näheres.  http://wielebenwir.de/blog/stadt-raum/forum-freie-lastenraeder/(+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    also das ziel ist doch klar...wir wollen den urbanen raum mitgestalten und können eine autofokusierte innenstadtplanung nicht mehr dulden und wollen aktiv an einer alternative arbeiten, weils uns da eh viel zu langsam geht nehmen wir das selbst in die hand und machen es auch noch open source damits schnellstmöglichst fruchtet und sich vermehrt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    manchmal denke ich es wäre schon hilfreich genug die verschiedenen open source hardware sachen überhaupt übersichtlicht gelistet zu haben und vor allem alle tools zu verlinken, welche die inis überhaupt verwenden (flickr, youtubechannel, wiki, twitter, facebook...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    ha supi, mail kommt grad rein. irgendwie ist das an mir vorbei gegangen: http://www.dozuki.com/resources/open-source-projects/ das ist genau das was ich gesucht habe. ich probiers mal aus. die sind einfach der hammer die jungs und mädels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    7. MOTIVATION &amp;amp; ARBEITSSTRUKTUR (bzw. Workflows), Wie wird lokal zusammengearbeitet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
     o                                 &lt;br /&gt;
 _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
O,&amp;gt; /O l----l&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
PROBLEMFELD, FRAGEN&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Zur Einleitung, von Lars]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Offen     heißt hier, man erlaubt Leuten vor Ort mitzuarbeiten. Leitet sie  z.B.    an, sich selbst ein Rad zu bauen. Aber auch viele andere     Mitarbeitsmöglichkeiten sind denkbar. Wie ist die Mitarbeitsstruktur    vor  Ort – und auch überregional – gebaut? Wie kann es gelingen,    Menschen zu  motivieren, mitzumachen und dabeizubleiben, Teil der    offenen Fabrik zu  sein? Was will man erreichen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad von Christoph] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Freizeit-Modell:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    maximal 3h/Woche ehrenamtliches Arbeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Etwa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Wie     kann man das wertvolle Wissen von Tüftlern die ihr Know How zum Spaß     und in Ihrer Freizeit erarbeitet haben, sammeln, aufbereiten und     allgemein und frei zugänglich machen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Anwort: Mit der Wiki-Plattform und CC-Linzenz funktioniert das ganz gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    ja aber da muss eben auch der tüftler wieder dokumentieren. kamera danebenstellen is da ja an sich noch echt unkompliziert und die schritte sind maximal dokumentiert -&amp;gt; aus den vielen stunden videomaterial gilt es dann wieder eher das rauszufiltern was sinnvoll is -&amp;gt; crowd -&amp;gt; einfach alles online stellen und die crowd machen lassen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Wenn     viele Leute Ihre Ideen zur Verfügung stellen ohne sich zu  Verausgaben    (ausbeuten) würde das Modell sich tragen. Ähnlich wie  Wikipedia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Erfahrung     aus der Praxis Werkstatt-Lastenrad: Die Wikiadministration erfordert     sehr viel Arbeit, mit wenigen ausnahmen beteiligt sich niemand an  der    Dokumentation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ich seh da zwei Modelle: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Modell A: Mächtiges kompliziertes Wiki was einfach eine große Admincrowd braucht aus motivierten Leuten um das zu administrieren wie eben auch bei wikipedia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Modell B: einfacheres intuitiveres Dokumentationstool was auch gleich noch ein cooles design liefert. dozuki oder knowable geht ja in die richtung, hätte den vorteil, dass eben wieder der tüftler das dokumentieren übernimmt und es im einfach gemacht wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
INPUT &amp;amp; FRAGEN&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wie sollen Leute überhaupt mitarbeiten? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
QUELLE: Was motiviert Leute, an einem Open-Source-Projekt teilzuhaben? LINK http://openitagency.eu/roles-motivations-community-planner/&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(... Geld ist ein starker Motivationsanreiz ... Sind Beteiligungen denkbar?) &lt;br /&gt;
Individualisierbarkeit und damit verbunden persönliche Identifikation mit dem Produkt -&amp;gt; Zitat von einem Kunden aus Wien: &amp;quot;Ich will so einen geilen Anhänger.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Weiterlesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Community Planner OPENiT Agency: &lt;br /&gt;
http://openitagency.eu/community-building-planner/&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
DISKUSSIONVERLAUF | PROTOKOLL&lt;br /&gt;
 - Der Bau muss begleitet werden, es braucht Lust und Druck&lt;br /&gt;
 - In Wien: Menschen kommen mit einem Projekt, wenn sie zu lange brauchen, werden sie bisschen geschoben&lt;br /&gt;
 - Verschiedene Rollen deutlich machen, am besten schon bei der Strukturierung des Projekts&lt;br /&gt;
 . . . &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    &amp;gt; SONDERFRAGE: PRODUKTE – Was sind denn das für „Produkte“, die wir brauchen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
     o          .                                  &lt;br /&gt;
 _/\_` t    Last                    &lt;br /&gt;
 O &amp;gt;° O    O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
FRAGEN &amp;amp; INPUT&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Zur Einleitung/Erklärung, von Lars]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Was     ist „das Produkt“? Die allermeisten Menschen werden ins Netzwerk     einsteigen, weil sie Lust haben auf ein Lastenrad – das „Produkt“.    Dabei  muss „Produkt“ nicht unbedingt marktwirtschaftlich verstanden    werden –  sondern mehr in die Richtung, was ist das Ergebnis der    Bemühungen, der  Arbeit? Wofür setzt man sich ein? Woran ist man Teil?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Der Punkt überschneidet sich stark mit den anderen, braucht aber eventuell doch einen Ort, um individuell diskutiert zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Till]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Till / XYZ CARGO – Anmerkungen zum bisherigen Lastenrad-Workshop-Konzept aus unserer Perspektive:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ziele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ø gut funktionierende &amp;amp; langlebige, das heißt überzeugende Lastenräder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ø aus selbstorganisierten Gebrauchtteilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ø mit u.a. „Laien“ in Selbstbau-Workshops gebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ø unter Erlernen des notwendigen Fachwissens (für Bau, Teile-Beschaffung, Fahrrad-Technik und Qualitätsbewusstsein)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ø zu günstigen Kosten (niedriger als Kauf-Lastenräder)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ø in überschaubarem Zeitrahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    … sind Eckpunkte, die erstrebenswert, aber teilweise nicht in Einklang zu bringen sind. Unsere Erfahrungen haben gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    aus     von Laien selbstorganisierten Gebrauchtteilen ein überzeugend gut     funktionierendes Lastenrad herzustellen, ist nur unter großem     Zeitaufwand (und damit hohen Kosten) möglich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Vermittlung     Fahrrad-Wissen und Qualitätseinschätzung &amp;gt; Organisation der Teile     &amp;gt; Reparatur der Gebrauchtteile &amp;gt;Anpassung der Räder auf     unterschiedlichste Teile &amp;gt; kontinuierliche Reparatur der Ergebnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    XYZ     CARGO hat als Konsequenz das Verbauen von Neuteilen mit aufgenommen,     damit die anderen Workshop-Eckpunkte weiter bestehen können…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    ein angeleiteter Selbstbau ist wegen des Zeitaufwandes zu günstigeren Kosten als billige Kauf-Lastenräder nicht möglich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Fokus     sollte auf Qualität der Wissensvermittlung und des resultierenden     Lastenrades liegen; Neuteile können aus Zeit- und vor allem aus     Qualitäts-Gründen Sinn machen, wenn ein überzeugend funktionales     Lastenrad entstehen soll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    gut     funktionierende &amp;amp; überzeugende Lastenräder sind in  UNangeleiteten    Selbstbau-Workshops durch „Laien“ m.E. kaum  herstellbar: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    fehlendes Werkzeug, fehlendes Fahrrad-Teile- und Bau-Wissen, fehlende Qualitätseinschätzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ø     unter Prinzipien eines funktionierenden Werkstoff-Kreislaufs: nicht    nur  Upcycling, sondern Aufrechterhalten der Recycle-Fähigkeit der     Ergebnisse (verschrauben statt kleben, nicht beschichten, nicht     lackieren, in Wertstoffe trennbar halten, etc.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
DISKUSSION | PROTOKOLL: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      Es gehört &amp;quot;zu einem guten&amp;quot; zum Produkt, in 3 Tagen herstellbar zu sein - wegen der Aufmerksamkeits/Motivationsspanne der Teilnehmer? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Teile sollten leicht auftreibbar sein? bzw. es braucht Infrastrukturen dafür, das Auffinden geeigneter Teile kann nicht Teilnehmenden von Workshops aufgebürdet werden (bei schwierigen Teilen zB Laufrad vorne; bei Sattel etc. ist einfacher)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Schraubmuffenräder? - &amp;quot;Nachstandardisierung&amp;quot; von alten Fahrradleichen... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für mich kristallisieren sich 3 modelle heraus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    bausatz, bauset. fertige montagesätze können im wohnzimmer zusammengebaut werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    workshop. mit vorgefertigten, mitgebrachten, recycleten... teilen und handwerklicher herstellung wird ein lastenrad produziert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    der soziale aspekt. es geht darum, gemeinsam ein lastenrad zu bauen. dabei geht es weniger um das zu besitzende produkt, sondern mehr um das gemeinsame ereignis. wie z.b. beim urban gardening; die paar möhrchen pro quadrat stellen ja keine ernährungslösung dar sondern es geht um ganz andere dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; für mich zeigen sich zwei schwerpunkte. einmal die frage des opensource und einmal die des produkts. je nach schwerpunkt (also wissenstransfer oder qualitätsentwicklung) geht man andere wege. &lt;br /&gt;
ersteres zielt auf die vermittlung von wissen und der selbstständigen auseinandersetzung und weiterführung damit. zweiteres auf die entwicklung und produktion einer technischen lösung.&lt;br /&gt;
die frage wäre also, wie sieht authentisches opensource aus, wie gestaltet sich ganz konkret dieser gedanke? wie gut müssen z.b. bauanleitungen gemacht sein? Gibt es eine plattform für die community, wie weit gebe ich entscheidungen einer ursprünglich eigenen idee ab? wie gestaltet man das miteinander?&lt;br /&gt;
beim produkt-weg steht man viel klarer im wettbewerb zu den bedingungen unserer gesellschaft. wie kommt man davon weg, dass es luxus ist, die zeit und ressourcen für produktentwicklung zu haben? ist es überhaupt möglich? man sieht es an den bemühungen von xyz, wie schwierig es ist. zum einen ist es die marke n55, die in (kunst)ausstellungen xyz zeigt (eine notwendigkeit, um das finanzielle zu sichern), zum anderen soll es aber auch eine entkopplung zu einem gemeinschaftlich-geteiltem geben. wie schaffen sie das, ohne ein franchise zu werden?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    THEMENSPEICHER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Was fehlt? Was haben wir ganz vergessen? Müsste eigentlich (jetzt) noch besprochen werden? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;gt; MISSION-STATEMENT: Was sind die verbindenden Gemeinsamkeiten/Ideen/Vidionen der unterschiedlichen Lastenrad-Projekte, die als gemeinsames Mission Statement formuliert werden könnten?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    THEMENSPEICHER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Was fehlt? Was haben wir ganz vergessen? Müsste eigentlich (jetzt) noch besprochen werden? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;gt;  WIE KRIEGT MAN MEHR FRAUEN IN DEN Lastenrad-Selbstbau?! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwurf Workshopstruktur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Teilnehmende Projekte =&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8845</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8845"/>
		<updated>2015-02-24T20:40:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;     o    &lt;br /&gt;
. _/\_ &amp;gt;  ___&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teilnehmer:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer [https://www.n55.dk/ N55] und [https://www.xyzcargo.com/ XYZ CARGO] , till [AT] n55.dk &lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, [https://www.facebook.com/pages/Cargo-Bike-Fans-Berlin/191182021004757 cbf berlin]  , [http://www.nicojungel.net/solar.html 8rad] &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Workshopleiter:=== &lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=2. EINFÜHRUNG: Dezentrales offenes Produzieren= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;           O`                                 &lt;br /&gt;
\__/ .. _/\_&amp;gt;                             &lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt; oo    O,&amp;gt; /O  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Fablabs===&lt;br /&gt;
* Vergleich: Fablabs https://www.fablabs.io/map &lt;br /&gt;
* Fablabs sind dezentrale, unabhängige Fertigungsstätten. „To make almost everything“. Bild: http://www2.dxarts.washington.edu/images/fremont-aerial-overview.jpg&lt;br /&gt;
* Ist das die Produktion der Zukunft? Produkt/Produktionsbedürfnis sucht passende Fabrik? Beispiel: Britehub https://britehub.com/ &amp;amp; MakersRow http://makersrow.com/  &lt;br /&gt;
* Lokale Produktion mittels globaler Baupläne: From „Products In and Waste out“ to „DATA In to DATA Out“ Bild: http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png , Blogpost dazu: http://bloglz.de/from-_products-in-waste-out-to-_data-in-data-out/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Open Source &amp;amp;= Kollaboration===&lt;br /&gt;
* Fablabs entwickeln sich massiv auf Open Source Prinzipien – dem offenen Austausch von Bauplänen und Möglichkeiten. Drei Beispiele: Arduino -     Physical Computing und Arduino Community - http://arduino.cc , Thingiverse – Digital Designs for Physical Objects http://thingiverse.com, GitHub – Open Source Software http://github.com + &lt;br /&gt;
* Sinn von Open Source – Nicht nur sein eigenes Design öffnen, sondern die Vorteile von Open Source nutzen, auf ein lebendiges Ökosystem zurückgreifen zu können, etwas dazuzugeben, gemeinsam etwas zu entwickeln. - „It is not „Open Source Your Hardware“ it is „Building Open Source Hardware“. (Sam Muirhead http://cameralibre.cc )  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Jedes Mal, wenn ein Fablab irgendwo Erfolg hat, bekannt wird und   etwas   offenes und woanders gut nutzbares schafft, gewinnen alle   anderen   Fablabs. -&amp;gt; Die Nachfrage wächst und die  Leistungsfähigkeit  aller. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„wunschagenda nico jungel: (...) ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?“&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;  „Was wäre, wenn IKEA Open Structures-Teile in großer Masse   produzieren   würde?“ Das Ökosystem würde wachsen, und die  Möglichkeiten  aller, damit  zu arbeiten und auch Geld zu verdienen  (insofern OS Open  Source  wäre), würden wachsen. Ein Markt für z.B. Reparaturen, individuelle  Hacks und  Sonderteile oder Add ons würde  entstehen, den  viele besetzen  können –  Long-Tail. (Offene  Ökosystemperspektive) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= &amp;gt;  Für den dezentralen Lastenradbau: Wie agieren die individuellen Standorte, um Dinge in dieses Netzwerk/dieses Ökosystem zurückzugeben, um es für alle stark zu   machen   und jedem einzelnen Standort seine Arbeit zu erleichtern,  damit  jeder   einzelne Standort es nutzen kann. &lt;br /&gt;
Welche Open-Source-„Produkte“ würden das erleichtern, wie sind Abläufe und gemeinsame Kommunikation gestaltet? Wie kann ein gemeinsames  Ökosystem entstehen, welches allen Vorteile bringt? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;amp; NC-Lizenzen? Das Beispiel Open Desk – Distributed Manufacturing=== &lt;br /&gt;
(NC = Nicht-kommerzielle Nutzung) &lt;br /&gt;
* Beispiel Open Desk – Design for Open Making. https://www.opendesk.cc/&lt;br /&gt;
* Tische, die mit in den meisten Fablabs vorhandenen digitalen Werkzeugen hergestellt werden können. &lt;br /&gt;
* Idee     des „Schutzes“ durch eine NC-Lizenz. Ich darf den Tisch für mich    selbst  herstellen, aber nicht verkaufen. Aber die Plattform  vermittelt   mir  auch lokale Hersteller  – z.B. Fablabs – die es für  mich   herstellen. Als  Kunde kaufe ich von diesem Fablab dann den  Tisch. Das   Fablab nimmt also  eine kommerzielle Nutzung des Designs  vor. Das  Fablab  hat einen Vertrag  mit Open Desk – einen Teil der  Einnahmen wird  an die  Designer  weiterüberwiesen = Verteilte  Herstellung &lt;br /&gt;
* (Hinweis: NC = nicht Open Source, Achtung bei der Wortwahl, mehr dazu unten bei „LIZENZEN“) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;gt; Können wir uns so was generell auch für den Lastenradbau vorstellen?     Dass Christophe in Berlin Tims Räder herstellt, verkauft und etwas  an    Tim weiterüberweist. Oder Tim auch Carla Cargos baut und an  Mabe    überweist? Es gibt verschiedene „Produkte“ oder „Designs“  entwickelt   von  verschiedenen Designern, die auch an anderen Orten  hergestellt   werden  können? Manche Werkstätten haben das Wissen, die  Werkzeuge und    Fähigkeiten, um auch diese Designs oder eine Auswahl  von Designs aus   der  Palette herzustellen, tun es und geben etwas von  diesen Einnahmen   ab? &lt;br /&gt;
* Welche     „Produkte“ ließen sich so etablieren und aufbauen? Zum Nutzen aller?     (Open Source: Umso leichter Designs vor Ort reproduzierbar sind,  desto    besser kann man sich das vorstellen.) &lt;br /&gt;
* Welche Werkzeuge brauchen wir dafür? &lt;br /&gt;
* Welche Vereinbarungen treffen wir? &lt;br /&gt;
* ... Welche Fragen tauchen dann auf ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterlesen und Weitergucken zur Einführung:=== &lt;br /&gt;
* Simone Cicero on Open Platforms http://meedabyte.com/2014/12/20/the-future-of-manufacturing-platforms-and-distributed-fabrication/&lt;br /&gt;
* Platform Design Flowchart  http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ERSTE FRAGEN &amp;amp; DISKUSSION  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* NC-Lizenzen für Lastenradproduktion / - distribution - übertragbar?&lt;br /&gt;
* Copy/paste vs. Eigenbau / lernen - Professionalisierung der FabLabs eher Service als Wissenstransfer?&lt;br /&gt;
* Nutzen &amp;amp; Effizienz vs. Gruppen- und Lernprozess - Widerspruch überwinden?&lt;br /&gt;
* Konkurenz verschiedener Geschäftmodelle: Distribution von Rohstoffen oder integriertes Modell von Re- und Upcycling &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ABSCHLUSSDISKUSSION ZUR OFFENEN VERTEILTEN FABRIK==&lt;br /&gt;
Das hier ist das Protkoll der Abschlussdiskussion am Ende des Workshops in der wir auf das Ausgangsbild zurückkamen:&lt;br /&gt;
* Welche Infrastruktur brauchen wir? Schweißen ist schlecht, Aufwand zu hoch? Jedoch gehen die Schweißworkshops sehr gut! Menschen wollen Schweißen lernen  (Fahrradwerkstätten, die Schweißen ertragen bzw. Metallwerkstätten die Fahrradfrickler mögen)&lt;br /&gt;
* Standardisierungen an den verschiedenen Standorten? vs. Kooperation zwischen ganz verschiedenen Orten&lt;br /&gt;
* Verhältnis von &amp;quot;wir machen lokal alles selber&amp;quot; zu verteilter Produktion - möglichst einfache vs. komplexere (auf Fachkenntnisse angewiesene) Produkte&lt;br /&gt;
* Produktpalette in offener verteilter Fabrik&lt;br /&gt;
* Wie können Formen solidarischen Wirtschaftens in offenen verteilten Fabriken aussehen?&lt;br /&gt;
* was sind die verbindenden Elemente innerhalb des Kollaborationsverbundes? &amp;quot;Es gibt noch nicht diesen Teppich, der alles miteinander verwebt?&amp;quot; (Tom) Wie können verschiedene Werkstätten jenseits des Marktes miteinander in Beziehung kommen? Wie kann ein Maximum an Vielheit in dieser geteilten Struktur zusammen kommen? Standardisierung für Komplexität! / Lars: Der erste und wichtigste Faden in diesem Teppich könnte Open Source sein. Wenn Leute wirklich beginnen, die Modelle anderer zu bauen und weiterzuverbreiten, kommerziell motiviert, wird sich mehr Energie einstellen können? &lt;br /&gt;
* welche Partner kann man hinzuziehen? Die Deutsche Bahn, /Stadtverwaltungen z.B.? &lt;br /&gt;
* Personen, die Energie für den Eigenbau aufbringen sind fast nie Einzelpersonen, sondern Kollektive/Gruppen, die Ideale und Projekte haben&lt;br /&gt;
* Gleichzeitig entwickeln: Standardisierung vorantreiben und lustige Vielfalt wertschätzen und ermöglichen&lt;br /&gt;
* Wichtig: Anschlusstermine sind wichtig, um wirklich Fortschritte zu machen. Es war gut, sich gesehen zu haben. Face to Face is key :-) &lt;br /&gt;
*Lastenräder könnten gute Beispiele für Open-Source-Ökosysteme werden, weil sie so viele Zusammenhänge erlebbar machen, sichtbar und zugänglich zeigen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ey wo bleibt mein analytisches Schema?&amp;quot; Welche Produkte, Zielgruppen meint ihr überhaupt? Welche Bedürfnisse? &amp;quot;Ihr seid unklar in euren Begriffen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACTION! Mission-Statement vorbereiten für das Treffen in Köln, das verschiedene Perspektiven vereint. Wer ist dabei? Tom, ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .    &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WEITERER WORKSHOPVERLAUF&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
+ &amp;gt; Aus diesem allgemeinen Überblicksbild  gehen wir jetzt in    Einzelfragen, die sich konkret für die Akteure an den  individuellen    Standorten stellen. Bei der Besprechung dieser Fragen,  versuchen wir    immer wieder auch dieses große Bild von oben mit im Blick  zu  behalten,   um zu schauen, wie können die Lösungen der individuellen   Standorte  und  Akteure auch wieder positiv ins Ökosystem zurückwirken,  um   letztlich  alle zu stärken. So suchen wir nach Synergien, die  alle    vorwärtsbringen. -&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=3. LIZENZIERUNG &amp;amp; SCHUTZRECHTE, Rechtliche Fragen= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    o                                 &lt;br /&gt;
  _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
 O,&amp;gt; /O l----l&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* wie schütze ich das projekt/produktidee gegen eine nachträgliche patentierung durch andere firmen&lt;br /&gt;
* wie     und wo formuliere ich die open source hardware pinciples möglichst     allumfassend für ein projekt/produkt um einen maximalen schutz gegen     patentierung zu bekommen&lt;br /&gt;
* auch     die Creative Commens BY-SA Lizenz sagt ja das klone das urprojekt     erwähnen müssen und verbesserungen teilen sollen. Wie kann ich   vorgehen   bei verletzungen dieser lizenzbedingungen? Wie sieht die   Namensnennung   für Klone genau aus?&lt;br /&gt;
* das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTLICH: &lt;br /&gt;
ich     fände es interessant, einen anwalt einzuladen, der über   copyright/open   source/creative commons und den damit verbundenen   rechten und   möglichkeiten aufklärt. &lt;br /&gt;
ich     habe das gefühl, dass open source mehr ein modewort ist, unglaublich     toll klingt, aber teils unklar ist, was es überhaupt bedeutet. das     normale copyright bietet z.b. auch jedem menschen die möglichkeit,     privat alles nachzubauen und zu nutzen. zudem kommen die neuen     bewegungen ja eher aus den weichen medien, also musik/software und  ein    umdenken in material/konstruktionen/bauarten wirft viele fragen  auf.&lt;br /&gt;
durch     welche bemühungen und öffnungen zeichnet sich opensource also    überhaupt  aus und wann ist ein projekt tatsächlich opensource bzw    creative  commons? wo verlaufen folglich die grenzen? was sind bisher    die  codes/stillen übereinkünfte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT &amp;amp; IDEEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;gt; &amp;gt; HINWEIS: Das ist keine Rechtsberatung! (sondern was ich,    nach  einigem Lesen und ein paar Gesprächen für mich destillieren    konnte.)  &amp;lt; &amp;lt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„All Hardware is born free.“ – „Alle Hardware wird frei geboren“ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbemerkung:     Rechte sind Texte, die versuchen mit kleinen handlichen Paketen die   zu   beschreiben und zu steuern. Die Wirklichkeit besteht aber nicht   aus   kleinen handlichen Paketen, sondern wuchert aus, schießt quer,   schwappt   über, läuft permanent aus den Grenzen der kleinen Pakete   heraus und   bringt immer wieder Neues. Richter nehmen dann aber diese   Texte und   versuchen damit den Gang der Wirklichkeit zu lenken. Das  ist  aber nicht   immer vorhersehbar oder erwartbar – wie das Verhältnis  der  kleinen  Texte  und Wirklichkeit ist und gesehen wird. Weil die   Wirklichkeit und  diese  Texte in einem „kreativen“ bzw. beweglichen   Verhältnis stehen.  Und  gerade der Bereich, in den wir uns mit   Open-Source-Lastenradbau   hineinbegeben, ist durch hohe Unschärfe in   diesem ganzen Rechtsbereich   geprägt. 100%ig klare Aussagen sind   deshalb schwer zu kriegen. Immer   wieder heißt es: Das kann man vorher   nicht wissen, dass müsste erst ein   Richter entscheiden – Ausgang   ungewiss. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wichtigste     Lektion vorweg und überhaupt ist: 100%ige Rechtssicherheit gibt es     nicht! Im besten Fall immer weniger oder gar nichts erwarten.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt eine Beschreibung von fünf Schutzrechten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===1. URHEBERRECHT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Das Urheberrecht deckt „Werke der Kunst“ mit „körperlicher Festlegung“ ab, keine Funktionalitäten (things that do things)!     Bilder, Texte, evtl. auch Objekte, Choreographien und Musik sind     geschützt. Das heißt: Die Dokumentation ist (in aller Regel)   geschützt.   Aber auch „nichtfunktionelle Designelemente“ können   eventuell unter  das  Urheberrecht fallen. Was genau darunter fällt und   was nicht, wenn  man  den klaren Bereich von Musik, Text, Software,  Bild  und Film  verlässt,  ist schwammig – im Zweifelsfall entscheidet  der  Richter vor  Gericht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Wie? + &lt;br /&gt;
Das     Urheberrecht erhält man automatisch und umsonst! Man muss es nicht     extra beantragen. Und es gilt mindestens bis zum Tode des Urhebers  und    auch darüber hinaus. Weil man es automatisch erhält, verletzen  alle    anderen das Urheberrecht des Urhebers, wenn sie das Werk ohne   Erlaubnis   nutzen. Deshalb ist es unbedingt notwendig, eine   Free-Culture-Lizenz  zu  verwenden und deutlich sichtbar an alles   anzubringen, von dem man  will,  dass andere es nutzen. Ohne das ist es   ihnen rechtlich schlicht  nicht  möglich. Die beste weil erprobteste  und  verbreitetste Möglichkeit  dafür  sind die Creative Commons  Lizenzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was aber heißt das fürs Fahrrad? + &lt;br /&gt;
Lassen     sich mit Creative-Commons-Lizenzen Räder schützen/Hardware? Nun:     Funktionalitäten sind nicht geschützt. Besondere Bemalungen des Rads     könnten geschützt sein – darum Extra viel Klimbim anbringen, z.B.  eine    Flosse, um Urheberrechtsschutz zu haben? Vielleicht, ja. Damit  könnte    das Rad unter Umständen wegen einer besonderen Form oder  Farbgebung   oder  durch einen Nutzungskontext vom Urheberrecht  abgedeckt sein. Kann   man  aber i.d.R. nicht wissen vorher. Das würde  ein Richter vor einem   Gericht  entscheiden müssen. Empfehlung daher:  Nicht drauf verlassen   oder darauf  bauen. Trotzdem unbedingt die  Creative-Commons-Lizenzen   verwenden! Sie  geben dem Gegenüber  Sicherheit und zeigen, wie ihr   wollt, dass andere  eure Arbeit  weiterverwenden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Und die Creative Commons Non-Commercial Lizenz? + &lt;br /&gt;
Aber     was ist mit der Non-Commercial-Lizenz, die ja Open Desk verwendet?    Auch  andere Hardware-Projekte nutzen die doch. Soweit mir bekannt  ist,   ist  der Grund dafür zum einen der selbe wie oben angegeben: Die   Lizenz   zeigt, wie Open Desk verwendet werden möchte. Und zweitens  ist  es   wichtig, auf die bestehende Rechtsunsicherheit hinzuweisen:  Die    NC-Lizenz ist vor Gericht in diesem Kontext soweit mir bekannt  noch  nie   in einem Beispielfall durchverhandelt worden. Es gibt  keinen    Präzedenzfall. Damit besteht ein gewisses rechtliches Risiko  für einen    Verletzer – eventuell gilt sie ja doch! Dieses Risiko wirkt  in  gewisser   Weise schützend.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KURZE DISKUSSION DER NC-Lizenz&lt;br /&gt;
* Die NC-Lizenz wird sehr kontrovers diskutiert und hat viele Probleme:&lt;br /&gt;
* Hauptargument dagegen ist, dass es sich eigentlich nicht um eine Free-Culture-Lizenz handelt, klar. &lt;br /&gt;
* Auch  dürfen sich Dinge, die eine NC-Lizenz verwenden, nicht als     Open-Source-Hardware oder Open-Source-Software bezeichnen (Siehe     Open-Source-Hardware-Definition http://www.oshwa.org/definition/german/). Open Source erfordert explizit, dass kommerzielle Nutzung erlaubt ist. &lt;br /&gt;
* Die     meisten der kollaborativen Freiheiten, die offene Entwicklung und     offene Kultur bieten, werden durch die NC-Lizenz abgeschaltet bzw.     blockiert (wie z.B. Verringerung der Kollaborationskosten die bei     Lizenzverhandlungen oder Zahlungen entstehen). &lt;br /&gt;
* Da     die Entwicklung und Herstellung von Hardware sehr kostenintensiv ist     und deshalb i.d.R. mit finanziellen Einnahmen verknüpft werden muss,    ist  eine Weiterentwicklung von NC-lizenzierter Hardware kaum möglich    bzw.  extrem unwahrscheinlich. &lt;br /&gt;
* Ein     weiteres NC-Lizenz-Problem ist, kaufe ich mir einen Tisch bei IKEA,     kann ich ihn, wenn ich ihn nicht mehr brauche, jederzeit legal     weiterverkaufen. Habe ich mir aber meinen eigenen Open Desk gebaut,    kann  ihn aber bei einem Umzug nicht mitnehmen, darf ich ihn nicht    verkaufen,  denn das wäre ja eine plötzliche kommerzielle Nutzung. Mit    einem  NC-lizenzierten Gegenstand habe ich also am Ende noch weniger    Freiheiten  als mit einem proprietären. &lt;br /&gt;
* Der     letzte wichtige Punkt ist, das es extrem unklar ist, wo kommerzielle     Nutzung beginnt und wo sie aufhört. Feiere ich eine Party mit meinen     Freunden, nutze dabei einen Open Desk und bitte meine Freunde am Ende    um  ein paar Euro als Zugabe für Getränke und Essen, ließe sich das    schon  als kommerzielle Nutzung vor Gericht einklagen und vielleicht    sogar  durchsetzen... Diese rechtliche Unschärfe sorgt dafür, das mit    einer  NC-Lizenz ein rechtliches Minenfeld geschaffen wird, welches   die   Nutzung, den Bau und Weiterentwicklung solcher Hardware extrem    erschwert  bzw. mit hohen Risiken belegt.&lt;br /&gt;
NC-Lizenz DISKUSSION ENDE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. PATENTRECHT===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Schützt     Funktionalitäten (things that do things). Muss beantragt werden  („all    hardware is born free“). Eine wichtige Voraussetzung für die   Erteilung   ist die technische Neuheit (eng: prior art). Diese wird   geprüft.  Deshalb  ist eine Patentanmeldung langwierig und teuer. Will   man sich  davor  schützen, dass andere die eigene Idee patentieren,  muss  man sie  also gut  sichtbar und auffindbar publizieren. Dafür  lassen  sich  verschiedene  Wege finden und diskutieren. Wichtig ist,  dass die  Prüfer  es finden,  wenn jemand es beantragt. Die Gefahr, dass  jemand  die  Erfindung auf  eurer Seite findet und dann zur  Patentierung  einreicht,  ist deshalb aber  sehr sehr gering, da das  Risiko zu hoch  ist – Preis  und Aufwand für  einen Antrag sind hoch,  die Gefahr der  Nichterteilung  groß. Faustregel:  Niemand kann etwas,  dass einmal offen  ist,  patentieren! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was heißt das für den Open-Source-Fahrradbau? + &lt;br /&gt;
Abgesehen     davon, dass die Wahrscheinlichkeit beim solidarischen Lastenradbau    eine  Erfindung zu machen, die patentwürdig ist, eher gering ist, ist   es  auch  fraglich, wo der Sinn läge, ein Patent zu beantragen, wenn   man  die  Erfindung offen haben möchte. Prior Art (Technische Neuheit)   ist  euer  bester Freund. Darum publiziert publiziert publiziert –  „All   hardware is  born free“ – einmal offen publiziert, bleibt sie es  auch. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) In den USA gibt es/gab es Experimente, eine Free-Culture-Lizenz    auf  das Patentrecht aufzubauen. Aber dafür braucht man vorher ein    Patent,  bevor man überhaupt darüber nachdenken kann... Darum lassen   wir  das hier  mal undiskutiert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. GEBRAUCHSMUSTERSCHUTZ=== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? +&lt;br /&gt;
Sind     nicht überall auf der Welt zu finden. „Der kleine Bruder des   Patents“.   Muss beantragt werden. Schützt „gewerblich anwendbare   Erfindungen, die   neu sind und auf einem erfinderischen Schritt   beruhen.“ Alles, was man   mit Phantasie darunter sehen kann, lässt  sich  also so schützen. Die   Prüfer prüfen, ob der Antrag formal  richtig  ist, nicht aber, ob die   Neuheit wirklich gegeben ist! Die  Kosten für  einen Antrag sind deshalb   gering, man kann es also schnell  prüfen  lassen – die formale   Richtigkeit. Der Gebrauchmusterschutz  gilt  maximal 10 Jahre (3 Jahre   plus Verlängerung) und wird schnell  erteilt.  Es erfolgt wie erwähnt   keine Prüfung der Neuheit. Die   Rechtsbeständigkeit ist deshalb gering.   Unterschiede für uns zum   Patent: geringere Rechtssicherheit und   geringere Geltungsdauer. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
http://dpma.de/gebrauchsmuster/gebrauchsmusterschutz/index.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad?  + &lt;br /&gt;
Hat     man etwas, dass dort hereinpassen könnte, kann man den Antrag   stellen.   Es ist aber fraglich, ob wir im solidarischen Lastenradbau   wirklich   etwas erfinden können, dass der Neuheitsprüfung im  Streitfall  vor einem   Gericht dann standhält. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Soweit mir bekannt ist, gibt es keine Free-Culture-Lizenz, die   auf   den Gebrauchsmusterschutz aufsetzt. Deshalb wäre es schwierig,   anderen   ohne jeweilige individuelle Rücksprache Nutzung zu erlauben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Könnte     man nicht ein Gebrauchsmuster beantragen, eine NC-Lizenz verwenden   und   mit dem Gebrauchsmuster Verletzern der NC-Lizenz drohen, seine     rechtliche Ausgangslage etwas verbessern? + &lt;br /&gt;
Ja, könnte man versuchen. Bzw. mal genau durchdenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. GESCHMACKSMUSTERSCHUTZ (Eingetragenes Design)===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
„Ist     ein gewerbliches Schutzrecht, das seinem Inhaber die ausschließliche     Befugnis zur Benutzung einer ästhetischen Erscheinungsform (Gestalt,     Farbe, Form) verleiht.“ Da wo das Urheberrecht also unscharf wird –   was   ist noch geschützt oder nicht – kann das Geschmacksmuster   Klarheit   bringen bzw. Fakten schaffen. Voraussetzung ist die Neuheit  –  kein   ähnliches Design darf vorhanden sein im Markt. Neuheit wird   aber   ebenfalls nicht geprüft, weshalb die Rechtssicherheit auch   geringer  ist.  Geltung für max. 25 Jahre. Kosten für die Beantragung    überschaubar. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad? +&lt;br /&gt;
Hat   man ein ganz besonderes Design, kann man es also versuchen. Tills   XYZ   Räder hätten vielleicht eine Chance gehabt, obwohl sie ihre   besondere   Ästhetik dadurch erhalten, dass die Funktionalität frei   liegt - dass  sie  blanke Funktionalität sind (also etwas, dass   eigentlich durch  Patent  und Gebrauchsmuster abgedeckt ist) ... Wie   würde ein Richter  das  interpretieren? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Ich kenne keine Free-Culture-Lizenz die auf das Geschmacksmuster     aufbaut. Deshalb wäre es schwierig, anderen ohne jeweilige   individuelle   Rücksprache Nutzung zu erlauben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. MARKENSCHUTZ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Marken     können Wort-, Bild-, Klang- und Farbmarken sein und es gibt sogar     3-dimensionale Marken. Sie müssen extra beantragt werden. Die Kosten     sind überschaubar bis hoch (je nach gewünschtem Schutzumfang). Die    Marke  kann immer wieder verlängert werden und kann deshalb   theoretisch   unendlich weiterlaufen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Für den solidarischen Open-Source-Lastenradbau? + &lt;br /&gt;
Die     Open-Source-Hardware-Definition sieht eindeutig den Schutz von  Marken    vor bzw. unterstützt oder man könnte sogar fast sagen  empfiehlt ihn.    Wenn jeder die Hardware herstellen kann, ist es gerade  wichtig, wer  das   macht, mit welchen Fähigkeiten, Maschinen,  Materialien, mit  welcher   Sorgfalt und vielleicht auch welchem  Ethos... Jeder kann die  Baupläne   der TV-B-Gone runterladen, das Gerät  herstellen und  verkaufen. Aber   nicht unter dem Namen „TV-B-Gone“,  denn der ist von  Mitch Altman   (Cornfield Electronics) geschützt  worden. http://de.wikipedia.org/wiki/TV-B-Gone&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
D.h.     – wäre „Carla Cargo“ als Marke registriert, könnte jeder mit den    Plänen  eigene Anhänger herstellen und sie weiterentwickeln, aber sie    nicht als  „Carla Cargo“ bezeichnen bzw. so in den Markt bringen, auch    keine  Workshops anbieten, in denen „Carla Cargos“ gebaut werden.  Denkt   man das  weiter, kann man auch versuchen, besondere Farbmarken  zu  wählen  (das  Telekom-Pink ist z.B. geschützt, lässt sich eine  feuerrote  Gabel   denken?) oder sogar dreidimensionale Marken zu  entwickeln  (vielleicht   hat eine Carla Cargo immer eine coole  Haifischflosse usw.)  und sich das   schützen lassen. Modeschnittmuster  sind per se nicht  schützbar.  Deshalb  drucken die großen Marken ihre  Logos auf die  Sachen, denn die  sind  geschützt. Und am Ende geht es  nicht um die  schöne Unterhose,  sondern um  den Schriftzug darauf...  Also einfach  Marken auf  nicht-schützbares  kleben? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Kann     ich die XYZ-Verbindung als dreidimensionale Marke sichern? Nein,  weil    es sich um eine Funktionalität handelt. Lego hat viele Jahre  dafür    gekämpft, ihr Steckfunktionssystem nach Ablauf des  Patentschutzes   weiter  als dreidimensionale Marke zu schützen,  letztlich sind sie  aber   gescheitert. Lego ist jetzt frei. Wir sehen  auch immer mehr Klone  im   Markt. Aber XYZ-Spaceframe als Wortmarke?  Ziemlich sicher ja.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was könnte das für unsere dezentrale Fabrik bedeuten? +&lt;br /&gt;
Man     könnte sich „Carla Cargos“ und andere „Marken“ als ein Franchise     vorstellen. Auch in Berlin kann man sich einen „Carla Cargo“ bauen.   Das   Netzwerk baut zusammen seine Marken auf, macht sie überall   bekannt.  Aber  wenn man in Berlin oder Wien z.B. einen „Carla Cargo“   baut oder   verkauft, zahlt man etwas an den Erfinder... Das kann für   die   kommerzielle Leistungsfähigkeit und Stärke des ganzen Netzwerkes   sehr   gut sein. – „gemeinsame Marken“ aufbauen und so die Nachfrage   stärken   (Ich glaub z.B. an ein großes Potential von XYZ). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit     so einer Übereinkunft ist es wünschenswert für alle, dass auch    woanders  XYZ Workshops durchgeführt werden. Für alle Akteure. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Abgesehen davon: Der Aufbau von Marken ist für eine Geschäftsentwicklung ohnehin so gut wie immer richtig.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;amp; Es ist eine Überlegung wert, dass man in so einem Netzwerk/mit so einer Lösung auf die schlechte NC-Lösung verzichten kann/könnte! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===FAZIT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Also was machen wir nun? + &lt;br /&gt;
Mein     allgemeiner Tipp: Alle Rechte oben außer das Urheberrecht müssen   extra   beantragt werden. Will man etwas „open“ lassen, beantragt man   also   einfach nichts! Das Urheberrecht wird eine ungefragt angeklemmt   und   deshalb muss man es gestalten. Wichtig ist zu verstehen, dass   vom   Urheberrecht kein verlässlicher oder umfassender Schutz für   Hardware   erwartet werden kann im Moment nicht und wahrscheinlich (und   auch   hoffentlich!) niemals. &lt;br /&gt;
Mit     einem Markenschutz hingegen – der eindeutig sinnvoll und   wünschenswert   ist für Open-Source-Hardware-Ökosysteme – kann man  seine  individuelle   Position auf einem Markt stärken und sogar zu   interessanten und relativ   rechtsfesten (Marken-Lizenzierung)   Verabredungen in überregionalen   Netzwerken kommen. Bzw. man kann das   versuchen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
^ Ok. Bitte hochscrollen zu den Fragen. Lassen sich jetzt alle Fragen beantworten? Welche nicht? ^&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DISKUSSION IM WORKSHOP  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-   und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung  von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?   Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung   einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?   Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=4. EINNAHMEN, Geld verdienen &amp;amp; Betrieb sichern=&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 *O&lt;br /&gt;
  \ \__^\ – :|||||: &lt;br /&gt;
  O °° O       O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN &amp;amp; PROBLEME==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* rein     praktisch: wie kann ich das ganze so formulieren das ich in einem     businessplan damit auch bänker überzeuge? oder kann ich das von  anfang    an eh vergessen und muss mich auf alternative  grundfinanzierung wie    crowdfunding verlassen?&lt;br /&gt;
* Generell     fällt mir bei den Gesprächen mit Banken und Beratern auf das alles   auf   hohe Volumina abzielt -&amp;gt; ich glaube allerdings genau das ist   gar   nicht mehr ziel von open source hardware (zum glück) -&amp;gt; wie   kann ich   eine existenz trotzdem sichern auch mit weiteren   nebenprodukten?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Christophe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie     kann man knsequent offene Inhalte ( Wiki Wissensallmende) und frei     zugängliche Werkstätten ( Offene Werkstätten als Produktionsallmende)     betreiben und damit Menschen bezahlen ( sozial stabile Strukturen     schaffen), parallel zur Konsumwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christophe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two models for me: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The &amp;quot;free time&amp;quot; model (idealistic focus) and(+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
the open source business model (commercial focus)(+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentare + Ideensammlung Christophe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flattr-Plug in für Wiki?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kommerzieller     Zielsetzung und Open Source Aktivismus wie etwa der     Aufbereitung/Generierung gemeinfreier und online verfügbarer Inhalte   in   Einklang zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Till]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Till / XYZ CARGO:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „kommerzielles     Interesse“ sind nicht immer eigennützige Profitgedanken, sondern   haben   teilweise mit dem Wunsch nach Fortbestand eines   Open-Source-Projektes  zu  tun:&lt;br /&gt;
* Wie kann man Open Source Projekte am Leben halten? (+1)&lt;br /&gt;
* Wie können sich diejenigen die daran arbeiten am Leben halten? (+1)&lt;br /&gt;
* Und das auch ohne permanent auf öffentliche Förderungen angewiesen zu sein? (+1)&lt;br /&gt;
* das für mich auch ein wichtiger punkt, die nachhaltigkeit der eigenen ressourcen&lt;br /&gt;
* Wie finanzieren sich zur Zeit all diejenigen, die mit viel Zeiteinsatz gemeinfreie Inhalte erarbeiten? (+1)&lt;br /&gt;
* die Generierung von gemeinfreien Inhalten kann strukturell ermöglicht werden: &lt;br /&gt;
* z.B.     Finanzierung der Entwicklung eines gezielten Open Source Projektes     durch Crowdfunding und andere Fördermittel; (z.B.: Entwicklungs-Camp    für  XYZ Anhänger inkl. Bau-Plan-Erstellung, etc) &lt;br /&gt;
* Finanzierung     einer bestimmten, bekannten und fähigen Entwickler-Gruppe für eine     bestimmte Zeit - eine Art „Open-Source-Stipendium“ &amp;gt;&amp;gt; vgl. Idee     „Stiftung Freistellen Hamburg“ oder gleiche Idee von Van Bo Le Mentzel:  http://www.startnext.de/dscholarship&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==INPUT / LISTE MÖGLICHER GELD-EINNAHMEQUELLEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Jeder Standort/Spieler muss sich seinen eigenen individuellen Mix aus Einnahmequellen zusammenstellen. Unten steht eine Liste. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Open Source ist ein Entwicklungsmodell, kein Geschäftsmodell. Man sucht sich Geschäftsmodelle, die gut damit zusammenpassen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„Geschäftsmodell“     heißt nicht nur Einnahmequellen, sondern umfasst auch alle anderen     Punkte, die wir hier besprechen z.B. PRODUKTE oder GEMEINSAME MARKE     &amp;amp; KOMMUNIKATION. Wenn wir gute Antworten auf die anderen Punkte     finden, dürfte es auch leichter werden, diese Einnahmequellen zu     aktivieren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Liste===&lt;br /&gt;
* Mitgliedsbeiträge &lt;br /&gt;
* Produktion - Herstellung (von kundenspezifischen Anpassungen, von fertigen  &amp;amp; später anpassbaren Rädern/Produkten, von ... ) &lt;br /&gt;
* Open Source Stipendien (Van Bo, ähnliche Dinge) &amp;gt; gratify (?) &lt;br /&gt;
* Crowdfunding (einmalig, regulär)  &lt;br /&gt;
* Radverleih (zentral oder dezentral http://www.velogistics.net und/oder http://dein-lastenrad.de/index.php?title=Hauptseite#Freie_Lastenr.C3.A4der_.E2.80.93_Projekte &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Verknüpfung mit Sharingplatformen (z.B. http://lock8.me/) &amp;lt;http://lock8.me/&amp;gt; &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Studie hätte gezeigt: Bereitschaft für Tages(Stunden?)preis läge im Schnitt bei 3,50EU (für Berlin) &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Erfahrung von Frauke/Kunststoffe: Einnahmen von Verleih fressen Instandhaltungskosten auf &lt;br /&gt;
* Workshopvermietung (z.B. letsmake oder Bauer + planer oder offene-werkstaetten.org) &lt;br /&gt;
* Werkzeugvermietung &lt;br /&gt;
* Reparatur &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Dienstleistungen&amp;quot; um den Verwaltungsaufwand für ein Lastenrad?  &lt;br /&gt;
* Werbung (an den Rädern) - Fahrende Schilder &lt;br /&gt;
* Garantie-Zusicherung (als Gegensatz zum eigenverantowrtlich durchgeführten Selbstbau) &lt;br /&gt;
* Updates (auf spätere Entwicklungsstufen des Open Source Hardware Produktes) &lt;br /&gt;
* Ladenbetrieb – von Einzelteilverkauf  über Bausätze bis hin zum fertigen&amp;amp;nicht selbst gebauten Rad &lt;br /&gt;
* Bezahlte Workshops (zu Rädern, zum Schweißen, Lastenradbau als &amp;quot;Team Event&amp;quot; für Gruppen, Firmen etc.)  &lt;br /&gt;
* Förderungen (z.B. für Bildung)  &lt;br /&gt;
* Lizenzierung (z.B. von Marken) - Distributed Manufacturing  &lt;br /&gt;
* Spenden (Flattr Button) https://flattr.com/ &lt;br /&gt;
* Events (mit Eintritt)  &lt;br /&gt;
* Sponsoring (Irgendwer hat erzählt, die Open-Design-City im Betahaus wird demnächst zum Conrad-HackSpace &amp;gt; http://hardware.co/)  &lt;br /&gt;
* Produktionsleistung/Prototypenentwicklung  &lt;br /&gt;
* Service: Instandhaltung von Leihrädern anderer? (http://www.radambulanz.de/) &amp;lt;http://www.radambulanz.de/&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Service: We hack your bike?  &lt;br /&gt;
* Zertifikate: Du bist ein ausgewiesener XYZ-Workshopleiter (Expert_innen-Pool für diverse Lastenrad-Modelle &lt;br /&gt;
* Expertise mit Netzwerkaufbau? – z.B. Wikibetrieb &lt;br /&gt;
* Tom: Anschubfinanzierung durch Spenden, aus der Hausgemeinschaft usw. hat oft gut funktioniert!  &lt;br /&gt;
* Abholung von alten Schrotträdern - Aufräumservice für die Stadt, für Hausverwaltungen usw. Wer entsorgt all diese toten, rostigen Fahrradzombies? Recyclingservice. - Eventuell gekoppelt an einen Gebrauchtteilbetrieb?  &lt;br /&gt;
* Synergien/Kooperationen mit Sozialprojekten wie Behindertenwerkstätten? Sozialunternehmertum?  &lt;br /&gt;
* im design gibt es ansätze, dass mitarbeiterInnen 4-tage wochen haben oder ihnen zeit zur eigenen entwicklung freigegeben wird. es könnte ein anspruch an die arbeitswelt sein, weg von der 100%-Stelle zu kommen und damit eine querfinanzierung ideeller projekte ermöglichen. die vorteile für beide seiten sollte klar sein, oder? &lt;br /&gt;
* sonderabgabe für große unternehmen zur förderung freier, selbstorganisierter projekte ;-) oder firmenpatenschaften? ist aber auch kritisch zu sehen, stichwort &#039;unabhängigkeit&#039;! &lt;br /&gt;
* verkauf von bauanleitungen, wie z.b. christian kuhtz von &#039;einfälle statt abfälle&#039; oder www.atomiczombie.com (DIY bicycle parts)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;patenschaften&amp;quot; von großen firmen, das ist allerdings auch heikel&lt;br /&gt;
* +... was fehlt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fragen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Was     davon könntet ihr euch für euch vorstellen? Was nicht? Und warum?  Was    fehlt, müsste man gestalten, um auch neue Einnahmequellen zu     erschließen? Oder vorhandene zu vergrößern? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONS-ERGEBNISSE/VERLAUF | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
* &amp;gt;Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-  und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?  Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung  einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?  Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=5. DOKUMENTATION &amp;amp; WISSEN, schaffen und teilen= &lt;br /&gt;
[ Kommunikation 1 ] &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
    O&lt;br /&gt;
 _ &amp;lt; |=*.__:. &lt;br /&gt;
 O °° O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME, IDEEN/WÜNSCHE==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Lars, allgemein zur Einleitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie     funktioniert der Wissenstransfer? Und die gemeinsame Entwicklung und     Weiterentwicklung des Wissens? Mit welchen „Daten“ kann man lokale     „Produktion“ leichter ermöglichen? Welche Produktion (welcher  Modelle)    ist dafür geeignet und welche weniger? Wie geschieht die   Kommunikation?   Welche Open-Source-Räder &amp;amp; Strukturen entwickeln   und bauen wir   gemeinsam? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad von Christoph]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Workshop-Kisten Lastenrad-Modelle&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grobschnitt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausgangslage:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Auf     der Wissensallmende-Plattform werkstatt-lastenrad.de sind etlich     Bauanleitungen für verschiedene Lastenrad-Modelle versammelt. Die     Erfahrung zeigt, dass zusätzlich zu Bildern, Texten, Videos und     Workshop-Dokumentationen eine Art physischer Vorlage die     selbstorganisierten Bauprojekte interessierter Initiativen stark     befördern würde. Es ist schlicht nicht leistbar für alle anfragenden     Gruppen einen eigenen Workshop zu organisieren (Zeit- und     Mittelknappheit).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Schablone, Muster“:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Pro     Modell soll eine ausleihbare Kiste entstehen, die alle zu   erstellenden   Rahmenteile des Lastenrad-Modells enthält. Die   grundsätzlichen   Arbeitsschritte werden kondensiert auf laminierten   Karten beschrieben.   Zusätzlich enthält das Paket eine ausrollbare   Plane, auf die die  Umrisse  der Einzelteile aufgezeichnet sind   (physical checklist). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht enthalten sind alle Kleinteile (Schrauben, Muttern, Spezialteile, Fahrrad-Technik, Laufräder etc…)&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausleihe:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das     BLN-Projekt organisiert und koordiniert die Ausleihe der Kisten,     Bau-Coaching und Feedback. Geben und nehmen, d.h. die Projekte  stellen    Bilder, Texte, Videos ihres Bauvorhabens zur Verfügung und    dokumentieren  Modifikationen, Erweiterungen, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Service:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Pro     Modell können die jeweiligen Entwickler den Bezug von Bausätzen     und/oder zusammengestellten Zusatzteilen anbieten (Schrauben, etc…),    was  separat abgewickelt werden muss.Über die Plattform wird z.B.    lediglich  auf die Möglichkeit verwiesen (+ Kontaktdaten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christophe     (Long-André, modularer Anhänger, Longbike), Till Wolfer (XYZ-Bikes),     Andreas Triebenbacher (KS-Lasti) , Detlef Schmitz (WerkBox-Hecklader)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Next steps:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Idee     schildern und konkretisieren, gemeinsame Richtlinien für die     Teile/Kisten/Beschreibungen etc. festlegen, Kosten klären, Prozedere     abstimmen … wenn alles steht: Rubrik auf Plattform einrichten und     loslegen ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
…to be continued!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad von Mabe]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
mabe / carlacargo&lt;br /&gt;
* nur     weil ein projekt/produkt als open source hardware angepriesen wird     unterscheiden sich die dokumentationen und die methodik der     veröffentlichung ja gravierend&lt;br /&gt;
* es     müsste eine Plattform geben die sämtliche open source hardware     initiativen auflistet und sammelt, verlinkungen schafft und evtl.   sogar   erste anlaufstelle ist um die eigentliche dokumentation zu   finden,  diese  kümmert sich evtl. auch um die archivierung und   veröffentlichung  -&amp;gt;  ich kann mir da auch einen katalog vorstellen   der jährlich  erscheint und  baupläne und erste anregungen bereit hält   -&amp;gt;  makerbewegung  cthacks...&lt;br /&gt;
* die     plattform ist gleichzeitig zertifizierungsbehörde für die projekte.    ich  seh oft bei open source hardware so roadmap zeitstrahlen, die    plattform  könnte die einzelnen inis auch feiner abgestuft   zertifizieren  je  nachdem wie der grad der dokumentation, zum beispiel   100% oshw  wenn  alles sauber aufgebaut ist, alle pläne einfach   zugänglich sind,  eine  partizipation am projekt ermöglicht wird....&lt;br /&gt;
* die     projekte wiederum können zahlende mitglieder der plattform sein und     profitieren von, bezahlten anwälten, werbung, siegel/zertifizierung   des   produkts, geschlossenes öffentliches starkes auftreten, bürgen   für   finanzierungsfragen..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(... mabe weiter ...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DOKUZILLA&lt;br /&gt;
* ha     fast vergessen ich war da ja sogar schon einen schritt weiter.  stellt    euch vor es gibt ein dokumentationsmonster. da wir ja auch  ganz viele    sponsorengelder von mozilla einziehen wollen nennen wir  das ganze http://www.dokuzilla.org domain hab ich schon. wenn jemand drauf      einsteigen will bitte melden geb da gern arbeit ab&lt;br /&gt;
* eigentlich bedarf es gar nicht viel arbeit weil die leute von dozuki (http://www.dozuki.com/)     das schon ziemlich genau so gemacht haben      wie es vielen leuten     extrem viel arbeit abnehmen könnte. -&amp;gt; das ist      quasi die     software hinter ifixit -&amp;gt; hatte mit denen schon gemail, die         sind  nett und ich würde die definitv als sympatisanten einschätzen     -&amp;gt;      vergeben schon jetzt dozuki accounts für coole projekt für     umme...ich      glaub es is gar mal viel programmieren -&amp;gt; eher management und versuchen so viel als geht vorhandene synergien/tools verbasteln.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(... mabe weiter ...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und     noch was fällt mir ein: Wie kann das Team was an einem open source     hardware projekt arbeitet maximal die vorteile von open source   hardware   ausschöpfen. Ich glaub viel zu oft ist das Team sich der   Möglichkeit   nicht bewusst bzw. traut sich auch nicht die Crowd/ das   Netzwerk darauf   anzusprechen zu aktivieren:&lt;br /&gt;
* design ist auf jeden fall ein super crowdpunkt&lt;br /&gt;
* flyer printmedien erzeugen kann ans netzwerk abgegeben werden (vanBo macht das ja ziemlich gut immer finde ich)&lt;br /&gt;
* recherchen und kalkulationen&lt;br /&gt;
* konstruktionstasks&lt;br /&gt;
* herstelleraquise&lt;br /&gt;
* produktvorteile     durch rabatte -&amp;gt; es gibt firmen die finden das projekt     unterstützenswert und unterstützen da mit EK preisen -&amp;gt; elfkw zum     beispiel bei uns&lt;br /&gt;
* also     letztendlich was kann ich aus dem netzwerk maximal raus ziehen aus    sich  des projektteams. es soll ja auch wirklich ein vorteil entstehen    aus  dem open source und das ist aus projektteam sich eines der    wesentlichen  punkte sich dafür zu entscheiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONSFRAGEN/INPUT==&lt;br /&gt;
Das     Problem der Hardware-Dokumentation ist noch nicht gelöst ... Jedoch     funktioniert das dezentrale Netzwerk je besser, je besser der     Wissenstransfer klappt, je besser die Vorteile von Open Source     (gemeinsame Entwicklung, unabhängige Fertigung usw.) aktiviert werden     können. ... 3D-Druckteile kann man herunterladen und direkt mit vor   Ort   i.d.R. bereits vorhandenen Maschinen (Druckern &amp;amp; Rechnern)   und   Materialien (Filament) anzufertigen versuchen. Die Hürden beim Lastenradbau sind höher. Wie können wir sie verringern? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware selbst=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche     Probleme muss eine Fertigung vor Ort überwinden (Teile besorgen und     andere Ressourcen wie Werkzeuge, Fähigkeiten &amp;amp; Zeit). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Welche dieser Probleme kann man reduzieren? Wie? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Produkte? Welche Radmodelle sind leichter zu bauen, welche schwieriger? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Open Source Hardware Definition sagt (http://www.oshwa.org/definition/german/):     „Ideally, open source hardware uses readily-available components and     materials, standard processes, open infrastructure, unrestricted     content, and open-source design tools to maximize the ability of     individuals to make and use hardware.“ Deutsch: „Im Idealfall nutzt     Open-Source-Hardware fertig erhältliche Komponenten und Materialien,     Standardprozesse, offene Infrastrukturen und frei nutzbare Inhalte,  um    damit die Möglichkeiten aller zu maximieren, die Hardware zu  bauen  und   zu verwenden.“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Können wir zu ein paar Standardisierungen gelangen? Let the hardware speak for itself! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(-&amp;gt; Hierfür auch evtl. unten nachsehen Tills Ideen bei „PRODUKTE“) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Wissensverbreitung und -erstellung?=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was müsste die perfekte Dokumentation leisten? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Welche extern schon vorhandenen Quellen kann man einbinden? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Christophs     Kiste ... klingt sehr sehr interessant! Wann kommt Version 1.0 raus?     Kann die selbst Open Source sein – klingt nach dem perfekten    OS-Projekt!  Kann man die auch verkaufen/bestellen (=Einnahmequelle)?    Kann man die  Kiste branden? Wie müsste die sein? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Qualitätssicherung?=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sortieren wir Dokumentationen? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wie bewerten wir erstellte Räder? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Welche     Anreize können wir schaffen, gute Qualität und auch     Dokumentationsbeiträge zu liefern? (Siehe dafür auch unten bei     ARBEITSABLÄUFE &amp;amp; MOTIVATION)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Weiterlesen zu Dokumentation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OPENiT Agency: Community Planner (besonders Punkt 2 &amp;amp; 3) http://openitagency.eu/community-building-planner/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DISKUSSION ERGEBNISSE / VERLAUF  | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
* Unterschiede zwischen Dokumentierer und Tüftler --&amp;gt; evtl. nicht die gleichen Leute&lt;br /&gt;
* Open Manual Format (o-manual) als Grundlage für Standard (darauf basiert auch ifxit und dozuki) (+1)&lt;br /&gt;
* Wie kann man den Prozess des Bauens so gestalten, dass Leute gerne dokumentieren und dass die Doku auch während des Workshops passiert (danach passiert erfahrungsgemäßig nie mehr was)&lt;br /&gt;
* und das ich als tüftler gar nicht so viel mit dem dokumentieren zu tun habe. ich glaube es ist immer das gleiche, der/die tüftler sind doch meist leute die gar nicht so viel lust haben zu dokumentieren, da reizt doch schon eher das nächste projekt...allerdings ist es mittlerweile ja so einfach mit wenig aufwand sehr viel zu dokumentieren -&amp;gt; diresta videos zum beispiel -&amp;gt; full hd camera parallel daneben gestellt und du hast ellenlanges material -&amp;gt; vielleicht wäre es auch sinnvoll eine dokumentationskiste zu verleihen mit kamera, stativ, dolly, slider, gopro...&lt;br /&gt;
* Haptische Bibliothek ist eine gute Idee, hat im ersten Test gut funktioniert und soll jetzt auf ein zweites Projekt (Hänger) ausgedehnt werden; haptische Bib evtl. auch nutzbar für Unternehmen o.ä. (als dauerhaft dort stehende Kiste) oder zum Geld verdienen (Kisten verkaufen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    6. AUSSENKOMMUNIKATION, Wer sind „Wir“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[ Kommunikation 2 ] &lt;br /&gt;
              o                                 &lt;br /&gt;
...... ,.. _/\_ +_°                           &lt;br /&gt;
 O    O,&amp;gt; /O &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
FRAGEN, PROBLEME, IDEEN&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Zur Einleitung, von Lars] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Was     machen „Wir“? Was sind unsere gemeinsamen Werte? Wie kommunizieren    wir,  was wir tun nach außen? Können wir eine Art gemeinsamen aber     dezentralen Auftritt erarbeiten? Vorbild wieder Fablabs: War man mal   in   einem Fablab in Asien, weiß man, wonach man in Europa oder   Südamerika   suchen muss und auch relativ genau, was einen erwartet.   Jeder einzelne   Standort stärkt damit die anderen in Nachfrage und   vereinfachter   Nutzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Welche Fragen müssen/können wir dafür gemeinsam klären? Und wie kommunizieren wir unsere Antworten nach außen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    IDELL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    wie     stellen wir uns eine wissensteilende gesellschaft überhaupt vor, wie     funktioniert entwicklung und wissenstransfer, wie hoch stecken wir     unsere ideale für eine &#039;bessere welt&#039; und wo liegen die persönlichen     grenzen (stickwort &#039;geld&#039;)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    (...) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    halte     das thema &#039;mehr lastenräder&#039; auch für zentral, ebenso die frage nach     dessen umsetzung. wie also etabliert man ein modell, das nicht nur   eine   lastenrad-lobby ist und damit mehr den kommerziellen  herstellern   dient,  sondern die ideen u. vorstellungen einer anderen    (wissensteilenden,  solidarischen...) gesellschaft tranpsortiert?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    (...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    die     plattform ist gleichzeitig zertifizierungsbehörde für die projekte.    ich  seh oft bei open source hardware so roadmap zeitstrahlen, die    plattform  könnte die einzelnen inis auch feiner abgestuft   zertifizieren  je  nachdem wie der grad der dokumentation, zum beispiel   100% oshw  wenn  alles sauber aufgebaut ist, alle pläne einfach   zugänglich sind,  eine  partizipation am projekt ermöglicht wird....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    die     projekte wiederum können zahlende mitglieder der plattform sein und     profitieren von, bezahlten anwälten, werbung, siegel/zertifizierung   des   produkts, geschlossenes öffentliches starkes auftreten, bürgen   für   finanzierungsfragen..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe, 2] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz (ich meine da  jetzt   vor allem einen  Großinvestor der mit viel Volumen die Idee  Massenhaft   kopiert) mögliche  Kunden von dem Produkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
ANREGUNGEN/INPUT – FRAGEN FÜR DIE DISKUSSION&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{Empfohlenes Vorgehen: Erst alle lesen, dann von oben nach unten durchdiskutieren.} &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Lastenräder in der Welt? (Unsere Vision/unser Ziel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was     ist postfossile Mobilität (ist das überhaupt das, worum es geht)?    Wofür  brauchen wir Lastenräder? Wie sehen wir die Zukunft? Wieso  bauen   wir  sie und sind sie uns wichtig? Was sind unsere Ziele? &lt;br /&gt;
--&amp;gt; Wie können wir Lastenräder populärer als Option machen? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Für wen? (Zielgruppe oder besser: Community) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer     sind unsere „Kunden“? Welche „Zielgruppe“ haben wir? Wer wird/soll     solche Räder entwickeln mit uns oder wer soll sie nutzen? Darin     investieren? &lt;br /&gt;
Beispiel: Ich versuche eine Schnittstelle bei den Carla Cargo Anhängern zu realisieren, so dass die Crowd an diesen Schnittstellen zum Beispiel völlig neue Aufbauten realisieren kann... Wohnmobilaufbau, Kanuausleger, Fahrradständer, Schüttgutwanne, mobile Küche...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Open Source oder Solidarisch oder Commons oder ...? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche     „Ideologie“ verfolgen wir? Warum ist es uns wichtig, all das „offen“    zu  machen. Wie erklären wir das? Haben wir eine gemeinsame   „Ideologie“   oder finden wir einen kleinen gemeinsamen Nenner, bei dem   wir uns alle   aufgehoben fühlen? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Eine gemeinsame Marke?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine     gemeinsame Dachmarke? Vielleicht gestützt von der Anstiftung  Ertomis?    ... nicht „FabLab“ aber „Mobilitätslab“, „Cargo-Labs“,  „Bike-Fablabs“    ... „Postfossile Mobilität Lab – PoFoMo-Lab“ oder  „NiFoMo –   Nichtfossile  Mobilität...“ ... Ideen? Raus damit! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Wie kommuniziert man die Marke? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie     hinterlegt man eine etwaige gemeinsame Marke, kommuniziert die  Werte?    Über einen Code of Conduct, einen Visionstext? Ein Manifest?(+1) (beispeilmanifest von ifixit: http://eustore.ifixit.com/Das-iFixit-Manifest/) Oder   lieber  über Taten! Registriert man eine Marke, dann müssten  andere   Werkstätten  fragen, bevor sie die Marke nutzen können. Oder  lässt man   die Marke  einfach offen, dass jeder sie ohne zu fragen  nutzen kann? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Partner und Allianzen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche     Kommunikationspartner könnte man dafür finden? Welche Netzwerke     mitaktivieren? Es gibt ja eine breite Radbewegung in der Welt und     postfossile ...&lt;br /&gt;
Könnte man z.B. auch kommerzielle Anbieter von Lastenrädern mit ins Boot holen? Will man das? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
DISKUSSIONS-ERGEBNISSE/VERLAUF  | PROTOKOLL: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Unsicherheit? Brauchen wir das? Wollen wir das? Es ist nicht klar, was es uns bringt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Eine mögliche Wirkung könnte sein: politische Kraft erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Wer wären denn die Allianzpartner - wenn wir auf OS-Selbstbau gehen (OS-SelbstbauCargo) dann keine Industrie, wenn allgemeiner könnten auch Industriepartner eine Rolle spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Was wäre das gemeinsame, welches gelabelt und dadurch erkennbar wird? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    &amp;quot;Marke&amp;quot; ist nur eine Metapher ... Es könnte auch ein Siegel sein - oder ein Mission Statement (&amp;quot;Lösung für die letzte Meile&amp;quot;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Für welche gemeinsamen Ziele stehen wir? Postfossile Mobilität?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    EVENTUELL: eine Diskussion ein ganzer Cluster während des großen Cargobike-Treffens in Köln im Juni (20igster Juni in Köln) - Kontaktier Tom für Näheres.  http://wielebenwir.de/blog/stadt-raum/forum-freie-lastenraeder/(+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    also das ziel ist doch klar...wir wollen den urbanen raum mitgestalten und können eine autofokusierte innenstadtplanung nicht mehr dulden und wollen aktiv an einer alternative arbeiten, weils uns da eh viel zu langsam geht nehmen wir das selbst in die hand und machen es auch noch open source damits schnellstmöglichst fruchtet und sich vermehrt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    manchmal denke ich es wäre schon hilfreich genug die verschiedenen open source hardware sachen überhaupt übersichtlicht gelistet zu haben und vor allem alle tools zu verlinken, welche die inis überhaupt verwenden (flickr, youtubechannel, wiki, twitter, facebook...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    ha supi, mail kommt grad rein. irgendwie ist das an mir vorbei gegangen: http://www.dozuki.com/resources/open-source-projects/ das ist genau das was ich gesucht habe. ich probiers mal aus. die sind einfach der hammer die jungs und mädels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    7. MOTIVATION &amp;amp; ARBEITSSTRUKTUR (bzw. Workflows), Wie wird lokal zusammengearbeitet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
     o                                 &lt;br /&gt;
 _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
O,&amp;gt; /O l----l&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
PROBLEMFELD, FRAGEN&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Zur Einleitung, von Lars]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Offen     heißt hier, man erlaubt Leuten vor Ort mitzuarbeiten. Leitet sie  z.B.    an, sich selbst ein Rad zu bauen. Aber auch viele andere     Mitarbeitsmöglichkeiten sind denkbar. Wie ist die Mitarbeitsstruktur    vor  Ort – und auch überregional – gebaut? Wie kann es gelingen,    Menschen zu  motivieren, mitzumachen und dabeizubleiben, Teil der    offenen Fabrik zu  sein? Was will man erreichen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad von Christoph] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Freizeit-Modell:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    maximal 3h/Woche ehrenamtliches Arbeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Etwa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Wie     kann man das wertvolle Wissen von Tüftlern die ihr Know How zum Spaß     und in Ihrer Freizeit erarbeitet haben, sammeln, aufbereiten und     allgemein und frei zugänglich machen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Anwort: Mit der Wiki-Plattform und CC-Linzenz funktioniert das ganz gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    ja aber da muss eben auch der tüftler wieder dokumentieren. kamera danebenstellen is da ja an sich noch echt unkompliziert und die schritte sind maximal dokumentiert -&amp;gt; aus den vielen stunden videomaterial gilt es dann wieder eher das rauszufiltern was sinnvoll is -&amp;gt; crowd -&amp;gt; einfach alles online stellen und die crowd machen lassen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Wenn     viele Leute Ihre Ideen zur Verfügung stellen ohne sich zu  Verausgaben    (ausbeuten) würde das Modell sich tragen. Ähnlich wie  Wikipedia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Erfahrung     aus der Praxis Werkstatt-Lastenrad: Die Wikiadministration erfordert     sehr viel Arbeit, mit wenigen ausnahmen beteiligt sich niemand an  der    Dokumentation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ich seh da zwei Modelle: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Modell A: Mächtiges kompliziertes Wiki was einfach eine große Admincrowd braucht aus motivierten Leuten um das zu administrieren wie eben auch bei wikipedia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Modell B: einfacheres intuitiveres Dokumentationstool was auch gleich noch ein cooles design liefert. dozuki oder knowable geht ja in die richtung, hätte den vorteil, dass eben wieder der tüftler das dokumentieren übernimmt und es im einfach gemacht wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
INPUT &amp;amp; FRAGEN&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wie sollen Leute überhaupt mitarbeiten? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
QUELLE: Was motiviert Leute, an einem Open-Source-Projekt teilzuhaben? LINK http://openitagency.eu/roles-motivations-community-planner/&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(... Geld ist ein starker Motivationsanreiz ... Sind Beteiligungen denkbar?) &lt;br /&gt;
Individualisierbarkeit und damit verbunden persönliche Identifikation mit dem Produkt -&amp;gt; Zitat von einem Kunden aus Wien: &amp;quot;Ich will so einen geilen Anhänger.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Weiterlesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Community Planner OPENiT Agency: &lt;br /&gt;
http://openitagency.eu/community-building-planner/&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
DISKUSSIONVERLAUF | PROTOKOLL&lt;br /&gt;
 - Der Bau muss begleitet werden, es braucht Lust und Druck&lt;br /&gt;
 - In Wien: Menschen kommen mit einem Projekt, wenn sie zu lange brauchen, werden sie bisschen geschoben&lt;br /&gt;
 - Verschiedene Rollen deutlich machen, am besten schon bei der Strukturierung des Projekts&lt;br /&gt;
 . . . &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    &amp;gt; SONDERFRAGE: PRODUKTE – Was sind denn das für „Produkte“, die wir brauchen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
     o          .                                  &lt;br /&gt;
 _/\_` t    Last                    &lt;br /&gt;
 O &amp;gt;° O    O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
FRAGEN &amp;amp; INPUT&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[Zur Einleitung/Erklärung, von Lars]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Was     ist „das Produkt“? Die allermeisten Menschen werden ins Netzwerk     einsteigen, weil sie Lust haben auf ein Lastenrad – das „Produkt“.    Dabei  muss „Produkt“ nicht unbedingt marktwirtschaftlich verstanden    werden –  sondern mehr in die Richtung, was ist das Ergebnis der    Bemühungen, der  Arbeit? Wofür setzt man sich ein? Woran ist man Teil?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Der Punkt überschneidet sich stark mit den anderen, braucht aber eventuell doch einen Ort, um individuell diskutiert zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Till]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Till / XYZ CARGO – Anmerkungen zum bisherigen Lastenrad-Workshop-Konzept aus unserer Perspektive:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ziele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ø gut funktionierende &amp;amp; langlebige, das heißt überzeugende Lastenräder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ø aus selbstorganisierten Gebrauchtteilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ø mit u.a. „Laien“ in Selbstbau-Workshops gebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ø unter Erlernen des notwendigen Fachwissens (für Bau, Teile-Beschaffung, Fahrrad-Technik und Qualitätsbewusstsein)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ø zu günstigen Kosten (niedriger als Kauf-Lastenräder)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ø in überschaubarem Zeitrahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    … sind Eckpunkte, die erstrebenswert, aber teilweise nicht in Einklang zu bringen sind. Unsere Erfahrungen haben gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    aus     von Laien selbstorganisierten Gebrauchtteilen ein überzeugend gut     funktionierendes Lastenrad herzustellen, ist nur unter großem     Zeitaufwand (und damit hohen Kosten) möglich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Vermittlung     Fahrrad-Wissen und Qualitätseinschätzung &amp;gt; Organisation der Teile     &amp;gt; Reparatur der Gebrauchtteile &amp;gt;Anpassung der Räder auf     unterschiedlichste Teile &amp;gt; kontinuierliche Reparatur der Ergebnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    XYZ     CARGO hat als Konsequenz das Verbauen von Neuteilen mit aufgenommen,     damit die anderen Workshop-Eckpunkte weiter bestehen können…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    ein angeleiteter Selbstbau ist wegen des Zeitaufwandes zu günstigeren Kosten als billige Kauf-Lastenräder nicht möglich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Fokus     sollte auf Qualität der Wissensvermittlung und des resultierenden     Lastenrades liegen; Neuteile können aus Zeit- und vor allem aus     Qualitäts-Gründen Sinn machen, wenn ein überzeugend funktionales     Lastenrad entstehen soll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    gut     funktionierende &amp;amp; überzeugende Lastenräder sind in  UNangeleiteten    Selbstbau-Workshops durch „Laien“ m.E. kaum  herstellbar: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    fehlendes Werkzeug, fehlendes Fahrrad-Teile- und Bau-Wissen, fehlende Qualitätseinschätzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ø     unter Prinzipien eines funktionierenden Werkstoff-Kreislaufs: nicht    nur  Upcycling, sondern Aufrechterhalten der Recycle-Fähigkeit der     Ergebnisse (verschrauben statt kleben, nicht beschichten, nicht     lackieren, in Wertstoffe trennbar halten, etc.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
DISKUSSION | PROTOKOLL: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      Es gehört &amp;quot;zu einem guten&amp;quot; zum Produkt, in 3 Tagen herstellbar zu sein - wegen der Aufmerksamkeits/Motivationsspanne der Teilnehmer? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Teile sollten leicht auftreibbar sein? bzw. es braucht Infrastrukturen dafür, das Auffinden geeigneter Teile kann nicht Teilnehmenden von Workshops aufgebürdet werden (bei schwierigen Teilen zB Laufrad vorne; bei Sattel etc. ist einfacher)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Schraubmuffenräder? - &amp;quot;Nachstandardisierung&amp;quot; von alten Fahrradleichen... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für mich kristallisieren sich 3 modelle heraus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    bausatz, bauset. fertige montagesätze können im wohnzimmer zusammengebaut werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    workshop. mit vorgefertigten, mitgebrachten, recycleten... teilen und handwerklicher herstellung wird ein lastenrad produziert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    der soziale aspekt. es geht darum, gemeinsam ein lastenrad zu bauen. dabei geht es weniger um das zu besitzende produkt, sondern mehr um das gemeinsame ereignis. wie z.b. beim urban gardening; die paar möhrchen pro quadrat stellen ja keine ernährungslösung dar sondern es geht um ganz andere dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; für mich zeigen sich zwei schwerpunkte. einmal die frage des opensource und einmal die des produkts. je nach schwerpunkt (also wissenstransfer oder qualitätsentwicklung) geht man andere wege. &lt;br /&gt;
ersteres zielt auf die vermittlung von wissen und der selbstständigen auseinandersetzung und weiterführung damit. zweiteres auf die entwicklung und produktion einer technischen lösung.&lt;br /&gt;
die frage wäre also, wie sieht authentisches opensource aus, wie gestaltet sich ganz konkret dieser gedanke? wie gut müssen z.b. bauanleitungen gemacht sein? Gibt es eine plattform für die community, wie weit gebe ich entscheidungen einer ursprünglich eigenen idee ab? wie gestaltet man das miteinander?&lt;br /&gt;
beim produkt-weg steht man viel klarer im wettbewerb zu den bedingungen unserer gesellschaft. wie kommt man davon weg, dass es luxus ist, die zeit und ressourcen für produktentwicklung zu haben? ist es überhaupt möglich? man sieht es an den bemühungen von xyz, wie schwierig es ist. zum einen ist es die marke n55, die in (kunst)ausstellungen xyz zeigt (eine notwendigkeit, um das finanzielle zu sichern), zum anderen soll es aber auch eine entkopplung zu einem gemeinschaftlich-geteiltem geben. wie schaffen sie das, ohne ein franchise zu werden?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    THEMENSPEICHER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Was fehlt? Was haben wir ganz vergessen? Müsste eigentlich (jetzt) noch besprochen werden? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;gt; MISSION-STATEMENT: Was sind die verbindenden Gemeinsamkeiten/Ideen/Vidionen der unterschiedlichen Lastenrad-Projekte, die als gemeinsames Mission Statement formuliert werden könnten?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    THEMENSPEICHER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Was fehlt? Was haben wir ganz vergessen? Müsste eigentlich (jetzt) noch besprochen werden? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;gt;  WIE KRIEGT MAN MEHR FRAUEN IN DEN Lastenrad-Selbstbau?! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwurf Workshopstruktur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Teilnehmende Projekte =&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8844</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8844"/>
		<updated>2015-02-24T20:30:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: /* Liste */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;     o    &lt;br /&gt;
. _/\_ &amp;gt;  ___&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teilnehmer:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer [https://www.n55.dk/ N55] und [https://www.xyzcargo.com/ XYZ CARGO] , till [AT] n55.dk &lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, [https://www.facebook.com/pages/Cargo-Bike-Fans-Berlin/191182021004757 cbf berlin]  , [http://www.nicojungel.net/solar.html 8rad] &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Workshopleiter:=== &lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=2. EINFÜHRUNG: Dezentrales offenes Produzieren= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;           O`                                 &lt;br /&gt;
\__/ .. _/\_&amp;gt;                             &lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt; oo    O,&amp;gt; /O  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Fablabs===&lt;br /&gt;
* Vergleich: Fablabs https://www.fablabs.io/map &lt;br /&gt;
* Fablabs sind dezentrale, unabhängige Fertigungsstätten. „To make almost everything“. Bild: http://www2.dxarts.washington.edu/images/fremont-aerial-overview.jpg&lt;br /&gt;
* Ist das die Produktion der Zukunft? Produkt/Produktionsbedürfnis sucht passende Fabrik? Beispiel: Britehub https://britehub.com/ &amp;amp; MakersRow http://makersrow.com/  &lt;br /&gt;
* Lokale Produktion mittels globaler Baupläne: From „Products In and Waste out“ to „DATA In to DATA Out“ Bild: http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png , Blogpost dazu: http://bloglz.de/from-_products-in-waste-out-to-_data-in-data-out/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Open Source &amp;amp;= Kollaboration===&lt;br /&gt;
* Fablabs entwickeln sich massiv auf Open Source Prinzipien – dem offenen Austausch von Bauplänen und Möglichkeiten. Drei Beispiele: Arduino -     Physical Computing und Arduino Community - http://arduino.cc , Thingiverse – Digital Designs for Physical Objects http://thingiverse.com, GitHub – Open Source Software http://github.com + &lt;br /&gt;
* Sinn von Open Source – Nicht nur sein eigenes Design öffnen, sondern die Vorteile von Open Source nutzen, auf ein lebendiges Ökosystem zurückgreifen zu können, etwas dazuzugeben, gemeinsam etwas zu entwickeln. - „It is not „Open Source Your Hardware“ it is „Building Open Source Hardware“. (Sam Muirhead http://cameralibre.cc )  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Jedes Mal, wenn ein Fablab irgendwo Erfolg hat, bekannt wird und   etwas   offenes und woanders gut nutzbares schafft, gewinnen alle   anderen   Fablabs. -&amp;gt; Die Nachfrage wächst und die  Leistungsfähigkeit  aller. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„wunschagenda nico jungel: (...) ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?“&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;  „Was wäre, wenn IKEA Open Structures-Teile in großer Masse   produzieren   würde?“ Das Ökosystem würde wachsen, und die  Möglichkeiten  aller, damit  zu arbeiten und auch Geld zu verdienen  (insofern OS Open  Source  wäre), würden wachsen. Ein Markt für z.B. Reparaturen, individuelle  Hacks und  Sonderteile oder Add ons würde  entstehen, den  viele besetzen  können –  Long-Tail. (Offene  Ökosystemperspektive) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= &amp;gt;  Für den dezentralen Lastenradbau: Wie agieren die individuellen Standorte, um Dinge in dieses Netzwerk/dieses Ökosystem zurückzugeben, um es für alle stark zu   machen   und jedem einzelnen Standort seine Arbeit zu erleichtern,  damit  jeder   einzelne Standort es nutzen kann. &lt;br /&gt;
Welche Open-Source-„Produkte“ würden das erleichtern, wie sind Abläufe und gemeinsame Kommunikation gestaltet? Wie kann ein gemeinsames  Ökosystem entstehen, welches allen Vorteile bringt? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;amp; NC-Lizenzen? Das Beispiel Open Desk – Distributed Manufacturing=== &lt;br /&gt;
(NC = Nicht-kommerzielle Nutzung) &lt;br /&gt;
* Beispiel Open Desk – Design for Open Making. https://www.opendesk.cc/&lt;br /&gt;
* Tische, die mit in den meisten Fablabs vorhandenen digitalen Werkzeugen hergestellt werden können. &lt;br /&gt;
* Idee     des „Schutzes“ durch eine NC-Lizenz. Ich darf den Tisch für mich    selbst  herstellen, aber nicht verkaufen. Aber die Plattform  vermittelt   mir  auch lokale Hersteller  – z.B. Fablabs – die es für  mich   herstellen. Als  Kunde kaufe ich von diesem Fablab dann den  Tisch. Das   Fablab nimmt also  eine kommerzielle Nutzung des Designs  vor. Das  Fablab  hat einen Vertrag  mit Open Desk – einen Teil der  Einnahmen wird  an die  Designer  weiterüberwiesen = Verteilte  Herstellung &lt;br /&gt;
* (Hinweis: NC = nicht Open Source, Achtung bei der Wortwahl, mehr dazu unten bei „LIZENZEN“) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;gt; Können wir uns so was generell auch für den Lastenradbau vorstellen?     Dass Christophe in Berlin Tims Räder herstellt, verkauft und etwas  an    Tim weiterüberweist. Oder Tim auch Carla Cargos baut und an  Mabe    überweist? Es gibt verschiedene „Produkte“ oder „Designs“  entwickelt   von  verschiedenen Designern, die auch an anderen Orten  hergestellt   werden  können? Manche Werkstätten haben das Wissen, die  Werkzeuge und    Fähigkeiten, um auch diese Designs oder eine Auswahl  von Designs aus   der  Palette herzustellen, tun es und geben etwas von  diesen Einnahmen   ab? &lt;br /&gt;
* Welche     „Produkte“ ließen sich so etablieren und aufbauen? Zum Nutzen aller?     (Open Source: Umso leichter Designs vor Ort reproduzierbar sind,  desto    besser kann man sich das vorstellen.) &lt;br /&gt;
* Welche Werkzeuge brauchen wir dafür? &lt;br /&gt;
* Welche Vereinbarungen treffen wir? &lt;br /&gt;
* ... Welche Fragen tauchen dann auf ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterlesen und Weitergucken zur Einführung:=== &lt;br /&gt;
* Simone Cicero on Open Platforms http://meedabyte.com/2014/12/20/the-future-of-manufacturing-platforms-and-distributed-fabrication/&lt;br /&gt;
* Platform Design Flowchart  http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ERSTE FRAGEN &amp;amp; DISKUSSION  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* NC-Lizenzen für Lastenradproduktion / - distribution - übertragbar?&lt;br /&gt;
* Copy/paste vs. Eigenbau / lernen - Professionalisierung der FabLabs eher Service als Wissenstransfer?&lt;br /&gt;
* Nutzen &amp;amp; Effizienz vs. Gruppen- und Lernprozess - Widerspruch überwinden?&lt;br /&gt;
* Konkurenz verschiedener Geschäftmodelle: Distribution von Rohstoffen oder integriertes Modell von Re- und Upcycling &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ABSCHLUSSDISKUSSION ZUR OFFENEN VERTEILTEN FABRIK==&lt;br /&gt;
Das hier ist das Protkoll der Abschlussdiskussion am Ende des Workshops in der wir auf das Ausgangsbild zurückkamen:&lt;br /&gt;
* Welche Infrastruktur brauchen wir? Schweißen ist schlecht, Aufwand zu hoch? Jedoch gehen die Schweißworkshops sehr gut! Menschen wollen Schweißen lernen  (Fahrradwerkstätten, die Schweißen ertragen bzw. Metallwerkstätten die Fahrradfrickler mögen)&lt;br /&gt;
* Standardisierungen an den verschiedenen Standorten? vs. Kooperation zwischen ganz verschiedenen Orten&lt;br /&gt;
* Verhältnis von &amp;quot;wir machen lokal alles selber&amp;quot; zu verteilter Produktion - möglichst einfache vs. komplexere (auf Fachkenntnisse angewiesene) Produkte&lt;br /&gt;
* Produktpalette in offener verteilter Fabrik&lt;br /&gt;
* Wie können Formen solidarischen Wirtschaftens in offenen verteilten Fabriken aussehen?&lt;br /&gt;
* was sind die verbindenden Elemente innerhalb des Kollaborationsverbundes? &amp;quot;Es gibt noch nicht diesen Teppich, der alles miteinander verwebt?&amp;quot; (Tom) Wie können verschiedene Werkstätten jenseits des Marktes miteinander in Beziehung kommen? Wie kann ein Maximum an Vielheit in dieser geteilten Struktur zusammen kommen? Standardisierung für Komplexität! / Lars: Der erste und wichtigste Faden in diesem Teppich könnte Open Source sein. Wenn Leute wirklich beginnen, die Modelle anderer zu bauen und weiterzuverbreiten, kommerziell motiviert, wird sich mehr Energie einstellen können? &lt;br /&gt;
* welche Partner kann man hinzuziehen? Die Deutsche Bahn, /Stadtverwaltungen z.B.? &lt;br /&gt;
* Personen, die Energie für den Eigenbau aufbringen sind fast nie Einzelpersonen, sondern Kollektive/Gruppen, die Ideale und Projekte haben&lt;br /&gt;
* Gleichzeitig entwickeln: Standardisierung vorantreiben und lustige Vielfalt wertschätzen und ermöglichen&lt;br /&gt;
* Wichtig: Anschlusstermine sind wichtig, um wirklich Fortschritte zu machen. Es war gut, sich gesehen zu haben. Face to Face is key :-) &lt;br /&gt;
*Lastenräder könnten gute Beispiele für Open-Source-Ökosysteme werden, weil sie so viele Zusammenhänge erlebbar machen, sichtbar und zugänglich zeigen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ey wo bleibt mein analytisches Schema?&amp;quot; Welche Produkte, Zielgruppen meint ihr überhaupt? Welche Bedürfnisse? &amp;quot;Ihr seid unklar in euren Begriffen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACTION! Mission-Statement vorbereiten für das Treffen in Köln, das verschiedene Perspektiven vereint. Wer ist dabei? Tom, ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .    &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WEITERER WORKSHOPVERLAUF&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
+ &amp;gt; Aus diesem allgemeinen Überblicksbild  gehen wir jetzt in    Einzelfragen, die sich konkret für die Akteure an den  individuellen    Standorten stellen. Bei der Besprechung dieser Fragen,  versuchen wir    immer wieder auch dieses große Bild von oben mit im Blick  zu  behalten,   um zu schauen, wie können die Lösungen der individuellen   Standorte  und  Akteure auch wieder positiv ins Ökosystem zurückwirken,  um   letztlich  alle zu stärken. So suchen wir nach Synergien, die  alle    vorwärtsbringen. -&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=3. LIZENZIERUNG &amp;amp; SCHUTZRECHTE, Rechtliche Fragen= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    o                                 &lt;br /&gt;
  _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
 O,&amp;gt; /O l----l&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* wie schütze ich das projekt/produktidee gegen eine nachträgliche patentierung durch andere firmen&lt;br /&gt;
* wie     und wo formuliere ich die open source hardware pinciples möglichst     allumfassend für ein projekt/produkt um einen maximalen schutz gegen     patentierung zu bekommen&lt;br /&gt;
* auch     die Creative Commens BY-SA Lizenz sagt ja das klone das urprojekt     erwähnen müssen und verbesserungen teilen sollen. Wie kann ich   vorgehen   bei verletzungen dieser lizenzbedingungen? Wie sieht die   Namensnennung   für Klone genau aus?&lt;br /&gt;
* das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTLICH: &lt;br /&gt;
ich     fände es interessant, einen anwalt einzuladen, der über   copyright/open   source/creative commons und den damit verbundenen   rechten und   möglichkeiten aufklärt. &lt;br /&gt;
ich     habe das gefühl, dass open source mehr ein modewort ist, unglaublich     toll klingt, aber teils unklar ist, was es überhaupt bedeutet. das     normale copyright bietet z.b. auch jedem menschen die möglichkeit,     privat alles nachzubauen und zu nutzen. zudem kommen die neuen     bewegungen ja eher aus den weichen medien, also musik/software und  ein    umdenken in material/konstruktionen/bauarten wirft viele fragen  auf.&lt;br /&gt;
durch     welche bemühungen und öffnungen zeichnet sich opensource also    überhaupt  aus und wann ist ein projekt tatsächlich opensource bzw    creative  commons? wo verlaufen folglich die grenzen? was sind bisher    die  codes/stillen übereinkünfte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT &amp;amp; IDEEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;gt; &amp;gt; HINWEIS: Das ist keine Rechtsberatung! (sondern was ich,    nach  einigem Lesen und ein paar Gesprächen für mich destillieren    konnte.)  &amp;lt; &amp;lt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„All Hardware is born free.“ – „Alle Hardware wird frei geboren“ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbemerkung:     Rechte sind Texte, die versuchen mit kleinen handlichen Paketen die   zu   beschreiben und zu steuern. Die Wirklichkeit besteht aber nicht   aus   kleinen handlichen Paketen, sondern wuchert aus, schießt quer,   schwappt   über, läuft permanent aus den Grenzen der kleinen Pakete   heraus und   bringt immer wieder Neues. Richter nehmen dann aber diese   Texte und   versuchen damit den Gang der Wirklichkeit zu lenken. Das  ist  aber nicht   immer vorhersehbar oder erwartbar – wie das Verhältnis  der  kleinen  Texte  und Wirklichkeit ist und gesehen wird. Weil die   Wirklichkeit und  diese  Texte in einem „kreativen“ bzw. beweglichen   Verhältnis stehen.  Und  gerade der Bereich, in den wir uns mit   Open-Source-Lastenradbau   hineinbegeben, ist durch hohe Unschärfe in   diesem ganzen Rechtsbereich   geprägt. 100%ig klare Aussagen sind   deshalb schwer zu kriegen. Immer   wieder heißt es: Das kann man vorher   nicht wissen, dass müsste erst ein   Richter entscheiden – Ausgang   ungewiss. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wichtigste     Lektion vorweg und überhaupt ist: 100%ige Rechtssicherheit gibt es     nicht! Im besten Fall immer weniger oder gar nichts erwarten.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt eine Beschreibung von fünf Schutzrechten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===1. URHEBERRECHT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Das Urheberrecht deckt „Werke der Kunst“ mit „körperlicher Festlegung“ ab, keine Funktionalitäten (things that do things)!     Bilder, Texte, evtl. auch Objekte, Choreographien und Musik sind     geschützt. Das heißt: Die Dokumentation ist (in aller Regel)   geschützt.   Aber auch „nichtfunktionelle Designelemente“ können   eventuell unter  das  Urheberrecht fallen. Was genau darunter fällt und   was nicht, wenn  man  den klaren Bereich von Musik, Text, Software,  Bild  und Film  verlässt,  ist schwammig – im Zweifelsfall entscheidet  der  Richter vor  Gericht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Wie? + &lt;br /&gt;
Das     Urheberrecht erhält man automatisch und umsonst! Man muss es nicht     extra beantragen. Und es gilt mindestens bis zum Tode des Urhebers  und    auch darüber hinaus. Weil man es automatisch erhält, verletzen  alle    anderen das Urheberrecht des Urhebers, wenn sie das Werk ohne   Erlaubnis   nutzen. Deshalb ist es unbedingt notwendig, eine   Free-Culture-Lizenz  zu  verwenden und deutlich sichtbar an alles   anzubringen, von dem man  will,  dass andere es nutzen. Ohne das ist es   ihnen rechtlich schlicht  nicht  möglich. Die beste weil erprobteste  und  verbreitetste Möglichkeit  dafür  sind die Creative Commons  Lizenzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was aber heißt das fürs Fahrrad? + &lt;br /&gt;
Lassen     sich mit Creative-Commons-Lizenzen Räder schützen/Hardware? Nun:     Funktionalitäten sind nicht geschützt. Besondere Bemalungen des Rads     könnten geschützt sein – darum Extra viel Klimbim anbringen, z.B.  eine    Flosse, um Urheberrechtsschutz zu haben? Vielleicht, ja. Damit  könnte    das Rad unter Umständen wegen einer besonderen Form oder  Farbgebung   oder  durch einen Nutzungskontext vom Urheberrecht  abgedeckt sein. Kann   man  aber i.d.R. nicht wissen vorher. Das würde  ein Richter vor einem   Gericht  entscheiden müssen. Empfehlung daher:  Nicht drauf verlassen   oder darauf  bauen. Trotzdem unbedingt die  Creative-Commons-Lizenzen   verwenden! Sie  geben dem Gegenüber  Sicherheit und zeigen, wie ihr   wollt, dass andere  eure Arbeit  weiterverwenden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Und die Creative Commons Non-Commercial Lizenz? + &lt;br /&gt;
Aber     was ist mit der Non-Commercial-Lizenz, die ja Open Desk verwendet?    Auch  andere Hardware-Projekte nutzen die doch. Soweit mir bekannt  ist,   ist  der Grund dafür zum einen der selbe wie oben angegeben: Die   Lizenz   zeigt, wie Open Desk verwendet werden möchte. Und zweitens  ist  es   wichtig, auf die bestehende Rechtsunsicherheit hinzuweisen:  Die    NC-Lizenz ist vor Gericht in diesem Kontext soweit mir bekannt  noch  nie   in einem Beispielfall durchverhandelt worden. Es gibt  keinen    Präzedenzfall. Damit besteht ein gewisses rechtliches Risiko  für einen    Verletzer – eventuell gilt sie ja doch! Dieses Risiko wirkt  in  gewisser   Weise schützend.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KURZE DISKUSSION DER NC-Lizenz&lt;br /&gt;
* Die NC-Lizenz wird sehr kontrovers diskutiert und hat viele Probleme:&lt;br /&gt;
* Hauptargument dagegen ist, dass es sich eigentlich nicht um eine Free-Culture-Lizenz handelt, klar. &lt;br /&gt;
* Auch  dürfen sich Dinge, die eine NC-Lizenz verwenden, nicht als     Open-Source-Hardware oder Open-Source-Software bezeichnen (Siehe     Open-Source-Hardware-Definition http://www.oshwa.org/definition/german/). Open Source erfordert explizit, dass kommerzielle Nutzung erlaubt ist. &lt;br /&gt;
* Die     meisten der kollaborativen Freiheiten, die offene Entwicklung und     offene Kultur bieten, werden durch die NC-Lizenz abgeschaltet bzw.     blockiert (wie z.B. Verringerung der Kollaborationskosten die bei     Lizenzverhandlungen oder Zahlungen entstehen). &lt;br /&gt;
* Da     die Entwicklung und Herstellung von Hardware sehr kostenintensiv ist     und deshalb i.d.R. mit finanziellen Einnahmen verknüpft werden muss,    ist  eine Weiterentwicklung von NC-lizenzierter Hardware kaum möglich    bzw.  extrem unwahrscheinlich. &lt;br /&gt;
* Ein     weiteres NC-Lizenz-Problem ist, kaufe ich mir einen Tisch bei IKEA,     kann ich ihn, wenn ich ihn nicht mehr brauche, jederzeit legal     weiterverkaufen. Habe ich mir aber meinen eigenen Open Desk gebaut,    kann  ihn aber bei einem Umzug nicht mitnehmen, darf ich ihn nicht    verkaufen,  denn das wäre ja eine plötzliche kommerzielle Nutzung. Mit    einem  NC-lizenzierten Gegenstand habe ich also am Ende noch weniger    Freiheiten  als mit einem proprietären. &lt;br /&gt;
* Der     letzte wichtige Punkt ist, das es extrem unklar ist, wo kommerzielle     Nutzung beginnt und wo sie aufhört. Feiere ich eine Party mit meinen     Freunden, nutze dabei einen Open Desk und bitte meine Freunde am Ende    um  ein paar Euro als Zugabe für Getränke und Essen, ließe sich das    schon  als kommerzielle Nutzung vor Gericht einklagen und vielleicht    sogar  durchsetzen... Diese rechtliche Unschärfe sorgt dafür, das mit    einer  NC-Lizenz ein rechtliches Minenfeld geschaffen wird, welches   die   Nutzung, den Bau und Weiterentwicklung solcher Hardware extrem    erschwert  bzw. mit hohen Risiken belegt.&lt;br /&gt;
NC-Lizenz DISKUSSION ENDE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. PATENTRECHT===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Schützt     Funktionalitäten (things that do things). Muss beantragt werden  („all    hardware is born free“). Eine wichtige Voraussetzung für die   Erteilung   ist die technische Neuheit (eng: prior art). Diese wird   geprüft.  Deshalb  ist eine Patentanmeldung langwierig und teuer. Will   man sich  davor  schützen, dass andere die eigene Idee patentieren,  muss  man sie  also gut  sichtbar und auffindbar publizieren. Dafür  lassen  sich  verschiedene  Wege finden und diskutieren. Wichtig ist,  dass die  Prüfer  es finden,  wenn jemand es beantragt. Die Gefahr, dass  jemand  die  Erfindung auf  eurer Seite findet und dann zur  Patentierung  einreicht,  ist deshalb aber  sehr sehr gering, da das  Risiko zu hoch  ist – Preis  und Aufwand für  einen Antrag sind hoch,  die Gefahr der  Nichterteilung  groß. Faustregel:  Niemand kann etwas,  dass einmal offen  ist,  patentieren! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was heißt das für den Open-Source-Fahrradbau? + &lt;br /&gt;
Abgesehen     davon, dass die Wahrscheinlichkeit beim solidarischen Lastenradbau    eine  Erfindung zu machen, die patentwürdig ist, eher gering ist, ist   es  auch  fraglich, wo der Sinn läge, ein Patent zu beantragen, wenn   man  die  Erfindung offen haben möchte. Prior Art (Technische Neuheit)   ist  euer  bester Freund. Darum publiziert publiziert publiziert –  „All   hardware is  born free“ – einmal offen publiziert, bleibt sie es  auch. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) In den USA gibt es/gab es Experimente, eine Free-Culture-Lizenz    auf  das Patentrecht aufzubauen. Aber dafür braucht man vorher ein    Patent,  bevor man überhaupt darüber nachdenken kann... Darum lassen   wir  das hier  mal undiskutiert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. GEBRAUCHSMUSTERSCHUTZ=== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? +&lt;br /&gt;
Sind     nicht überall auf der Welt zu finden. „Der kleine Bruder des   Patents“.   Muss beantragt werden. Schützt „gewerblich anwendbare   Erfindungen, die   neu sind und auf einem erfinderischen Schritt   beruhen.“ Alles, was man   mit Phantasie darunter sehen kann, lässt  sich  also so schützen. Die   Prüfer prüfen, ob der Antrag formal  richtig  ist, nicht aber, ob die   Neuheit wirklich gegeben ist! Die  Kosten für  einen Antrag sind deshalb   gering, man kann es also schnell  prüfen  lassen – die formale   Richtigkeit. Der Gebrauchmusterschutz  gilt  maximal 10 Jahre (3 Jahre   plus Verlängerung) und wird schnell  erteilt.  Es erfolgt wie erwähnt   keine Prüfung der Neuheit. Die   Rechtsbeständigkeit ist deshalb gering.   Unterschiede für uns zum   Patent: geringere Rechtssicherheit und   geringere Geltungsdauer. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
http://dpma.de/gebrauchsmuster/gebrauchsmusterschutz/index.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad?  + &lt;br /&gt;
Hat     man etwas, dass dort hereinpassen könnte, kann man den Antrag   stellen.   Es ist aber fraglich, ob wir im solidarischen Lastenradbau   wirklich   etwas erfinden können, dass der Neuheitsprüfung im  Streitfall  vor einem   Gericht dann standhält. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Soweit mir bekannt ist, gibt es keine Free-Culture-Lizenz, die   auf   den Gebrauchsmusterschutz aufsetzt. Deshalb wäre es schwierig,   anderen   ohne jeweilige individuelle Rücksprache Nutzung zu erlauben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Könnte     man nicht ein Gebrauchsmuster beantragen, eine NC-Lizenz verwenden   und   mit dem Gebrauchsmuster Verletzern der NC-Lizenz drohen, seine     rechtliche Ausgangslage etwas verbessern? + &lt;br /&gt;
Ja, könnte man versuchen. Bzw. mal genau durchdenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. GESCHMACKSMUSTERSCHUTZ (Eingetragenes Design)===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
„Ist     ein gewerbliches Schutzrecht, das seinem Inhaber die ausschließliche     Befugnis zur Benutzung einer ästhetischen Erscheinungsform (Gestalt,     Farbe, Form) verleiht.“ Da wo das Urheberrecht also unscharf wird –   was   ist noch geschützt oder nicht – kann das Geschmacksmuster   Klarheit   bringen bzw. Fakten schaffen. Voraussetzung ist die Neuheit  –  kein   ähnliches Design darf vorhanden sein im Markt. Neuheit wird   aber   ebenfalls nicht geprüft, weshalb die Rechtssicherheit auch   geringer  ist.  Geltung für max. 25 Jahre. Kosten für die Beantragung    überschaubar. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad? +&lt;br /&gt;
Hat   man ein ganz besonderes Design, kann man es also versuchen. Tills   XYZ   Räder hätten vielleicht eine Chance gehabt, obwohl sie ihre   besondere   Ästhetik dadurch erhalten, dass die Funktionalität frei   liegt - dass  sie  blanke Funktionalität sind (also etwas, dass   eigentlich durch  Patent  und Gebrauchsmuster abgedeckt ist) ... Wie   würde ein Richter  das  interpretieren? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Ich kenne keine Free-Culture-Lizenz die auf das Geschmacksmuster     aufbaut. Deshalb wäre es schwierig, anderen ohne jeweilige   individuelle   Rücksprache Nutzung zu erlauben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. MARKENSCHUTZ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Marken     können Wort-, Bild-, Klang- und Farbmarken sein und es gibt sogar     3-dimensionale Marken. Sie müssen extra beantragt werden. Die Kosten     sind überschaubar bis hoch (je nach gewünschtem Schutzumfang). Die    Marke  kann immer wieder verlängert werden und kann deshalb   theoretisch   unendlich weiterlaufen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Für den solidarischen Open-Source-Lastenradbau? + &lt;br /&gt;
Die     Open-Source-Hardware-Definition sieht eindeutig den Schutz von  Marken    vor bzw. unterstützt oder man könnte sogar fast sagen  empfiehlt ihn.    Wenn jeder die Hardware herstellen kann, ist es gerade  wichtig, wer  das   macht, mit welchen Fähigkeiten, Maschinen,  Materialien, mit  welcher   Sorgfalt und vielleicht auch welchem  Ethos... Jeder kann die  Baupläne   der TV-B-Gone runterladen, das Gerät  herstellen und  verkaufen. Aber   nicht unter dem Namen „TV-B-Gone“,  denn der ist von  Mitch Altman   (Cornfield Electronics) geschützt  worden. http://de.wikipedia.org/wiki/TV-B-Gone&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
D.h.     – wäre „Carla Cargo“ als Marke registriert, könnte jeder mit den    Plänen  eigene Anhänger herstellen und sie weiterentwickeln, aber sie    nicht als  „Carla Cargo“ bezeichnen bzw. so in den Markt bringen, auch    keine  Workshops anbieten, in denen „Carla Cargos“ gebaut werden.  Denkt   man das  weiter, kann man auch versuchen, besondere Farbmarken  zu  wählen  (das  Telekom-Pink ist z.B. geschützt, lässt sich eine  feuerrote  Gabel   denken?) oder sogar dreidimensionale Marken zu  entwickeln  (vielleicht   hat eine Carla Cargo immer eine coole  Haifischflosse usw.)  und sich das   schützen lassen. Modeschnittmuster  sind per se nicht  schützbar.  Deshalb  drucken die großen Marken ihre  Logos auf die  Sachen, denn die  sind  geschützt. Und am Ende geht es  nicht um die  schöne Unterhose,  sondern um  den Schriftzug darauf...  Also einfach  Marken auf  nicht-schützbares  kleben? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Kann     ich die XYZ-Verbindung als dreidimensionale Marke sichern? Nein,  weil    es sich um eine Funktionalität handelt. Lego hat viele Jahre  dafür    gekämpft, ihr Steckfunktionssystem nach Ablauf des  Patentschutzes   weiter  als dreidimensionale Marke zu schützen,  letztlich sind sie  aber   gescheitert. Lego ist jetzt frei. Wir sehen  auch immer mehr Klone  im   Markt. Aber XYZ-Spaceframe als Wortmarke?  Ziemlich sicher ja.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was könnte das für unsere dezentrale Fabrik bedeuten? +&lt;br /&gt;
Man     könnte sich „Carla Cargos“ und andere „Marken“ als ein Franchise     vorstellen. Auch in Berlin kann man sich einen „Carla Cargo“ bauen.   Das   Netzwerk baut zusammen seine Marken auf, macht sie überall   bekannt.  Aber  wenn man in Berlin oder Wien z.B. einen „Carla Cargo“   baut oder   verkauft, zahlt man etwas an den Erfinder... Das kann für   die   kommerzielle Leistungsfähigkeit und Stärke des ganzen Netzwerkes   sehr   gut sein. – „gemeinsame Marken“ aufbauen und so die Nachfrage   stärken   (Ich glaub z.B. an ein großes Potential von XYZ). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit     so einer Übereinkunft ist es wünschenswert für alle, dass auch    woanders  XYZ Workshops durchgeführt werden. Für alle Akteure. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Abgesehen davon: Der Aufbau von Marken ist für eine Geschäftsentwicklung ohnehin so gut wie immer richtig.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;amp; Es ist eine Überlegung wert, dass man in so einem Netzwerk/mit so einer Lösung auf die schlechte NC-Lösung verzichten kann/könnte! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===FAZIT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Also was machen wir nun? + &lt;br /&gt;
Mein     allgemeiner Tipp: Alle Rechte oben außer das Urheberrecht müssen   extra   beantragt werden. Will man etwas „open“ lassen, beantragt man   also   einfach nichts! Das Urheberrecht wird eine ungefragt angeklemmt   und   deshalb muss man es gestalten. Wichtig ist zu verstehen, dass   vom   Urheberrecht kein verlässlicher oder umfassender Schutz für   Hardware   erwartet werden kann im Moment nicht und wahrscheinlich (und   auch   hoffentlich!) niemals. &lt;br /&gt;
Mit     einem Markenschutz hingegen – der eindeutig sinnvoll und   wünschenswert   ist für Open-Source-Hardware-Ökosysteme – kann man  seine  individuelle   Position auf einem Markt stärken und sogar zu   interessanten und relativ   rechtsfesten (Marken-Lizenzierung)   Verabredungen in überregionalen   Netzwerken kommen. Bzw. man kann das   versuchen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
^ Ok. Bitte hochscrollen zu den Fragen. Lassen sich jetzt alle Fragen beantworten? Welche nicht? ^&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DISKUSSION IM WORKSHOP  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-   und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung  von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?   Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung   einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?   Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=4. EINNAHMEN, Geld verdienen &amp;amp; Betrieb sichern=&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 *O&lt;br /&gt;
  \ \__^\ – :|||||: &lt;br /&gt;
  O °° O       O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN &amp;amp; PROBLEME==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* rein     praktisch: wie kann ich das ganze so formulieren das ich in einem     businessplan damit auch bänker überzeuge? oder kann ich das von  anfang    an eh vergessen und muss mich auf alternative  grundfinanzierung wie    crowdfunding verlassen?&lt;br /&gt;
* Generell     fällt mir bei den Gesprächen mit Banken und Beratern auf das alles   auf   hohe Volumina abzielt -&amp;gt; ich glaube allerdings genau das ist   gar   nicht mehr ziel von open source hardware (zum glück) -&amp;gt; wie   kann ich   eine existenz trotzdem sichern auch mit weiteren   nebenprodukten?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Christophe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie     kann man knsequent offene Inhalte ( Wiki Wissensallmende) und frei     zugängliche Werkstätten ( Offene Werkstätten als Produktionsallmende)     betreiben und damit Menschen bezahlen ( sozial stabile Strukturen     schaffen), parallel zur Konsumwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christophe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two models for me: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The &amp;quot;free time&amp;quot; model (idealistic focus) and(+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
the open source business model (commercial focus)(+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentare + Ideensammlung Christophe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flattr-Plug in für Wiki?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kommerzieller     Zielsetzung und Open Source Aktivismus wie etwa der     Aufbereitung/Generierung gemeinfreier und online verfügbarer Inhalte   in   Einklang zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Till]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Till / XYZ CARGO:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „kommerzielles     Interesse“ sind nicht immer eigennützige Profitgedanken, sondern   haben   teilweise mit dem Wunsch nach Fortbestand eines   Open-Source-Projektes  zu  tun:&lt;br /&gt;
* Wie kann man Open Source Projekte am Leben halten? (+1)&lt;br /&gt;
* Wie können sich diejenigen die daran arbeiten am Leben halten? (+1)&lt;br /&gt;
* Und das auch ohne permanent auf öffentliche Förderungen angewiesen zu sein? (+1)&lt;br /&gt;
* das für mich auch ein wichtiger punkt, die nachhaltigkeit der eigenen ressourcen&lt;br /&gt;
* Wie finanzieren sich zur Zeit all diejenigen, die mit viel Zeiteinsatz gemeinfreie Inhalte erarbeiten? (+1)&lt;br /&gt;
* die Generierung von gemeinfreien Inhalten kann strukturell ermöglicht werden: &lt;br /&gt;
* z.B.     Finanzierung der Entwicklung eines gezielten Open Source Projektes     durch Crowdfunding und andere Fördermittel; (z.B.: Entwicklungs-Camp    für  XYZ Anhänger inkl. Bau-Plan-Erstellung, etc) &lt;br /&gt;
* Finanzierung     einer bestimmten, bekannten und fähigen Entwickler-Gruppe für eine     bestimmte Zeit - eine Art „Open-Source-Stipendium“ &amp;gt;&amp;gt; vgl. Idee     „Stiftung Freistellen Hamburg“ oder gleiche Idee von Van Bo Le Mentzel:  http://www.startnext.de/dscholarship&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==INPUT / LISTE MÖGLICHER GELD-EINNAHMEQUELLEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Jeder Standort/Spieler muss sich seinen eigenen individuellen Mix aus Einnahmequellen zusammenstellen. Unten steht eine Liste. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Open Source ist ein Entwicklungsmodell, kein Geschäftsmodell. Man sucht sich Geschäftsmodelle, die gut damit zusammenpassen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„Geschäftsmodell“     heißt nicht nur Einnahmequellen, sondern umfasst auch alle anderen     Punkte, die wir hier besprechen z.B. PRODUKTE oder GEMEINSAME MARKE     &amp;amp; KOMMUNIKATION. Wenn wir gute Antworten auf die anderen Punkte     finden, dürfte es auch leichter werden, diese Einnahmequellen zu     aktivieren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Liste===&lt;br /&gt;
* Mitgliedsbeiträge &lt;br /&gt;
* Produktion - Herstellung (von kundenspezifischen Anpassungen, von fertigen  &amp;amp; später anpassbaren Rädern/Produkten, von ... ) &lt;br /&gt;
* Open Source Stipendien (Van Bo, ähnliche Dinge) &amp;gt; gratify (?) &lt;br /&gt;
* Crowdfunding (einmalig, regulär)  &lt;br /&gt;
* Radverleih (zentral oder dezentral http://www.velogistics.net und/oder http://dein-lastenrad.de/index.php?title=Hauptseite#Freie_Lastenr.C3.A4der_.E2.80.93_Projekte &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Verknüpfung mit Sharingplatformen (z.B. http://lock8.me/) &amp;lt;http://lock8.me/&amp;gt; &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Studie hätte gezeigt: Bereitschaft für Tages(Stunden?)preis läge im Schnitt bei 3,50EU (für Berlin) &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Erfahrung von Frauke/Kunststoffe: Einnahmen von Verleih fressen Instandhaltungskosten auf &lt;br /&gt;
* Workshopvermietung (z.B. letsmake oder Bauer + planer oder offene-werkstaetten.org) &lt;br /&gt;
* Werkzeugvermietung &lt;br /&gt;
* Reparatur &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Dienstleistungen&amp;quot; um den Verwaltungsaufwand für ein Lastenrad?  &lt;br /&gt;
* Werbung (an den Rädern) - Fahrende Schilder &lt;br /&gt;
* Garantie-Zusicherung (als Gegensatz zum eigenverantowrtlich durchgeführten Selbstbau) &lt;br /&gt;
* Updates (auf spätere Entwicklungsstufen des Open Source Hardware Produktes) &lt;br /&gt;
* Ladenbetrieb – von Einzelteilverkauf  über Bausätze bis hin zum fertigen&amp;amp;nicht selbst gebauten Rad &lt;br /&gt;
* Bezahlte Workshops (zu Rädern, zum Schweißen, Lastenradbau als &amp;quot;Team Event&amp;quot; für Gruppen, Firmen etc.)  &lt;br /&gt;
* Förderungen (z.B. für Bildung)  &lt;br /&gt;
* Lizenzierung (z.B. von Marken) - Distributed Manufacturing  &lt;br /&gt;
* Spenden (Flattr Button) https://flattr.com/ &lt;br /&gt;
* Events (mit Eintritt)  &lt;br /&gt;
* Sponsoring (Irgendwer hat erzählt, die Open-Design-City im Betahaus wird demnächst zum Conrad-HackSpace &amp;gt; http://hardware.co/)  &lt;br /&gt;
* Produktionsleistung/Prototypenentwicklung  &lt;br /&gt;
* Service: Instandhaltung von Leihrädern anderer? (http://www.radambulanz.de/) &amp;lt;http://www.radambulanz.de/&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Service: We hack your bike?  &lt;br /&gt;
* Zertifikate: Du bist ein ausgewiesener XYZ-Workshopleiter (Expert_innen-Pool für diverse Lastenrad-Modelle &lt;br /&gt;
* Expertise mit Netzwerkaufbau? – z.B. Wikibetrieb &lt;br /&gt;
* Tom: Anschubfinanzierung durch Spenden, aus der Hausgemeinschaft usw. hat oft gut funktioniert!  &lt;br /&gt;
* Abholung von alten Schrotträdern - Aufräumservice für die Stadt, für Hausverwaltungen usw. Wer entsorgt all diese toten, rostigen Fahrradzombies? Recyclingservice. - Eventuell gekoppelt an einen Gebrauchtteilbetrieb?  &lt;br /&gt;
* Synergien/Kooperationen mit Sozialprojekten wie Behindertenwerkstätten? Sozialunternehmertum?  &lt;br /&gt;
* im design gibt es ansätze, dass mitarbeiterInnen 4-tage wochen haben oder ihnen zeit zur eigenen entwicklung freigegeben wird. es könnte ein anspruch an die arbeitswelt sein, weg von der 100%-Stelle zu kommen und damit eine querfinanzierung ideeller projekte ermöglichen. die vorteile für beide seiten sollte klar sein, oder? &lt;br /&gt;
* sonderabgabe für große unternehmen zur förderung freier, selbstorganisierter projekte ;-) oder firmenpatenschaften? ist aber auch kritisch zu sehen, stichwort &#039;unabhängigkeit&#039;! &lt;br /&gt;
* verkauf von bauanleitungen, wie z.b. christian kuhtz von &#039;einfälle statt abfälle&#039; oder www.atomiczombie.com (DIY bicycle parts)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;patenschaften&amp;quot; von großen firmen, das ist allerdings auch heikel&lt;br /&gt;
* +... was fehlt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fragen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Was     davon könntet ihr euch für euch vorstellen? Was nicht? Und warum?  Was    fehlt, müsste man gestalten, um auch neue Einnahmequellen zu     erschließen? Oder vorhandene zu vergrößern? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==DISKUSSIONS-ERGEBNISSE/VERLAUF | PROTOKOLL:== &lt;br /&gt;
* &amp;gt;Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-  und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?  Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung  einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?  Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwurf Workshopstruktur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Teilnehmende Projekte =&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8843</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8843"/>
		<updated>2015-02-24T20:29:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: /* 4. EINNAHMEN, Geld verdienen &amp;amp; Betrieb sichern */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;     o    &lt;br /&gt;
. _/\_ &amp;gt;  ___&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teilnehmer:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer [https://www.n55.dk/ N55] und [https://www.xyzcargo.com/ XYZ CARGO] , till [AT] n55.dk &lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, [https://www.facebook.com/pages/Cargo-Bike-Fans-Berlin/191182021004757 cbf berlin]  , [http://www.nicojungel.net/solar.html 8rad] &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Workshopleiter:=== &lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=2. EINFÜHRUNG: Dezentrales offenes Produzieren= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;           O`                                 &lt;br /&gt;
\__/ .. _/\_&amp;gt;                             &lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt; oo    O,&amp;gt; /O  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Fablabs===&lt;br /&gt;
* Vergleich: Fablabs https://www.fablabs.io/map &lt;br /&gt;
* Fablabs sind dezentrale, unabhängige Fertigungsstätten. „To make almost everything“. Bild: http://www2.dxarts.washington.edu/images/fremont-aerial-overview.jpg&lt;br /&gt;
* Ist das die Produktion der Zukunft? Produkt/Produktionsbedürfnis sucht passende Fabrik? Beispiel: Britehub https://britehub.com/ &amp;amp; MakersRow http://makersrow.com/  &lt;br /&gt;
* Lokale Produktion mittels globaler Baupläne: From „Products In and Waste out“ to „DATA In to DATA Out“ Bild: http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png , Blogpost dazu: http://bloglz.de/from-_products-in-waste-out-to-_data-in-data-out/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Open Source &amp;amp;= Kollaboration===&lt;br /&gt;
* Fablabs entwickeln sich massiv auf Open Source Prinzipien – dem offenen Austausch von Bauplänen und Möglichkeiten. Drei Beispiele: Arduino -     Physical Computing und Arduino Community - http://arduino.cc , Thingiverse – Digital Designs for Physical Objects http://thingiverse.com, GitHub – Open Source Software http://github.com + &lt;br /&gt;
* Sinn von Open Source – Nicht nur sein eigenes Design öffnen, sondern die Vorteile von Open Source nutzen, auf ein lebendiges Ökosystem zurückgreifen zu können, etwas dazuzugeben, gemeinsam etwas zu entwickeln. - „It is not „Open Source Your Hardware“ it is „Building Open Source Hardware“. (Sam Muirhead http://cameralibre.cc )  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Jedes Mal, wenn ein Fablab irgendwo Erfolg hat, bekannt wird und   etwas   offenes und woanders gut nutzbares schafft, gewinnen alle   anderen   Fablabs. -&amp;gt; Die Nachfrage wächst und die  Leistungsfähigkeit  aller. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„wunschagenda nico jungel: (...) ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?“&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;  „Was wäre, wenn IKEA Open Structures-Teile in großer Masse   produzieren   würde?“ Das Ökosystem würde wachsen, und die  Möglichkeiten  aller, damit  zu arbeiten und auch Geld zu verdienen  (insofern OS Open  Source  wäre), würden wachsen. Ein Markt für z.B. Reparaturen, individuelle  Hacks und  Sonderteile oder Add ons würde  entstehen, den  viele besetzen  können –  Long-Tail. (Offene  Ökosystemperspektive) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= &amp;gt;  Für den dezentralen Lastenradbau: Wie agieren die individuellen Standorte, um Dinge in dieses Netzwerk/dieses Ökosystem zurückzugeben, um es für alle stark zu   machen   und jedem einzelnen Standort seine Arbeit zu erleichtern,  damit  jeder   einzelne Standort es nutzen kann. &lt;br /&gt;
Welche Open-Source-„Produkte“ würden das erleichtern, wie sind Abläufe und gemeinsame Kommunikation gestaltet? Wie kann ein gemeinsames  Ökosystem entstehen, welches allen Vorteile bringt? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;amp; NC-Lizenzen? Das Beispiel Open Desk – Distributed Manufacturing=== &lt;br /&gt;
(NC = Nicht-kommerzielle Nutzung) &lt;br /&gt;
* Beispiel Open Desk – Design for Open Making. https://www.opendesk.cc/&lt;br /&gt;
* Tische, die mit in den meisten Fablabs vorhandenen digitalen Werkzeugen hergestellt werden können. &lt;br /&gt;
* Idee     des „Schutzes“ durch eine NC-Lizenz. Ich darf den Tisch für mich    selbst  herstellen, aber nicht verkaufen. Aber die Plattform  vermittelt   mir  auch lokale Hersteller  – z.B. Fablabs – die es für  mich   herstellen. Als  Kunde kaufe ich von diesem Fablab dann den  Tisch. Das   Fablab nimmt also  eine kommerzielle Nutzung des Designs  vor. Das  Fablab  hat einen Vertrag  mit Open Desk – einen Teil der  Einnahmen wird  an die  Designer  weiterüberwiesen = Verteilte  Herstellung &lt;br /&gt;
* (Hinweis: NC = nicht Open Source, Achtung bei der Wortwahl, mehr dazu unten bei „LIZENZEN“) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;gt; Können wir uns so was generell auch für den Lastenradbau vorstellen?     Dass Christophe in Berlin Tims Räder herstellt, verkauft und etwas  an    Tim weiterüberweist. Oder Tim auch Carla Cargos baut und an  Mabe    überweist? Es gibt verschiedene „Produkte“ oder „Designs“  entwickelt   von  verschiedenen Designern, die auch an anderen Orten  hergestellt   werden  können? Manche Werkstätten haben das Wissen, die  Werkzeuge und    Fähigkeiten, um auch diese Designs oder eine Auswahl  von Designs aus   der  Palette herzustellen, tun es und geben etwas von  diesen Einnahmen   ab? &lt;br /&gt;
* Welche     „Produkte“ ließen sich so etablieren und aufbauen? Zum Nutzen aller?     (Open Source: Umso leichter Designs vor Ort reproduzierbar sind,  desto    besser kann man sich das vorstellen.) &lt;br /&gt;
* Welche Werkzeuge brauchen wir dafür? &lt;br /&gt;
* Welche Vereinbarungen treffen wir? &lt;br /&gt;
* ... Welche Fragen tauchen dann auf ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterlesen und Weitergucken zur Einführung:=== &lt;br /&gt;
* Simone Cicero on Open Platforms http://meedabyte.com/2014/12/20/the-future-of-manufacturing-platforms-and-distributed-fabrication/&lt;br /&gt;
* Platform Design Flowchart  http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ERSTE FRAGEN &amp;amp; DISKUSSION  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* NC-Lizenzen für Lastenradproduktion / - distribution - übertragbar?&lt;br /&gt;
* Copy/paste vs. Eigenbau / lernen - Professionalisierung der FabLabs eher Service als Wissenstransfer?&lt;br /&gt;
* Nutzen &amp;amp; Effizienz vs. Gruppen- und Lernprozess - Widerspruch überwinden?&lt;br /&gt;
* Konkurenz verschiedener Geschäftmodelle: Distribution von Rohstoffen oder integriertes Modell von Re- und Upcycling &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ABSCHLUSSDISKUSSION ZUR OFFENEN VERTEILTEN FABRIK==&lt;br /&gt;
Das hier ist das Protkoll der Abschlussdiskussion am Ende des Workshops in der wir auf das Ausgangsbild zurückkamen:&lt;br /&gt;
* Welche Infrastruktur brauchen wir? Schweißen ist schlecht, Aufwand zu hoch? Jedoch gehen die Schweißworkshops sehr gut! Menschen wollen Schweißen lernen  (Fahrradwerkstätten, die Schweißen ertragen bzw. Metallwerkstätten die Fahrradfrickler mögen)&lt;br /&gt;
* Standardisierungen an den verschiedenen Standorten? vs. Kooperation zwischen ganz verschiedenen Orten&lt;br /&gt;
* Verhältnis von &amp;quot;wir machen lokal alles selber&amp;quot; zu verteilter Produktion - möglichst einfache vs. komplexere (auf Fachkenntnisse angewiesene) Produkte&lt;br /&gt;
* Produktpalette in offener verteilter Fabrik&lt;br /&gt;
* Wie können Formen solidarischen Wirtschaftens in offenen verteilten Fabriken aussehen?&lt;br /&gt;
* was sind die verbindenden Elemente innerhalb des Kollaborationsverbundes? &amp;quot;Es gibt noch nicht diesen Teppich, der alles miteinander verwebt?&amp;quot; (Tom) Wie können verschiedene Werkstätten jenseits des Marktes miteinander in Beziehung kommen? Wie kann ein Maximum an Vielheit in dieser geteilten Struktur zusammen kommen? Standardisierung für Komplexität! / Lars: Der erste und wichtigste Faden in diesem Teppich könnte Open Source sein. Wenn Leute wirklich beginnen, die Modelle anderer zu bauen und weiterzuverbreiten, kommerziell motiviert, wird sich mehr Energie einstellen können? &lt;br /&gt;
* welche Partner kann man hinzuziehen? Die Deutsche Bahn, /Stadtverwaltungen z.B.? &lt;br /&gt;
* Personen, die Energie für den Eigenbau aufbringen sind fast nie Einzelpersonen, sondern Kollektive/Gruppen, die Ideale und Projekte haben&lt;br /&gt;
* Gleichzeitig entwickeln: Standardisierung vorantreiben und lustige Vielfalt wertschätzen und ermöglichen&lt;br /&gt;
* Wichtig: Anschlusstermine sind wichtig, um wirklich Fortschritte zu machen. Es war gut, sich gesehen zu haben. Face to Face is key :-) &lt;br /&gt;
*Lastenräder könnten gute Beispiele für Open-Source-Ökosysteme werden, weil sie so viele Zusammenhänge erlebbar machen, sichtbar und zugänglich zeigen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ey wo bleibt mein analytisches Schema?&amp;quot; Welche Produkte, Zielgruppen meint ihr überhaupt? Welche Bedürfnisse? &amp;quot;Ihr seid unklar in euren Begriffen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACTION! Mission-Statement vorbereiten für das Treffen in Köln, das verschiedene Perspektiven vereint. Wer ist dabei? Tom, ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .    &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WEITERER WORKSHOPVERLAUF&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
+ &amp;gt; Aus diesem allgemeinen Überblicksbild  gehen wir jetzt in    Einzelfragen, die sich konkret für die Akteure an den  individuellen    Standorten stellen. Bei der Besprechung dieser Fragen,  versuchen wir    immer wieder auch dieses große Bild von oben mit im Blick  zu  behalten,   um zu schauen, wie können die Lösungen der individuellen   Standorte  und  Akteure auch wieder positiv ins Ökosystem zurückwirken,  um   letztlich  alle zu stärken. So suchen wir nach Synergien, die  alle    vorwärtsbringen. -&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=3. LIZENZIERUNG &amp;amp; SCHUTZRECHTE, Rechtliche Fragen= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    o                                 &lt;br /&gt;
  _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
 O,&amp;gt; /O l----l&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* wie schütze ich das projekt/produktidee gegen eine nachträgliche patentierung durch andere firmen&lt;br /&gt;
* wie     und wo formuliere ich die open source hardware pinciples möglichst     allumfassend für ein projekt/produkt um einen maximalen schutz gegen     patentierung zu bekommen&lt;br /&gt;
* auch     die Creative Commens BY-SA Lizenz sagt ja das klone das urprojekt     erwähnen müssen und verbesserungen teilen sollen. Wie kann ich   vorgehen   bei verletzungen dieser lizenzbedingungen? Wie sieht die   Namensnennung   für Klone genau aus?&lt;br /&gt;
* das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTLICH: &lt;br /&gt;
ich     fände es interessant, einen anwalt einzuladen, der über   copyright/open   source/creative commons und den damit verbundenen   rechten und   möglichkeiten aufklärt. &lt;br /&gt;
ich     habe das gefühl, dass open source mehr ein modewort ist, unglaublich     toll klingt, aber teils unklar ist, was es überhaupt bedeutet. das     normale copyright bietet z.b. auch jedem menschen die möglichkeit,     privat alles nachzubauen und zu nutzen. zudem kommen die neuen     bewegungen ja eher aus den weichen medien, also musik/software und  ein    umdenken in material/konstruktionen/bauarten wirft viele fragen  auf.&lt;br /&gt;
durch     welche bemühungen und öffnungen zeichnet sich opensource also    überhaupt  aus und wann ist ein projekt tatsächlich opensource bzw    creative  commons? wo verlaufen folglich die grenzen? was sind bisher    die  codes/stillen übereinkünfte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT &amp;amp; IDEEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;gt; &amp;gt; HINWEIS: Das ist keine Rechtsberatung! (sondern was ich,    nach  einigem Lesen und ein paar Gesprächen für mich destillieren    konnte.)  &amp;lt; &amp;lt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„All Hardware is born free.“ – „Alle Hardware wird frei geboren“ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbemerkung:     Rechte sind Texte, die versuchen mit kleinen handlichen Paketen die   zu   beschreiben und zu steuern. Die Wirklichkeit besteht aber nicht   aus   kleinen handlichen Paketen, sondern wuchert aus, schießt quer,   schwappt   über, läuft permanent aus den Grenzen der kleinen Pakete   heraus und   bringt immer wieder Neues. Richter nehmen dann aber diese   Texte und   versuchen damit den Gang der Wirklichkeit zu lenken. Das  ist  aber nicht   immer vorhersehbar oder erwartbar – wie das Verhältnis  der  kleinen  Texte  und Wirklichkeit ist und gesehen wird. Weil die   Wirklichkeit und  diese  Texte in einem „kreativen“ bzw. beweglichen   Verhältnis stehen.  Und  gerade der Bereich, in den wir uns mit   Open-Source-Lastenradbau   hineinbegeben, ist durch hohe Unschärfe in   diesem ganzen Rechtsbereich   geprägt. 100%ig klare Aussagen sind   deshalb schwer zu kriegen. Immer   wieder heißt es: Das kann man vorher   nicht wissen, dass müsste erst ein   Richter entscheiden – Ausgang   ungewiss. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wichtigste     Lektion vorweg und überhaupt ist: 100%ige Rechtssicherheit gibt es     nicht! Im besten Fall immer weniger oder gar nichts erwarten.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt eine Beschreibung von fünf Schutzrechten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===1. URHEBERRECHT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Das Urheberrecht deckt „Werke der Kunst“ mit „körperlicher Festlegung“ ab, keine Funktionalitäten (things that do things)!     Bilder, Texte, evtl. auch Objekte, Choreographien und Musik sind     geschützt. Das heißt: Die Dokumentation ist (in aller Regel)   geschützt.   Aber auch „nichtfunktionelle Designelemente“ können   eventuell unter  das  Urheberrecht fallen. Was genau darunter fällt und   was nicht, wenn  man  den klaren Bereich von Musik, Text, Software,  Bild  und Film  verlässt,  ist schwammig – im Zweifelsfall entscheidet  der  Richter vor  Gericht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Wie? + &lt;br /&gt;
Das     Urheberrecht erhält man automatisch und umsonst! Man muss es nicht     extra beantragen. Und es gilt mindestens bis zum Tode des Urhebers  und    auch darüber hinaus. Weil man es automatisch erhält, verletzen  alle    anderen das Urheberrecht des Urhebers, wenn sie das Werk ohne   Erlaubnis   nutzen. Deshalb ist es unbedingt notwendig, eine   Free-Culture-Lizenz  zu  verwenden und deutlich sichtbar an alles   anzubringen, von dem man  will,  dass andere es nutzen. Ohne das ist es   ihnen rechtlich schlicht  nicht  möglich. Die beste weil erprobteste  und  verbreitetste Möglichkeit  dafür  sind die Creative Commons  Lizenzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was aber heißt das fürs Fahrrad? + &lt;br /&gt;
Lassen     sich mit Creative-Commons-Lizenzen Räder schützen/Hardware? Nun:     Funktionalitäten sind nicht geschützt. Besondere Bemalungen des Rads     könnten geschützt sein – darum Extra viel Klimbim anbringen, z.B.  eine    Flosse, um Urheberrechtsschutz zu haben? Vielleicht, ja. Damit  könnte    das Rad unter Umständen wegen einer besonderen Form oder  Farbgebung   oder  durch einen Nutzungskontext vom Urheberrecht  abgedeckt sein. Kann   man  aber i.d.R. nicht wissen vorher. Das würde  ein Richter vor einem   Gericht  entscheiden müssen. Empfehlung daher:  Nicht drauf verlassen   oder darauf  bauen. Trotzdem unbedingt die  Creative-Commons-Lizenzen   verwenden! Sie  geben dem Gegenüber  Sicherheit und zeigen, wie ihr   wollt, dass andere  eure Arbeit  weiterverwenden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Und die Creative Commons Non-Commercial Lizenz? + &lt;br /&gt;
Aber     was ist mit der Non-Commercial-Lizenz, die ja Open Desk verwendet?    Auch  andere Hardware-Projekte nutzen die doch. Soweit mir bekannt  ist,   ist  der Grund dafür zum einen der selbe wie oben angegeben: Die   Lizenz   zeigt, wie Open Desk verwendet werden möchte. Und zweitens  ist  es   wichtig, auf die bestehende Rechtsunsicherheit hinzuweisen:  Die    NC-Lizenz ist vor Gericht in diesem Kontext soweit mir bekannt  noch  nie   in einem Beispielfall durchverhandelt worden. Es gibt  keinen    Präzedenzfall. Damit besteht ein gewisses rechtliches Risiko  für einen    Verletzer – eventuell gilt sie ja doch! Dieses Risiko wirkt  in  gewisser   Weise schützend.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KURZE DISKUSSION DER NC-Lizenz&lt;br /&gt;
* Die NC-Lizenz wird sehr kontrovers diskutiert und hat viele Probleme:&lt;br /&gt;
* Hauptargument dagegen ist, dass es sich eigentlich nicht um eine Free-Culture-Lizenz handelt, klar. &lt;br /&gt;
* Auch  dürfen sich Dinge, die eine NC-Lizenz verwenden, nicht als     Open-Source-Hardware oder Open-Source-Software bezeichnen (Siehe     Open-Source-Hardware-Definition http://www.oshwa.org/definition/german/). Open Source erfordert explizit, dass kommerzielle Nutzung erlaubt ist. &lt;br /&gt;
* Die     meisten der kollaborativen Freiheiten, die offene Entwicklung und     offene Kultur bieten, werden durch die NC-Lizenz abgeschaltet bzw.     blockiert (wie z.B. Verringerung der Kollaborationskosten die bei     Lizenzverhandlungen oder Zahlungen entstehen). &lt;br /&gt;
* Da     die Entwicklung und Herstellung von Hardware sehr kostenintensiv ist     und deshalb i.d.R. mit finanziellen Einnahmen verknüpft werden muss,    ist  eine Weiterentwicklung von NC-lizenzierter Hardware kaum möglich    bzw.  extrem unwahrscheinlich. &lt;br /&gt;
* Ein     weiteres NC-Lizenz-Problem ist, kaufe ich mir einen Tisch bei IKEA,     kann ich ihn, wenn ich ihn nicht mehr brauche, jederzeit legal     weiterverkaufen. Habe ich mir aber meinen eigenen Open Desk gebaut,    kann  ihn aber bei einem Umzug nicht mitnehmen, darf ich ihn nicht    verkaufen,  denn das wäre ja eine plötzliche kommerzielle Nutzung. Mit    einem  NC-lizenzierten Gegenstand habe ich also am Ende noch weniger    Freiheiten  als mit einem proprietären. &lt;br /&gt;
* Der     letzte wichtige Punkt ist, das es extrem unklar ist, wo kommerzielle     Nutzung beginnt und wo sie aufhört. Feiere ich eine Party mit meinen     Freunden, nutze dabei einen Open Desk und bitte meine Freunde am Ende    um  ein paar Euro als Zugabe für Getränke und Essen, ließe sich das    schon  als kommerzielle Nutzung vor Gericht einklagen und vielleicht    sogar  durchsetzen... Diese rechtliche Unschärfe sorgt dafür, das mit    einer  NC-Lizenz ein rechtliches Minenfeld geschaffen wird, welches   die   Nutzung, den Bau und Weiterentwicklung solcher Hardware extrem    erschwert  bzw. mit hohen Risiken belegt.&lt;br /&gt;
NC-Lizenz DISKUSSION ENDE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. PATENTRECHT===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Schützt     Funktionalitäten (things that do things). Muss beantragt werden  („all    hardware is born free“). Eine wichtige Voraussetzung für die   Erteilung   ist die technische Neuheit (eng: prior art). Diese wird   geprüft.  Deshalb  ist eine Patentanmeldung langwierig und teuer. Will   man sich  davor  schützen, dass andere die eigene Idee patentieren,  muss  man sie  also gut  sichtbar und auffindbar publizieren. Dafür  lassen  sich  verschiedene  Wege finden und diskutieren. Wichtig ist,  dass die  Prüfer  es finden,  wenn jemand es beantragt. Die Gefahr, dass  jemand  die  Erfindung auf  eurer Seite findet und dann zur  Patentierung  einreicht,  ist deshalb aber  sehr sehr gering, da das  Risiko zu hoch  ist – Preis  und Aufwand für  einen Antrag sind hoch,  die Gefahr der  Nichterteilung  groß. Faustregel:  Niemand kann etwas,  dass einmal offen  ist,  patentieren! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was heißt das für den Open-Source-Fahrradbau? + &lt;br /&gt;
Abgesehen     davon, dass die Wahrscheinlichkeit beim solidarischen Lastenradbau    eine  Erfindung zu machen, die patentwürdig ist, eher gering ist, ist   es  auch  fraglich, wo der Sinn läge, ein Patent zu beantragen, wenn   man  die  Erfindung offen haben möchte. Prior Art (Technische Neuheit)   ist  euer  bester Freund. Darum publiziert publiziert publiziert –  „All   hardware is  born free“ – einmal offen publiziert, bleibt sie es  auch. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) In den USA gibt es/gab es Experimente, eine Free-Culture-Lizenz    auf  das Patentrecht aufzubauen. Aber dafür braucht man vorher ein    Patent,  bevor man überhaupt darüber nachdenken kann... Darum lassen   wir  das hier  mal undiskutiert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. GEBRAUCHSMUSTERSCHUTZ=== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? +&lt;br /&gt;
Sind     nicht überall auf der Welt zu finden. „Der kleine Bruder des   Patents“.   Muss beantragt werden. Schützt „gewerblich anwendbare   Erfindungen, die   neu sind und auf einem erfinderischen Schritt   beruhen.“ Alles, was man   mit Phantasie darunter sehen kann, lässt  sich  also so schützen. Die   Prüfer prüfen, ob der Antrag formal  richtig  ist, nicht aber, ob die   Neuheit wirklich gegeben ist! Die  Kosten für  einen Antrag sind deshalb   gering, man kann es also schnell  prüfen  lassen – die formale   Richtigkeit. Der Gebrauchmusterschutz  gilt  maximal 10 Jahre (3 Jahre   plus Verlängerung) und wird schnell  erteilt.  Es erfolgt wie erwähnt   keine Prüfung der Neuheit. Die   Rechtsbeständigkeit ist deshalb gering.   Unterschiede für uns zum   Patent: geringere Rechtssicherheit und   geringere Geltungsdauer. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
http://dpma.de/gebrauchsmuster/gebrauchsmusterschutz/index.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad?  + &lt;br /&gt;
Hat     man etwas, dass dort hereinpassen könnte, kann man den Antrag   stellen.   Es ist aber fraglich, ob wir im solidarischen Lastenradbau   wirklich   etwas erfinden können, dass der Neuheitsprüfung im  Streitfall  vor einem   Gericht dann standhält. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Soweit mir bekannt ist, gibt es keine Free-Culture-Lizenz, die   auf   den Gebrauchsmusterschutz aufsetzt. Deshalb wäre es schwierig,   anderen   ohne jeweilige individuelle Rücksprache Nutzung zu erlauben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Könnte     man nicht ein Gebrauchsmuster beantragen, eine NC-Lizenz verwenden   und   mit dem Gebrauchsmuster Verletzern der NC-Lizenz drohen, seine     rechtliche Ausgangslage etwas verbessern? + &lt;br /&gt;
Ja, könnte man versuchen. Bzw. mal genau durchdenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. GESCHMACKSMUSTERSCHUTZ (Eingetragenes Design)===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
„Ist     ein gewerbliches Schutzrecht, das seinem Inhaber die ausschließliche     Befugnis zur Benutzung einer ästhetischen Erscheinungsform (Gestalt,     Farbe, Form) verleiht.“ Da wo das Urheberrecht also unscharf wird –   was   ist noch geschützt oder nicht – kann das Geschmacksmuster   Klarheit   bringen bzw. Fakten schaffen. Voraussetzung ist die Neuheit  –  kein   ähnliches Design darf vorhanden sein im Markt. Neuheit wird   aber   ebenfalls nicht geprüft, weshalb die Rechtssicherheit auch   geringer  ist.  Geltung für max. 25 Jahre. Kosten für die Beantragung    überschaubar. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad? +&lt;br /&gt;
Hat   man ein ganz besonderes Design, kann man es also versuchen. Tills   XYZ   Räder hätten vielleicht eine Chance gehabt, obwohl sie ihre   besondere   Ästhetik dadurch erhalten, dass die Funktionalität frei   liegt - dass  sie  blanke Funktionalität sind (also etwas, dass   eigentlich durch  Patent  und Gebrauchsmuster abgedeckt ist) ... Wie   würde ein Richter  das  interpretieren? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Ich kenne keine Free-Culture-Lizenz die auf das Geschmacksmuster     aufbaut. Deshalb wäre es schwierig, anderen ohne jeweilige   individuelle   Rücksprache Nutzung zu erlauben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. MARKENSCHUTZ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Marken     können Wort-, Bild-, Klang- und Farbmarken sein und es gibt sogar     3-dimensionale Marken. Sie müssen extra beantragt werden. Die Kosten     sind überschaubar bis hoch (je nach gewünschtem Schutzumfang). Die    Marke  kann immer wieder verlängert werden und kann deshalb   theoretisch   unendlich weiterlaufen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Für den solidarischen Open-Source-Lastenradbau? + &lt;br /&gt;
Die     Open-Source-Hardware-Definition sieht eindeutig den Schutz von  Marken    vor bzw. unterstützt oder man könnte sogar fast sagen  empfiehlt ihn.    Wenn jeder die Hardware herstellen kann, ist es gerade  wichtig, wer  das   macht, mit welchen Fähigkeiten, Maschinen,  Materialien, mit  welcher   Sorgfalt und vielleicht auch welchem  Ethos... Jeder kann die  Baupläne   der TV-B-Gone runterladen, das Gerät  herstellen und  verkaufen. Aber   nicht unter dem Namen „TV-B-Gone“,  denn der ist von  Mitch Altman   (Cornfield Electronics) geschützt  worden. http://de.wikipedia.org/wiki/TV-B-Gone&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
D.h.     – wäre „Carla Cargo“ als Marke registriert, könnte jeder mit den    Plänen  eigene Anhänger herstellen und sie weiterentwickeln, aber sie    nicht als  „Carla Cargo“ bezeichnen bzw. so in den Markt bringen, auch    keine  Workshops anbieten, in denen „Carla Cargos“ gebaut werden.  Denkt   man das  weiter, kann man auch versuchen, besondere Farbmarken  zu  wählen  (das  Telekom-Pink ist z.B. geschützt, lässt sich eine  feuerrote  Gabel   denken?) oder sogar dreidimensionale Marken zu  entwickeln  (vielleicht   hat eine Carla Cargo immer eine coole  Haifischflosse usw.)  und sich das   schützen lassen. Modeschnittmuster  sind per se nicht  schützbar.  Deshalb  drucken die großen Marken ihre  Logos auf die  Sachen, denn die  sind  geschützt. Und am Ende geht es  nicht um die  schöne Unterhose,  sondern um  den Schriftzug darauf...  Also einfach  Marken auf  nicht-schützbares  kleben? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Kann     ich die XYZ-Verbindung als dreidimensionale Marke sichern? Nein,  weil    es sich um eine Funktionalität handelt. Lego hat viele Jahre  dafür    gekämpft, ihr Steckfunktionssystem nach Ablauf des  Patentschutzes   weiter  als dreidimensionale Marke zu schützen,  letztlich sind sie  aber   gescheitert. Lego ist jetzt frei. Wir sehen  auch immer mehr Klone  im   Markt. Aber XYZ-Spaceframe als Wortmarke?  Ziemlich sicher ja.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was könnte das für unsere dezentrale Fabrik bedeuten? +&lt;br /&gt;
Man     könnte sich „Carla Cargos“ und andere „Marken“ als ein Franchise     vorstellen. Auch in Berlin kann man sich einen „Carla Cargo“ bauen.   Das   Netzwerk baut zusammen seine Marken auf, macht sie überall   bekannt.  Aber  wenn man in Berlin oder Wien z.B. einen „Carla Cargo“   baut oder   verkauft, zahlt man etwas an den Erfinder... Das kann für   die   kommerzielle Leistungsfähigkeit und Stärke des ganzen Netzwerkes   sehr   gut sein. – „gemeinsame Marken“ aufbauen und so die Nachfrage   stärken   (Ich glaub z.B. an ein großes Potential von XYZ). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit     so einer Übereinkunft ist es wünschenswert für alle, dass auch    woanders  XYZ Workshops durchgeführt werden. Für alle Akteure. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Abgesehen davon: Der Aufbau von Marken ist für eine Geschäftsentwicklung ohnehin so gut wie immer richtig.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;amp; Es ist eine Überlegung wert, dass man in so einem Netzwerk/mit so einer Lösung auf die schlechte NC-Lösung verzichten kann/könnte! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===FAZIT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Also was machen wir nun? + &lt;br /&gt;
Mein     allgemeiner Tipp: Alle Rechte oben außer das Urheberrecht müssen   extra   beantragt werden. Will man etwas „open“ lassen, beantragt man   also   einfach nichts! Das Urheberrecht wird eine ungefragt angeklemmt   und   deshalb muss man es gestalten. Wichtig ist zu verstehen, dass   vom   Urheberrecht kein verlässlicher oder umfassender Schutz für   Hardware   erwartet werden kann im Moment nicht und wahrscheinlich (und   auch   hoffentlich!) niemals. &lt;br /&gt;
Mit     einem Markenschutz hingegen – der eindeutig sinnvoll und   wünschenswert   ist für Open-Source-Hardware-Ökosysteme – kann man  seine  individuelle   Position auf einem Markt stärken und sogar zu   interessanten und relativ   rechtsfesten (Marken-Lizenzierung)   Verabredungen in überregionalen   Netzwerken kommen. Bzw. man kann das   versuchen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
^ Ok. Bitte hochscrollen zu den Fragen. Lassen sich jetzt alle Fragen beantworten? Welche nicht? ^&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DISKUSSION IM WORKSHOP  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-   und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung  von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?   Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung   einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?   Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=4. EINNAHMEN, Geld verdienen &amp;amp; Betrieb sichern=&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 *O&lt;br /&gt;
  \ \__^\ – :|||||: &lt;br /&gt;
  O °° O       O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN &amp;amp; PROBLEME==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* rein     praktisch: wie kann ich das ganze so formulieren das ich in einem     businessplan damit auch bänker überzeuge? oder kann ich das von  anfang    an eh vergessen und muss mich auf alternative  grundfinanzierung wie    crowdfunding verlassen?&lt;br /&gt;
* Generell     fällt mir bei den Gesprächen mit Banken und Beratern auf das alles   auf   hohe Volumina abzielt -&amp;gt; ich glaube allerdings genau das ist   gar   nicht mehr ziel von open source hardware (zum glück) -&amp;gt; wie   kann ich   eine existenz trotzdem sichern auch mit weiteren   nebenprodukten?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Christophe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie     kann man knsequent offene Inhalte ( Wiki Wissensallmende) und frei     zugängliche Werkstätten ( Offene Werkstätten als Produktionsallmende)     betreiben und damit Menschen bezahlen ( sozial stabile Strukturen     schaffen), parallel zur Konsumwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christophe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two models for me: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The &amp;quot;free time&amp;quot; model (idealistic focus) and(+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
the open source business model (commercial focus)(+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentare + Ideensammlung Christophe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flattr-Plug in für Wiki?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kommerzieller     Zielsetzung und Open Source Aktivismus wie etwa der     Aufbereitung/Generierung gemeinfreier und online verfügbarer Inhalte   in   Einklang zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Till]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Till / XYZ CARGO:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „kommerzielles     Interesse“ sind nicht immer eigennützige Profitgedanken, sondern   haben   teilweise mit dem Wunsch nach Fortbestand eines   Open-Source-Projektes  zu  tun:&lt;br /&gt;
* Wie kann man Open Source Projekte am Leben halten? (+1)&lt;br /&gt;
* Wie können sich diejenigen die daran arbeiten am Leben halten? (+1)&lt;br /&gt;
* Und das auch ohne permanent auf öffentliche Förderungen angewiesen zu sein? (+1)&lt;br /&gt;
* das für mich auch ein wichtiger punkt, die nachhaltigkeit der eigenen ressourcen&lt;br /&gt;
* Wie finanzieren sich zur Zeit all diejenigen, die mit viel Zeiteinsatz gemeinfreie Inhalte erarbeiten? (+1)&lt;br /&gt;
* die Generierung von gemeinfreien Inhalten kann strukturell ermöglicht werden: &lt;br /&gt;
* z.B.     Finanzierung der Entwicklung eines gezielten Open Source Projektes     durch Crowdfunding und andere Fördermittel; (z.B.: Entwicklungs-Camp    für  XYZ Anhänger inkl. Bau-Plan-Erstellung, etc) &lt;br /&gt;
* Finanzierung     einer bestimmten, bekannten und fähigen Entwickler-Gruppe für eine     bestimmte Zeit - eine Art „Open-Source-Stipendium“ &amp;gt;&amp;gt; vgl. Idee     „Stiftung Freistellen Hamburg“ oder gleiche Idee von Van Bo Le Mentzel:  http://www.startnext.de/dscholarship&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==INPUT / LISTE MÖGLICHER GELD-EINNAHMEQUELLEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Jeder Standort/Spieler muss sich seinen eigenen individuellen Mix aus Einnahmequellen zusammenstellen. Unten steht eine Liste. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Open Source ist ein Entwicklungsmodell, kein Geschäftsmodell. Man sucht sich Geschäftsmodelle, die gut damit zusammenpassen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„Geschäftsmodell“     heißt nicht nur Einnahmequellen, sondern umfasst auch alle anderen     Punkte, die wir hier besprechen z.B. PRODUKTE oder GEMEINSAME MARKE     &amp;amp; KOMMUNIKATION. Wenn wir gute Antworten auf die anderen Punkte     finden, dürfte es auch leichter werden, diese Einnahmequellen zu     aktivieren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Liste===&lt;br /&gt;
* Mitgliedsbeiträge &lt;br /&gt;
* Produktion - Herstellung (von kundenspezifischen Anpassungen, von fertigen  &amp;amp; später anpassbaren Rädern/Produkten, von ... ) &lt;br /&gt;
* Open Source Stipendien (Van Bo, ähnliche Dinge) &amp;gt; gratify (?) &lt;br /&gt;
* Crowdfunding (einmalig, regulär)  &lt;br /&gt;
* Radverleih (zentral oder dezentral http://www.velogistics.net und/oder http://dein-lastenrad.de/index.php?title=Hauptseite#Freie_Lastenr.C3.A4der_.E2.80.93_Projekte &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Verknüpfung mit Sharingplatformen (z.B. http://lock8.me/) &amp;lt;http://lock8.me/&amp;gt; &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Studie hätte gezeigt: Bereitschaft für Tages(Stunden?)preis läge im Schnitt bei 3,50EU (für Berlin) &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Erfahrung von Frauke/Kunststoffe: Einnahmen von Verleih fressen Instandhaltungskosten auf &lt;br /&gt;
* Workshopvermietung (z.B. letsmake oder Bauer + planer oder offene-werkstaetten.org) &lt;br /&gt;
* Werkzeugvermietung &lt;br /&gt;
* Reparatur &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Dienstleistungen&amp;quot; um den Verwaltungsaufwand für ein Lastenrad?  &lt;br /&gt;
* Werbung (an den Rädern) - Fahrende Schilder &lt;br /&gt;
* Garantie-Zusicherung (als Gegensatz zum eigenverantowrtlich durchgeführten Selbstbau) &lt;br /&gt;
* Updates (auf spätere Entwicklungsstufen des Open Source Hardware Produktes) &lt;br /&gt;
* Ladenbetrieb – von Einzelteilverkauf  über Bausätze bis hin zum fertigen&amp;amp;nicht selbst gebauten Rad &lt;br /&gt;
* Bezahlte Workshops (zu Rädern, zum Schweißen, Lastenradbau als &amp;quot;Team Event&amp;quot; für Gruppen, Firmen etc.)  &lt;br /&gt;
* Förderungen (z.B. für Bildung)  &lt;br /&gt;
* Lizenzierung (z.B. von Marken) - Distributed Manufacturing  &lt;br /&gt;
* Spenden (Flattr Button) https://flattr.com/ &lt;br /&gt;
* Events (mit Eintritt)  &lt;br /&gt;
* Sponsoring (Irgendwer hat erzählt, die Open-Design-City im Betahaus wird demnächst zum Conrad-HackSpace &amp;gt; http://hardware.co/)  &lt;br /&gt;
* Produktionsleistung/Prototypenentwicklung  &lt;br /&gt;
* Service: Instandhaltung von Leihrädern anderer? (http://www.radambulanz.de/) &amp;lt;http://www.radambulanz.de/&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Service: We hack your bike?  &lt;br /&gt;
* Zertifikate: Du bist ein ausgewiesener XYZ-Workshopleiter (Expert_innen-Pool für diverse Lastenrad-Modelle &lt;br /&gt;
* Expertise mit Netzwerkaufbau? – z.B. Wikibetrieb &lt;br /&gt;
* Tom: Anschubfinanzierung durch Spenden, aus der Hausgemeinschaft usw. hat oft gut funktioniert!  &lt;br /&gt;
* Abholung von alten Schrotträdern - Aufräumservice für die Stadt, für Hausverwaltungen usw. Wer entsorgt all diese toten, rostigen Fahrradzombies? Recyclingservice. - Eventuell gekoppelt an einen Gebrauchtteilbetrieb?  &lt;br /&gt;
* Synergien/Kooperationen mit Sozialprojekten wie Behindertenwerkstätten? Sozialunternehmertum?  &lt;br /&gt;
* im design gibt es ansätze, dass mitarbeiterInnen 4-tage wochen haben oder ihnen zeit zur eigenen entwicklung freigegeben wird. es könnte ein anspruch an die arbeitswelt sein, weg von der 100%-Stelle zu kommen und damit eine querfinanzierung ideeller projekte ermöglichen. die vorteile für beide seiten sollte klar sein, oder? &lt;br /&gt;
* sonderabgabe für große unternehmen zur förderung freier, selbstorganisierter projekte ;-) oder firmenpatenschaften? ist aber auch kritisch zu sehen, stichwort &#039;unabhängigkeit&#039;! &lt;br /&gt;
* verkauf von bauanleitungen, wie z.b. christian kuhtz von &#039;einfälle statt abfälle&#039; oder www.atomiczombie.com (DIY bicycle parts)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;patenschaften&amp;quot; von großen firmen, das ist allerdings auch heikel&lt;br /&gt;
* +... was fehlt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Fragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was     davon könntet ihr euch für euch vorstellen? Was nicht? Und warum?  Was    fehlt, müsste man gestalten, um auch neue Einnahmequellen zu     erschließen? Oder vorhandene zu vergrößern? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
DISKUSSIONS-ERGEBNISSE/VERLAUF | PROTOKOLL: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    &amp;gt;Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Lizenz-  und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?  Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung  einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?  Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwurf Workshopstruktur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Teilnehmende Projekte =&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8842</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8842"/>
		<updated>2015-02-24T20:28:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;     o    &lt;br /&gt;
. _/\_ &amp;gt;  ___&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teilnehmer:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer [https://www.n55.dk/ N55] und [https://www.xyzcargo.com/ XYZ CARGO] , till [AT] n55.dk &lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, [https://www.facebook.com/pages/Cargo-Bike-Fans-Berlin/191182021004757 cbf berlin]  , [http://www.nicojungel.net/solar.html 8rad] &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Workshopleiter:=== &lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=2. EINFÜHRUNG: Dezentrales offenes Produzieren= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;           O`                                 &lt;br /&gt;
\__/ .. _/\_&amp;gt;                             &lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt; oo    O,&amp;gt; /O  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Fablabs===&lt;br /&gt;
* Vergleich: Fablabs https://www.fablabs.io/map &lt;br /&gt;
* Fablabs sind dezentrale, unabhängige Fertigungsstätten. „To make almost everything“. Bild: http://www2.dxarts.washington.edu/images/fremont-aerial-overview.jpg&lt;br /&gt;
* Ist das die Produktion der Zukunft? Produkt/Produktionsbedürfnis sucht passende Fabrik? Beispiel: Britehub https://britehub.com/ &amp;amp; MakersRow http://makersrow.com/  &lt;br /&gt;
* Lokale Produktion mittels globaler Baupläne: From „Products In and Waste out“ to „DATA In to DATA Out“ Bild: http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png , Blogpost dazu: http://bloglz.de/from-_products-in-waste-out-to-_data-in-data-out/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Open Source &amp;amp;= Kollaboration===&lt;br /&gt;
* Fablabs entwickeln sich massiv auf Open Source Prinzipien – dem offenen Austausch von Bauplänen und Möglichkeiten. Drei Beispiele: Arduino -     Physical Computing und Arduino Community - http://arduino.cc , Thingiverse – Digital Designs for Physical Objects http://thingiverse.com, GitHub – Open Source Software http://github.com + &lt;br /&gt;
* Sinn von Open Source – Nicht nur sein eigenes Design öffnen, sondern die Vorteile von Open Source nutzen, auf ein lebendiges Ökosystem zurückgreifen zu können, etwas dazuzugeben, gemeinsam etwas zu entwickeln. - „It is not „Open Source Your Hardware“ it is „Building Open Source Hardware“. (Sam Muirhead http://cameralibre.cc )  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Jedes Mal, wenn ein Fablab irgendwo Erfolg hat, bekannt wird und   etwas   offenes und woanders gut nutzbares schafft, gewinnen alle   anderen   Fablabs. -&amp;gt; Die Nachfrage wächst und die  Leistungsfähigkeit  aller. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„wunschagenda nico jungel: (...) ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?“&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;  „Was wäre, wenn IKEA Open Structures-Teile in großer Masse   produzieren   würde?“ Das Ökosystem würde wachsen, und die  Möglichkeiten  aller, damit  zu arbeiten und auch Geld zu verdienen  (insofern OS Open  Source  wäre), würden wachsen. Ein Markt für z.B. Reparaturen, individuelle  Hacks und  Sonderteile oder Add ons würde  entstehen, den  viele besetzen  können –  Long-Tail. (Offene  Ökosystemperspektive) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= &amp;gt;  Für den dezentralen Lastenradbau: Wie agieren die individuellen Standorte, um Dinge in dieses Netzwerk/dieses Ökosystem zurückzugeben, um es für alle stark zu   machen   und jedem einzelnen Standort seine Arbeit zu erleichtern,  damit  jeder   einzelne Standort es nutzen kann. &lt;br /&gt;
Welche Open-Source-„Produkte“ würden das erleichtern, wie sind Abläufe und gemeinsame Kommunikation gestaltet? Wie kann ein gemeinsames  Ökosystem entstehen, welches allen Vorteile bringt? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;amp; NC-Lizenzen? Das Beispiel Open Desk – Distributed Manufacturing=== &lt;br /&gt;
(NC = Nicht-kommerzielle Nutzung) &lt;br /&gt;
* Beispiel Open Desk – Design for Open Making. https://www.opendesk.cc/&lt;br /&gt;
* Tische, die mit in den meisten Fablabs vorhandenen digitalen Werkzeugen hergestellt werden können. &lt;br /&gt;
* Idee     des „Schutzes“ durch eine NC-Lizenz. Ich darf den Tisch für mich    selbst  herstellen, aber nicht verkaufen. Aber die Plattform  vermittelt   mir  auch lokale Hersteller  – z.B. Fablabs – die es für  mich   herstellen. Als  Kunde kaufe ich von diesem Fablab dann den  Tisch. Das   Fablab nimmt also  eine kommerzielle Nutzung des Designs  vor. Das  Fablab  hat einen Vertrag  mit Open Desk – einen Teil der  Einnahmen wird  an die  Designer  weiterüberwiesen = Verteilte  Herstellung &lt;br /&gt;
* (Hinweis: NC = nicht Open Source, Achtung bei der Wortwahl, mehr dazu unten bei „LIZENZEN“) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;gt; Können wir uns so was generell auch für den Lastenradbau vorstellen?     Dass Christophe in Berlin Tims Räder herstellt, verkauft und etwas  an    Tim weiterüberweist. Oder Tim auch Carla Cargos baut und an  Mabe    überweist? Es gibt verschiedene „Produkte“ oder „Designs“  entwickelt   von  verschiedenen Designern, die auch an anderen Orten  hergestellt   werden  können? Manche Werkstätten haben das Wissen, die  Werkzeuge und    Fähigkeiten, um auch diese Designs oder eine Auswahl  von Designs aus   der  Palette herzustellen, tun es und geben etwas von  diesen Einnahmen   ab? &lt;br /&gt;
* Welche     „Produkte“ ließen sich so etablieren und aufbauen? Zum Nutzen aller?     (Open Source: Umso leichter Designs vor Ort reproduzierbar sind,  desto    besser kann man sich das vorstellen.) &lt;br /&gt;
* Welche Werkzeuge brauchen wir dafür? &lt;br /&gt;
* Welche Vereinbarungen treffen wir? &lt;br /&gt;
* ... Welche Fragen tauchen dann auf ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterlesen und Weitergucken zur Einführung:=== &lt;br /&gt;
* Simone Cicero on Open Platforms http://meedabyte.com/2014/12/20/the-future-of-manufacturing-platforms-and-distributed-fabrication/&lt;br /&gt;
* Platform Design Flowchart  http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ERSTE FRAGEN &amp;amp; DISKUSSION  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* NC-Lizenzen für Lastenradproduktion / - distribution - übertragbar?&lt;br /&gt;
* Copy/paste vs. Eigenbau / lernen - Professionalisierung der FabLabs eher Service als Wissenstransfer?&lt;br /&gt;
* Nutzen &amp;amp; Effizienz vs. Gruppen- und Lernprozess - Widerspruch überwinden?&lt;br /&gt;
* Konkurenz verschiedener Geschäftmodelle: Distribution von Rohstoffen oder integriertes Modell von Re- und Upcycling &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ABSCHLUSSDISKUSSION ZUR OFFENEN VERTEILTEN FABRIK==&lt;br /&gt;
Das hier ist das Protkoll der Abschlussdiskussion am Ende des Workshops in der wir auf das Ausgangsbild zurückkamen:&lt;br /&gt;
* Welche Infrastruktur brauchen wir? Schweißen ist schlecht, Aufwand zu hoch? Jedoch gehen die Schweißworkshops sehr gut! Menschen wollen Schweißen lernen  (Fahrradwerkstätten, die Schweißen ertragen bzw. Metallwerkstätten die Fahrradfrickler mögen)&lt;br /&gt;
* Standardisierungen an den verschiedenen Standorten? vs. Kooperation zwischen ganz verschiedenen Orten&lt;br /&gt;
* Verhältnis von &amp;quot;wir machen lokal alles selber&amp;quot; zu verteilter Produktion - möglichst einfache vs. komplexere (auf Fachkenntnisse angewiesene) Produkte&lt;br /&gt;
* Produktpalette in offener verteilter Fabrik&lt;br /&gt;
* Wie können Formen solidarischen Wirtschaftens in offenen verteilten Fabriken aussehen?&lt;br /&gt;
* was sind die verbindenden Elemente innerhalb des Kollaborationsverbundes? &amp;quot;Es gibt noch nicht diesen Teppich, der alles miteinander verwebt?&amp;quot; (Tom) Wie können verschiedene Werkstätten jenseits des Marktes miteinander in Beziehung kommen? Wie kann ein Maximum an Vielheit in dieser geteilten Struktur zusammen kommen? Standardisierung für Komplexität! / Lars: Der erste und wichtigste Faden in diesem Teppich könnte Open Source sein. Wenn Leute wirklich beginnen, die Modelle anderer zu bauen und weiterzuverbreiten, kommerziell motiviert, wird sich mehr Energie einstellen können? &lt;br /&gt;
* welche Partner kann man hinzuziehen? Die Deutsche Bahn, /Stadtverwaltungen z.B.? &lt;br /&gt;
* Personen, die Energie für den Eigenbau aufbringen sind fast nie Einzelpersonen, sondern Kollektive/Gruppen, die Ideale und Projekte haben&lt;br /&gt;
* Gleichzeitig entwickeln: Standardisierung vorantreiben und lustige Vielfalt wertschätzen und ermöglichen&lt;br /&gt;
* Wichtig: Anschlusstermine sind wichtig, um wirklich Fortschritte zu machen. Es war gut, sich gesehen zu haben. Face to Face is key :-) &lt;br /&gt;
*Lastenräder könnten gute Beispiele für Open-Source-Ökosysteme werden, weil sie so viele Zusammenhänge erlebbar machen, sichtbar und zugänglich zeigen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ey wo bleibt mein analytisches Schema?&amp;quot; Welche Produkte, Zielgruppen meint ihr überhaupt? Welche Bedürfnisse? &amp;quot;Ihr seid unklar in euren Begriffen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACTION! Mission-Statement vorbereiten für das Treffen in Köln, das verschiedene Perspektiven vereint. Wer ist dabei? Tom, ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .    &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WEITERER WORKSHOPVERLAUF&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
+ &amp;gt; Aus diesem allgemeinen Überblicksbild  gehen wir jetzt in    Einzelfragen, die sich konkret für die Akteure an den  individuellen    Standorten stellen. Bei der Besprechung dieser Fragen,  versuchen wir    immer wieder auch dieses große Bild von oben mit im Blick  zu  behalten,   um zu schauen, wie können die Lösungen der individuellen   Standorte  und  Akteure auch wieder positiv ins Ökosystem zurückwirken,  um   letztlich  alle zu stärken. So suchen wir nach Synergien, die  alle    vorwärtsbringen. -&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=3. LIZENZIERUNG &amp;amp; SCHUTZRECHTE, Rechtliche Fragen= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    o                                 &lt;br /&gt;
  _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
 O,&amp;gt; /O l----l&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* wie schütze ich das projekt/produktidee gegen eine nachträgliche patentierung durch andere firmen&lt;br /&gt;
* wie     und wo formuliere ich die open source hardware pinciples möglichst     allumfassend für ein projekt/produkt um einen maximalen schutz gegen     patentierung zu bekommen&lt;br /&gt;
* auch     die Creative Commens BY-SA Lizenz sagt ja das klone das urprojekt     erwähnen müssen und verbesserungen teilen sollen. Wie kann ich   vorgehen   bei verletzungen dieser lizenzbedingungen? Wie sieht die   Namensnennung   für Klone genau aus?&lt;br /&gt;
* das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTLICH: &lt;br /&gt;
ich     fände es interessant, einen anwalt einzuladen, der über   copyright/open   source/creative commons und den damit verbundenen   rechten und   möglichkeiten aufklärt. &lt;br /&gt;
ich     habe das gefühl, dass open source mehr ein modewort ist, unglaublich     toll klingt, aber teils unklar ist, was es überhaupt bedeutet. das     normale copyright bietet z.b. auch jedem menschen die möglichkeit,     privat alles nachzubauen und zu nutzen. zudem kommen die neuen     bewegungen ja eher aus den weichen medien, also musik/software und  ein    umdenken in material/konstruktionen/bauarten wirft viele fragen  auf.&lt;br /&gt;
durch     welche bemühungen und öffnungen zeichnet sich opensource also    überhaupt  aus und wann ist ein projekt tatsächlich opensource bzw    creative  commons? wo verlaufen folglich die grenzen? was sind bisher    die  codes/stillen übereinkünfte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT &amp;amp; IDEEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;gt; &amp;gt; HINWEIS: Das ist keine Rechtsberatung! (sondern was ich,    nach  einigem Lesen und ein paar Gesprächen für mich destillieren    konnte.)  &amp;lt; &amp;lt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„All Hardware is born free.“ – „Alle Hardware wird frei geboren“ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbemerkung:     Rechte sind Texte, die versuchen mit kleinen handlichen Paketen die   zu   beschreiben und zu steuern. Die Wirklichkeit besteht aber nicht   aus   kleinen handlichen Paketen, sondern wuchert aus, schießt quer,   schwappt   über, läuft permanent aus den Grenzen der kleinen Pakete   heraus und   bringt immer wieder Neues. Richter nehmen dann aber diese   Texte und   versuchen damit den Gang der Wirklichkeit zu lenken. Das  ist  aber nicht   immer vorhersehbar oder erwartbar – wie das Verhältnis  der  kleinen  Texte  und Wirklichkeit ist und gesehen wird. Weil die   Wirklichkeit und  diese  Texte in einem „kreativen“ bzw. beweglichen   Verhältnis stehen.  Und  gerade der Bereich, in den wir uns mit   Open-Source-Lastenradbau   hineinbegeben, ist durch hohe Unschärfe in   diesem ganzen Rechtsbereich   geprägt. 100%ig klare Aussagen sind   deshalb schwer zu kriegen. Immer   wieder heißt es: Das kann man vorher   nicht wissen, dass müsste erst ein   Richter entscheiden – Ausgang   ungewiss. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wichtigste     Lektion vorweg und überhaupt ist: 100%ige Rechtssicherheit gibt es     nicht! Im besten Fall immer weniger oder gar nichts erwarten.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt eine Beschreibung von fünf Schutzrechten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===1. URHEBERRECHT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Das Urheberrecht deckt „Werke der Kunst“ mit „körperlicher Festlegung“ ab, keine Funktionalitäten (things that do things)!     Bilder, Texte, evtl. auch Objekte, Choreographien und Musik sind     geschützt. Das heißt: Die Dokumentation ist (in aller Regel)   geschützt.   Aber auch „nichtfunktionelle Designelemente“ können   eventuell unter  das  Urheberrecht fallen. Was genau darunter fällt und   was nicht, wenn  man  den klaren Bereich von Musik, Text, Software,  Bild  und Film  verlässt,  ist schwammig – im Zweifelsfall entscheidet  der  Richter vor  Gericht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Wie? + &lt;br /&gt;
Das     Urheberrecht erhält man automatisch und umsonst! Man muss es nicht     extra beantragen. Und es gilt mindestens bis zum Tode des Urhebers  und    auch darüber hinaus. Weil man es automatisch erhält, verletzen  alle    anderen das Urheberrecht des Urhebers, wenn sie das Werk ohne   Erlaubnis   nutzen. Deshalb ist es unbedingt notwendig, eine   Free-Culture-Lizenz  zu  verwenden und deutlich sichtbar an alles   anzubringen, von dem man  will,  dass andere es nutzen. Ohne das ist es   ihnen rechtlich schlicht  nicht  möglich. Die beste weil erprobteste  und  verbreitetste Möglichkeit  dafür  sind die Creative Commons  Lizenzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was aber heißt das fürs Fahrrad? + &lt;br /&gt;
Lassen     sich mit Creative-Commons-Lizenzen Räder schützen/Hardware? Nun:     Funktionalitäten sind nicht geschützt. Besondere Bemalungen des Rads     könnten geschützt sein – darum Extra viel Klimbim anbringen, z.B.  eine    Flosse, um Urheberrechtsschutz zu haben? Vielleicht, ja. Damit  könnte    das Rad unter Umständen wegen einer besonderen Form oder  Farbgebung   oder  durch einen Nutzungskontext vom Urheberrecht  abgedeckt sein. Kann   man  aber i.d.R. nicht wissen vorher. Das würde  ein Richter vor einem   Gericht  entscheiden müssen. Empfehlung daher:  Nicht drauf verlassen   oder darauf  bauen. Trotzdem unbedingt die  Creative-Commons-Lizenzen   verwenden! Sie  geben dem Gegenüber  Sicherheit und zeigen, wie ihr   wollt, dass andere  eure Arbeit  weiterverwenden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Und die Creative Commons Non-Commercial Lizenz? + &lt;br /&gt;
Aber     was ist mit der Non-Commercial-Lizenz, die ja Open Desk verwendet?    Auch  andere Hardware-Projekte nutzen die doch. Soweit mir bekannt  ist,   ist  der Grund dafür zum einen der selbe wie oben angegeben: Die   Lizenz   zeigt, wie Open Desk verwendet werden möchte. Und zweitens  ist  es   wichtig, auf die bestehende Rechtsunsicherheit hinzuweisen:  Die    NC-Lizenz ist vor Gericht in diesem Kontext soweit mir bekannt  noch  nie   in einem Beispielfall durchverhandelt worden. Es gibt  keinen    Präzedenzfall. Damit besteht ein gewisses rechtliches Risiko  für einen    Verletzer – eventuell gilt sie ja doch! Dieses Risiko wirkt  in  gewisser   Weise schützend.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KURZE DISKUSSION DER NC-Lizenz&lt;br /&gt;
* Die NC-Lizenz wird sehr kontrovers diskutiert und hat viele Probleme:&lt;br /&gt;
* Hauptargument dagegen ist, dass es sich eigentlich nicht um eine Free-Culture-Lizenz handelt, klar. &lt;br /&gt;
* Auch  dürfen sich Dinge, die eine NC-Lizenz verwenden, nicht als     Open-Source-Hardware oder Open-Source-Software bezeichnen (Siehe     Open-Source-Hardware-Definition http://www.oshwa.org/definition/german/). Open Source erfordert explizit, dass kommerzielle Nutzung erlaubt ist. &lt;br /&gt;
* Die     meisten der kollaborativen Freiheiten, die offene Entwicklung und     offene Kultur bieten, werden durch die NC-Lizenz abgeschaltet bzw.     blockiert (wie z.B. Verringerung der Kollaborationskosten die bei     Lizenzverhandlungen oder Zahlungen entstehen). &lt;br /&gt;
* Da     die Entwicklung und Herstellung von Hardware sehr kostenintensiv ist     und deshalb i.d.R. mit finanziellen Einnahmen verknüpft werden muss,    ist  eine Weiterentwicklung von NC-lizenzierter Hardware kaum möglich    bzw.  extrem unwahrscheinlich. &lt;br /&gt;
* Ein     weiteres NC-Lizenz-Problem ist, kaufe ich mir einen Tisch bei IKEA,     kann ich ihn, wenn ich ihn nicht mehr brauche, jederzeit legal     weiterverkaufen. Habe ich mir aber meinen eigenen Open Desk gebaut,    kann  ihn aber bei einem Umzug nicht mitnehmen, darf ich ihn nicht    verkaufen,  denn das wäre ja eine plötzliche kommerzielle Nutzung. Mit    einem  NC-lizenzierten Gegenstand habe ich also am Ende noch weniger    Freiheiten  als mit einem proprietären. &lt;br /&gt;
* Der     letzte wichtige Punkt ist, das es extrem unklar ist, wo kommerzielle     Nutzung beginnt und wo sie aufhört. Feiere ich eine Party mit meinen     Freunden, nutze dabei einen Open Desk und bitte meine Freunde am Ende    um  ein paar Euro als Zugabe für Getränke und Essen, ließe sich das    schon  als kommerzielle Nutzung vor Gericht einklagen und vielleicht    sogar  durchsetzen... Diese rechtliche Unschärfe sorgt dafür, das mit    einer  NC-Lizenz ein rechtliches Minenfeld geschaffen wird, welches   die   Nutzung, den Bau und Weiterentwicklung solcher Hardware extrem    erschwert  bzw. mit hohen Risiken belegt.&lt;br /&gt;
NC-Lizenz DISKUSSION ENDE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. PATENTRECHT===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Schützt     Funktionalitäten (things that do things). Muss beantragt werden  („all    hardware is born free“). Eine wichtige Voraussetzung für die   Erteilung   ist die technische Neuheit (eng: prior art). Diese wird   geprüft.  Deshalb  ist eine Patentanmeldung langwierig und teuer. Will   man sich  davor  schützen, dass andere die eigene Idee patentieren,  muss  man sie  also gut  sichtbar und auffindbar publizieren. Dafür  lassen  sich  verschiedene  Wege finden und diskutieren. Wichtig ist,  dass die  Prüfer  es finden,  wenn jemand es beantragt. Die Gefahr, dass  jemand  die  Erfindung auf  eurer Seite findet und dann zur  Patentierung  einreicht,  ist deshalb aber  sehr sehr gering, da das  Risiko zu hoch  ist – Preis  und Aufwand für  einen Antrag sind hoch,  die Gefahr der  Nichterteilung  groß. Faustregel:  Niemand kann etwas,  dass einmal offen  ist,  patentieren! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was heißt das für den Open-Source-Fahrradbau? + &lt;br /&gt;
Abgesehen     davon, dass die Wahrscheinlichkeit beim solidarischen Lastenradbau    eine  Erfindung zu machen, die patentwürdig ist, eher gering ist, ist   es  auch  fraglich, wo der Sinn läge, ein Patent zu beantragen, wenn   man  die  Erfindung offen haben möchte. Prior Art (Technische Neuheit)   ist  euer  bester Freund. Darum publiziert publiziert publiziert –  „All   hardware is  born free“ – einmal offen publiziert, bleibt sie es  auch. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) In den USA gibt es/gab es Experimente, eine Free-Culture-Lizenz    auf  das Patentrecht aufzubauen. Aber dafür braucht man vorher ein    Patent,  bevor man überhaupt darüber nachdenken kann... Darum lassen   wir  das hier  mal undiskutiert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. GEBRAUCHSMUSTERSCHUTZ=== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? +&lt;br /&gt;
Sind     nicht überall auf der Welt zu finden. „Der kleine Bruder des   Patents“.   Muss beantragt werden. Schützt „gewerblich anwendbare   Erfindungen, die   neu sind und auf einem erfinderischen Schritt   beruhen.“ Alles, was man   mit Phantasie darunter sehen kann, lässt  sich  also so schützen. Die   Prüfer prüfen, ob der Antrag formal  richtig  ist, nicht aber, ob die   Neuheit wirklich gegeben ist! Die  Kosten für  einen Antrag sind deshalb   gering, man kann es also schnell  prüfen  lassen – die formale   Richtigkeit. Der Gebrauchmusterschutz  gilt  maximal 10 Jahre (3 Jahre   plus Verlängerung) und wird schnell  erteilt.  Es erfolgt wie erwähnt   keine Prüfung der Neuheit. Die   Rechtsbeständigkeit ist deshalb gering.   Unterschiede für uns zum   Patent: geringere Rechtssicherheit und   geringere Geltungsdauer. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
http://dpma.de/gebrauchsmuster/gebrauchsmusterschutz/index.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad?  + &lt;br /&gt;
Hat     man etwas, dass dort hereinpassen könnte, kann man den Antrag   stellen.   Es ist aber fraglich, ob wir im solidarischen Lastenradbau   wirklich   etwas erfinden können, dass der Neuheitsprüfung im  Streitfall  vor einem   Gericht dann standhält. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Soweit mir bekannt ist, gibt es keine Free-Culture-Lizenz, die   auf   den Gebrauchsmusterschutz aufsetzt. Deshalb wäre es schwierig,   anderen   ohne jeweilige individuelle Rücksprache Nutzung zu erlauben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Könnte     man nicht ein Gebrauchsmuster beantragen, eine NC-Lizenz verwenden   und   mit dem Gebrauchsmuster Verletzern der NC-Lizenz drohen, seine     rechtliche Ausgangslage etwas verbessern? + &lt;br /&gt;
Ja, könnte man versuchen. Bzw. mal genau durchdenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. GESCHMACKSMUSTERSCHUTZ (Eingetragenes Design)===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
„Ist     ein gewerbliches Schutzrecht, das seinem Inhaber die ausschließliche     Befugnis zur Benutzung einer ästhetischen Erscheinungsform (Gestalt,     Farbe, Form) verleiht.“ Da wo das Urheberrecht also unscharf wird –   was   ist noch geschützt oder nicht – kann das Geschmacksmuster   Klarheit   bringen bzw. Fakten schaffen. Voraussetzung ist die Neuheit  –  kein   ähnliches Design darf vorhanden sein im Markt. Neuheit wird   aber   ebenfalls nicht geprüft, weshalb die Rechtssicherheit auch   geringer  ist.  Geltung für max. 25 Jahre. Kosten für die Beantragung    überschaubar. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad? +&lt;br /&gt;
Hat   man ein ganz besonderes Design, kann man es also versuchen. Tills   XYZ   Räder hätten vielleicht eine Chance gehabt, obwohl sie ihre   besondere   Ästhetik dadurch erhalten, dass die Funktionalität frei   liegt - dass  sie  blanke Funktionalität sind (also etwas, dass   eigentlich durch  Patent  und Gebrauchsmuster abgedeckt ist) ... Wie   würde ein Richter  das  interpretieren? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Ich kenne keine Free-Culture-Lizenz die auf das Geschmacksmuster     aufbaut. Deshalb wäre es schwierig, anderen ohne jeweilige   individuelle   Rücksprache Nutzung zu erlauben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. MARKENSCHUTZ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Marken     können Wort-, Bild-, Klang- und Farbmarken sein und es gibt sogar     3-dimensionale Marken. Sie müssen extra beantragt werden. Die Kosten     sind überschaubar bis hoch (je nach gewünschtem Schutzumfang). Die    Marke  kann immer wieder verlängert werden und kann deshalb   theoretisch   unendlich weiterlaufen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Für den solidarischen Open-Source-Lastenradbau? + &lt;br /&gt;
Die     Open-Source-Hardware-Definition sieht eindeutig den Schutz von  Marken    vor bzw. unterstützt oder man könnte sogar fast sagen  empfiehlt ihn.    Wenn jeder die Hardware herstellen kann, ist es gerade  wichtig, wer  das   macht, mit welchen Fähigkeiten, Maschinen,  Materialien, mit  welcher   Sorgfalt und vielleicht auch welchem  Ethos... Jeder kann die  Baupläne   der TV-B-Gone runterladen, das Gerät  herstellen und  verkaufen. Aber   nicht unter dem Namen „TV-B-Gone“,  denn der ist von  Mitch Altman   (Cornfield Electronics) geschützt  worden. http://de.wikipedia.org/wiki/TV-B-Gone&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
D.h.     – wäre „Carla Cargo“ als Marke registriert, könnte jeder mit den    Plänen  eigene Anhänger herstellen und sie weiterentwickeln, aber sie    nicht als  „Carla Cargo“ bezeichnen bzw. so in den Markt bringen, auch    keine  Workshops anbieten, in denen „Carla Cargos“ gebaut werden.  Denkt   man das  weiter, kann man auch versuchen, besondere Farbmarken  zu  wählen  (das  Telekom-Pink ist z.B. geschützt, lässt sich eine  feuerrote  Gabel   denken?) oder sogar dreidimensionale Marken zu  entwickeln  (vielleicht   hat eine Carla Cargo immer eine coole  Haifischflosse usw.)  und sich das   schützen lassen. Modeschnittmuster  sind per se nicht  schützbar.  Deshalb  drucken die großen Marken ihre  Logos auf die  Sachen, denn die  sind  geschützt. Und am Ende geht es  nicht um die  schöne Unterhose,  sondern um  den Schriftzug darauf...  Also einfach  Marken auf  nicht-schützbares  kleben? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Kann     ich die XYZ-Verbindung als dreidimensionale Marke sichern? Nein,  weil    es sich um eine Funktionalität handelt. Lego hat viele Jahre  dafür    gekämpft, ihr Steckfunktionssystem nach Ablauf des  Patentschutzes   weiter  als dreidimensionale Marke zu schützen,  letztlich sind sie  aber   gescheitert. Lego ist jetzt frei. Wir sehen  auch immer mehr Klone  im   Markt. Aber XYZ-Spaceframe als Wortmarke?  Ziemlich sicher ja.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was könnte das für unsere dezentrale Fabrik bedeuten? +&lt;br /&gt;
Man     könnte sich „Carla Cargos“ und andere „Marken“ als ein Franchise     vorstellen. Auch in Berlin kann man sich einen „Carla Cargo“ bauen.   Das   Netzwerk baut zusammen seine Marken auf, macht sie überall   bekannt.  Aber  wenn man in Berlin oder Wien z.B. einen „Carla Cargo“   baut oder   verkauft, zahlt man etwas an den Erfinder... Das kann für   die   kommerzielle Leistungsfähigkeit und Stärke des ganzen Netzwerkes   sehr   gut sein. – „gemeinsame Marken“ aufbauen und so die Nachfrage   stärken   (Ich glaub z.B. an ein großes Potential von XYZ). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit     so einer Übereinkunft ist es wünschenswert für alle, dass auch    woanders  XYZ Workshops durchgeführt werden. Für alle Akteure. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Abgesehen davon: Der Aufbau von Marken ist für eine Geschäftsentwicklung ohnehin so gut wie immer richtig.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;amp; Es ist eine Überlegung wert, dass man in so einem Netzwerk/mit so einer Lösung auf die schlechte NC-Lösung verzichten kann/könnte! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===FAZIT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Also was machen wir nun? + &lt;br /&gt;
Mein     allgemeiner Tipp: Alle Rechte oben außer das Urheberrecht müssen   extra   beantragt werden. Will man etwas „open“ lassen, beantragt man   also   einfach nichts! Das Urheberrecht wird eine ungefragt angeklemmt   und   deshalb muss man es gestalten. Wichtig ist zu verstehen, dass   vom   Urheberrecht kein verlässlicher oder umfassender Schutz für   Hardware   erwartet werden kann im Moment nicht und wahrscheinlich (und   auch   hoffentlich!) niemals. &lt;br /&gt;
Mit     einem Markenschutz hingegen – der eindeutig sinnvoll und   wünschenswert   ist für Open-Source-Hardware-Ökosysteme – kann man  seine  individuelle   Position auf einem Markt stärken und sogar zu   interessanten und relativ   rechtsfesten (Marken-Lizenzierung)   Verabredungen in überregionalen   Netzwerken kommen. Bzw. man kann das   versuchen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
^ Ok. Bitte hochscrollen zu den Fragen. Lassen sich jetzt alle Fragen beantworten? Welche nicht? ^&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DISKUSSION IM WORKSHOP  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-   und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung  von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?   Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung   einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?   Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=4. EINNAHMEN, Geld verdienen &amp;amp; Betrieb sichern=&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 *O&lt;br /&gt;
  \ \__^\ – :||||||||: &lt;br /&gt;
 *O °° O      O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN &amp;amp; PROBLEME==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* rein     praktisch: wie kann ich das ganze so formulieren das ich in einem     businessplan damit auch bänker überzeuge? oder kann ich das von  anfang    an eh vergessen und muss mich auf alternative  grundfinanzierung wie    crowdfunding verlassen?&lt;br /&gt;
* Generell     fällt mir bei den Gesprächen mit Banken und Beratern auf das alles   auf   hohe Volumina abzielt -&amp;gt; ich glaube allerdings genau das ist   gar   nicht mehr ziel von open source hardware (zum glück) -&amp;gt; wie   kann ich   eine existenz trotzdem sichern auch mit weiteren   nebenprodukten?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Christophe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie     kann man knsequent offene Inhalte ( Wiki Wissensallmende) und frei     zugängliche Werkstätten ( Offene Werkstätten als Produktionsallmende)     betreiben und damit Menschen bezahlen ( sozial stabile Strukturen     schaffen), parallel zur Konsumwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christophe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two models for me: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The &amp;quot;free time&amp;quot; model (idealistic focus) and(+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
the open source business model (commercial focus)(+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentare + Ideensammlung Christophe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flattr-Plug in für Wiki?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kommerzieller     Zielsetzung und Open Source Aktivismus wie etwa der     Aufbereitung/Generierung gemeinfreier und online verfügbarer Inhalte   in   Einklang zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Till]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Till / XYZ CARGO:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „kommerzielles     Interesse“ sind nicht immer eigennützige Profitgedanken, sondern   haben   teilweise mit dem Wunsch nach Fortbestand eines   Open-Source-Projektes  zu  tun:&lt;br /&gt;
* Wie kann man Open Source Projekte am Leben halten? (+1)&lt;br /&gt;
* Wie können sich diejenigen die daran arbeiten am Leben halten? (+1)&lt;br /&gt;
* Und das auch ohne permanent auf öffentliche Förderungen angewiesen zu sein? (+1)&lt;br /&gt;
* das für mich auch ein wichtiger punkt, die nachhaltigkeit der eigenen ressourcen&lt;br /&gt;
* Wie finanzieren sich zur Zeit all diejenigen, die mit viel Zeiteinsatz gemeinfreie Inhalte erarbeiten? (+1)&lt;br /&gt;
* die Generierung von gemeinfreien Inhalten kann strukturell ermöglicht werden: &lt;br /&gt;
* z.B.     Finanzierung der Entwicklung eines gezielten Open Source Projektes     durch Crowdfunding und andere Fördermittel; (z.B.: Entwicklungs-Camp    für  XYZ Anhänger inkl. Bau-Plan-Erstellung, etc) &lt;br /&gt;
* Finanzierung     einer bestimmten, bekannten und fähigen Entwickler-Gruppe für eine     bestimmte Zeit - eine Art „Open-Source-Stipendium“ &amp;gt;&amp;gt; vgl. Idee     „Stiftung Freistellen Hamburg“ oder gleiche Idee von Van Bo Le Mentzel:  http://www.startnext.de/dscholarship&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==INPUT / LISTE MÖGLICHER GELD-EINNAHMEQUELLEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Jeder Standort/Spieler muss sich seinen eigenen individuellen Mix aus Einnahmequellen zusammenstellen. Unten steht eine Liste. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Open Source ist ein Entwicklungsmodell, kein Geschäftsmodell. Man sucht sich Geschäftsmodelle, die gut damit zusammenpassen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„Geschäftsmodell“     heißt nicht nur Einnahmequellen, sondern umfasst auch alle anderen     Punkte, die wir hier besprechen z.B. PRODUKTE oder GEMEINSAME MARKE     &amp;amp; KOMMUNIKATION. Wenn wir gute Antworten auf die anderen Punkte     finden, dürfte es auch leichter werden, diese Einnahmequellen zu     aktivieren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Liste===&lt;br /&gt;
* Mitgliedsbeiträge &lt;br /&gt;
* Produktion - Herstellung (von kundenspezifischen Anpassungen, von fertigen  &amp;amp; später anpassbaren Rädern/Produkten, von ... ) &lt;br /&gt;
* Open Source Stipendien (Van Bo, ähnliche Dinge) &amp;gt; gratify (?) &lt;br /&gt;
* Crowdfunding (einmalig, regulär)  &lt;br /&gt;
* Radverleih (zentral oder dezentral http://www.velogistics.net und/oder http://dein-lastenrad.de/index.php?title=Hauptseite#Freie_Lastenr.C3.A4der_.E2.80.93_Projekte &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Verknüpfung mit Sharingplatformen (z.B. http://lock8.me/) &amp;lt;http://lock8.me/&amp;gt; &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Studie hätte gezeigt: Bereitschaft für Tages(Stunden?)preis läge im Schnitt bei 3,50EU (für Berlin) &lt;br /&gt;
** -&amp;gt; Erfahrung von Frauke/Kunststoffe: Einnahmen von Verleih fressen Instandhaltungskosten auf &lt;br /&gt;
* Workshopvermietung (z.B. letsmake oder Bauer + planer oder offene-werkstaetten.org) &lt;br /&gt;
* Werkzeugvermietung &lt;br /&gt;
* Reparatur &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Dienstleistungen&amp;quot; um den Verwaltungsaufwand für ein Lastenrad?  &lt;br /&gt;
* Werbung (an den Rädern) - Fahrende Schilder &lt;br /&gt;
* Garantie-Zusicherung (als Gegensatz zum eigenverantowrtlich durchgeführten Selbstbau) &lt;br /&gt;
* Updates (auf spätere Entwicklungsstufen des Open Source Hardware Produktes) &lt;br /&gt;
* Ladenbetrieb – von Einzelteilverkauf  über Bausätze bis hin zum fertigen&amp;amp;nicht selbst gebauten Rad &lt;br /&gt;
* Bezahlte Workshops (zu Rädern, zum Schweißen, Lastenradbau als &amp;quot;Team Event&amp;quot; für Gruppen, Firmen etc.)  &lt;br /&gt;
* Förderungen (z.B. für Bildung)  &lt;br /&gt;
* Lizenzierung (z.B. von Marken) - Distributed Manufacturing  &lt;br /&gt;
* Spenden (Flattr Button) https://flattr.com/ &lt;br /&gt;
* Events (mit Eintritt)  &lt;br /&gt;
* Sponsoring (Irgendwer hat erzählt, die Open-Design-City im Betahaus wird demnächst zum Conrad-HackSpace &amp;gt; http://hardware.co/)  &lt;br /&gt;
* Produktionsleistung/Prototypenentwicklung  &lt;br /&gt;
* Service: Instandhaltung von Leihrädern anderer? (http://www.radambulanz.de/) &amp;lt;http://www.radambulanz.de/&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Service: We hack your bike?  &lt;br /&gt;
* Zertifikate: Du bist ein ausgewiesener XYZ-Workshopleiter (Expert_innen-Pool für diverse Lastenrad-Modelle &lt;br /&gt;
* Expertise mit Netzwerkaufbau? – z.B. Wikibetrieb &lt;br /&gt;
* Tom: Anschubfinanzierung durch Spenden, aus der Hausgemeinschaft usw. hat oft gut funktioniert!  &lt;br /&gt;
* Abholung von alten Schrotträdern - Aufräumservice für die Stadt, für Hausverwaltungen usw. Wer entsorgt all diese toten, rostigen Fahrradzombies? Recyclingservice. - Eventuell gekoppelt an einen Gebrauchtteilbetrieb?  &lt;br /&gt;
* Synergien/Kooperationen mit Sozialprojekten wie Behindertenwerkstätten? Sozialunternehmertum?  &lt;br /&gt;
* im design gibt es ansätze, dass mitarbeiterInnen 4-tage wochen haben oder ihnen zeit zur eigenen entwicklung freigegeben wird. es könnte ein anspruch an die arbeitswelt sein, weg von der 100%-Stelle zu kommen und damit eine querfinanzierung ideeller projekte ermöglichen. die vorteile für beide seiten sollte klar sein, oder? &lt;br /&gt;
* sonderabgabe für große unternehmen zur förderung freier, selbstorganisierter projekte ;-) oder firmenpatenschaften? ist aber auch kritisch zu sehen, stichwort &#039;unabhängigkeit&#039;! &lt;br /&gt;
* verkauf von bauanleitungen, wie z.b. christian kuhtz von &#039;einfälle statt abfälle&#039; oder www.atomiczombie.com (DIY bicycle parts)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;patenschaften&amp;quot; von großen firmen, das ist allerdings auch heikel&lt;br /&gt;
* +... was fehlt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Fragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was     davon könntet ihr euch für euch vorstellen? Was nicht? Und warum?  Was    fehlt, müsste man gestalten, um auch neue Einnahmequellen zu     erschließen? Oder vorhandene zu vergrößern? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
DISKUSSIONS-ERGEBNISSE/VERLAUF | PROTOKOLL: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    &amp;gt;Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Lizenz-  und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?  Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung  einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?  Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwurf Workshopstruktur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Teilnehmende Projekte =&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8841</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8841"/>
		<updated>2015-02-24T20:19:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: /* FAZIT */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;     o    &lt;br /&gt;
. _/\_ &amp;gt;  ___&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teilnehmer:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer [https://www.n55.dk/ N55] und [https://www.xyzcargo.com/ XYZ CARGO] , till [AT] n55.dk &lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, [https://www.facebook.com/pages/Cargo-Bike-Fans-Berlin/191182021004757 cbf berlin]  , [http://www.nicojungel.net/solar.html 8rad] &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Workshopleiter:=== &lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=2. EINFÜHRUNG: Dezentrales offenes Produzieren= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;           O`                                 &lt;br /&gt;
\__/ .. _/\_&amp;gt;                             &lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt; oo    O,&amp;gt; /O  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Fablabs===&lt;br /&gt;
* Vergleich: Fablabs https://www.fablabs.io/map &lt;br /&gt;
* Fablabs sind dezentrale, unabhängige Fertigungsstätten. „To make almost everything“. Bild: http://www2.dxarts.washington.edu/images/fremont-aerial-overview.jpg&lt;br /&gt;
* Ist das die Produktion der Zukunft? Produkt/Produktionsbedürfnis sucht passende Fabrik? Beispiel: Britehub https://britehub.com/ &amp;amp; MakersRow http://makersrow.com/  &lt;br /&gt;
* Lokale Produktion mittels globaler Baupläne: From „Products In and Waste out“ to „DATA In to DATA Out“ Bild: http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png , Blogpost dazu: http://bloglz.de/from-_products-in-waste-out-to-_data-in-data-out/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Open Source &amp;amp;= Kollaboration===&lt;br /&gt;
* Fablabs entwickeln sich massiv auf Open Source Prinzipien – dem offenen Austausch von Bauplänen und Möglichkeiten. Drei Beispiele: Arduino -     Physical Computing und Arduino Community - http://arduino.cc , Thingiverse – Digital Designs for Physical Objects http://thingiverse.com, GitHub – Open Source Software http://github.com + &lt;br /&gt;
* Sinn von Open Source – Nicht nur sein eigenes Design öffnen, sondern die Vorteile von Open Source nutzen, auf ein lebendiges Ökosystem zurückgreifen zu können, etwas dazuzugeben, gemeinsam etwas zu entwickeln. - „It is not „Open Source Your Hardware“ it is „Building Open Source Hardware“. (Sam Muirhead http://cameralibre.cc )  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Jedes Mal, wenn ein Fablab irgendwo Erfolg hat, bekannt wird und   etwas   offenes und woanders gut nutzbares schafft, gewinnen alle   anderen   Fablabs. -&amp;gt; Die Nachfrage wächst und die  Leistungsfähigkeit  aller. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„wunschagenda nico jungel: (...) ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?“&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;  „Was wäre, wenn IKEA Open Structures-Teile in großer Masse   produzieren   würde?“ Das Ökosystem würde wachsen, und die  Möglichkeiten  aller, damit  zu arbeiten und auch Geld zu verdienen  (insofern OS Open  Source  wäre), würden wachsen. Ein Markt für z.B. Reparaturen, individuelle  Hacks und  Sonderteile oder Add ons würde  entstehen, den  viele besetzen  können –  Long-Tail. (Offene  Ökosystemperspektive) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= &amp;gt;  Für den dezentralen Lastenradbau: Wie agieren die individuellen Standorte, um Dinge in dieses Netzwerk/dieses Ökosystem zurückzugeben, um es für alle stark zu   machen   und jedem einzelnen Standort seine Arbeit zu erleichtern,  damit  jeder   einzelne Standort es nutzen kann. &lt;br /&gt;
Welche Open-Source-„Produkte“ würden das erleichtern, wie sind Abläufe und gemeinsame Kommunikation gestaltet? Wie kann ein gemeinsames  Ökosystem entstehen, welches allen Vorteile bringt? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;amp; NC-Lizenzen? Das Beispiel Open Desk – Distributed Manufacturing=== &lt;br /&gt;
(NC = Nicht-kommerzielle Nutzung) &lt;br /&gt;
* Beispiel Open Desk – Design for Open Making. https://www.opendesk.cc/&lt;br /&gt;
* Tische, die mit in den meisten Fablabs vorhandenen digitalen Werkzeugen hergestellt werden können. &lt;br /&gt;
* Idee     des „Schutzes“ durch eine NC-Lizenz. Ich darf den Tisch für mich    selbst  herstellen, aber nicht verkaufen. Aber die Plattform  vermittelt   mir  auch lokale Hersteller  – z.B. Fablabs – die es für  mich   herstellen. Als  Kunde kaufe ich von diesem Fablab dann den  Tisch. Das   Fablab nimmt also  eine kommerzielle Nutzung des Designs  vor. Das  Fablab  hat einen Vertrag  mit Open Desk – einen Teil der  Einnahmen wird  an die  Designer  weiterüberwiesen = Verteilte  Herstellung &lt;br /&gt;
* (Hinweis: NC = nicht Open Source, Achtung bei der Wortwahl, mehr dazu unten bei „LIZENZEN“) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;gt; Können wir uns so was generell auch für den Lastenradbau vorstellen?     Dass Christophe in Berlin Tims Räder herstellt, verkauft und etwas  an    Tim weiterüberweist. Oder Tim auch Carla Cargos baut und an  Mabe    überweist? Es gibt verschiedene „Produkte“ oder „Designs“  entwickelt   von  verschiedenen Designern, die auch an anderen Orten  hergestellt   werden  können? Manche Werkstätten haben das Wissen, die  Werkzeuge und    Fähigkeiten, um auch diese Designs oder eine Auswahl  von Designs aus   der  Palette herzustellen, tun es und geben etwas von  diesen Einnahmen   ab? &lt;br /&gt;
* Welche     „Produkte“ ließen sich so etablieren und aufbauen? Zum Nutzen aller?     (Open Source: Umso leichter Designs vor Ort reproduzierbar sind,  desto    besser kann man sich das vorstellen.) &lt;br /&gt;
* Welche Werkzeuge brauchen wir dafür? &lt;br /&gt;
* Welche Vereinbarungen treffen wir? &lt;br /&gt;
* ... Welche Fragen tauchen dann auf ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterlesen und Weitergucken zur Einführung:=== &lt;br /&gt;
* Simone Cicero on Open Platforms http://meedabyte.com/2014/12/20/the-future-of-manufacturing-platforms-and-distributed-fabrication/&lt;br /&gt;
* Platform Design Flowchart  http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ERSTE FRAGEN &amp;amp; DISKUSSION  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* NC-Lizenzen für Lastenradproduktion / - distribution - übertragbar?&lt;br /&gt;
* Copy/paste vs. Eigenbau / lernen - Professionalisierung der FabLabs eher Service als Wissenstransfer?&lt;br /&gt;
* Nutzen &amp;amp; Effizienz vs. Gruppen- und Lernprozess - Widerspruch überwinden?&lt;br /&gt;
* Konkurenz verschiedener Geschäftmodelle: Distribution von Rohstoffen oder integriertes Modell von Re- und Upcycling &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ABSCHLUSSDISKUSSION ZUR OFFENEN VERTEILTEN FABRIK==&lt;br /&gt;
Das hier ist das Protkoll der Abschlussdiskussion am Ende des Workshops in der wir auf das Ausgangsbild zurückkamen:&lt;br /&gt;
* Welche Infrastruktur brauchen wir? Schweißen ist schlecht, Aufwand zu hoch? Jedoch gehen die Schweißworkshops sehr gut! Menschen wollen Schweißen lernen  (Fahrradwerkstätten, die Schweißen ertragen bzw. Metallwerkstätten die Fahrradfrickler mögen)&lt;br /&gt;
* Standardisierungen an den verschiedenen Standorten? vs. Kooperation zwischen ganz verschiedenen Orten&lt;br /&gt;
* Verhältnis von &amp;quot;wir machen lokal alles selber&amp;quot; zu verteilter Produktion - möglichst einfache vs. komplexere (auf Fachkenntnisse angewiesene) Produkte&lt;br /&gt;
* Produktpalette in offener verteilter Fabrik&lt;br /&gt;
* Wie können Formen solidarischen Wirtschaftens in offenen verteilten Fabriken aussehen?&lt;br /&gt;
* was sind die verbindenden Elemente innerhalb des Kollaborationsverbundes? &amp;quot;Es gibt noch nicht diesen Teppich, der alles miteinander verwebt?&amp;quot; (Tom) Wie können verschiedene Werkstätten jenseits des Marktes miteinander in Beziehung kommen? Wie kann ein Maximum an Vielheit in dieser geteilten Struktur zusammen kommen? Standardisierung für Komplexität! / Lars: Der erste und wichtigste Faden in diesem Teppich könnte Open Source sein. Wenn Leute wirklich beginnen, die Modelle anderer zu bauen und weiterzuverbreiten, kommerziell motiviert, wird sich mehr Energie einstellen können? &lt;br /&gt;
* welche Partner kann man hinzuziehen? Die Deutsche Bahn, /Stadtverwaltungen z.B.? &lt;br /&gt;
* Personen, die Energie für den Eigenbau aufbringen sind fast nie Einzelpersonen, sondern Kollektive/Gruppen, die Ideale und Projekte haben&lt;br /&gt;
* Gleichzeitig entwickeln: Standardisierung vorantreiben und lustige Vielfalt wertschätzen und ermöglichen&lt;br /&gt;
* Wichtig: Anschlusstermine sind wichtig, um wirklich Fortschritte zu machen. Es war gut, sich gesehen zu haben. Face to Face is key :-) &lt;br /&gt;
*Lastenräder könnten gute Beispiele für Open-Source-Ökosysteme werden, weil sie so viele Zusammenhänge erlebbar machen, sichtbar und zugänglich zeigen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ey wo bleibt mein analytisches Schema?&amp;quot; Welche Produkte, Zielgruppen meint ihr überhaupt? Welche Bedürfnisse? &amp;quot;Ihr seid unklar in euren Begriffen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACTION! Mission-Statement vorbereiten für das Treffen in Köln, das verschiedene Perspektiven vereint. Wer ist dabei? Tom, ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .    &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WEITERER WORKSHOPVERLAUF&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
+ &amp;gt; Aus diesem allgemeinen Überblicksbild  gehen wir jetzt in    Einzelfragen, die sich konkret für die Akteure an den  individuellen    Standorten stellen. Bei der Besprechung dieser Fragen,  versuchen wir    immer wieder auch dieses große Bild von oben mit im Blick  zu  behalten,   um zu schauen, wie können die Lösungen der individuellen   Standorte  und  Akteure auch wieder positiv ins Ökosystem zurückwirken,  um   letztlich  alle zu stärken. So suchen wir nach Synergien, die  alle    vorwärtsbringen. -&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=3. LIZENZIERUNG &amp;amp; SCHUTZRECHTE, Rechtliche Fragen= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    o                                 &lt;br /&gt;
  _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
 O,&amp;gt; /O l----l&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[&#039;&#039;&#039;aus dem Pad, von Mabe&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* wie schütze ich das projekt/produktidee gegen eine nachträgliche patentierung durch andere firmen&lt;br /&gt;
* wie     und wo formuliere ich die open source hardware pinciples möglichst     allumfassend für ein projekt/produkt um einen maximalen schutz gegen     patentierung zu bekommen&lt;br /&gt;
* auch     die Creative Commens BY-SA Lizenz sagt ja das klone das urprojekt     erwähnen müssen und verbesserungen teilen sollen. Wie kann ich   vorgehen   bei verletzungen dieser lizenzbedingungen? Wie sieht die   Namensnennung   für Klone genau aus?&lt;br /&gt;
* das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&#039;&#039;&#039;aus dem Pad, von Nico&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTLICH: &lt;br /&gt;
ich     fände es interessant, einen anwalt einzuladen, der über   copyright/open   source/creative commons und den damit verbundenen   rechten und   möglichkeiten aufklärt. &lt;br /&gt;
ich     habe das gefühl, dass open source mehr ein modewort ist, unglaublich     toll klingt, aber teils unklar ist, was es überhaupt bedeutet. das     normale copyright bietet z.b. auch jedem menschen die möglichkeit,     privat alles nachzubauen und zu nutzen. zudem kommen die neuen     bewegungen ja eher aus den weichen medien, also musik/software und  ein    umdenken in material/konstruktionen/bauarten wirft viele fragen  auf.&lt;br /&gt;
durch     welche bemühungen und öffnungen zeichnet sich opensource also    überhaupt  aus und wann ist ein projekt tatsächlich opensource bzw    creative  commons? wo verlaufen folglich die grenzen? was sind bisher    die  codes/stillen übereinkünfte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT &amp;amp; IDEEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;gt; &amp;gt; HINWEIS: Das ist keine Rechtsberatung! (sondern was ich,    nach  einigem Lesen und ein paar Gesprächen für mich destillieren    konnte.)  &amp;lt; &amp;lt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„All Hardware is born free.“ – „Alle Hardware wird frei geboren“ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbemerkung:     Rechte sind Texte, die versuchen mit kleinen handlichen Paketen die   zu   beschreiben und zu steuern. Die Wirklichkeit besteht aber nicht   aus   kleinen handlichen Paketen, sondern wuchert aus, schießt quer,   schwappt   über, läuft permanent aus den Grenzen der kleinen Pakete   heraus und   bringt immer wieder Neues. Richter nehmen dann aber diese   Texte und   versuchen damit den Gang der Wirklichkeit zu lenken. Das  ist  aber nicht   immer vorhersehbar oder erwartbar – wie das Verhältnis  der  kleinen  Texte  und Wirklichkeit ist und gesehen wird. Weil die   Wirklichkeit und  diese  Texte in einem „kreativen“ bzw. beweglichen   Verhältnis stehen.  Und  gerade der Bereich, in den wir uns mit   Open-Source-Lastenradbau   hineinbegeben, ist durch hohe Unschärfe in   diesem ganzen Rechtsbereich   geprägt. 100%ig klare Aussagen sind   deshalb schwer zu kriegen. Immer   wieder heißt es: Das kann man vorher   nicht wissen, dass müsste erst ein   Richter entscheiden – Ausgang   ungewiss. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wichtigste     Lektion vorweg und überhaupt ist: 100%ige Rechtssicherheit gibt es     nicht! Im besten Fall immer weniger oder gar nichts erwarten.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt eine Beschreibung von fünf Schutzrechten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===1. URHEBERRECHT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Das Urheberrecht deckt „Werke der Kunst“ mit „körperlicher Festlegung“ ab, keine Funktionalitäten (things that do things)!     Bilder, Texte, evtl. auch Objekte, Choreographien und Musik sind     geschützt. Das heißt: Die Dokumentation ist (in aller Regel)   geschützt.   Aber auch „nichtfunktionelle Designelemente“ können   eventuell unter  das  Urheberrecht fallen. Was genau darunter fällt und   was nicht, wenn  man  den klaren Bereich von Musik, Text, Software,  Bild  und Film  verlässt,  ist schwammig – im Zweifelsfall entscheidet  der  Richter vor  Gericht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Wie? + &lt;br /&gt;
Das     Urheberrecht erhält man automatisch und umsonst! Man muss es nicht     extra beantragen. Und es gilt mindestens bis zum Tode des Urhebers  und    auch darüber hinaus. Weil man es automatisch erhält, verletzen  alle    anderen das Urheberrecht des Urhebers, wenn sie das Werk ohne   Erlaubnis   nutzen. Deshalb ist es unbedingt notwendig, eine   Free-Culture-Lizenz  zu  verwenden und deutlich sichtbar an alles   anzubringen, von dem man  will,  dass andere es nutzen. Ohne das ist es   ihnen rechtlich schlicht  nicht  möglich. Die beste weil erprobteste  und  verbreitetste Möglichkeit  dafür  sind die Creative Commons  Lizenzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was aber heißt das fürs Fahrrad? + &lt;br /&gt;
Lassen     sich mit Creative-Commons-Lizenzen Räder schützen/Hardware? Nun:     Funktionalitäten sind nicht geschützt. Besondere Bemalungen des Rads     könnten geschützt sein – darum Extra viel Klimbim anbringen, z.B.  eine    Flosse, um Urheberrechtsschutz zu haben? Vielleicht, ja. Damit  könnte    das Rad unter Umständen wegen einer besonderen Form oder  Farbgebung   oder  durch einen Nutzungskontext vom Urheberrecht  abgedeckt sein. Kann   man  aber i.d.R. nicht wissen vorher. Das würde  ein Richter vor einem   Gericht  entscheiden müssen. Empfehlung daher:  Nicht drauf verlassen   oder darauf  bauen. Trotzdem unbedingt die  Creative-Commons-Lizenzen   verwenden! Sie  geben dem Gegenüber  Sicherheit und zeigen, wie ihr   wollt, dass andere  eure Arbeit  weiterverwenden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Und die Creative Commons Non-Commercial Lizenz? + &lt;br /&gt;
Aber     was ist mit der Non-Commercial-Lizenz, die ja Open Desk verwendet?    Auch  andere Hardware-Projekte nutzen die doch. Soweit mir bekannt  ist,   ist  der Grund dafür zum einen der selbe wie oben angegeben: Die   Lizenz   zeigt, wie Open Desk verwendet werden möchte. Und zweitens  ist  es   wichtig, auf die bestehende Rechtsunsicherheit hinzuweisen:  Die    NC-Lizenz ist vor Gericht in diesem Kontext soweit mir bekannt  noch  nie   in einem Beispielfall durchverhandelt worden. Es gibt  keinen    Präzedenzfall. Damit besteht ein gewisses rechtliches Risiko  für einen    Verletzer – eventuell gilt sie ja doch! Dieses Risiko wirkt  in  gewisser   Weise schützend.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KURZE DISKUSSION DER NC-Lizenz&lt;br /&gt;
* Die NC-Lizenz wird sehr kontrovers diskutiert und hat viele Probleme:&lt;br /&gt;
* Hauptargument dagegen ist, dass es sich eigentlich nicht um eine Free-Culture-Lizenz handelt, klar. &lt;br /&gt;
* Auch  dürfen sich Dinge, die eine NC-Lizenz verwenden, nicht als     Open-Source-Hardware oder Open-Source-Software bezeichnen (Siehe     Open-Source-Hardware-Definition http://www.oshwa.org/definition/german/). Open Source erfordert explizit, dass kommerzielle Nutzung erlaubt ist. &lt;br /&gt;
* Die     meisten der kollaborativen Freiheiten, die offene Entwicklung und     offene Kultur bieten, werden durch die NC-Lizenz abgeschaltet bzw.     blockiert (wie z.B. Verringerung der Kollaborationskosten die bei     Lizenzverhandlungen oder Zahlungen entstehen). &lt;br /&gt;
* Da     die Entwicklung und Herstellung von Hardware sehr kostenintensiv ist     und deshalb i.d.R. mit finanziellen Einnahmen verknüpft werden muss,    ist  eine Weiterentwicklung von NC-lizenzierter Hardware kaum möglich    bzw.  extrem unwahrscheinlich. &lt;br /&gt;
* Ein     weiteres NC-Lizenz-Problem ist, kaufe ich mir einen Tisch bei IKEA,     kann ich ihn, wenn ich ihn nicht mehr brauche, jederzeit legal     weiterverkaufen. Habe ich mir aber meinen eigenen Open Desk gebaut,    kann  ihn aber bei einem Umzug nicht mitnehmen, darf ich ihn nicht    verkaufen,  denn das wäre ja eine plötzliche kommerzielle Nutzung. Mit    einem  NC-lizenzierten Gegenstand habe ich also am Ende noch weniger    Freiheiten  als mit einem proprietären. &lt;br /&gt;
* Der     letzte wichtige Punkt ist, das es extrem unklar ist, wo kommerzielle     Nutzung beginnt und wo sie aufhört. Feiere ich eine Party mit meinen     Freunden, nutze dabei einen Open Desk und bitte meine Freunde am Ende    um  ein paar Euro als Zugabe für Getränke und Essen, ließe sich das    schon  als kommerzielle Nutzung vor Gericht einklagen und vielleicht    sogar  durchsetzen... Diese rechtliche Unschärfe sorgt dafür, das mit    einer  NC-Lizenz ein rechtliches Minenfeld geschaffen wird, welches   die   Nutzung, den Bau und Weiterentwicklung solcher Hardware extrem    erschwert  bzw. mit hohen Risiken belegt.&lt;br /&gt;
NC-Lizenz DISKUSSION ENDE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. PATENTRECHT===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Schützt     Funktionalitäten (things that do things). Muss beantragt werden  („all    hardware is born free“). Eine wichtige Voraussetzung für die   Erteilung   ist die technische Neuheit (eng: prior art). Diese wird   geprüft.  Deshalb  ist eine Patentanmeldung langwierig und teuer. Will   man sich  davor  schützen, dass andere die eigene Idee patentieren,  muss  man sie  also gut  sichtbar und auffindbar publizieren. Dafür  lassen  sich  verschiedene  Wege finden und diskutieren. Wichtig ist,  dass die  Prüfer  es finden,  wenn jemand es beantragt. Die Gefahr, dass  jemand  die  Erfindung auf  eurer Seite findet und dann zur  Patentierung  einreicht,  ist deshalb aber  sehr sehr gering, da das  Risiko zu hoch  ist – Preis  und Aufwand für  einen Antrag sind hoch,  die Gefahr der  Nichterteilung  groß. Faustregel:  Niemand kann etwas,  dass einmal offen  ist,  patentieren! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was heißt das für den Open-Source-Fahrradbau? + &lt;br /&gt;
Abgesehen     davon, dass die Wahrscheinlichkeit beim solidarischen Lastenradbau    eine  Erfindung zu machen, die patentwürdig ist, eher gering ist, ist   es  auch  fraglich, wo der Sinn läge, ein Patent zu beantragen, wenn   man  die  Erfindung offen haben möchte. Prior Art (Technische Neuheit)   ist  euer  bester Freund. Darum publiziert publiziert publiziert –  „All   hardware is  born free“ – einmal offen publiziert, bleibt sie es  auch. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) In den USA gibt es/gab es Experimente, eine Free-Culture-Lizenz    auf  das Patentrecht aufzubauen. Aber dafür braucht man vorher ein    Patent,  bevor man überhaupt darüber nachdenken kann... Darum lassen   wir  das hier  mal undiskutiert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. GEBRAUCHSMUSTERSCHUTZ=== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? +&lt;br /&gt;
Sind     nicht überall auf der Welt zu finden. „Der kleine Bruder des   Patents“.   Muss beantragt werden. Schützt „gewerblich anwendbare   Erfindungen, die   neu sind und auf einem erfinderischen Schritt   beruhen.“ Alles, was man   mit Phantasie darunter sehen kann, lässt  sich  also so schützen. Die   Prüfer prüfen, ob der Antrag formal  richtig  ist, nicht aber, ob die   Neuheit wirklich gegeben ist! Die  Kosten für  einen Antrag sind deshalb   gering, man kann es also schnell  prüfen  lassen – die formale   Richtigkeit. Der Gebrauchmusterschutz  gilt  maximal 10 Jahre (3 Jahre   plus Verlängerung) und wird schnell  erteilt.  Es erfolgt wie erwähnt   keine Prüfung der Neuheit. Die   Rechtsbeständigkeit ist deshalb gering.   Unterschiede für uns zum   Patent: geringere Rechtssicherheit und   geringere Geltungsdauer. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
http://dpma.de/gebrauchsmuster/gebrauchsmusterschutz/index.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad?  + &lt;br /&gt;
Hat     man etwas, dass dort hereinpassen könnte, kann man den Antrag   stellen.   Es ist aber fraglich, ob wir im solidarischen Lastenradbau   wirklich   etwas erfinden können, dass der Neuheitsprüfung im  Streitfall  vor einem   Gericht dann standhält. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Soweit mir bekannt ist, gibt es keine Free-Culture-Lizenz, die   auf   den Gebrauchsmusterschutz aufsetzt. Deshalb wäre es schwierig,   anderen   ohne jeweilige individuelle Rücksprache Nutzung zu erlauben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Könnte     man nicht ein Gebrauchsmuster beantragen, eine NC-Lizenz verwenden   und   mit dem Gebrauchsmuster Verletzern der NC-Lizenz drohen, seine     rechtliche Ausgangslage etwas verbessern? + &lt;br /&gt;
Ja, könnte man versuchen. Bzw. mal genau durchdenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. GESCHMACKSMUSTERSCHUTZ (Eingetragenes Design)===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
„Ist     ein gewerbliches Schutzrecht, das seinem Inhaber die ausschließliche     Befugnis zur Benutzung einer ästhetischen Erscheinungsform (Gestalt,     Farbe, Form) verleiht.“ Da wo das Urheberrecht also unscharf wird –   was   ist noch geschützt oder nicht – kann das Geschmacksmuster   Klarheit   bringen bzw. Fakten schaffen. Voraussetzung ist die Neuheit  –  kein   ähnliches Design darf vorhanden sein im Markt. Neuheit wird   aber   ebenfalls nicht geprüft, weshalb die Rechtssicherheit auch   geringer  ist.  Geltung für max. 25 Jahre. Kosten für die Beantragung    überschaubar. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad? +&lt;br /&gt;
Hat   man ein ganz besonderes Design, kann man es also versuchen. Tills   XYZ   Räder hätten vielleicht eine Chance gehabt, obwohl sie ihre   besondere   Ästhetik dadurch erhalten, dass die Funktionalität frei   liegt - dass  sie  blanke Funktionalität sind (also etwas, dass   eigentlich durch  Patent  und Gebrauchsmuster abgedeckt ist) ... Wie   würde ein Richter  das  interpretieren? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Ich kenne keine Free-Culture-Lizenz die auf das Geschmacksmuster     aufbaut. Deshalb wäre es schwierig, anderen ohne jeweilige   individuelle   Rücksprache Nutzung zu erlauben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. MARKENSCHUTZ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Marken     können Wort-, Bild-, Klang- und Farbmarken sein und es gibt sogar     3-dimensionale Marken. Sie müssen extra beantragt werden. Die Kosten     sind überschaubar bis hoch (je nach gewünschtem Schutzumfang). Die    Marke  kann immer wieder verlängert werden und kann deshalb   theoretisch   unendlich weiterlaufen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Für den solidarischen Open-Source-Lastenradbau? + &lt;br /&gt;
Die     Open-Source-Hardware-Definition sieht eindeutig den Schutz von  Marken    vor bzw. unterstützt oder man könnte sogar fast sagen  empfiehlt ihn.    Wenn jeder die Hardware herstellen kann, ist es gerade  wichtig, wer  das   macht, mit welchen Fähigkeiten, Maschinen,  Materialien, mit  welcher   Sorgfalt und vielleicht auch welchem  Ethos... Jeder kann die  Baupläne   der TV-B-Gone runterladen, das Gerät  herstellen und  verkaufen. Aber   nicht unter dem Namen „TV-B-Gone“,  denn der ist von  Mitch Altman   (Cornfield Electronics) geschützt  worden. http://de.wikipedia.org/wiki/TV-B-Gone&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
D.h.     – wäre „Carla Cargo“ als Marke registriert, könnte jeder mit den    Plänen  eigene Anhänger herstellen und sie weiterentwickeln, aber sie    nicht als  „Carla Cargo“ bezeichnen bzw. so in den Markt bringen, auch    keine  Workshops anbieten, in denen „Carla Cargos“ gebaut werden.  Denkt   man das  weiter, kann man auch versuchen, besondere Farbmarken  zu  wählen  (das  Telekom-Pink ist z.B. geschützt, lässt sich eine  feuerrote  Gabel   denken?) oder sogar dreidimensionale Marken zu  entwickeln  (vielleicht   hat eine Carla Cargo immer eine coole  Haifischflosse usw.)  und sich das   schützen lassen. Modeschnittmuster  sind per se nicht  schützbar.  Deshalb  drucken die großen Marken ihre  Logos auf die  Sachen, denn die  sind  geschützt. Und am Ende geht es  nicht um die  schöne Unterhose,  sondern um  den Schriftzug darauf...  Also einfach  Marken auf  nicht-schützbares  kleben? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Kann     ich die XYZ-Verbindung als dreidimensionale Marke sichern? Nein,  weil    es sich um eine Funktionalität handelt. Lego hat viele Jahre  dafür    gekämpft, ihr Steckfunktionssystem nach Ablauf des  Patentschutzes   weiter  als dreidimensionale Marke zu schützen,  letztlich sind sie  aber   gescheitert. Lego ist jetzt frei. Wir sehen  auch immer mehr Klone  im   Markt. Aber XYZ-Spaceframe als Wortmarke?  Ziemlich sicher ja.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was könnte das für unsere dezentrale Fabrik bedeuten? +&lt;br /&gt;
Man     könnte sich „Carla Cargos“ und andere „Marken“ als ein Franchise     vorstellen. Auch in Berlin kann man sich einen „Carla Cargo“ bauen.   Das   Netzwerk baut zusammen seine Marken auf, macht sie überall   bekannt.  Aber  wenn man in Berlin oder Wien z.B. einen „Carla Cargo“   baut oder   verkauft, zahlt man etwas an den Erfinder... Das kann für   die   kommerzielle Leistungsfähigkeit und Stärke des ganzen Netzwerkes   sehr   gut sein. – „gemeinsame Marken“ aufbauen und so die Nachfrage   stärken   (Ich glaub z.B. an ein großes Potential von XYZ). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit     so einer Übereinkunft ist es wünschenswert für alle, dass auch    woanders  XYZ Workshops durchgeführt werden. Für alle Akteure. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Abgesehen davon: Der Aufbau von Marken ist für eine Geschäftsentwicklung ohnehin so gut wie immer richtig.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;amp; Es ist eine Überlegung wert, dass man in so einem Netzwerk/mit so einer Lösung auf die schlechte NC-Lösung verzichten kann/könnte! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===FAZIT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Also was machen wir nun? + &lt;br /&gt;
Mein     allgemeiner Tipp: Alle Rechte oben außer das Urheberrecht müssen   extra   beantragt werden. Will man etwas „open“ lassen, beantragt man   also   einfach nichts! Das Urheberrecht wird eine ungefragt angeklemmt   und   deshalb muss man es gestalten. Wichtig ist zu verstehen, dass   vom   Urheberrecht kein verlässlicher oder umfassender Schutz für   Hardware   erwartet werden kann im Moment nicht und wahrscheinlich (und   auch   hoffentlich!) niemals. &lt;br /&gt;
Mit     einem Markenschutz hingegen – der eindeutig sinnvoll und   wünschenswert   ist für Open-Source-Hardware-Ökosysteme – kann man  seine  individuelle   Position auf einem Markt stärken und sogar zu   interessanten und relativ   rechtsfesten (Marken-Lizenzierung)   Verabredungen in überregionalen   Netzwerken kommen. Bzw. man kann das   versuchen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
^ Ok. Bitte hochscrollen zu den Fragen. Lassen sich jetzt alle Fragen beantworten? Welche nicht? ^&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DISKUSSION IM WORKSHOP  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-   und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung  von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?   Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung   einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?   Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwurf Workshopstruktur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Teilnehmende Projekte =&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8840</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8840"/>
		<updated>2015-02-24T20:17:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: /* 3. GEBRAUCHSMUSTERSCHUTZ */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;     o    &lt;br /&gt;
. _/\_ &amp;gt;  ___&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teilnehmer:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer [https://www.n55.dk/ N55] und [https://www.xyzcargo.com/ XYZ CARGO] , till [AT] n55.dk &lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, [https://www.facebook.com/pages/Cargo-Bike-Fans-Berlin/191182021004757 cbf berlin]  , [http://www.nicojungel.net/solar.html 8rad] &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Workshopleiter:=== &lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=2. EINFÜHRUNG: Dezentrales offenes Produzieren= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;           O`                                 &lt;br /&gt;
\__/ .. _/\_&amp;gt;                             &lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt; oo    O,&amp;gt; /O  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Fablabs===&lt;br /&gt;
* Vergleich: Fablabs https://www.fablabs.io/map &lt;br /&gt;
* Fablabs sind dezentrale, unabhängige Fertigungsstätten. „To make almost everything“. Bild: http://www2.dxarts.washington.edu/images/fremont-aerial-overview.jpg&lt;br /&gt;
* Ist das die Produktion der Zukunft? Produkt/Produktionsbedürfnis sucht passende Fabrik? Beispiel: Britehub https://britehub.com/ &amp;amp; MakersRow http://makersrow.com/  &lt;br /&gt;
* Lokale Produktion mittels globaler Baupläne: From „Products In and Waste out“ to „DATA In to DATA Out“ Bild: http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png , Blogpost dazu: http://bloglz.de/from-_products-in-waste-out-to-_data-in-data-out/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Open Source &amp;amp;= Kollaboration===&lt;br /&gt;
* Fablabs entwickeln sich massiv auf Open Source Prinzipien – dem offenen Austausch von Bauplänen und Möglichkeiten. Drei Beispiele: Arduino -     Physical Computing und Arduino Community - http://arduino.cc , Thingiverse – Digital Designs for Physical Objects http://thingiverse.com, GitHub – Open Source Software http://github.com + &lt;br /&gt;
* Sinn von Open Source – Nicht nur sein eigenes Design öffnen, sondern die Vorteile von Open Source nutzen, auf ein lebendiges Ökosystem zurückgreifen zu können, etwas dazuzugeben, gemeinsam etwas zu entwickeln. - „It is not „Open Source Your Hardware“ it is „Building Open Source Hardware“. (Sam Muirhead http://cameralibre.cc )  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Jedes Mal, wenn ein Fablab irgendwo Erfolg hat, bekannt wird und   etwas   offenes und woanders gut nutzbares schafft, gewinnen alle   anderen   Fablabs. -&amp;gt; Die Nachfrage wächst und die  Leistungsfähigkeit  aller. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„wunschagenda nico jungel: (...) ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?“&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;  „Was wäre, wenn IKEA Open Structures-Teile in großer Masse   produzieren   würde?“ Das Ökosystem würde wachsen, und die  Möglichkeiten  aller, damit  zu arbeiten und auch Geld zu verdienen  (insofern OS Open  Source  wäre), würden wachsen. Ein Markt für z.B. Reparaturen, individuelle  Hacks und  Sonderteile oder Add ons würde  entstehen, den  viele besetzen  können –  Long-Tail. (Offene  Ökosystemperspektive) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= &amp;gt;  Für den dezentralen Lastenradbau: Wie agieren die individuellen Standorte, um Dinge in dieses Netzwerk/dieses Ökosystem zurückzugeben, um es für alle stark zu   machen   und jedem einzelnen Standort seine Arbeit zu erleichtern,  damit  jeder   einzelne Standort es nutzen kann. &lt;br /&gt;
Welche Open-Source-„Produkte“ würden das erleichtern, wie sind Abläufe und gemeinsame Kommunikation gestaltet? Wie kann ein gemeinsames  Ökosystem entstehen, welches allen Vorteile bringt? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;amp; NC-Lizenzen? Das Beispiel Open Desk – Distributed Manufacturing=== &lt;br /&gt;
(NC = Nicht-kommerzielle Nutzung) &lt;br /&gt;
* Beispiel Open Desk – Design for Open Making. https://www.opendesk.cc/&lt;br /&gt;
* Tische, die mit in den meisten Fablabs vorhandenen digitalen Werkzeugen hergestellt werden können. &lt;br /&gt;
* Idee     des „Schutzes“ durch eine NC-Lizenz. Ich darf den Tisch für mich    selbst  herstellen, aber nicht verkaufen. Aber die Plattform  vermittelt   mir  auch lokale Hersteller  – z.B. Fablabs – die es für  mich   herstellen. Als  Kunde kaufe ich von diesem Fablab dann den  Tisch. Das   Fablab nimmt also  eine kommerzielle Nutzung des Designs  vor. Das  Fablab  hat einen Vertrag  mit Open Desk – einen Teil der  Einnahmen wird  an die  Designer  weiterüberwiesen = Verteilte  Herstellung &lt;br /&gt;
* (Hinweis: NC = nicht Open Source, Achtung bei der Wortwahl, mehr dazu unten bei „LIZENZEN“) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;gt; Können wir uns so was generell auch für den Lastenradbau vorstellen?     Dass Christophe in Berlin Tims Räder herstellt, verkauft und etwas  an    Tim weiterüberweist. Oder Tim auch Carla Cargos baut und an  Mabe    überweist? Es gibt verschiedene „Produkte“ oder „Designs“  entwickelt   von  verschiedenen Designern, die auch an anderen Orten  hergestellt   werden  können? Manche Werkstätten haben das Wissen, die  Werkzeuge und    Fähigkeiten, um auch diese Designs oder eine Auswahl  von Designs aus   der  Palette herzustellen, tun es und geben etwas von  diesen Einnahmen   ab? &lt;br /&gt;
* Welche     „Produkte“ ließen sich so etablieren und aufbauen? Zum Nutzen aller?     (Open Source: Umso leichter Designs vor Ort reproduzierbar sind,  desto    besser kann man sich das vorstellen.) &lt;br /&gt;
* Welche Werkzeuge brauchen wir dafür? &lt;br /&gt;
* Welche Vereinbarungen treffen wir? &lt;br /&gt;
* ... Welche Fragen tauchen dann auf ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterlesen und Weitergucken zur Einführung:=== &lt;br /&gt;
* Simone Cicero on Open Platforms http://meedabyte.com/2014/12/20/the-future-of-manufacturing-platforms-and-distributed-fabrication/&lt;br /&gt;
* Platform Design Flowchart  http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ERSTE FRAGEN &amp;amp; DISKUSSION  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* NC-Lizenzen für Lastenradproduktion / - distribution - übertragbar?&lt;br /&gt;
* Copy/paste vs. Eigenbau / lernen - Professionalisierung der FabLabs eher Service als Wissenstransfer?&lt;br /&gt;
* Nutzen &amp;amp; Effizienz vs. Gruppen- und Lernprozess - Widerspruch überwinden?&lt;br /&gt;
* Konkurenz verschiedener Geschäftmodelle: Distribution von Rohstoffen oder integriertes Modell von Re- und Upcycling &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ABSCHLUSSDISKUSSION ZUR OFFENEN VERTEILTEN FABRIK==&lt;br /&gt;
Das hier ist das Protkoll der Abschlussdiskussion am Ende des Workshops in der wir auf das Ausgangsbild zurückkamen:&lt;br /&gt;
* Welche Infrastruktur brauchen wir? Schweißen ist schlecht, Aufwand zu hoch? Jedoch gehen die Schweißworkshops sehr gut! Menschen wollen Schweißen lernen  (Fahrradwerkstätten, die Schweißen ertragen bzw. Metallwerkstätten die Fahrradfrickler mögen)&lt;br /&gt;
* Standardisierungen an den verschiedenen Standorten? vs. Kooperation zwischen ganz verschiedenen Orten&lt;br /&gt;
* Verhältnis von &amp;quot;wir machen lokal alles selber&amp;quot; zu verteilter Produktion - möglichst einfache vs. komplexere (auf Fachkenntnisse angewiesene) Produkte&lt;br /&gt;
* Produktpalette in offener verteilter Fabrik&lt;br /&gt;
* Wie können Formen solidarischen Wirtschaftens in offenen verteilten Fabriken aussehen?&lt;br /&gt;
* was sind die verbindenden Elemente innerhalb des Kollaborationsverbundes? &amp;quot;Es gibt noch nicht diesen Teppich, der alles miteinander verwebt?&amp;quot; (Tom) Wie können verschiedene Werkstätten jenseits des Marktes miteinander in Beziehung kommen? Wie kann ein Maximum an Vielheit in dieser geteilten Struktur zusammen kommen? Standardisierung für Komplexität! / Lars: Der erste und wichtigste Faden in diesem Teppich könnte Open Source sein. Wenn Leute wirklich beginnen, die Modelle anderer zu bauen und weiterzuverbreiten, kommerziell motiviert, wird sich mehr Energie einstellen können? &lt;br /&gt;
* welche Partner kann man hinzuziehen? Die Deutsche Bahn, /Stadtverwaltungen z.B.? &lt;br /&gt;
* Personen, die Energie für den Eigenbau aufbringen sind fast nie Einzelpersonen, sondern Kollektive/Gruppen, die Ideale und Projekte haben&lt;br /&gt;
* Gleichzeitig entwickeln: Standardisierung vorantreiben und lustige Vielfalt wertschätzen und ermöglichen&lt;br /&gt;
* Wichtig: Anschlusstermine sind wichtig, um wirklich Fortschritte zu machen. Es war gut, sich gesehen zu haben. Face to Face is key :-) &lt;br /&gt;
*Lastenräder könnten gute Beispiele für Open-Source-Ökosysteme werden, weil sie so viele Zusammenhänge erlebbar machen, sichtbar und zugänglich zeigen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ey wo bleibt mein analytisches Schema?&amp;quot; Welche Produkte, Zielgruppen meint ihr überhaupt? Welche Bedürfnisse? &amp;quot;Ihr seid unklar in euren Begriffen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACTION! Mission-Statement vorbereiten für das Treffen in Köln, das verschiedene Perspektiven vereint. Wer ist dabei? Tom, ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .    &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WEITERER WORKSHOPVERLAUF&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
+ &amp;gt; Aus diesem allgemeinen Überblicksbild  gehen wir jetzt in    Einzelfragen, die sich konkret für die Akteure an den  individuellen    Standorten stellen. Bei der Besprechung dieser Fragen,  versuchen wir    immer wieder auch dieses große Bild von oben mit im Blick  zu  behalten,   um zu schauen, wie können die Lösungen der individuellen   Standorte  und  Akteure auch wieder positiv ins Ökosystem zurückwirken,  um   letztlich  alle zu stärken. So suchen wir nach Synergien, die  alle    vorwärtsbringen. -&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=3. LIZENZIERUNG &amp;amp; SCHUTZRECHTE, Rechtliche Fragen= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    o                                 &lt;br /&gt;
  _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
 O,&amp;gt; /O l----l&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[&#039;&#039;&#039;aus dem Pad, von Mabe&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* wie schütze ich das projekt/produktidee gegen eine nachträgliche patentierung durch andere firmen&lt;br /&gt;
* wie     und wo formuliere ich die open source hardware pinciples möglichst     allumfassend für ein projekt/produkt um einen maximalen schutz gegen     patentierung zu bekommen&lt;br /&gt;
* auch     die Creative Commens BY-SA Lizenz sagt ja das klone das urprojekt     erwähnen müssen und verbesserungen teilen sollen. Wie kann ich   vorgehen   bei verletzungen dieser lizenzbedingungen? Wie sieht die   Namensnennung   für Klone genau aus?&lt;br /&gt;
* das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&#039;&#039;&#039;aus dem Pad, von Nico&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTLICH: &lt;br /&gt;
ich     fände es interessant, einen anwalt einzuladen, der über   copyright/open   source/creative commons und den damit verbundenen   rechten und   möglichkeiten aufklärt. &lt;br /&gt;
ich     habe das gefühl, dass open source mehr ein modewort ist, unglaublich     toll klingt, aber teils unklar ist, was es überhaupt bedeutet. das     normale copyright bietet z.b. auch jedem menschen die möglichkeit,     privat alles nachzubauen und zu nutzen. zudem kommen die neuen     bewegungen ja eher aus den weichen medien, also musik/software und  ein    umdenken in material/konstruktionen/bauarten wirft viele fragen  auf.&lt;br /&gt;
durch     welche bemühungen und öffnungen zeichnet sich opensource also    überhaupt  aus und wann ist ein projekt tatsächlich opensource bzw    creative  commons? wo verlaufen folglich die grenzen? was sind bisher    die  codes/stillen übereinkünfte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT &amp;amp; IDEEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;gt; &amp;gt; HINWEIS: Das ist keine Rechtsberatung! (sondern was ich,    nach  einigem Lesen und ein paar Gesprächen für mich destillieren    konnte.)  &amp;lt; &amp;lt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„All Hardware is born free.“ – „Alle Hardware wird frei geboren“ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbemerkung:     Rechte sind Texte, die versuchen mit kleinen handlichen Paketen die   zu   beschreiben und zu steuern. Die Wirklichkeit besteht aber nicht   aus   kleinen handlichen Paketen, sondern wuchert aus, schießt quer,   schwappt   über, läuft permanent aus den Grenzen der kleinen Pakete   heraus und   bringt immer wieder Neues. Richter nehmen dann aber diese   Texte und   versuchen damit den Gang der Wirklichkeit zu lenken. Das  ist  aber nicht   immer vorhersehbar oder erwartbar – wie das Verhältnis  der  kleinen  Texte  und Wirklichkeit ist und gesehen wird. Weil die   Wirklichkeit und  diese  Texte in einem „kreativen“ bzw. beweglichen   Verhältnis stehen.  Und  gerade der Bereich, in den wir uns mit   Open-Source-Lastenradbau   hineinbegeben, ist durch hohe Unschärfe in   diesem ganzen Rechtsbereich   geprägt. 100%ig klare Aussagen sind   deshalb schwer zu kriegen. Immer   wieder heißt es: Das kann man vorher   nicht wissen, dass müsste erst ein   Richter entscheiden – Ausgang   ungewiss. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wichtigste     Lektion vorweg und überhaupt ist: 100%ige Rechtssicherheit gibt es     nicht! Im besten Fall immer weniger oder gar nichts erwarten.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt eine Beschreibung von fünf Schutzrechten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===1. URHEBERRECHT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Das Urheberrecht deckt „Werke der Kunst“ mit „körperlicher Festlegung“ ab, keine Funktionalitäten (things that do things)!     Bilder, Texte, evtl. auch Objekte, Choreographien und Musik sind     geschützt. Das heißt: Die Dokumentation ist (in aller Regel)   geschützt.   Aber auch „nichtfunktionelle Designelemente“ können   eventuell unter  das  Urheberrecht fallen. Was genau darunter fällt und   was nicht, wenn  man  den klaren Bereich von Musik, Text, Software,  Bild  und Film  verlässt,  ist schwammig – im Zweifelsfall entscheidet  der  Richter vor  Gericht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Wie? + &lt;br /&gt;
Das     Urheberrecht erhält man automatisch und umsonst! Man muss es nicht     extra beantragen. Und es gilt mindestens bis zum Tode des Urhebers  und    auch darüber hinaus. Weil man es automatisch erhält, verletzen  alle    anderen das Urheberrecht des Urhebers, wenn sie das Werk ohne   Erlaubnis   nutzen. Deshalb ist es unbedingt notwendig, eine   Free-Culture-Lizenz  zu  verwenden und deutlich sichtbar an alles   anzubringen, von dem man  will,  dass andere es nutzen. Ohne das ist es   ihnen rechtlich schlicht  nicht  möglich. Die beste weil erprobteste  und  verbreitetste Möglichkeit  dafür  sind die Creative Commons  Lizenzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was aber heißt das fürs Fahrrad? + &lt;br /&gt;
Lassen     sich mit Creative-Commons-Lizenzen Räder schützen/Hardware? Nun:     Funktionalitäten sind nicht geschützt. Besondere Bemalungen des Rads     könnten geschützt sein – darum Extra viel Klimbim anbringen, z.B.  eine    Flosse, um Urheberrechtsschutz zu haben? Vielleicht, ja. Damit  könnte    das Rad unter Umständen wegen einer besonderen Form oder  Farbgebung   oder  durch einen Nutzungskontext vom Urheberrecht  abgedeckt sein. Kann   man  aber i.d.R. nicht wissen vorher. Das würde  ein Richter vor einem   Gericht  entscheiden müssen. Empfehlung daher:  Nicht drauf verlassen   oder darauf  bauen. Trotzdem unbedingt die  Creative-Commons-Lizenzen   verwenden! Sie  geben dem Gegenüber  Sicherheit und zeigen, wie ihr   wollt, dass andere  eure Arbeit  weiterverwenden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Und die Creative Commons Non-Commercial Lizenz? + &lt;br /&gt;
Aber     was ist mit der Non-Commercial-Lizenz, die ja Open Desk verwendet?    Auch  andere Hardware-Projekte nutzen die doch. Soweit mir bekannt  ist,   ist  der Grund dafür zum einen der selbe wie oben angegeben: Die   Lizenz   zeigt, wie Open Desk verwendet werden möchte. Und zweitens  ist  es   wichtig, auf die bestehende Rechtsunsicherheit hinzuweisen:  Die    NC-Lizenz ist vor Gericht in diesem Kontext soweit mir bekannt  noch  nie   in einem Beispielfall durchverhandelt worden. Es gibt  keinen    Präzedenzfall. Damit besteht ein gewisses rechtliches Risiko  für einen    Verletzer – eventuell gilt sie ja doch! Dieses Risiko wirkt  in  gewisser   Weise schützend.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KURZE DISKUSSION DER NC-Lizenz&lt;br /&gt;
* Die NC-Lizenz wird sehr kontrovers diskutiert und hat viele Probleme:&lt;br /&gt;
* Hauptargument dagegen ist, dass es sich eigentlich nicht um eine Free-Culture-Lizenz handelt, klar. &lt;br /&gt;
* Auch  dürfen sich Dinge, die eine NC-Lizenz verwenden, nicht als     Open-Source-Hardware oder Open-Source-Software bezeichnen (Siehe     Open-Source-Hardware-Definition http://www.oshwa.org/definition/german/). Open Source erfordert explizit, dass kommerzielle Nutzung erlaubt ist. &lt;br /&gt;
* Die     meisten der kollaborativen Freiheiten, die offene Entwicklung und     offene Kultur bieten, werden durch die NC-Lizenz abgeschaltet bzw.     blockiert (wie z.B. Verringerung der Kollaborationskosten die bei     Lizenzverhandlungen oder Zahlungen entstehen). &lt;br /&gt;
* Da     die Entwicklung und Herstellung von Hardware sehr kostenintensiv ist     und deshalb i.d.R. mit finanziellen Einnahmen verknüpft werden muss,    ist  eine Weiterentwicklung von NC-lizenzierter Hardware kaum möglich    bzw.  extrem unwahrscheinlich. &lt;br /&gt;
* Ein     weiteres NC-Lizenz-Problem ist, kaufe ich mir einen Tisch bei IKEA,     kann ich ihn, wenn ich ihn nicht mehr brauche, jederzeit legal     weiterverkaufen. Habe ich mir aber meinen eigenen Open Desk gebaut,    kann  ihn aber bei einem Umzug nicht mitnehmen, darf ich ihn nicht    verkaufen,  denn das wäre ja eine plötzliche kommerzielle Nutzung. Mit    einem  NC-lizenzierten Gegenstand habe ich also am Ende noch weniger    Freiheiten  als mit einem proprietären. &lt;br /&gt;
* Der     letzte wichtige Punkt ist, das es extrem unklar ist, wo kommerzielle     Nutzung beginnt und wo sie aufhört. Feiere ich eine Party mit meinen     Freunden, nutze dabei einen Open Desk und bitte meine Freunde am Ende    um  ein paar Euro als Zugabe für Getränke und Essen, ließe sich das    schon  als kommerzielle Nutzung vor Gericht einklagen und vielleicht    sogar  durchsetzen... Diese rechtliche Unschärfe sorgt dafür, das mit    einer  NC-Lizenz ein rechtliches Minenfeld geschaffen wird, welches   die   Nutzung, den Bau und Weiterentwicklung solcher Hardware extrem    erschwert  bzw. mit hohen Risiken belegt.&lt;br /&gt;
NC-Lizenz DISKUSSION ENDE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. PATENTRECHT===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Schützt     Funktionalitäten (things that do things). Muss beantragt werden  („all    hardware is born free“). Eine wichtige Voraussetzung für die   Erteilung   ist die technische Neuheit (eng: prior art). Diese wird   geprüft.  Deshalb  ist eine Patentanmeldung langwierig und teuer. Will   man sich  davor  schützen, dass andere die eigene Idee patentieren,  muss  man sie  also gut  sichtbar und auffindbar publizieren. Dafür  lassen  sich  verschiedene  Wege finden und diskutieren. Wichtig ist,  dass die  Prüfer  es finden,  wenn jemand es beantragt. Die Gefahr, dass  jemand  die  Erfindung auf  eurer Seite findet und dann zur  Patentierung  einreicht,  ist deshalb aber  sehr sehr gering, da das  Risiko zu hoch  ist – Preis  und Aufwand für  einen Antrag sind hoch,  die Gefahr der  Nichterteilung  groß. Faustregel:  Niemand kann etwas,  dass einmal offen  ist,  patentieren! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was heißt das für den Open-Source-Fahrradbau? + &lt;br /&gt;
Abgesehen     davon, dass die Wahrscheinlichkeit beim solidarischen Lastenradbau    eine  Erfindung zu machen, die patentwürdig ist, eher gering ist, ist   es  auch  fraglich, wo der Sinn läge, ein Patent zu beantragen, wenn   man  die  Erfindung offen haben möchte. Prior Art (Technische Neuheit)   ist  euer  bester Freund. Darum publiziert publiziert publiziert –  „All   hardware is  born free“ – einmal offen publiziert, bleibt sie es  auch. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) In den USA gibt es/gab es Experimente, eine Free-Culture-Lizenz    auf  das Patentrecht aufzubauen. Aber dafür braucht man vorher ein    Patent,  bevor man überhaupt darüber nachdenken kann... Darum lassen   wir  das hier  mal undiskutiert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. GEBRAUCHSMUSTERSCHUTZ=== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? +&lt;br /&gt;
Sind     nicht überall auf der Welt zu finden. „Der kleine Bruder des   Patents“.   Muss beantragt werden. Schützt „gewerblich anwendbare   Erfindungen, die   neu sind und auf einem erfinderischen Schritt   beruhen.“ Alles, was man   mit Phantasie darunter sehen kann, lässt  sich  also so schützen. Die   Prüfer prüfen, ob der Antrag formal  richtig  ist, nicht aber, ob die   Neuheit wirklich gegeben ist! Die  Kosten für  einen Antrag sind deshalb   gering, man kann es also schnell  prüfen  lassen – die formale   Richtigkeit. Der Gebrauchmusterschutz  gilt  maximal 10 Jahre (3 Jahre   plus Verlängerung) und wird schnell  erteilt.  Es erfolgt wie erwähnt   keine Prüfung der Neuheit. Die   Rechtsbeständigkeit ist deshalb gering.   Unterschiede für uns zum   Patent: geringere Rechtssicherheit und   geringere Geltungsdauer. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
http://dpma.de/gebrauchsmuster/gebrauchsmusterschutz/index.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad?  + &lt;br /&gt;
Hat     man etwas, dass dort hereinpassen könnte, kann man den Antrag   stellen.   Es ist aber fraglich, ob wir im solidarischen Lastenradbau   wirklich   etwas erfinden können, dass der Neuheitsprüfung im  Streitfall  vor einem   Gericht dann standhält. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Soweit mir bekannt ist, gibt es keine Free-Culture-Lizenz, die   auf   den Gebrauchsmusterschutz aufsetzt. Deshalb wäre es schwierig,   anderen   ohne jeweilige individuelle Rücksprache Nutzung zu erlauben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Könnte     man nicht ein Gebrauchsmuster beantragen, eine NC-Lizenz verwenden   und   mit dem Gebrauchsmuster Verletzern der NC-Lizenz drohen, seine     rechtliche Ausgangslage etwas verbessern? + &lt;br /&gt;
Ja, könnte man versuchen. Bzw. mal genau durchdenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. GESCHMACKSMUSTERSCHUTZ (Eingetragenes Design)===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
„Ist     ein gewerbliches Schutzrecht, das seinem Inhaber die ausschließliche     Befugnis zur Benutzung einer ästhetischen Erscheinungsform (Gestalt,     Farbe, Form) verleiht.“ Da wo das Urheberrecht also unscharf wird –   was   ist noch geschützt oder nicht – kann das Geschmacksmuster   Klarheit   bringen bzw. Fakten schaffen. Voraussetzung ist die Neuheit  –  kein   ähnliches Design darf vorhanden sein im Markt. Neuheit wird   aber   ebenfalls nicht geprüft, weshalb die Rechtssicherheit auch   geringer  ist.  Geltung für max. 25 Jahre. Kosten für die Beantragung    überschaubar. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad? +&lt;br /&gt;
Hat   man ein ganz besonderes Design, kann man es also versuchen. Tills   XYZ   Räder hätten vielleicht eine Chance gehabt, obwohl sie ihre   besondere   Ästhetik dadurch erhalten, dass die Funktionalität frei   liegt - dass  sie  blanke Funktionalität sind (also etwas, dass   eigentlich durch  Patent  und Gebrauchsmuster abgedeckt ist) ... Wie   würde ein Richter  das  interpretieren? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Ich kenne keine Free-Culture-Lizenz die auf das Geschmacksmuster     aufbaut. Deshalb wäre es schwierig, anderen ohne jeweilige   individuelle   Rücksprache Nutzung zu erlauben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. MARKENSCHUTZ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Marken     können Wort-, Bild-, Klang- und Farbmarken sein und es gibt sogar     3-dimensionale Marken. Sie müssen extra beantragt werden. Die Kosten     sind überschaubar bis hoch (je nach gewünschtem Schutzumfang). Die    Marke  kann immer wieder verlängert werden und kann deshalb   theoretisch   unendlich weiterlaufen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Für den solidarischen Open-Source-Lastenradbau? + &lt;br /&gt;
Die     Open-Source-Hardware-Definition sieht eindeutig den Schutz von  Marken    vor bzw. unterstützt oder man könnte sogar fast sagen  empfiehlt ihn.    Wenn jeder die Hardware herstellen kann, ist es gerade  wichtig, wer  das   macht, mit welchen Fähigkeiten, Maschinen,  Materialien, mit  welcher   Sorgfalt und vielleicht auch welchem  Ethos... Jeder kann die  Baupläne   der TV-B-Gone runterladen, das Gerät  herstellen und  verkaufen. Aber   nicht unter dem Namen „TV-B-Gone“,  denn der ist von  Mitch Altman   (Cornfield Electronics) geschützt  worden. http://de.wikipedia.org/wiki/TV-B-Gone&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
D.h.     – wäre „Carla Cargo“ als Marke registriert, könnte jeder mit den    Plänen  eigene Anhänger herstellen und sie weiterentwickeln, aber sie    nicht als  „Carla Cargo“ bezeichnen bzw. so in den Markt bringen, auch    keine  Workshops anbieten, in denen „Carla Cargos“ gebaut werden.  Denkt   man das  weiter, kann man auch versuchen, besondere Farbmarken  zu  wählen  (das  Telekom-Pink ist z.B. geschützt, lässt sich eine  feuerrote  Gabel   denken?) oder sogar dreidimensionale Marken zu  entwickeln  (vielleicht   hat eine Carla Cargo immer eine coole  Haifischflosse usw.)  und sich das   schützen lassen. Modeschnittmuster  sind per se nicht  schützbar.  Deshalb  drucken die großen Marken ihre  Logos auf die  Sachen, denn die  sind  geschützt. Und am Ende geht es  nicht um die  schöne Unterhose,  sondern um  den Schriftzug darauf...  Also einfach  Marken auf  nicht-schützbares  kleben? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Kann     ich die XYZ-Verbindung als dreidimensionale Marke sichern? Nein,  weil    es sich um eine Funktionalität handelt. Lego hat viele Jahre  dafür    gekämpft, ihr Steckfunktionssystem nach Ablauf des  Patentschutzes   weiter  als dreidimensionale Marke zu schützen,  letztlich sind sie  aber   gescheitert. Lego ist jetzt frei. Wir sehen  auch immer mehr Klone  im   Markt. Aber XYZ-Spaceframe als Wortmarke?  Ziemlich sicher ja.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was könnte das für unsere dezentrale Fabrik bedeuten? +&lt;br /&gt;
Man     könnte sich „Carla Cargos“ und andere „Marken“ als ein Franchise     vorstellen. Auch in Berlin kann man sich einen „Carla Cargo“ bauen.   Das   Netzwerk baut zusammen seine Marken auf, macht sie überall   bekannt.  Aber  wenn man in Berlin oder Wien z.B. einen „Carla Cargo“   baut oder   verkauft, zahlt man etwas an den Erfinder... Das kann für   die   kommerzielle Leistungsfähigkeit und Stärke des ganzen Netzwerkes   sehr   gut sein. – „gemeinsame Marken“ aufbauen und so die Nachfrage   stärken   (Ich glaub z.B. an ein großes Potential von XYZ). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit     so einer Übereinkunft ist es wünschenswert für alle, dass auch    woanders  XYZ Workshops durchgeführt werden. Für alle Akteure. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Abgesehen davon: Der Aufbau von Marken ist für eine Geschäftsentwicklung ohnehin so gut wie immer richtig.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;amp; Es ist eine Überlegung wert, dass man in so einem Netzwerk/mit so einer Lösung auf die schlechte NC-Lösung verzichten kann/könnte! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===FAZIT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Also was machen wir nun? + &lt;br /&gt;
Mein     allgemeiner Tipp: Alle Rechte oben außer das Urheberrecht müssen   extra   beantragt werden. Will man etwas „open“ lassen, beantragt man   also   einfach nichts! Das Urheberrecht wird eine ungefragt angeklemmt   und   deshalb muss man es gestalten. Wichtig ist zu verstehen, dass   vom   Urheberrecht kein verlässlicher oder umfassender Schutz für   Hardware   erwartet werden kann im Moment nicht und wahrscheinlich (und   auch   hoffentlich!) niemals. &lt;br /&gt;
Mit     einem Markenschutz hingegen – der eindeutig sinnvoll und   wünschenswert   ist für Open-Source-Hardware-Ökosysteme – kann man  seine  individuelle   Position auf einem Markt stärken und sogar zu   interessanten und relativ   rechtsfesten (Marken-Lizenzierung)   Verabredungen in überregionalen   Netzwerken kommen. Bzw. man kann das   versuchen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
^  &lt;br /&gt;
Ok. Bitte hochscrollen zu den Fragen. Lassen sich jetzt alle Fragen beantworten? Welche nicht? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
^&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DISKUSSION IM WORKSHOP  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-   und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung  von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?   Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung   einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?   Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwurf Workshopstruktur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Teilnehmende Projekte =&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8839</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8839"/>
		<updated>2015-02-24T20:17:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: /* 1. URHEBERRECHT */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;     o    &lt;br /&gt;
. _/\_ &amp;gt;  ___&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teilnehmer:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer [https://www.n55.dk/ N55] und [https://www.xyzcargo.com/ XYZ CARGO] , till [AT] n55.dk &lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, [https://www.facebook.com/pages/Cargo-Bike-Fans-Berlin/191182021004757 cbf berlin]  , [http://www.nicojungel.net/solar.html 8rad] &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Workshopleiter:=== &lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=2. EINFÜHRUNG: Dezentrales offenes Produzieren= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;           O`                                 &lt;br /&gt;
\__/ .. _/\_&amp;gt;                             &lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt; oo    O,&amp;gt; /O  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Fablabs===&lt;br /&gt;
* Vergleich: Fablabs https://www.fablabs.io/map &lt;br /&gt;
* Fablabs sind dezentrale, unabhängige Fertigungsstätten. „To make almost everything“. Bild: http://www2.dxarts.washington.edu/images/fremont-aerial-overview.jpg&lt;br /&gt;
* Ist das die Produktion der Zukunft? Produkt/Produktionsbedürfnis sucht passende Fabrik? Beispiel: Britehub https://britehub.com/ &amp;amp; MakersRow http://makersrow.com/  &lt;br /&gt;
* Lokale Produktion mittels globaler Baupläne: From „Products In and Waste out“ to „DATA In to DATA Out“ Bild: http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png , Blogpost dazu: http://bloglz.de/from-_products-in-waste-out-to-_data-in-data-out/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Open Source &amp;amp;= Kollaboration===&lt;br /&gt;
* Fablabs entwickeln sich massiv auf Open Source Prinzipien – dem offenen Austausch von Bauplänen und Möglichkeiten. Drei Beispiele: Arduino -     Physical Computing und Arduino Community - http://arduino.cc , Thingiverse – Digital Designs for Physical Objects http://thingiverse.com, GitHub – Open Source Software http://github.com + &lt;br /&gt;
* Sinn von Open Source – Nicht nur sein eigenes Design öffnen, sondern die Vorteile von Open Source nutzen, auf ein lebendiges Ökosystem zurückgreifen zu können, etwas dazuzugeben, gemeinsam etwas zu entwickeln. - „It is not „Open Source Your Hardware“ it is „Building Open Source Hardware“. (Sam Muirhead http://cameralibre.cc )  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Jedes Mal, wenn ein Fablab irgendwo Erfolg hat, bekannt wird und   etwas   offenes und woanders gut nutzbares schafft, gewinnen alle   anderen   Fablabs. -&amp;gt; Die Nachfrage wächst und die  Leistungsfähigkeit  aller. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„wunschagenda nico jungel: (...) ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?“&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;  „Was wäre, wenn IKEA Open Structures-Teile in großer Masse   produzieren   würde?“ Das Ökosystem würde wachsen, und die  Möglichkeiten  aller, damit  zu arbeiten und auch Geld zu verdienen  (insofern OS Open  Source  wäre), würden wachsen. Ein Markt für z.B. Reparaturen, individuelle  Hacks und  Sonderteile oder Add ons würde  entstehen, den  viele besetzen  können –  Long-Tail. (Offene  Ökosystemperspektive) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= &amp;gt;  Für den dezentralen Lastenradbau: Wie agieren die individuellen Standorte, um Dinge in dieses Netzwerk/dieses Ökosystem zurückzugeben, um es für alle stark zu   machen   und jedem einzelnen Standort seine Arbeit zu erleichtern,  damit  jeder   einzelne Standort es nutzen kann. &lt;br /&gt;
Welche Open-Source-„Produkte“ würden das erleichtern, wie sind Abläufe und gemeinsame Kommunikation gestaltet? Wie kann ein gemeinsames  Ökosystem entstehen, welches allen Vorteile bringt? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;amp; NC-Lizenzen? Das Beispiel Open Desk – Distributed Manufacturing=== &lt;br /&gt;
(NC = Nicht-kommerzielle Nutzung) &lt;br /&gt;
* Beispiel Open Desk – Design for Open Making. https://www.opendesk.cc/&lt;br /&gt;
* Tische, die mit in den meisten Fablabs vorhandenen digitalen Werkzeugen hergestellt werden können. &lt;br /&gt;
* Idee     des „Schutzes“ durch eine NC-Lizenz. Ich darf den Tisch für mich    selbst  herstellen, aber nicht verkaufen. Aber die Plattform  vermittelt   mir  auch lokale Hersteller  – z.B. Fablabs – die es für  mich   herstellen. Als  Kunde kaufe ich von diesem Fablab dann den  Tisch. Das   Fablab nimmt also  eine kommerzielle Nutzung des Designs  vor. Das  Fablab  hat einen Vertrag  mit Open Desk – einen Teil der  Einnahmen wird  an die  Designer  weiterüberwiesen = Verteilte  Herstellung &lt;br /&gt;
* (Hinweis: NC = nicht Open Source, Achtung bei der Wortwahl, mehr dazu unten bei „LIZENZEN“) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;gt; Können wir uns so was generell auch für den Lastenradbau vorstellen?     Dass Christophe in Berlin Tims Räder herstellt, verkauft und etwas  an    Tim weiterüberweist. Oder Tim auch Carla Cargos baut und an  Mabe    überweist? Es gibt verschiedene „Produkte“ oder „Designs“  entwickelt   von  verschiedenen Designern, die auch an anderen Orten  hergestellt   werden  können? Manche Werkstätten haben das Wissen, die  Werkzeuge und    Fähigkeiten, um auch diese Designs oder eine Auswahl  von Designs aus   der  Palette herzustellen, tun es und geben etwas von  diesen Einnahmen   ab? &lt;br /&gt;
* Welche     „Produkte“ ließen sich so etablieren und aufbauen? Zum Nutzen aller?     (Open Source: Umso leichter Designs vor Ort reproduzierbar sind,  desto    besser kann man sich das vorstellen.) &lt;br /&gt;
* Welche Werkzeuge brauchen wir dafür? &lt;br /&gt;
* Welche Vereinbarungen treffen wir? &lt;br /&gt;
* ... Welche Fragen tauchen dann auf ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterlesen und Weitergucken zur Einführung:=== &lt;br /&gt;
* Simone Cicero on Open Platforms http://meedabyte.com/2014/12/20/the-future-of-manufacturing-platforms-and-distributed-fabrication/&lt;br /&gt;
* Platform Design Flowchart  http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ERSTE FRAGEN &amp;amp; DISKUSSION  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* NC-Lizenzen für Lastenradproduktion / - distribution - übertragbar?&lt;br /&gt;
* Copy/paste vs. Eigenbau / lernen - Professionalisierung der FabLabs eher Service als Wissenstransfer?&lt;br /&gt;
* Nutzen &amp;amp; Effizienz vs. Gruppen- und Lernprozess - Widerspruch überwinden?&lt;br /&gt;
* Konkurenz verschiedener Geschäftmodelle: Distribution von Rohstoffen oder integriertes Modell von Re- und Upcycling &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ABSCHLUSSDISKUSSION ZUR OFFENEN VERTEILTEN FABRIK==&lt;br /&gt;
Das hier ist das Protkoll der Abschlussdiskussion am Ende des Workshops in der wir auf das Ausgangsbild zurückkamen:&lt;br /&gt;
* Welche Infrastruktur brauchen wir? Schweißen ist schlecht, Aufwand zu hoch? Jedoch gehen die Schweißworkshops sehr gut! Menschen wollen Schweißen lernen  (Fahrradwerkstätten, die Schweißen ertragen bzw. Metallwerkstätten die Fahrradfrickler mögen)&lt;br /&gt;
* Standardisierungen an den verschiedenen Standorten? vs. Kooperation zwischen ganz verschiedenen Orten&lt;br /&gt;
* Verhältnis von &amp;quot;wir machen lokal alles selber&amp;quot; zu verteilter Produktion - möglichst einfache vs. komplexere (auf Fachkenntnisse angewiesene) Produkte&lt;br /&gt;
* Produktpalette in offener verteilter Fabrik&lt;br /&gt;
* Wie können Formen solidarischen Wirtschaftens in offenen verteilten Fabriken aussehen?&lt;br /&gt;
* was sind die verbindenden Elemente innerhalb des Kollaborationsverbundes? &amp;quot;Es gibt noch nicht diesen Teppich, der alles miteinander verwebt?&amp;quot; (Tom) Wie können verschiedene Werkstätten jenseits des Marktes miteinander in Beziehung kommen? Wie kann ein Maximum an Vielheit in dieser geteilten Struktur zusammen kommen? Standardisierung für Komplexität! / Lars: Der erste und wichtigste Faden in diesem Teppich könnte Open Source sein. Wenn Leute wirklich beginnen, die Modelle anderer zu bauen und weiterzuverbreiten, kommerziell motiviert, wird sich mehr Energie einstellen können? &lt;br /&gt;
* welche Partner kann man hinzuziehen? Die Deutsche Bahn, /Stadtverwaltungen z.B.? &lt;br /&gt;
* Personen, die Energie für den Eigenbau aufbringen sind fast nie Einzelpersonen, sondern Kollektive/Gruppen, die Ideale und Projekte haben&lt;br /&gt;
* Gleichzeitig entwickeln: Standardisierung vorantreiben und lustige Vielfalt wertschätzen und ermöglichen&lt;br /&gt;
* Wichtig: Anschlusstermine sind wichtig, um wirklich Fortschritte zu machen. Es war gut, sich gesehen zu haben. Face to Face is key :-) &lt;br /&gt;
*Lastenräder könnten gute Beispiele für Open-Source-Ökosysteme werden, weil sie so viele Zusammenhänge erlebbar machen, sichtbar und zugänglich zeigen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ey wo bleibt mein analytisches Schema?&amp;quot; Welche Produkte, Zielgruppen meint ihr überhaupt? Welche Bedürfnisse? &amp;quot;Ihr seid unklar in euren Begriffen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACTION! Mission-Statement vorbereiten für das Treffen in Köln, das verschiedene Perspektiven vereint. Wer ist dabei? Tom, ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .    &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WEITERER WORKSHOPVERLAUF&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
+ &amp;gt; Aus diesem allgemeinen Überblicksbild  gehen wir jetzt in    Einzelfragen, die sich konkret für die Akteure an den  individuellen    Standorten stellen. Bei der Besprechung dieser Fragen,  versuchen wir    immer wieder auch dieses große Bild von oben mit im Blick  zu  behalten,   um zu schauen, wie können die Lösungen der individuellen   Standorte  und  Akteure auch wieder positiv ins Ökosystem zurückwirken,  um   letztlich  alle zu stärken. So suchen wir nach Synergien, die  alle    vorwärtsbringen. -&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=3. LIZENZIERUNG &amp;amp; SCHUTZRECHTE, Rechtliche Fragen= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    o                                 &lt;br /&gt;
  _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
 O,&amp;gt; /O l----l&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[&#039;&#039;&#039;aus dem Pad, von Mabe&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* wie schütze ich das projekt/produktidee gegen eine nachträgliche patentierung durch andere firmen&lt;br /&gt;
* wie     und wo formuliere ich die open source hardware pinciples möglichst     allumfassend für ein projekt/produkt um einen maximalen schutz gegen     patentierung zu bekommen&lt;br /&gt;
* auch     die Creative Commens BY-SA Lizenz sagt ja das klone das urprojekt     erwähnen müssen und verbesserungen teilen sollen. Wie kann ich   vorgehen   bei verletzungen dieser lizenzbedingungen? Wie sieht die   Namensnennung   für Klone genau aus?&lt;br /&gt;
* das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&#039;&#039;&#039;aus dem Pad, von Nico&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTLICH: &lt;br /&gt;
ich     fände es interessant, einen anwalt einzuladen, der über   copyright/open   source/creative commons und den damit verbundenen   rechten und   möglichkeiten aufklärt. &lt;br /&gt;
ich     habe das gefühl, dass open source mehr ein modewort ist, unglaublich     toll klingt, aber teils unklar ist, was es überhaupt bedeutet. das     normale copyright bietet z.b. auch jedem menschen die möglichkeit,     privat alles nachzubauen und zu nutzen. zudem kommen die neuen     bewegungen ja eher aus den weichen medien, also musik/software und  ein    umdenken in material/konstruktionen/bauarten wirft viele fragen  auf.&lt;br /&gt;
durch     welche bemühungen und öffnungen zeichnet sich opensource also    überhaupt  aus und wann ist ein projekt tatsächlich opensource bzw    creative  commons? wo verlaufen folglich die grenzen? was sind bisher    die  codes/stillen übereinkünfte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT &amp;amp; IDEEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;gt; &amp;gt; HINWEIS: Das ist keine Rechtsberatung! (sondern was ich,    nach  einigem Lesen und ein paar Gesprächen für mich destillieren    konnte.)  &amp;lt; &amp;lt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„All Hardware is born free.“ – „Alle Hardware wird frei geboren“ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbemerkung:     Rechte sind Texte, die versuchen mit kleinen handlichen Paketen die   zu   beschreiben und zu steuern. Die Wirklichkeit besteht aber nicht   aus   kleinen handlichen Paketen, sondern wuchert aus, schießt quer,   schwappt   über, läuft permanent aus den Grenzen der kleinen Pakete   heraus und   bringt immer wieder Neues. Richter nehmen dann aber diese   Texte und   versuchen damit den Gang der Wirklichkeit zu lenken. Das  ist  aber nicht   immer vorhersehbar oder erwartbar – wie das Verhältnis  der  kleinen  Texte  und Wirklichkeit ist und gesehen wird. Weil die   Wirklichkeit und  diese  Texte in einem „kreativen“ bzw. beweglichen   Verhältnis stehen.  Und  gerade der Bereich, in den wir uns mit   Open-Source-Lastenradbau   hineinbegeben, ist durch hohe Unschärfe in   diesem ganzen Rechtsbereich   geprägt. 100%ig klare Aussagen sind   deshalb schwer zu kriegen. Immer   wieder heißt es: Das kann man vorher   nicht wissen, dass müsste erst ein   Richter entscheiden – Ausgang   ungewiss. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wichtigste     Lektion vorweg und überhaupt ist: 100%ige Rechtssicherheit gibt es     nicht! Im besten Fall immer weniger oder gar nichts erwarten.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt eine Beschreibung von fünf Schutzrechten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===1. URHEBERRECHT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Das Urheberrecht deckt „Werke der Kunst“ mit „körperlicher Festlegung“ ab, keine Funktionalitäten (things that do things)!     Bilder, Texte, evtl. auch Objekte, Choreographien und Musik sind     geschützt. Das heißt: Die Dokumentation ist (in aller Regel)   geschützt.   Aber auch „nichtfunktionelle Designelemente“ können   eventuell unter  das  Urheberrecht fallen. Was genau darunter fällt und   was nicht, wenn  man  den klaren Bereich von Musik, Text, Software,  Bild  und Film  verlässt,  ist schwammig – im Zweifelsfall entscheidet  der  Richter vor  Gericht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Wie? + &lt;br /&gt;
Das     Urheberrecht erhält man automatisch und umsonst! Man muss es nicht     extra beantragen. Und es gilt mindestens bis zum Tode des Urhebers  und    auch darüber hinaus. Weil man es automatisch erhält, verletzen  alle    anderen das Urheberrecht des Urhebers, wenn sie das Werk ohne   Erlaubnis   nutzen. Deshalb ist es unbedingt notwendig, eine   Free-Culture-Lizenz  zu  verwenden und deutlich sichtbar an alles   anzubringen, von dem man  will,  dass andere es nutzen. Ohne das ist es   ihnen rechtlich schlicht  nicht  möglich. Die beste weil erprobteste  und  verbreitetste Möglichkeit  dafür  sind die Creative Commons  Lizenzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was aber heißt das fürs Fahrrad? + &lt;br /&gt;
Lassen     sich mit Creative-Commons-Lizenzen Räder schützen/Hardware? Nun:     Funktionalitäten sind nicht geschützt. Besondere Bemalungen des Rads     könnten geschützt sein – darum Extra viel Klimbim anbringen, z.B.  eine    Flosse, um Urheberrechtsschutz zu haben? Vielleicht, ja. Damit  könnte    das Rad unter Umständen wegen einer besonderen Form oder  Farbgebung   oder  durch einen Nutzungskontext vom Urheberrecht  abgedeckt sein. Kann   man  aber i.d.R. nicht wissen vorher. Das würde  ein Richter vor einem   Gericht  entscheiden müssen. Empfehlung daher:  Nicht drauf verlassen   oder darauf  bauen. Trotzdem unbedingt die  Creative-Commons-Lizenzen   verwenden! Sie  geben dem Gegenüber  Sicherheit und zeigen, wie ihr   wollt, dass andere  eure Arbeit  weiterverwenden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Und die Creative Commons Non-Commercial Lizenz? + &lt;br /&gt;
Aber     was ist mit der Non-Commercial-Lizenz, die ja Open Desk verwendet?    Auch  andere Hardware-Projekte nutzen die doch. Soweit mir bekannt  ist,   ist  der Grund dafür zum einen der selbe wie oben angegeben: Die   Lizenz   zeigt, wie Open Desk verwendet werden möchte. Und zweitens  ist  es   wichtig, auf die bestehende Rechtsunsicherheit hinzuweisen:  Die    NC-Lizenz ist vor Gericht in diesem Kontext soweit mir bekannt  noch  nie   in einem Beispielfall durchverhandelt worden. Es gibt  keinen    Präzedenzfall. Damit besteht ein gewisses rechtliches Risiko  für einen    Verletzer – eventuell gilt sie ja doch! Dieses Risiko wirkt  in  gewisser   Weise schützend.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KURZE DISKUSSION DER NC-Lizenz&lt;br /&gt;
* Die NC-Lizenz wird sehr kontrovers diskutiert und hat viele Probleme:&lt;br /&gt;
* Hauptargument dagegen ist, dass es sich eigentlich nicht um eine Free-Culture-Lizenz handelt, klar. &lt;br /&gt;
* Auch  dürfen sich Dinge, die eine NC-Lizenz verwenden, nicht als     Open-Source-Hardware oder Open-Source-Software bezeichnen (Siehe     Open-Source-Hardware-Definition http://www.oshwa.org/definition/german/). Open Source erfordert explizit, dass kommerzielle Nutzung erlaubt ist. &lt;br /&gt;
* Die     meisten der kollaborativen Freiheiten, die offene Entwicklung und     offene Kultur bieten, werden durch die NC-Lizenz abgeschaltet bzw.     blockiert (wie z.B. Verringerung der Kollaborationskosten die bei     Lizenzverhandlungen oder Zahlungen entstehen). &lt;br /&gt;
* Da     die Entwicklung und Herstellung von Hardware sehr kostenintensiv ist     und deshalb i.d.R. mit finanziellen Einnahmen verknüpft werden muss,    ist  eine Weiterentwicklung von NC-lizenzierter Hardware kaum möglich    bzw.  extrem unwahrscheinlich. &lt;br /&gt;
* Ein     weiteres NC-Lizenz-Problem ist, kaufe ich mir einen Tisch bei IKEA,     kann ich ihn, wenn ich ihn nicht mehr brauche, jederzeit legal     weiterverkaufen. Habe ich mir aber meinen eigenen Open Desk gebaut,    kann  ihn aber bei einem Umzug nicht mitnehmen, darf ich ihn nicht    verkaufen,  denn das wäre ja eine plötzliche kommerzielle Nutzung. Mit    einem  NC-lizenzierten Gegenstand habe ich also am Ende noch weniger    Freiheiten  als mit einem proprietären. &lt;br /&gt;
* Der     letzte wichtige Punkt ist, das es extrem unklar ist, wo kommerzielle     Nutzung beginnt und wo sie aufhört. Feiere ich eine Party mit meinen     Freunden, nutze dabei einen Open Desk und bitte meine Freunde am Ende    um  ein paar Euro als Zugabe für Getränke und Essen, ließe sich das    schon  als kommerzielle Nutzung vor Gericht einklagen und vielleicht    sogar  durchsetzen... Diese rechtliche Unschärfe sorgt dafür, das mit    einer  NC-Lizenz ein rechtliches Minenfeld geschaffen wird, welches   die   Nutzung, den Bau und Weiterentwicklung solcher Hardware extrem    erschwert  bzw. mit hohen Risiken belegt.&lt;br /&gt;
NC-Lizenz DISKUSSION ENDE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. PATENTRECHT===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Schützt     Funktionalitäten (things that do things). Muss beantragt werden  („all    hardware is born free“). Eine wichtige Voraussetzung für die   Erteilung   ist die technische Neuheit (eng: prior art). Diese wird   geprüft.  Deshalb  ist eine Patentanmeldung langwierig und teuer. Will   man sich  davor  schützen, dass andere die eigene Idee patentieren,  muss  man sie  also gut  sichtbar und auffindbar publizieren. Dafür  lassen  sich  verschiedene  Wege finden und diskutieren. Wichtig ist,  dass die  Prüfer  es finden,  wenn jemand es beantragt. Die Gefahr, dass  jemand  die  Erfindung auf  eurer Seite findet und dann zur  Patentierung  einreicht,  ist deshalb aber  sehr sehr gering, da das  Risiko zu hoch  ist – Preis  und Aufwand für  einen Antrag sind hoch,  die Gefahr der  Nichterteilung  groß. Faustregel:  Niemand kann etwas,  dass einmal offen  ist,  patentieren! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was heißt das für den Open-Source-Fahrradbau? + &lt;br /&gt;
Abgesehen     davon, dass die Wahrscheinlichkeit beim solidarischen Lastenradbau    eine  Erfindung zu machen, die patentwürdig ist, eher gering ist, ist   es  auch  fraglich, wo der Sinn läge, ein Patent zu beantragen, wenn   man  die  Erfindung offen haben möchte. Prior Art (Technische Neuheit)   ist  euer  bester Freund. Darum publiziert publiziert publiziert –  „All   hardware is  born free“ – einmal offen publiziert, bleibt sie es  auch. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) In den USA gibt es/gab es Experimente, eine Free-Culture-Lizenz    auf  das Patentrecht aufzubauen. Aber dafür braucht man vorher ein    Patent,  bevor man überhaupt darüber nachdenken kann... Darum lassen   wir  das hier  mal undiskutiert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. GEBRAUCHSMUSTERSCHUTZ=== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? +&lt;br /&gt;
Sind     nicht überall auf der Welt zu finden. „Der kleine Bruder des   Patents“.   Muss beantragt werden. Schützt „gewerblich anwendbare   Erfindungen, die   neu sind und auf einem erfinderischen Schritt   beruhen.“ Alles, was man   mit Phantasie darunter sehen kann, lässt  sich  also so schützen. Die   Prüfer prüfen, ob der Antrag formal  richtig  ist, nicht aber, ob die   Neuheit wirklich gegeben ist! Die  Kosten für  einen Antrag sind deshalb   gering, man kann es also schnell  prüfen  lassen – die formale   Richtigkeit. Der Gebrauchmusterschutz  gilt  maximal 10 Jahre (3 Jahre   plus Verlängerung) und wird schnell  erteilt.  Es erfolgt wie erwähnt   keine Prüfung der Neuheit. Die   Rechtsbeständigkeit ist deshalb gering.   Unterschiede für uns zum   Patent: geringere Rechtssicherheit und   geringere Geltungsdauer. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
http://dpma.de/gebrauchsmuster/gebrauchsmusterschutz/index.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad?  + &lt;br /&gt;
Hat     man etwas, dass dort hereinpassen könnte, kann man den Antrag   stellen.   Es ist aber fraglich, ob wir im solidarischen Lastenradbau   wirklich   etwas erfinden können, dass der Neuheitsprüfung im  Streitfall  vor einem   Gericht dann standhält. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Soweit mir bekannt ist, gibt es keine Free-Culture-Lizenz, die   auf   den Gebrauchsmusterschutz aufsetzt. Deshalb wäre es schwierig,   anderen   ohne jeweilige individuelle Rücksprache Nutzung zu erlauben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 + Könnte     man nicht ein Gebrauchsmuster beantragen, eine NC-Lizenz verwenden   und   mit dem Gebrauchsmuster Verletzern der NC-Lizenz drohen, seine     rechtliche Ausgangslage etwas verbessern? + &lt;br /&gt;
Ja, könnte man versuchen. Bzw. mal genau durchdenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. GESCHMACKSMUSTERSCHUTZ (Eingetragenes Design)===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
„Ist     ein gewerbliches Schutzrecht, das seinem Inhaber die ausschließliche     Befugnis zur Benutzung einer ästhetischen Erscheinungsform (Gestalt,     Farbe, Form) verleiht.“ Da wo das Urheberrecht also unscharf wird –   was   ist noch geschützt oder nicht – kann das Geschmacksmuster   Klarheit   bringen bzw. Fakten schaffen. Voraussetzung ist die Neuheit  –  kein   ähnliches Design darf vorhanden sein im Markt. Neuheit wird   aber   ebenfalls nicht geprüft, weshalb die Rechtssicherheit auch   geringer  ist.  Geltung für max. 25 Jahre. Kosten für die Beantragung    überschaubar. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad? +&lt;br /&gt;
Hat   man ein ganz besonderes Design, kann man es also versuchen. Tills   XYZ   Räder hätten vielleicht eine Chance gehabt, obwohl sie ihre   besondere   Ästhetik dadurch erhalten, dass die Funktionalität frei   liegt - dass  sie  blanke Funktionalität sind (also etwas, dass   eigentlich durch  Patent  und Gebrauchsmuster abgedeckt ist) ... Wie   würde ein Richter  das  interpretieren? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Ich kenne keine Free-Culture-Lizenz die auf das Geschmacksmuster     aufbaut. Deshalb wäre es schwierig, anderen ohne jeweilige   individuelle   Rücksprache Nutzung zu erlauben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. MARKENSCHUTZ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Marken     können Wort-, Bild-, Klang- und Farbmarken sein und es gibt sogar     3-dimensionale Marken. Sie müssen extra beantragt werden. Die Kosten     sind überschaubar bis hoch (je nach gewünschtem Schutzumfang). Die    Marke  kann immer wieder verlängert werden und kann deshalb   theoretisch   unendlich weiterlaufen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Für den solidarischen Open-Source-Lastenradbau? + &lt;br /&gt;
Die     Open-Source-Hardware-Definition sieht eindeutig den Schutz von  Marken    vor bzw. unterstützt oder man könnte sogar fast sagen  empfiehlt ihn.    Wenn jeder die Hardware herstellen kann, ist es gerade  wichtig, wer  das   macht, mit welchen Fähigkeiten, Maschinen,  Materialien, mit  welcher   Sorgfalt und vielleicht auch welchem  Ethos... Jeder kann die  Baupläne   der TV-B-Gone runterladen, das Gerät  herstellen und  verkaufen. Aber   nicht unter dem Namen „TV-B-Gone“,  denn der ist von  Mitch Altman   (Cornfield Electronics) geschützt  worden. http://de.wikipedia.org/wiki/TV-B-Gone&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
D.h.     – wäre „Carla Cargo“ als Marke registriert, könnte jeder mit den    Plänen  eigene Anhänger herstellen und sie weiterentwickeln, aber sie    nicht als  „Carla Cargo“ bezeichnen bzw. so in den Markt bringen, auch    keine  Workshops anbieten, in denen „Carla Cargos“ gebaut werden.  Denkt   man das  weiter, kann man auch versuchen, besondere Farbmarken  zu  wählen  (das  Telekom-Pink ist z.B. geschützt, lässt sich eine  feuerrote  Gabel   denken?) oder sogar dreidimensionale Marken zu  entwickeln  (vielleicht   hat eine Carla Cargo immer eine coole  Haifischflosse usw.)  und sich das   schützen lassen. Modeschnittmuster  sind per se nicht  schützbar.  Deshalb  drucken die großen Marken ihre  Logos auf die  Sachen, denn die  sind  geschützt. Und am Ende geht es  nicht um die  schöne Unterhose,  sondern um  den Schriftzug darauf...  Also einfach  Marken auf  nicht-schützbares  kleben? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Kann     ich die XYZ-Verbindung als dreidimensionale Marke sichern? Nein,  weil    es sich um eine Funktionalität handelt. Lego hat viele Jahre  dafür    gekämpft, ihr Steckfunktionssystem nach Ablauf des  Patentschutzes   weiter  als dreidimensionale Marke zu schützen,  letztlich sind sie  aber   gescheitert. Lego ist jetzt frei. Wir sehen  auch immer mehr Klone  im   Markt. Aber XYZ-Spaceframe als Wortmarke?  Ziemlich sicher ja.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was könnte das für unsere dezentrale Fabrik bedeuten? +&lt;br /&gt;
Man     könnte sich „Carla Cargos“ und andere „Marken“ als ein Franchise     vorstellen. Auch in Berlin kann man sich einen „Carla Cargo“ bauen.   Das   Netzwerk baut zusammen seine Marken auf, macht sie überall   bekannt.  Aber  wenn man in Berlin oder Wien z.B. einen „Carla Cargo“   baut oder   verkauft, zahlt man etwas an den Erfinder... Das kann für   die   kommerzielle Leistungsfähigkeit und Stärke des ganzen Netzwerkes   sehr   gut sein. – „gemeinsame Marken“ aufbauen und so die Nachfrage   stärken   (Ich glaub z.B. an ein großes Potential von XYZ). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit     so einer Übereinkunft ist es wünschenswert für alle, dass auch    woanders  XYZ Workshops durchgeführt werden. Für alle Akteure. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Abgesehen davon: Der Aufbau von Marken ist für eine Geschäftsentwicklung ohnehin so gut wie immer richtig.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;amp; Es ist eine Überlegung wert, dass man in so einem Netzwerk/mit so einer Lösung auf die schlechte NC-Lösung verzichten kann/könnte! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===FAZIT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Also was machen wir nun? + &lt;br /&gt;
Mein     allgemeiner Tipp: Alle Rechte oben außer das Urheberrecht müssen   extra   beantragt werden. Will man etwas „open“ lassen, beantragt man   also   einfach nichts! Das Urheberrecht wird eine ungefragt angeklemmt   und   deshalb muss man es gestalten. Wichtig ist zu verstehen, dass   vom   Urheberrecht kein verlässlicher oder umfassender Schutz für   Hardware   erwartet werden kann im Moment nicht und wahrscheinlich (und   auch   hoffentlich!) niemals. &lt;br /&gt;
Mit     einem Markenschutz hingegen – der eindeutig sinnvoll und   wünschenswert   ist für Open-Source-Hardware-Ökosysteme – kann man  seine  individuelle   Position auf einem Markt stärken und sogar zu   interessanten und relativ   rechtsfesten (Marken-Lizenzierung)   Verabredungen in überregionalen   Netzwerken kommen. Bzw. man kann das   versuchen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
^  &lt;br /&gt;
Ok. Bitte hochscrollen zu den Fragen. Lassen sich jetzt alle Fragen beantworten? Welche nicht? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
^&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DISKUSSION IM WORKSHOP  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-   und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung  von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?   Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung   einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?   Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwurf Workshopstruktur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Teilnehmende Projekte =&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8838</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8838"/>
		<updated>2015-02-24T20:16:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;     o    &lt;br /&gt;
. _/\_ &amp;gt;  ___&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teilnehmer:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer [https://www.n55.dk/ N55] und [https://www.xyzcargo.com/ XYZ CARGO] , till [AT] n55.dk &lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, [https://www.facebook.com/pages/Cargo-Bike-Fans-Berlin/191182021004757 cbf berlin]  , [http://www.nicojungel.net/solar.html 8rad] &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Workshopleiter:=== &lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=2. EINFÜHRUNG: Dezentrales offenes Produzieren= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;           O`                                 &lt;br /&gt;
\__/ .. _/\_&amp;gt;                             &lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt; oo    O,&amp;gt; /O  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Fablabs===&lt;br /&gt;
* Vergleich: Fablabs https://www.fablabs.io/map &lt;br /&gt;
* Fablabs sind dezentrale, unabhängige Fertigungsstätten. „To make almost everything“. Bild: http://www2.dxarts.washington.edu/images/fremont-aerial-overview.jpg&lt;br /&gt;
* Ist das die Produktion der Zukunft? Produkt/Produktionsbedürfnis sucht passende Fabrik? Beispiel: Britehub https://britehub.com/ &amp;amp; MakersRow http://makersrow.com/  &lt;br /&gt;
* Lokale Produktion mittels globaler Baupläne: From „Products In and Waste out“ to „DATA In to DATA Out“ Bild: http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png , Blogpost dazu: http://bloglz.de/from-_products-in-waste-out-to-_data-in-data-out/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Open Source &amp;amp;= Kollaboration===&lt;br /&gt;
* Fablabs entwickeln sich massiv auf Open Source Prinzipien – dem offenen Austausch von Bauplänen und Möglichkeiten. Drei Beispiele: Arduino -     Physical Computing und Arduino Community - http://arduino.cc , Thingiverse – Digital Designs for Physical Objects http://thingiverse.com, GitHub – Open Source Software http://github.com + &lt;br /&gt;
* Sinn von Open Source – Nicht nur sein eigenes Design öffnen, sondern die Vorteile von Open Source nutzen, auf ein lebendiges Ökosystem zurückgreifen zu können, etwas dazuzugeben, gemeinsam etwas zu entwickeln. - „It is not „Open Source Your Hardware“ it is „Building Open Source Hardware“. (Sam Muirhead http://cameralibre.cc )  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Jedes Mal, wenn ein Fablab irgendwo Erfolg hat, bekannt wird und   etwas   offenes und woanders gut nutzbares schafft, gewinnen alle   anderen   Fablabs. -&amp;gt; Die Nachfrage wächst und die  Leistungsfähigkeit  aller. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„wunschagenda nico jungel: (...) ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?“&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;  „Was wäre, wenn IKEA Open Structures-Teile in großer Masse   produzieren   würde?“ Das Ökosystem würde wachsen, und die  Möglichkeiten  aller, damit  zu arbeiten und auch Geld zu verdienen  (insofern OS Open  Source  wäre), würden wachsen. Ein Markt für z.B. Reparaturen, individuelle  Hacks und  Sonderteile oder Add ons würde  entstehen, den  viele besetzen  können –  Long-Tail. (Offene  Ökosystemperspektive) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= &amp;gt;  Für den dezentralen Lastenradbau: Wie agieren die individuellen Standorte, um Dinge in dieses Netzwerk/dieses Ökosystem zurückzugeben, um es für alle stark zu   machen   und jedem einzelnen Standort seine Arbeit zu erleichtern,  damit  jeder   einzelne Standort es nutzen kann. &lt;br /&gt;
Welche Open-Source-„Produkte“ würden das erleichtern, wie sind Abläufe und gemeinsame Kommunikation gestaltet? Wie kann ein gemeinsames  Ökosystem entstehen, welches allen Vorteile bringt? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;amp; NC-Lizenzen? Das Beispiel Open Desk – Distributed Manufacturing=== &lt;br /&gt;
(NC = Nicht-kommerzielle Nutzung) &lt;br /&gt;
* Beispiel Open Desk – Design for Open Making. https://www.opendesk.cc/&lt;br /&gt;
* Tische, die mit in den meisten Fablabs vorhandenen digitalen Werkzeugen hergestellt werden können. &lt;br /&gt;
* Idee     des „Schutzes“ durch eine NC-Lizenz. Ich darf den Tisch für mich    selbst  herstellen, aber nicht verkaufen. Aber die Plattform  vermittelt   mir  auch lokale Hersteller  – z.B. Fablabs – die es für  mich   herstellen. Als  Kunde kaufe ich von diesem Fablab dann den  Tisch. Das   Fablab nimmt also  eine kommerzielle Nutzung des Designs  vor. Das  Fablab  hat einen Vertrag  mit Open Desk – einen Teil der  Einnahmen wird  an die  Designer  weiterüberwiesen = Verteilte  Herstellung &lt;br /&gt;
* (Hinweis: NC = nicht Open Source, Achtung bei der Wortwahl, mehr dazu unten bei „LIZENZEN“) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;gt; Können wir uns so was generell auch für den Lastenradbau vorstellen?     Dass Christophe in Berlin Tims Räder herstellt, verkauft und etwas  an    Tim weiterüberweist. Oder Tim auch Carla Cargos baut und an  Mabe    überweist? Es gibt verschiedene „Produkte“ oder „Designs“  entwickelt   von  verschiedenen Designern, die auch an anderen Orten  hergestellt   werden  können? Manche Werkstätten haben das Wissen, die  Werkzeuge und    Fähigkeiten, um auch diese Designs oder eine Auswahl  von Designs aus   der  Palette herzustellen, tun es und geben etwas von  diesen Einnahmen   ab? &lt;br /&gt;
* Welche     „Produkte“ ließen sich so etablieren und aufbauen? Zum Nutzen aller?     (Open Source: Umso leichter Designs vor Ort reproduzierbar sind,  desto    besser kann man sich das vorstellen.) &lt;br /&gt;
* Welche Werkzeuge brauchen wir dafür? &lt;br /&gt;
* Welche Vereinbarungen treffen wir? &lt;br /&gt;
* ... Welche Fragen tauchen dann auf ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterlesen und Weitergucken zur Einführung:=== &lt;br /&gt;
* Simone Cicero on Open Platforms http://meedabyte.com/2014/12/20/the-future-of-manufacturing-platforms-and-distributed-fabrication/&lt;br /&gt;
* Platform Design Flowchart  http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ERSTE FRAGEN &amp;amp; DISKUSSION  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* NC-Lizenzen für Lastenradproduktion / - distribution - übertragbar?&lt;br /&gt;
* Copy/paste vs. Eigenbau / lernen - Professionalisierung der FabLabs eher Service als Wissenstransfer?&lt;br /&gt;
* Nutzen &amp;amp; Effizienz vs. Gruppen- und Lernprozess - Widerspruch überwinden?&lt;br /&gt;
* Konkurenz verschiedener Geschäftmodelle: Distribution von Rohstoffen oder integriertes Modell von Re- und Upcycling &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ABSCHLUSSDISKUSSION ZUR OFFENEN VERTEILTEN FABRIK==&lt;br /&gt;
Das hier ist das Protkoll der Abschlussdiskussion am Ende des Workshops in der wir auf das Ausgangsbild zurückkamen:&lt;br /&gt;
* Welche Infrastruktur brauchen wir? Schweißen ist schlecht, Aufwand zu hoch? Jedoch gehen die Schweißworkshops sehr gut! Menschen wollen Schweißen lernen  (Fahrradwerkstätten, die Schweißen ertragen bzw. Metallwerkstätten die Fahrradfrickler mögen)&lt;br /&gt;
* Standardisierungen an den verschiedenen Standorten? vs. Kooperation zwischen ganz verschiedenen Orten&lt;br /&gt;
* Verhältnis von &amp;quot;wir machen lokal alles selber&amp;quot; zu verteilter Produktion - möglichst einfache vs. komplexere (auf Fachkenntnisse angewiesene) Produkte&lt;br /&gt;
* Produktpalette in offener verteilter Fabrik&lt;br /&gt;
* Wie können Formen solidarischen Wirtschaftens in offenen verteilten Fabriken aussehen?&lt;br /&gt;
* was sind die verbindenden Elemente innerhalb des Kollaborationsverbundes? &amp;quot;Es gibt noch nicht diesen Teppich, der alles miteinander verwebt?&amp;quot; (Tom) Wie können verschiedene Werkstätten jenseits des Marktes miteinander in Beziehung kommen? Wie kann ein Maximum an Vielheit in dieser geteilten Struktur zusammen kommen? Standardisierung für Komplexität! / Lars: Der erste und wichtigste Faden in diesem Teppich könnte Open Source sein. Wenn Leute wirklich beginnen, die Modelle anderer zu bauen und weiterzuverbreiten, kommerziell motiviert, wird sich mehr Energie einstellen können? &lt;br /&gt;
* welche Partner kann man hinzuziehen? Die Deutsche Bahn, /Stadtverwaltungen z.B.? &lt;br /&gt;
* Personen, die Energie für den Eigenbau aufbringen sind fast nie Einzelpersonen, sondern Kollektive/Gruppen, die Ideale und Projekte haben&lt;br /&gt;
* Gleichzeitig entwickeln: Standardisierung vorantreiben und lustige Vielfalt wertschätzen und ermöglichen&lt;br /&gt;
* Wichtig: Anschlusstermine sind wichtig, um wirklich Fortschritte zu machen. Es war gut, sich gesehen zu haben. Face to Face is key :-) &lt;br /&gt;
*Lastenräder könnten gute Beispiele für Open-Source-Ökosysteme werden, weil sie so viele Zusammenhänge erlebbar machen, sichtbar und zugänglich zeigen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ey wo bleibt mein analytisches Schema?&amp;quot; Welche Produkte, Zielgruppen meint ihr überhaupt? Welche Bedürfnisse? &amp;quot;Ihr seid unklar in euren Begriffen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACTION! Mission-Statement vorbereiten für das Treffen in Köln, das verschiedene Perspektiven vereint. Wer ist dabei? Tom, ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .    &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WEITERER WORKSHOPVERLAUF&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
+ &amp;gt; Aus diesem allgemeinen Überblicksbild  gehen wir jetzt in    Einzelfragen, die sich konkret für die Akteure an den  individuellen    Standorten stellen. Bei der Besprechung dieser Fragen,  versuchen wir    immer wieder auch dieses große Bild von oben mit im Blick  zu  behalten,   um zu schauen, wie können die Lösungen der individuellen   Standorte  und  Akteure auch wieder positiv ins Ökosystem zurückwirken,  um   letztlich  alle zu stärken. So suchen wir nach Synergien, die  alle    vorwärtsbringen. -&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=3. LIZENZIERUNG &amp;amp; SCHUTZRECHTE, Rechtliche Fragen= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    o                                 &lt;br /&gt;
  _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
 O,&amp;gt; /O l----l&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[&#039;&#039;&#039;aus dem Pad, von Mabe&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* wie schütze ich das projekt/produktidee gegen eine nachträgliche patentierung durch andere firmen&lt;br /&gt;
* wie     und wo formuliere ich die open source hardware pinciples möglichst     allumfassend für ein projekt/produkt um einen maximalen schutz gegen     patentierung zu bekommen&lt;br /&gt;
* auch     die Creative Commens BY-SA Lizenz sagt ja das klone das urprojekt     erwähnen müssen und verbesserungen teilen sollen. Wie kann ich   vorgehen   bei verletzungen dieser lizenzbedingungen? Wie sieht die   Namensnennung   für Klone genau aus?&lt;br /&gt;
* das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&#039;&#039;&#039;aus dem Pad, von Nico&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTLICH: &lt;br /&gt;
ich     fände es interessant, einen anwalt einzuladen, der über   copyright/open   source/creative commons und den damit verbundenen   rechten und   möglichkeiten aufklärt. &lt;br /&gt;
ich     habe das gefühl, dass open source mehr ein modewort ist, unglaublich     toll klingt, aber teils unklar ist, was es überhaupt bedeutet. das     normale copyright bietet z.b. auch jedem menschen die möglichkeit,     privat alles nachzubauen und zu nutzen. zudem kommen die neuen     bewegungen ja eher aus den weichen medien, also musik/software und  ein    umdenken in material/konstruktionen/bauarten wirft viele fragen  auf.&lt;br /&gt;
durch     welche bemühungen und öffnungen zeichnet sich opensource also    überhaupt  aus und wann ist ein projekt tatsächlich opensource bzw    creative  commons? wo verlaufen folglich die grenzen? was sind bisher    die  codes/stillen übereinkünfte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT &amp;amp; IDEEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;gt; &amp;gt; HINWEIS: Das ist keine Rechtsberatung! (sondern was ich,    nach  einigem Lesen und ein paar Gesprächen für mich destillieren    konnte.)  &amp;lt; &amp;lt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„All Hardware is born free.“ – „Alle Hardware wird frei geboren“ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbemerkung:     Rechte sind Texte, die versuchen mit kleinen handlichen Paketen die   zu   beschreiben und zu steuern. Die Wirklichkeit besteht aber nicht   aus   kleinen handlichen Paketen, sondern wuchert aus, schießt quer,   schwappt   über, läuft permanent aus den Grenzen der kleinen Pakete   heraus und   bringt immer wieder Neues. Richter nehmen dann aber diese   Texte und   versuchen damit den Gang der Wirklichkeit zu lenken. Das  ist  aber nicht   immer vorhersehbar oder erwartbar – wie das Verhältnis  der  kleinen  Texte  und Wirklichkeit ist und gesehen wird. Weil die   Wirklichkeit und  diese  Texte in einem „kreativen“ bzw. beweglichen   Verhältnis stehen.  Und  gerade der Bereich, in den wir uns mit   Open-Source-Lastenradbau   hineinbegeben, ist durch hohe Unschärfe in   diesem ganzen Rechtsbereich   geprägt. 100%ig klare Aussagen sind   deshalb schwer zu kriegen. Immer   wieder heißt es: Das kann man vorher   nicht wissen, dass müsste erst ein   Richter entscheiden – Ausgang   ungewiss. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wichtigste     Lektion vorweg und überhaupt ist: 100%ige Rechtssicherheit gibt es     nicht! Im besten Fall immer weniger oder gar nichts erwarten.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt eine Beschreibung von fünf Schutzrechten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===1. URHEBERRECHT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Das Urheberrecht deckt „Werke der Kunst“ mit „körperlicher Festlegung“ ab, keine Funktionalitäten (things that do things)!     Bilder, Texte, evtl. auch Objekte, Choreographien und Musik sind     geschützt. Das heißt: Die Dokumentation ist (in aller Regel)   geschützt.   Aber auch „nichtfunktionelle Designelemente“ können   eventuell unter  das  Urheberrecht fallen. Was genau darunter fällt und   was nicht, wenn  man  den klaren Bereich von Musik, Text, Software,  Bild  und Film  verlässt,  ist schwammig – im Zweifelsfall entscheidet  der  Richter vor  Gericht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Wie? + &lt;br /&gt;
Das     Urheberrecht erhält man automatisch und umsonst! Man muss es nicht     extra beantragen. Und es gilt mindestens bis zum Tode des Urhebers  und    auch darüber hinaus. Weil man es automatisch erhält, verletzen  alle    anderen das Urheberrecht des Urhebers, wenn sie das Werk ohne   Erlaubnis   nutzen. Deshalb ist es unbedingt notwendig, eine   Free-Culture-Lizenz  zu  verwenden und deutlich sichtbar an alles   anzubringen, von dem man  will,  dass andere es nutzen. Ohne das ist es   ihnen rechtlich schlicht  nicht  möglich. Die beste weil erprobteste  und  verbreitetste Möglichkeit  dafür  sind die Creative Commons  Lizenzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was aber heißt das fürs Fahrrad? + &lt;br /&gt;
Lassen     sich mit Creative-Commons-Lizenzen Räder schützen/Hardware? Nun:     Funktionalitäten sind nicht geschützt. Besondere Bemalungen des Rads     könnten geschützt sein – darum Extra viel Klimbim anbringen, z.B.  eine    Flosse, um Urheberrechtsschutz zu haben? Vielleicht, ja. Damit  könnte    das Rad unter Umständen wegen einer besonderen Form oder  Farbgebung   oder  durch einen Nutzungskontext vom Urheberrecht  abgedeckt sein. Kann   man  aber i.d.R. nicht wissen vorher. Das würde  ein Richter vor einem   Gericht  entscheiden müssen. Empfehlung daher:  Nicht drauf verlassen   oder darauf  bauen. Trotzdem unbedingt die  Creative-Commons-Lizenzen   verwenden! Sie  geben dem Gegenüber  Sicherheit und zeigen, wie ihr   wollt, dass andere  eure Arbeit  weiterverwenden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Und die Creative Commons Non-Commercial Lizenz? + &lt;br /&gt;
Aber     was ist mit der Non-Commercial-Lizenz, die ja Open Desk verwendet?    Auch  andere Hardware-Projekte nutzen die doch. Soweit mir bekannt  ist,   ist  der Grund dafür zum einen der selbe wie oben angegeben: Die   Lizenz   zeigt, wie Open Desk verwendet werden möchte. Und zweitens  ist  es   wichtig, auf die bestehende Rechtsunsicherheit hinzuweisen:  Die    NC-Lizenz ist vor Gericht in diesem Kontext soweit mir bekannt  noch  nie   in einem Beispielfall durchverhandelt worden. Es gibt  keinen    Präzedenzfall. Damit besteht ein gewisses rechtliches Risiko  für einen    Verletzer – eventuell gilt sie ja doch! Dieses Risiko wirkt  in  gewisser   Weise schützend.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KURZE DISKUSSION DER NC-Lizenz&lt;br /&gt;
* Die NC-Lizenz wird sehr kontrovers diskutiert und hat viele Probleme:&lt;br /&gt;
* Hauptargument dagegen ist, dass es sich eigentlich nicht um eine Free-Culture-Lizenz handelt, klar. &lt;br /&gt;
* Auch  dürfen sich Dinge, die eine NC-Lizenz verwenden, nicht als     Open-Source-Hardware oder Open-Source-Software bezeichnen (Siehe     Open-Source-Hardware-Definition http://www.oshwa.org/definition/german/). Open Source erfordert explizit, dass kommerzielle Nutzung erlaubt ist. &lt;br /&gt;
* Die     meisten der kollaborativen Freiheiten, die offene Entwicklung und     offene Kultur bieten, werden durch die NC-Lizenz abgeschaltet bzw.     blockiert (wie z.B. Verringerung der Kollaborationskosten die bei     Lizenzverhandlungen oder Zahlungen entstehen). &lt;br /&gt;
* Da     die Entwicklung und Herstellung von Hardware sehr kostenintensiv ist     und deshalb i.d.R. mit finanziellen Einnahmen verknüpft werden muss,    ist  eine Weiterentwicklung von NC-lizenzierter Hardware kaum möglich    bzw.  extrem unwahrscheinlich. &lt;br /&gt;
* Ein     weiteres NC-Lizenz-Problem ist, kaufe ich mir einen Tisch bei IKEA,     kann ich ihn, wenn ich ihn nicht mehr brauche, jederzeit legal     weiterverkaufen. Habe ich mir aber meinen eigenen Open Desk gebaut,    kann  ihn aber bei einem Umzug nicht mitnehmen, darf ich ihn nicht    verkaufen,  denn das wäre ja eine plötzliche kommerzielle Nutzung. Mit    einem  NC-lizenzierten Gegenstand habe ich also am Ende noch weniger    Freiheiten  als mit einem proprietären. &lt;br /&gt;
* Der     letzte wichtige Punkt ist, das es extrem unklar ist, wo kommerzielle     Nutzung beginnt und wo sie aufhört. Feiere ich eine Party mit meinen     Freunden, nutze dabei einen Open Desk und bitte meine Freunde am Ende    um  ein paar Euro als Zugabe für Getränke und Essen, ließe sich das    schon  als kommerzielle Nutzung vor Gericht einklagen und vielleicht    sogar  durchsetzen... Diese rechtliche Unschärfe sorgt dafür, das mit    einer  NC-Lizenz ein rechtliches Minenfeld geschaffen wird, welches   die   Nutzung, den Bau und Weiterentwicklung solcher Hardware extrem    erschwert  bzw. mit hohen Risiken belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===2. PATENTRECHT===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Schützt     Funktionalitäten (things that do things). Muss beantragt werden  („all    hardware is born free“). Eine wichtige Voraussetzung für die   Erteilung   ist die technische Neuheit (eng: prior art). Diese wird   geprüft.  Deshalb  ist eine Patentanmeldung langwierig und teuer. Will   man sich  davor  schützen, dass andere die eigene Idee patentieren,  muss  man sie  also gut  sichtbar und auffindbar publizieren. Dafür  lassen  sich  verschiedene  Wege finden und diskutieren. Wichtig ist,  dass die  Prüfer  es finden,  wenn jemand es beantragt. Die Gefahr, dass  jemand  die  Erfindung auf  eurer Seite findet und dann zur  Patentierung  einreicht,  ist deshalb aber  sehr sehr gering, da das  Risiko zu hoch  ist – Preis  und Aufwand für  einen Antrag sind hoch,  die Gefahr der  Nichterteilung  groß. Faustregel:  Niemand kann etwas,  dass einmal offen  ist,  patentieren! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was heißt das für den Open-Source-Fahrradbau? + &lt;br /&gt;
Abgesehen     davon, dass die Wahrscheinlichkeit beim solidarischen Lastenradbau    eine  Erfindung zu machen, die patentwürdig ist, eher gering ist, ist   es  auch  fraglich, wo der Sinn läge, ein Patent zu beantragen, wenn   man  die  Erfindung offen haben möchte. Prior Art (Technische Neuheit)   ist  euer  bester Freund. Darum publiziert publiziert publiziert –  „All   hardware is  born free“ – einmal offen publiziert, bleibt sie es  auch. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) In den USA gibt es/gab es Experimente, eine Free-Culture-Lizenz    auf  das Patentrecht aufzubauen. Aber dafür braucht man vorher ein    Patent,  bevor man überhaupt darüber nachdenken kann... Darum lassen   wir  das hier  mal undiskutiert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. GEBRAUCHSMUSTERSCHUTZ=== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? +&lt;br /&gt;
Sind     nicht überall auf der Welt zu finden. „Der kleine Bruder des   Patents“.   Muss beantragt werden. Schützt „gewerblich anwendbare   Erfindungen, die   neu sind und auf einem erfinderischen Schritt   beruhen.“ Alles, was man   mit Phantasie darunter sehen kann, lässt  sich  also so schützen. Die   Prüfer prüfen, ob der Antrag formal  richtig  ist, nicht aber, ob die   Neuheit wirklich gegeben ist! Die  Kosten für  einen Antrag sind deshalb   gering, man kann es also schnell  prüfen  lassen – die formale   Richtigkeit. Der Gebrauchmusterschutz  gilt  maximal 10 Jahre (3 Jahre   plus Verlängerung) und wird schnell  erteilt.  Es erfolgt wie erwähnt   keine Prüfung der Neuheit. Die   Rechtsbeständigkeit ist deshalb gering.   Unterschiede für uns zum   Patent: geringere Rechtssicherheit und   geringere Geltungsdauer. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
http://dpma.de/gebrauchsmuster/gebrauchsmusterschutz/index.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad?  + &lt;br /&gt;
Hat     man etwas, dass dort hereinpassen könnte, kann man den Antrag   stellen.   Es ist aber fraglich, ob wir im solidarischen Lastenradbau   wirklich   etwas erfinden können, dass der Neuheitsprüfung im  Streitfall  vor einem   Gericht dann standhält. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Soweit mir bekannt ist, gibt es keine Free-Culture-Lizenz, die   auf   den Gebrauchsmusterschutz aufsetzt. Deshalb wäre es schwierig,   anderen   ohne jeweilige individuelle Rücksprache Nutzung zu erlauben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 + Könnte     man nicht ein Gebrauchsmuster beantragen, eine NC-Lizenz verwenden   und   mit dem Gebrauchsmuster Verletzern der NC-Lizenz drohen, seine     rechtliche Ausgangslage etwas verbessern? + &lt;br /&gt;
Ja, könnte man versuchen. Bzw. mal genau durchdenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. GESCHMACKSMUSTERSCHUTZ (Eingetragenes Design)===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
„Ist     ein gewerbliches Schutzrecht, das seinem Inhaber die ausschließliche     Befugnis zur Benutzung einer ästhetischen Erscheinungsform (Gestalt,     Farbe, Form) verleiht.“ Da wo das Urheberrecht also unscharf wird –   was   ist noch geschützt oder nicht – kann das Geschmacksmuster   Klarheit   bringen bzw. Fakten schaffen. Voraussetzung ist die Neuheit  –  kein   ähnliches Design darf vorhanden sein im Markt. Neuheit wird   aber   ebenfalls nicht geprüft, weshalb die Rechtssicherheit auch   geringer  ist.  Geltung für max. 25 Jahre. Kosten für die Beantragung    überschaubar. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad? +&lt;br /&gt;
Hat   man ein ganz besonderes Design, kann man es also versuchen. Tills   XYZ   Räder hätten vielleicht eine Chance gehabt, obwohl sie ihre   besondere   Ästhetik dadurch erhalten, dass die Funktionalität frei   liegt - dass  sie  blanke Funktionalität sind (also etwas, dass   eigentlich durch  Patent  und Gebrauchsmuster abgedeckt ist) ... Wie   würde ein Richter  das  interpretieren? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Ich kenne keine Free-Culture-Lizenz die auf das Geschmacksmuster     aufbaut. Deshalb wäre es schwierig, anderen ohne jeweilige   individuelle   Rücksprache Nutzung zu erlauben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. MARKENSCHUTZ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Marken     können Wort-, Bild-, Klang- und Farbmarken sein und es gibt sogar     3-dimensionale Marken. Sie müssen extra beantragt werden. Die Kosten     sind überschaubar bis hoch (je nach gewünschtem Schutzumfang). Die    Marke  kann immer wieder verlängert werden und kann deshalb   theoretisch   unendlich weiterlaufen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Für den solidarischen Open-Source-Lastenradbau? + &lt;br /&gt;
Die     Open-Source-Hardware-Definition sieht eindeutig den Schutz von  Marken    vor bzw. unterstützt oder man könnte sogar fast sagen  empfiehlt ihn.    Wenn jeder die Hardware herstellen kann, ist es gerade  wichtig, wer  das   macht, mit welchen Fähigkeiten, Maschinen,  Materialien, mit  welcher   Sorgfalt und vielleicht auch welchem  Ethos... Jeder kann die  Baupläne   der TV-B-Gone runterladen, das Gerät  herstellen und  verkaufen. Aber   nicht unter dem Namen „TV-B-Gone“,  denn der ist von  Mitch Altman   (Cornfield Electronics) geschützt  worden. http://de.wikipedia.org/wiki/TV-B-Gone&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
D.h.     – wäre „Carla Cargo“ als Marke registriert, könnte jeder mit den    Plänen  eigene Anhänger herstellen und sie weiterentwickeln, aber sie    nicht als  „Carla Cargo“ bezeichnen bzw. so in den Markt bringen, auch    keine  Workshops anbieten, in denen „Carla Cargos“ gebaut werden.  Denkt   man das  weiter, kann man auch versuchen, besondere Farbmarken  zu  wählen  (das  Telekom-Pink ist z.B. geschützt, lässt sich eine  feuerrote  Gabel   denken?) oder sogar dreidimensionale Marken zu  entwickeln  (vielleicht   hat eine Carla Cargo immer eine coole  Haifischflosse usw.)  und sich das   schützen lassen. Modeschnittmuster  sind per se nicht  schützbar.  Deshalb  drucken die großen Marken ihre  Logos auf die  Sachen, denn die  sind  geschützt. Und am Ende geht es  nicht um die  schöne Unterhose,  sondern um  den Schriftzug darauf...  Also einfach  Marken auf  nicht-schützbares  kleben? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Kann     ich die XYZ-Verbindung als dreidimensionale Marke sichern? Nein,  weil    es sich um eine Funktionalität handelt. Lego hat viele Jahre  dafür    gekämpft, ihr Steckfunktionssystem nach Ablauf des  Patentschutzes   weiter  als dreidimensionale Marke zu schützen,  letztlich sind sie  aber   gescheitert. Lego ist jetzt frei. Wir sehen  auch immer mehr Klone  im   Markt. Aber XYZ-Spaceframe als Wortmarke?  Ziemlich sicher ja.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was könnte das für unsere dezentrale Fabrik bedeuten? +&lt;br /&gt;
Man     könnte sich „Carla Cargos“ und andere „Marken“ als ein Franchise     vorstellen. Auch in Berlin kann man sich einen „Carla Cargo“ bauen.   Das   Netzwerk baut zusammen seine Marken auf, macht sie überall   bekannt.  Aber  wenn man in Berlin oder Wien z.B. einen „Carla Cargo“   baut oder   verkauft, zahlt man etwas an den Erfinder... Das kann für   die   kommerzielle Leistungsfähigkeit und Stärke des ganzen Netzwerkes   sehr   gut sein. – „gemeinsame Marken“ aufbauen und so die Nachfrage   stärken   (Ich glaub z.B. an ein großes Potential von XYZ). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit     so einer Übereinkunft ist es wünschenswert für alle, dass auch    woanders  XYZ Workshops durchgeführt werden. Für alle Akteure. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Abgesehen davon: Der Aufbau von Marken ist für eine Geschäftsentwicklung ohnehin so gut wie immer richtig.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;amp; Es ist eine Überlegung wert, dass man in so einem Netzwerk/mit so einer Lösung auf die schlechte NC-Lösung verzichten kann/könnte! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===FAZIT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Also was machen wir nun? + &lt;br /&gt;
Mein     allgemeiner Tipp: Alle Rechte oben außer das Urheberrecht müssen   extra   beantragt werden. Will man etwas „open“ lassen, beantragt man   also   einfach nichts! Das Urheberrecht wird eine ungefragt angeklemmt   und   deshalb muss man es gestalten. Wichtig ist zu verstehen, dass   vom   Urheberrecht kein verlässlicher oder umfassender Schutz für   Hardware   erwartet werden kann im Moment nicht und wahrscheinlich (und   auch   hoffentlich!) niemals. &lt;br /&gt;
Mit     einem Markenschutz hingegen – der eindeutig sinnvoll und   wünschenswert   ist für Open-Source-Hardware-Ökosysteme – kann man  seine  individuelle   Position auf einem Markt stärken und sogar zu   interessanten und relativ   rechtsfesten (Marken-Lizenzierung)   Verabredungen in überregionalen   Netzwerken kommen. Bzw. man kann das   versuchen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
^  &lt;br /&gt;
Ok. Bitte hochscrollen zu den Fragen. Lassen sich jetzt alle Fragen beantworten? Welche nicht? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
^&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DISKUSSION IM WORKSHOP  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-   und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung  von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?   Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung   einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?   Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwurf Workshopstruktur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Teilnehmende Projekte =&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
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		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8837</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
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		<updated>2015-02-24T20:14:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: /* Weiterlesen und Weitergucken zur Einführung: */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;     o    &lt;br /&gt;
. _/\_ &amp;gt;  ___&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teilnehmer:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer [https://www.n55.dk/ N55] und [https://www.xyzcargo.com/ XYZ CARGO] , till [AT] n55.dk &lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, [https://www.facebook.com/pages/Cargo-Bike-Fans-Berlin/191182021004757 cbf berlin]  , [http://www.nicojungel.net/solar.html 8rad] &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Workshopleiter:=== &lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=2. EINFÜHRUNG: Dezentrales offenes Produzieren= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;           O`                                 &lt;br /&gt;
\__/ .. _/\_&amp;gt;                             &lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt; oo    O,&amp;gt; /O  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Fablabs===&lt;br /&gt;
* Vergleich: Fablabs https://www.fablabs.io/map &lt;br /&gt;
* Fablabs sind dezentrale, unabhängige Fertigungsstätten. „To make almost everything“. Bild: http://www2.dxarts.washington.edu/images/fremont-aerial-overview.jpg&lt;br /&gt;
* Ist das die Produktion der Zukunft? Produkt/Produktionsbedürfnis sucht passende Fabrik? Beispiel: Britehub https://britehub.com/ &amp;amp; MakersRow http://makersrow.com/  &lt;br /&gt;
* Lokale Produktion mittels globaler Baupläne: From „Products In and Waste out“ to „DATA In to DATA Out“ Bild: http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png , Blogpost dazu: http://bloglz.de/from-_products-in-waste-out-to-_data-in-data-out/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Open Source &amp;amp;= Kollaboration===&lt;br /&gt;
* Fablabs entwickeln sich massiv auf Open Source Prinzipien – dem offenen Austausch von Bauplänen und Möglichkeiten. Drei Beispiele: Arduino -     Physical Computing und Arduino Community - http://arduino.cc , Thingiverse – Digital Designs for Physical Objects http://thingiverse.com, GitHub – Open Source Software http://github.com + &lt;br /&gt;
* Sinn von Open Source – Nicht nur sein eigenes Design öffnen, sondern die Vorteile von Open Source nutzen, auf ein lebendiges Ökosystem zurückgreifen zu können, etwas dazuzugeben, gemeinsam etwas zu entwickeln. - „It is not „Open Source Your Hardware“ it is „Building Open Source Hardware“. (Sam Muirhead http://cameralibre.cc )  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Jedes Mal, wenn ein Fablab irgendwo Erfolg hat, bekannt wird und   etwas   offenes und woanders gut nutzbares schafft, gewinnen alle   anderen   Fablabs. -&amp;gt; Die Nachfrage wächst und die  Leistungsfähigkeit  aller. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„wunschagenda nico jungel: (...) ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?“&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;  „Was wäre, wenn IKEA Open Structures-Teile in großer Masse   produzieren   würde?“ Das Ökosystem würde wachsen, und die  Möglichkeiten  aller, damit  zu arbeiten und auch Geld zu verdienen  (insofern OS Open  Source  wäre), würden wachsen. Ein Markt für z.B. Reparaturen, individuelle  Hacks und  Sonderteile oder Add ons würde  entstehen, den  viele besetzen  können –  Long-Tail. (Offene  Ökosystemperspektive) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= &amp;gt;  Für den dezentralen Lastenradbau: Wie agieren die individuellen Standorte, um Dinge in dieses Netzwerk/dieses Ökosystem zurückzugeben, um es für alle stark zu   machen   und jedem einzelnen Standort seine Arbeit zu erleichtern,  damit  jeder   einzelne Standort es nutzen kann. &lt;br /&gt;
Welche Open-Source-„Produkte“ würden das erleichtern, wie sind Abläufe und gemeinsame Kommunikation gestaltet? Wie kann ein gemeinsames  Ökosystem entstehen, welches allen Vorteile bringt? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;amp; NC-Lizenzen? Das Beispiel Open Desk – Distributed Manufacturing=== &lt;br /&gt;
(NC = Nicht-kommerzielle Nutzung) &lt;br /&gt;
* Beispiel Open Desk – Design for Open Making. https://www.opendesk.cc/&lt;br /&gt;
* Tische, die mit in den meisten Fablabs vorhandenen digitalen Werkzeugen hergestellt werden können. &lt;br /&gt;
* Idee     des „Schutzes“ durch eine NC-Lizenz. Ich darf den Tisch für mich    selbst  herstellen, aber nicht verkaufen. Aber die Plattform  vermittelt   mir  auch lokale Hersteller  – z.B. Fablabs – die es für  mich   herstellen. Als  Kunde kaufe ich von diesem Fablab dann den  Tisch. Das   Fablab nimmt also  eine kommerzielle Nutzung des Designs  vor. Das  Fablab  hat einen Vertrag  mit Open Desk – einen Teil der  Einnahmen wird  an die  Designer  weiterüberwiesen = Verteilte  Herstellung &lt;br /&gt;
* (Hinweis: NC = nicht Open Source, Achtung bei der Wortwahl, mehr dazu unten bei „LIZENZEN“) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;gt; Können wir uns so was generell auch für den Lastenradbau vorstellen?     Dass Christophe in Berlin Tims Räder herstellt, verkauft und etwas  an    Tim weiterüberweist. Oder Tim auch Carla Cargos baut und an  Mabe    überweist? Es gibt verschiedene „Produkte“ oder „Designs“  entwickelt   von  verschiedenen Designern, die auch an anderen Orten  hergestellt   werden  können? Manche Werkstätten haben das Wissen, die  Werkzeuge und    Fähigkeiten, um auch diese Designs oder eine Auswahl  von Designs aus   der  Palette herzustellen, tun es und geben etwas von  diesen Einnahmen   ab? &lt;br /&gt;
* Welche     „Produkte“ ließen sich so etablieren und aufbauen? Zum Nutzen aller?     (Open Source: Umso leichter Designs vor Ort reproduzierbar sind,  desto    besser kann man sich das vorstellen.) &lt;br /&gt;
* Welche Werkzeuge brauchen wir dafür? &lt;br /&gt;
* Welche Vereinbarungen treffen wir? &lt;br /&gt;
* ... Welche Fragen tauchen dann auf ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterlesen und Weitergucken zur Einführung:=== &lt;br /&gt;
* Simone Cicero on Open Platforms http://meedabyte.com/2014/12/20/the-future-of-manufacturing-platforms-and-distributed-fabrication/&lt;br /&gt;
* Platform Design Flowchart  http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ERSTE FRAGEN &amp;amp; DISKUSSION  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* NC-Lizenzen für Lastenradproduktion / - distribution - übertragbar?&lt;br /&gt;
* Copy/paste vs. Eigenbau / lernen - Professionalisierung der FabLabs eher Service als Wissenstransfer?&lt;br /&gt;
* Nutzen &amp;amp; Effizienz vs. Gruppen- und Lernprozess - Widerspruch überwinden?&lt;br /&gt;
* Konkurenz verschiedener Geschäftmodelle: Distribution von Rohstoffen oder integriertes Modell von Re- und Upcycling &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ABSCHLUSSDISKUSSION ZUR OFFENEN VERTEILTEN FABRIK==&lt;br /&gt;
Das hier ist das Protkoll der Abschlussdiskussion am Ende des Workshops in der wir auf das Ausgangsbild zurückkamen:&lt;br /&gt;
* Welche Infrastruktur brauchen wir? Schweißen ist schlecht, Aufwand zu hoch? Jedoch gehen die Schweißworkshops sehr gut! Menschen wollen Schweißen lernen  (Fahrradwerkstätten, die Schweißen ertragen bzw. Metallwerkstätten die Fahrradfrickler mögen)&lt;br /&gt;
* Standardisierungen an den verschiedenen Standorten? vs. Kooperation zwischen ganz verschiedenen Orten&lt;br /&gt;
* Verhältnis von &amp;quot;wir machen lokal alles selber&amp;quot; zu verteilter Produktion - möglichst einfache vs. komplexere (auf Fachkenntnisse angewiesene) Produkte&lt;br /&gt;
* Produktpalette in offener verteilter Fabrik&lt;br /&gt;
* Wie können Formen solidarischen Wirtschaftens in offenen verteilten Fabriken aussehen?&lt;br /&gt;
* was sind die verbindenden Elemente innerhalb des Kollaborationsverbundes? &amp;quot;Es gibt noch nicht diesen Teppich, der alles miteinander verwebt?&amp;quot; (Tom) Wie können verschiedene Werkstätten jenseits des Marktes miteinander in Beziehung kommen? Wie kann ein Maximum an Vielheit in dieser geteilten Struktur zusammen kommen? Standardisierung für Komplexität! / Lars: Der erste und wichtigste Faden in diesem Teppich könnte Open Source sein. Wenn Leute wirklich beginnen, die Modelle anderer zu bauen und weiterzuverbreiten, kommerziell motiviert, wird sich mehr Energie einstellen können? &lt;br /&gt;
* welche Partner kann man hinzuziehen? Die Deutsche Bahn, /Stadtverwaltungen z.B.? &lt;br /&gt;
* Personen, die Energie für den Eigenbau aufbringen sind fast nie Einzelpersonen, sondern Kollektive/Gruppen, die Ideale und Projekte haben&lt;br /&gt;
* Gleichzeitig entwickeln: Standardisierung vorantreiben und lustige Vielfalt wertschätzen und ermöglichen&lt;br /&gt;
* Wichtig: Anschlusstermine sind wichtig, um wirklich Fortschritte zu machen. Es war gut, sich gesehen zu haben. Face to Face is key :-) &lt;br /&gt;
*Lastenräder könnten gute Beispiele für Open-Source-Ökosysteme werden, weil sie so viele Zusammenhänge erlebbar machen, sichtbar und zugänglich zeigen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ey wo bleibt mein analytisches Schema?&amp;quot; Welche Produkte, Zielgruppen meint ihr überhaupt? Welche Bedürfnisse? &amp;quot;Ihr seid unklar in euren Begriffen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACTION! Mission-Statement vorbereiten für das Treffen in Köln, das verschiedene Perspektiven vereint. Wer ist dabei? Tom, ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .    &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WEITERER WORKSHOPVERLAUF&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
+ &amp;gt; Aus diesem allgemeinen Überblicksbild  gehen wir jetzt in    Einzelfragen, die sich konkret für die Akteure an den  individuellen    Standorten stellen. Bei der Besprechung dieser Fragen,  versuchen wir    immer wieder auch dieses große Bild von oben mit im Blick  zu  behalten,   um zu schauen, wie können die Lösungen der individuellen   Standorte  und  Akteure auch wieder positiv ins Ökosystem zurückwirken,  um   letztlich  alle zu stärken. So suchen wir nach Synergien, die  alle    vorwärtsbringen. -&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=3. LIZENZIERUNG &amp;amp; SCHUTZRECHTE, Rechtliche Fragen= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    o                                 &lt;br /&gt;
  _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
 O,&amp;gt; /O l----l&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[&#039;&#039;&#039;aus dem Pad, von Mabe&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* wie schütze ich das projekt/produktidee gegen eine nachträgliche patentierung durch andere firmen&lt;br /&gt;
* wie     und wo formuliere ich die open source hardware pinciples möglichst     allumfassend für ein projekt/produkt um einen maximalen schutz gegen     patentierung zu bekommen&lt;br /&gt;
* auch     die Creative Commens BY-SA Lizenz sagt ja das klone das urprojekt     erwähnen müssen und verbesserungen teilen sollen. Wie kann ich   vorgehen   bei verletzungen dieser lizenzbedingungen? Wie sieht die   Namensnennung   für Klone genau aus?&lt;br /&gt;
* das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&#039;&#039;&#039;aus dem Pad, von Nico&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTLICH: &lt;br /&gt;
ich     fände es interessant, einen anwalt einzuladen, der über   copyright/open   source/creative commons und den damit verbundenen   rechten und   möglichkeiten aufklärt. &lt;br /&gt;
ich     habe das gefühl, dass open source mehr ein modewort ist, unglaublich     toll klingt, aber teils unklar ist, was es überhaupt bedeutet. das     normale copyright bietet z.b. auch jedem menschen die möglichkeit,     privat alles nachzubauen und zu nutzen. zudem kommen die neuen     bewegungen ja eher aus den weichen medien, also musik/software und  ein    umdenken in material/konstruktionen/bauarten wirft viele fragen  auf.&lt;br /&gt;
durch     welche bemühungen und öffnungen zeichnet sich opensource also    überhaupt  aus und wann ist ein projekt tatsächlich opensource bzw    creative  commons? wo verlaufen folglich die grenzen? was sind bisher    die  codes/stillen übereinkünfte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT &amp;amp; IDEEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;gt; &amp;gt; HINWEIS: Das ist keine Rechtsberatung! (sondern was ich,    nach  einigem Lesen und ein paar Gesprächen für mich destillieren    konnte.)  &amp;lt; &amp;lt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„All Hardware is born free.“ – „Alle Hardware wird frei geboren“ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbemerkung:     Rechte sind Texte, die versuchen mit kleinen handlichen Paketen die   zu   beschreiben und zu steuern. Die Wirklichkeit besteht aber nicht   aus   kleinen handlichen Paketen, sondern wuchert aus, schießt quer,   schwappt   über, läuft permanent aus den Grenzen der kleinen Pakete   heraus und   bringt immer wieder Neues. Richter nehmen dann aber diese   Texte und   versuchen damit den Gang der Wirklichkeit zu lenken. Das  ist  aber nicht   immer vorhersehbar oder erwartbar – wie das Verhältnis  der  kleinen  Texte  und Wirklichkeit ist und gesehen wird. Weil die   Wirklichkeit und  diese  Texte in einem „kreativen“ bzw. beweglichen   Verhältnis stehen.  Und  gerade der Bereich, in den wir uns mit   Open-Source-Lastenradbau   hineinbegeben, ist durch hohe Unschärfe in   diesem ganzen Rechtsbereich   geprägt. 100%ig klare Aussagen sind   deshalb schwer zu kriegen. Immer   wieder heißt es: Das kann man vorher   nicht wissen, dass müsste erst ein   Richter entscheiden – Ausgang   ungewiss. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wichtigste     Lektion vorweg und überhaupt ist: 100%ige Rechtssicherheit gibt es     nicht! Im besten Fall immer weniger oder gar nichts erwarten.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt eine Beschreibung von fünf Schutzrechten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===1. URHEBERRECHT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Das Urheberrecht deckt „Werke der Kunst“ mit „körperlicher Festlegung“ ab, keine Funktionalitäten (things that do things)!     Bilder, Texte, evtl. auch Objekte, Choreographien und Musik sind     geschützt. Das heißt: Die Dokumentation ist (in aller Regel)   geschützt.   Aber auch „nichtfunktionelle Designelemente“ können   eventuell unter  das  Urheberrecht fallen. Was genau darunter fällt und   was nicht, wenn  man  den klaren Bereich von Musik, Text, Software,  Bild  und Film  verlässt,  ist schwammig – im Zweifelsfall entscheidet  der  Richter vor  Gericht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Wie? + &lt;br /&gt;
Das     Urheberrecht erhält man automatisch und umsonst! Man muss es nicht     extra beantragen. Und es gilt mindestens bis zum Tode des Urhebers  und    auch darüber hinaus. Weil man es automatisch erhält, verletzen  alle    anderen das Urheberrecht des Urhebers, wenn sie das Werk ohne   Erlaubnis   nutzen. Deshalb ist es unbedingt notwendig, eine   Free-Culture-Lizenz  zu  verwenden und deutlich sichtbar an alles   anzubringen, von dem man  will,  dass andere es nutzen. Ohne das ist es   ihnen rechtlich schlicht  nicht  möglich. Die beste weil erprobteste  und  verbreitetste Möglichkeit  dafür  sind die Creative Commons  Lizenzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was aber heißt das fürs Fahrrad? + &lt;br /&gt;
Lassen     sich mit Creative-Commons-Lizenzen Räder schützen/Hardware? Nun:     Funktionalitäten sind nicht geschützt. Besondere Bemalungen des Rads     könnten geschützt sein – darum Extra viel Klimbim anbringen, z.B.  eine    Flosse, um Urheberrechtsschutz zu haben? Vielleicht, ja. Damit  könnte    das Rad unter Umständen wegen einer besonderen Form oder  Farbgebung   oder  durch einen Nutzungskontext vom Urheberrecht  abgedeckt sein. Kann   man  aber i.d.R. nicht wissen vorher. Das würde  ein Richter vor einem   Gericht  entscheiden müssen. Empfehlung daher:  Nicht drauf verlassen   oder darauf  bauen. Trotzdem unbedingt die  Creative-Commons-Lizenzen   verwenden! Sie  geben dem Gegenüber  Sicherheit und zeigen, wie ihr   wollt, dass andere  eure Arbeit  weiterverwenden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Und die Creative Commons Non-Commercial Lizenz? + &lt;br /&gt;
Aber     was ist mit der Non-Commercial-Lizenz, die ja Open Desk verwendet?    Auch  andere Hardware-Projekte nutzen die doch. Soweit mir bekannt  ist,   ist  der Grund dafür zum einen der selbe wie oben angegeben: Die   Lizenz   zeigt, wie Open Desk verwendet werden möchte. Und zweitens  ist  es   wichtig, auf die bestehende Rechtsunsicherheit hinzuweisen:  Die    NC-Lizenz ist vor Gericht in diesem Kontext soweit mir bekannt  noch  nie   in einem Beispielfall durchverhandelt worden. Es gibt  keinen    Präzedenzfall. Damit besteht ein gewisses rechtliches Risiko  für einen    Verletzer – eventuell gilt sie ja doch! Dieses Risiko wirkt  in  gewisser   Weise schützend.  &lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    KURZE DISKUSSION DER NC-Lizenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Die NC-Lizenz wird sehr kontrovers diskutiert und hat viele Probleme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Hauptargument dagegen ist, dass es sich eigentlich nicht um eine Free-Culture-Lizenz handelt, klar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Auch  dürfen sich Dinge, die eine NC-Lizenz verwenden, nicht als     Open-Source-Hardware oder Open-Source-Software bezeichnen (Siehe     Open-Source-Hardware-Definition http://www.oshwa.org/definition/german/). Open Source erfordert explizit, dass kommerzielle Nutzung erlaubt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Die     meisten der kollaborativen Freiheiten, die offene Entwicklung und     offene Kultur bieten, werden durch die NC-Lizenz abgeschaltet bzw.     blockiert (wie z.B. Verringerung der Kollaborationskosten die bei     Lizenzverhandlungen oder Zahlungen entstehen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Da     die Entwicklung und Herstellung von Hardware sehr kostenintensiv ist     und deshalb i.d.R. mit finanziellen Einnahmen verknüpft werden muss,    ist  eine Weiterentwicklung von NC-lizenzierter Hardware kaum möglich    bzw.  extrem unwahrscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ein     weiteres NC-Lizenz-Problem ist, kaufe ich mir einen Tisch bei IKEA,     kann ich ihn, wenn ich ihn nicht mehr brauche, jederzeit legal     weiterverkaufen. Habe ich mir aber meinen eigenen Open Desk gebaut,    kann  ihn aber bei einem Umzug nicht mitnehmen, darf ich ihn nicht    verkaufen,  denn das wäre ja eine plötzliche kommerzielle Nutzung. Mit    einem  NC-lizenzierten Gegenstand habe ich also am Ende noch weniger    Freiheiten  als mit einem proprietären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Der     letzte wichtige Punkt ist, das es extrem unklar ist, wo kommerzielle     Nutzung beginnt und wo sie aufhört. Feiere ich eine Party mit meinen     Freunden, nutze dabei einen Open Desk und bitte meine Freunde am Ende    um  ein paar Euro als Zugabe für Getränke und Essen, ließe sich das    schon  als kommerzielle Nutzung vor Gericht einklagen und vielleicht    sogar  durchsetzen... Diese rechtliche Unschärfe sorgt dafür, das mit    einer  NC-Lizenz ein rechtliches Minenfeld geschaffen wird, welches   die   Nutzung, den Bau und Weiterentwicklung solcher Hardware extrem    erschwert  bzw. mit hohen Risiken belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . . . &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===2. PATENTRECHT===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Schützt     Funktionalitäten (things that do things). Muss beantragt werden  („all    hardware is born free“). Eine wichtige Voraussetzung für die   Erteilung   ist die technische Neuheit (eng: prior art). Diese wird   geprüft.  Deshalb  ist eine Patentanmeldung langwierig und teuer. Will   man sich  davor  schützen, dass andere die eigene Idee patentieren,  muss  man sie  also gut  sichtbar und auffindbar publizieren. Dafür  lassen  sich  verschiedene  Wege finden und diskutieren. Wichtig ist,  dass die  Prüfer  es finden,  wenn jemand es beantragt. Die Gefahr, dass  jemand  die  Erfindung auf  eurer Seite findet und dann zur  Patentierung  einreicht,  ist deshalb aber  sehr sehr gering, da das  Risiko zu hoch  ist – Preis  und Aufwand für  einen Antrag sind hoch,  die Gefahr der  Nichterteilung  groß. Faustregel:  Niemand kann etwas,  dass einmal offen  ist,  patentieren! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was heißt das für den Open-Source-Fahrradbau? + &lt;br /&gt;
Abgesehen     davon, dass die Wahrscheinlichkeit beim solidarischen Lastenradbau    eine  Erfindung zu machen, die patentwürdig ist, eher gering ist, ist   es  auch  fraglich, wo der Sinn läge, ein Patent zu beantragen, wenn   man  die  Erfindung offen haben möchte. Prior Art (Technische Neuheit)   ist  euer  bester Freund. Darum publiziert publiziert publiziert –  „All   hardware is  born free“ – einmal offen publiziert, bleibt sie es  auch. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) In den USA gibt es/gab es Experimente, eine Free-Culture-Lizenz    auf  das Patentrecht aufzubauen. Aber dafür braucht man vorher ein    Patent,  bevor man überhaupt darüber nachdenken kann... Darum lassen   wir  das hier  mal undiskutiert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. GEBRAUCHSMUSTERSCHUTZ=== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? +&lt;br /&gt;
Sind     nicht überall auf der Welt zu finden. „Der kleine Bruder des   Patents“.   Muss beantragt werden. Schützt „gewerblich anwendbare   Erfindungen, die   neu sind und auf einem erfinderischen Schritt   beruhen.“ Alles, was man   mit Phantasie darunter sehen kann, lässt  sich  also so schützen. Die   Prüfer prüfen, ob der Antrag formal  richtig  ist, nicht aber, ob die   Neuheit wirklich gegeben ist! Die  Kosten für  einen Antrag sind deshalb   gering, man kann es also schnell  prüfen  lassen – die formale   Richtigkeit. Der Gebrauchmusterschutz  gilt  maximal 10 Jahre (3 Jahre   plus Verlängerung) und wird schnell  erteilt.  Es erfolgt wie erwähnt   keine Prüfung der Neuheit. Die   Rechtsbeständigkeit ist deshalb gering.   Unterschiede für uns zum   Patent: geringere Rechtssicherheit und   geringere Geltungsdauer. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
http://dpma.de/gebrauchsmuster/gebrauchsmusterschutz/index.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad?  + &lt;br /&gt;
Hat     man etwas, dass dort hereinpassen könnte, kann man den Antrag   stellen.   Es ist aber fraglich, ob wir im solidarischen Lastenradbau   wirklich   etwas erfinden können, dass der Neuheitsprüfung im  Streitfall  vor einem   Gericht dann standhält. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Soweit mir bekannt ist, gibt es keine Free-Culture-Lizenz, die   auf   den Gebrauchsmusterschutz aufsetzt. Deshalb wäre es schwierig,   anderen   ohne jeweilige individuelle Rücksprache Nutzung zu erlauben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 + Könnte     man nicht ein Gebrauchsmuster beantragen, eine NC-Lizenz verwenden   und   mit dem Gebrauchsmuster Verletzern der NC-Lizenz drohen, seine     rechtliche Ausgangslage etwas verbessern? + &lt;br /&gt;
Ja, könnte man versuchen. Bzw. mal genau durchdenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. GESCHMACKSMUSTERSCHUTZ (Eingetragenes Design)===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
„Ist     ein gewerbliches Schutzrecht, das seinem Inhaber die ausschließliche     Befugnis zur Benutzung einer ästhetischen Erscheinungsform (Gestalt,     Farbe, Form) verleiht.“ Da wo das Urheberrecht also unscharf wird –   was   ist noch geschützt oder nicht – kann das Geschmacksmuster   Klarheit   bringen bzw. Fakten schaffen. Voraussetzung ist die Neuheit  –  kein   ähnliches Design darf vorhanden sein im Markt. Neuheit wird   aber   ebenfalls nicht geprüft, weshalb die Rechtssicherheit auch   geringer  ist.  Geltung für max. 25 Jahre. Kosten für die Beantragung    überschaubar. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad? +&lt;br /&gt;
Hat   man ein ganz besonderes Design, kann man es also versuchen. Tills   XYZ   Räder hätten vielleicht eine Chance gehabt, obwohl sie ihre   besondere   Ästhetik dadurch erhalten, dass die Funktionalität frei   liegt - dass  sie  blanke Funktionalität sind (also etwas, dass   eigentlich durch  Patent  und Gebrauchsmuster abgedeckt ist) ... Wie   würde ein Richter  das  interpretieren? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Ich kenne keine Free-Culture-Lizenz die auf das Geschmacksmuster     aufbaut. Deshalb wäre es schwierig, anderen ohne jeweilige   individuelle   Rücksprache Nutzung zu erlauben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. MARKENSCHUTZ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Marken     können Wort-, Bild-, Klang- und Farbmarken sein und es gibt sogar     3-dimensionale Marken. Sie müssen extra beantragt werden. Die Kosten     sind überschaubar bis hoch (je nach gewünschtem Schutzumfang). Die    Marke  kann immer wieder verlängert werden und kann deshalb   theoretisch   unendlich weiterlaufen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Für den solidarischen Open-Source-Lastenradbau? + &lt;br /&gt;
Die     Open-Source-Hardware-Definition sieht eindeutig den Schutz von  Marken    vor bzw. unterstützt oder man könnte sogar fast sagen  empfiehlt ihn.    Wenn jeder die Hardware herstellen kann, ist es gerade  wichtig, wer  das   macht, mit welchen Fähigkeiten, Maschinen,  Materialien, mit  welcher   Sorgfalt und vielleicht auch welchem  Ethos... Jeder kann die  Baupläne   der TV-B-Gone runterladen, das Gerät  herstellen und  verkaufen. Aber   nicht unter dem Namen „TV-B-Gone“,  denn der ist von  Mitch Altman   (Cornfield Electronics) geschützt  worden. http://de.wikipedia.org/wiki/TV-B-Gone&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
D.h.     – wäre „Carla Cargo“ als Marke registriert, könnte jeder mit den    Plänen  eigene Anhänger herstellen und sie weiterentwickeln, aber sie    nicht als  „Carla Cargo“ bezeichnen bzw. so in den Markt bringen, auch    keine  Workshops anbieten, in denen „Carla Cargos“ gebaut werden.  Denkt   man das  weiter, kann man auch versuchen, besondere Farbmarken  zu  wählen  (das  Telekom-Pink ist z.B. geschützt, lässt sich eine  feuerrote  Gabel   denken?) oder sogar dreidimensionale Marken zu  entwickeln  (vielleicht   hat eine Carla Cargo immer eine coole  Haifischflosse usw.)  und sich das   schützen lassen. Modeschnittmuster  sind per se nicht  schützbar.  Deshalb  drucken die großen Marken ihre  Logos auf die  Sachen, denn die  sind  geschützt. Und am Ende geht es  nicht um die  schöne Unterhose,  sondern um  den Schriftzug darauf...  Also einfach  Marken auf  nicht-schützbares  kleben? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Kann     ich die XYZ-Verbindung als dreidimensionale Marke sichern? Nein,  weil    es sich um eine Funktionalität handelt. Lego hat viele Jahre  dafür    gekämpft, ihr Steckfunktionssystem nach Ablauf des  Patentschutzes   weiter  als dreidimensionale Marke zu schützen,  letztlich sind sie  aber   gescheitert. Lego ist jetzt frei. Wir sehen  auch immer mehr Klone  im   Markt. Aber XYZ-Spaceframe als Wortmarke?  Ziemlich sicher ja.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was könnte das für unsere dezentrale Fabrik bedeuten? +&lt;br /&gt;
Man     könnte sich „Carla Cargos“ und andere „Marken“ als ein Franchise     vorstellen. Auch in Berlin kann man sich einen „Carla Cargo“ bauen.   Das   Netzwerk baut zusammen seine Marken auf, macht sie überall   bekannt.  Aber  wenn man in Berlin oder Wien z.B. einen „Carla Cargo“   baut oder   verkauft, zahlt man etwas an den Erfinder... Das kann für   die   kommerzielle Leistungsfähigkeit und Stärke des ganzen Netzwerkes   sehr   gut sein. – „gemeinsame Marken“ aufbauen und so die Nachfrage   stärken   (Ich glaub z.B. an ein großes Potential von XYZ). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit     so einer Übereinkunft ist es wünschenswert für alle, dass auch    woanders  XYZ Workshops durchgeführt werden. Für alle Akteure. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Abgesehen davon: Der Aufbau von Marken ist für eine Geschäftsentwicklung ohnehin so gut wie immer richtig.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;amp; Es ist eine Überlegung wert, dass man in so einem Netzwerk/mit so einer Lösung auf die schlechte NC-Lösung verzichten kann/könnte! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===FAZIT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Also was machen wir nun? + &lt;br /&gt;
Mein     allgemeiner Tipp: Alle Rechte oben außer das Urheberrecht müssen   extra   beantragt werden. Will man etwas „open“ lassen, beantragt man   also   einfach nichts! Das Urheberrecht wird eine ungefragt angeklemmt   und   deshalb muss man es gestalten. Wichtig ist zu verstehen, dass   vom   Urheberrecht kein verlässlicher oder umfassender Schutz für   Hardware   erwartet werden kann im Moment nicht und wahrscheinlich (und   auch   hoffentlich!) niemals. &lt;br /&gt;
Mit     einem Markenschutz hingegen – der eindeutig sinnvoll und   wünschenswert   ist für Open-Source-Hardware-Ökosysteme – kann man  seine  individuelle   Position auf einem Markt stärken und sogar zu   interessanten und relativ   rechtsfesten (Marken-Lizenzierung)   Verabredungen in überregionalen   Netzwerken kommen. Bzw. man kann das   versuchen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
^  &lt;br /&gt;
Ok. Bitte hochscrollen zu den Fragen. Lassen sich jetzt alle Fragen beantworten? Welche nicht? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
^&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DISKUSSION IM WORKSHOP  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-   und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung  von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?   Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung   einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?   Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwurf Workshopstruktur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Teilnehmende Projekte =&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8836</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8836"/>
		<updated>2015-02-24T20:14:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: /* Open Source &amp;amp;= Kollaboration */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;     o    &lt;br /&gt;
. _/\_ &amp;gt;  ___&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teilnehmer:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer [https://www.n55.dk/ N55] und [https://www.xyzcargo.com/ XYZ CARGO] , till [AT] n55.dk &lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, [https://www.facebook.com/pages/Cargo-Bike-Fans-Berlin/191182021004757 cbf berlin]  , [http://www.nicojungel.net/solar.html 8rad] &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Workshopleiter:=== &lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=2. EINFÜHRUNG: Dezentrales offenes Produzieren= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;           O`                                 &lt;br /&gt;
\__/ .. _/\_&amp;gt;                             &lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt; oo    O,&amp;gt; /O  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Fablabs===&lt;br /&gt;
* Vergleich: Fablabs https://www.fablabs.io/map &lt;br /&gt;
* Fablabs sind dezentrale, unabhängige Fertigungsstätten. „To make almost everything“. Bild: http://www2.dxarts.washington.edu/images/fremont-aerial-overview.jpg&lt;br /&gt;
* Ist das die Produktion der Zukunft? Produkt/Produktionsbedürfnis sucht passende Fabrik? Beispiel: Britehub https://britehub.com/ &amp;amp; MakersRow http://makersrow.com/  &lt;br /&gt;
* Lokale Produktion mittels globaler Baupläne: From „Products In and Waste out“ to „DATA In to DATA Out“ Bild: http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png , Blogpost dazu: http://bloglz.de/from-_products-in-waste-out-to-_data-in-data-out/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Open Source &amp;amp;= Kollaboration===&lt;br /&gt;
* Fablabs entwickeln sich massiv auf Open Source Prinzipien – dem offenen Austausch von Bauplänen und Möglichkeiten. Drei Beispiele: Arduino -     Physical Computing und Arduino Community - http://arduino.cc , Thingiverse – Digital Designs for Physical Objects http://thingiverse.com, GitHub – Open Source Software http://github.com + &lt;br /&gt;
* Sinn von Open Source – Nicht nur sein eigenes Design öffnen, sondern die Vorteile von Open Source nutzen, auf ein lebendiges Ökosystem zurückgreifen zu können, etwas dazuzugeben, gemeinsam etwas zu entwickeln. - „It is not „Open Source Your Hardware“ it is „Building Open Source Hardware“. (Sam Muirhead http://cameralibre.cc )  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Jedes Mal, wenn ein Fablab irgendwo Erfolg hat, bekannt wird und   etwas   offenes und woanders gut nutzbares schafft, gewinnen alle   anderen   Fablabs. -&amp;gt; Die Nachfrage wächst und die  Leistungsfähigkeit  aller. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„wunschagenda nico jungel: (...) ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?“&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;  „Was wäre, wenn IKEA Open Structures-Teile in großer Masse   produzieren   würde?“ Das Ökosystem würde wachsen, und die  Möglichkeiten  aller, damit  zu arbeiten und auch Geld zu verdienen  (insofern OS Open  Source  wäre), würden wachsen. Ein Markt für z.B. Reparaturen, individuelle  Hacks und  Sonderteile oder Add ons würde  entstehen, den  viele besetzen  können –  Long-Tail. (Offene  Ökosystemperspektive) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= &amp;gt;  Für den dezentralen Lastenradbau: Wie agieren die individuellen Standorte, um Dinge in dieses Netzwerk/dieses Ökosystem zurückzugeben, um es für alle stark zu   machen   und jedem einzelnen Standort seine Arbeit zu erleichtern,  damit  jeder   einzelne Standort es nutzen kann. &lt;br /&gt;
Welche Open-Source-„Produkte“ würden das erleichtern, wie sind Abläufe und gemeinsame Kommunikation gestaltet? Wie kann ein gemeinsames  Ökosystem entstehen, welches allen Vorteile bringt? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;amp; NC-Lizenzen? Das Beispiel Open Desk – Distributed Manufacturing=== &lt;br /&gt;
(NC = Nicht-kommerzielle Nutzung) &lt;br /&gt;
* Beispiel Open Desk – Design for Open Making. https://www.opendesk.cc/&lt;br /&gt;
* Tische, die mit in den meisten Fablabs vorhandenen digitalen Werkzeugen hergestellt werden können. &lt;br /&gt;
* Idee     des „Schutzes“ durch eine NC-Lizenz. Ich darf den Tisch für mich    selbst  herstellen, aber nicht verkaufen. Aber die Plattform  vermittelt   mir  auch lokale Hersteller  – z.B. Fablabs – die es für  mich   herstellen. Als  Kunde kaufe ich von diesem Fablab dann den  Tisch. Das   Fablab nimmt also  eine kommerzielle Nutzung des Designs  vor. Das  Fablab  hat einen Vertrag  mit Open Desk – einen Teil der  Einnahmen wird  an die  Designer  weiterüberwiesen = Verteilte  Herstellung &lt;br /&gt;
* (Hinweis: NC = nicht Open Source, Achtung bei der Wortwahl, mehr dazu unten bei „LIZENZEN“) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;gt; Können wir uns so was generell auch für den Lastenradbau vorstellen?     Dass Christophe in Berlin Tims Räder herstellt, verkauft und etwas  an    Tim weiterüberweist. Oder Tim auch Carla Cargos baut und an  Mabe    überweist? Es gibt verschiedene „Produkte“ oder „Designs“  entwickelt   von  verschiedenen Designern, die auch an anderen Orten  hergestellt   werden  können? Manche Werkstätten haben das Wissen, die  Werkzeuge und    Fähigkeiten, um auch diese Designs oder eine Auswahl  von Designs aus   der  Palette herzustellen, tun es und geben etwas von  diesen Einnahmen   ab? &lt;br /&gt;
* Welche     „Produkte“ ließen sich so etablieren und aufbauen? Zum Nutzen aller?     (Open Source: Umso leichter Designs vor Ort reproduzierbar sind,  desto    besser kann man sich das vorstellen.) &lt;br /&gt;
* Welche Werkzeuge brauchen wir dafür? &lt;br /&gt;
* Welche Vereinbarungen treffen wir? &lt;br /&gt;
* ... Welche Fragen tauchen dann auf ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterlesen und Weitergucken zur Einführung:=== &lt;br /&gt;
* Simone Cicero on Open Platforms http://meedabyte.com/2014/12/20/the-future-of-manufacturing-platforms-and-distributed-fabrication/&lt;br /&gt;
* Platform Design Flowchart  http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==ERSTE FRAGEN &amp;amp; DISKUSSION  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* NC-Lizenzen für Lastenradproduktion / - distribution - übertragbar?&lt;br /&gt;
* Copy/paste vs. Eigenbau / lernen - Professionalisierung der FabLabs eher Service als Wissenstransfer?&lt;br /&gt;
* Nutzen &amp;amp; Effizienz vs. Gruppen- und Lernprozess - Widerspruch überwinden?&lt;br /&gt;
* Konkurenz verschiedener Geschäftmodelle: Distribution von Rohstoffen oder integriertes Modell von Re- und Upcycling &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ABSCHLUSSDISKUSSION ZUR OFFENEN VERTEILTEN FABRIK==&lt;br /&gt;
Das hier ist das Protkoll der Abschlussdiskussion am Ende des Workshops in der wir auf das Ausgangsbild zurückkamen:&lt;br /&gt;
* Welche Infrastruktur brauchen wir? Schweißen ist schlecht, Aufwand zu hoch? Jedoch gehen die Schweißworkshops sehr gut! Menschen wollen Schweißen lernen  (Fahrradwerkstätten, die Schweißen ertragen bzw. Metallwerkstätten die Fahrradfrickler mögen)&lt;br /&gt;
* Standardisierungen an den verschiedenen Standorten? vs. Kooperation zwischen ganz verschiedenen Orten&lt;br /&gt;
* Verhältnis von &amp;quot;wir machen lokal alles selber&amp;quot; zu verteilter Produktion - möglichst einfache vs. komplexere (auf Fachkenntnisse angewiesene) Produkte&lt;br /&gt;
* Produktpalette in offener verteilter Fabrik&lt;br /&gt;
* Wie können Formen solidarischen Wirtschaftens in offenen verteilten Fabriken aussehen?&lt;br /&gt;
* was sind die verbindenden Elemente innerhalb des Kollaborationsverbundes? &amp;quot;Es gibt noch nicht diesen Teppich, der alles miteinander verwebt?&amp;quot; (Tom) Wie können verschiedene Werkstätten jenseits des Marktes miteinander in Beziehung kommen? Wie kann ein Maximum an Vielheit in dieser geteilten Struktur zusammen kommen? Standardisierung für Komplexität! / Lars: Der erste und wichtigste Faden in diesem Teppich könnte Open Source sein. Wenn Leute wirklich beginnen, die Modelle anderer zu bauen und weiterzuverbreiten, kommerziell motiviert, wird sich mehr Energie einstellen können? &lt;br /&gt;
* welche Partner kann man hinzuziehen? Die Deutsche Bahn, /Stadtverwaltungen z.B.? &lt;br /&gt;
* Personen, die Energie für den Eigenbau aufbringen sind fast nie Einzelpersonen, sondern Kollektive/Gruppen, die Ideale und Projekte haben&lt;br /&gt;
* Gleichzeitig entwickeln: Standardisierung vorantreiben und lustige Vielfalt wertschätzen und ermöglichen&lt;br /&gt;
* Wichtig: Anschlusstermine sind wichtig, um wirklich Fortschritte zu machen. Es war gut, sich gesehen zu haben. Face to Face is key :-) &lt;br /&gt;
*Lastenräder könnten gute Beispiele für Open-Source-Ökosysteme werden, weil sie so viele Zusammenhänge erlebbar machen, sichtbar und zugänglich zeigen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ey wo bleibt mein analytisches Schema?&amp;quot; Welche Produkte, Zielgruppen meint ihr überhaupt? Welche Bedürfnisse? &amp;quot;Ihr seid unklar in euren Begriffen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACTION! Mission-Statement vorbereiten für das Treffen in Köln, das verschiedene Perspektiven vereint. Wer ist dabei? Tom, ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .    &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WEITERER WORKSHOPVERLAUF&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
+ &amp;gt; Aus diesem allgemeinen Überblicksbild  gehen wir jetzt in    Einzelfragen, die sich konkret für die Akteure an den  individuellen    Standorten stellen. Bei der Besprechung dieser Fragen,  versuchen wir    immer wieder auch dieses große Bild von oben mit im Blick  zu  behalten,   um zu schauen, wie können die Lösungen der individuellen   Standorte  und  Akteure auch wieder positiv ins Ökosystem zurückwirken,  um   letztlich  alle zu stärken. So suchen wir nach Synergien, die  alle    vorwärtsbringen. -&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=3. LIZENZIERUNG &amp;amp; SCHUTZRECHTE, Rechtliche Fragen= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    o                                 &lt;br /&gt;
  _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
 O,&amp;gt; /O l----l&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[&#039;&#039;&#039;aus dem Pad, von Mabe&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* wie schütze ich das projekt/produktidee gegen eine nachträgliche patentierung durch andere firmen&lt;br /&gt;
* wie     und wo formuliere ich die open source hardware pinciples möglichst     allumfassend für ein projekt/produkt um einen maximalen schutz gegen     patentierung zu bekommen&lt;br /&gt;
* auch     die Creative Commens BY-SA Lizenz sagt ja das klone das urprojekt     erwähnen müssen und verbesserungen teilen sollen. Wie kann ich   vorgehen   bei verletzungen dieser lizenzbedingungen? Wie sieht die   Namensnennung   für Klone genau aus?&lt;br /&gt;
* das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&#039;&#039;&#039;aus dem Pad, von Nico&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTLICH: &lt;br /&gt;
ich     fände es interessant, einen anwalt einzuladen, der über   copyright/open   source/creative commons und den damit verbundenen   rechten und   möglichkeiten aufklärt. &lt;br /&gt;
ich     habe das gefühl, dass open source mehr ein modewort ist, unglaublich     toll klingt, aber teils unklar ist, was es überhaupt bedeutet. das     normale copyright bietet z.b. auch jedem menschen die möglichkeit,     privat alles nachzubauen und zu nutzen. zudem kommen die neuen     bewegungen ja eher aus den weichen medien, also musik/software und  ein    umdenken in material/konstruktionen/bauarten wirft viele fragen  auf.&lt;br /&gt;
durch     welche bemühungen und öffnungen zeichnet sich opensource also    überhaupt  aus und wann ist ein projekt tatsächlich opensource bzw    creative  commons? wo verlaufen folglich die grenzen? was sind bisher    die  codes/stillen übereinkünfte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT &amp;amp; IDEEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;gt; &amp;gt; HINWEIS: Das ist keine Rechtsberatung! (sondern was ich,    nach  einigem Lesen und ein paar Gesprächen für mich destillieren    konnte.)  &amp;lt; &amp;lt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„All Hardware is born free.“ – „Alle Hardware wird frei geboren“ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbemerkung:     Rechte sind Texte, die versuchen mit kleinen handlichen Paketen die   zu   beschreiben und zu steuern. Die Wirklichkeit besteht aber nicht   aus   kleinen handlichen Paketen, sondern wuchert aus, schießt quer,   schwappt   über, läuft permanent aus den Grenzen der kleinen Pakete   heraus und   bringt immer wieder Neues. Richter nehmen dann aber diese   Texte und   versuchen damit den Gang der Wirklichkeit zu lenken. Das  ist  aber nicht   immer vorhersehbar oder erwartbar – wie das Verhältnis  der  kleinen  Texte  und Wirklichkeit ist und gesehen wird. Weil die   Wirklichkeit und  diese  Texte in einem „kreativen“ bzw. beweglichen   Verhältnis stehen.  Und  gerade der Bereich, in den wir uns mit   Open-Source-Lastenradbau   hineinbegeben, ist durch hohe Unschärfe in   diesem ganzen Rechtsbereich   geprägt. 100%ig klare Aussagen sind   deshalb schwer zu kriegen. Immer   wieder heißt es: Das kann man vorher   nicht wissen, dass müsste erst ein   Richter entscheiden – Ausgang   ungewiss. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wichtigste     Lektion vorweg und überhaupt ist: 100%ige Rechtssicherheit gibt es     nicht! Im besten Fall immer weniger oder gar nichts erwarten.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt eine Beschreibung von fünf Schutzrechten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===1. URHEBERRECHT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Das Urheberrecht deckt „Werke der Kunst“ mit „körperlicher Festlegung“ ab, keine Funktionalitäten (things that do things)!     Bilder, Texte, evtl. auch Objekte, Choreographien und Musik sind     geschützt. Das heißt: Die Dokumentation ist (in aller Regel)   geschützt.   Aber auch „nichtfunktionelle Designelemente“ können   eventuell unter  das  Urheberrecht fallen. Was genau darunter fällt und   was nicht, wenn  man  den klaren Bereich von Musik, Text, Software,  Bild  und Film  verlässt,  ist schwammig – im Zweifelsfall entscheidet  der  Richter vor  Gericht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Wie? + &lt;br /&gt;
Das     Urheberrecht erhält man automatisch und umsonst! Man muss es nicht     extra beantragen. Und es gilt mindestens bis zum Tode des Urhebers  und    auch darüber hinaus. Weil man es automatisch erhält, verletzen  alle    anderen das Urheberrecht des Urhebers, wenn sie das Werk ohne   Erlaubnis   nutzen. Deshalb ist es unbedingt notwendig, eine   Free-Culture-Lizenz  zu  verwenden und deutlich sichtbar an alles   anzubringen, von dem man  will,  dass andere es nutzen. Ohne das ist es   ihnen rechtlich schlicht  nicht  möglich. Die beste weil erprobteste  und  verbreitetste Möglichkeit  dafür  sind die Creative Commons  Lizenzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was aber heißt das fürs Fahrrad? + &lt;br /&gt;
Lassen     sich mit Creative-Commons-Lizenzen Räder schützen/Hardware? Nun:     Funktionalitäten sind nicht geschützt. Besondere Bemalungen des Rads     könnten geschützt sein – darum Extra viel Klimbim anbringen, z.B.  eine    Flosse, um Urheberrechtsschutz zu haben? Vielleicht, ja. Damit  könnte    das Rad unter Umständen wegen einer besonderen Form oder  Farbgebung   oder  durch einen Nutzungskontext vom Urheberrecht  abgedeckt sein. Kann   man  aber i.d.R. nicht wissen vorher. Das würde  ein Richter vor einem   Gericht  entscheiden müssen. Empfehlung daher:  Nicht drauf verlassen   oder darauf  bauen. Trotzdem unbedingt die  Creative-Commons-Lizenzen   verwenden! Sie  geben dem Gegenüber  Sicherheit und zeigen, wie ihr   wollt, dass andere  eure Arbeit  weiterverwenden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Und die Creative Commons Non-Commercial Lizenz? + &lt;br /&gt;
Aber     was ist mit der Non-Commercial-Lizenz, die ja Open Desk verwendet?    Auch  andere Hardware-Projekte nutzen die doch. Soweit mir bekannt  ist,   ist  der Grund dafür zum einen der selbe wie oben angegeben: Die   Lizenz   zeigt, wie Open Desk verwendet werden möchte. Und zweitens  ist  es   wichtig, auf die bestehende Rechtsunsicherheit hinzuweisen:  Die    NC-Lizenz ist vor Gericht in diesem Kontext soweit mir bekannt  noch  nie   in einem Beispielfall durchverhandelt worden. Es gibt  keinen    Präzedenzfall. Damit besteht ein gewisses rechtliches Risiko  für einen    Verletzer – eventuell gilt sie ja doch! Dieses Risiko wirkt  in  gewisser   Weise schützend.  &lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    KURZE DISKUSSION DER NC-Lizenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Die NC-Lizenz wird sehr kontrovers diskutiert und hat viele Probleme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Hauptargument dagegen ist, dass es sich eigentlich nicht um eine Free-Culture-Lizenz handelt, klar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Auch  dürfen sich Dinge, die eine NC-Lizenz verwenden, nicht als     Open-Source-Hardware oder Open-Source-Software bezeichnen (Siehe     Open-Source-Hardware-Definition http://www.oshwa.org/definition/german/). Open Source erfordert explizit, dass kommerzielle Nutzung erlaubt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Die     meisten der kollaborativen Freiheiten, die offene Entwicklung und     offene Kultur bieten, werden durch die NC-Lizenz abgeschaltet bzw.     blockiert (wie z.B. Verringerung der Kollaborationskosten die bei     Lizenzverhandlungen oder Zahlungen entstehen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Da     die Entwicklung und Herstellung von Hardware sehr kostenintensiv ist     und deshalb i.d.R. mit finanziellen Einnahmen verknüpft werden muss,    ist  eine Weiterentwicklung von NC-lizenzierter Hardware kaum möglich    bzw.  extrem unwahrscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ein     weiteres NC-Lizenz-Problem ist, kaufe ich mir einen Tisch bei IKEA,     kann ich ihn, wenn ich ihn nicht mehr brauche, jederzeit legal     weiterverkaufen. Habe ich mir aber meinen eigenen Open Desk gebaut,    kann  ihn aber bei einem Umzug nicht mitnehmen, darf ich ihn nicht    verkaufen,  denn das wäre ja eine plötzliche kommerzielle Nutzung. Mit    einem  NC-lizenzierten Gegenstand habe ich also am Ende noch weniger    Freiheiten  als mit einem proprietären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Der     letzte wichtige Punkt ist, das es extrem unklar ist, wo kommerzielle     Nutzung beginnt und wo sie aufhört. Feiere ich eine Party mit meinen     Freunden, nutze dabei einen Open Desk und bitte meine Freunde am Ende    um  ein paar Euro als Zugabe für Getränke und Essen, ließe sich das    schon  als kommerzielle Nutzung vor Gericht einklagen und vielleicht    sogar  durchsetzen... Diese rechtliche Unschärfe sorgt dafür, das mit    einer  NC-Lizenz ein rechtliches Minenfeld geschaffen wird, welches   die   Nutzung, den Bau und Weiterentwicklung solcher Hardware extrem    erschwert  bzw. mit hohen Risiken belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . . . &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===2. PATENTRECHT===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Schützt     Funktionalitäten (things that do things). Muss beantragt werden  („all    hardware is born free“). Eine wichtige Voraussetzung für die   Erteilung   ist die technische Neuheit (eng: prior art). Diese wird   geprüft.  Deshalb  ist eine Patentanmeldung langwierig und teuer. Will   man sich  davor  schützen, dass andere die eigene Idee patentieren,  muss  man sie  also gut  sichtbar und auffindbar publizieren. Dafür  lassen  sich  verschiedene  Wege finden und diskutieren. Wichtig ist,  dass die  Prüfer  es finden,  wenn jemand es beantragt. Die Gefahr, dass  jemand  die  Erfindung auf  eurer Seite findet und dann zur  Patentierung  einreicht,  ist deshalb aber  sehr sehr gering, da das  Risiko zu hoch  ist – Preis  und Aufwand für  einen Antrag sind hoch,  die Gefahr der  Nichterteilung  groß. Faustregel:  Niemand kann etwas,  dass einmal offen  ist,  patentieren! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was heißt das für den Open-Source-Fahrradbau? + &lt;br /&gt;
Abgesehen     davon, dass die Wahrscheinlichkeit beim solidarischen Lastenradbau    eine  Erfindung zu machen, die patentwürdig ist, eher gering ist, ist   es  auch  fraglich, wo der Sinn läge, ein Patent zu beantragen, wenn   man  die  Erfindung offen haben möchte. Prior Art (Technische Neuheit)   ist  euer  bester Freund. Darum publiziert publiziert publiziert –  „All   hardware is  born free“ – einmal offen publiziert, bleibt sie es  auch. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) In den USA gibt es/gab es Experimente, eine Free-Culture-Lizenz    auf  das Patentrecht aufzubauen. Aber dafür braucht man vorher ein    Patent,  bevor man überhaupt darüber nachdenken kann... Darum lassen   wir  das hier  mal undiskutiert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. GEBRAUCHSMUSTERSCHUTZ=== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? +&lt;br /&gt;
Sind     nicht überall auf der Welt zu finden. „Der kleine Bruder des   Patents“.   Muss beantragt werden. Schützt „gewerblich anwendbare   Erfindungen, die   neu sind und auf einem erfinderischen Schritt   beruhen.“ Alles, was man   mit Phantasie darunter sehen kann, lässt  sich  also so schützen. Die   Prüfer prüfen, ob der Antrag formal  richtig  ist, nicht aber, ob die   Neuheit wirklich gegeben ist! Die  Kosten für  einen Antrag sind deshalb   gering, man kann es also schnell  prüfen  lassen – die formale   Richtigkeit. Der Gebrauchmusterschutz  gilt  maximal 10 Jahre (3 Jahre   plus Verlängerung) und wird schnell  erteilt.  Es erfolgt wie erwähnt   keine Prüfung der Neuheit. Die   Rechtsbeständigkeit ist deshalb gering.   Unterschiede für uns zum   Patent: geringere Rechtssicherheit und   geringere Geltungsdauer. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
http://dpma.de/gebrauchsmuster/gebrauchsmusterschutz/index.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad?  + &lt;br /&gt;
Hat     man etwas, dass dort hereinpassen könnte, kann man den Antrag   stellen.   Es ist aber fraglich, ob wir im solidarischen Lastenradbau   wirklich   etwas erfinden können, dass der Neuheitsprüfung im  Streitfall  vor einem   Gericht dann standhält. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Soweit mir bekannt ist, gibt es keine Free-Culture-Lizenz, die   auf   den Gebrauchsmusterschutz aufsetzt. Deshalb wäre es schwierig,   anderen   ohne jeweilige individuelle Rücksprache Nutzung zu erlauben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 + Könnte     man nicht ein Gebrauchsmuster beantragen, eine NC-Lizenz verwenden   und   mit dem Gebrauchsmuster Verletzern der NC-Lizenz drohen, seine     rechtliche Ausgangslage etwas verbessern? + &lt;br /&gt;
Ja, könnte man versuchen. Bzw. mal genau durchdenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. GESCHMACKSMUSTERSCHUTZ (Eingetragenes Design)===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
„Ist     ein gewerbliches Schutzrecht, das seinem Inhaber die ausschließliche     Befugnis zur Benutzung einer ästhetischen Erscheinungsform (Gestalt,     Farbe, Form) verleiht.“ Da wo das Urheberrecht also unscharf wird –   was   ist noch geschützt oder nicht – kann das Geschmacksmuster   Klarheit   bringen bzw. Fakten schaffen. Voraussetzung ist die Neuheit  –  kein   ähnliches Design darf vorhanden sein im Markt. Neuheit wird   aber   ebenfalls nicht geprüft, weshalb die Rechtssicherheit auch   geringer  ist.  Geltung für max. 25 Jahre. Kosten für die Beantragung    überschaubar. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad? +&lt;br /&gt;
Hat   man ein ganz besonderes Design, kann man es also versuchen. Tills   XYZ   Räder hätten vielleicht eine Chance gehabt, obwohl sie ihre   besondere   Ästhetik dadurch erhalten, dass die Funktionalität frei   liegt - dass  sie  blanke Funktionalität sind (also etwas, dass   eigentlich durch  Patent  und Gebrauchsmuster abgedeckt ist) ... Wie   würde ein Richter  das  interpretieren? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Ich kenne keine Free-Culture-Lizenz die auf das Geschmacksmuster     aufbaut. Deshalb wäre es schwierig, anderen ohne jeweilige   individuelle   Rücksprache Nutzung zu erlauben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. MARKENSCHUTZ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Marken     können Wort-, Bild-, Klang- und Farbmarken sein und es gibt sogar     3-dimensionale Marken. Sie müssen extra beantragt werden. Die Kosten     sind überschaubar bis hoch (je nach gewünschtem Schutzumfang). Die    Marke  kann immer wieder verlängert werden und kann deshalb   theoretisch   unendlich weiterlaufen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Für den solidarischen Open-Source-Lastenradbau? + &lt;br /&gt;
Die     Open-Source-Hardware-Definition sieht eindeutig den Schutz von  Marken    vor bzw. unterstützt oder man könnte sogar fast sagen  empfiehlt ihn.    Wenn jeder die Hardware herstellen kann, ist es gerade  wichtig, wer  das   macht, mit welchen Fähigkeiten, Maschinen,  Materialien, mit  welcher   Sorgfalt und vielleicht auch welchem  Ethos... Jeder kann die  Baupläne   der TV-B-Gone runterladen, das Gerät  herstellen und  verkaufen. Aber   nicht unter dem Namen „TV-B-Gone“,  denn der ist von  Mitch Altman   (Cornfield Electronics) geschützt  worden. http://de.wikipedia.org/wiki/TV-B-Gone&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
D.h.     – wäre „Carla Cargo“ als Marke registriert, könnte jeder mit den    Plänen  eigene Anhänger herstellen und sie weiterentwickeln, aber sie    nicht als  „Carla Cargo“ bezeichnen bzw. so in den Markt bringen, auch    keine  Workshops anbieten, in denen „Carla Cargos“ gebaut werden.  Denkt   man das  weiter, kann man auch versuchen, besondere Farbmarken  zu  wählen  (das  Telekom-Pink ist z.B. geschützt, lässt sich eine  feuerrote  Gabel   denken?) oder sogar dreidimensionale Marken zu  entwickeln  (vielleicht   hat eine Carla Cargo immer eine coole  Haifischflosse usw.)  und sich das   schützen lassen. Modeschnittmuster  sind per se nicht  schützbar.  Deshalb  drucken die großen Marken ihre  Logos auf die  Sachen, denn die  sind  geschützt. Und am Ende geht es  nicht um die  schöne Unterhose,  sondern um  den Schriftzug darauf...  Also einfach  Marken auf  nicht-schützbares  kleben? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Kann     ich die XYZ-Verbindung als dreidimensionale Marke sichern? Nein,  weil    es sich um eine Funktionalität handelt. Lego hat viele Jahre  dafür    gekämpft, ihr Steckfunktionssystem nach Ablauf des  Patentschutzes   weiter  als dreidimensionale Marke zu schützen,  letztlich sind sie  aber   gescheitert. Lego ist jetzt frei. Wir sehen  auch immer mehr Klone  im   Markt. Aber XYZ-Spaceframe als Wortmarke?  Ziemlich sicher ja.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was könnte das für unsere dezentrale Fabrik bedeuten? +&lt;br /&gt;
Man     könnte sich „Carla Cargos“ und andere „Marken“ als ein Franchise     vorstellen. Auch in Berlin kann man sich einen „Carla Cargo“ bauen.   Das   Netzwerk baut zusammen seine Marken auf, macht sie überall   bekannt.  Aber  wenn man in Berlin oder Wien z.B. einen „Carla Cargo“   baut oder   verkauft, zahlt man etwas an den Erfinder... Das kann für   die   kommerzielle Leistungsfähigkeit und Stärke des ganzen Netzwerkes   sehr   gut sein. – „gemeinsame Marken“ aufbauen und so die Nachfrage   stärken   (Ich glaub z.B. an ein großes Potential von XYZ). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit     so einer Übereinkunft ist es wünschenswert für alle, dass auch    woanders  XYZ Workshops durchgeführt werden. Für alle Akteure. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Abgesehen davon: Der Aufbau von Marken ist für eine Geschäftsentwicklung ohnehin so gut wie immer richtig.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;amp; Es ist eine Überlegung wert, dass man in so einem Netzwerk/mit so einer Lösung auf die schlechte NC-Lösung verzichten kann/könnte! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===FAZIT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Also was machen wir nun? + &lt;br /&gt;
Mein     allgemeiner Tipp: Alle Rechte oben außer das Urheberrecht müssen   extra   beantragt werden. Will man etwas „open“ lassen, beantragt man   also   einfach nichts! Das Urheberrecht wird eine ungefragt angeklemmt   und   deshalb muss man es gestalten. Wichtig ist zu verstehen, dass   vom   Urheberrecht kein verlässlicher oder umfassender Schutz für   Hardware   erwartet werden kann im Moment nicht und wahrscheinlich (und   auch   hoffentlich!) niemals. &lt;br /&gt;
Mit     einem Markenschutz hingegen – der eindeutig sinnvoll und   wünschenswert   ist für Open-Source-Hardware-Ökosysteme – kann man  seine  individuelle   Position auf einem Markt stärken und sogar zu   interessanten und relativ   rechtsfesten (Marken-Lizenzierung)   Verabredungen in überregionalen   Netzwerken kommen. Bzw. man kann das   versuchen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
^  &lt;br /&gt;
Ok. Bitte hochscrollen zu den Fragen. Lassen sich jetzt alle Fragen beantworten? Welche nicht? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
^&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DISKUSSION IM WORKSHOP  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-   und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung  von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?   Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung   einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?   Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwurf Workshopstruktur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Teilnehmende Projekte =&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8835</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8835"/>
		<updated>2015-02-24T20:13:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: /* INPUT &amp;amp; IDEEN */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;     o    &lt;br /&gt;
. _/\_ &amp;gt;  ___&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teilnehmer:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer [https://www.n55.dk/ N55] und [https://www.xyzcargo.com/ XYZ CARGO] , till [AT] n55.dk &lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, [https://www.facebook.com/pages/Cargo-Bike-Fans-Berlin/191182021004757 cbf berlin]  , [http://www.nicojungel.net/solar.html 8rad] &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Workshopleiter:=== &lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=2. EINFÜHRUNG: Dezentrales offenes Produzieren= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;           O`                                 &lt;br /&gt;
\__/ .. _/\_&amp;gt;                             &lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt; oo    O,&amp;gt; /O  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Fablabs===&lt;br /&gt;
* Vergleich: Fablabs https://www.fablabs.io/map &lt;br /&gt;
* Fablabs sind dezentrale, unabhängige Fertigungsstätten. „To make almost everything“. Bild: http://www2.dxarts.washington.edu/images/fremont-aerial-overview.jpg&lt;br /&gt;
* Ist das die Produktion der Zukunft? Produkt/Produktionsbedürfnis sucht passende Fabrik? Beispiel: Britehub https://britehub.com/ &amp;amp; MakersRow http://makersrow.com/  &lt;br /&gt;
* Lokale Produktion mittels globaler Baupläne: From „Products In and Waste out“ to „DATA In to DATA Out“ Bild: http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png , Blogpost dazu: http://bloglz.de/from-_products-in-waste-out-to-_data-in-data-out/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Open Source &amp;amp;= Kollaboration===&lt;br /&gt;
* Fablabs entwickeln sich massiv auf Open Source Prinzipien – dem offenen Austausch von Bauplänen und Möglichkeiten. Drei Beispiele: Arduino -     Physical Computing und Arduino Community - http://arduino.cc , Thingiverse – Digital Designs for Physical Objects http://thingiverse.com, GitHub – Open Source Software http://github.com + &lt;br /&gt;
* Sinn von Open Source – Nicht nur sein eigenes Design öffnen, sondern die Vorteile von Open Source nutzen, auf ein lebendiges Ökosystem zurückgreifen zu können, etwas dazuzugeben, gemeinsam etwas zu entwickeln. - „It is not „Open Source Your Hardware“ it is „Building Open Source Hardware“. (Sam Muirhead http://cameralibre.cc )  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
-&amp;gt; Jedes Mal, wenn ein Fablab irgendwo Erfolg hat, bekannt wird und   etwas   offenes und woanders gut nutzbares schafft, gewinnen alle   anderen   Fablabs. -&amp;gt; Die Nachfrage wächst und die  Leistungsfähigkeit  aller. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„wunschagenda nico jungel: (...) ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?“&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;  „Was wäre, wenn IKEA Open Structures-Teile in großer Masse   produzieren   würde?“ Das Ökosystem würde wachsen, und die  Möglichkeiten  aller, damit  zu arbeiten und auch Geld zu verdienen  (insofern OS Open  Source  wäre), würden wachsen. Ein Markt für z.B. Reparaturen, individuelle  Hacks und  Sonderteile oder Add ons würde  entstehen, den  viele besetzen  können –  Long-Tail. (Offene  Ökosystemperspektive) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= &amp;gt;  Für den dezentralen Lastenradbau: Wie agieren die individuellen Standorte, um Dinge in dieses Netzwerk/dieses Ökosystem zurückzugeben, um es für alle stark zu   machen   und jedem einzelnen Standort seine Arbeit zu erleichtern,  damit  jeder   einzelne Standort es nutzen kann. &lt;br /&gt;
Welche Open-Source-„Produkte“ würden das erleichtern, wie sind Abläufe und gemeinsame Kommunikation gestaltet? Wie kann ein gemeinsames  Ökosystem entstehen, welches allen Vorteile bringt? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;amp; NC-Lizenzen? Das Beispiel Open Desk – Distributed Manufacturing=== &lt;br /&gt;
(NC = Nicht-kommerzielle Nutzung) &lt;br /&gt;
* Beispiel Open Desk – Design for Open Making. https://www.opendesk.cc/&lt;br /&gt;
* Tische, die mit in den meisten Fablabs vorhandenen digitalen Werkzeugen hergestellt werden können. &lt;br /&gt;
* Idee     des „Schutzes“ durch eine NC-Lizenz. Ich darf den Tisch für mich    selbst  herstellen, aber nicht verkaufen. Aber die Plattform  vermittelt   mir  auch lokale Hersteller  – z.B. Fablabs – die es für  mich   herstellen. Als  Kunde kaufe ich von diesem Fablab dann den  Tisch. Das   Fablab nimmt also  eine kommerzielle Nutzung des Designs  vor. Das  Fablab  hat einen Vertrag  mit Open Desk – einen Teil der  Einnahmen wird  an die  Designer  weiterüberwiesen = Verteilte  Herstellung &lt;br /&gt;
* (Hinweis: NC = nicht Open Source, Achtung bei der Wortwahl, mehr dazu unten bei „LIZENZEN“) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;gt; Können wir uns so was generell auch für den Lastenradbau vorstellen?     Dass Christophe in Berlin Tims Räder herstellt, verkauft und etwas  an    Tim weiterüberweist. Oder Tim auch Carla Cargos baut und an  Mabe    überweist? Es gibt verschiedene „Produkte“ oder „Designs“  entwickelt   von  verschiedenen Designern, die auch an anderen Orten  hergestellt   werden  können? Manche Werkstätten haben das Wissen, die  Werkzeuge und    Fähigkeiten, um auch diese Designs oder eine Auswahl  von Designs aus   der  Palette herzustellen, tun es und geben etwas von  diesen Einnahmen   ab? &lt;br /&gt;
* Welche     „Produkte“ ließen sich so etablieren und aufbauen? Zum Nutzen aller?     (Open Source: Umso leichter Designs vor Ort reproduzierbar sind,  desto    besser kann man sich das vorstellen.) &lt;br /&gt;
* Welche Werkzeuge brauchen wir dafür? &lt;br /&gt;
* Welche Vereinbarungen treffen wir? &lt;br /&gt;
* ... Welche Fragen tauchen dann auf ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterlesen und Weitergucken zur Einführung:=== &lt;br /&gt;
* Simone Cicero on Open Platforms http://meedabyte.com/2014/12/20/the-future-of-manufacturing-platforms-and-distributed-fabrication/&lt;br /&gt;
* Platform Design Flowchart  http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==ERSTE FRAGEN &amp;amp; DISKUSSION  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* NC-Lizenzen für Lastenradproduktion / - distribution - übertragbar?&lt;br /&gt;
* Copy/paste vs. Eigenbau / lernen - Professionalisierung der FabLabs eher Service als Wissenstransfer?&lt;br /&gt;
* Nutzen &amp;amp; Effizienz vs. Gruppen- und Lernprozess - Widerspruch überwinden?&lt;br /&gt;
* Konkurenz verschiedener Geschäftmodelle: Distribution von Rohstoffen oder integriertes Modell von Re- und Upcycling &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ABSCHLUSSDISKUSSION ZUR OFFENEN VERTEILTEN FABRIK==&lt;br /&gt;
Das hier ist das Protkoll der Abschlussdiskussion am Ende des Workshops in der wir auf das Ausgangsbild zurückkamen:&lt;br /&gt;
* Welche Infrastruktur brauchen wir? Schweißen ist schlecht, Aufwand zu hoch? Jedoch gehen die Schweißworkshops sehr gut! Menschen wollen Schweißen lernen  (Fahrradwerkstätten, die Schweißen ertragen bzw. Metallwerkstätten die Fahrradfrickler mögen)&lt;br /&gt;
* Standardisierungen an den verschiedenen Standorten? vs. Kooperation zwischen ganz verschiedenen Orten&lt;br /&gt;
* Verhältnis von &amp;quot;wir machen lokal alles selber&amp;quot; zu verteilter Produktion - möglichst einfache vs. komplexere (auf Fachkenntnisse angewiesene) Produkte&lt;br /&gt;
* Produktpalette in offener verteilter Fabrik&lt;br /&gt;
* Wie können Formen solidarischen Wirtschaftens in offenen verteilten Fabriken aussehen?&lt;br /&gt;
* was sind die verbindenden Elemente innerhalb des Kollaborationsverbundes? &amp;quot;Es gibt noch nicht diesen Teppich, der alles miteinander verwebt?&amp;quot; (Tom) Wie können verschiedene Werkstätten jenseits des Marktes miteinander in Beziehung kommen? Wie kann ein Maximum an Vielheit in dieser geteilten Struktur zusammen kommen? Standardisierung für Komplexität! / Lars: Der erste und wichtigste Faden in diesem Teppich könnte Open Source sein. Wenn Leute wirklich beginnen, die Modelle anderer zu bauen und weiterzuverbreiten, kommerziell motiviert, wird sich mehr Energie einstellen können? &lt;br /&gt;
* welche Partner kann man hinzuziehen? Die Deutsche Bahn, /Stadtverwaltungen z.B.? &lt;br /&gt;
* Personen, die Energie für den Eigenbau aufbringen sind fast nie Einzelpersonen, sondern Kollektive/Gruppen, die Ideale und Projekte haben&lt;br /&gt;
* Gleichzeitig entwickeln: Standardisierung vorantreiben und lustige Vielfalt wertschätzen und ermöglichen&lt;br /&gt;
* Wichtig: Anschlusstermine sind wichtig, um wirklich Fortschritte zu machen. Es war gut, sich gesehen zu haben. Face to Face is key :-) &lt;br /&gt;
*Lastenräder könnten gute Beispiele für Open-Source-Ökosysteme werden, weil sie so viele Zusammenhänge erlebbar machen, sichtbar und zugänglich zeigen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ey wo bleibt mein analytisches Schema?&amp;quot; Welche Produkte, Zielgruppen meint ihr überhaupt? Welche Bedürfnisse? &amp;quot;Ihr seid unklar in euren Begriffen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACTION! Mission-Statement vorbereiten für das Treffen in Köln, das verschiedene Perspektiven vereint. Wer ist dabei? Tom, ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .    &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WEITERER WORKSHOPVERLAUF&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
+ &amp;gt; Aus diesem allgemeinen Überblicksbild  gehen wir jetzt in    Einzelfragen, die sich konkret für die Akteure an den  individuellen    Standorten stellen. Bei der Besprechung dieser Fragen,  versuchen wir    immer wieder auch dieses große Bild von oben mit im Blick  zu  behalten,   um zu schauen, wie können die Lösungen der individuellen   Standorte  und  Akteure auch wieder positiv ins Ökosystem zurückwirken,  um   letztlich  alle zu stärken. So suchen wir nach Synergien, die  alle    vorwärtsbringen. -&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=3. LIZENZIERUNG &amp;amp; SCHUTZRECHTE, Rechtliche Fragen= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    o                                 &lt;br /&gt;
  _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
 O,&amp;gt; /O l----l&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[&#039;&#039;&#039;aus dem Pad, von Mabe&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* wie schütze ich das projekt/produktidee gegen eine nachträgliche patentierung durch andere firmen&lt;br /&gt;
* wie     und wo formuliere ich die open source hardware pinciples möglichst     allumfassend für ein projekt/produkt um einen maximalen schutz gegen     patentierung zu bekommen&lt;br /&gt;
* auch     die Creative Commens BY-SA Lizenz sagt ja das klone das urprojekt     erwähnen müssen und verbesserungen teilen sollen. Wie kann ich   vorgehen   bei verletzungen dieser lizenzbedingungen? Wie sieht die   Namensnennung   für Klone genau aus?&lt;br /&gt;
* das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&#039;&#039;&#039;aus dem Pad, von Nico&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTLICH: &lt;br /&gt;
ich     fände es interessant, einen anwalt einzuladen, der über   copyright/open   source/creative commons und den damit verbundenen   rechten und   möglichkeiten aufklärt. &lt;br /&gt;
ich     habe das gefühl, dass open source mehr ein modewort ist, unglaublich     toll klingt, aber teils unklar ist, was es überhaupt bedeutet. das     normale copyright bietet z.b. auch jedem menschen die möglichkeit,     privat alles nachzubauen und zu nutzen. zudem kommen die neuen     bewegungen ja eher aus den weichen medien, also musik/software und  ein    umdenken in material/konstruktionen/bauarten wirft viele fragen  auf.&lt;br /&gt;
durch     welche bemühungen und öffnungen zeichnet sich opensource also    überhaupt  aus und wann ist ein projekt tatsächlich opensource bzw    creative  commons? wo verlaufen folglich die grenzen? was sind bisher    die  codes/stillen übereinkünfte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT &amp;amp; IDEEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;gt; &amp;gt; HINWEIS: Das ist keine Rechtsberatung! (sondern was ich,    nach  einigem Lesen und ein paar Gesprächen für mich destillieren    konnte.)  &amp;lt; &amp;lt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„All Hardware is born free.“ – „Alle Hardware wird frei geboren“ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbemerkung:     Rechte sind Texte, die versuchen mit kleinen handlichen Paketen die   zu   beschreiben und zu steuern. Die Wirklichkeit besteht aber nicht   aus   kleinen handlichen Paketen, sondern wuchert aus, schießt quer,   schwappt   über, läuft permanent aus den Grenzen der kleinen Pakete   heraus und   bringt immer wieder Neues. Richter nehmen dann aber diese   Texte und   versuchen damit den Gang der Wirklichkeit zu lenken. Das  ist  aber nicht   immer vorhersehbar oder erwartbar – wie das Verhältnis  der  kleinen  Texte  und Wirklichkeit ist und gesehen wird. Weil die   Wirklichkeit und  diese  Texte in einem „kreativen“ bzw. beweglichen   Verhältnis stehen.  Und  gerade der Bereich, in den wir uns mit   Open-Source-Lastenradbau   hineinbegeben, ist durch hohe Unschärfe in   diesem ganzen Rechtsbereich   geprägt. 100%ig klare Aussagen sind   deshalb schwer zu kriegen. Immer   wieder heißt es: Das kann man vorher   nicht wissen, dass müsste erst ein   Richter entscheiden – Ausgang   ungewiss. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wichtigste     Lektion vorweg und überhaupt ist: 100%ige Rechtssicherheit gibt es     nicht! Im besten Fall immer weniger oder gar nichts erwarten.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt eine Beschreibung von fünf Schutzrechten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===1. URHEBERRECHT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Das Urheberrecht deckt „Werke der Kunst“ mit „körperlicher Festlegung“ ab, keine Funktionalitäten (things that do things)!     Bilder, Texte, evtl. auch Objekte, Choreographien und Musik sind     geschützt. Das heißt: Die Dokumentation ist (in aller Regel)   geschützt.   Aber auch „nichtfunktionelle Designelemente“ können   eventuell unter  das  Urheberrecht fallen. Was genau darunter fällt und   was nicht, wenn  man  den klaren Bereich von Musik, Text, Software,  Bild  und Film  verlässt,  ist schwammig – im Zweifelsfall entscheidet  der  Richter vor  Gericht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Wie? + &lt;br /&gt;
Das     Urheberrecht erhält man automatisch und umsonst! Man muss es nicht     extra beantragen. Und es gilt mindestens bis zum Tode des Urhebers  und    auch darüber hinaus. Weil man es automatisch erhält, verletzen  alle    anderen das Urheberrecht des Urhebers, wenn sie das Werk ohne   Erlaubnis   nutzen. Deshalb ist es unbedingt notwendig, eine   Free-Culture-Lizenz  zu  verwenden und deutlich sichtbar an alles   anzubringen, von dem man  will,  dass andere es nutzen. Ohne das ist es   ihnen rechtlich schlicht  nicht  möglich. Die beste weil erprobteste  und  verbreitetste Möglichkeit  dafür  sind die Creative Commons  Lizenzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was aber heißt das fürs Fahrrad? + &lt;br /&gt;
Lassen     sich mit Creative-Commons-Lizenzen Räder schützen/Hardware? Nun:     Funktionalitäten sind nicht geschützt. Besondere Bemalungen des Rads     könnten geschützt sein – darum Extra viel Klimbim anbringen, z.B.  eine    Flosse, um Urheberrechtsschutz zu haben? Vielleicht, ja. Damit  könnte    das Rad unter Umständen wegen einer besonderen Form oder  Farbgebung   oder  durch einen Nutzungskontext vom Urheberrecht  abgedeckt sein. Kann   man  aber i.d.R. nicht wissen vorher. Das würde  ein Richter vor einem   Gericht  entscheiden müssen. Empfehlung daher:  Nicht drauf verlassen   oder darauf  bauen. Trotzdem unbedingt die  Creative-Commons-Lizenzen   verwenden! Sie  geben dem Gegenüber  Sicherheit und zeigen, wie ihr   wollt, dass andere  eure Arbeit  weiterverwenden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Und die Creative Commons Non-Commercial Lizenz? + &lt;br /&gt;
Aber     was ist mit der Non-Commercial-Lizenz, die ja Open Desk verwendet?    Auch  andere Hardware-Projekte nutzen die doch. Soweit mir bekannt  ist,   ist  der Grund dafür zum einen der selbe wie oben angegeben: Die   Lizenz   zeigt, wie Open Desk verwendet werden möchte. Und zweitens  ist  es   wichtig, auf die bestehende Rechtsunsicherheit hinzuweisen:  Die    NC-Lizenz ist vor Gericht in diesem Kontext soweit mir bekannt  noch  nie   in einem Beispielfall durchverhandelt worden. Es gibt  keinen    Präzedenzfall. Damit besteht ein gewisses rechtliches Risiko  für einen    Verletzer – eventuell gilt sie ja doch! Dieses Risiko wirkt  in  gewisser   Weise schützend.  &lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    KURZE DISKUSSION DER NC-Lizenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Die NC-Lizenz wird sehr kontrovers diskutiert und hat viele Probleme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Hauptargument dagegen ist, dass es sich eigentlich nicht um eine Free-Culture-Lizenz handelt, klar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Auch  dürfen sich Dinge, die eine NC-Lizenz verwenden, nicht als     Open-Source-Hardware oder Open-Source-Software bezeichnen (Siehe     Open-Source-Hardware-Definition http://www.oshwa.org/definition/german/). Open Source erfordert explizit, dass kommerzielle Nutzung erlaubt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Die     meisten der kollaborativen Freiheiten, die offene Entwicklung und     offene Kultur bieten, werden durch die NC-Lizenz abgeschaltet bzw.     blockiert (wie z.B. Verringerung der Kollaborationskosten die bei     Lizenzverhandlungen oder Zahlungen entstehen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Da     die Entwicklung und Herstellung von Hardware sehr kostenintensiv ist     und deshalb i.d.R. mit finanziellen Einnahmen verknüpft werden muss,    ist  eine Weiterentwicklung von NC-lizenzierter Hardware kaum möglich    bzw.  extrem unwahrscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ein     weiteres NC-Lizenz-Problem ist, kaufe ich mir einen Tisch bei IKEA,     kann ich ihn, wenn ich ihn nicht mehr brauche, jederzeit legal     weiterverkaufen. Habe ich mir aber meinen eigenen Open Desk gebaut,    kann  ihn aber bei einem Umzug nicht mitnehmen, darf ich ihn nicht    verkaufen,  denn das wäre ja eine plötzliche kommerzielle Nutzung. Mit    einem  NC-lizenzierten Gegenstand habe ich also am Ende noch weniger    Freiheiten  als mit einem proprietären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Der     letzte wichtige Punkt ist, das es extrem unklar ist, wo kommerzielle     Nutzung beginnt und wo sie aufhört. Feiere ich eine Party mit meinen     Freunden, nutze dabei einen Open Desk und bitte meine Freunde am Ende    um  ein paar Euro als Zugabe für Getränke und Essen, ließe sich das    schon  als kommerzielle Nutzung vor Gericht einklagen und vielleicht    sogar  durchsetzen... Diese rechtliche Unschärfe sorgt dafür, das mit    einer  NC-Lizenz ein rechtliches Minenfeld geschaffen wird, welches   die   Nutzung, den Bau und Weiterentwicklung solcher Hardware extrem    erschwert  bzw. mit hohen Risiken belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . . . &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===2. PATENTRECHT===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Schützt     Funktionalitäten (things that do things). Muss beantragt werden  („all    hardware is born free“). Eine wichtige Voraussetzung für die   Erteilung   ist die technische Neuheit (eng: prior art). Diese wird   geprüft.  Deshalb  ist eine Patentanmeldung langwierig und teuer. Will   man sich  davor  schützen, dass andere die eigene Idee patentieren,  muss  man sie  also gut  sichtbar und auffindbar publizieren. Dafür  lassen  sich  verschiedene  Wege finden und diskutieren. Wichtig ist,  dass die  Prüfer  es finden,  wenn jemand es beantragt. Die Gefahr, dass  jemand  die  Erfindung auf  eurer Seite findet und dann zur  Patentierung  einreicht,  ist deshalb aber  sehr sehr gering, da das  Risiko zu hoch  ist – Preis  und Aufwand für  einen Antrag sind hoch,  die Gefahr der  Nichterteilung  groß. Faustregel:  Niemand kann etwas,  dass einmal offen  ist,  patentieren! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was heißt das für den Open-Source-Fahrradbau? + &lt;br /&gt;
Abgesehen     davon, dass die Wahrscheinlichkeit beim solidarischen Lastenradbau    eine  Erfindung zu machen, die patentwürdig ist, eher gering ist, ist   es  auch  fraglich, wo der Sinn läge, ein Patent zu beantragen, wenn   man  die  Erfindung offen haben möchte. Prior Art (Technische Neuheit)   ist  euer  bester Freund. Darum publiziert publiziert publiziert –  „All   hardware is  born free“ – einmal offen publiziert, bleibt sie es  auch. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) In den USA gibt es/gab es Experimente, eine Free-Culture-Lizenz    auf  das Patentrecht aufzubauen. Aber dafür braucht man vorher ein    Patent,  bevor man überhaupt darüber nachdenken kann... Darum lassen   wir  das hier  mal undiskutiert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. GEBRAUCHSMUSTERSCHUTZ=== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? +&lt;br /&gt;
Sind     nicht überall auf der Welt zu finden. „Der kleine Bruder des   Patents“.   Muss beantragt werden. Schützt „gewerblich anwendbare   Erfindungen, die   neu sind und auf einem erfinderischen Schritt   beruhen.“ Alles, was man   mit Phantasie darunter sehen kann, lässt  sich  also so schützen. Die   Prüfer prüfen, ob der Antrag formal  richtig  ist, nicht aber, ob die   Neuheit wirklich gegeben ist! Die  Kosten für  einen Antrag sind deshalb   gering, man kann es also schnell  prüfen  lassen – die formale   Richtigkeit. Der Gebrauchmusterschutz  gilt  maximal 10 Jahre (3 Jahre   plus Verlängerung) und wird schnell  erteilt.  Es erfolgt wie erwähnt   keine Prüfung der Neuheit. Die   Rechtsbeständigkeit ist deshalb gering.   Unterschiede für uns zum   Patent: geringere Rechtssicherheit und   geringere Geltungsdauer. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
http://dpma.de/gebrauchsmuster/gebrauchsmusterschutz/index.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad?  + &lt;br /&gt;
Hat     man etwas, dass dort hereinpassen könnte, kann man den Antrag   stellen.   Es ist aber fraglich, ob wir im solidarischen Lastenradbau   wirklich   etwas erfinden können, dass der Neuheitsprüfung im  Streitfall  vor einem   Gericht dann standhält. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Soweit mir bekannt ist, gibt es keine Free-Culture-Lizenz, die   auf   den Gebrauchsmusterschutz aufsetzt. Deshalb wäre es schwierig,   anderen   ohne jeweilige individuelle Rücksprache Nutzung zu erlauben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 + Könnte     man nicht ein Gebrauchsmuster beantragen, eine NC-Lizenz verwenden   und   mit dem Gebrauchsmuster Verletzern der NC-Lizenz drohen, seine     rechtliche Ausgangslage etwas verbessern? + &lt;br /&gt;
Ja, könnte man versuchen. Bzw. mal genau durchdenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. GESCHMACKSMUSTERSCHUTZ (Eingetragenes Design)===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
„Ist     ein gewerbliches Schutzrecht, das seinem Inhaber die ausschließliche     Befugnis zur Benutzung einer ästhetischen Erscheinungsform (Gestalt,     Farbe, Form) verleiht.“ Da wo das Urheberrecht also unscharf wird –   was   ist noch geschützt oder nicht – kann das Geschmacksmuster   Klarheit   bringen bzw. Fakten schaffen. Voraussetzung ist die Neuheit  –  kein   ähnliches Design darf vorhanden sein im Markt. Neuheit wird   aber   ebenfalls nicht geprüft, weshalb die Rechtssicherheit auch   geringer  ist.  Geltung für max. 25 Jahre. Kosten für die Beantragung    überschaubar. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad? +&lt;br /&gt;
Hat   man ein ganz besonderes Design, kann man es also versuchen. Tills   XYZ   Räder hätten vielleicht eine Chance gehabt, obwohl sie ihre   besondere   Ästhetik dadurch erhalten, dass die Funktionalität frei   liegt - dass  sie  blanke Funktionalität sind (also etwas, dass   eigentlich durch  Patent  und Gebrauchsmuster abgedeckt ist) ... Wie   würde ein Richter  das  interpretieren? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Ich kenne keine Free-Culture-Lizenz die auf das Geschmacksmuster     aufbaut. Deshalb wäre es schwierig, anderen ohne jeweilige   individuelle   Rücksprache Nutzung zu erlauben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. MARKENSCHUTZ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Marken     können Wort-, Bild-, Klang- und Farbmarken sein und es gibt sogar     3-dimensionale Marken. Sie müssen extra beantragt werden. Die Kosten     sind überschaubar bis hoch (je nach gewünschtem Schutzumfang). Die    Marke  kann immer wieder verlängert werden und kann deshalb   theoretisch   unendlich weiterlaufen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Für den solidarischen Open-Source-Lastenradbau? + &lt;br /&gt;
Die     Open-Source-Hardware-Definition sieht eindeutig den Schutz von  Marken    vor bzw. unterstützt oder man könnte sogar fast sagen  empfiehlt ihn.    Wenn jeder die Hardware herstellen kann, ist es gerade  wichtig, wer  das   macht, mit welchen Fähigkeiten, Maschinen,  Materialien, mit  welcher   Sorgfalt und vielleicht auch welchem  Ethos... Jeder kann die  Baupläne   der TV-B-Gone runterladen, das Gerät  herstellen und  verkaufen. Aber   nicht unter dem Namen „TV-B-Gone“,  denn der ist von  Mitch Altman   (Cornfield Electronics) geschützt  worden. http://de.wikipedia.org/wiki/TV-B-Gone&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
D.h.     – wäre „Carla Cargo“ als Marke registriert, könnte jeder mit den    Plänen  eigene Anhänger herstellen und sie weiterentwickeln, aber sie    nicht als  „Carla Cargo“ bezeichnen bzw. so in den Markt bringen, auch    keine  Workshops anbieten, in denen „Carla Cargos“ gebaut werden.  Denkt   man das  weiter, kann man auch versuchen, besondere Farbmarken  zu  wählen  (das  Telekom-Pink ist z.B. geschützt, lässt sich eine  feuerrote  Gabel   denken?) oder sogar dreidimensionale Marken zu  entwickeln  (vielleicht   hat eine Carla Cargo immer eine coole  Haifischflosse usw.)  und sich das   schützen lassen. Modeschnittmuster  sind per se nicht  schützbar.  Deshalb  drucken die großen Marken ihre  Logos auf die  Sachen, denn die  sind  geschützt. Und am Ende geht es  nicht um die  schöne Unterhose,  sondern um  den Schriftzug darauf...  Also einfach  Marken auf  nicht-schützbares  kleben? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Kann     ich die XYZ-Verbindung als dreidimensionale Marke sichern? Nein,  weil    es sich um eine Funktionalität handelt. Lego hat viele Jahre  dafür    gekämpft, ihr Steckfunktionssystem nach Ablauf des  Patentschutzes   weiter  als dreidimensionale Marke zu schützen,  letztlich sind sie  aber   gescheitert. Lego ist jetzt frei. Wir sehen  auch immer mehr Klone  im   Markt. Aber XYZ-Spaceframe als Wortmarke?  Ziemlich sicher ja.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was könnte das für unsere dezentrale Fabrik bedeuten? +&lt;br /&gt;
Man     könnte sich „Carla Cargos“ und andere „Marken“ als ein Franchise     vorstellen. Auch in Berlin kann man sich einen „Carla Cargo“ bauen.   Das   Netzwerk baut zusammen seine Marken auf, macht sie überall   bekannt.  Aber  wenn man in Berlin oder Wien z.B. einen „Carla Cargo“   baut oder   verkauft, zahlt man etwas an den Erfinder... Das kann für   die   kommerzielle Leistungsfähigkeit und Stärke des ganzen Netzwerkes   sehr   gut sein. – „gemeinsame Marken“ aufbauen und so die Nachfrage   stärken   (Ich glaub z.B. an ein großes Potential von XYZ). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit     so einer Übereinkunft ist es wünschenswert für alle, dass auch    woanders  XYZ Workshops durchgeführt werden. Für alle Akteure. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Abgesehen davon: Der Aufbau von Marken ist für eine Geschäftsentwicklung ohnehin so gut wie immer richtig.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;amp; Es ist eine Überlegung wert, dass man in so einem Netzwerk/mit so einer Lösung auf die schlechte NC-Lösung verzichten kann/könnte! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===FAZIT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Also was machen wir nun? + &lt;br /&gt;
Mein     allgemeiner Tipp: Alle Rechte oben außer das Urheberrecht müssen   extra   beantragt werden. Will man etwas „open“ lassen, beantragt man   also   einfach nichts! Das Urheberrecht wird eine ungefragt angeklemmt   und   deshalb muss man es gestalten. Wichtig ist zu verstehen, dass   vom   Urheberrecht kein verlässlicher oder umfassender Schutz für   Hardware   erwartet werden kann im Moment nicht und wahrscheinlich (und   auch   hoffentlich!) niemals. &lt;br /&gt;
Mit     einem Markenschutz hingegen – der eindeutig sinnvoll und   wünschenswert   ist für Open-Source-Hardware-Ökosysteme – kann man  seine  individuelle   Position auf einem Markt stärken und sogar zu   interessanten und relativ   rechtsfesten (Marken-Lizenzierung)   Verabredungen in überregionalen   Netzwerken kommen. Bzw. man kann das   versuchen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
^  &lt;br /&gt;
Ok. Bitte hochscrollen zu den Fragen. Lassen sich jetzt alle Fragen beantworten? Welche nicht? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
^&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DISKUSSION IM WORKSHOP  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-   und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung  von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?   Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung   einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?   Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwurf Workshopstruktur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Teilnehmende Projekte =&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8834</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8834"/>
		<updated>2015-02-24T20:11:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: /* FRAGEN, PROBLEME */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;     o    &lt;br /&gt;
. _/\_ &amp;gt;  ___&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teilnehmer:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer [https://www.n55.dk/ N55] und [https://www.xyzcargo.com/ XYZ CARGO] , till [AT] n55.dk &lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, [https://www.facebook.com/pages/Cargo-Bike-Fans-Berlin/191182021004757 cbf berlin]  , [http://www.nicojungel.net/solar.html 8rad] &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Workshopleiter:=== &lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=2. EINFÜHRUNG: Dezentrales offenes Produzieren= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;           O`                                 &lt;br /&gt;
\__/ .. _/\_&amp;gt;                             &lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt; oo    O,&amp;gt; /O  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Fablabs===&lt;br /&gt;
* Vergleich: Fablabs https://www.fablabs.io/map &lt;br /&gt;
* Fablabs sind dezentrale, unabhängige Fertigungsstätten. „To make almost everything“. Bild: http://www2.dxarts.washington.edu/images/fremont-aerial-overview.jpg&lt;br /&gt;
* Ist das die Produktion der Zukunft? Produkt/Produktionsbedürfnis sucht passende Fabrik? Beispiel: Britehub https://britehub.com/ &amp;amp; MakersRow http://makersrow.com/  &lt;br /&gt;
* Lokale Produktion mittels globaler Baupläne: From „Products In and Waste out“ to „DATA In to DATA Out“ Bild: http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png , Blogpost dazu: http://bloglz.de/from-_products-in-waste-out-to-_data-in-data-out/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Open Source &amp;amp;= Kollaboration===&lt;br /&gt;
* Fablabs entwickeln sich massiv auf Open Source Prinzipien – dem offenen Austausch von Bauplänen und Möglichkeiten. Drei Beispiele: Arduino -     Physical Computing und Arduino Community - http://arduino.cc , Thingiverse – Digital Designs for Physical Objects http://thingiverse.com, GitHub – Open Source Software http://github.com + &lt;br /&gt;
* Sinn von Open Source – Nicht nur sein eigenes Design öffnen, sondern die Vorteile von Open Source nutzen, auf ein lebendiges Ökosystem zurückgreifen zu können, etwas dazuzugeben, gemeinsam etwas zu entwickeln. - „It is not „Open Source Your Hardware“ it is „Building Open Source Hardware“. (Sam Muirhead http://cameralibre.cc )  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
-&amp;gt; Jedes Mal, wenn ein Fablab irgendwo Erfolg hat, bekannt wird und   etwas   offenes und woanders gut nutzbares schafft, gewinnen alle   anderen   Fablabs. -&amp;gt; Die Nachfrage wächst und die  Leistungsfähigkeit  aller. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„wunschagenda nico jungel: (...) ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?“&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;  „Was wäre, wenn IKEA Open Structures-Teile in großer Masse   produzieren   würde?“ Das Ökosystem würde wachsen, und die  Möglichkeiten  aller, damit  zu arbeiten und auch Geld zu verdienen  (insofern OS Open  Source  wäre), würden wachsen. Ein Markt für z.B. Reparaturen, individuelle  Hacks und  Sonderteile oder Add ons würde  entstehen, den  viele besetzen  können –  Long-Tail. (Offene  Ökosystemperspektive) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= &amp;gt;  Für den dezentralen Lastenradbau: Wie agieren die individuellen Standorte, um Dinge in dieses Netzwerk/dieses Ökosystem zurückzugeben, um es für alle stark zu   machen   und jedem einzelnen Standort seine Arbeit zu erleichtern,  damit  jeder   einzelne Standort es nutzen kann. &lt;br /&gt;
Welche Open-Source-„Produkte“ würden das erleichtern, wie sind Abläufe und gemeinsame Kommunikation gestaltet? Wie kann ein gemeinsames  Ökosystem entstehen, welches allen Vorteile bringt? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;amp; NC-Lizenzen? Das Beispiel Open Desk – Distributed Manufacturing=== &lt;br /&gt;
(NC = Nicht-kommerzielle Nutzung) &lt;br /&gt;
* Beispiel Open Desk – Design for Open Making. https://www.opendesk.cc/&lt;br /&gt;
* Tische, die mit in den meisten Fablabs vorhandenen digitalen Werkzeugen hergestellt werden können. &lt;br /&gt;
* Idee     des „Schutzes“ durch eine NC-Lizenz. Ich darf den Tisch für mich    selbst  herstellen, aber nicht verkaufen. Aber die Plattform  vermittelt   mir  auch lokale Hersteller  – z.B. Fablabs – die es für  mich   herstellen. Als  Kunde kaufe ich von diesem Fablab dann den  Tisch. Das   Fablab nimmt also  eine kommerzielle Nutzung des Designs  vor. Das  Fablab  hat einen Vertrag  mit Open Desk – einen Teil der  Einnahmen wird  an die  Designer  weiterüberwiesen = Verteilte  Herstellung &lt;br /&gt;
* (Hinweis: NC = nicht Open Source, Achtung bei der Wortwahl, mehr dazu unten bei „LIZENZEN“) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;gt; Können wir uns so was generell auch für den Lastenradbau vorstellen?     Dass Christophe in Berlin Tims Räder herstellt, verkauft und etwas  an    Tim weiterüberweist. Oder Tim auch Carla Cargos baut und an  Mabe    überweist? Es gibt verschiedene „Produkte“ oder „Designs“  entwickelt   von  verschiedenen Designern, die auch an anderen Orten  hergestellt   werden  können? Manche Werkstätten haben das Wissen, die  Werkzeuge und    Fähigkeiten, um auch diese Designs oder eine Auswahl  von Designs aus   der  Palette herzustellen, tun es und geben etwas von  diesen Einnahmen   ab? &lt;br /&gt;
* Welche     „Produkte“ ließen sich so etablieren und aufbauen? Zum Nutzen aller?     (Open Source: Umso leichter Designs vor Ort reproduzierbar sind,  desto    besser kann man sich das vorstellen.) &lt;br /&gt;
* Welche Werkzeuge brauchen wir dafür? &lt;br /&gt;
* Welche Vereinbarungen treffen wir? &lt;br /&gt;
* ... Welche Fragen tauchen dann auf ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterlesen und Weitergucken zur Einführung:=== &lt;br /&gt;
* Simone Cicero on Open Platforms http://meedabyte.com/2014/12/20/the-future-of-manufacturing-platforms-and-distributed-fabrication/&lt;br /&gt;
* Platform Design Flowchart  http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==ERSTE FRAGEN &amp;amp; DISKUSSION  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* NC-Lizenzen für Lastenradproduktion / - distribution - übertragbar?&lt;br /&gt;
* Copy/paste vs. Eigenbau / lernen - Professionalisierung der FabLabs eher Service als Wissenstransfer?&lt;br /&gt;
* Nutzen &amp;amp; Effizienz vs. Gruppen- und Lernprozess - Widerspruch überwinden?&lt;br /&gt;
* Konkurenz verschiedener Geschäftmodelle: Distribution von Rohstoffen oder integriertes Modell von Re- und Upcycling &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ABSCHLUSSDISKUSSION ZUR OFFENEN VERTEILTEN FABRIK==&lt;br /&gt;
Das hier ist das Protkoll der Abschlussdiskussion am Ende des Workshops in der wir auf das Ausgangsbild zurückkamen:&lt;br /&gt;
* Welche Infrastruktur brauchen wir? Schweißen ist schlecht, Aufwand zu hoch? Jedoch gehen die Schweißworkshops sehr gut! Menschen wollen Schweißen lernen  (Fahrradwerkstätten, die Schweißen ertragen bzw. Metallwerkstätten die Fahrradfrickler mögen)&lt;br /&gt;
* Standardisierungen an den verschiedenen Standorten? vs. Kooperation zwischen ganz verschiedenen Orten&lt;br /&gt;
* Verhältnis von &amp;quot;wir machen lokal alles selber&amp;quot; zu verteilter Produktion - möglichst einfache vs. komplexere (auf Fachkenntnisse angewiesene) Produkte&lt;br /&gt;
* Produktpalette in offener verteilter Fabrik&lt;br /&gt;
* Wie können Formen solidarischen Wirtschaftens in offenen verteilten Fabriken aussehen?&lt;br /&gt;
* was sind die verbindenden Elemente innerhalb des Kollaborationsverbundes? &amp;quot;Es gibt noch nicht diesen Teppich, der alles miteinander verwebt?&amp;quot; (Tom) Wie können verschiedene Werkstätten jenseits des Marktes miteinander in Beziehung kommen? Wie kann ein Maximum an Vielheit in dieser geteilten Struktur zusammen kommen? Standardisierung für Komplexität! / Lars: Der erste und wichtigste Faden in diesem Teppich könnte Open Source sein. Wenn Leute wirklich beginnen, die Modelle anderer zu bauen und weiterzuverbreiten, kommerziell motiviert, wird sich mehr Energie einstellen können? &lt;br /&gt;
* welche Partner kann man hinzuziehen? Die Deutsche Bahn, /Stadtverwaltungen z.B.? &lt;br /&gt;
* Personen, die Energie für den Eigenbau aufbringen sind fast nie Einzelpersonen, sondern Kollektive/Gruppen, die Ideale und Projekte haben&lt;br /&gt;
* Gleichzeitig entwickeln: Standardisierung vorantreiben und lustige Vielfalt wertschätzen und ermöglichen&lt;br /&gt;
* Wichtig: Anschlusstermine sind wichtig, um wirklich Fortschritte zu machen. Es war gut, sich gesehen zu haben. Face to Face is key :-) &lt;br /&gt;
*Lastenräder könnten gute Beispiele für Open-Source-Ökosysteme werden, weil sie so viele Zusammenhänge erlebbar machen, sichtbar und zugänglich zeigen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ey wo bleibt mein analytisches Schema?&amp;quot; Welche Produkte, Zielgruppen meint ihr überhaupt? Welche Bedürfnisse? &amp;quot;Ihr seid unklar in euren Begriffen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACTION! Mission-Statement vorbereiten für das Treffen in Köln, das verschiedene Perspektiven vereint. Wer ist dabei? Tom, ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .    &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WEITERER WORKSHOPVERLAUF&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
+ &amp;gt; Aus diesem allgemeinen Überblicksbild  gehen wir jetzt in    Einzelfragen, die sich konkret für die Akteure an den  individuellen    Standorten stellen. Bei der Besprechung dieser Fragen,  versuchen wir    immer wieder auch dieses große Bild von oben mit im Blick  zu  behalten,   um zu schauen, wie können die Lösungen der individuellen   Standorte  und  Akteure auch wieder positiv ins Ökosystem zurückwirken,  um   letztlich  alle zu stärken. So suchen wir nach Synergien, die  alle    vorwärtsbringen. -&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=3. LIZENZIERUNG &amp;amp; SCHUTZRECHTE, Rechtliche Fragen= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    o                                 &lt;br /&gt;
  _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
 O,&amp;gt; /O l----l&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[&#039;&#039;&#039;aus dem Pad, von Mabe&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* wie schütze ich das projekt/produktidee gegen eine nachträgliche patentierung durch andere firmen&lt;br /&gt;
* wie     und wo formuliere ich die open source hardware pinciples möglichst     allumfassend für ein projekt/produkt um einen maximalen schutz gegen     patentierung zu bekommen&lt;br /&gt;
* auch     die Creative Commens BY-SA Lizenz sagt ja das klone das urprojekt     erwähnen müssen und verbesserungen teilen sollen. Wie kann ich   vorgehen   bei verletzungen dieser lizenzbedingungen? Wie sieht die   Namensnennung   für Klone genau aus?&lt;br /&gt;
* das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&#039;&#039;&#039;aus dem Pad, von Nico&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTLICH: &lt;br /&gt;
ich     fände es interessant, einen anwalt einzuladen, der über   copyright/open   source/creative commons und den damit verbundenen   rechten und   möglichkeiten aufklärt. &lt;br /&gt;
ich     habe das gefühl, dass open source mehr ein modewort ist, unglaublich     toll klingt, aber teils unklar ist, was es überhaupt bedeutet. das     normale copyright bietet z.b. auch jedem menschen die möglichkeit,     privat alles nachzubauen und zu nutzen. zudem kommen die neuen     bewegungen ja eher aus den weichen medien, also musik/software und  ein    umdenken in material/konstruktionen/bauarten wirft viele fragen  auf.&lt;br /&gt;
durch     welche bemühungen und öffnungen zeichnet sich opensource also    überhaupt  aus und wann ist ein projekt tatsächlich opensource bzw    creative  commons? wo verlaufen folglich die grenzen? was sind bisher    die  codes/stillen übereinkünfte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT &amp;amp; IDEEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;gt; &amp;gt; HINWEIS: Das ist keine Rechtsberatung! (sondern was ich,    nach  einigem Lesen und ein paar Gesprächen für mich destillieren    konnte.)  &amp;lt; &amp;lt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„All Hardware is born free.“ – „Alle Hardware wird frei geboren“ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbemerkung:     Rechte sind Texte, die versuchen mit kleinen handlichen Paketen die   zu   beschreiben und zu steuern. Die Wirklichkeit besteht aber nicht   aus   kleinen handlichen Paketen, sondern wuchert aus, schießt quer,   schwappt   über, läuft permanent aus den Grenzen der kleinen Pakete   heraus und   bringt immer wieder Neues. Richter nehmen dann aber diese   Texte und   versuchen damit den Gang der Wirklichkeit zu lenken. Das  ist  aber nicht   immer vorhersehbar oder erwartbar – wie das Verhältnis  der  kleinen  Texte  und Wirklichkeit ist und gesehen wird. Weil die   Wirklichkeit und  diese  Texte in einem „kreativen“ bzw. beweglichen   Verhältnis stehen.  Und  gerade der Bereich, in den wir uns mit   Open-Source-Lastenradbau   hineinbegeben, ist durch hohe Unschärfe in   diesem ganzen Rechtsbereich   geprägt. 100%ig klare Aussagen sind   deshalb schwer zu kriegen. Immer   wieder heißt es: Das kann man vorher   nicht wissen, dass müsste erst ein   Richter entscheiden – Ausgang   ungewiss. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wichtigste     Lektion vorweg und überhaupt ist: 100%ige Rechtssicherheit gibt es     nicht! Im besten Fall immer weniger oder gar nichts erwarten.   &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
5   S C H U T Z - R E C H T E&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===1. URHEBERRECHT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Das Urheberrecht deckt „Werke der Kunst“ mit „körperlicher Festlegung“ ab, keine Funktionalitäten (things that do things)!     Bilder, Texte, evtl. auch Objekte, Choreographien und Musik sind     geschützt. Das heißt: Die Dokumentation ist (in aller Regel)   geschützt.   Aber auch „nichtfunktionelle Designelemente“ können   eventuell unter  das  Urheberrecht fallen. Was genau darunter fällt und   was nicht, wenn  man  den klaren Bereich von Musik, Text, Software,  Bild  und Film  verlässt,  ist schwammig – im Zweifelsfall entscheidet  der  Richter vor  Gericht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Wie? + &lt;br /&gt;
Das     Urheberrecht erhält man automatisch und umsonst! Man muss es nicht     extra beantragen. Und es gilt mindestens bis zum Tode des Urhebers  und    auch darüber hinaus. Weil man es automatisch erhält, verletzen  alle    anderen das Urheberrecht des Urhebers, wenn sie das Werk ohne   Erlaubnis   nutzen. Deshalb ist es unbedingt notwendig, eine   Free-Culture-Lizenz  zu  verwenden und deutlich sichtbar an alles   anzubringen, von dem man  will,  dass andere es nutzen. Ohne das ist es   ihnen rechtlich schlicht  nicht  möglich. Die beste weil erprobteste  und  verbreitetste Möglichkeit  dafür  sind die Creative Commons  Lizenzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was aber heißt das fürs Fahrrad? + &lt;br /&gt;
Lassen     sich mit Creative-Commons-Lizenzen Räder schützen/Hardware? Nun:     Funktionalitäten sind nicht geschützt. Besondere Bemalungen des Rads     könnten geschützt sein – darum Extra viel Klimbim anbringen, z.B.  eine    Flosse, um Urheberrechtsschutz zu haben? Vielleicht, ja. Damit  könnte    das Rad unter Umständen wegen einer besonderen Form oder  Farbgebung   oder  durch einen Nutzungskontext vom Urheberrecht  abgedeckt sein. Kann   man  aber i.d.R. nicht wissen vorher. Das würde  ein Richter vor einem   Gericht  entscheiden müssen. Empfehlung daher:  Nicht drauf verlassen   oder darauf  bauen. Trotzdem unbedingt die  Creative-Commons-Lizenzen   verwenden! Sie  geben dem Gegenüber  Sicherheit und zeigen, wie ihr   wollt, dass andere  eure Arbeit  weiterverwenden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Und die Creative Commons Non-Commercial Lizenz? + &lt;br /&gt;
Aber     was ist mit der Non-Commercial-Lizenz, die ja Open Desk verwendet?    Auch  andere Hardware-Projekte nutzen die doch. Soweit mir bekannt  ist,   ist  der Grund dafür zum einen der selbe wie oben angegeben: Die   Lizenz   zeigt, wie Open Desk verwendet werden möchte. Und zweitens  ist  es   wichtig, auf die bestehende Rechtsunsicherheit hinzuweisen:  Die    NC-Lizenz ist vor Gericht in diesem Kontext soweit mir bekannt  noch  nie   in einem Beispielfall durchverhandelt worden. Es gibt  keinen    Präzedenzfall. Damit besteht ein gewisses rechtliches Risiko  für einen    Verletzer – eventuell gilt sie ja doch! Dieses Risiko wirkt  in  gewisser   Weise schützend.  &lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    KURZE DISKUSSION DER NC-Lizenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Die NC-Lizenz wird sehr kontrovers diskutiert und hat viele Probleme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Hauptargument dagegen ist, dass es sich eigentlich nicht um eine Free-Culture-Lizenz handelt, klar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Auch  dürfen sich Dinge, die eine NC-Lizenz verwenden, nicht als     Open-Source-Hardware oder Open-Source-Software bezeichnen (Siehe     Open-Source-Hardware-Definition http://www.oshwa.org/definition/german/). Open Source erfordert explizit, dass kommerzielle Nutzung erlaubt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Die     meisten der kollaborativen Freiheiten, die offene Entwicklung und     offene Kultur bieten, werden durch die NC-Lizenz abgeschaltet bzw.     blockiert (wie z.B. Verringerung der Kollaborationskosten die bei     Lizenzverhandlungen oder Zahlungen entstehen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Da     die Entwicklung und Herstellung von Hardware sehr kostenintensiv ist     und deshalb i.d.R. mit finanziellen Einnahmen verknüpft werden muss,    ist  eine Weiterentwicklung von NC-lizenzierter Hardware kaum möglich    bzw.  extrem unwahrscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ein     weiteres NC-Lizenz-Problem ist, kaufe ich mir einen Tisch bei IKEA,     kann ich ihn, wenn ich ihn nicht mehr brauche, jederzeit legal     weiterverkaufen. Habe ich mir aber meinen eigenen Open Desk gebaut,    kann  ihn aber bei einem Umzug nicht mitnehmen, darf ich ihn nicht    verkaufen,  denn das wäre ja eine plötzliche kommerzielle Nutzung. Mit    einem  NC-lizenzierten Gegenstand habe ich also am Ende noch weniger    Freiheiten  als mit einem proprietären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Der     letzte wichtige Punkt ist, das es extrem unklar ist, wo kommerzielle     Nutzung beginnt und wo sie aufhört. Feiere ich eine Party mit meinen     Freunden, nutze dabei einen Open Desk und bitte meine Freunde am Ende    um  ein paar Euro als Zugabe für Getränke und Essen, ließe sich das    schon  als kommerzielle Nutzung vor Gericht einklagen und vielleicht    sogar  durchsetzen... Diese rechtliche Unschärfe sorgt dafür, das mit    einer  NC-Lizenz ein rechtliches Minenfeld geschaffen wird, welches   die   Nutzung, den Bau und Weiterentwicklung solcher Hardware extrem    erschwert  bzw. mit hohen Risiken belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . . . &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===2. PATENTRECHT===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Schützt     Funktionalitäten (things that do things). Muss beantragt werden  („all    hardware is born free“). Eine wichtige Voraussetzung für die   Erteilung   ist die technische Neuheit (eng: prior art). Diese wird   geprüft.  Deshalb  ist eine Patentanmeldung langwierig und teuer. Will   man sich  davor  schützen, dass andere die eigene Idee patentieren,  muss  man sie  also gut  sichtbar und auffindbar publizieren. Dafür  lassen  sich  verschiedene  Wege finden und diskutieren. Wichtig ist,  dass die  Prüfer  es finden,  wenn jemand es beantragt. Die Gefahr, dass  jemand  die  Erfindung auf  eurer Seite findet und dann zur  Patentierung  einreicht,  ist deshalb aber  sehr sehr gering, da das  Risiko zu hoch  ist – Preis  und Aufwand für  einen Antrag sind hoch,  die Gefahr der  Nichterteilung  groß. Faustregel:  Niemand kann etwas,  dass einmal offen  ist,  patentieren! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was heißt das für den Open-Source-Fahrradbau? + &lt;br /&gt;
Abgesehen     davon, dass die Wahrscheinlichkeit beim solidarischen Lastenradbau    eine  Erfindung zu machen, die patentwürdig ist, eher gering ist, ist   es  auch  fraglich, wo der Sinn läge, ein Patent zu beantragen, wenn   man  die  Erfindung offen haben möchte. Prior Art (Technische Neuheit)   ist  euer  bester Freund. Darum publiziert publiziert publiziert –  „All   hardware is  born free“ – einmal offen publiziert, bleibt sie es  auch. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) In den USA gibt es/gab es Experimente, eine Free-Culture-Lizenz    auf  das Patentrecht aufzubauen. Aber dafür braucht man vorher ein    Patent,  bevor man überhaupt darüber nachdenken kann... Darum lassen   wir  das hier  mal undiskutiert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. GEBRAUCHSMUSTERSCHUTZ=== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? +&lt;br /&gt;
Sind     nicht überall auf der Welt zu finden. „Der kleine Bruder des   Patents“.   Muss beantragt werden. Schützt „gewerblich anwendbare   Erfindungen, die   neu sind und auf einem erfinderischen Schritt   beruhen.“ Alles, was man   mit Phantasie darunter sehen kann, lässt  sich  also so schützen. Die   Prüfer prüfen, ob der Antrag formal  richtig  ist, nicht aber, ob die   Neuheit wirklich gegeben ist! Die  Kosten für  einen Antrag sind deshalb   gering, man kann es also schnell  prüfen  lassen – die formale   Richtigkeit. Der Gebrauchmusterschutz  gilt  maximal 10 Jahre (3 Jahre   plus Verlängerung) und wird schnell  erteilt.  Es erfolgt wie erwähnt   keine Prüfung der Neuheit. Die   Rechtsbeständigkeit ist deshalb gering.   Unterschiede für uns zum   Patent: geringere Rechtssicherheit und   geringere Geltungsdauer. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
http://dpma.de/gebrauchsmuster/gebrauchsmusterschutz/index.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad?  + &lt;br /&gt;
Hat     man etwas, dass dort hereinpassen könnte, kann man den Antrag   stellen.   Es ist aber fraglich, ob wir im solidarischen Lastenradbau   wirklich   etwas erfinden können, dass der Neuheitsprüfung im  Streitfall  vor einem   Gericht dann standhält. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Soweit mir bekannt ist, gibt es keine Free-Culture-Lizenz, die   auf   den Gebrauchsmusterschutz aufsetzt. Deshalb wäre es schwierig,   anderen   ohne jeweilige individuelle Rücksprache Nutzung zu erlauben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 + Könnte     man nicht ein Gebrauchsmuster beantragen, eine NC-Lizenz verwenden   und   mit dem Gebrauchsmuster Verletzern der NC-Lizenz drohen, seine     rechtliche Ausgangslage etwas verbessern? + &lt;br /&gt;
Ja, könnte man versuchen. Bzw. mal genau durchdenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. GESCHMACKSMUSTERSCHUTZ (Eingetragenes Design)===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
„Ist     ein gewerbliches Schutzrecht, das seinem Inhaber die ausschließliche     Befugnis zur Benutzung einer ästhetischen Erscheinungsform (Gestalt,     Farbe, Form) verleiht.“ Da wo das Urheberrecht also unscharf wird –   was   ist noch geschützt oder nicht – kann das Geschmacksmuster   Klarheit   bringen bzw. Fakten schaffen. Voraussetzung ist die Neuheit  –  kein   ähnliches Design darf vorhanden sein im Markt. Neuheit wird   aber   ebenfalls nicht geprüft, weshalb die Rechtssicherheit auch   geringer  ist.  Geltung für max. 25 Jahre. Kosten für die Beantragung    überschaubar. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad? +&lt;br /&gt;
Hat   man ein ganz besonderes Design, kann man es also versuchen. Tills   XYZ   Räder hätten vielleicht eine Chance gehabt, obwohl sie ihre   besondere   Ästhetik dadurch erhalten, dass die Funktionalität frei   liegt - dass  sie  blanke Funktionalität sind (also etwas, dass   eigentlich durch  Patent  und Gebrauchsmuster abgedeckt ist) ... Wie   würde ein Richter  das  interpretieren? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Ich kenne keine Free-Culture-Lizenz die auf das Geschmacksmuster     aufbaut. Deshalb wäre es schwierig, anderen ohne jeweilige   individuelle   Rücksprache Nutzung zu erlauben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. MARKENSCHUTZ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Marken     können Wort-, Bild-, Klang- und Farbmarken sein und es gibt sogar     3-dimensionale Marken. Sie müssen extra beantragt werden. Die Kosten     sind überschaubar bis hoch (je nach gewünschtem Schutzumfang). Die    Marke  kann immer wieder verlängert werden und kann deshalb   theoretisch   unendlich weiterlaufen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Für den solidarischen Open-Source-Lastenradbau? + &lt;br /&gt;
Die     Open-Source-Hardware-Definition sieht eindeutig den Schutz von  Marken    vor bzw. unterstützt oder man könnte sogar fast sagen  empfiehlt ihn.    Wenn jeder die Hardware herstellen kann, ist es gerade  wichtig, wer  das   macht, mit welchen Fähigkeiten, Maschinen,  Materialien, mit  welcher   Sorgfalt und vielleicht auch welchem  Ethos... Jeder kann die  Baupläne   der TV-B-Gone runterladen, das Gerät  herstellen und  verkaufen. Aber   nicht unter dem Namen „TV-B-Gone“,  denn der ist von  Mitch Altman   (Cornfield Electronics) geschützt  worden. http://de.wikipedia.org/wiki/TV-B-Gone&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
D.h.     – wäre „Carla Cargo“ als Marke registriert, könnte jeder mit den    Plänen  eigene Anhänger herstellen und sie weiterentwickeln, aber sie    nicht als  „Carla Cargo“ bezeichnen bzw. so in den Markt bringen, auch    keine  Workshops anbieten, in denen „Carla Cargos“ gebaut werden.  Denkt   man das  weiter, kann man auch versuchen, besondere Farbmarken  zu  wählen  (das  Telekom-Pink ist z.B. geschützt, lässt sich eine  feuerrote  Gabel   denken?) oder sogar dreidimensionale Marken zu  entwickeln  (vielleicht   hat eine Carla Cargo immer eine coole  Haifischflosse usw.)  und sich das   schützen lassen. Modeschnittmuster  sind per se nicht  schützbar.  Deshalb  drucken die großen Marken ihre  Logos auf die  Sachen, denn die  sind  geschützt. Und am Ende geht es  nicht um die  schöne Unterhose,  sondern um  den Schriftzug darauf...  Also einfach  Marken auf  nicht-schützbares  kleben? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Kann     ich die XYZ-Verbindung als dreidimensionale Marke sichern? Nein,  weil    es sich um eine Funktionalität handelt. Lego hat viele Jahre  dafür    gekämpft, ihr Steckfunktionssystem nach Ablauf des  Patentschutzes   weiter  als dreidimensionale Marke zu schützen,  letztlich sind sie  aber   gescheitert. Lego ist jetzt frei. Wir sehen  auch immer mehr Klone  im   Markt. Aber XYZ-Spaceframe als Wortmarke?  Ziemlich sicher ja.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was könnte das für unsere dezentrale Fabrik bedeuten? +&lt;br /&gt;
Man     könnte sich „Carla Cargos“ und andere „Marken“ als ein Franchise     vorstellen. Auch in Berlin kann man sich einen „Carla Cargo“ bauen.   Das   Netzwerk baut zusammen seine Marken auf, macht sie überall   bekannt.  Aber  wenn man in Berlin oder Wien z.B. einen „Carla Cargo“   baut oder   verkauft, zahlt man etwas an den Erfinder... Das kann für   die   kommerzielle Leistungsfähigkeit und Stärke des ganzen Netzwerkes   sehr   gut sein. – „gemeinsame Marken“ aufbauen und so die Nachfrage   stärken   (Ich glaub z.B. an ein großes Potential von XYZ). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit     so einer Übereinkunft ist es wünschenswert für alle, dass auch    woanders  XYZ Workshops durchgeführt werden. Für alle Akteure. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Abgesehen davon: Der Aufbau von Marken ist für eine Geschäftsentwicklung ohnehin so gut wie immer richtig.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;amp; Es ist eine Überlegung wert, dass man in so einem Netzwerk/mit so einer Lösung auf die schlechte NC-Lösung verzichten kann/könnte! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===FAZIT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Also was machen wir nun? + &lt;br /&gt;
Mein     allgemeiner Tipp: Alle Rechte oben außer das Urheberrecht müssen   extra   beantragt werden. Will man etwas „open“ lassen, beantragt man   also   einfach nichts! Das Urheberrecht wird eine ungefragt angeklemmt   und   deshalb muss man es gestalten. Wichtig ist zu verstehen, dass   vom   Urheberrecht kein verlässlicher oder umfassender Schutz für   Hardware   erwartet werden kann im Moment nicht und wahrscheinlich (und   auch   hoffentlich!) niemals. &lt;br /&gt;
Mit     einem Markenschutz hingegen – der eindeutig sinnvoll und   wünschenswert   ist für Open-Source-Hardware-Ökosysteme – kann man  seine  individuelle   Position auf einem Markt stärken und sogar zu   interessanten und relativ   rechtsfesten (Marken-Lizenzierung)   Verabredungen in überregionalen   Netzwerken kommen. Bzw. man kann das   versuchen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
^  &lt;br /&gt;
Ok. Bitte hochscrollen zu den Fragen. Lassen sich jetzt alle Fragen beantworten? Welche nicht? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
^&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DISKUSSION IM WORKSHOP  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-   und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung  von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?   Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung   einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?   Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwurf Workshopstruktur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Teilnehmende Projekte =&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8833</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8833"/>
		<updated>2015-02-24T20:10:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: /* &amp;amp; NC-Lizenzen? Das Beispiel Open Desk – Distributed Manufacturing */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;     o    &lt;br /&gt;
. _/\_ &amp;gt;  ___&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teilnehmer:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer [https://www.n55.dk/ N55] und [https://www.xyzcargo.com/ XYZ CARGO] , till [AT] n55.dk &lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, [https://www.facebook.com/pages/Cargo-Bike-Fans-Berlin/191182021004757 cbf berlin]  , [http://www.nicojungel.net/solar.html 8rad] &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Workshopleiter:=== &lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=2. EINFÜHRUNG: Dezentrales offenes Produzieren= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;           O`                                 &lt;br /&gt;
\__/ .. _/\_&amp;gt;                             &lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt; oo    O,&amp;gt; /O  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Fablabs===&lt;br /&gt;
* Vergleich: Fablabs https://www.fablabs.io/map &lt;br /&gt;
* Fablabs sind dezentrale, unabhängige Fertigungsstätten. „To make almost everything“. Bild: http://www2.dxarts.washington.edu/images/fremont-aerial-overview.jpg&lt;br /&gt;
* Ist das die Produktion der Zukunft? Produkt/Produktionsbedürfnis sucht passende Fabrik? Beispiel: Britehub https://britehub.com/ &amp;amp; MakersRow http://makersrow.com/  &lt;br /&gt;
* Lokale Produktion mittels globaler Baupläne: From „Products In and Waste out“ to „DATA In to DATA Out“ Bild: http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png , Blogpost dazu: http://bloglz.de/from-_products-in-waste-out-to-_data-in-data-out/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Open Source &amp;amp;= Kollaboration===&lt;br /&gt;
* Fablabs entwickeln sich massiv auf Open Source Prinzipien – dem offenen Austausch von Bauplänen und Möglichkeiten. Drei Beispiele: Arduino -     Physical Computing und Arduino Community - http://arduino.cc , Thingiverse – Digital Designs for Physical Objects http://thingiverse.com, GitHub – Open Source Software http://github.com + &lt;br /&gt;
* Sinn von Open Source – Nicht nur sein eigenes Design öffnen, sondern die Vorteile von Open Source nutzen, auf ein lebendiges Ökosystem zurückgreifen zu können, etwas dazuzugeben, gemeinsam etwas zu entwickeln. - „It is not „Open Source Your Hardware“ it is „Building Open Source Hardware“. (Sam Muirhead http://cameralibre.cc )  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
-&amp;gt; Jedes Mal, wenn ein Fablab irgendwo Erfolg hat, bekannt wird und   etwas   offenes und woanders gut nutzbares schafft, gewinnen alle   anderen   Fablabs. -&amp;gt; Die Nachfrage wächst und die  Leistungsfähigkeit  aller. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„wunschagenda nico jungel: (...) ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?“&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;  „Was wäre, wenn IKEA Open Structures-Teile in großer Masse   produzieren   würde?“ Das Ökosystem würde wachsen, und die  Möglichkeiten  aller, damit  zu arbeiten und auch Geld zu verdienen  (insofern OS Open  Source  wäre), würden wachsen. Ein Markt für z.B. Reparaturen, individuelle  Hacks und  Sonderteile oder Add ons würde  entstehen, den  viele besetzen  können –  Long-Tail. (Offene  Ökosystemperspektive) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= &amp;gt;  Für den dezentralen Lastenradbau: Wie agieren die individuellen Standorte, um Dinge in dieses Netzwerk/dieses Ökosystem zurückzugeben, um es für alle stark zu   machen   und jedem einzelnen Standort seine Arbeit zu erleichtern,  damit  jeder   einzelne Standort es nutzen kann. &lt;br /&gt;
Welche Open-Source-„Produkte“ würden das erleichtern, wie sind Abläufe und gemeinsame Kommunikation gestaltet? Wie kann ein gemeinsames  Ökosystem entstehen, welches allen Vorteile bringt? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;amp; NC-Lizenzen? Das Beispiel Open Desk – Distributed Manufacturing=== &lt;br /&gt;
(NC = Nicht-kommerzielle Nutzung) &lt;br /&gt;
* Beispiel Open Desk – Design for Open Making. https://www.opendesk.cc/&lt;br /&gt;
* Tische, die mit in den meisten Fablabs vorhandenen digitalen Werkzeugen hergestellt werden können. &lt;br /&gt;
* Idee     des „Schutzes“ durch eine NC-Lizenz. Ich darf den Tisch für mich    selbst  herstellen, aber nicht verkaufen. Aber die Plattform  vermittelt   mir  auch lokale Hersteller  – z.B. Fablabs – die es für  mich   herstellen. Als  Kunde kaufe ich von diesem Fablab dann den  Tisch. Das   Fablab nimmt also  eine kommerzielle Nutzung des Designs  vor. Das  Fablab  hat einen Vertrag  mit Open Desk – einen Teil der  Einnahmen wird  an die  Designer  weiterüberwiesen = Verteilte  Herstellung &lt;br /&gt;
* (Hinweis: NC = nicht Open Source, Achtung bei der Wortwahl, mehr dazu unten bei „LIZENZEN“) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;gt; Können wir uns so was generell auch für den Lastenradbau vorstellen?     Dass Christophe in Berlin Tims Räder herstellt, verkauft und etwas  an    Tim weiterüberweist. Oder Tim auch Carla Cargos baut und an  Mabe    überweist? Es gibt verschiedene „Produkte“ oder „Designs“  entwickelt   von  verschiedenen Designern, die auch an anderen Orten  hergestellt   werden  können? Manche Werkstätten haben das Wissen, die  Werkzeuge und    Fähigkeiten, um auch diese Designs oder eine Auswahl  von Designs aus   der  Palette herzustellen, tun es und geben etwas von  diesen Einnahmen   ab? &lt;br /&gt;
* Welche     „Produkte“ ließen sich so etablieren und aufbauen? Zum Nutzen aller?     (Open Source: Umso leichter Designs vor Ort reproduzierbar sind,  desto    besser kann man sich das vorstellen.) &lt;br /&gt;
* Welche Werkzeuge brauchen wir dafür? &lt;br /&gt;
* Welche Vereinbarungen treffen wir? &lt;br /&gt;
* ... Welche Fragen tauchen dann auf ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterlesen und Weitergucken zur Einführung:=== &lt;br /&gt;
* Simone Cicero on Open Platforms http://meedabyte.com/2014/12/20/the-future-of-manufacturing-platforms-and-distributed-fabrication/&lt;br /&gt;
* Platform Design Flowchart  http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==ERSTE FRAGEN &amp;amp; DISKUSSION  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* NC-Lizenzen für Lastenradproduktion / - distribution - übertragbar?&lt;br /&gt;
* Copy/paste vs. Eigenbau / lernen - Professionalisierung der FabLabs eher Service als Wissenstransfer?&lt;br /&gt;
* Nutzen &amp;amp; Effizienz vs. Gruppen- und Lernprozess - Widerspruch überwinden?&lt;br /&gt;
* Konkurenz verschiedener Geschäftmodelle: Distribution von Rohstoffen oder integriertes Modell von Re- und Upcycling &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ABSCHLUSSDISKUSSION ZUR OFFENEN VERTEILTEN FABRIK==&lt;br /&gt;
Das hier ist das Protkoll der Abschlussdiskussion am Ende des Workshops in der wir auf das Ausgangsbild zurückkamen:&lt;br /&gt;
* Welche Infrastruktur brauchen wir? Schweißen ist schlecht, Aufwand zu hoch? Jedoch gehen die Schweißworkshops sehr gut! Menschen wollen Schweißen lernen  (Fahrradwerkstätten, die Schweißen ertragen bzw. Metallwerkstätten die Fahrradfrickler mögen)&lt;br /&gt;
* Standardisierungen an den verschiedenen Standorten? vs. Kooperation zwischen ganz verschiedenen Orten&lt;br /&gt;
* Verhältnis von &amp;quot;wir machen lokal alles selber&amp;quot; zu verteilter Produktion - möglichst einfache vs. komplexere (auf Fachkenntnisse angewiesene) Produkte&lt;br /&gt;
* Produktpalette in offener verteilter Fabrik&lt;br /&gt;
* Wie können Formen solidarischen Wirtschaftens in offenen verteilten Fabriken aussehen?&lt;br /&gt;
* was sind die verbindenden Elemente innerhalb des Kollaborationsverbundes? &amp;quot;Es gibt noch nicht diesen Teppich, der alles miteinander verwebt?&amp;quot; (Tom) Wie können verschiedene Werkstätten jenseits des Marktes miteinander in Beziehung kommen? Wie kann ein Maximum an Vielheit in dieser geteilten Struktur zusammen kommen? Standardisierung für Komplexität! / Lars: Der erste und wichtigste Faden in diesem Teppich könnte Open Source sein. Wenn Leute wirklich beginnen, die Modelle anderer zu bauen und weiterzuverbreiten, kommerziell motiviert, wird sich mehr Energie einstellen können? &lt;br /&gt;
* welche Partner kann man hinzuziehen? Die Deutsche Bahn, /Stadtverwaltungen z.B.? &lt;br /&gt;
* Personen, die Energie für den Eigenbau aufbringen sind fast nie Einzelpersonen, sondern Kollektive/Gruppen, die Ideale und Projekte haben&lt;br /&gt;
* Gleichzeitig entwickeln: Standardisierung vorantreiben und lustige Vielfalt wertschätzen und ermöglichen&lt;br /&gt;
* Wichtig: Anschlusstermine sind wichtig, um wirklich Fortschritte zu machen. Es war gut, sich gesehen zu haben. Face to Face is key :-) &lt;br /&gt;
*Lastenräder könnten gute Beispiele für Open-Source-Ökosysteme werden, weil sie so viele Zusammenhänge erlebbar machen, sichtbar und zugänglich zeigen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ey wo bleibt mein analytisches Schema?&amp;quot; Welche Produkte, Zielgruppen meint ihr überhaupt? Welche Bedürfnisse? &amp;quot;Ihr seid unklar in euren Begriffen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACTION! Mission-Statement vorbereiten für das Treffen in Köln, das verschiedene Perspektiven vereint. Wer ist dabei? Tom, ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .    &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WEITERER WORKSHOPVERLAUF&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
+ &amp;gt; Aus diesem allgemeinen Überblicksbild  gehen wir jetzt in    Einzelfragen, die sich konkret für die Akteure an den  individuellen    Standorten stellen. Bei der Besprechung dieser Fragen,  versuchen wir    immer wieder auch dieses große Bild von oben mit im Blick  zu  behalten,   um zu schauen, wie können die Lösungen der individuellen   Standorte  und  Akteure auch wieder positiv ins Ökosystem zurückwirken,  um   letztlich  alle zu stärken. So suchen wir nach Synergien, die  alle    vorwärtsbringen. -&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=3. LIZENZIERUNG &amp;amp; SCHUTZRECHTE, Rechtliche Fragen= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    o                                 &lt;br /&gt;
  _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
 O,&amp;gt; /O l----l&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* wie schütze ich das projekt/produktidee gegen eine nachträgliche patentierung durch andere firmen&lt;br /&gt;
* wie     und wo formuliere ich die open source hardware pinciples möglichst     allumfassend für ein projekt/produkt um einen maximalen schutz gegen     patentierung zu bekommen&lt;br /&gt;
* auch     die Creative Commens BY-SA Lizenz sagt ja das klone das urprojekt     erwähnen müssen und verbesserungen teilen sollen. Wie kann ich   vorgehen   bei verletzungen dieser lizenzbedingungen? Wie sieht die   Namensnennung   für Klone genau aus?&lt;br /&gt;
* das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTLICH&lt;br /&gt;
ich     fände es interessant, einen anwalt einzuladen, der über   copyright/open   source/creative commons und den damit verbundenen   rechten und   möglichkeiten aufklärt. &lt;br /&gt;
ich     habe das gefühl, dass open source mehr ein modewort ist, unglaublich     toll klingt, aber teils unklar ist, was es überhaupt bedeutet. das     normale copyright bietet z.b. auch jedem menschen die möglichkeit,     privat alles nachzubauen und zu nutzen. zudem kommen die neuen     bewegungen ja eher aus den weichen medien, also musik/software und  ein    umdenken in material/konstruktionen/bauarten wirft viele fragen  auf.&lt;br /&gt;
durch     welche bemühungen und öffnungen zeichnet sich opensource also    überhaupt  aus und wann ist ein projekt tatsächlich opensource bzw    creative  commons? wo verlaufen folglich die grenzen? was sind bisher    die  codes/stillen übereinkünfte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==INPUT &amp;amp; IDEEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;gt; &amp;gt; HINWEIS: Das ist keine Rechtsberatung! (sondern was ich,    nach  einigem Lesen und ein paar Gesprächen für mich destillieren    konnte.)  &amp;lt; &amp;lt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„All Hardware is born free.“ – „Alle Hardware wird frei geboren“ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbemerkung:     Rechte sind Texte, die versuchen mit kleinen handlichen Paketen die   zu   beschreiben und zu steuern. Die Wirklichkeit besteht aber nicht   aus   kleinen handlichen Paketen, sondern wuchert aus, schießt quer,   schwappt   über, läuft permanent aus den Grenzen der kleinen Pakete   heraus und   bringt immer wieder Neues. Richter nehmen dann aber diese   Texte und   versuchen damit den Gang der Wirklichkeit zu lenken. Das  ist  aber nicht   immer vorhersehbar oder erwartbar – wie das Verhältnis  der  kleinen  Texte  und Wirklichkeit ist und gesehen wird. Weil die   Wirklichkeit und  diese  Texte in einem „kreativen“ bzw. beweglichen   Verhältnis stehen.  Und  gerade der Bereich, in den wir uns mit   Open-Source-Lastenradbau   hineinbegeben, ist durch hohe Unschärfe in   diesem ganzen Rechtsbereich   geprägt. 100%ig klare Aussagen sind   deshalb schwer zu kriegen. Immer   wieder heißt es: Das kann man vorher   nicht wissen, dass müsste erst ein   Richter entscheiden – Ausgang   ungewiss. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wichtigste     Lektion vorweg und überhaupt ist: 100%ige Rechtssicherheit gibt es     nicht! Im besten Fall immer weniger oder gar nichts erwarten.   &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
5   S C H U T Z - R E C H T E&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===1. URHEBERRECHT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Das Urheberrecht deckt „Werke der Kunst“ mit „körperlicher Festlegung“ ab, keine Funktionalitäten (things that do things)!     Bilder, Texte, evtl. auch Objekte, Choreographien und Musik sind     geschützt. Das heißt: Die Dokumentation ist (in aller Regel)   geschützt.   Aber auch „nichtfunktionelle Designelemente“ können   eventuell unter  das  Urheberrecht fallen. Was genau darunter fällt und   was nicht, wenn  man  den klaren Bereich von Musik, Text, Software,  Bild  und Film  verlässt,  ist schwammig – im Zweifelsfall entscheidet  der  Richter vor  Gericht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Wie? + &lt;br /&gt;
Das     Urheberrecht erhält man automatisch und umsonst! Man muss es nicht     extra beantragen. Und es gilt mindestens bis zum Tode des Urhebers  und    auch darüber hinaus. Weil man es automatisch erhält, verletzen  alle    anderen das Urheberrecht des Urhebers, wenn sie das Werk ohne   Erlaubnis   nutzen. Deshalb ist es unbedingt notwendig, eine   Free-Culture-Lizenz  zu  verwenden und deutlich sichtbar an alles   anzubringen, von dem man  will,  dass andere es nutzen. Ohne das ist es   ihnen rechtlich schlicht  nicht  möglich. Die beste weil erprobteste  und  verbreitetste Möglichkeit  dafür  sind die Creative Commons  Lizenzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was aber heißt das fürs Fahrrad? + &lt;br /&gt;
Lassen     sich mit Creative-Commons-Lizenzen Räder schützen/Hardware? Nun:     Funktionalitäten sind nicht geschützt. Besondere Bemalungen des Rads     könnten geschützt sein – darum Extra viel Klimbim anbringen, z.B.  eine    Flosse, um Urheberrechtsschutz zu haben? Vielleicht, ja. Damit  könnte    das Rad unter Umständen wegen einer besonderen Form oder  Farbgebung   oder  durch einen Nutzungskontext vom Urheberrecht  abgedeckt sein. Kann   man  aber i.d.R. nicht wissen vorher. Das würde  ein Richter vor einem   Gericht  entscheiden müssen. Empfehlung daher:  Nicht drauf verlassen   oder darauf  bauen. Trotzdem unbedingt die  Creative-Commons-Lizenzen   verwenden! Sie  geben dem Gegenüber  Sicherheit und zeigen, wie ihr   wollt, dass andere  eure Arbeit  weiterverwenden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Und die Creative Commons Non-Commercial Lizenz? + &lt;br /&gt;
Aber     was ist mit der Non-Commercial-Lizenz, die ja Open Desk verwendet?    Auch  andere Hardware-Projekte nutzen die doch. Soweit mir bekannt  ist,   ist  der Grund dafür zum einen der selbe wie oben angegeben: Die   Lizenz   zeigt, wie Open Desk verwendet werden möchte. Und zweitens  ist  es   wichtig, auf die bestehende Rechtsunsicherheit hinzuweisen:  Die    NC-Lizenz ist vor Gericht in diesem Kontext soweit mir bekannt  noch  nie   in einem Beispielfall durchverhandelt worden. Es gibt  keinen    Präzedenzfall. Damit besteht ein gewisses rechtliches Risiko  für einen    Verletzer – eventuell gilt sie ja doch! Dieses Risiko wirkt  in  gewisser   Weise schützend.  &lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    KURZE DISKUSSION DER NC-Lizenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Die NC-Lizenz wird sehr kontrovers diskutiert und hat viele Probleme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Hauptargument dagegen ist, dass es sich eigentlich nicht um eine Free-Culture-Lizenz handelt, klar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Auch  dürfen sich Dinge, die eine NC-Lizenz verwenden, nicht als     Open-Source-Hardware oder Open-Source-Software bezeichnen (Siehe     Open-Source-Hardware-Definition http://www.oshwa.org/definition/german/). Open Source erfordert explizit, dass kommerzielle Nutzung erlaubt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Die     meisten der kollaborativen Freiheiten, die offene Entwicklung und     offene Kultur bieten, werden durch die NC-Lizenz abgeschaltet bzw.     blockiert (wie z.B. Verringerung der Kollaborationskosten die bei     Lizenzverhandlungen oder Zahlungen entstehen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Da     die Entwicklung und Herstellung von Hardware sehr kostenintensiv ist     und deshalb i.d.R. mit finanziellen Einnahmen verknüpft werden muss,    ist  eine Weiterentwicklung von NC-lizenzierter Hardware kaum möglich    bzw.  extrem unwahrscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ein     weiteres NC-Lizenz-Problem ist, kaufe ich mir einen Tisch bei IKEA,     kann ich ihn, wenn ich ihn nicht mehr brauche, jederzeit legal     weiterverkaufen. Habe ich mir aber meinen eigenen Open Desk gebaut,    kann  ihn aber bei einem Umzug nicht mitnehmen, darf ich ihn nicht    verkaufen,  denn das wäre ja eine plötzliche kommerzielle Nutzung. Mit    einem  NC-lizenzierten Gegenstand habe ich also am Ende noch weniger    Freiheiten  als mit einem proprietären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Der     letzte wichtige Punkt ist, das es extrem unklar ist, wo kommerzielle     Nutzung beginnt und wo sie aufhört. Feiere ich eine Party mit meinen     Freunden, nutze dabei einen Open Desk und bitte meine Freunde am Ende    um  ein paar Euro als Zugabe für Getränke und Essen, ließe sich das    schon  als kommerzielle Nutzung vor Gericht einklagen und vielleicht    sogar  durchsetzen... Diese rechtliche Unschärfe sorgt dafür, das mit    einer  NC-Lizenz ein rechtliches Minenfeld geschaffen wird, welches   die   Nutzung, den Bau und Weiterentwicklung solcher Hardware extrem    erschwert  bzw. mit hohen Risiken belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . . . &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===2. PATENTRECHT===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Schützt     Funktionalitäten (things that do things). Muss beantragt werden  („all    hardware is born free“). Eine wichtige Voraussetzung für die   Erteilung   ist die technische Neuheit (eng: prior art). Diese wird   geprüft.  Deshalb  ist eine Patentanmeldung langwierig und teuer. Will   man sich  davor  schützen, dass andere die eigene Idee patentieren,  muss  man sie  also gut  sichtbar und auffindbar publizieren. Dafür  lassen  sich  verschiedene  Wege finden und diskutieren. Wichtig ist,  dass die  Prüfer  es finden,  wenn jemand es beantragt. Die Gefahr, dass  jemand  die  Erfindung auf  eurer Seite findet und dann zur  Patentierung  einreicht,  ist deshalb aber  sehr sehr gering, da das  Risiko zu hoch  ist – Preis  und Aufwand für  einen Antrag sind hoch,  die Gefahr der  Nichterteilung  groß. Faustregel:  Niemand kann etwas,  dass einmal offen  ist,  patentieren! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was heißt das für den Open-Source-Fahrradbau? + &lt;br /&gt;
Abgesehen     davon, dass die Wahrscheinlichkeit beim solidarischen Lastenradbau    eine  Erfindung zu machen, die patentwürdig ist, eher gering ist, ist   es  auch  fraglich, wo der Sinn läge, ein Patent zu beantragen, wenn   man  die  Erfindung offen haben möchte. Prior Art (Technische Neuheit)   ist  euer  bester Freund. Darum publiziert publiziert publiziert –  „All   hardware is  born free“ – einmal offen publiziert, bleibt sie es  auch. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) In den USA gibt es/gab es Experimente, eine Free-Culture-Lizenz    auf  das Patentrecht aufzubauen. Aber dafür braucht man vorher ein    Patent,  bevor man überhaupt darüber nachdenken kann... Darum lassen   wir  das hier  mal undiskutiert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. GEBRAUCHSMUSTERSCHUTZ=== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? +&lt;br /&gt;
Sind     nicht überall auf der Welt zu finden. „Der kleine Bruder des   Patents“.   Muss beantragt werden. Schützt „gewerblich anwendbare   Erfindungen, die   neu sind und auf einem erfinderischen Schritt   beruhen.“ Alles, was man   mit Phantasie darunter sehen kann, lässt  sich  also so schützen. Die   Prüfer prüfen, ob der Antrag formal  richtig  ist, nicht aber, ob die   Neuheit wirklich gegeben ist! Die  Kosten für  einen Antrag sind deshalb   gering, man kann es also schnell  prüfen  lassen – die formale   Richtigkeit. Der Gebrauchmusterschutz  gilt  maximal 10 Jahre (3 Jahre   plus Verlängerung) und wird schnell  erteilt.  Es erfolgt wie erwähnt   keine Prüfung der Neuheit. Die   Rechtsbeständigkeit ist deshalb gering.   Unterschiede für uns zum   Patent: geringere Rechtssicherheit und   geringere Geltungsdauer. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
http://dpma.de/gebrauchsmuster/gebrauchsmusterschutz/index.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad?  + &lt;br /&gt;
Hat     man etwas, dass dort hereinpassen könnte, kann man den Antrag   stellen.   Es ist aber fraglich, ob wir im solidarischen Lastenradbau   wirklich   etwas erfinden können, dass der Neuheitsprüfung im  Streitfall  vor einem   Gericht dann standhält. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Soweit mir bekannt ist, gibt es keine Free-Culture-Lizenz, die   auf   den Gebrauchsmusterschutz aufsetzt. Deshalb wäre es schwierig,   anderen   ohne jeweilige individuelle Rücksprache Nutzung zu erlauben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 + Könnte     man nicht ein Gebrauchsmuster beantragen, eine NC-Lizenz verwenden   und   mit dem Gebrauchsmuster Verletzern der NC-Lizenz drohen, seine     rechtliche Ausgangslage etwas verbessern? + &lt;br /&gt;
Ja, könnte man versuchen. Bzw. mal genau durchdenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. GESCHMACKSMUSTERSCHUTZ (Eingetragenes Design)===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
„Ist     ein gewerbliches Schutzrecht, das seinem Inhaber die ausschließliche     Befugnis zur Benutzung einer ästhetischen Erscheinungsform (Gestalt,     Farbe, Form) verleiht.“ Da wo das Urheberrecht also unscharf wird –   was   ist noch geschützt oder nicht – kann das Geschmacksmuster   Klarheit   bringen bzw. Fakten schaffen. Voraussetzung ist die Neuheit  –  kein   ähnliches Design darf vorhanden sein im Markt. Neuheit wird   aber   ebenfalls nicht geprüft, weshalb die Rechtssicherheit auch   geringer  ist.  Geltung für max. 25 Jahre. Kosten für die Beantragung    überschaubar. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad? +&lt;br /&gt;
Hat   man ein ganz besonderes Design, kann man es also versuchen. Tills   XYZ   Räder hätten vielleicht eine Chance gehabt, obwohl sie ihre   besondere   Ästhetik dadurch erhalten, dass die Funktionalität frei   liegt - dass  sie  blanke Funktionalität sind (also etwas, dass   eigentlich durch  Patent  und Gebrauchsmuster abgedeckt ist) ... Wie   würde ein Richter  das  interpretieren? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Ich kenne keine Free-Culture-Lizenz die auf das Geschmacksmuster     aufbaut. Deshalb wäre es schwierig, anderen ohne jeweilige   individuelle   Rücksprache Nutzung zu erlauben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. MARKENSCHUTZ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Marken     können Wort-, Bild-, Klang- und Farbmarken sein und es gibt sogar     3-dimensionale Marken. Sie müssen extra beantragt werden. Die Kosten     sind überschaubar bis hoch (je nach gewünschtem Schutzumfang). Die    Marke  kann immer wieder verlängert werden und kann deshalb   theoretisch   unendlich weiterlaufen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Für den solidarischen Open-Source-Lastenradbau? + &lt;br /&gt;
Die     Open-Source-Hardware-Definition sieht eindeutig den Schutz von  Marken    vor bzw. unterstützt oder man könnte sogar fast sagen  empfiehlt ihn.    Wenn jeder die Hardware herstellen kann, ist es gerade  wichtig, wer  das   macht, mit welchen Fähigkeiten, Maschinen,  Materialien, mit  welcher   Sorgfalt und vielleicht auch welchem  Ethos... Jeder kann die  Baupläne   der TV-B-Gone runterladen, das Gerät  herstellen und  verkaufen. Aber   nicht unter dem Namen „TV-B-Gone“,  denn der ist von  Mitch Altman   (Cornfield Electronics) geschützt  worden. http://de.wikipedia.org/wiki/TV-B-Gone&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
D.h.     – wäre „Carla Cargo“ als Marke registriert, könnte jeder mit den    Plänen  eigene Anhänger herstellen und sie weiterentwickeln, aber sie    nicht als  „Carla Cargo“ bezeichnen bzw. so in den Markt bringen, auch    keine  Workshops anbieten, in denen „Carla Cargos“ gebaut werden.  Denkt   man das  weiter, kann man auch versuchen, besondere Farbmarken  zu  wählen  (das  Telekom-Pink ist z.B. geschützt, lässt sich eine  feuerrote  Gabel   denken?) oder sogar dreidimensionale Marken zu  entwickeln  (vielleicht   hat eine Carla Cargo immer eine coole  Haifischflosse usw.)  und sich das   schützen lassen. Modeschnittmuster  sind per se nicht  schützbar.  Deshalb  drucken die großen Marken ihre  Logos auf die  Sachen, denn die  sind  geschützt. Und am Ende geht es  nicht um die  schöne Unterhose,  sondern um  den Schriftzug darauf...  Also einfach  Marken auf  nicht-schützbares  kleben? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Kann     ich die XYZ-Verbindung als dreidimensionale Marke sichern? Nein,  weil    es sich um eine Funktionalität handelt. Lego hat viele Jahre  dafür    gekämpft, ihr Steckfunktionssystem nach Ablauf des  Patentschutzes   weiter  als dreidimensionale Marke zu schützen,  letztlich sind sie  aber   gescheitert. Lego ist jetzt frei. Wir sehen  auch immer mehr Klone  im   Markt. Aber XYZ-Spaceframe als Wortmarke?  Ziemlich sicher ja.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was könnte das für unsere dezentrale Fabrik bedeuten? +&lt;br /&gt;
Man     könnte sich „Carla Cargos“ und andere „Marken“ als ein Franchise     vorstellen. Auch in Berlin kann man sich einen „Carla Cargo“ bauen.   Das   Netzwerk baut zusammen seine Marken auf, macht sie überall   bekannt.  Aber  wenn man in Berlin oder Wien z.B. einen „Carla Cargo“   baut oder   verkauft, zahlt man etwas an den Erfinder... Das kann für   die   kommerzielle Leistungsfähigkeit und Stärke des ganzen Netzwerkes   sehr   gut sein. – „gemeinsame Marken“ aufbauen und so die Nachfrage   stärken   (Ich glaub z.B. an ein großes Potential von XYZ). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit     so einer Übereinkunft ist es wünschenswert für alle, dass auch    woanders  XYZ Workshops durchgeführt werden. Für alle Akteure. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Abgesehen davon: Der Aufbau von Marken ist für eine Geschäftsentwicklung ohnehin so gut wie immer richtig.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;amp; Es ist eine Überlegung wert, dass man in so einem Netzwerk/mit so einer Lösung auf die schlechte NC-Lösung verzichten kann/könnte! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===FAZIT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Also was machen wir nun? + &lt;br /&gt;
Mein     allgemeiner Tipp: Alle Rechte oben außer das Urheberrecht müssen   extra   beantragt werden. Will man etwas „open“ lassen, beantragt man   also   einfach nichts! Das Urheberrecht wird eine ungefragt angeklemmt   und   deshalb muss man es gestalten. Wichtig ist zu verstehen, dass   vom   Urheberrecht kein verlässlicher oder umfassender Schutz für   Hardware   erwartet werden kann im Moment nicht und wahrscheinlich (und   auch   hoffentlich!) niemals. &lt;br /&gt;
Mit     einem Markenschutz hingegen – der eindeutig sinnvoll und   wünschenswert   ist für Open-Source-Hardware-Ökosysteme – kann man  seine  individuelle   Position auf einem Markt stärken und sogar zu   interessanten und relativ   rechtsfesten (Marken-Lizenzierung)   Verabredungen in überregionalen   Netzwerken kommen. Bzw. man kann das   versuchen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
^  &lt;br /&gt;
Ok. Bitte hochscrollen zu den Fragen. Lassen sich jetzt alle Fragen beantworten? Welche nicht? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
^&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DISKUSSION IM WORKSHOP  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-   und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung  von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?   Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung   einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?   Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwurf Workshopstruktur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Teilnehmende Projekte =&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8832</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8832"/>
		<updated>2015-02-24T20:10:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: /* Open Source &amp;amp;= Kollaboration */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;     o    &lt;br /&gt;
. _/\_ &amp;gt;  ___&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teilnehmer:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer [https://www.n55.dk/ N55] und [https://www.xyzcargo.com/ XYZ CARGO] , till [AT] n55.dk &lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, [https://www.facebook.com/pages/Cargo-Bike-Fans-Berlin/191182021004757 cbf berlin]  , [http://www.nicojungel.net/solar.html 8rad] &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Workshopleiter:=== &lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=2. EINFÜHRUNG: Dezentrales offenes Produzieren= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;           O`                                 &lt;br /&gt;
\__/ .. _/\_&amp;gt;                             &lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt; oo    O,&amp;gt; /O  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Fablabs===&lt;br /&gt;
* Vergleich: Fablabs https://www.fablabs.io/map &lt;br /&gt;
* Fablabs sind dezentrale, unabhängige Fertigungsstätten. „To make almost everything“. Bild: http://www2.dxarts.washington.edu/images/fremont-aerial-overview.jpg&lt;br /&gt;
* Ist das die Produktion der Zukunft? Produkt/Produktionsbedürfnis sucht passende Fabrik? Beispiel: Britehub https://britehub.com/ &amp;amp; MakersRow http://makersrow.com/  &lt;br /&gt;
* Lokale Produktion mittels globaler Baupläne: From „Products In and Waste out“ to „DATA In to DATA Out“ Bild: http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png , Blogpost dazu: http://bloglz.de/from-_products-in-waste-out-to-_data-in-data-out/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Open Source &amp;amp;= Kollaboration===&lt;br /&gt;
* Fablabs entwickeln sich massiv auf Open Source Prinzipien – dem offenen Austausch von Bauplänen und Möglichkeiten. Drei Beispiele: Arduino -     Physical Computing und Arduino Community - http://arduino.cc , Thingiverse – Digital Designs for Physical Objects http://thingiverse.com, GitHub – Open Source Software http://github.com + &lt;br /&gt;
* Sinn von Open Source – Nicht nur sein eigenes Design öffnen, sondern die Vorteile von Open Source nutzen, auf ein lebendiges Ökosystem zurückgreifen zu können, etwas dazuzugeben, gemeinsam etwas zu entwickeln. - „It is not „Open Source Your Hardware“ it is „Building Open Source Hardware“. (Sam Muirhead http://cameralibre.cc )  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
-&amp;gt; Jedes Mal, wenn ein Fablab irgendwo Erfolg hat, bekannt wird und   etwas   offenes und woanders gut nutzbares schafft, gewinnen alle   anderen   Fablabs. -&amp;gt; Die Nachfrage wächst und die  Leistungsfähigkeit  aller. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„wunschagenda nico jungel: (...) ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?“&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;  „Was wäre, wenn IKEA Open Structures-Teile in großer Masse   produzieren   würde?“ Das Ökosystem würde wachsen, und die  Möglichkeiten  aller, damit  zu arbeiten und auch Geld zu verdienen  (insofern OS Open  Source  wäre), würden wachsen. Ein Markt für z.B. Reparaturen, individuelle  Hacks und  Sonderteile oder Add ons würde  entstehen, den  viele besetzen  können –  Long-Tail. (Offene  Ökosystemperspektive) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= &amp;gt;  Für den dezentralen Lastenradbau: Wie agieren die individuellen Standorte, um Dinge in dieses Netzwerk/dieses Ökosystem zurückzugeben, um es für alle stark zu   machen   und jedem einzelnen Standort seine Arbeit zu erleichtern,  damit  jeder   einzelne Standort es nutzen kann. &lt;br /&gt;
Welche Open-Source-„Produkte“ würden das erleichtern, wie sind Abläufe und gemeinsame Kommunikation gestaltet? Wie kann ein gemeinsames  Ökosystem entstehen, welches allen Vorteile bringt? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;amp; NC-Lizenzen? Das Beispiel Open Desk – Distributed Manufacturing=== &lt;br /&gt;
(NC = Nicht-kommerzielle Nutzung) &lt;br /&gt;
* Beispiel Open Desk – Design for Open Making. https://www.opendesk.cc/&lt;br /&gt;
* Tische, die mit in den meisten Fablabs vorhandenen digitalen Werkzeugen hergestellt werden können. &lt;br /&gt;
* Idee     des „Schutzes“ durch eine NC-Lizenz. Ich darf den Tisch für mich    selbst  herstellen, aber nicht verkaufen. Aber die Plattform  vermittelt   mir  auch lokale Hersteller  – z.B. Fablabs – die es für  mich   herstellen. Als  Kunde kaufe ich von diesem Fablab dann den  Tisch. Das   Fablab nimmt also  eine kommerzielle Nutzung des Designs  vor. Das  Fablab  hat einen Vertrag  mit Open Desk – einen Teil der  Einnahmen wird  an die  Designer  weiterüberwiesen = Verteilte  Herstellung &lt;br /&gt;
* (Hinweis: NC = nicht Open Source, Achtung bei der Wortwahl, mehr dazu unten bei „LIZENZEN“) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=&amp;gt; Können wir uns so was generell auch für den Lastenradbau vorstellen?     Dass Christophe in Berlin Tims Räder herstellt, verkauft und etwas  an    Tim weiterüberweist. Oder Tim auch Carla Cargos baut und an  Mabe    überweist? Es gibt verschiedene „Produkte“ oder „Designs“  entwickelt   von  verschiedenen Designern, die auch an anderen Orten  hergestellt   werden  können? Manche Werkstätten haben das Wissen, die  Werkzeuge und    Fähigkeiten, um auch diese Designs oder eine Auswahl  von Designs aus   der  Palette herzustellen, tun es und geben etwas von  diesen Einnahmen   ab? &lt;br /&gt;
* Welche     „Produkte“ ließen sich so etablieren und aufbauen? Zum Nutzen aller?     (Open Source: Umso leichter Designs vor Ort reproduzierbar sind,  desto    besser kann man sich das vorstellen.) &lt;br /&gt;
* Welche Werkzeuge brauchen wir dafür? &lt;br /&gt;
* Welche Vereinbarungen treffen wir? &lt;br /&gt;
* ... Welche Fragen tauchen dann auf ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterlesen und Weitergucken zur Einführung:=== &lt;br /&gt;
* Simone Cicero on Open Platforms http://meedabyte.com/2014/12/20/the-future-of-manufacturing-platforms-and-distributed-fabrication/&lt;br /&gt;
* Platform Design Flowchart  http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==ERSTE FRAGEN &amp;amp; DISKUSSION  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* NC-Lizenzen für Lastenradproduktion / - distribution - übertragbar?&lt;br /&gt;
* Copy/paste vs. Eigenbau / lernen - Professionalisierung der FabLabs eher Service als Wissenstransfer?&lt;br /&gt;
* Nutzen &amp;amp; Effizienz vs. Gruppen- und Lernprozess - Widerspruch überwinden?&lt;br /&gt;
* Konkurenz verschiedener Geschäftmodelle: Distribution von Rohstoffen oder integriertes Modell von Re- und Upcycling &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ABSCHLUSSDISKUSSION ZUR OFFENEN VERTEILTEN FABRIK==&lt;br /&gt;
Das hier ist das Protkoll der Abschlussdiskussion am Ende des Workshops in der wir auf das Ausgangsbild zurückkamen:&lt;br /&gt;
* Welche Infrastruktur brauchen wir? Schweißen ist schlecht, Aufwand zu hoch? Jedoch gehen die Schweißworkshops sehr gut! Menschen wollen Schweißen lernen  (Fahrradwerkstätten, die Schweißen ertragen bzw. Metallwerkstätten die Fahrradfrickler mögen)&lt;br /&gt;
* Standardisierungen an den verschiedenen Standorten? vs. Kooperation zwischen ganz verschiedenen Orten&lt;br /&gt;
* Verhältnis von &amp;quot;wir machen lokal alles selber&amp;quot; zu verteilter Produktion - möglichst einfache vs. komplexere (auf Fachkenntnisse angewiesene) Produkte&lt;br /&gt;
* Produktpalette in offener verteilter Fabrik&lt;br /&gt;
* Wie können Formen solidarischen Wirtschaftens in offenen verteilten Fabriken aussehen?&lt;br /&gt;
* was sind die verbindenden Elemente innerhalb des Kollaborationsverbundes? &amp;quot;Es gibt noch nicht diesen Teppich, der alles miteinander verwebt?&amp;quot; (Tom) Wie können verschiedene Werkstätten jenseits des Marktes miteinander in Beziehung kommen? Wie kann ein Maximum an Vielheit in dieser geteilten Struktur zusammen kommen? Standardisierung für Komplexität! / Lars: Der erste und wichtigste Faden in diesem Teppich könnte Open Source sein. Wenn Leute wirklich beginnen, die Modelle anderer zu bauen und weiterzuverbreiten, kommerziell motiviert, wird sich mehr Energie einstellen können? &lt;br /&gt;
* welche Partner kann man hinzuziehen? Die Deutsche Bahn, /Stadtverwaltungen z.B.? &lt;br /&gt;
* Personen, die Energie für den Eigenbau aufbringen sind fast nie Einzelpersonen, sondern Kollektive/Gruppen, die Ideale und Projekte haben&lt;br /&gt;
* Gleichzeitig entwickeln: Standardisierung vorantreiben und lustige Vielfalt wertschätzen und ermöglichen&lt;br /&gt;
* Wichtig: Anschlusstermine sind wichtig, um wirklich Fortschritte zu machen. Es war gut, sich gesehen zu haben. Face to Face is key :-) &lt;br /&gt;
*Lastenräder könnten gute Beispiele für Open-Source-Ökosysteme werden, weil sie so viele Zusammenhänge erlebbar machen, sichtbar und zugänglich zeigen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ey wo bleibt mein analytisches Schema?&amp;quot; Welche Produkte, Zielgruppen meint ihr überhaupt? Welche Bedürfnisse? &amp;quot;Ihr seid unklar in euren Begriffen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACTION! Mission-Statement vorbereiten für das Treffen in Köln, das verschiedene Perspektiven vereint. Wer ist dabei? Tom, ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .    &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WEITERER WORKSHOPVERLAUF&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
+ &amp;gt; Aus diesem allgemeinen Überblicksbild  gehen wir jetzt in    Einzelfragen, die sich konkret für die Akteure an den  individuellen    Standorten stellen. Bei der Besprechung dieser Fragen,  versuchen wir    immer wieder auch dieses große Bild von oben mit im Blick  zu  behalten,   um zu schauen, wie können die Lösungen der individuellen   Standorte  und  Akteure auch wieder positiv ins Ökosystem zurückwirken,  um   letztlich  alle zu stärken. So suchen wir nach Synergien, die  alle    vorwärtsbringen. -&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=3. LIZENZIERUNG &amp;amp; SCHUTZRECHTE, Rechtliche Fragen= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    o                                 &lt;br /&gt;
  _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
 O,&amp;gt; /O l----l&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* wie schütze ich das projekt/produktidee gegen eine nachträgliche patentierung durch andere firmen&lt;br /&gt;
* wie     und wo formuliere ich die open source hardware pinciples möglichst     allumfassend für ein projekt/produkt um einen maximalen schutz gegen     patentierung zu bekommen&lt;br /&gt;
* auch     die Creative Commens BY-SA Lizenz sagt ja das klone das urprojekt     erwähnen müssen und verbesserungen teilen sollen. Wie kann ich   vorgehen   bei verletzungen dieser lizenzbedingungen? Wie sieht die   Namensnennung   für Klone genau aus?&lt;br /&gt;
* das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTLICH&lt;br /&gt;
ich     fände es interessant, einen anwalt einzuladen, der über   copyright/open   source/creative commons und den damit verbundenen   rechten und   möglichkeiten aufklärt. &lt;br /&gt;
ich     habe das gefühl, dass open source mehr ein modewort ist, unglaublich     toll klingt, aber teils unklar ist, was es überhaupt bedeutet. das     normale copyright bietet z.b. auch jedem menschen die möglichkeit,     privat alles nachzubauen und zu nutzen. zudem kommen die neuen     bewegungen ja eher aus den weichen medien, also musik/software und  ein    umdenken in material/konstruktionen/bauarten wirft viele fragen  auf.&lt;br /&gt;
durch     welche bemühungen und öffnungen zeichnet sich opensource also    überhaupt  aus und wann ist ein projekt tatsächlich opensource bzw    creative  commons? wo verlaufen folglich die grenzen? was sind bisher    die  codes/stillen übereinkünfte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==INPUT &amp;amp; IDEEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;gt; &amp;gt; HINWEIS: Das ist keine Rechtsberatung! (sondern was ich,    nach  einigem Lesen und ein paar Gesprächen für mich destillieren    konnte.)  &amp;lt; &amp;lt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„All Hardware is born free.“ – „Alle Hardware wird frei geboren“ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbemerkung:     Rechte sind Texte, die versuchen mit kleinen handlichen Paketen die   zu   beschreiben und zu steuern. Die Wirklichkeit besteht aber nicht   aus   kleinen handlichen Paketen, sondern wuchert aus, schießt quer,   schwappt   über, läuft permanent aus den Grenzen der kleinen Pakete   heraus und   bringt immer wieder Neues. Richter nehmen dann aber diese   Texte und   versuchen damit den Gang der Wirklichkeit zu lenken. Das  ist  aber nicht   immer vorhersehbar oder erwartbar – wie das Verhältnis  der  kleinen  Texte  und Wirklichkeit ist und gesehen wird. Weil die   Wirklichkeit und  diese  Texte in einem „kreativen“ bzw. beweglichen   Verhältnis stehen.  Und  gerade der Bereich, in den wir uns mit   Open-Source-Lastenradbau   hineinbegeben, ist durch hohe Unschärfe in   diesem ganzen Rechtsbereich   geprägt. 100%ig klare Aussagen sind   deshalb schwer zu kriegen. Immer   wieder heißt es: Das kann man vorher   nicht wissen, dass müsste erst ein   Richter entscheiden – Ausgang   ungewiss. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wichtigste     Lektion vorweg und überhaupt ist: 100%ige Rechtssicherheit gibt es     nicht! Im besten Fall immer weniger oder gar nichts erwarten.   &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
5   S C H U T Z - R E C H T E&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===1. URHEBERRECHT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Das Urheberrecht deckt „Werke der Kunst“ mit „körperlicher Festlegung“ ab, keine Funktionalitäten (things that do things)!     Bilder, Texte, evtl. auch Objekte, Choreographien und Musik sind     geschützt. Das heißt: Die Dokumentation ist (in aller Regel)   geschützt.   Aber auch „nichtfunktionelle Designelemente“ können   eventuell unter  das  Urheberrecht fallen. Was genau darunter fällt und   was nicht, wenn  man  den klaren Bereich von Musik, Text, Software,  Bild  und Film  verlässt,  ist schwammig – im Zweifelsfall entscheidet  der  Richter vor  Gericht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Wie? + &lt;br /&gt;
Das     Urheberrecht erhält man automatisch und umsonst! Man muss es nicht     extra beantragen. Und es gilt mindestens bis zum Tode des Urhebers  und    auch darüber hinaus. Weil man es automatisch erhält, verletzen  alle    anderen das Urheberrecht des Urhebers, wenn sie das Werk ohne   Erlaubnis   nutzen. Deshalb ist es unbedingt notwendig, eine   Free-Culture-Lizenz  zu  verwenden und deutlich sichtbar an alles   anzubringen, von dem man  will,  dass andere es nutzen. Ohne das ist es   ihnen rechtlich schlicht  nicht  möglich. Die beste weil erprobteste  und  verbreitetste Möglichkeit  dafür  sind die Creative Commons  Lizenzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was aber heißt das fürs Fahrrad? + &lt;br /&gt;
Lassen     sich mit Creative-Commons-Lizenzen Räder schützen/Hardware? Nun:     Funktionalitäten sind nicht geschützt. Besondere Bemalungen des Rads     könnten geschützt sein – darum Extra viel Klimbim anbringen, z.B.  eine    Flosse, um Urheberrechtsschutz zu haben? Vielleicht, ja. Damit  könnte    das Rad unter Umständen wegen einer besonderen Form oder  Farbgebung   oder  durch einen Nutzungskontext vom Urheberrecht  abgedeckt sein. Kann   man  aber i.d.R. nicht wissen vorher. Das würde  ein Richter vor einem   Gericht  entscheiden müssen. Empfehlung daher:  Nicht drauf verlassen   oder darauf  bauen. Trotzdem unbedingt die  Creative-Commons-Lizenzen   verwenden! Sie  geben dem Gegenüber  Sicherheit und zeigen, wie ihr   wollt, dass andere  eure Arbeit  weiterverwenden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Und die Creative Commons Non-Commercial Lizenz? + &lt;br /&gt;
Aber     was ist mit der Non-Commercial-Lizenz, die ja Open Desk verwendet?    Auch  andere Hardware-Projekte nutzen die doch. Soweit mir bekannt  ist,   ist  der Grund dafür zum einen der selbe wie oben angegeben: Die   Lizenz   zeigt, wie Open Desk verwendet werden möchte. Und zweitens  ist  es   wichtig, auf die bestehende Rechtsunsicherheit hinzuweisen:  Die    NC-Lizenz ist vor Gericht in diesem Kontext soweit mir bekannt  noch  nie   in einem Beispielfall durchverhandelt worden. Es gibt  keinen    Präzedenzfall. Damit besteht ein gewisses rechtliches Risiko  für einen    Verletzer – eventuell gilt sie ja doch! Dieses Risiko wirkt  in  gewisser   Weise schützend.  &lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    KURZE DISKUSSION DER NC-Lizenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Die NC-Lizenz wird sehr kontrovers diskutiert und hat viele Probleme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Hauptargument dagegen ist, dass es sich eigentlich nicht um eine Free-Culture-Lizenz handelt, klar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Auch  dürfen sich Dinge, die eine NC-Lizenz verwenden, nicht als     Open-Source-Hardware oder Open-Source-Software bezeichnen (Siehe     Open-Source-Hardware-Definition http://www.oshwa.org/definition/german/). Open Source erfordert explizit, dass kommerzielle Nutzung erlaubt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Die     meisten der kollaborativen Freiheiten, die offene Entwicklung und     offene Kultur bieten, werden durch die NC-Lizenz abgeschaltet bzw.     blockiert (wie z.B. Verringerung der Kollaborationskosten die bei     Lizenzverhandlungen oder Zahlungen entstehen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Da     die Entwicklung und Herstellung von Hardware sehr kostenintensiv ist     und deshalb i.d.R. mit finanziellen Einnahmen verknüpft werden muss,    ist  eine Weiterentwicklung von NC-lizenzierter Hardware kaum möglich    bzw.  extrem unwahrscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ein     weiteres NC-Lizenz-Problem ist, kaufe ich mir einen Tisch bei IKEA,     kann ich ihn, wenn ich ihn nicht mehr brauche, jederzeit legal     weiterverkaufen. Habe ich mir aber meinen eigenen Open Desk gebaut,    kann  ihn aber bei einem Umzug nicht mitnehmen, darf ich ihn nicht    verkaufen,  denn das wäre ja eine plötzliche kommerzielle Nutzung. Mit    einem  NC-lizenzierten Gegenstand habe ich also am Ende noch weniger    Freiheiten  als mit einem proprietären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Der     letzte wichtige Punkt ist, das es extrem unklar ist, wo kommerzielle     Nutzung beginnt und wo sie aufhört. Feiere ich eine Party mit meinen     Freunden, nutze dabei einen Open Desk und bitte meine Freunde am Ende    um  ein paar Euro als Zugabe für Getränke und Essen, ließe sich das    schon  als kommerzielle Nutzung vor Gericht einklagen und vielleicht    sogar  durchsetzen... Diese rechtliche Unschärfe sorgt dafür, das mit    einer  NC-Lizenz ein rechtliches Minenfeld geschaffen wird, welches   die   Nutzung, den Bau und Weiterentwicklung solcher Hardware extrem    erschwert  bzw. mit hohen Risiken belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . . . &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===2. PATENTRECHT===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Schützt     Funktionalitäten (things that do things). Muss beantragt werden  („all    hardware is born free“). Eine wichtige Voraussetzung für die   Erteilung   ist die technische Neuheit (eng: prior art). Diese wird   geprüft.  Deshalb  ist eine Patentanmeldung langwierig und teuer. Will   man sich  davor  schützen, dass andere die eigene Idee patentieren,  muss  man sie  also gut  sichtbar und auffindbar publizieren. Dafür  lassen  sich  verschiedene  Wege finden und diskutieren. Wichtig ist,  dass die  Prüfer  es finden,  wenn jemand es beantragt. Die Gefahr, dass  jemand  die  Erfindung auf  eurer Seite findet und dann zur  Patentierung  einreicht,  ist deshalb aber  sehr sehr gering, da das  Risiko zu hoch  ist – Preis  und Aufwand für  einen Antrag sind hoch,  die Gefahr der  Nichterteilung  groß. Faustregel:  Niemand kann etwas,  dass einmal offen  ist,  patentieren! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was heißt das für den Open-Source-Fahrradbau? + &lt;br /&gt;
Abgesehen     davon, dass die Wahrscheinlichkeit beim solidarischen Lastenradbau    eine  Erfindung zu machen, die patentwürdig ist, eher gering ist, ist   es  auch  fraglich, wo der Sinn läge, ein Patent zu beantragen, wenn   man  die  Erfindung offen haben möchte. Prior Art (Technische Neuheit)   ist  euer  bester Freund. Darum publiziert publiziert publiziert –  „All   hardware is  born free“ – einmal offen publiziert, bleibt sie es  auch. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) In den USA gibt es/gab es Experimente, eine Free-Culture-Lizenz    auf  das Patentrecht aufzubauen. Aber dafür braucht man vorher ein    Patent,  bevor man überhaupt darüber nachdenken kann... Darum lassen   wir  das hier  mal undiskutiert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. GEBRAUCHSMUSTERSCHUTZ=== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? +&lt;br /&gt;
Sind     nicht überall auf der Welt zu finden. „Der kleine Bruder des   Patents“.   Muss beantragt werden. Schützt „gewerblich anwendbare   Erfindungen, die   neu sind und auf einem erfinderischen Schritt   beruhen.“ Alles, was man   mit Phantasie darunter sehen kann, lässt  sich  also so schützen. Die   Prüfer prüfen, ob der Antrag formal  richtig  ist, nicht aber, ob die   Neuheit wirklich gegeben ist! Die  Kosten für  einen Antrag sind deshalb   gering, man kann es also schnell  prüfen  lassen – die formale   Richtigkeit. Der Gebrauchmusterschutz  gilt  maximal 10 Jahre (3 Jahre   plus Verlängerung) und wird schnell  erteilt.  Es erfolgt wie erwähnt   keine Prüfung der Neuheit. Die   Rechtsbeständigkeit ist deshalb gering.   Unterschiede für uns zum   Patent: geringere Rechtssicherheit und   geringere Geltungsdauer. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
http://dpma.de/gebrauchsmuster/gebrauchsmusterschutz/index.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad?  + &lt;br /&gt;
Hat     man etwas, dass dort hereinpassen könnte, kann man den Antrag   stellen.   Es ist aber fraglich, ob wir im solidarischen Lastenradbau   wirklich   etwas erfinden können, dass der Neuheitsprüfung im  Streitfall  vor einem   Gericht dann standhält. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Soweit mir bekannt ist, gibt es keine Free-Culture-Lizenz, die   auf   den Gebrauchsmusterschutz aufsetzt. Deshalb wäre es schwierig,   anderen   ohne jeweilige individuelle Rücksprache Nutzung zu erlauben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 + Könnte     man nicht ein Gebrauchsmuster beantragen, eine NC-Lizenz verwenden   und   mit dem Gebrauchsmuster Verletzern der NC-Lizenz drohen, seine     rechtliche Ausgangslage etwas verbessern? + &lt;br /&gt;
Ja, könnte man versuchen. Bzw. mal genau durchdenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. GESCHMACKSMUSTERSCHUTZ (Eingetragenes Design)===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
„Ist     ein gewerbliches Schutzrecht, das seinem Inhaber die ausschließliche     Befugnis zur Benutzung einer ästhetischen Erscheinungsform (Gestalt,     Farbe, Form) verleiht.“ Da wo das Urheberrecht also unscharf wird –   was   ist noch geschützt oder nicht – kann das Geschmacksmuster   Klarheit   bringen bzw. Fakten schaffen. Voraussetzung ist die Neuheit  –  kein   ähnliches Design darf vorhanden sein im Markt. Neuheit wird   aber   ebenfalls nicht geprüft, weshalb die Rechtssicherheit auch   geringer  ist.  Geltung für max. 25 Jahre. Kosten für die Beantragung    überschaubar. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad? +&lt;br /&gt;
Hat   man ein ganz besonderes Design, kann man es also versuchen. Tills   XYZ   Räder hätten vielleicht eine Chance gehabt, obwohl sie ihre   besondere   Ästhetik dadurch erhalten, dass die Funktionalität frei   liegt - dass  sie  blanke Funktionalität sind (also etwas, dass   eigentlich durch  Patent  und Gebrauchsmuster abgedeckt ist) ... Wie   würde ein Richter  das  interpretieren? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Ich kenne keine Free-Culture-Lizenz die auf das Geschmacksmuster     aufbaut. Deshalb wäre es schwierig, anderen ohne jeweilige   individuelle   Rücksprache Nutzung zu erlauben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. MARKENSCHUTZ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Marken     können Wort-, Bild-, Klang- und Farbmarken sein und es gibt sogar     3-dimensionale Marken. Sie müssen extra beantragt werden. Die Kosten     sind überschaubar bis hoch (je nach gewünschtem Schutzumfang). Die    Marke  kann immer wieder verlängert werden und kann deshalb   theoretisch   unendlich weiterlaufen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Für den solidarischen Open-Source-Lastenradbau? + &lt;br /&gt;
Die     Open-Source-Hardware-Definition sieht eindeutig den Schutz von  Marken    vor bzw. unterstützt oder man könnte sogar fast sagen  empfiehlt ihn.    Wenn jeder die Hardware herstellen kann, ist es gerade  wichtig, wer  das   macht, mit welchen Fähigkeiten, Maschinen,  Materialien, mit  welcher   Sorgfalt und vielleicht auch welchem  Ethos... Jeder kann die  Baupläne   der TV-B-Gone runterladen, das Gerät  herstellen und  verkaufen. Aber   nicht unter dem Namen „TV-B-Gone“,  denn der ist von  Mitch Altman   (Cornfield Electronics) geschützt  worden. http://de.wikipedia.org/wiki/TV-B-Gone&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
D.h.     – wäre „Carla Cargo“ als Marke registriert, könnte jeder mit den    Plänen  eigene Anhänger herstellen und sie weiterentwickeln, aber sie    nicht als  „Carla Cargo“ bezeichnen bzw. so in den Markt bringen, auch    keine  Workshops anbieten, in denen „Carla Cargos“ gebaut werden.  Denkt   man das  weiter, kann man auch versuchen, besondere Farbmarken  zu  wählen  (das  Telekom-Pink ist z.B. geschützt, lässt sich eine  feuerrote  Gabel   denken?) oder sogar dreidimensionale Marken zu  entwickeln  (vielleicht   hat eine Carla Cargo immer eine coole  Haifischflosse usw.)  und sich das   schützen lassen. Modeschnittmuster  sind per se nicht  schützbar.  Deshalb  drucken die großen Marken ihre  Logos auf die  Sachen, denn die  sind  geschützt. Und am Ende geht es  nicht um die  schöne Unterhose,  sondern um  den Schriftzug darauf...  Also einfach  Marken auf  nicht-schützbares  kleben? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Kann     ich die XYZ-Verbindung als dreidimensionale Marke sichern? Nein,  weil    es sich um eine Funktionalität handelt. Lego hat viele Jahre  dafür    gekämpft, ihr Steckfunktionssystem nach Ablauf des  Patentschutzes   weiter  als dreidimensionale Marke zu schützen,  letztlich sind sie  aber   gescheitert. Lego ist jetzt frei. Wir sehen  auch immer mehr Klone  im   Markt. Aber XYZ-Spaceframe als Wortmarke?  Ziemlich sicher ja.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was könnte das für unsere dezentrale Fabrik bedeuten? +&lt;br /&gt;
Man     könnte sich „Carla Cargos“ und andere „Marken“ als ein Franchise     vorstellen. Auch in Berlin kann man sich einen „Carla Cargo“ bauen.   Das   Netzwerk baut zusammen seine Marken auf, macht sie überall   bekannt.  Aber  wenn man in Berlin oder Wien z.B. einen „Carla Cargo“   baut oder   verkauft, zahlt man etwas an den Erfinder... Das kann für   die   kommerzielle Leistungsfähigkeit und Stärke des ganzen Netzwerkes   sehr   gut sein. – „gemeinsame Marken“ aufbauen und so die Nachfrage   stärken   (Ich glaub z.B. an ein großes Potential von XYZ). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit     so einer Übereinkunft ist es wünschenswert für alle, dass auch    woanders  XYZ Workshops durchgeführt werden. Für alle Akteure. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Abgesehen davon: Der Aufbau von Marken ist für eine Geschäftsentwicklung ohnehin so gut wie immer richtig.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;amp; Es ist eine Überlegung wert, dass man in so einem Netzwerk/mit so einer Lösung auf die schlechte NC-Lösung verzichten kann/könnte! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===FAZIT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Also was machen wir nun? + &lt;br /&gt;
Mein     allgemeiner Tipp: Alle Rechte oben außer das Urheberrecht müssen   extra   beantragt werden. Will man etwas „open“ lassen, beantragt man   also   einfach nichts! Das Urheberrecht wird eine ungefragt angeklemmt   und   deshalb muss man es gestalten. Wichtig ist zu verstehen, dass   vom   Urheberrecht kein verlässlicher oder umfassender Schutz für   Hardware   erwartet werden kann im Moment nicht und wahrscheinlich (und   auch   hoffentlich!) niemals. &lt;br /&gt;
Mit     einem Markenschutz hingegen – der eindeutig sinnvoll und   wünschenswert   ist für Open-Source-Hardware-Ökosysteme – kann man  seine  individuelle   Position auf einem Markt stärken und sogar zu   interessanten und relativ   rechtsfesten (Marken-Lizenzierung)   Verabredungen in überregionalen   Netzwerken kommen. Bzw. man kann das   versuchen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
^  &lt;br /&gt;
Ok. Bitte hochscrollen zu den Fragen. Lassen sich jetzt alle Fragen beantworten? Welche nicht? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
^&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DISKUSSION IM WORKSHOP  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-   und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung  von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?   Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung   einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?   Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwurf Workshopstruktur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Teilnehmende Projekte =&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8831</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8831"/>
		<updated>2015-02-24T20:09:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: /* Open Source &amp;amp;= Kollaboration */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;     o    &lt;br /&gt;
. _/\_ &amp;gt;  ___&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teilnehmer:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer [https://www.n55.dk/ N55] und [https://www.xyzcargo.com/ XYZ CARGO] , till [AT] n55.dk &lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, [https://www.facebook.com/pages/Cargo-Bike-Fans-Berlin/191182021004757 cbf berlin]  , [http://www.nicojungel.net/solar.html 8rad] &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Workshopleiter:=== &lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=2. EINFÜHRUNG: Dezentrales offenes Produzieren= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;           O`                                 &lt;br /&gt;
\__/ .. _/\_&amp;gt;                             &lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt; oo    O,&amp;gt; /O  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Fablabs===&lt;br /&gt;
* Vergleich: Fablabs https://www.fablabs.io/map &lt;br /&gt;
* Fablabs sind dezentrale, unabhängige Fertigungsstätten. „To make almost everything“. Bild: http://www2.dxarts.washington.edu/images/fremont-aerial-overview.jpg&lt;br /&gt;
* Ist das die Produktion der Zukunft? Produkt/Produktionsbedürfnis sucht passende Fabrik? Beispiel: Britehub https://britehub.com/ &amp;amp; MakersRow http://makersrow.com/  &lt;br /&gt;
* Lokale Produktion mittels globaler Baupläne: From „Products In and Waste out“ to „DATA In to DATA Out“ Bild: http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png , Blogpost dazu: http://bloglz.de/from-_products-in-waste-out-to-_data-in-data-out/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Open Source &amp;amp;= Kollaboration===&lt;br /&gt;
* Fablabs entwickeln sich massiv auf Open Source Prinzipien – dem offenen Austausch von Bauplänen und Möglichkeiten. Drei Beispiele: Arduino -     Physical Computing und Arduino Community - http://arduino.cc , Thingiverse – Digital Designs for Physical Objects http://thingiverse.com, GitHub – Open Source Software http://github.com + &lt;br /&gt;
* Sinn von Open Source – Nicht nur sein eigenes Design öffnen, sondern die Vorteile von Open Source nutzen, auf ein lebendiges Ökosystem zurückgreifen zu können, etwas dazuzugeben, gemeinsam etwas zu entwickeln. - „It is not „Open Source Your Hardware“ it is „Building Open Source Hardware“. (Sam Muirhead http://cameralibre.cc )  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
-&amp;gt; Jedes Mal, wenn ein Fablab irgendwo Erfolg hat, bekannt wird und   etwas   offenes und woanders gut nutzbares schafft, gewinnen alle   anderen   Fablabs. -&amp;gt; Die Nachfrage wächst und die  Leistungsfähigkeit  aller. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
(...) ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
-&amp;gt;  „Was wäre, wenn IKEA Open Structures-Teile in großer Masse   produzieren   würde?“ Das Ökosystem würde wachsen, und die  Möglichkeiten  aller, damit  zu arbeiten und auch Geld zu verdienen  (insofern OS Open  Source  wäre), würden wachsen. Ein Markt für z.B. Reparaturen, individuelle  Hacks und  Sonderteile oder Add ons würde  entstehen, den  viele besetzen  können –  Long-Tail. (Offene  Ökosystemperspektive) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= &amp;gt;  Für den dezentralen Lastenradbau: Wie agieren die individuellen Standorte, um Dinge in dieses Netzwerk/dieses Ökosystem zurückzugeben, um es für alle stark zu   machen   und jedem einzelnen Standort seine Arbeit zu erleichtern,  damit  jeder   einzelne Standort es nutzen kann. &lt;br /&gt;
Welche Open-Source-„Produkte“ würden das erleichtern, wie sind Abläufe und gemeinsame Kommunikation gestaltet? Wie kann ein gemeinsames  Ökosystem entstehen, welches allen Vorteile bringt? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;amp; NC-Lizenzen? Das Beispiel Open Desk – Distributed Manufacturing=== &lt;br /&gt;
(NC = Nicht-kommerzielle Nutzung) &lt;br /&gt;
* Beispiel Open Desk – Design for Open Making. https://www.opendesk.cc/&lt;br /&gt;
* Tische, die mit in den meisten Fablabs vorhandenen digitalen Werkzeugen hergestellt werden können. &lt;br /&gt;
* Idee     des „Schutzes“ durch eine NC-Lizenz. Ich darf den Tisch für mich    selbst  herstellen, aber nicht verkaufen. Aber die Plattform  vermittelt   mir  auch lokale Hersteller  – z.B. Fablabs – die es für  mich   herstellen. Als  Kunde kaufe ich von diesem Fablab dann den  Tisch. Das   Fablab nimmt also  eine kommerzielle Nutzung des Designs  vor. Das  Fablab  hat einen Vertrag  mit Open Desk – einen Teil der  Einnahmen wird  an die  Designer  weiterüberwiesen = Verteilte  Herstellung &lt;br /&gt;
* (Hinweis: NC = nicht Open Source, Achtung bei der Wortwahl, mehr dazu unten bei „LIZENZEN“) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=&amp;gt; Können wir uns so was generell auch für den Lastenradbau vorstellen?     Dass Christophe in Berlin Tims Räder herstellt, verkauft und etwas  an    Tim weiterüberweist. Oder Tim auch Carla Cargos baut und an  Mabe    überweist? Es gibt verschiedene „Produkte“ oder „Designs“  entwickelt   von  verschiedenen Designern, die auch an anderen Orten  hergestellt   werden  können? Manche Werkstätten haben das Wissen, die  Werkzeuge und    Fähigkeiten, um auch diese Designs oder eine Auswahl  von Designs aus   der  Palette herzustellen, tun es und geben etwas von  diesen Einnahmen   ab? &lt;br /&gt;
* Welche     „Produkte“ ließen sich so etablieren und aufbauen? Zum Nutzen aller?     (Open Source: Umso leichter Designs vor Ort reproduzierbar sind,  desto    besser kann man sich das vorstellen.) &lt;br /&gt;
* Welche Werkzeuge brauchen wir dafür? &lt;br /&gt;
* Welche Vereinbarungen treffen wir? &lt;br /&gt;
* ... Welche Fragen tauchen dann auf ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterlesen und Weitergucken zur Einführung:=== &lt;br /&gt;
* Simone Cicero on Open Platforms http://meedabyte.com/2014/12/20/the-future-of-manufacturing-platforms-and-distributed-fabrication/&lt;br /&gt;
* Platform Design Flowchart  http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==ERSTE FRAGEN &amp;amp; DISKUSSION  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* NC-Lizenzen für Lastenradproduktion / - distribution - übertragbar?&lt;br /&gt;
* Copy/paste vs. Eigenbau / lernen - Professionalisierung der FabLabs eher Service als Wissenstransfer?&lt;br /&gt;
* Nutzen &amp;amp; Effizienz vs. Gruppen- und Lernprozess - Widerspruch überwinden?&lt;br /&gt;
* Konkurenz verschiedener Geschäftmodelle: Distribution von Rohstoffen oder integriertes Modell von Re- und Upcycling &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ABSCHLUSSDISKUSSION ZUR OFFENEN VERTEILTEN FABRIK==&lt;br /&gt;
Das hier ist das Protkoll der Abschlussdiskussion am Ende des Workshops in der wir auf das Ausgangsbild zurückkamen:&lt;br /&gt;
* Welche Infrastruktur brauchen wir? Schweißen ist schlecht, Aufwand zu hoch? Jedoch gehen die Schweißworkshops sehr gut! Menschen wollen Schweißen lernen  (Fahrradwerkstätten, die Schweißen ertragen bzw. Metallwerkstätten die Fahrradfrickler mögen)&lt;br /&gt;
* Standardisierungen an den verschiedenen Standorten? vs. Kooperation zwischen ganz verschiedenen Orten&lt;br /&gt;
* Verhältnis von &amp;quot;wir machen lokal alles selber&amp;quot; zu verteilter Produktion - möglichst einfache vs. komplexere (auf Fachkenntnisse angewiesene) Produkte&lt;br /&gt;
* Produktpalette in offener verteilter Fabrik&lt;br /&gt;
* Wie können Formen solidarischen Wirtschaftens in offenen verteilten Fabriken aussehen?&lt;br /&gt;
* was sind die verbindenden Elemente innerhalb des Kollaborationsverbundes? &amp;quot;Es gibt noch nicht diesen Teppich, der alles miteinander verwebt?&amp;quot; (Tom) Wie können verschiedene Werkstätten jenseits des Marktes miteinander in Beziehung kommen? Wie kann ein Maximum an Vielheit in dieser geteilten Struktur zusammen kommen? Standardisierung für Komplexität! / Lars: Der erste und wichtigste Faden in diesem Teppich könnte Open Source sein. Wenn Leute wirklich beginnen, die Modelle anderer zu bauen und weiterzuverbreiten, kommerziell motiviert, wird sich mehr Energie einstellen können? &lt;br /&gt;
* welche Partner kann man hinzuziehen? Die Deutsche Bahn, /Stadtverwaltungen z.B.? &lt;br /&gt;
* Personen, die Energie für den Eigenbau aufbringen sind fast nie Einzelpersonen, sondern Kollektive/Gruppen, die Ideale und Projekte haben&lt;br /&gt;
* Gleichzeitig entwickeln: Standardisierung vorantreiben und lustige Vielfalt wertschätzen und ermöglichen&lt;br /&gt;
* Wichtig: Anschlusstermine sind wichtig, um wirklich Fortschritte zu machen. Es war gut, sich gesehen zu haben. Face to Face is key :-) &lt;br /&gt;
*Lastenräder könnten gute Beispiele für Open-Source-Ökosysteme werden, weil sie so viele Zusammenhänge erlebbar machen, sichtbar und zugänglich zeigen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ey wo bleibt mein analytisches Schema?&amp;quot; Welche Produkte, Zielgruppen meint ihr überhaupt? Welche Bedürfnisse? &amp;quot;Ihr seid unklar in euren Begriffen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACTION! Mission-Statement vorbereiten für das Treffen in Köln, das verschiedene Perspektiven vereint. Wer ist dabei? Tom, ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .    &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WEITERER WORKSHOPVERLAUF&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
+ &amp;gt; Aus diesem allgemeinen Überblicksbild  gehen wir jetzt in    Einzelfragen, die sich konkret für die Akteure an den  individuellen    Standorten stellen. Bei der Besprechung dieser Fragen,  versuchen wir    immer wieder auch dieses große Bild von oben mit im Blick  zu  behalten,   um zu schauen, wie können die Lösungen der individuellen   Standorte  und  Akteure auch wieder positiv ins Ökosystem zurückwirken,  um   letztlich  alle zu stärken. So suchen wir nach Synergien, die  alle    vorwärtsbringen. -&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=3. LIZENZIERUNG &amp;amp; SCHUTZRECHTE, Rechtliche Fragen= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    o                                 &lt;br /&gt;
  _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
 O,&amp;gt; /O l----l&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* wie schütze ich das projekt/produktidee gegen eine nachträgliche patentierung durch andere firmen&lt;br /&gt;
* wie     und wo formuliere ich die open source hardware pinciples möglichst     allumfassend für ein projekt/produkt um einen maximalen schutz gegen     patentierung zu bekommen&lt;br /&gt;
* auch     die Creative Commens BY-SA Lizenz sagt ja das klone das urprojekt     erwähnen müssen und verbesserungen teilen sollen. Wie kann ich   vorgehen   bei verletzungen dieser lizenzbedingungen? Wie sieht die   Namensnennung   für Klone genau aus?&lt;br /&gt;
* das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTLICH&lt;br /&gt;
ich     fände es interessant, einen anwalt einzuladen, der über   copyright/open   source/creative commons und den damit verbundenen   rechten und   möglichkeiten aufklärt. &lt;br /&gt;
ich     habe das gefühl, dass open source mehr ein modewort ist, unglaublich     toll klingt, aber teils unklar ist, was es überhaupt bedeutet. das     normale copyright bietet z.b. auch jedem menschen die möglichkeit,     privat alles nachzubauen und zu nutzen. zudem kommen die neuen     bewegungen ja eher aus den weichen medien, also musik/software und  ein    umdenken in material/konstruktionen/bauarten wirft viele fragen  auf.&lt;br /&gt;
durch     welche bemühungen und öffnungen zeichnet sich opensource also    überhaupt  aus und wann ist ein projekt tatsächlich opensource bzw    creative  commons? wo verlaufen folglich die grenzen? was sind bisher    die  codes/stillen übereinkünfte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==INPUT &amp;amp; IDEEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;gt; &amp;gt; HINWEIS: Das ist keine Rechtsberatung! (sondern was ich,    nach  einigem Lesen und ein paar Gesprächen für mich destillieren    konnte.)  &amp;lt; &amp;lt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„All Hardware is born free.“ – „Alle Hardware wird frei geboren“ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbemerkung:     Rechte sind Texte, die versuchen mit kleinen handlichen Paketen die   zu   beschreiben und zu steuern. Die Wirklichkeit besteht aber nicht   aus   kleinen handlichen Paketen, sondern wuchert aus, schießt quer,   schwappt   über, läuft permanent aus den Grenzen der kleinen Pakete   heraus und   bringt immer wieder Neues. Richter nehmen dann aber diese   Texte und   versuchen damit den Gang der Wirklichkeit zu lenken. Das  ist  aber nicht   immer vorhersehbar oder erwartbar – wie das Verhältnis  der  kleinen  Texte  und Wirklichkeit ist und gesehen wird. Weil die   Wirklichkeit und  diese  Texte in einem „kreativen“ bzw. beweglichen   Verhältnis stehen.  Und  gerade der Bereich, in den wir uns mit   Open-Source-Lastenradbau   hineinbegeben, ist durch hohe Unschärfe in   diesem ganzen Rechtsbereich   geprägt. 100%ig klare Aussagen sind   deshalb schwer zu kriegen. Immer   wieder heißt es: Das kann man vorher   nicht wissen, dass müsste erst ein   Richter entscheiden – Ausgang   ungewiss. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wichtigste     Lektion vorweg und überhaupt ist: 100%ige Rechtssicherheit gibt es     nicht! Im besten Fall immer weniger oder gar nichts erwarten.   &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
5   S C H U T Z - R E C H T E&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===1. URHEBERRECHT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Das Urheberrecht deckt „Werke der Kunst“ mit „körperlicher Festlegung“ ab, keine Funktionalitäten (things that do things)!     Bilder, Texte, evtl. auch Objekte, Choreographien und Musik sind     geschützt. Das heißt: Die Dokumentation ist (in aller Regel)   geschützt.   Aber auch „nichtfunktionelle Designelemente“ können   eventuell unter  das  Urheberrecht fallen. Was genau darunter fällt und   was nicht, wenn  man  den klaren Bereich von Musik, Text, Software,  Bild  und Film  verlässt,  ist schwammig – im Zweifelsfall entscheidet  der  Richter vor  Gericht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Wie? + &lt;br /&gt;
Das     Urheberrecht erhält man automatisch und umsonst! Man muss es nicht     extra beantragen. Und es gilt mindestens bis zum Tode des Urhebers  und    auch darüber hinaus. Weil man es automatisch erhält, verletzen  alle    anderen das Urheberrecht des Urhebers, wenn sie das Werk ohne   Erlaubnis   nutzen. Deshalb ist es unbedingt notwendig, eine   Free-Culture-Lizenz  zu  verwenden und deutlich sichtbar an alles   anzubringen, von dem man  will,  dass andere es nutzen. Ohne das ist es   ihnen rechtlich schlicht  nicht  möglich. Die beste weil erprobteste  und  verbreitetste Möglichkeit  dafür  sind die Creative Commons  Lizenzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was aber heißt das fürs Fahrrad? + &lt;br /&gt;
Lassen     sich mit Creative-Commons-Lizenzen Räder schützen/Hardware? Nun:     Funktionalitäten sind nicht geschützt. Besondere Bemalungen des Rads     könnten geschützt sein – darum Extra viel Klimbim anbringen, z.B.  eine    Flosse, um Urheberrechtsschutz zu haben? Vielleicht, ja. Damit  könnte    das Rad unter Umständen wegen einer besonderen Form oder  Farbgebung   oder  durch einen Nutzungskontext vom Urheberrecht  abgedeckt sein. Kann   man  aber i.d.R. nicht wissen vorher. Das würde  ein Richter vor einem   Gericht  entscheiden müssen. Empfehlung daher:  Nicht drauf verlassen   oder darauf  bauen. Trotzdem unbedingt die  Creative-Commons-Lizenzen   verwenden! Sie  geben dem Gegenüber  Sicherheit und zeigen, wie ihr   wollt, dass andere  eure Arbeit  weiterverwenden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Und die Creative Commons Non-Commercial Lizenz? + &lt;br /&gt;
Aber     was ist mit der Non-Commercial-Lizenz, die ja Open Desk verwendet?    Auch  andere Hardware-Projekte nutzen die doch. Soweit mir bekannt  ist,   ist  der Grund dafür zum einen der selbe wie oben angegeben: Die   Lizenz   zeigt, wie Open Desk verwendet werden möchte. Und zweitens  ist  es   wichtig, auf die bestehende Rechtsunsicherheit hinzuweisen:  Die    NC-Lizenz ist vor Gericht in diesem Kontext soweit mir bekannt  noch  nie   in einem Beispielfall durchverhandelt worden. Es gibt  keinen    Präzedenzfall. Damit besteht ein gewisses rechtliches Risiko  für einen    Verletzer – eventuell gilt sie ja doch! Dieses Risiko wirkt  in  gewisser   Weise schützend.  &lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    KURZE DISKUSSION DER NC-Lizenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Die NC-Lizenz wird sehr kontrovers diskutiert und hat viele Probleme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Hauptargument dagegen ist, dass es sich eigentlich nicht um eine Free-Culture-Lizenz handelt, klar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Auch  dürfen sich Dinge, die eine NC-Lizenz verwenden, nicht als     Open-Source-Hardware oder Open-Source-Software bezeichnen (Siehe     Open-Source-Hardware-Definition http://www.oshwa.org/definition/german/). Open Source erfordert explizit, dass kommerzielle Nutzung erlaubt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Die     meisten der kollaborativen Freiheiten, die offene Entwicklung und     offene Kultur bieten, werden durch die NC-Lizenz abgeschaltet bzw.     blockiert (wie z.B. Verringerung der Kollaborationskosten die bei     Lizenzverhandlungen oder Zahlungen entstehen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Da     die Entwicklung und Herstellung von Hardware sehr kostenintensiv ist     und deshalb i.d.R. mit finanziellen Einnahmen verknüpft werden muss,    ist  eine Weiterentwicklung von NC-lizenzierter Hardware kaum möglich    bzw.  extrem unwahrscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ein     weiteres NC-Lizenz-Problem ist, kaufe ich mir einen Tisch bei IKEA,     kann ich ihn, wenn ich ihn nicht mehr brauche, jederzeit legal     weiterverkaufen. Habe ich mir aber meinen eigenen Open Desk gebaut,    kann  ihn aber bei einem Umzug nicht mitnehmen, darf ich ihn nicht    verkaufen,  denn das wäre ja eine plötzliche kommerzielle Nutzung. Mit    einem  NC-lizenzierten Gegenstand habe ich also am Ende noch weniger    Freiheiten  als mit einem proprietären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Der     letzte wichtige Punkt ist, das es extrem unklar ist, wo kommerzielle     Nutzung beginnt und wo sie aufhört. Feiere ich eine Party mit meinen     Freunden, nutze dabei einen Open Desk und bitte meine Freunde am Ende    um  ein paar Euro als Zugabe für Getränke und Essen, ließe sich das    schon  als kommerzielle Nutzung vor Gericht einklagen und vielleicht    sogar  durchsetzen... Diese rechtliche Unschärfe sorgt dafür, das mit    einer  NC-Lizenz ein rechtliches Minenfeld geschaffen wird, welches   die   Nutzung, den Bau und Weiterentwicklung solcher Hardware extrem    erschwert  bzw. mit hohen Risiken belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . . . &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===2. PATENTRECHT===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Schützt     Funktionalitäten (things that do things). Muss beantragt werden  („all    hardware is born free“). Eine wichtige Voraussetzung für die   Erteilung   ist die technische Neuheit (eng: prior art). Diese wird   geprüft.  Deshalb  ist eine Patentanmeldung langwierig und teuer. Will   man sich  davor  schützen, dass andere die eigene Idee patentieren,  muss  man sie  also gut  sichtbar und auffindbar publizieren. Dafür  lassen  sich  verschiedene  Wege finden und diskutieren. Wichtig ist,  dass die  Prüfer  es finden,  wenn jemand es beantragt. Die Gefahr, dass  jemand  die  Erfindung auf  eurer Seite findet und dann zur  Patentierung  einreicht,  ist deshalb aber  sehr sehr gering, da das  Risiko zu hoch  ist – Preis  und Aufwand für  einen Antrag sind hoch,  die Gefahr der  Nichterteilung  groß. Faustregel:  Niemand kann etwas,  dass einmal offen  ist,  patentieren! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was heißt das für den Open-Source-Fahrradbau? + &lt;br /&gt;
Abgesehen     davon, dass die Wahrscheinlichkeit beim solidarischen Lastenradbau    eine  Erfindung zu machen, die patentwürdig ist, eher gering ist, ist   es  auch  fraglich, wo der Sinn läge, ein Patent zu beantragen, wenn   man  die  Erfindung offen haben möchte. Prior Art (Technische Neuheit)   ist  euer  bester Freund. Darum publiziert publiziert publiziert –  „All   hardware is  born free“ – einmal offen publiziert, bleibt sie es  auch. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) In den USA gibt es/gab es Experimente, eine Free-Culture-Lizenz    auf  das Patentrecht aufzubauen. Aber dafür braucht man vorher ein    Patent,  bevor man überhaupt darüber nachdenken kann... Darum lassen   wir  das hier  mal undiskutiert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. GEBRAUCHSMUSTERSCHUTZ=== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? +&lt;br /&gt;
Sind     nicht überall auf der Welt zu finden. „Der kleine Bruder des   Patents“.   Muss beantragt werden. Schützt „gewerblich anwendbare   Erfindungen, die   neu sind und auf einem erfinderischen Schritt   beruhen.“ Alles, was man   mit Phantasie darunter sehen kann, lässt  sich  also so schützen. Die   Prüfer prüfen, ob der Antrag formal  richtig  ist, nicht aber, ob die   Neuheit wirklich gegeben ist! Die  Kosten für  einen Antrag sind deshalb   gering, man kann es also schnell  prüfen  lassen – die formale   Richtigkeit. Der Gebrauchmusterschutz  gilt  maximal 10 Jahre (3 Jahre   plus Verlängerung) und wird schnell  erteilt.  Es erfolgt wie erwähnt   keine Prüfung der Neuheit. Die   Rechtsbeständigkeit ist deshalb gering.   Unterschiede für uns zum   Patent: geringere Rechtssicherheit und   geringere Geltungsdauer. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
http://dpma.de/gebrauchsmuster/gebrauchsmusterschutz/index.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad?  + &lt;br /&gt;
Hat     man etwas, dass dort hereinpassen könnte, kann man den Antrag   stellen.   Es ist aber fraglich, ob wir im solidarischen Lastenradbau   wirklich   etwas erfinden können, dass der Neuheitsprüfung im  Streitfall  vor einem   Gericht dann standhält. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Soweit mir bekannt ist, gibt es keine Free-Culture-Lizenz, die   auf   den Gebrauchsmusterschutz aufsetzt. Deshalb wäre es schwierig,   anderen   ohne jeweilige individuelle Rücksprache Nutzung zu erlauben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 + Könnte     man nicht ein Gebrauchsmuster beantragen, eine NC-Lizenz verwenden   und   mit dem Gebrauchsmuster Verletzern der NC-Lizenz drohen, seine     rechtliche Ausgangslage etwas verbessern? + &lt;br /&gt;
Ja, könnte man versuchen. Bzw. mal genau durchdenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. GESCHMACKSMUSTERSCHUTZ (Eingetragenes Design)===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
„Ist     ein gewerbliches Schutzrecht, das seinem Inhaber die ausschließliche     Befugnis zur Benutzung einer ästhetischen Erscheinungsform (Gestalt,     Farbe, Form) verleiht.“ Da wo das Urheberrecht also unscharf wird –   was   ist noch geschützt oder nicht – kann das Geschmacksmuster   Klarheit   bringen bzw. Fakten schaffen. Voraussetzung ist die Neuheit  –  kein   ähnliches Design darf vorhanden sein im Markt. Neuheit wird   aber   ebenfalls nicht geprüft, weshalb die Rechtssicherheit auch   geringer  ist.  Geltung für max. 25 Jahre. Kosten für die Beantragung    überschaubar. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad? +&lt;br /&gt;
Hat   man ein ganz besonderes Design, kann man es also versuchen. Tills   XYZ   Räder hätten vielleicht eine Chance gehabt, obwohl sie ihre   besondere   Ästhetik dadurch erhalten, dass die Funktionalität frei   liegt - dass  sie  blanke Funktionalität sind (also etwas, dass   eigentlich durch  Patent  und Gebrauchsmuster abgedeckt ist) ... Wie   würde ein Richter  das  interpretieren? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Ich kenne keine Free-Culture-Lizenz die auf das Geschmacksmuster     aufbaut. Deshalb wäre es schwierig, anderen ohne jeweilige   individuelle   Rücksprache Nutzung zu erlauben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. MARKENSCHUTZ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Marken     können Wort-, Bild-, Klang- und Farbmarken sein und es gibt sogar     3-dimensionale Marken. Sie müssen extra beantragt werden. Die Kosten     sind überschaubar bis hoch (je nach gewünschtem Schutzumfang). Die    Marke  kann immer wieder verlängert werden und kann deshalb   theoretisch   unendlich weiterlaufen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Für den solidarischen Open-Source-Lastenradbau? + &lt;br /&gt;
Die     Open-Source-Hardware-Definition sieht eindeutig den Schutz von  Marken    vor bzw. unterstützt oder man könnte sogar fast sagen  empfiehlt ihn.    Wenn jeder die Hardware herstellen kann, ist es gerade  wichtig, wer  das   macht, mit welchen Fähigkeiten, Maschinen,  Materialien, mit  welcher   Sorgfalt und vielleicht auch welchem  Ethos... Jeder kann die  Baupläne   der TV-B-Gone runterladen, das Gerät  herstellen und  verkaufen. Aber   nicht unter dem Namen „TV-B-Gone“,  denn der ist von  Mitch Altman   (Cornfield Electronics) geschützt  worden. http://de.wikipedia.org/wiki/TV-B-Gone&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
D.h.     – wäre „Carla Cargo“ als Marke registriert, könnte jeder mit den    Plänen  eigene Anhänger herstellen und sie weiterentwickeln, aber sie    nicht als  „Carla Cargo“ bezeichnen bzw. so in den Markt bringen, auch    keine  Workshops anbieten, in denen „Carla Cargos“ gebaut werden.  Denkt   man das  weiter, kann man auch versuchen, besondere Farbmarken  zu  wählen  (das  Telekom-Pink ist z.B. geschützt, lässt sich eine  feuerrote  Gabel   denken?) oder sogar dreidimensionale Marken zu  entwickeln  (vielleicht   hat eine Carla Cargo immer eine coole  Haifischflosse usw.)  und sich das   schützen lassen. Modeschnittmuster  sind per se nicht  schützbar.  Deshalb  drucken die großen Marken ihre  Logos auf die  Sachen, denn die  sind  geschützt. Und am Ende geht es  nicht um die  schöne Unterhose,  sondern um  den Schriftzug darauf...  Also einfach  Marken auf  nicht-schützbares  kleben? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Kann     ich die XYZ-Verbindung als dreidimensionale Marke sichern? Nein,  weil    es sich um eine Funktionalität handelt. Lego hat viele Jahre  dafür    gekämpft, ihr Steckfunktionssystem nach Ablauf des  Patentschutzes   weiter  als dreidimensionale Marke zu schützen,  letztlich sind sie  aber   gescheitert. Lego ist jetzt frei. Wir sehen  auch immer mehr Klone  im   Markt. Aber XYZ-Spaceframe als Wortmarke?  Ziemlich sicher ja.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was könnte das für unsere dezentrale Fabrik bedeuten? +&lt;br /&gt;
Man     könnte sich „Carla Cargos“ und andere „Marken“ als ein Franchise     vorstellen. Auch in Berlin kann man sich einen „Carla Cargo“ bauen.   Das   Netzwerk baut zusammen seine Marken auf, macht sie überall   bekannt.  Aber  wenn man in Berlin oder Wien z.B. einen „Carla Cargo“   baut oder   verkauft, zahlt man etwas an den Erfinder... Das kann für   die   kommerzielle Leistungsfähigkeit und Stärke des ganzen Netzwerkes   sehr   gut sein. – „gemeinsame Marken“ aufbauen und so die Nachfrage   stärken   (Ich glaub z.B. an ein großes Potential von XYZ). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit     so einer Übereinkunft ist es wünschenswert für alle, dass auch    woanders  XYZ Workshops durchgeführt werden. Für alle Akteure. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Abgesehen davon: Der Aufbau von Marken ist für eine Geschäftsentwicklung ohnehin so gut wie immer richtig.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;amp; Es ist eine Überlegung wert, dass man in so einem Netzwerk/mit so einer Lösung auf die schlechte NC-Lösung verzichten kann/könnte! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===FAZIT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Also was machen wir nun? + &lt;br /&gt;
Mein     allgemeiner Tipp: Alle Rechte oben außer das Urheberrecht müssen   extra   beantragt werden. Will man etwas „open“ lassen, beantragt man   also   einfach nichts! Das Urheberrecht wird eine ungefragt angeklemmt   und   deshalb muss man es gestalten. Wichtig ist zu verstehen, dass   vom   Urheberrecht kein verlässlicher oder umfassender Schutz für   Hardware   erwartet werden kann im Moment nicht und wahrscheinlich (und   auch   hoffentlich!) niemals. &lt;br /&gt;
Mit     einem Markenschutz hingegen – der eindeutig sinnvoll und   wünschenswert   ist für Open-Source-Hardware-Ökosysteme – kann man  seine  individuelle   Position auf einem Markt stärken und sogar zu   interessanten und relativ   rechtsfesten (Marken-Lizenzierung)   Verabredungen in überregionalen   Netzwerken kommen. Bzw. man kann das   versuchen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
^  &lt;br /&gt;
Ok. Bitte hochscrollen zu den Fragen. Lassen sich jetzt alle Fragen beantworten? Welche nicht? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
^&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DISKUSSION IM WORKSHOP  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-   und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung  von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?   Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung   einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?   Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwurf Workshopstruktur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Teilnehmende Projekte =&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8830</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8830"/>
		<updated>2015-02-24T20:08:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;     o    &lt;br /&gt;
. _/\_ &amp;gt;  ___&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teilnehmer:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer [https://www.n55.dk/ N55] und [https://www.xyzcargo.com/ XYZ CARGO] , till [AT] n55.dk &lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, [https://www.facebook.com/pages/Cargo-Bike-Fans-Berlin/191182021004757 cbf berlin]  , [http://www.nicojungel.net/solar.html 8rad] &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Workshopleiter:=== &lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=2. EINFÜHRUNG: Dezentrales offenes Produzieren= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;           O`                                 &lt;br /&gt;
\__/ .. _/\_&amp;gt;                             &lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt; oo    O,&amp;gt; /O  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Fablabs===&lt;br /&gt;
* Vergleich: Fablabs https://www.fablabs.io/map &lt;br /&gt;
* Fablabs sind dezentrale, unabhängige Fertigungsstätten. „To make almost everything“. Bild: http://www2.dxarts.washington.edu/images/fremont-aerial-overview.jpg&lt;br /&gt;
* Ist das die Produktion der Zukunft? Produkt/Produktionsbedürfnis sucht passende Fabrik? Beispiel: Britehub https://britehub.com/ &amp;amp; MakersRow http://makersrow.com/  &lt;br /&gt;
* Lokale Produktion mittels globaler Baupläne: From „Products In and Waste out“ to „DATA In to DATA Out“ Bild: http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png , Blogpost dazu: http://bloglz.de/from-_products-in-waste-out-to-_data-in-data-out/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Open Source &amp;amp;= Kollaboration===&lt;br /&gt;
* Fablabs entwickeln sich massiv auf Open Source Prinzipien – dem offenen Austausch von Bauplänen und Möglichkeiten. Drei Beispiele: Arduino -     Physical Computing und Arduino Community - http://arduino.cc , Thingiverse – Digital Designs for Physical Objects http://thingiverse.com, GitHub – Open Source Software http://github.com + &lt;br /&gt;
* Sinn von Open Source – Nicht nur sein eigenes Design öffnen, sondern die Vorteile von Open Source nutzen, auf ein lebendiges Ökosystem zurückgreifen zu können, etwas dazuzugeben, gemeinsam etwas zu entwickeln. - „It is not „Open Source Your Hardware“ it is „Building Open Source Hardware“. (Sam Muirhead http://cameralibre.cc )  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
-&amp;gt; Jedes Mal, wenn ein Fablab irgendwo Erfolg hat, bekannt wird und   etwas   offenes und woanders gut nutzbares schafft, gewinnen alle   anderen   Fablabs. -&amp;gt; Die Nachfrage wächst und die  Leistungsfähigkeit  aller. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
    [aus dem Pad, von Nico]&lt;br /&gt;
    „wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
    (...) ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
-&amp;gt;  „Was wäre, wenn IKEA Open Structures-Teile in großer Masse   produzieren   würde?“ Das Ökosystem würde wachsen, und die  Möglichkeiten  aller, damit  zu arbeiten und auch Geld zu verdienen  (insofern OS Open  Source  wäre), würden wachsen. Ein Markt für z.B. Reparaturen, individuelle  Hacks und  Sonderteile oder Add ons würde  entstehen, den  viele besetzen  können –  Long-Tail. (Offene  Ökosystemperspektive) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= &amp;gt;  Für den dezentralen Lastenradbau: Wie agieren die individuellen Standorte, um Dinge in dieses Netzwerk/dieses Ökosystem zurückzugeben, um es für alle stark zu   machen   und jedem einzelnen Standort seine Arbeit zu erleichtern,  damit  jeder   einzelne Standort es nutzen kann. &lt;br /&gt;
Welche Open-Source-„Produkte“ würden das erleichtern, wie sind Abläufe und gemeinsame Kommunikation gestaltet? Wie kann ein gemeinsames  Ökosystem entstehen, welches allen Vorteile bringt? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;amp; NC-Lizenzen? Das Beispiel Open Desk – Distributed Manufacturing=== &lt;br /&gt;
(NC = Nicht-kommerzielle Nutzung) &lt;br /&gt;
* Beispiel Open Desk – Design for Open Making. https://www.opendesk.cc/&lt;br /&gt;
* Tische, die mit in den meisten Fablabs vorhandenen digitalen Werkzeugen hergestellt werden können. &lt;br /&gt;
* Idee     des „Schutzes“ durch eine NC-Lizenz. Ich darf den Tisch für mich    selbst  herstellen, aber nicht verkaufen. Aber die Plattform  vermittelt   mir  auch lokale Hersteller  – z.B. Fablabs – die es für  mich   herstellen. Als  Kunde kaufe ich von diesem Fablab dann den  Tisch. Das   Fablab nimmt also  eine kommerzielle Nutzung des Designs  vor. Das  Fablab  hat einen Vertrag  mit Open Desk – einen Teil der  Einnahmen wird  an die  Designer  weiterüberwiesen = Verteilte  Herstellung &lt;br /&gt;
* (Hinweis: NC = nicht Open Source, Achtung bei der Wortwahl, mehr dazu unten bei „LIZENZEN“) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=&amp;gt; Können wir uns so was generell auch für den Lastenradbau vorstellen?     Dass Christophe in Berlin Tims Räder herstellt, verkauft und etwas  an    Tim weiterüberweist. Oder Tim auch Carla Cargos baut und an  Mabe    überweist? Es gibt verschiedene „Produkte“ oder „Designs“  entwickelt   von  verschiedenen Designern, die auch an anderen Orten  hergestellt   werden  können? Manche Werkstätten haben das Wissen, die  Werkzeuge und    Fähigkeiten, um auch diese Designs oder eine Auswahl  von Designs aus   der  Palette herzustellen, tun es und geben etwas von  diesen Einnahmen   ab? &lt;br /&gt;
* Welche     „Produkte“ ließen sich so etablieren und aufbauen? Zum Nutzen aller?     (Open Source: Umso leichter Designs vor Ort reproduzierbar sind,  desto    besser kann man sich das vorstellen.) &lt;br /&gt;
* Welche Werkzeuge brauchen wir dafür? &lt;br /&gt;
* Welche Vereinbarungen treffen wir? &lt;br /&gt;
* ... Welche Fragen tauchen dann auf ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterlesen und Weitergucken zur Einführung:=== &lt;br /&gt;
* Simone Cicero on Open Platforms http://meedabyte.com/2014/12/20/the-future-of-manufacturing-platforms-and-distributed-fabrication/&lt;br /&gt;
* Platform Design Flowchart  http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==ERSTE FRAGEN &amp;amp; DISKUSSION  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* NC-Lizenzen für Lastenradproduktion / - distribution - übertragbar?&lt;br /&gt;
* Copy/paste vs. Eigenbau / lernen - Professionalisierung der FabLabs eher Service als Wissenstransfer?&lt;br /&gt;
* Nutzen &amp;amp; Effizienz vs. Gruppen- und Lernprozess - Widerspruch überwinden?&lt;br /&gt;
* Konkurenz verschiedener Geschäftmodelle: Distribution von Rohstoffen oder integriertes Modell von Re- und Upcycling &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ABSCHLUSSDISKUSSION ZUR OFFENEN VERTEILTEN FABRIK==&lt;br /&gt;
Das hier ist das Protkoll der Abschlussdiskussion am Ende des Workshops in der wir auf das Ausgangsbild zurückkamen:&lt;br /&gt;
* Welche Infrastruktur brauchen wir? Schweißen ist schlecht, Aufwand zu hoch? Jedoch gehen die Schweißworkshops sehr gut! Menschen wollen Schweißen lernen  (Fahrradwerkstätten, die Schweißen ertragen bzw. Metallwerkstätten die Fahrradfrickler mögen)&lt;br /&gt;
* Standardisierungen an den verschiedenen Standorten? vs. Kooperation zwischen ganz verschiedenen Orten&lt;br /&gt;
* Verhältnis von &amp;quot;wir machen lokal alles selber&amp;quot; zu verteilter Produktion - möglichst einfache vs. komplexere (auf Fachkenntnisse angewiesene) Produkte&lt;br /&gt;
* Produktpalette in offener verteilter Fabrik&lt;br /&gt;
* Wie können Formen solidarischen Wirtschaftens in offenen verteilten Fabriken aussehen?&lt;br /&gt;
* was sind die verbindenden Elemente innerhalb des Kollaborationsverbundes? &amp;quot;Es gibt noch nicht diesen Teppich, der alles miteinander verwebt?&amp;quot; (Tom) Wie können verschiedene Werkstätten jenseits des Marktes miteinander in Beziehung kommen? Wie kann ein Maximum an Vielheit in dieser geteilten Struktur zusammen kommen? Standardisierung für Komplexität! / Lars: Der erste und wichtigste Faden in diesem Teppich könnte Open Source sein. Wenn Leute wirklich beginnen, die Modelle anderer zu bauen und weiterzuverbreiten, kommerziell motiviert, wird sich mehr Energie einstellen können? &lt;br /&gt;
* welche Partner kann man hinzuziehen? Die Deutsche Bahn, /Stadtverwaltungen z.B.? &lt;br /&gt;
* Personen, die Energie für den Eigenbau aufbringen sind fast nie Einzelpersonen, sondern Kollektive/Gruppen, die Ideale und Projekte haben&lt;br /&gt;
* Gleichzeitig entwickeln: Standardisierung vorantreiben und lustige Vielfalt wertschätzen und ermöglichen&lt;br /&gt;
* Wichtig: Anschlusstermine sind wichtig, um wirklich Fortschritte zu machen. Es war gut, sich gesehen zu haben. Face to Face is key :-) &lt;br /&gt;
*Lastenräder könnten gute Beispiele für Open-Source-Ökosysteme werden, weil sie so viele Zusammenhänge erlebbar machen, sichtbar und zugänglich zeigen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ey wo bleibt mein analytisches Schema?&amp;quot; Welche Produkte, Zielgruppen meint ihr überhaupt? Welche Bedürfnisse? &amp;quot;Ihr seid unklar in euren Begriffen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACTION! Mission-Statement vorbereiten für das Treffen in Köln, das verschiedene Perspektiven vereint. Wer ist dabei? Tom, ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .    &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WEITERER WORKSHOPVERLAUF&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
+ &amp;gt; Aus diesem allgemeinen Überblicksbild  gehen wir jetzt in    Einzelfragen, die sich konkret für die Akteure an den  individuellen    Standorten stellen. Bei der Besprechung dieser Fragen,  versuchen wir    immer wieder auch dieses große Bild von oben mit im Blick  zu  behalten,   um zu schauen, wie können die Lösungen der individuellen   Standorte  und  Akteure auch wieder positiv ins Ökosystem zurückwirken,  um   letztlich  alle zu stärken. So suchen wir nach Synergien, die  alle    vorwärtsbringen. -&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=3. LIZENZIERUNG &amp;amp; SCHUTZRECHTE, Rechtliche Fragen= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    o                                 &lt;br /&gt;
  _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
 O,&amp;gt; /O l----l&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
* wie schütze ich das projekt/produktidee gegen eine nachträgliche patentierung durch andere firmen&lt;br /&gt;
* wie     und wo formuliere ich die open source hardware pinciples möglichst     allumfassend für ein projekt/produkt um einen maximalen schutz gegen     patentierung zu bekommen&lt;br /&gt;
* auch     die Creative Commens BY-SA Lizenz sagt ja das klone das urprojekt     erwähnen müssen und verbesserungen teilen sollen. Wie kann ich   vorgehen   bei verletzungen dieser lizenzbedingungen? Wie sieht die   Namensnennung   für Klone genau aus?&lt;br /&gt;
* das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTLICH&lt;br /&gt;
ich     fände es interessant, einen anwalt einzuladen, der über   copyright/open   source/creative commons und den damit verbundenen   rechten und   möglichkeiten aufklärt. &lt;br /&gt;
ich     habe das gefühl, dass open source mehr ein modewort ist, unglaublich     toll klingt, aber teils unklar ist, was es überhaupt bedeutet. das     normale copyright bietet z.b. auch jedem menschen die möglichkeit,     privat alles nachzubauen und zu nutzen. zudem kommen die neuen     bewegungen ja eher aus den weichen medien, also musik/software und  ein    umdenken in material/konstruktionen/bauarten wirft viele fragen  auf.&lt;br /&gt;
durch     welche bemühungen und öffnungen zeichnet sich opensource also    überhaupt  aus und wann ist ein projekt tatsächlich opensource bzw    creative  commons? wo verlaufen folglich die grenzen? was sind bisher    die  codes/stillen übereinkünfte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==INPUT &amp;amp; IDEEN==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;gt; &amp;gt; HINWEIS: Das ist keine Rechtsberatung! (sondern was ich,    nach  einigem Lesen und ein paar Gesprächen für mich destillieren    konnte.)  &amp;lt; &amp;lt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„All Hardware is born free.“ – „Alle Hardware wird frei geboren“ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbemerkung:     Rechte sind Texte, die versuchen mit kleinen handlichen Paketen die   zu   beschreiben und zu steuern. Die Wirklichkeit besteht aber nicht   aus   kleinen handlichen Paketen, sondern wuchert aus, schießt quer,   schwappt   über, läuft permanent aus den Grenzen der kleinen Pakete   heraus und   bringt immer wieder Neues. Richter nehmen dann aber diese   Texte und   versuchen damit den Gang der Wirklichkeit zu lenken. Das  ist  aber nicht   immer vorhersehbar oder erwartbar – wie das Verhältnis  der  kleinen  Texte  und Wirklichkeit ist und gesehen wird. Weil die   Wirklichkeit und  diese  Texte in einem „kreativen“ bzw. beweglichen   Verhältnis stehen.  Und  gerade der Bereich, in den wir uns mit   Open-Source-Lastenradbau   hineinbegeben, ist durch hohe Unschärfe in   diesem ganzen Rechtsbereich   geprägt. 100%ig klare Aussagen sind   deshalb schwer zu kriegen. Immer   wieder heißt es: Das kann man vorher   nicht wissen, dass müsste erst ein   Richter entscheiden – Ausgang   ungewiss. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wichtigste     Lektion vorweg und überhaupt ist: 100%ige Rechtssicherheit gibt es     nicht! Im besten Fall immer weniger oder gar nichts erwarten.   &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
5   S C H U T Z - R E C H T E&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===1. URHEBERRECHT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Das Urheberrecht deckt „Werke der Kunst“ mit „körperlicher Festlegung“ ab, keine Funktionalitäten (things that do things)!     Bilder, Texte, evtl. auch Objekte, Choreographien und Musik sind     geschützt. Das heißt: Die Dokumentation ist (in aller Regel)   geschützt.   Aber auch „nichtfunktionelle Designelemente“ können   eventuell unter  das  Urheberrecht fallen. Was genau darunter fällt und   was nicht, wenn  man  den klaren Bereich von Musik, Text, Software,  Bild  und Film  verlässt,  ist schwammig – im Zweifelsfall entscheidet  der  Richter vor  Gericht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Wie? + &lt;br /&gt;
Das     Urheberrecht erhält man automatisch und umsonst! Man muss es nicht     extra beantragen. Und es gilt mindestens bis zum Tode des Urhebers  und    auch darüber hinaus. Weil man es automatisch erhält, verletzen  alle    anderen das Urheberrecht des Urhebers, wenn sie das Werk ohne   Erlaubnis   nutzen. Deshalb ist es unbedingt notwendig, eine   Free-Culture-Lizenz  zu  verwenden und deutlich sichtbar an alles   anzubringen, von dem man  will,  dass andere es nutzen. Ohne das ist es   ihnen rechtlich schlicht  nicht  möglich. Die beste weil erprobteste  und  verbreitetste Möglichkeit  dafür  sind die Creative Commons  Lizenzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was aber heißt das fürs Fahrrad? + &lt;br /&gt;
Lassen     sich mit Creative-Commons-Lizenzen Räder schützen/Hardware? Nun:     Funktionalitäten sind nicht geschützt. Besondere Bemalungen des Rads     könnten geschützt sein – darum Extra viel Klimbim anbringen, z.B.  eine    Flosse, um Urheberrechtsschutz zu haben? Vielleicht, ja. Damit  könnte    das Rad unter Umständen wegen einer besonderen Form oder  Farbgebung   oder  durch einen Nutzungskontext vom Urheberrecht  abgedeckt sein. Kann   man  aber i.d.R. nicht wissen vorher. Das würde  ein Richter vor einem   Gericht  entscheiden müssen. Empfehlung daher:  Nicht drauf verlassen   oder darauf  bauen. Trotzdem unbedingt die  Creative-Commons-Lizenzen   verwenden! Sie  geben dem Gegenüber  Sicherheit und zeigen, wie ihr   wollt, dass andere  eure Arbeit  weiterverwenden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Und die Creative Commons Non-Commercial Lizenz? + &lt;br /&gt;
Aber     was ist mit der Non-Commercial-Lizenz, die ja Open Desk verwendet?    Auch  andere Hardware-Projekte nutzen die doch. Soweit mir bekannt  ist,   ist  der Grund dafür zum einen der selbe wie oben angegeben: Die   Lizenz   zeigt, wie Open Desk verwendet werden möchte. Und zweitens  ist  es   wichtig, auf die bestehende Rechtsunsicherheit hinzuweisen:  Die    NC-Lizenz ist vor Gericht in diesem Kontext soweit mir bekannt  noch  nie   in einem Beispielfall durchverhandelt worden. Es gibt  keinen    Präzedenzfall. Damit besteht ein gewisses rechtliches Risiko  für einen    Verletzer – eventuell gilt sie ja doch! Dieses Risiko wirkt  in  gewisser   Weise schützend.  &lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    KURZE DISKUSSION DER NC-Lizenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Die NC-Lizenz wird sehr kontrovers diskutiert und hat viele Probleme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Hauptargument dagegen ist, dass es sich eigentlich nicht um eine Free-Culture-Lizenz handelt, klar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Auch  dürfen sich Dinge, die eine NC-Lizenz verwenden, nicht als     Open-Source-Hardware oder Open-Source-Software bezeichnen (Siehe     Open-Source-Hardware-Definition http://www.oshwa.org/definition/german/). Open Source erfordert explizit, dass kommerzielle Nutzung erlaubt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Die     meisten der kollaborativen Freiheiten, die offene Entwicklung und     offene Kultur bieten, werden durch die NC-Lizenz abgeschaltet bzw.     blockiert (wie z.B. Verringerung der Kollaborationskosten die bei     Lizenzverhandlungen oder Zahlungen entstehen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Da     die Entwicklung und Herstellung von Hardware sehr kostenintensiv ist     und deshalb i.d.R. mit finanziellen Einnahmen verknüpft werden muss,    ist  eine Weiterentwicklung von NC-lizenzierter Hardware kaum möglich    bzw.  extrem unwahrscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ein     weiteres NC-Lizenz-Problem ist, kaufe ich mir einen Tisch bei IKEA,     kann ich ihn, wenn ich ihn nicht mehr brauche, jederzeit legal     weiterverkaufen. Habe ich mir aber meinen eigenen Open Desk gebaut,    kann  ihn aber bei einem Umzug nicht mitnehmen, darf ich ihn nicht    verkaufen,  denn das wäre ja eine plötzliche kommerzielle Nutzung. Mit    einem  NC-lizenzierten Gegenstand habe ich also am Ende noch weniger    Freiheiten  als mit einem proprietären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Der     letzte wichtige Punkt ist, das es extrem unklar ist, wo kommerzielle     Nutzung beginnt und wo sie aufhört. Feiere ich eine Party mit meinen     Freunden, nutze dabei einen Open Desk und bitte meine Freunde am Ende    um  ein paar Euro als Zugabe für Getränke und Essen, ließe sich das    schon  als kommerzielle Nutzung vor Gericht einklagen und vielleicht    sogar  durchsetzen... Diese rechtliche Unschärfe sorgt dafür, das mit    einer  NC-Lizenz ein rechtliches Minenfeld geschaffen wird, welches   die   Nutzung, den Bau und Weiterentwicklung solcher Hardware extrem    erschwert  bzw. mit hohen Risiken belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . . . &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===2. PATENTRECHT===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Schützt     Funktionalitäten (things that do things). Muss beantragt werden  („all    hardware is born free“). Eine wichtige Voraussetzung für die   Erteilung   ist die technische Neuheit (eng: prior art). Diese wird   geprüft.  Deshalb  ist eine Patentanmeldung langwierig und teuer. Will   man sich  davor  schützen, dass andere die eigene Idee patentieren,  muss  man sie  also gut  sichtbar und auffindbar publizieren. Dafür  lassen  sich  verschiedene  Wege finden und diskutieren. Wichtig ist,  dass die  Prüfer  es finden,  wenn jemand es beantragt. Die Gefahr, dass  jemand  die  Erfindung auf  eurer Seite findet und dann zur  Patentierung  einreicht,  ist deshalb aber  sehr sehr gering, da das  Risiko zu hoch  ist – Preis  und Aufwand für  einen Antrag sind hoch,  die Gefahr der  Nichterteilung  groß. Faustregel:  Niemand kann etwas,  dass einmal offen  ist,  patentieren! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was heißt das für den Open-Source-Fahrradbau? + &lt;br /&gt;
Abgesehen     davon, dass die Wahrscheinlichkeit beim solidarischen Lastenradbau    eine  Erfindung zu machen, die patentwürdig ist, eher gering ist, ist   es  auch  fraglich, wo der Sinn läge, ein Patent zu beantragen, wenn   man  die  Erfindung offen haben möchte. Prior Art (Technische Neuheit)   ist  euer  bester Freund. Darum publiziert publiziert publiziert –  „All   hardware is  born free“ – einmal offen publiziert, bleibt sie es  auch. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) In den USA gibt es/gab es Experimente, eine Free-Culture-Lizenz    auf  das Patentrecht aufzubauen. Aber dafür braucht man vorher ein    Patent,  bevor man überhaupt darüber nachdenken kann... Darum lassen   wir  das hier  mal undiskutiert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. GEBRAUCHSMUSTERSCHUTZ=== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? +&lt;br /&gt;
Sind     nicht überall auf der Welt zu finden. „Der kleine Bruder des   Patents“.   Muss beantragt werden. Schützt „gewerblich anwendbare   Erfindungen, die   neu sind und auf einem erfinderischen Schritt   beruhen.“ Alles, was man   mit Phantasie darunter sehen kann, lässt  sich  also so schützen. Die   Prüfer prüfen, ob der Antrag formal  richtig  ist, nicht aber, ob die   Neuheit wirklich gegeben ist! Die  Kosten für  einen Antrag sind deshalb   gering, man kann es also schnell  prüfen  lassen – die formale   Richtigkeit. Der Gebrauchmusterschutz  gilt  maximal 10 Jahre (3 Jahre   plus Verlängerung) und wird schnell  erteilt.  Es erfolgt wie erwähnt   keine Prüfung der Neuheit. Die   Rechtsbeständigkeit ist deshalb gering.   Unterschiede für uns zum   Patent: geringere Rechtssicherheit und   geringere Geltungsdauer. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
http://dpma.de/gebrauchsmuster/gebrauchsmusterschutz/index.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad?  + &lt;br /&gt;
Hat     man etwas, dass dort hereinpassen könnte, kann man den Antrag   stellen.   Es ist aber fraglich, ob wir im solidarischen Lastenradbau   wirklich   etwas erfinden können, dass der Neuheitsprüfung im  Streitfall  vor einem   Gericht dann standhält. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Soweit mir bekannt ist, gibt es keine Free-Culture-Lizenz, die   auf   den Gebrauchsmusterschutz aufsetzt. Deshalb wäre es schwierig,   anderen   ohne jeweilige individuelle Rücksprache Nutzung zu erlauben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 + Könnte     man nicht ein Gebrauchsmuster beantragen, eine NC-Lizenz verwenden   und   mit dem Gebrauchsmuster Verletzern der NC-Lizenz drohen, seine     rechtliche Ausgangslage etwas verbessern? + &lt;br /&gt;
Ja, könnte man versuchen. Bzw. mal genau durchdenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. GESCHMACKSMUSTERSCHUTZ (Eingetragenes Design)===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
„Ist     ein gewerbliches Schutzrecht, das seinem Inhaber die ausschließliche     Befugnis zur Benutzung einer ästhetischen Erscheinungsform (Gestalt,     Farbe, Form) verleiht.“ Da wo das Urheberrecht also unscharf wird –   was   ist noch geschützt oder nicht – kann das Geschmacksmuster   Klarheit   bringen bzw. Fakten schaffen. Voraussetzung ist die Neuheit  –  kein   ähnliches Design darf vorhanden sein im Markt. Neuheit wird   aber   ebenfalls nicht geprüft, weshalb die Rechtssicherheit auch   geringer  ist.  Geltung für max. 25 Jahre. Kosten für die Beantragung    überschaubar. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad? +&lt;br /&gt;
Hat   man ein ganz besonderes Design, kann man es also versuchen. Tills   XYZ   Räder hätten vielleicht eine Chance gehabt, obwohl sie ihre   besondere   Ästhetik dadurch erhalten, dass die Funktionalität frei   liegt - dass  sie  blanke Funktionalität sind (also etwas, dass   eigentlich durch  Patent  und Gebrauchsmuster abgedeckt ist) ... Wie   würde ein Richter  das  interpretieren? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
( ! ) Ich kenne keine Free-Culture-Lizenz die auf das Geschmacksmuster     aufbaut. Deshalb wäre es schwierig, anderen ohne jeweilige   individuelle   Rücksprache Nutzung zu erlauben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. MARKENSCHUTZ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Marken     können Wort-, Bild-, Klang- und Farbmarken sein und es gibt sogar     3-dimensionale Marken. Sie müssen extra beantragt werden. Die Kosten     sind überschaubar bis hoch (je nach gewünschtem Schutzumfang). Die    Marke  kann immer wieder verlängert werden und kann deshalb   theoretisch   unendlich weiterlaufen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Für den solidarischen Open-Source-Lastenradbau? + &lt;br /&gt;
Die     Open-Source-Hardware-Definition sieht eindeutig den Schutz von  Marken    vor bzw. unterstützt oder man könnte sogar fast sagen  empfiehlt ihn.    Wenn jeder die Hardware herstellen kann, ist es gerade  wichtig, wer  das   macht, mit welchen Fähigkeiten, Maschinen,  Materialien, mit  welcher   Sorgfalt und vielleicht auch welchem  Ethos... Jeder kann die  Baupläne   der TV-B-Gone runterladen, das Gerät  herstellen und  verkaufen. Aber   nicht unter dem Namen „TV-B-Gone“,  denn der ist von  Mitch Altman   (Cornfield Electronics) geschützt  worden. http://de.wikipedia.org/wiki/TV-B-Gone&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
D.h.     – wäre „Carla Cargo“ als Marke registriert, könnte jeder mit den    Plänen  eigene Anhänger herstellen und sie weiterentwickeln, aber sie    nicht als  „Carla Cargo“ bezeichnen bzw. so in den Markt bringen, auch    keine  Workshops anbieten, in denen „Carla Cargos“ gebaut werden.  Denkt   man das  weiter, kann man auch versuchen, besondere Farbmarken  zu  wählen  (das  Telekom-Pink ist z.B. geschützt, lässt sich eine  feuerrote  Gabel   denken?) oder sogar dreidimensionale Marken zu  entwickeln  (vielleicht   hat eine Carla Cargo immer eine coole  Haifischflosse usw.)  und sich das   schützen lassen. Modeschnittmuster  sind per se nicht  schützbar.  Deshalb  drucken die großen Marken ihre  Logos auf die  Sachen, denn die  sind  geschützt. Und am Ende geht es  nicht um die  schöne Unterhose,  sondern um  den Schriftzug darauf...  Also einfach  Marken auf  nicht-schützbares  kleben? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Kann     ich die XYZ-Verbindung als dreidimensionale Marke sichern? Nein,  weil    es sich um eine Funktionalität handelt. Lego hat viele Jahre  dafür    gekämpft, ihr Steckfunktionssystem nach Ablauf des  Patentschutzes   weiter  als dreidimensionale Marke zu schützen,  letztlich sind sie  aber   gescheitert. Lego ist jetzt frei. Wir sehen  auch immer mehr Klone  im   Markt. Aber XYZ-Spaceframe als Wortmarke?  Ziemlich sicher ja.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was könnte das für unsere dezentrale Fabrik bedeuten? +&lt;br /&gt;
Man     könnte sich „Carla Cargos“ und andere „Marken“ als ein Franchise     vorstellen. Auch in Berlin kann man sich einen „Carla Cargo“ bauen.   Das   Netzwerk baut zusammen seine Marken auf, macht sie überall   bekannt.  Aber  wenn man in Berlin oder Wien z.B. einen „Carla Cargo“   baut oder   verkauft, zahlt man etwas an den Erfinder... Das kann für   die   kommerzielle Leistungsfähigkeit und Stärke des ganzen Netzwerkes   sehr   gut sein. – „gemeinsame Marken“ aufbauen und so die Nachfrage   stärken   (Ich glaub z.B. an ein großes Potential von XYZ). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit     so einer Übereinkunft ist es wünschenswert für alle, dass auch    woanders  XYZ Workshops durchgeführt werden. Für alle Akteure. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Abgesehen davon: Der Aufbau von Marken ist für eine Geschäftsentwicklung ohnehin so gut wie immer richtig.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;amp; Es ist eine Überlegung wert, dass man in so einem Netzwerk/mit so einer Lösung auf die schlechte NC-Lösung verzichten kann/könnte! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===FAZIT=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Also was machen wir nun? + &lt;br /&gt;
Mein     allgemeiner Tipp: Alle Rechte oben außer das Urheberrecht müssen   extra   beantragt werden. Will man etwas „open“ lassen, beantragt man   also   einfach nichts! Das Urheberrecht wird eine ungefragt angeklemmt   und   deshalb muss man es gestalten. Wichtig ist zu verstehen, dass   vom   Urheberrecht kein verlässlicher oder umfassender Schutz für   Hardware   erwartet werden kann im Moment nicht und wahrscheinlich (und   auch   hoffentlich!) niemals. &lt;br /&gt;
Mit     einem Markenschutz hingegen – der eindeutig sinnvoll und   wünschenswert   ist für Open-Source-Hardware-Ökosysteme – kann man  seine  individuelle   Position auf einem Markt stärken und sogar zu   interessanten und relativ   rechtsfesten (Marken-Lizenzierung)   Verabredungen in überregionalen   Netzwerken kommen. Bzw. man kann das   versuchen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
^  &lt;br /&gt;
Ok. Bitte hochscrollen zu den Fragen. Lassen sich jetzt alle Fragen beantworten? Welche nicht? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
^&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DISKUSSION IM WORKSHOP  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
* Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
* Lizenz-   und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung  von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
* Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?   Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung   einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?   Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwurf Workshopstruktur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Teilnehmende Projekte =&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8829</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8829"/>
		<updated>2015-02-24T20:02:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;     o    &lt;br /&gt;
. _/\_ &amp;gt;  ___&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teilnehmer:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer [https://www.n55.dk/ N55] und [https://www.xyzcargo.com/ XYZ CARGO] , till [AT] n55.dk &lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, [https://www.facebook.com/pages/Cargo-Bike-Fans-Berlin/191182021004757 cbf berlin]  , [http://www.nicojungel.net/solar.html 8rad] &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Workshopleiter:=== &lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=2. EINFÜHRUNG: Dezentrales offenes Produzieren= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;           O`                                 &lt;br /&gt;
\__/ .. _/\_&amp;gt;                             &lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt; oo    O,&amp;gt; /O  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Fablabs===&lt;br /&gt;
* Vergleich: Fablabs https://www.fablabs.io/map &lt;br /&gt;
* Fablabs sind dezentrale, unabhängige Fertigungsstätten. „To make almost everything“. Bild: http://www2.dxarts.washington.edu/images/fremont-aerial-overview.jpg&lt;br /&gt;
* Ist das die Produktion der Zukunft? Produkt/Produktionsbedürfnis sucht passende Fabrik? Beispiel: Britehub https://britehub.com/ &amp;amp; MakersRow http://makersrow.com/  &lt;br /&gt;
* Lokale Produktion mittels globaler Baupläne: From „Products In and Waste out“ to „DATA In to DATA Out“ Bild: http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png , Blogpost dazu: http://bloglz.de/from-_products-in-waste-out-to-_data-in-data-out/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Open Source &amp;amp;= Kollaboration===&lt;br /&gt;
* Fablabs entwickeln sich massiv auf Open Source Prinzipien – dem offenen Austausch von Bauplänen und Möglichkeiten. Drei Beispiele: Arduino -     Physical Computing und Arduino Community - http://arduino.cc , Thingiverse – Digital Designs for Physical Objects http://thingiverse.com, GitHub – Open Source Software http://github.com + &lt;br /&gt;
* Sinn von Open Source – Nicht nur sein eigenes Design öffnen, sondern die Vorteile von Open Source nutzen, auf ein lebendiges Ökosystem zurückgreifen zu können, etwas dazuzugeben, gemeinsam etwas zu entwickeln. - „It is not „Open Source Your Hardware“ it is „Building Open Source Hardware“. (Sam Muirhead http://cameralibre.cc )  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
-&amp;gt; Jedes Mal, wenn ein Fablab irgendwo Erfolg hat, bekannt wird und   etwas   offenes und woanders gut nutzbares schafft, gewinnen alle   anderen   Fablabs. -&amp;gt; Die Nachfrage wächst und die  Leistungsfähigkeit  aller. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
    [aus dem Pad, von Nico]&lt;br /&gt;
    „wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
    (...) ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
-&amp;gt;  „Was wäre, wenn IKEA Open Structures-Teile in großer Masse   produzieren   würde?“ Das Ökosystem würde wachsen, und die  Möglichkeiten  aller, damit  zu arbeiten und auch Geld zu verdienen  (insofern OS Open  Source  wäre), würden wachsen. Ein Markt für z.B. Reparaturen, individuelle  Hacks und  Sonderteile oder Add ons würde  entstehen, den  viele besetzen  können –  Long-Tail. (Offene  Ökosystemperspektive) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= &amp;gt;  Für den dezentralen Lastenradbau: Wie agieren die individuellen Standorte, um Dinge in dieses Netzwerk/dieses Ökosystem zurückzugeben, um es für alle stark zu   machen   und jedem einzelnen Standort seine Arbeit zu erleichtern,  damit  jeder   einzelne Standort es nutzen kann. &lt;br /&gt;
Welche Open-Source-„Produkte“ würden das erleichtern, wie sind Abläufe und gemeinsame Kommunikation gestaltet? Wie kann ein gemeinsames  Ökosystem entstehen, welches allen Vorteile bringt? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;amp; NC-Lizenzen? Das Beispiel Open Desk – Distributed Manufacturing=== &lt;br /&gt;
(NC = Nicht-kommerzielle Nutzung) &lt;br /&gt;
* Beispiel Open Desk – Design for Open Making. https://www.opendesk.cc/&lt;br /&gt;
* Tische, die mit in den meisten Fablabs vorhandenen digitalen Werkzeugen hergestellt werden können. &lt;br /&gt;
* Idee     des „Schutzes“ durch eine NC-Lizenz. Ich darf den Tisch für mich    selbst  herstellen, aber nicht verkaufen. Aber die Plattform  vermittelt   mir  auch lokale Hersteller  – z.B. Fablabs – die es für  mich   herstellen. Als  Kunde kaufe ich von diesem Fablab dann den  Tisch. Das   Fablab nimmt also  eine kommerzielle Nutzung des Designs  vor. Das  Fablab  hat einen Vertrag  mit Open Desk – einen Teil der  Einnahmen wird  an die  Designer  weiterüberwiesen = Verteilte  Herstellung &lt;br /&gt;
* (Hinweis: NC = nicht Open Source, Achtung bei der Wortwahl, mehr dazu unten bei „LIZENZEN“) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=&amp;gt; Können wir uns so was generell auch für den Lastenradbau vorstellen?     Dass Christophe in Berlin Tims Räder herstellt, verkauft und etwas  an    Tim weiterüberweist. Oder Tim auch Carla Cargos baut und an  Mabe    überweist? Es gibt verschiedene „Produkte“ oder „Designs“  entwickelt   von  verschiedenen Designern, die auch an anderen Orten  hergestellt   werden  können? Manche Werkstätten haben das Wissen, die  Werkzeuge und    Fähigkeiten, um auch diese Designs oder eine Auswahl  von Designs aus   der  Palette herzustellen, tun es und geben etwas von  diesen Einnahmen   ab? &lt;br /&gt;
* Welche     „Produkte“ ließen sich so etablieren und aufbauen? Zum Nutzen aller?     (Open Source: Umso leichter Designs vor Ort reproduzierbar sind,  desto    besser kann man sich das vorstellen.) &lt;br /&gt;
* Welche Werkzeuge brauchen wir dafür? &lt;br /&gt;
* Welche Vereinbarungen treffen wir? &lt;br /&gt;
* ... Welche Fragen tauchen dann auf ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterlesen und Weitergucken zur Einführung:=== &lt;br /&gt;
* Simone Cicero on Open Platforms http://meedabyte.com/2014/12/20/the-future-of-manufacturing-platforms-and-distributed-fabrication/&lt;br /&gt;
* Platform Design Flowchart  http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==ERSTE FRAGEN &amp;amp; DISKUSSION  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* NC-Lizenzen für Lastenradproduktion / - distribution - übertragbar?&lt;br /&gt;
* Copy/paste vs. Eigenbau / lernen - Professionalisierung der FabLabs eher Service als Wissenstransfer?&lt;br /&gt;
* Nutzen &amp;amp; Effizienz vs. Gruppen- und Lernprozess - Widerspruch überwinden?&lt;br /&gt;
* Konkurenz verschiedener Geschäftmodelle: Distribution von Rohstoffen oder integriertes Modell von Re- und Upcycling &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ABSCHLUSSDISKUSSION ZUR OFFENEN VERTEILTEN FABRIK==&lt;br /&gt;
Das hier ist das Protkoll der Abschlussdiskussion am Ende des Workshops in der wir auf das Ausgangsbild zurückkamen:&lt;br /&gt;
* Welche Infrastruktur brauchen wir? Schweißen ist schlecht, Aufwand zu hoch? Jedoch gehen die Schweißworkshops sehr gut! Menschen wollen Schweißen lernen  (Fahrradwerkstätten, die Schweißen ertragen bzw. Metallwerkstätten die Fahrradfrickler mögen)&lt;br /&gt;
* Standardisierungen an den verschiedenen Standorten? vs. Kooperation zwischen ganz verschiedenen Orten&lt;br /&gt;
* Verhältnis von &amp;quot;wir machen lokal alles selber&amp;quot; zu verteilter Produktion - möglichst einfache vs. komplexere (auf Fachkenntnisse angewiesene) Produkte&lt;br /&gt;
* Produktpalette in offener verteilter Fabrik&lt;br /&gt;
* Wie können Formen solidarischen Wirtschaftens in offenen verteilten Fabriken aussehen?&lt;br /&gt;
* was sind die verbindenden Elemente innerhalb des Kollaborationsverbundes? &amp;quot;Es gibt noch nicht diesen Teppich, der alles miteinander verwebt?&amp;quot; (Tom) Wie können verschiedene Werkstätten jenseits des Marktes miteinander in Beziehung kommen? Wie kann ein Maximum an Vielheit in dieser geteilten Struktur zusammen kommen? Standardisierung für Komplexität! / Lars: Der erste und wichtigste Faden in diesem Teppich könnte Open Source sein. Wenn Leute wirklich beginnen, die Modelle anderer zu bauen und weiterzuverbreiten, kommerziell motiviert, wird sich mehr Energie einstellen können? &lt;br /&gt;
* welche Partner kann man hinzuziehen? Die Deutsche Bahn, /Stadtverwaltungen z.B.? &lt;br /&gt;
* Personen, die Energie für den Eigenbau aufbringen sind fast nie Einzelpersonen, sondern Kollektive/Gruppen, die Ideale und Projekte haben&lt;br /&gt;
* Gleichzeitig entwickeln: Standardisierung vorantreiben und lustige Vielfalt wertschätzen und ermöglichen&lt;br /&gt;
* Wichtig: Anschlusstermine sind wichtig, um wirklich Fortschritte zu machen. Es war gut, sich gesehen zu haben. Face to Face is key :-) &lt;br /&gt;
*Lastenräder könnten gute Beispiele für Open-Source-Ökosysteme werden, weil sie so viele Zusammenhänge erlebbar machen, sichtbar und zugänglich zeigen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ey wo bleibt mein analytisches Schema?&amp;quot; Welche Produkte, Zielgruppen meint ihr überhaupt? Welche Bedürfnisse? &amp;quot;Ihr seid unklar in euren Begriffen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACTION! Mission-Statement vorbereiten für das Treffen in Köln, das verschiedene Perspektiven vereint. Wer ist dabei? Tom, ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .    &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WEITERER WORKSHOPVERLAUF&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
+ &amp;gt; Aus diesem allgemeinen Überblicksbild  gehen wir jetzt in    Einzelfragen, die sich konkret für die Akteure an den  individuellen    Standorten stellen. Bei der Besprechung dieser Fragen,  versuchen wir    immer wieder auch dieses große Bild von oben mit im Blick  zu  behalten,   um zu schauen, wie können die Lösungen der individuellen   Standorte  und  Akteure auch wieder positiv ins Ökosystem zurückwirken,  um   letztlich  alle zu stärken. So suchen wir nach Synergien, die  alle    vorwärtsbringen. -&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=3. LIZENZIERUNG &amp;amp; SCHUTZRECHTE, Rechtliche Fragen= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;   o                                 &lt;br /&gt;
 _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;O,&amp;gt; /O l----l&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    o                                 &lt;br /&gt;
  _/\_&amp;gt;   __                            &lt;br /&gt;
 O,&amp;gt; /O l----l&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FRAGEN, PROBLEME== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Mabe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Wunschagenda Markus Bergmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Kommerzieller Fokus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * wie schütze ich das projekt/produktidee gegen eine nachträgliche patentierung durch andere firmen&lt;br /&gt;
    * wie     und wo formuliere ich die open source hardware pinciples möglichst     allumfassend für ein projekt/produkt um einen maximalen schutz gegen     patentierung zu bekommen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    auch     die Creative Commens BY-SA Lizenz sagt ja das klone das urprojekt     erwähnen müssen und verbesserungen teilen sollen. Wie kann ich   vorgehen   bei verletzungen dieser lizenzbedingungen? Wie sieht die   Namensnennung   für Klone genau aus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    das     es zu klonen kommt zeigen andere open source hardware produkte    (arduino  z. Bsp.) Preis alleine ist zum Glück ja nicht alles. Wie    überzeuge ich  nachhaltig auch gegenüber Konkurrenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[aus dem Pad, von Nico]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    RECHTLICH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    ich     fände es interessant, einen anwalt einzuladen, der über   copyright/open   source/creative commons und den damit verbundenen   rechten und   möglichkeiten aufklärt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    ich     habe das gefühl, dass open source mehr ein modewort ist, unglaublich     toll klingt, aber teils unklar ist, was es überhaupt bedeutet. das     normale copyright bietet z.b. auch jedem menschen die möglichkeit,     privat alles nachzubauen und zu nutzen. zudem kommen die neuen     bewegungen ja eher aus den weichen medien, also musik/software und  ein    umdenken in material/konstruktionen/bauarten wirft viele fragen  auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    durch     welche bemühungen und öffnungen zeichnet sich opensource also    überhaupt  aus und wann ist ein projekt tatsächlich opensource bzw    creative  commons? wo verlaufen folglich die grenzen? was sind bisher    die  codes/stillen übereinkünfte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
INPUT &amp;amp; IDEEN&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;gt;     &amp;gt; &amp;gt; HINWEIS: Das ist keine Rechtsberatung! (sondern was ich,    nach  einigem Lesen und ein paar Gesprächen für mich destillieren    konnte.)  &amp;lt; &amp;lt; &amp;lt; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„All Hardware is born free.“ – „Alle Hardware wird frei geboren“ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbemerkung:     Rechte sind Texte, die versuchen mit kleinen handlichen Paketen die   zu   beschreiben und zu steuern. Die Wirklichkeit besteht aber nicht   aus   kleinen handlichen Paketen, sondern wuchert aus, schießt quer,   schwappt   über, läuft permanent aus den Grenzen der kleinen Pakete   heraus und   bringt immer wieder Neues. Richter nehmen dann aber diese   Texte und   versuchen damit den Gang der Wirklichkeit zu lenken. Das  ist  aber nicht   immer vorhersehbar oder erwartbar – wie das Verhältnis  der  kleinen  Texte  und Wirklichkeit ist und gesehen wird. Weil die   Wirklichkeit und  diese  Texte in einem „kreativen“ bzw. beweglichen   Verhältnis stehen.  Und  gerade der Bereich, in den wir uns mit   Open-Source-Lastenradbau   hineinbegeben, ist durch hohe Unschärfe in   diesem ganzen Rechtsbereich   geprägt. 100%ig klare Aussagen sind   deshalb schwer zu kriegen. Immer   wieder heißt es: Das kann man vorher   nicht wissen, dass müsste erst ein   Richter entscheiden – Ausgang   ungewiss. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wichtigste     Lektion vorweg und überhaupt ist: 100%ige Rechtssicherheit gibt es     nicht! Im besten Fall immer weniger oder gar nichts erwarten.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
5   S C H U T Z - R E C H T E&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    1. URHEBERRECHT &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Das Urheberrecht deckt „Werke der Kunst“ mit „körperlicher Festlegung“ ab, keine Funktionalitäten (things that do things)!     Bilder, Texte, evtl. auch Objekte, Choreographien und Musik sind     geschützt. Das heißt: Die Dokumentation ist (in aller Regel)   geschützt.   Aber auch „nichtfunktionelle Designelemente“ können   eventuell unter  das  Urheberrecht fallen. Was genau darunter fällt und   was nicht, wenn  man  den klaren Bereich von Musik, Text, Software,  Bild  und Film  verlässt,  ist schwammig – im Zweifelsfall entscheidet  der  Richter vor  Gericht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Wie? + &lt;br /&gt;
Das     Urheberrecht erhält man automatisch und umsonst! Man muss es nicht     extra beantragen. Und es gilt mindestens bis zum Tode des Urhebers  und    auch darüber hinaus. Weil man es automatisch erhält, verletzen  alle    anderen das Urheberrecht des Urhebers, wenn sie das Werk ohne   Erlaubnis   nutzen. Deshalb ist es unbedingt notwendig, eine   Free-Culture-Lizenz  zu  verwenden und deutlich sichtbar an alles   anzubringen, von dem man  will,  dass andere es nutzen. Ohne das ist es   ihnen rechtlich schlicht  nicht  möglich. Die beste weil erprobteste  und  verbreitetste Möglichkeit  dafür  sind die Creative Commons  Lizenzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was aber heißt das fürs Fahrrad? + &lt;br /&gt;
Lassen     sich mit Creative-Commons-Lizenzen Räder schützen/Hardware? Nun:     Funktionalitäten sind nicht geschützt. Besondere Bemalungen des Rads     könnten geschützt sein – darum Extra viel Klimbim anbringen, z.B.  eine    Flosse, um Urheberrechtsschutz zu haben? Vielleicht, ja. Damit  könnte    das Rad unter Umständen wegen einer besonderen Form oder  Farbgebung   oder  durch einen Nutzungskontext vom Urheberrecht  abgedeckt sein. Kann   man  aber i.d.R. nicht wissen vorher. Das würde  ein Richter vor einem   Gericht  entscheiden müssen. Empfehlung daher:  Nicht drauf verlassen   oder darauf  bauen. Trotzdem unbedingt die  Creative-Commons-Lizenzen   verwenden! Sie  geben dem Gegenüber  Sicherheit und zeigen, wie ihr   wollt, dass andere  eure Arbeit  weiterverwenden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Und die Creative Commons Non-Commercial Lizenz? + &lt;br /&gt;
Aber     was ist mit der Non-Commercial-Lizenz, die ja Open Desk verwendet?    Auch  andere Hardware-Projekte nutzen die doch. Soweit mir bekannt  ist,   ist  der Grund dafür zum einen der selbe wie oben angegeben: Die   Lizenz   zeigt, wie Open Desk verwendet werden möchte. Und zweitens  ist  es   wichtig, auf die bestehende Rechtsunsicherheit hinzuweisen:  Die    NC-Lizenz ist vor Gericht in diesem Kontext soweit mir bekannt  noch  nie   in einem Beispielfall durchverhandelt worden. Es gibt  keinen    Präzedenzfall. Damit besteht ein gewisses rechtliches Risiko  für einen    Verletzer – eventuell gilt sie ja doch! Dieses Risiko wirkt  in  gewisser   Weise schützend.  &lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    KURZE DISKUSSION DER NC-Lizenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Die NC-Lizenz wird sehr kontrovers diskutiert und hat viele Probleme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Hauptargument dagegen ist, dass es sich eigentlich nicht um eine Free-Culture-Lizenz handelt, klar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Auch  dürfen sich Dinge, die eine NC-Lizenz verwenden, nicht als     Open-Source-Hardware oder Open-Source-Software bezeichnen (Siehe     Open-Source-Hardware-Definition http://www.oshwa.org/definition/german/). Open Source erfordert explizit, dass kommerzielle Nutzung erlaubt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Die     meisten der kollaborativen Freiheiten, die offene Entwicklung und     offene Kultur bieten, werden durch die NC-Lizenz abgeschaltet bzw.     blockiert (wie z.B. Verringerung der Kollaborationskosten die bei     Lizenzverhandlungen oder Zahlungen entstehen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Da     die Entwicklung und Herstellung von Hardware sehr kostenintensiv ist     und deshalb i.d.R. mit finanziellen Einnahmen verknüpft werden muss,    ist  eine Weiterentwicklung von NC-lizenzierter Hardware kaum möglich    bzw.  extrem unwahrscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ein     weiteres NC-Lizenz-Problem ist, kaufe ich mir einen Tisch bei IKEA,     kann ich ihn, wenn ich ihn nicht mehr brauche, jederzeit legal     weiterverkaufen. Habe ich mir aber meinen eigenen Open Desk gebaut,    kann  ihn aber bei einem Umzug nicht mitnehmen, darf ich ihn nicht    verkaufen,  denn das wäre ja eine plötzliche kommerzielle Nutzung. Mit    einem  NC-lizenzierten Gegenstand habe ich also am Ende noch weniger    Freiheiten  als mit einem proprietären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Der     letzte wichtige Punkt ist, das es extrem unklar ist, wo kommerzielle     Nutzung beginnt und wo sie aufhört. Feiere ich eine Party mit meinen     Freunden, nutze dabei einen Open Desk und bitte meine Freunde am Ende    um  ein paar Euro als Zugabe für Getränke und Essen, ließe sich das    schon  als kommerzielle Nutzung vor Gericht einklagen und vielleicht    sogar  durchsetzen... Diese rechtliche Unschärfe sorgt dafür, das mit    einer  NC-Lizenz ein rechtliches Minenfeld geschaffen wird, welches   die   Nutzung, den Bau und Weiterentwicklung solcher Hardware extrem    erschwert  bzw. mit hohen Risiken belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . . . &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    2. PATENTRECHT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Schützt     Funktionalitäten (things that do things). Muss beantragt werden  („all    hardware is born free“). Eine wichtige Voraussetzung für die   Erteilung   ist die technische Neuheit (eng: prior art). Diese wird   geprüft.  Deshalb  ist eine Patentanmeldung langwierig und teuer. Will   man sich  davor  schützen, dass andere die eigene Idee patentieren,  muss  man sie  also gut  sichtbar und auffindbar publizieren. Dafür  lassen  sich  verschiedene  Wege finden und diskutieren. Wichtig ist,  dass die  Prüfer  es finden,  wenn jemand es beantragt. Die Gefahr, dass  jemand  die  Erfindung auf  eurer Seite findet und dann zur  Patentierung  einreicht,  ist deshalb aber  sehr sehr gering, da das  Risiko zu hoch  ist – Preis  und Aufwand für  einen Antrag sind hoch,  die Gefahr der  Nichterteilung  groß. Faustregel:  Niemand kann etwas,  dass einmal offen  ist,  patentieren! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was heißt das für den Open-Source-Fahrradbau? + &lt;br /&gt;
Abgesehen     davon, dass die Wahrscheinlichkeit beim solidarischen Lastenradbau    eine  Erfindung zu machen, die patentwürdig ist, eher gering ist, ist   es  auch  fraglich, wo der Sinn läge, ein Patent zu beantragen, wenn   man  die  Erfindung offen haben möchte. Prior Art (Technische Neuheit)   ist  euer  bester Freund. Darum publiziert publiziert publiziert –  „All   hardware is  born free“ – einmal offen publiziert, bleibt sie es  auch. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(     ! ) In den USA gibt es/gab es Experimente, eine Free-Culture-Lizenz    auf  das Patentrecht aufzubauen. Aber dafür braucht man vorher ein    Patent,  bevor man überhaupt darüber nachdenken kann... Darum lassen   wir  das hier  mal undiskutiert.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    3. GEBRAUCHSMUSTERSCHUTZ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? +&lt;br /&gt;
Sind     nicht überall auf der Welt zu finden. „Der kleine Bruder des   Patents“.   Muss beantragt werden. Schützt „gewerblich anwendbare   Erfindungen, die   neu sind und auf einem erfinderischen Schritt   beruhen.“ Alles, was man   mit Phantasie darunter sehen kann, lässt  sich  also so schützen. Die   Prüfer prüfen, ob der Antrag formal  richtig  ist, nicht aber, ob die   Neuheit wirklich gegeben ist! Die  Kosten für  einen Antrag sind deshalb   gering, man kann es also schnell  prüfen  lassen – die formale   Richtigkeit. Der Gebrauchmusterschutz  gilt  maximal 10 Jahre (3 Jahre   plus Verlängerung) und wird schnell  erteilt.  Es erfolgt wie erwähnt   keine Prüfung der Neuheit. Die   Rechtsbeständigkeit ist deshalb gering.   Unterschiede für uns zum   Patent: geringere Rechtssicherheit und   geringere Geltungsdauer. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
http://dpma.de/gebrauchsmuster/gebrauchsmusterschutz/index.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad?  + &lt;br /&gt;
Hat     man etwas, dass dort hereinpassen könnte, kann man den Antrag   stellen.   Es ist aber fraglich, ob wir im solidarischen Lastenradbau   wirklich   etwas erfinden können, dass der Neuheitsprüfung im  Streitfall  vor einem   Gericht dann standhält. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(     ! ) Soweit mir bekannt ist, gibt es keine Free-Culture-Lizenz, die   auf   den Gebrauchsmusterschutz aufsetzt. Deshalb wäre es schwierig,   anderen   ohne jeweilige individuelle Rücksprache Nutzung zu erlauben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 + Könnte     man nicht ein Gebrauchsmuster beantragen, eine NC-Lizenz verwenden   und   mit dem Gebrauchsmuster Verletzern der NC-Lizenz drohen, seine     rechtliche Ausgangslage etwas verbessern? + &lt;br /&gt;
Ja, könnte man versuchen. Bzw. mal genau durchdenken. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    4. GESCHMACKSMUSTERSCHUTZ (Eingetragenes Design)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
„Ist     ein gewerbliches Schutzrecht, das seinem Inhaber die ausschließliche     Befugnis zur Benutzung einer ästhetischen Erscheinungsform (Gestalt,     Farbe, Form) verleiht.“ Da wo das Urheberrecht also unscharf wird –   was   ist noch geschützt oder nicht – kann das Geschmacksmuster   Klarheit   bringen bzw. Fakten schaffen. Voraussetzung ist die Neuheit  –  kein   ähnliches Design darf vorhanden sein im Markt. Neuheit wird   aber   ebenfalls nicht geprüft, weshalb die Rechtssicherheit auch   geringer  ist.  Geltung für max. 25 Jahre. Kosten für die Beantragung    überschaubar. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Fürs Fahrrad? +&lt;br /&gt;
Hat   man ein ganz besonderes Design, kann man es also versuchen. Tills   XYZ   Räder hätten vielleicht eine Chance gehabt, obwohl sie ihre   besondere   Ästhetik dadurch erhalten, dass die Funktionalität frei   liegt - dass  sie  blanke Funktionalität sind (also etwas, dass   eigentlich durch  Patent  und Gebrauchsmuster abgedeckt ist) ... Wie   würde ein Richter  das  interpretieren? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(     ! ) Ich kenne keine Free-Culture-Lizenz die auf das Geschmacksmuster     aufbaut. Deshalb wäre es schwierig, anderen ohne jeweilige   individuelle   Rücksprache Nutzung zu erlauben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    5. MARKENSCHUTZ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was? + &lt;br /&gt;
Marken     können Wort-, Bild-, Klang- und Farbmarken sein und es gibt sogar     3-dimensionale Marken. Sie müssen extra beantragt werden. Die Kosten     sind überschaubar bis hoch (je nach gewünschtem Schutzumfang). Die    Marke  kann immer wieder verlängert werden und kann deshalb   theoretisch   unendlich weiterlaufen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Für den solidarischen Open-Source-Lastenradbau? + &lt;br /&gt;
Die     Open-Source-Hardware-Definition sieht eindeutig den Schutz von  Marken    vor bzw. unterstützt oder man könnte sogar fast sagen  empfiehlt ihn.    Wenn jeder die Hardware herstellen kann, ist es gerade  wichtig, wer  das   macht, mit welchen Fähigkeiten, Maschinen,  Materialien, mit  welcher   Sorgfalt und vielleicht auch welchem  Ethos... Jeder kann die  Baupläne   der TV-B-Gone runterladen, das Gerät  herstellen und  verkaufen. Aber   nicht unter dem Namen „TV-B-Gone“,  denn der ist von  Mitch Altman   (Cornfield Electronics) geschützt  worden. http://de.wikipedia.org/wiki/TV-B-Gone&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
D.h.     – wäre „Carla Cargo“ als Marke registriert, könnte jeder mit den    Plänen  eigene Anhänger herstellen und sie weiterentwickeln, aber sie    nicht als  „Carla Cargo“ bezeichnen bzw. so in den Markt bringen, auch    keine  Workshops anbieten, in denen „Carla Cargos“ gebaut werden.  Denkt   man das  weiter, kann man auch versuchen, besondere Farbmarken  zu  wählen  (das  Telekom-Pink ist z.B. geschützt, lässt sich eine  feuerrote  Gabel   denken?) oder sogar dreidimensionale Marken zu  entwickeln  (vielleicht   hat eine Carla Cargo immer eine coole  Haifischflosse usw.)  und sich das   schützen lassen. Modeschnittmuster  sind per se nicht  schützbar.  Deshalb  drucken die großen Marken ihre  Logos auf die  Sachen, denn die  sind  geschützt. Und am Ende geht es  nicht um die  schöne Unterhose,  sondern um  den Schriftzug darauf...  Also einfach  Marken auf  nicht-schützbares  kleben? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Kann     ich die XYZ-Verbindung als dreidimensionale Marke sichern? Nein,  weil    es sich um eine Funktionalität handelt. Lego hat viele Jahre  dafür    gekämpft, ihr Steckfunktionssystem nach Ablauf des  Patentschutzes   weiter  als dreidimensionale Marke zu schützen,  letztlich sind sie  aber   gescheitert. Lego ist jetzt frei. Wir sehen  auch immer mehr Klone  im   Markt. Aber XYZ-Spaceframe als Wortmarke?  Ziemlich sicher ja.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Was könnte das für unsere dezentrale Fabrik bedeuten? +&lt;br /&gt;
Man     könnte sich „Carla Cargos“ und andere „Marken“ als ein Franchise     vorstellen. Auch in Berlin kann man sich einen „Carla Cargo“ bauen.   Das   Netzwerk baut zusammen seine Marken auf, macht sie überall   bekannt.  Aber  wenn man in Berlin oder Wien z.B. einen „Carla Cargo“   baut oder   verkauft, zahlt man etwas an den Erfinder... Das kann für   die   kommerzielle Leistungsfähigkeit und Stärke des ganzen Netzwerkes   sehr   gut sein. – „gemeinsame Marken“ aufbauen und so die Nachfrage   stärken   (Ich glaub z.B. an ein großes Potential von XYZ). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit     so einer Übereinkunft ist es wünschenswert für alle, dass auch    woanders  XYZ Workshops durchgeführt werden. Für alle Akteure. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Abgesehen davon: Der Aufbau von Marken ist für eine Geschäftsentwicklung ohnehin so gut wie immer richtig.) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;amp; Es ist eine Überlegung wert, dass man in so einem Netzwerk/mit so einer Lösung auf die schlechte NC-Lösung verzichten kann/könnte! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    FAZIT &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Also was machen wir nun? + &lt;br /&gt;
Mein     allgemeiner Tipp: Alle Rechte oben außer das Urheberrecht müssen   extra   beantragt werden. Will man etwas „open“ lassen, beantragt man   also   einfach nichts! Das Urheberrecht wird eine ungefragt angeklemmt   und   deshalb muss man es gestalten. Wichtig ist zu verstehen, dass   vom   Urheberrecht kein verlässlicher oder umfassender Schutz für   Hardware   erwartet werden kann im Moment nicht und wahrscheinlich (und   auch   hoffentlich!) niemals. &lt;br /&gt;
Mit     einem Markenschutz hingegen – der eindeutig sinnvoll und   wünschenswert   ist für Open-Source-Hardware-Ökosysteme – kann man  seine  individuelle   Position auf einem Markt stärken und sogar zu   interessanten und relativ   rechtsfesten (Marken-Lizenzierung)   Verabredungen in überregionalen   Netzwerken kommen. Bzw. man kann das   versuchen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
   ^  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ok. Bitte hochscrollen zu den Fragen. Lassen sich jetzt alle Fragen beantworten? Welche nicht? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   ^&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
DISKUSSION IM WORKSHOP  | PROTOKOLL:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ab wann beginnt &amp;quot;kommerziell&amp;quot; für offene Werkstätten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Bemessung Entwicklungskosten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Lizenz-   und Produktschutz für individuelle Bauten und Upcycling (Verteilung  von  Aufgaben nach Profession, Plakette), Haftungsfragen etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Problem: Haftungsfragen, Garantieleistung und Versicherungsschutz?   Lösbar durch Marke - die Marke geht auch mit einer Garantieleistung   einher - gibt es irgendwo eine FAQ zu diesen Fragen im Lastenradwiki?   Auf der Seite der Anstiftung Ertomis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwurf Workshopstruktur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Teilnehmende Projekte =&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8828</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8828"/>
		<updated>2015-02-24T19:58:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: /* Open Source &amp;amp;= Kollaboration */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;     o    &lt;br /&gt;
. _/\_ &amp;gt;  ___&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teilnehmer:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer [https://www.n55.dk/ N55] und [https://www.xyzcargo.com/ XYZ CARGO] , till [AT] n55.dk &lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, [https://www.facebook.com/pages/Cargo-Bike-Fans-Berlin/191182021004757 cbf berlin]  , [http://www.nicojungel.net/solar.html 8rad] &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Workshopleiter:=== &lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=2. EINFÜHRUNG: Dezentrales offenes Produzieren= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;           O`                                 &lt;br /&gt;
\__/ .. _/\_&amp;gt;                             &lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt; oo    O,&amp;gt; /O  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Fablabs===&lt;br /&gt;
* Vergleich: Fablabs https://www.fablabs.io/map &lt;br /&gt;
* Fablabs sind dezentrale, unabhängige Fertigungsstätten. „To make almost everything“. Bild: http://www2.dxarts.washington.edu/images/fremont-aerial-overview.jpg&lt;br /&gt;
* Ist das die Produktion der Zukunft? Produkt/Produktionsbedürfnis sucht passende Fabrik? Beispiel: Britehub https://britehub.com/ &amp;amp; MakersRow http://makersrow.com/  &lt;br /&gt;
* Lokale Produktion mittels globaler Baupläne: From „Products In and Waste out“ to „DATA In to DATA Out“ Bild: http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png , Blogpost dazu: http://bloglz.de/from-_products-in-waste-out-to-_data-in-data-out/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Open Source &amp;amp;= Kollaboration===&lt;br /&gt;
* Fablabs entwickeln sich massiv auf Open Source Prinzipien – dem offenen Austausch von Bauplänen und Möglichkeiten. Drei Beispiele: Arduino -     Physical Computing und Arduino Community - http://arduino.cc , Thingiverse – Digital Designs for Physical Objects http://thingiverse.com, GitHub – Open Source Software http://github.com + &lt;br /&gt;
* Sinn von Open Source – Nicht nur sein eigenes Design öffnen, sondern die Vorteile von Open Source nutzen, auf ein lebendiges Ökosystem zurückgreifen zu können, etwas dazuzugeben, gemeinsam etwas zu entwickeln. - „It is not „Open Source Your Hardware“ it is „Building Open Source Hardware“. (Sam Muirhead http://cameralibre.cc )  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
-&amp;gt; Jedes Mal, wenn ein Fablab irgendwo Erfolg hat, bekannt wird und   etwas   offenes und woanders gut nutzbares schafft, gewinnen alle   anderen   Fablabs. -&amp;gt; Die Nachfrage wächst und die  Leistungsfähigkeit  aller. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
    [aus dem Pad, von Nico]&lt;br /&gt;
    „wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
    (...) ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
-&amp;gt;  „Was wäre, wenn IKEA Open Structures-Teile in großer Masse   produzieren   würde?“ Das Ökosystem würde wachsen, und die  Möglichkeiten  aller, damit  zu arbeiten und auch Geld zu verdienen  (insofern OS Open  Source  wäre), würden wachsen. Ein Markt für z.B. Reparaturen, individuelle  Hacks und  Sonderteile oder Add ons würde  entstehen, den  viele besetzen  können –  Long-Tail. (Offene  Ökosystemperspektive) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= &amp;gt;  Für den dezentralen Lastenradbau: Wie agieren die individuellen Standorte, um Dinge in dieses Netzwerk/dieses Ökosystem zurückzugeben, um es für alle stark zu   machen   und jedem einzelnen Standort seine Arbeit zu erleichtern,  damit  jeder   einzelne Standort es nutzen kann. &lt;br /&gt;
Welche Open-Source-„Produkte“ würden das erleichtern, wie sind Abläufe und gemeinsame Kommunikation gestaltet? Wie kann ein gemeinsames  Ökosystem entstehen, welches allen Vorteile bringt? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;amp; NC-Lizenzen? Das Beispiel Open Desk – Distributed Manufacturing=== &lt;br /&gt;
(NC = Nicht-kommerzielle Nutzung) &lt;br /&gt;
* Beispiel Open Desk – Design for Open Making. https://www.opendesk.cc/&lt;br /&gt;
* Tische, die mit in den meisten Fablabs vorhandenen digitalen Werkzeugen hergestellt werden können. &lt;br /&gt;
* Idee     des „Schutzes“ durch eine NC-Lizenz. Ich darf den Tisch für mich    selbst  herstellen, aber nicht verkaufen. Aber die Plattform  vermittelt   mir  auch lokale Hersteller  – z.B. Fablabs – die es für  mich   herstellen. Als  Kunde kaufe ich von diesem Fablab dann den  Tisch. Das   Fablab nimmt also  eine kommerzielle Nutzung des Designs  vor. Das  Fablab  hat einen Vertrag  mit Open Desk – einen Teil der  Einnahmen wird  an die  Designer  weiterüberwiesen = Verteilte  Herstellung &lt;br /&gt;
* (Hinweis: NC = nicht Open Source, Achtung bei der Wortwahl, mehr dazu unten bei „LIZENZEN“) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=&amp;gt; Können wir uns so was generell auch für den Lastenradbau vorstellen?     Dass Christophe in Berlin Tims Räder herstellt, verkauft und etwas  an    Tim weiterüberweist. Oder Tim auch Carla Cargos baut und an  Mabe    überweist? Es gibt verschiedene „Produkte“ oder „Designs“  entwickelt   von  verschiedenen Designern, die auch an anderen Orten  hergestellt   werden  können? Manche Werkstätten haben das Wissen, die  Werkzeuge und    Fähigkeiten, um auch diese Designs oder eine Auswahl  von Designs aus   der  Palette herzustellen, tun es und geben etwas von  diesen Einnahmen   ab? &lt;br /&gt;
* Welche     „Produkte“ ließen sich so etablieren und aufbauen? Zum Nutzen aller?     (Open Source: Umso leichter Designs vor Ort reproduzierbar sind,  desto    besser kann man sich das vorstellen.) &lt;br /&gt;
* Welche Werkzeuge brauchen wir dafür? &lt;br /&gt;
* Welche Vereinbarungen treffen wir? &lt;br /&gt;
* ... Welche Fragen tauchen dann auf ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterlesen und Weitergucken zur Einführung:=== &lt;br /&gt;
* Simone Cicero on Open Platforms http://meedabyte.com/2014/12/20/the-future-of-manufacturing-platforms-and-distributed-fabrication/&lt;br /&gt;
* Platform Design Flowchart  http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==ERSTE FRAGEN &amp;amp; DISKUSSION  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* NC-Lizenzen für Lastenradproduktion / - distribution - übertragbar?&lt;br /&gt;
* Copy/paste vs. Eigenbau / lernen - Professionalisierung der FabLabs eher Service als Wissenstransfer?&lt;br /&gt;
* Nutzen &amp;amp; Effizienz vs. Gruppen- und Lernprozess - Widerspruch überwinden?&lt;br /&gt;
* Konkurenz verschiedener Geschäftmodelle: Distribution von Rohstoffen oder integriertes Modell von Re- und Upcycling &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ABSCHLUSSDISKUSSION ZUR OFFENEN VERTEILTEN FABRIK==&lt;br /&gt;
Das hier ist das Protkoll der Abschlussdiskussion am Ende des Workshops in der wir auf das Ausgangsbild zurückkamen:&lt;br /&gt;
* Welche Infrastruktur brauchen wir? Schweißen ist schlecht, Aufwand zu hoch? Jedoch gehen die Schweißworkshops sehr gut! Menschen wollen Schweißen lernen  (Fahrradwerkstätten, die Schweißen ertragen bzw. Metallwerkstätten die Fahrradfrickler mögen)&lt;br /&gt;
* Standardisierungen an den verschiedenen Standorten? vs. Kooperation zwischen ganz verschiedenen Orten&lt;br /&gt;
* Verhältnis von &amp;quot;wir machen lokal alles selber&amp;quot; zu verteilter Produktion - möglichst einfache vs. komplexere (auf Fachkenntnisse angewiesene) Produkte&lt;br /&gt;
* Produktpalette in offener verteilter Fabrik&lt;br /&gt;
* Wie können Formen solidarischen Wirtschaftens in offenen verteilten Fabriken aussehen?&lt;br /&gt;
* was sind die verbindenden Elemente innerhalb des Kollaborationsverbundes? &amp;quot;Es gibt noch nicht diesen Teppich, der alles miteinander verwebt?&amp;quot; (Tom) Wie können verschiedene Werkstätten jenseits des Marktes miteinander in Beziehung kommen? Wie kann ein Maximum an Vielheit in dieser geteilten Struktur zusammen kommen? Standardisierung für Komplexität! / Lars: Der erste und wichtigste Faden in diesem Teppich könnte Open Source sein. Wenn Leute wirklich beginnen, die Modelle anderer zu bauen und weiterzuverbreiten, kommerziell motiviert, wird sich mehr Energie einstellen können? &lt;br /&gt;
* welche Partner kann man hinzuziehen? Die Deutsche Bahn, /Stadtverwaltungen z.B.? &lt;br /&gt;
* Personen, die Energie für den Eigenbau aufbringen sind fast nie Einzelpersonen, sondern Kollektive/Gruppen, die Ideale und Projekte haben&lt;br /&gt;
* Gleichzeitig entwickeln: Standardisierung vorantreiben und lustige Vielfalt wertschätzen und ermöglichen&lt;br /&gt;
* Wichtig: Anschlusstermine sind wichtig, um wirklich Fortschritte zu machen. Es war gut, sich gesehen zu haben. Face to Face is key :-) &lt;br /&gt;
*Lastenräder könnten gute Beispiele für Open-Source-Ökosysteme werden, weil sie so viele Zusammenhänge erlebbar machen, sichtbar und zugänglich zeigen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ey wo bleibt mein analytisches Schema?&amp;quot; Welche Produkte, Zielgruppen meint ihr überhaupt? Welche Bedürfnisse? &amp;quot;Ihr seid unklar in euren Begriffen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACTION! Mission-Statement vorbereiten für das Treffen in Köln, das verschiedene Perspektiven vereint. Wer ist dabei? Tom, ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .    &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WEITERER WORKSHOPVERLAUF&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
+ &amp;gt; Aus diesem allgemeinen Überblicksbild  gehen wir jetzt in    Einzelfragen, die sich konkret für die Akteure an den  individuellen    Standorten stellen. Bei der Besprechung dieser Fragen,  versuchen wir    immer wieder auch dieses große Bild von oben mit im Blick  zu  behalten,   um zu schauen, wie können die Lösungen der individuellen   Standorte  und  Akteure auch wieder positiv ins Ökosystem zurückwirken,  um   letztlich  alle zu stärken. So suchen wir nach Synergien, die  alle    vorwärtsbringen. -&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwurf Workshopstruktur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Teilnehmende Projekte =&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8827</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8827"/>
		<updated>2015-02-24T19:57:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: /* ABSCHLUSSDISKUSSION ZUR OFFENEN VERTEILTEN FABRIK */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;     o    &lt;br /&gt;
. _/\_ &amp;gt;  ___&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teilnehmer:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer [https://www.n55.dk/ N55] und [https://www.xyzcargo.com/ XYZ CARGO] , till [AT] n55.dk &lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, [https://www.facebook.com/pages/Cargo-Bike-Fans-Berlin/191182021004757 cbf berlin]  , [http://www.nicojungel.net/solar.html 8rad] &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Workshopleiter:=== &lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=2. EINFÜHRUNG: Dezentrales offenes Produzieren= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;           O`                                 &lt;br /&gt;
\__/ .. _/\_&amp;gt;                             &lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt; oo    O,&amp;gt; /O  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Fablabs===&lt;br /&gt;
* Vergleich: Fablabs https://www.fablabs.io/map &lt;br /&gt;
* Fablabs sind dezentrale, unabhängige Fertigungsstätten. „To make almost everything“. Bild: http://www2.dxarts.washington.edu/images/fremont-aerial-overview.jpg&lt;br /&gt;
* Ist das die Produktion der Zukunft? Produkt/Produktionsbedürfnis sucht passende Fabrik? Beispiel: Britehub https://britehub.com/ &amp;amp; MakersRow http://makersrow.com/  &lt;br /&gt;
* Lokale Produktion mittels globaler Baupläne: From „Products In and Waste out“ to „DATA In to DATA Out“ Bild: http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png , Blogpost dazu: http://bloglz.de/from-_products-in-waste-out-to-_data-in-data-out/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Open Source &amp;amp;= Kollaboration===&lt;br /&gt;
* Fablabs entwickeln sich massiv auf Open Source Prinzipien – dem offenen Austausch von Bauplänen und Möglichkeiten. Drei Beispiele: Arduino -     Physical Computing und Arduino Community - http://arduino.cc , Thingiverse – Digital Designs for Physical Objects http://thingiverse.com, GitHub – Open Source Software http://github.com + &lt;br /&gt;
* Sinn von Open Source – Nicht nur sein eigenes Design öffnen, sondern die Vorteile von Open Source nutzen, auf ein lebendiges Ökosystem zurückgreifen zu können, etwas dazuzugeben, gemeinsam etwas zu entwickeln. - „It is not „Open Source Your Hardware“ it is „Building Open Source Hardware“. (Sam Muirhead http://cameralibre.cc )  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
-&amp;gt; Jedes Mal, wenn ein Fablab irgendwo Erfolg hat, bekannt wird und   etwas   offenes und woanders gut nutzbares schafft, gewinnen alle   anderen   Fablabs. -&amp;gt; Die Nachfrage wächst und die  Leistungsfähigkeit  aller. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    [aus dem Pad, von Nico]&lt;br /&gt;
    „wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
    (...) ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
-&amp;gt;  „Was wäre, wenn IKEA Open Structures-Teile in großer Masse   produzieren   würde?“ Das Ökosystem würde wachsen, und die  Möglichkeiten  aller, damit  zu arbeiten und auch Geld zu verdienen  (insofern OS Open  Source  wäre), würden wachsen. Ein Markt für z.B. Reparaturen, individuelle  Hacks und  Sonderteile oder Add ons würde  entstehen, den  viele besetzen  können –  Long-Tail. (Offene  Ökosystemperspektive) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= &amp;gt;  Für den dezentralen Lastenradbau: Wie agieren die individuellen Standorte, um Dinge in dieses Netzwerk/dieses Ökosystem zurückzugeben, um es für alle stark zu   machen   und jedem einzelnen Standort seine Arbeit zu erleichtern,  damit  jeder   einzelne Standort es nutzen kann. &lt;br /&gt;
Welche Open-Source-„Produkte“ würden das erleichtern, wie sind Abläufe und gemeinsame Kommunikation gestaltet? Wie kann ein gemeinsames  Ökosystem entstehen, welches allen Vorteile bringt? -&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;amp; NC-Lizenzen? Das Beispiel Open Desk – Distributed Manufacturing=== &lt;br /&gt;
(NC = Nicht-kommerzielle Nutzung) &lt;br /&gt;
* Beispiel Open Desk – Design for Open Making. https://www.opendesk.cc/&lt;br /&gt;
* Tische, die mit in den meisten Fablabs vorhandenen digitalen Werkzeugen hergestellt werden können. &lt;br /&gt;
* Idee     des „Schutzes“ durch eine NC-Lizenz. Ich darf den Tisch für mich    selbst  herstellen, aber nicht verkaufen. Aber die Plattform  vermittelt   mir  auch lokale Hersteller  – z.B. Fablabs – die es für  mich   herstellen. Als  Kunde kaufe ich von diesem Fablab dann den  Tisch. Das   Fablab nimmt also  eine kommerzielle Nutzung des Designs  vor. Das  Fablab  hat einen Vertrag  mit Open Desk – einen Teil der  Einnahmen wird  an die  Designer  weiterüberwiesen = Verteilte  Herstellung &lt;br /&gt;
* (Hinweis: NC = nicht Open Source, Achtung bei der Wortwahl, mehr dazu unten bei „LIZENZEN“) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=&amp;gt; Können wir uns so was generell auch für den Lastenradbau vorstellen?     Dass Christophe in Berlin Tims Räder herstellt, verkauft und etwas  an    Tim weiterüberweist. Oder Tim auch Carla Cargos baut und an  Mabe    überweist? Es gibt verschiedene „Produkte“ oder „Designs“  entwickelt   von  verschiedenen Designern, die auch an anderen Orten  hergestellt   werden  können? Manche Werkstätten haben das Wissen, die  Werkzeuge und    Fähigkeiten, um auch diese Designs oder eine Auswahl  von Designs aus   der  Palette herzustellen, tun es und geben etwas von  diesen Einnahmen   ab? &lt;br /&gt;
* Welche     „Produkte“ ließen sich so etablieren und aufbauen? Zum Nutzen aller?     (Open Source: Umso leichter Designs vor Ort reproduzierbar sind,  desto    besser kann man sich das vorstellen.) &lt;br /&gt;
* Welche Werkzeuge brauchen wir dafür? &lt;br /&gt;
* Welche Vereinbarungen treffen wir? &lt;br /&gt;
* ... Welche Fragen tauchen dann auf ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterlesen und Weitergucken zur Einführung:=== &lt;br /&gt;
* Simone Cicero on Open Platforms http://meedabyte.com/2014/12/20/the-future-of-manufacturing-platforms-and-distributed-fabrication/&lt;br /&gt;
* Platform Design Flowchart  http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==ERSTE FRAGEN &amp;amp; DISKUSSION  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* NC-Lizenzen für Lastenradproduktion / - distribution - übertragbar?&lt;br /&gt;
* Copy/paste vs. Eigenbau / lernen - Professionalisierung der FabLabs eher Service als Wissenstransfer?&lt;br /&gt;
* Nutzen &amp;amp; Effizienz vs. Gruppen- und Lernprozess - Widerspruch überwinden?&lt;br /&gt;
* Konkurenz verschiedener Geschäftmodelle: Distribution von Rohstoffen oder integriertes Modell von Re- und Upcycling &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ABSCHLUSSDISKUSSION ZUR OFFENEN VERTEILTEN FABRIK==&lt;br /&gt;
Das hier ist das Protkoll der Abschlussdiskussion am Ende des Workshops in der wir auf das Ausgangsbild zurückkamen:&lt;br /&gt;
* Welche Infrastruktur brauchen wir? Schweißen ist schlecht, Aufwand zu hoch? Jedoch gehen die Schweißworkshops sehr gut! Menschen wollen Schweißen lernen  (Fahrradwerkstätten, die Schweißen ertragen bzw. Metallwerkstätten die Fahrradfrickler mögen)&lt;br /&gt;
* Standardisierungen an den verschiedenen Standorten? vs. Kooperation zwischen ganz verschiedenen Orten&lt;br /&gt;
* Verhältnis von &amp;quot;wir machen lokal alles selber&amp;quot; zu verteilter Produktion - möglichst einfache vs. komplexere (auf Fachkenntnisse angewiesene) Produkte&lt;br /&gt;
* Produktpalette in offener verteilter Fabrik&lt;br /&gt;
* Wie können Formen solidarischen Wirtschaftens in offenen verteilten Fabriken aussehen?&lt;br /&gt;
* was sind die verbindenden Elemente innerhalb des Kollaborationsverbundes? &amp;quot;Es gibt noch nicht diesen Teppich, der alles miteinander verwebt?&amp;quot; (Tom) Wie können verschiedene Werkstätten jenseits des Marktes miteinander in Beziehung kommen? Wie kann ein Maximum an Vielheit in dieser geteilten Struktur zusammen kommen? Standardisierung für Komplexität! / Lars: Der erste und wichtigste Faden in diesem Teppich könnte Open Source sein. Wenn Leute wirklich beginnen, die Modelle anderer zu bauen und weiterzuverbreiten, kommerziell motiviert, wird sich mehr Energie einstellen können? &lt;br /&gt;
* welche Partner kann man hinzuziehen? Die Deutsche Bahn, /Stadtverwaltungen z.B.? &lt;br /&gt;
* Personen, die Energie für den Eigenbau aufbringen sind fast nie Einzelpersonen, sondern Kollektive/Gruppen, die Ideale und Projekte haben&lt;br /&gt;
* Gleichzeitig entwickeln: Standardisierung vorantreiben und lustige Vielfalt wertschätzen und ermöglichen&lt;br /&gt;
* Wichtig: Anschlusstermine sind wichtig, um wirklich Fortschritte zu machen. Es war gut, sich gesehen zu haben. Face to Face is key :-) &lt;br /&gt;
*Lastenräder könnten gute Beispiele für Open-Source-Ökosysteme werden, weil sie so viele Zusammenhänge erlebbar machen, sichtbar und zugänglich zeigen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ey wo bleibt mein analytisches Schema?&amp;quot; Welche Produkte, Zielgruppen meint ihr überhaupt? Welche Bedürfnisse? &amp;quot;Ihr seid unklar in euren Begriffen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACTION! Mission-Statement vorbereiten für das Treffen in Köln, das verschiedene Perspektiven vereint. Wer ist dabei? Tom, ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .    &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WEITERER WORKSHOPVERLAUF&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
+ &amp;gt; Aus diesem allgemeinen Überblicksbild  gehen wir jetzt in    Einzelfragen, die sich konkret für die Akteure an den  individuellen    Standorten stellen. Bei der Besprechung dieser Fragen,  versuchen wir    immer wieder auch dieses große Bild von oben mit im Blick  zu  behalten,   um zu schauen, wie können die Lösungen der individuellen   Standorte  und  Akteure auch wieder positiv ins Ökosystem zurückwirken,  um   letztlich  alle zu stärken. So suchen wir nach Synergien, die  alle    vorwärtsbringen. -&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwurf Workshopstruktur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Teilnehmende Projekte =&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8826</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8826"/>
		<updated>2015-02-24T19:57:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: /* ERSTE FRAGEN &amp;amp; DISKUSSION  | PROTOKOLL: */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;     o    &lt;br /&gt;
. _/\_ &amp;gt;  ___&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teilnehmer:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer [https://www.n55.dk/ N55] und [https://www.xyzcargo.com/ XYZ CARGO] , till [AT] n55.dk &lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, [https://www.facebook.com/pages/Cargo-Bike-Fans-Berlin/191182021004757 cbf berlin]  , [http://www.nicojungel.net/solar.html 8rad] &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Workshopleiter:=== &lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=2. EINFÜHRUNG: Dezentrales offenes Produzieren= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;           O`                                 &lt;br /&gt;
\__/ .. _/\_&amp;gt;                             &lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt; oo    O,&amp;gt; /O  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Fablabs===&lt;br /&gt;
* Vergleich: Fablabs https://www.fablabs.io/map &lt;br /&gt;
* Fablabs sind dezentrale, unabhängige Fertigungsstätten. „To make almost everything“. Bild: http://www2.dxarts.washington.edu/images/fremont-aerial-overview.jpg&lt;br /&gt;
* Ist das die Produktion der Zukunft? Produkt/Produktionsbedürfnis sucht passende Fabrik? Beispiel: Britehub https://britehub.com/ &amp;amp; MakersRow http://makersrow.com/  &lt;br /&gt;
* Lokale Produktion mittels globaler Baupläne: From „Products In and Waste out“ to „DATA In to DATA Out“ Bild: http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png , Blogpost dazu: http://bloglz.de/from-_products-in-waste-out-to-_data-in-data-out/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Open Source &amp;amp;= Kollaboration===&lt;br /&gt;
* Fablabs entwickeln sich massiv auf Open Source Prinzipien – dem offenen Austausch von Bauplänen und Möglichkeiten. Drei Beispiele: Arduino -     Physical Computing und Arduino Community - http://arduino.cc , Thingiverse – Digital Designs for Physical Objects http://thingiverse.com, GitHub – Open Source Software http://github.com + &lt;br /&gt;
* Sinn von Open Source – Nicht nur sein eigenes Design öffnen, sondern die Vorteile von Open Source nutzen, auf ein lebendiges Ökosystem zurückgreifen zu können, etwas dazuzugeben, gemeinsam etwas zu entwickeln. - „It is not „Open Source Your Hardware“ it is „Building Open Source Hardware“. (Sam Muirhead http://cameralibre.cc )  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
-&amp;gt; Jedes Mal, wenn ein Fablab irgendwo Erfolg hat, bekannt wird und   etwas   offenes und woanders gut nutzbares schafft, gewinnen alle   anderen   Fablabs. -&amp;gt; Die Nachfrage wächst und die  Leistungsfähigkeit  aller. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    [aus dem Pad, von Nico]&lt;br /&gt;
    „wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
    (...) ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
-&amp;gt;  „Was wäre, wenn IKEA Open Structures-Teile in großer Masse   produzieren   würde?“ Das Ökosystem würde wachsen, und die  Möglichkeiten  aller, damit  zu arbeiten und auch Geld zu verdienen  (insofern OS Open  Source  wäre), würden wachsen. Ein Markt für z.B. Reparaturen, individuelle  Hacks und  Sonderteile oder Add ons würde  entstehen, den  viele besetzen  können –  Long-Tail. (Offene  Ökosystemperspektive) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= &amp;gt;  Für den dezentralen Lastenradbau: Wie agieren die individuellen Standorte, um Dinge in dieses Netzwerk/dieses Ökosystem zurückzugeben, um es für alle stark zu   machen   und jedem einzelnen Standort seine Arbeit zu erleichtern,  damit  jeder   einzelne Standort es nutzen kann. &lt;br /&gt;
Welche Open-Source-„Produkte“ würden das erleichtern, wie sind Abläufe und gemeinsame Kommunikation gestaltet? Wie kann ein gemeinsames  Ökosystem entstehen, welches allen Vorteile bringt? -&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;amp; NC-Lizenzen? Das Beispiel Open Desk – Distributed Manufacturing=== &lt;br /&gt;
(NC = Nicht-kommerzielle Nutzung) &lt;br /&gt;
* Beispiel Open Desk – Design for Open Making. https://www.opendesk.cc/&lt;br /&gt;
* Tische, die mit in den meisten Fablabs vorhandenen digitalen Werkzeugen hergestellt werden können. &lt;br /&gt;
* Idee     des „Schutzes“ durch eine NC-Lizenz. Ich darf den Tisch für mich    selbst  herstellen, aber nicht verkaufen. Aber die Plattform  vermittelt   mir  auch lokale Hersteller  – z.B. Fablabs – die es für  mich   herstellen. Als  Kunde kaufe ich von diesem Fablab dann den  Tisch. Das   Fablab nimmt also  eine kommerzielle Nutzung des Designs  vor. Das  Fablab  hat einen Vertrag  mit Open Desk – einen Teil der  Einnahmen wird  an die  Designer  weiterüberwiesen = Verteilte  Herstellung &lt;br /&gt;
* (Hinweis: NC = nicht Open Source, Achtung bei der Wortwahl, mehr dazu unten bei „LIZENZEN“) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=&amp;gt; Können wir uns so was generell auch für den Lastenradbau vorstellen?     Dass Christophe in Berlin Tims Räder herstellt, verkauft und etwas  an    Tim weiterüberweist. Oder Tim auch Carla Cargos baut und an  Mabe    überweist? Es gibt verschiedene „Produkte“ oder „Designs“  entwickelt   von  verschiedenen Designern, die auch an anderen Orten  hergestellt   werden  können? Manche Werkstätten haben das Wissen, die  Werkzeuge und    Fähigkeiten, um auch diese Designs oder eine Auswahl  von Designs aus   der  Palette herzustellen, tun es und geben etwas von  diesen Einnahmen   ab? &lt;br /&gt;
* Welche     „Produkte“ ließen sich so etablieren und aufbauen? Zum Nutzen aller?     (Open Source: Umso leichter Designs vor Ort reproduzierbar sind,  desto    besser kann man sich das vorstellen.) &lt;br /&gt;
* Welche Werkzeuge brauchen wir dafür? &lt;br /&gt;
* Welche Vereinbarungen treffen wir? &lt;br /&gt;
* ... Welche Fragen tauchen dann auf ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterlesen und Weitergucken zur Einführung:=== &lt;br /&gt;
* Simone Cicero on Open Platforms http://meedabyte.com/2014/12/20/the-future-of-manufacturing-platforms-and-distributed-fabrication/&lt;br /&gt;
* Platform Design Flowchart  http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==ERSTE FRAGEN &amp;amp; DISKUSSION  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* NC-Lizenzen für Lastenradproduktion / - distribution - übertragbar?&lt;br /&gt;
* Copy/paste vs. Eigenbau / lernen - Professionalisierung der FabLabs eher Service als Wissenstransfer?&lt;br /&gt;
* Nutzen &amp;amp; Effizienz vs. Gruppen- und Lernprozess - Widerspruch überwinden?&lt;br /&gt;
* Konkurenz verschiedener Geschäftmodelle: Distribution von Rohstoffen oder integriertes Modell von Re- und Upcycling &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . . . . . . . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ABSCHLUSSDISKUSSION ZUR OFFENEN VERTEILTEN FABRIK==&lt;br /&gt;
Das hier ist das Protkoll der Abschlussdiskussion am Ende des Workshops in der wir auf das Ausgangsbild zurückkamen:&lt;br /&gt;
* Welche Infrastruktur brauchen wir? Schweißen ist schlecht, Aufwand zu hoch? Jedoch gehen die Schweißworkshops sehr gut! Menschen wollen Schweißen lernen  (Fahrradwerkstätten, die Schweißen ertragen bzw. Metallwerkstätten die Fahrradfrickler mögen)&lt;br /&gt;
* Standardisierungen an den verschiedenen Standorten? vs. Kooperation zwischen ganz verschiedenen Orten&lt;br /&gt;
* Verhältnis von &amp;quot;wir machen lokal alles selber&amp;quot; zu verteilter Produktion - möglichst einfache vs. komplexere (auf Fachkenntnisse angewiesene) Produkte&lt;br /&gt;
* Produktpalette in offener verteilter Fabrik&lt;br /&gt;
* Wie können Formen solidarischen Wirtschaftens in offenen verteilten Fabriken aussehen?&lt;br /&gt;
* was sind die verbindenden Elemente innerhalb des Kollaborationsverbundes? &amp;quot;Es gibt noch nicht diesen Teppich, der alles miteinander verwebt?&amp;quot; (Tom) Wie können verschiedene Werkstätten jenseits des Marktes miteinander in Beziehung kommen? Wie kann ein Maximum an Vielheit in dieser geteilten Struktur zusammen kommen? Standardisierung für Komplexität! / Lars: Der erste und wichtigste Faden in diesem Teppich könnte Open Source sein. Wenn Leute wirklich beginnen, die Modelle anderer zu bauen und weiterzuverbreiten, kommerziell motiviert, wird sich mehr Energie einstellen können? &lt;br /&gt;
* welche Partner kann man hinzuziehen? Die Deutsche Bahn, /Stadtverwaltungen z.B.? &lt;br /&gt;
* Personen, die Energie für den Eigenbau aufbringen sind fast nie Einzelpersonen, sondern Kollektive/Gruppen, die Ideale und Projekte haben&lt;br /&gt;
* Gleichzeitig entwickeln: Standardisierung vorantreiben und lustige Vielfalt wertschätzen und ermöglichen&lt;br /&gt;
* Wichtig: Anschlusstermine sind wichtig, um wirklich Fortschritte zu machen. Es war gut, sich gesehen zu haben. Face to Face is key :-) &lt;br /&gt;
*Lastenräder könnten gute Beispiele für Open-Source-Ökosysteme werden, weil sie so viele Zusammenhänge erlebbar machen, sichtbar und zugänglich zeigen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ey wo bleibt mein analytisches Schema?&amp;quot; Welche Produkte, Zielgruppen meint ihr überhaupt? Welche Bedürfnisse? &amp;quot;Ihr seid unklar in euren Begriffen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACTION! Mission-Statement vorbereiten für das Treffen in Köln, das verschiedene Perspektiven vereint. Wer ist dabei? Tom, ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*   *   *   *   *   *   *   *     &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WEITERER WORKSHOPVERLAUF&#039;&#039;&#039;    &lt;br /&gt;
+ &amp;gt; Aus diesem allgemeinen Überblicksbild  gehen wir jetzt in    Einzelfragen, die sich konkret für die Akteure an den  individuellen    Standorten stellen. Bei der Besprechung dieser Fragen,  versuchen wir    immer wieder auch dieses große Bild von oben mit im Blick  zu  behalten,   um zu schauen, wie können die Lösungen der individuellen   Standorte  und  Akteure auch wieder positiv ins Ökosystem zurückwirken,  um   letztlich  alle zu stärken. So suchen wir nach Synergien, die  alle    vorwärtsbringen. -&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwurf Workshopstruktur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Teilnehmende Projekte =&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8825</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8825"/>
		<updated>2015-02-24T19:56:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;     o    &lt;br /&gt;
. _/\_ &amp;gt;  ___&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teilnehmer:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer [https://www.n55.dk/ N55] und [https://www.xyzcargo.com/ XYZ CARGO] , till [AT] n55.dk &lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, [https://www.facebook.com/pages/Cargo-Bike-Fans-Berlin/191182021004757 cbf berlin]  , [http://www.nicojungel.net/solar.html 8rad] &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Workshopleiter:=== &lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=2. EINFÜHRUNG: Dezentrales offenes Produzieren= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;           O`                                 &lt;br /&gt;
\__/ .. _/\_&amp;gt;                             &lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt; oo    O,&amp;gt; /O  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Fablabs===&lt;br /&gt;
* Vergleich: Fablabs https://www.fablabs.io/map &lt;br /&gt;
* Fablabs sind dezentrale, unabhängige Fertigungsstätten. „To make almost everything“. Bild: http://www2.dxarts.washington.edu/images/fremont-aerial-overview.jpg&lt;br /&gt;
* Ist das die Produktion der Zukunft? Produkt/Produktionsbedürfnis sucht passende Fabrik? Beispiel: Britehub https://britehub.com/ &amp;amp; MakersRow http://makersrow.com/  &lt;br /&gt;
* Lokale Produktion mittels globaler Baupläne: From „Products In and Waste out“ to „DATA In to DATA Out“ Bild: http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png , Blogpost dazu: http://bloglz.de/from-_products-in-waste-out-to-_data-in-data-out/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Open Source &amp;amp;= Kollaboration===&lt;br /&gt;
* Fablabs entwickeln sich massiv auf Open Source Prinzipien – dem offenen Austausch von Bauplänen und Möglichkeiten. Drei Beispiele: Arduino -     Physical Computing und Arduino Community - http://arduino.cc , Thingiverse – Digital Designs for Physical Objects http://thingiverse.com, GitHub – Open Source Software http://github.com + &lt;br /&gt;
* Sinn von Open Source – Nicht nur sein eigenes Design öffnen, sondern die Vorteile von Open Source nutzen, auf ein lebendiges Ökosystem zurückgreifen zu können, etwas dazuzugeben, gemeinsam etwas zu entwickeln. - „It is not „Open Source Your Hardware“ it is „Building Open Source Hardware“. (Sam Muirhead http://cameralibre.cc )  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
-&amp;gt; Jedes Mal, wenn ein Fablab irgendwo Erfolg hat, bekannt wird und   etwas   offenes und woanders gut nutzbares schafft, gewinnen alle   anderen   Fablabs. -&amp;gt; Die Nachfrage wächst und die  Leistungsfähigkeit  aller. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    [aus dem Pad, von Nico]&lt;br /&gt;
    „wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
    (...) ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
-&amp;gt;  „Was wäre, wenn IKEA Open Structures-Teile in großer Masse   produzieren   würde?“ Das Ökosystem würde wachsen, und die  Möglichkeiten  aller, damit  zu arbeiten und auch Geld zu verdienen  (insofern OS Open  Source  wäre), würden wachsen. Ein Markt für z.B. Reparaturen, individuelle  Hacks und  Sonderteile oder Add ons würde  entstehen, den  viele besetzen  können –  Long-Tail. (Offene  Ökosystemperspektive) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= &amp;gt;  Für den dezentralen Lastenradbau: Wie agieren die individuellen Standorte, um Dinge in dieses Netzwerk/dieses Ökosystem zurückzugeben, um es für alle stark zu   machen   und jedem einzelnen Standort seine Arbeit zu erleichtern,  damit  jeder   einzelne Standort es nutzen kann. &lt;br /&gt;
Welche Open-Source-„Produkte“ würden das erleichtern, wie sind Abläufe und gemeinsame Kommunikation gestaltet? Wie kann ein gemeinsames  Ökosystem entstehen, welches allen Vorteile bringt? -&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;amp; NC-Lizenzen? Das Beispiel Open Desk – Distributed Manufacturing=== &lt;br /&gt;
(NC = Nicht-kommerzielle Nutzung) &lt;br /&gt;
* Beispiel Open Desk – Design for Open Making. https://www.opendesk.cc/&lt;br /&gt;
* Tische, die mit in den meisten Fablabs vorhandenen digitalen Werkzeugen hergestellt werden können. &lt;br /&gt;
* Idee     des „Schutzes“ durch eine NC-Lizenz. Ich darf den Tisch für mich    selbst  herstellen, aber nicht verkaufen. Aber die Plattform  vermittelt   mir  auch lokale Hersteller  – z.B. Fablabs – die es für  mich   herstellen. Als  Kunde kaufe ich von diesem Fablab dann den  Tisch. Das   Fablab nimmt also  eine kommerzielle Nutzung des Designs  vor. Das  Fablab  hat einen Vertrag  mit Open Desk – einen Teil der  Einnahmen wird  an die  Designer  weiterüberwiesen = Verteilte  Herstellung &lt;br /&gt;
* (Hinweis: NC = nicht Open Source, Achtung bei der Wortwahl, mehr dazu unten bei „LIZENZEN“) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=&amp;gt; Können wir uns so was generell auch für den Lastenradbau vorstellen?     Dass Christophe in Berlin Tims Räder herstellt, verkauft und etwas  an    Tim weiterüberweist. Oder Tim auch Carla Cargos baut und an  Mabe    überweist? Es gibt verschiedene „Produkte“ oder „Designs“  entwickelt   von  verschiedenen Designern, die auch an anderen Orten  hergestellt   werden  können? Manche Werkstätten haben das Wissen, die  Werkzeuge und    Fähigkeiten, um auch diese Designs oder eine Auswahl  von Designs aus   der  Palette herzustellen, tun es und geben etwas von  diesen Einnahmen   ab? &lt;br /&gt;
* Welche     „Produkte“ ließen sich so etablieren und aufbauen? Zum Nutzen aller?     (Open Source: Umso leichter Designs vor Ort reproduzierbar sind,  desto    besser kann man sich das vorstellen.) &lt;br /&gt;
* Welche Werkzeuge brauchen wir dafür? &lt;br /&gt;
* Welche Vereinbarungen treffen wir? &lt;br /&gt;
* ... Welche Fragen tauchen dann auf ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterlesen und Weitergucken zur Einführung:=== &lt;br /&gt;
* Simone Cicero on Open Platforms http://meedabyte.com/2014/12/20/the-future-of-manufacturing-platforms-and-distributed-fabrication/&lt;br /&gt;
* Platform Design Flowchart  http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==ERSTE FRAGEN &amp;amp; DISKUSSION  | PROTOKOLL:==&lt;br /&gt;
* NC-Lizenzen für Lastenradproduktion / - distribution - übertragbar?&lt;br /&gt;
* Copy/paste vs. Eigenbau / lernen - Professionalisierung der FabLabs eher Service als Wissenstransfer?&lt;br /&gt;
* Nutzen &amp;amp; Effizienz vs. Gruppen- und Lernprozess - Widerspruch überwinden?&lt;br /&gt;
* Konkurenz verschiedener Geschäftmodelle: Distribution von Rohstoffen oder integriertes Modell von Re- und Upcycling &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*   *   *   *   *   *   *   *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ABSCHLUSSDISKUSSION ZUR OFFENEN VERTEILTEN FABRIK==&lt;br /&gt;
Das hier ist das Protkoll der Abschlussdiskussion am Ende des Workshops in der wir auf das Ausgangsbild zurückkamen:&lt;br /&gt;
* Welche Infrastruktur brauchen wir? Schweißen ist schlecht, Aufwand zu hoch? Jedoch gehen die Schweißworkshops sehr gut! Menschen wollen Schweißen lernen  (Fahrradwerkstätten, die Schweißen ertragen bzw. Metallwerkstätten die Fahrradfrickler mögen)&lt;br /&gt;
* Standardisierungen an den verschiedenen Standorten? vs. Kooperation zwischen ganz verschiedenen Orten&lt;br /&gt;
* Verhältnis von &amp;quot;wir machen lokal alles selber&amp;quot; zu verteilter Produktion - möglichst einfache vs. komplexere (auf Fachkenntnisse angewiesene) Produkte&lt;br /&gt;
* Produktpalette in offener verteilter Fabrik&lt;br /&gt;
* Wie können Formen solidarischen Wirtschaftens in offenen verteilten Fabriken aussehen?&lt;br /&gt;
* was sind die verbindenden Elemente innerhalb des Kollaborationsverbundes? &amp;quot;Es gibt noch nicht diesen Teppich, der alles miteinander verwebt?&amp;quot; (Tom) Wie können verschiedene Werkstätten jenseits des Marktes miteinander in Beziehung kommen? Wie kann ein Maximum an Vielheit in dieser geteilten Struktur zusammen kommen? Standardisierung für Komplexität! / Lars: Der erste und wichtigste Faden in diesem Teppich könnte Open Source sein. Wenn Leute wirklich beginnen, die Modelle anderer zu bauen und weiterzuverbreiten, kommerziell motiviert, wird sich mehr Energie einstellen können? &lt;br /&gt;
* welche Partner kann man hinzuziehen? Die Deutsche Bahn, /Stadtverwaltungen z.B.? &lt;br /&gt;
* Personen, die Energie für den Eigenbau aufbringen sind fast nie Einzelpersonen, sondern Kollektive/Gruppen, die Ideale und Projekte haben&lt;br /&gt;
* Gleichzeitig entwickeln: Standardisierung vorantreiben und lustige Vielfalt wertschätzen und ermöglichen&lt;br /&gt;
* Wichtig: Anschlusstermine sind wichtig, um wirklich Fortschritte zu machen. Es war gut, sich gesehen zu haben. Face to Face is key :-) &lt;br /&gt;
*Lastenräder könnten gute Beispiele für Open-Source-Ökosysteme werden, weil sie so viele Zusammenhänge erlebbar machen, sichtbar und zugänglich zeigen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ey wo bleibt mein analytisches Schema?&amp;quot; Welche Produkte, Zielgruppen meint ihr überhaupt? Welche Bedürfnisse? &amp;quot;Ihr seid unklar in euren Begriffen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACTION! Mission-Statement vorbereiten für das Treffen in Köln, das verschiedene Perspektiven vereint. Wer ist dabei? Tom, ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*   *   *   *   *   *   *   *     &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WEITERER WORKSHOPVERLAUF&#039;&#039;&#039;    &lt;br /&gt;
+ &amp;gt; Aus diesem allgemeinen Überblicksbild  gehen wir jetzt in    Einzelfragen, die sich konkret für die Akteure an den  individuellen    Standorten stellen. Bei der Besprechung dieser Fragen,  versuchen wir    immer wieder auch dieses große Bild von oben mit im Blick  zu  behalten,   um zu schauen, wie können die Lösungen der individuellen   Standorte  und  Akteure auch wieder positiv ins Ökosystem zurückwirken,  um   letztlich  alle zu stärken. So suchen wir nach Synergien, die  alle    vorwärtsbringen. -&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwurf Workshopstruktur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Teilnehmende Projekte =&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8824</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8824"/>
		<updated>2015-02-24T19:51:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;     o    &lt;br /&gt;
. _/\_ &amp;gt;  ___&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teilnehmer:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer [https://www.n55.dk/ N55] und [https://www.xyzcargo.com/ XYZ CARGO] , till [AT] n55.dk &lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, [https://www.facebook.com/pages/Cargo-Bike-Fans-Berlin/191182021004757 cbf berlin]  , [http://www.nicojungel.net/solar.html 8rad] &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Workshopleiter:=== &lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=2. EINFÜHRUNG: Dezentrales offenes Produzieren= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;           O`                                 &lt;br /&gt;
\__/ .. _/\_&amp;gt;                             &lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt; oo    O,&amp;gt; /O  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==INPUT==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Fablabs===&lt;br /&gt;
* Vergleich: Fablabs https://www.fablabs.io/map &lt;br /&gt;
* Fablabs sind dezentrale, unabhängige Fertigungsstätten. „To make almost everything“. Bild: http://www2.dxarts.washington.edu/images/fremont-aerial-overview.jpg&lt;br /&gt;
* Ist das die Produktion der Zukunft? Produkt/Produktionsbedürfnis sucht passende Fabrik? Beispiel: Britehub https://britehub.com/ &amp;amp; MakersRow http://makersrow.com/  &lt;br /&gt;
* Lokale Produktion mittels globaler Baupläne: From „Products In and Waste out“ to „DATA In to DATA Out“ Bild: http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png , Blogpost dazu: http://bloglz.de/from-_products-in-waste-out-to-_data-in-data-out/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Open Source &amp;amp;= Kollaboration===&lt;br /&gt;
* Fablabs entwickeln sich massiv auf Open Source Prinzipien – dem offenen Austausch von Bauplänen und Möglichkeiten. Drei Beispiele: Arduino -     Physical Computing und Arduino Community - http://arduino.cc , Thingiverse – Digital Designs for Physical Objects http://thingiverse.com, GitHub – Open Source Software http://github.com + &lt;br /&gt;
* Sinn von Open Source – Nicht nur sein eigenes Design öffnen, sondern die Vorteile von Open Source nutzen, auf ein lebendiges Ökosystem zurückgreifen zu können, etwas dazuzugeben, gemeinsam etwas zu entwickeln. - „It is not „Open Source Your Hardware“ it is „Building Open Source Hardware“. (Sam Muirhead http://cameralibre.cc )  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
-&amp;gt; Jedes Mal, wenn ein Fablab irgendwo Erfolg hat, bekannt wird und   etwas   offenes und woanders gut nutzbares schafft, gewinnen alle   anderen   Fablabs. -&amp;gt; Die Nachfrage wächst und die  Leistungsfähigkeit  aller. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    [aus dem Pad, von Nico]&lt;br /&gt;
    „wunschagenda nico jungel:&lt;br /&gt;
    (...) ab wann nützt opensource wirklich anderen und nicht nur dem eigenen image?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
-&amp;gt;  „Was wäre, wenn IKEA Open Structures-Teile in großer Masse   produzieren   würde?“ Das Ökosystem würde wachsen, und die  Möglichkeiten  aller, damit  zu arbeiten und auch Geld zu verdienen  (insofern OS Open  Source  wäre), würden wachsen. Ein Markt für z.B. Reparaturen, individuelle  Hacks und  Sonderteile oder Add ons würde  entstehen, den  viele besetzen  können –  Long-Tail. (Offene  Ökosystemperspektive) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= &amp;gt;  Für den dezentralen Lastenradbau: Wie agieren die individuellen Standorte, um Dinge in dieses Netzwerk/dieses Ökosystem zurückzugeben, um es für alle stark zu   machen   und jedem einzelnen Standort seine Arbeit zu erleichtern,  damit  jeder   einzelne Standort es nutzen kann. &lt;br /&gt;
Welche Open-Source-„Produkte“ würden das erleichtern, wie sind Abläufe und gemeinsame Kommunikation gestaltet? Wie kann ein gemeinsames  Ökosystem entstehen, welches allen Vorteile bringt? -&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;amp; NC-Lizenzen? Das Beispiel Open Desk – Distributed Manufacturing=== &lt;br /&gt;
(NC = Nicht-kommerzielle Nutzung) &lt;br /&gt;
* Beispiel Open Desk – Design for Open Making. https://www.opendesk.cc/&lt;br /&gt;
* Tische, die mit in den meisten Fablabs vorhandenen digitalen Werkzeugen hergestellt werden können. &lt;br /&gt;
* Idee     des „Schutzes“ durch eine NC-Lizenz. Ich darf den Tisch für mich    selbst  herstellen, aber nicht verkaufen. Aber die Plattform  vermittelt   mir  auch lokale Hersteller  – z.B. Fablabs – die es für  mich   herstellen. Als  Kunde kaufe ich von diesem Fablab dann den  Tisch. Das   Fablab nimmt also  eine kommerzielle Nutzung des Designs  vor. Das  Fablab  hat einen Vertrag  mit Open Desk – einen Teil der  Einnahmen wird  an die  Designer  weiterüberwiesen = Verteilte  Herstellung &lt;br /&gt;
* (Hinweis: NC = nicht Open Source, Achtung bei der Wortwahl, mehr dazu unten bei „LIZENZEN“) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=&amp;gt; Können wir uns so was generell auch für den Lastenradbau vorstellen?     Dass Christophe in Berlin Tims Räder herstellt, verkauft und etwas  an    Tim weiterüberweist. Oder Tim auch Carla Cargos baut und an  Mabe    überweist? Es gibt verschiedene „Produkte“ oder „Designs“  entwickelt   von  verschiedenen Designern, die auch an anderen Orten  hergestellt   werden  können? Manche Werkstätten haben das Wissen, die  Werkzeuge und    Fähigkeiten, um auch diese Designs oder eine Auswahl  von Designs aus   der  Palette herzustellen, tun es und geben etwas von  diesen Einnahmen   ab? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Welche     „Produkte“ ließen sich so etablieren und aufbauen? Zum Nutzen aller?     (Open Source: Umso leichter Designs vor Ort reproduzierbar sind,  desto    besser kann man sich das vorstellen.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Welche Werkzeuge brauchen wir dafür? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Welche Vereinbarungen treffen wir? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     ... Welche Fragen tauchen dann auf ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Weiterlesen und Weitergucken zur Einführung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     Simone Cicero on Open Platforms http://meedabyte.com/2014/12/20/the-future-of-manufacturing-platforms-and-distributed-fabrication/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Platform Design Flowchart  http://bloglz.de/wp-content/uploads/2015/01/Fab-Labs-Fab-Cities-FromPIWOtoDIDO-1-2000px.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
ERSTE FRAGEN &amp;amp; DISKUSSION  | PROTOKOLL:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     NC-Lizenzen für Lastenradproduktion / - distribution - übertragbar?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Copy/paste vs. Eigenbau / lernen - Professionalisierung der FabLabs eher Service als Wissenstransfer?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     Nutzen &amp;amp; Effizienz vs. Gruppen- und Lernprozess - Widerspruch überwinden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Konkurenz verschiedener Geschäftmodelle: Distribution von Rohstoffen oder integriertes Modell von Re- und Upcycling &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(ABSCHLUSSDISKUSSION ZUR OFFENEN VERTEILTEN FABRIK)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Welche Infrastruktur brauchen wir? Schweißen ist schlecht, Aufwand zu hoch? Jedoch gehen die Schweißworkshops sehr gut! Menschen wollen Schweißen lernen  (Fahrradwerkstätten, die Schweißen ertragen bzw. Metallwerkstätten die Fahrradfrickler mögen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Standardisierungen an den verschiedenen Standorten? vs. Kooperation zwischen ganz verschiedenen Orten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Verhältnis von &amp;quot;wir machen lokal alles selber&amp;quot; zu verteilter Produktion - möglichst einfache vs. komplexere (auf Fachkenntnisse angewiesene) Produkte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Produktpalette in offener verteilter Fabrik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Wie können Formen solidarischen Wirtschaftens in offenen verteilten Fabriken aussehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    was sind die verbindenden Elemente innerhalb des Kollaborationsverbundes? &amp;quot;Es gibt noch nicht diesen Teppich, der alles miteinander verwebt?&amp;quot; (Tom) Wie können verschiedene Werkstätten jenseits des Marktes miteinander in Beziehung kommen? Wie kann ein Maximum an Vielheit in dieser geteilten Struktur zusammen kommen? Standardisierung für Komplexität! / Lars: Der erste und wichtigste Faden in diesem Teppich könnte Open Source sein. Wenn Leute wirklich beginnen, die Modelle anderer zu bauen und weiterzuverbreiten, kommerziell motiviert, wird sich mehr Energie einstellen können? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    welche Partner kann man hinzuziehen? Die Deutsche Bahn, /Stadtverwaltungen z.B.? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Personen, die Energie für den Eigenbau aufbringen sind fast nie Einzelpersonen, sondern Kollektive/Gruppen, die Ideale und Projekte haben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Gleichzeitig entwickeln: Standardisierung vorantreiben und lustige Vielfalt wertschätzen und ermöglichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Wichtig: Anschlusstermine sind wichtig, um wirklich Fortschritte zu machen. Es war gut, sich gesehen zu haben. Face to Face is key :-) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Lastenräder könnten gute Beispiele für Open-Source-Ökosysteme werden, weil sie so viele Zusammenhänge erlebbar machen, sichtbar und zugänglich zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    &amp;quot;Ey wo bleibt mein analytisches Schema?&amp;quot; Welche Produkte, Zielgruppen meint ihr überhaupt? Welche Bedürfnisse? &amp;quot;Ihr seid unklar in euren Begriffen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACTION&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Mission-Statement vorbereiten für das Treffen in Köln, das verschiedene Perspektiven vereint. Wer ist dabei? Tom, ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*   *   *   *   *   *   *   *     &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ WEITERER WORKSHOPVERLAUF    + &amp;gt; Aus diesem allgemeinen Überblicksbild  gehen wir jetzt in    Einzelfragen, die sich konkret für die Akteure an den  individuellen    Standorten stellen. Bei der Besprechung dieser Fragen,  versuchen wir    immer wieder auch dieses große Bild von oben mit im Blick  zu  behalten,   um zu schauen, wie können die Lösungen der individuellen   Standorte  und  Akteure auch wieder positiv ins Ökosystem zurückwirken,  um   letztlich  alle zu stärken. So suchen wir nach Synergien, die  alle    vorwärtsbringen. -&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwurf Workshopstruktur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Teilnehmende Projekte =&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8823</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
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		<updated>2015-02-24T19:41:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;     o    &lt;br /&gt;
. _/\_ &amp;gt;  ___&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt;  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teilnehmer:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer [https://www.n55.dk/ N55] und [https://www.xyzcargo.com/ XYZ CARGO] , till [AT] n55.dk &lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, [https://www.facebook.com/pages/Cargo-Bike-Fans-Berlin/191182021004757 cbf berlin]  , [http://www.nicojungel.net/solar.html 8rad] &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Workshopleiter:=== &lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwurf Workshopstruktur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Teilnehmende Projekte =&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8822</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
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		<updated>2015-02-24T19:39:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;     &lt;br /&gt;
:     o    &lt;br /&gt;
:. _/\_ &amp;gt;  ___&lt;br /&gt;
:  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teilnehmer:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer [https://www.n55.dk/ N55] und [https://www.xyzcargo.com/ XYZ CARGO] , till [AT] n55.dk &lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, [https://www.facebook.com/pages/Cargo-Bike-Fans-Berlin/191182021004757 cbf berlin]  , [http://www.nicojungel.net/solar.html 8rad] &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Workshopleiter:=== &lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwurf Workshopstruktur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Teilnehmende Projekte =&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8821</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
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		<updated>2015-02-24T19:35:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;     &lt;br /&gt;
:     o    &lt;br /&gt;
:. _/\_ &amp;gt;  ___&lt;br /&gt;
:  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
&amp;lt;/nowiki&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Teilnehmer:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer N55 und XYZ CARGO , till [AT] n55.dk (bitte nicht als Klartext-Email ins Wiki, Anti-Spam)&lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, cbf berlin  , 8rad &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Workshopleiter:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwurf Workshopstruktur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
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		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8820</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8820"/>
		<updated>2015-02-24T19:34:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;     &lt;br /&gt;
:     o    &lt;br /&gt;
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:  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Teilnehmer:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer N55 und XYZ CARGO , till [AT] n55.dk (bitte nicht als Klartext-Email ins Wiki, Anti-Spam)&lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, cbf berlin  , 8rad &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Workshopleiter:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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= Entwurf Workshopstruktur =&lt;br /&gt;
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WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Teilnehmende Projekte =&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
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		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8819</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
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		<updated>2015-02-24T19:33:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;     &lt;br /&gt;
:     o    &lt;br /&gt;
:. _/\_ &amp;gt;  ___&lt;br /&gt;
:  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Teilnehmer:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer N55 und XYZ CARGO , till [AT] n55.dk (bitte nicht als Klartext-Email ins Wiki, Anti-Spam)&lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, cbf berlin  , 8rad &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Workshopleiter:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwurf Workshopstruktur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Teilnehmende Projekte =&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8818</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
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		<updated>2015-02-24T19:32:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;     &lt;br /&gt;
:     o    &lt;br /&gt;
:. _/\_ &amp;gt;  ___&lt;br /&gt;
:  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Teilnehmer:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer N55 und XYZ CARGO , till [AT] n55.dk (bitte nicht als Klartext-Email ins Wiki, Anti-Spam)&lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, cbf berlin  , 8rad &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Workshopleiter:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwurf Workshopstruktur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Teilnehmende Projekte =&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8817</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8817"/>
		<updated>2015-02-24T19:29:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
:     o    &lt;br /&gt;
:. _/\_ &amp;gt;  ___&lt;br /&gt;
:  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Teilnehmer:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer N55 und XYZ CARGO , till [AT] n55.dk (bitte nicht als Klartext-Email ins Wiki, Anti-Spam)&lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, cbf berlin  , 8rad &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Workshopleiter:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwurf Workshopstruktur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Teilnehmende Projekte =&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8816</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
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		<updated>2015-02-24T19:28:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
.     o    &lt;br /&gt;
.. _/\_ &amp;gt;  ___&lt;br /&gt;
.  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Teilnehmer:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer N55 und XYZ CARGO , till [AT] n55.dk (bitte nicht als Klartext-Email ins Wiki, Anti-Spam)&lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, cbf berlin  , 8rad &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Workshopleiter:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwurf Workshopstruktur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Teilnehmende Projekte =&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8815</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
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		<updated>2015-02-24T19:27:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
.     o                                       &lt;br /&gt;
.. _/\_ &amp;gt;  ___                            &lt;br /&gt;
.  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Teilnehmer:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer N55 und XYZ CARGO , till [AT] n55.dk (bitte nicht als Klartext-Email ins Wiki, Anti-Spam)&lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, cbf berlin  , 8rad &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Workshopleiter:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwurf Workshopstruktur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Teilnehmende Projekte =&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8814</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8814"/>
		<updated>2015-02-24T19:25:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=1. VORSTELLUNG der Teilnehmer=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
     o                                       &lt;br /&gt;
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  O,&amp;gt; /O   O&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Teilnehmer:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, bitte tragt euch ein: &lt;br /&gt;
{Name}, {Projekt mit Link falls vorhanden}, {Mail} &lt;br /&gt;
* Tom Hansing, Anstiftung Ertomis, tom.hansing@anstiftung-ertomis.de &lt;br /&gt;
* Till Wolfer N55 und XYZ CARGO , till [AT] n55.dk (bitte nicht als Klartext-Email ins Wiki, Anti-Spam)&lt;br /&gt;
* Markus Bergmann, mabe, Carla Cargo,  carlacargo@gmail.com, leider nur online sporadisch verfügbar &lt;br /&gt;
* Andreas Röderer, Fahradselbshilfewerkstatt WUK, andreas.roederer@chello.at&lt;br /&gt;
* Oliver Voß, Berliner Lastenradnetzwerk , post@olli-voss.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rembow, Die Wille &amp;quot;Repair Cafe&amp;quot; ,Wolfgang.rembow@gmail.com&lt;br /&gt;
* Ulrich Petschow, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, up@ioew.de&lt;br /&gt;
* Valentin Domann, Multiplicities, domann@multiplicities.de&lt;br /&gt;
* Ulrich Buchholz, SoLawi Bonn, Repair Café und Offene Werkstatt Haus Müllestumpe, Bonn im Wandel, info@bon-im-wandel.de&lt;br /&gt;
* Frauke Hehl, Kunst-Stoffe Berlin e.V., mail@kunst-stoffe-berlin.de&lt;br /&gt;
* tazt (fehlt leider: Hans Bös, Solar-Roller http://www.hansboes.com/solar-roller/ )&lt;br /&gt;
* Andrea Vetter, http://konvivialetechnologien.blogsport.de, a.vetter@degrowth.de&lt;br /&gt;
* nico, cbf berlin  , 8rad &lt;br /&gt;
* Matthias Röder, konglomerat.org, werkstadtladen.de, fablabdd.de - cowerk@offene-werkstaetten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Workshopleiter:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lars Zimmermann; Künstler, Open Source Economist + ;  LINKS: &lt;br /&gt;
Open Source Hardware Business Models http://bloglz.de/business-models-for-open-source-hardware-open-design/  |  OPENiT Agency http://openitagency.eu | Open Structures Involvement http://openstructures.net  |  Open Source Circular Economy Days http://osced2015.org  | Lego Brick http://openitagency.eu/wp-content/uploads/2015/02/LegoBrickhalf.png&lt;br /&gt;
PERSÖNLICHE WEBSITE &amp;amp; BLOG: http://larszimmermann.de | TWITTER @bricktick &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwurf Workshopstruktur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8813</id>
		<title>Workshop offener &amp; dezentraler Lastenrad-Eigenbau / Commons versus Business?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.werkstatt-lastenrad.de/index.php?title=Workshop_offener_%26_dezentraler_Lastenrad-Eigenbau_/_Commons_versus_Business%3F&amp;diff=8813"/>
		<updated>2015-02-24T19:21:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lars Z: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 16. Februar 2015 fand in Berlin ein von der [http://anstiftung.de/ Anstiftung Ertomis ausgerichteter] und Christophe Vaillant organisierter Workshop mit [http://larszimmermann Lars Zimmermann] von der [http://openitagency.eu OPENiT Agency] statt zum Thema: [http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business OPEN-SOURCE-LASTENRADBAU-BUSINESS-WORKSHOP].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sind der Verlauf des Workshops, seine Inhalte und die Ergebnisse dokumentiert. Die Ausarbeitungen wurden vorm Workshop erstellt in [https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW diesem Hackpad] und dort während des Workshops ergänzt. Vordiskussionen und erste Informationssammlungen zum Workshop fand in [https://offene-werkstaetten.titanpad.com/19? diesem TitanPad] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Dokumentation der Ergebnisse des Workshops vom Montag den 16.02.2015=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwurf Workshopstruktur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WORKSHOPABLAUF:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(1)&lt;br /&gt;
Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmer (30min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(2) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rahmenkonzept:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstellung des allgemeinen Rahmenkonzeptes/Denkkonzeptes: Eine offene,  dezentrale Lastenradbauplattform/Fabrik. Wie können verschiedene  Standorte synergetisch und sich wechselseitig befördernd  zusammenarbeiten? Beispielidee: Open Desk und Lokale Fablabs.  (30 min) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelfragen und Einzelstandorte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Bild im Hinterkopf gehen wir in die Einzelstandorte – bzw. an  einen fiktiven Einzelstandort – und diskutieren einzelne Fragen,  Möglichkeiten und Konsequenzen durch. Was würde das bedeuten? Was machen  die Akteure lokal vor Ort? Und wie passt das in das Zusammenspiel aller  anderen Orte/der gemeinsamen Mission (Plattform). Jede der Einzelfragen  diskutieren wir in der großen Gruppe aller Teilnehmer jeweils ungefähr  eine Stunde. Es wird zu jeder Frage geben: A.) Fragen und Probleme aus  dem Publikum. B.) Input vom Workshopleiter. C.) Ein gemeinsames  Brainstorming/gemeinsames Erarbeiten von Ideen &amp;amp; Lösungen. Der  Umfang der jeweiligen Teile A, B oder C innerhalb der Einzelteile hängt  vom Gegenstand ab. Die Dinge, die wir nacheinander so diskutieren  werden, sind (Reihenfolge noch offen):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Lizenzen, Rechtliche Fragen (60min) &lt;br /&gt;
*Einnahmequellen (60min) &lt;br /&gt;
*Dokumentation, Wissensvermittlung: Wie kommunizieren und innovieren wir gemeinsam und vor Ort? (60min)&lt;br /&gt;
*Außenkommunikation. Eine gemeinsame Marke? Eine gemeinsame Vision? (60min)&lt;br /&gt;
*Arbeitsabläufe und Motivation. Wie beziehen wir eine offene Community in die Arbeit ein? (60min)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Diskussion jeder dieser Einzelteile werden wir immer  zurückgeworfen werden auf das Ausgangsbild der dezentralen und offenen  Commons-Fabrik, die gemeinsam gebildet wird. Wir versuchen individuelle  Einzelstrategien für individuelle Orte sichtbar zu machen, die aber auf  ein Synergie produzierendes Zusammenspiel aller Standorte abzielen. Wenn  das Netzwerk insgesamt stärker wird, wird es für alle leichter, ihre  Arbeit vor Ort zu machen und Einnahmen zu erzielen. Dieses Bild wollen  wir klarer bekommen und daraus individuelle Handlungsstrategien  ableiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Piratepad für erarbeitete Inhalte während des Workshops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hackpad.com/Offener-Lastenradbau-Business-Workshop-55z1Qn8IkzW &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Teilnehmende Projekte =&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=weiterführende Links =&lt;br /&gt;
Link zu Infos:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.anstiftung.de/die-stiftung/uebersicht-termine/event/28911-berlin-workshop-offener-dezentraler-lastenrad-eigenbau-commons-vs-business&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lars Z</name></author>
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